Futurist Keynote Speaker Gerd Leonhard: Keynote DGG Dreiländertagung Mannheim, Mensch Und Maschine
26 Nov 2019 · 43 min
Gerd Leonhard speaks on humans and machines at the DGG Dreiländertagung in Mannheim. He examines digital transformation, AI, and machine learning, and what happens when human and machine capabilities converge across society and industry.
Chapters
Danke, Professor Böckler, das war ein guter Start. Auch die Piano Veranstaltung vorher war wirklich sehr interessant. Ich bin ja früher auch Musiker gewesen, also das war früher meine Rolle dort hinten, jetzt ist sie ein bisschen weiter nach vorne. Ich war früher Gitarrist, ich habe die ganze digitale Transformation mitgemacht als Executive im Musikbusiness und habe damals gelernt in den er Jahren, was eigentlich bedeutet sich zu verändern. Ich möchte Ihnen kurz schon mal die Zukunft zeigen. Ich reise sehr viel und obwohl ich einigermaßen gut in diversen Sprachen bin, benutze ich oft dieses Tool. Zeige ich Ihnen gerade, wie das funktioniert. Ich freue mich heute Abend bei Ihnen zu sein. Die Zukunft ist bereits hier. Sie ist nur ungleichmäßig verteilt. Nicht so schlimm, nicht so schlecht. Oder ist einer von Ihnen aus Italien kann sagen, dass es okay war oder nicht? Das ist quasi eine Sprachübersetzung, die ganz gut funktioniert. Ich war neulich in Tokio und habe mit dem Sushi Chef eine halbe Stunde geredet, ich auf Englisch und er auf Japanisch. Und das funktioniert, solange Sie langsam reden. Also ich wohne jetzt in Zürich, also Schweizerdeutsch geht nicht, natürlich zu viele Varianten, aber wenn Sie ganz langsam betont reden in ein paar Jahren ist es soweit, dass wir einen Earpiece tragen, so ein kleines Plugin, ein Hörgerät quasi und dann drahtlos übers Handy in 36 Sprachen reden können. Da gibt es bereits ein Pilotprojekt, wo Leute das tun. Ich glaube, wir können ganz sicherlich sagen, in gewisser Weise wird Science Fiction zu Science Fact. Ich meine, Sie sind die Wissenschaftler, da müssen wir drüber nachdenken, was das eigentlich bedeutet. Selbstfahrende Autos, ich weiß nicht, ob Sie schon mal ein Auto probiert haben, das ist nicht wirklich selbstfahren, aber Sie können im Tesla sitzen und mal kurz einschlafen, ist kein Problem. Also wenn Sie in Los Angeles unterwegs sind und Sie fahren viel, meistens ist Stau, da können Sie auch mal vor Jetlag einfach einschlafen. Das ist kein Problem beim Tesla. Sprachübersetzung, automatisch intelligente Maschinen, das Internet der Dinge. Also wir sehen ganz klar, wir gehen in der Zukunft, wo ich oft Sage, die nächsten 20 Jahre werden mehr Veränderungen bringen als die letzten 300 Jahre. Wenn wir 300 Jahre noch ein bisschen weiter zurückgehen, die Buchpresse, die Dampfmaschine, Weltkriege, die nukleare Bombe. In den nächsten 20 Jahren werden wir Dinge sehen, wo wir sagen, das ist wirklich straight from science Fiction, da werden wir Dinge sehen, wo wir ganz klar Die Kinder meiner Kinder werden wahrscheinlich im Schnitt 100 Jahre alt werden, weil unsere Lebensspanne ja bereits sowieso Drama dramatisch nach oben geht, außer der Amerikaner, wo es ein bisschen nach unten geht momentan. Also wir sehen Dinge, zum Beispiel, das ist ganz klar, dass die Kinder meiner Kinder werden niemals wissen, wie sie Auto fahren. Sie reden mit dem Auto und sie sagen, bring mich bitte jetzt dahin, so wie wir das aus den Filmen kennen. Wir werden also Dinge sehen, wo wir ganz klar sagen, auch uns selbst verändern. Also wenn Sie das Gerät heute, Sie haben ja wahrscheinlich auch so ein Gerät, das Smartphone, Dieses Gerät ist unser externes Gehirn. Für manche unserer Kinder ist es das einzige Gehirn, was sie haben. Also hier ist meine Musik ist hier drin, meine Nachrichten sind hier drin, natürlich meine Kommunikation ist hier drin, bald mein Banking, meine Versicherung und natürlich die Health Cloud, also das Gesundheitssystem zieht hier rein, die DNA, die Analyse, also die Dinge. Dieses Gerät hier, was ich jetzt in der Hand habe, das hat die gleiche Computing Power wie der Computer, der die Amerikaner zum Mond gebracht hat. Das eine Gerät. Können Sie sich vorstellen, wie das Gerät in zehn Jahren aussieht, 100 Millionen mal die Rechenleistung, weil sie in der Cloud ist und in zehn Jahren, 2030 werden wir neuneinhalb Millionen Menschen, Billionen Menschen auf dem Internet haben. Stellen wir uns vor, das bedeutet mit G, wie man überall mal sieht, die Werbung für G auf einmal können wir uns verbinden, als ob wir quasi atmen, Internet wie Luft. Das ist natürlich nicht alles gut, komme ich gleich noch drauf zu reden. Aber sicherlich, wenn Sie dann darüber nachdenken, ob das Gerät von hier dann hier hinzieht, ist ja schon probiert worden mit Google Glass haben Sie ja wahrscheinlich auch schon ausprobiert. Ich habe neulich Microsoft HoloLens probiert, Virtual Reality für Ärzte, ein Gerät, wo ich quasi auf meiner Brille das wirkliche Bild sehe und gleichzeitig die Daten oder Bilder, die ich quasi oben drauf sehen will. Augmented Reality, Mixed Reality nennt Microsoft das das Gerät kostet. Aber ich kann mir vorstellen, wenn man damit arbeitet, ist man quasi Tom Cruise, a minority report. Sie kennen den Film, wo Tom Cruise dann in die Daten hineingeht und ungefähr 1000 mal so schnell arbeitet. Ist das Himmel oder ist das Hölle? Das ist die Frage. Technologie ist ja immer Himmel oder Hölle. Es gibt Leute, die sind fernsehsüchtig und es gibt andere, die sind Facebook süchtig. Das ist ganz sicherlich die Frage. Wir hatten ja nicht das Problem der Privatsphäre zum Beispiel schon erst mit dem Internet. Das hatten wir auch schon vorher, aber das Internet hat es natürlich einfacher, intensiver gemacht. Wichtig für uns ist zu Die Zukunft ist keine Verlängerung der Gegenwart. Das ist eigentlich erst seit fünf Jahren so. Früher war Technologie noch nicht so ganz fähig, wirklich uns zu entmachten. Zum Beispiel ich war früher im Musikbusiness und da war es Klar, wir verkaufen CDs, weil CDs sind ein guter Preis. 20 Euro für 12 Songs. Was haben Sie heute? Sie haben wahrscheinlich Alle Spotify oder Apple Music oder sowas. 10 Euro, 21 Millionen Songs. Musik Business verkauft keine Musik mehr. Musik ist gratis oder zumindest sehr, sehr, sehr billig. Banking, Über, Airbnb. Also wir können sagen eigentlich, dass es ziemlich klar ist, dass durch Technologie Dinge verändert werden, sodass wir davon ausgehen können, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass wir in 10 Jahren genau das Gleiche tun. Denken wir an Firmen wie Nokia, die das Gleiche tun wollten und die eigentlich gar nicht mehr sichtbar sind. Denken wir an die deutschen Automobilfirmen, die vor zehn Jahren darüber gelacht haben, als Tesla auf den Markt kam und gesagt Ja, elektrische Autos, Batterien, was wollen wir damit? Und heute sagt jede deutsche Automobilfirma, die Zukunft des Autos ist kein Auto zu haben, sondern Auto zu teilen. Carsharing, Mobility, also dramatische Veränderungen. Was wird das für Ihre Arbeit machen? Ganz sicherlich, glaube ich, große Veränderungen, wie Sie es tun, was Sie tun, warum Sie es tun. Ich werde ein paar von diesen Trends ein bisschen aufzeigen, aber sicherlich ein großer Faktor ist Quantum Computing. Sie haben vielleicht schon davon gehört, also eine Maschine, die im D Rahmen arbeitet. Polymorphic Computing nennt man das. Also keine Maschine, die mit Transistoren mehr arbeitet, weil sie schon so klein sind, wie es geht, sondern die von IBM und Microsoft. Ungefähr 300 Millionen Dollar kostet da eine Maschine, die in diese Richtung geht, die quasi eine Million Mal die Computingleistung hat. Dort können Sie sämtliche medizinischen Daten von sämtlichen Studien vor und rückwärts innerhalb von einer halben Sekunde kommt. Das heißt also, da sind wir unlimitiert auf einmal, dann kommt dann D Drucken dazu, das kennen Sie ja auch schon. Ich kann auch jetzt schon ein Knie, ein Teil vom Knie drucken. Ich kann Ohrläppchen drucken. Es gibt die ersten Drucker, die Versuche habe ich gelesen neulich, die ein Stück Herz drucken, ein Herzmuskel drucken wollen sollen. Müssen Sie mal nachschauen auf YouTube, Augmented Reality, das heißt, auf einmal sind Sie wie Tom Cruise, Sie können alle Informationen vor sich sehen. Was bedeutet das für Ihre Arbeit? Das zeigt eindeutig, was los ist bei uns. Wir sind an dem Punkt, wo wir sagen können, OK, eigentlich alles das, was früher Science Fiction war, nämlich Robotics, Blockchain, Genum, Sequencing, Solarenergie, künstliche Intelligenz, das auf einmal passiert ist. Wir sind ja nicht last not least jetzt heute in diesem Jahr dabei, dass wir endlich sagen, Co ist eine Sache, die wir eigentlich, wir können das verändern, wir haben Designs dazu, wir können Global Climate Change angehen. Und das ist ein großer Punkt auf der Tabelle hier, wo wir sagen, wir müssen verstehen, was passiert, wohin das führt. Das ist exponentiell. Sie kennen vielleicht Moore's Law. Moore's Law besagt, dass Technologie alle 18 Monate doppelt so schnell und doppelt so gut ist für die Hälfte des Preises. Das heißt, exponentiell ist eben nicht 1, 2, 3, 4, 5 so wie Menschen, sondern 2, 4, 8, 16, 32. Das heißt, in einer ganz kurzen Zeit sind wir wesentlich weiter, zum Beispiel bei Human Genome Sequencing. Analyse von DNA. Ich glaube, die erste Analyse war 100 Millionen Dollar ungefähr vor 18 Jahren oder sowas. Heute können Sie für 800 Dollar Ihre DNA analysieren lassen. Der Preis wird auf fast zero gehen, so wie der Preis der Musik. Was passiert, wenn alle Menschen ihre DNA analysieren lassen, wenn wir sie vergleichen können, wenn das so normal ist wie heute, Blutgruppe. Ich denke, dass wir da ganz neue Möglichkeiten auftun, dass es ganz sicherlich ist, wenn Sie das anschauen, was um uns herum passiert. McKinsey sagt, das sind mehrere, ungefähr 15 verschiedene Gruppen von Fortschritt, die jeweils mehrere Trillionen von Dollar wert sind. Und diese ganzen Kreise werden auf ihre Arbeit Einfluss nehmen in ihrer eigenen Art und Weise. Ob das Mobility ist oder auch die Blockchain für Daten oder künstliche Intelligenz, da komme ich gleich darauf zu reden, oder Robotics. Ich glaube, dass es extrem spannend wird und ich glaube nicht, dass wir da Sorgen haben müssen, dass wir vielleicht überflüssig werden da drin, weil Maschinen auf einmal so smart sind. Da komme ich gleich noch darauf zurück. Aber sicherlich die Herausforderung ist Medizin, Pharma, Healthcare konvergiert mit Technologie. Die größten Technologiefirmen der Welt investieren in Healthcare. Google, Verily, Genentech, Roche, die dabei sind zu investieren in eine Lebensverlängerung In Amerika sagt man dazu the end of dying. Da lachen wir natürlich hier in Europa. The end of dying. Das ist natürlich auch ein gutes Konzept, verkauft sich wahrscheinlich gut, aber es gibt über 50 Firmen schon, die daran arbeiten, dass wir alle bis 120 leben können. Würden Sie wahrscheinlich als Wissenschaftler Das ist höchst suspekt. Das ist eine Frage, wo ich OK, ist ganz klar. Was passiert um uns herum? Wir gehen in eine Gesellschaft, wo Maschinen immer mehr da sind, Ob das wirkliche Roboter sind oder Softwareroboter. Wenn Sie Google Maps benutzen, benutzen Sie künstliche Intelligenz. Wenn Sie Gmail benutzen auf Google benutzen Sie künstliche Intelligenz. Wenn Sie im selbstfahrenden Auto unterwegs sind, natürlich benutzen Sie künstliche Intelligenz. Aber Roboter, richtige Roboter kommen jetzt überall zum Einsatz, auch in Krankenhäusern. Ich war neulich in der Mayo Clinic, Amerika, habe dort einen Vortrag gehalten über Mensch und Maschine und bin dann in die Klinik und überall waren fahrbare Roboter, die mit IBM Watson vernetzt waren, die den Doktoren Daten gegeben haben, während sie unterwegs waren beim Patienten. Real Time Data. Viele von diesen Versuchen sind nicht mehr so erfolgreich in letzter Zeit, aus verschiedenen Gründen, weil die Daten oft fehlen natürlich. Aber Sie kennen sicherlich, was mit Robotern heutzutage überall schon passiert bei Surgery. Das sehen wir natürlich überall. Ich meine, das ist eine Frage von Zeit, bevor diese Maschinen billig genug und schnell genug sind, dass sie unser Leben dramatisch verändern. Das sehen wir eigentlich überall schon. Also in diversen Versionen haben Sie das wahrscheinlich schon oft gesehen, aber es ist eigentlich nichts Neues, nur dass es jetzt extrem billig wird. Also diese Maschinen, die das früher gemacht haben, die waren eigentlich nur Prototypen, so wie Sie heute auch schon D Drucker benutzen können, um irgendwelche Teile von Autos zu drucken und so. Also ich denke, dass wir da gucken müssen, in welche Richtung es geht und sicherlich auch so, dass Maschinen auf einmal Dinge können, die wir nicht können. Das ist noch das andere, was dazu kommt. Schauen Sie mal diesen Roboter an, der Kegel, Der kegelt ein bisschen anders als wir, aber er hat offensichtlich gelernt, wie das funktioniert. Und natürlich bei Robotern auch einfach die ganze History. Wenn wir anschauen, die letzten 20 Jahre, vor 20 Jahren haben sie keinen Roboter gehabt, der wirklich laufen konnte. Oder wenn Sie einen Roboter wollten, der die Tür aufmacht, der hat das ganze Haus auseinander gehauen. Heute haben Sie das. Heute haben Sie Roboter. Dem möchten Sie nicht mit der Armee begegnen, diesem Roboter, der eigentlich alles kann. Der wiegt 850 Kilo und der kann einen Rückwärtsflip machen. Der hat genug Batterie für drei Tage. Also der kann Dinge tun, die für Menschen einfach vollkommen undenkbar sind, Wo wir sagen müssen, ganz klar geht es in eine Richtung, wo wir auch überlegen müssen, was das bedeutet für uns. Fazit ist Mensch und Maschine konvergieren können. Konvergieren. Maschinen werden immer besser zu lesen, wie wir das tun und das nachzuahmen. Soziale Medien sind eine Art von Medium, wo Menschen, Abbildungen von Menschen sich treffen. Und ich glaube, dass wir jetzt an einem Punkt sind, wo wir überlegen müssen, wie weit wollen wir das eigentlich betreiben, Weil in zehn Jahren wird es so sein. Da können Sie sicher sein, dass die Limitationen von heute verschwinden. Heute haben wir viele praktische Limitationen. Wir haben keinen richtigen Quantum Computer, also Sie nicht, weil der einfach viel zu teuer ist in zehn Jahren. Ja, G haben wir immer noch nicht. Wir haben immer noch langsames Internet. Wir haben immer noch Mineralien für unsere Mobile Phones. Das ist in zehn Jahren auch nicht mehr der Fall. Wir haben eine Batterie, die zwei Tage, wenn Sie Glück haben, dauert nicht sechs Wochen in zehn Jahren vorbei. Dann haben wir zehn Milliarden Menschen auf dem Internet und wir haben quasi unlimited Technology. Da können Sie wieder Himmel oder Hölle Ist das gut? Ist das schlecht? Was bedeutet das für unsere Arbeit? Die Oxford Studie hat bewiesen vor fünf Jahren oder versucht zu beweisen, dass 50 Prozent aller Jobs die Routine dieser Jobs automatisierbar sind. Also nicht der ganze Job, sondern die Routine in diesem Job. Schauen Sie das mal an, was das bedeutet. Zum Beispiel für Radiologen, zeige ich Ihnen gleich Ist eine Maschine ein besserer Radiologe, weil die Maschine 500 Millionen Bilder gesehen hat? Wahrscheinlich nicht, aber sie ist eine andere Art von Radiologe, eine Art von Maschinenradiologe. Dann ist für uns die Wenn das dann geht, wie weit würden Sie gehen? Wer von Ihnen würde nicht gerne Supermensch sein? Ich bin ja schon super Mensch durch mein Smartphone. In gewisser Weise kann ich alles nachschauen. Aber stellen Sie sich vor, ich kann das in meinem Augmented Reality Display oder mit dem Brain Computer Interface, was überall in Entwicklung ist, würden Sie Nein, mache ich nicht, ist mir zu risikobereit oder ist mir zu viel? Oder würden Sie sagen, Ich bin gerne 100 mal so produktiv wie heute. Das sind Fragen, die Sie sich stellen werden. Dazu brauchen wir natürlich auch den Staat, der Das ist wahrscheinlich keine gute Idee, oder? Ist es eine gute Idee? Das sind Dinge, die wir zusammen angehen müssen. Wir gehen im Zeitalter weg von den Maschinen, die unsere Muskeln ersetzen. Da gibt es ja auch sehr, sehr viele Varianten davon, also die quasi unsere Muskeln imitieren. Jetzt gehen wir zu Maschinen, die unseren Geist imitieren, also nicht den geistlichen Teil, sondern den Brain, sozusagen unser Denken imitieren. Hier ist eine Maschine von Google, die heißt Duplex. Mit der Maschine können Sie reden. Klar, das ist nichts Neues, aber hören Sie es gleich an. Und diese Maschine kann für Sie Anrufe machen.
Stay at seven, alright? Just in case that's not available. Can I try between seven PM and eight PM? Sure alright. I'll call to book under your name and phone number and I'll update you in the next fifteen minutes. Is that OK perfect?
Thanks, Elcotero. How may I help you?
Hi, I'm the Google Assistant calling to make a reservation for a client. This automated call will be recorded.
Das ist die Maschine, die redet. Das ist keine Person. Da würde man wahrscheinlich only in Amerika, wenn Sie bei uns bei mir in der Schweiz, wenn Sie in Zürich ein Restaurant anrufen mit einem Google Assistant, dann dürfen Sie da nie wieder essen. Wir würden es einfach kulturell nicht verkraften in Amerika, ja, okay, dann ruft die Maschine meinen Friseur an. Aber stellen Sie sich vor, was passiert, wenn das für das Gesundheitswesen aktiv ist. Ich kann einfach meiner wiswatch, ich habe heute folgendes Hier ist ein Abdruck meiner Haut, hier ist ein Foto davon und hier ist mein Symptom und dann kann ich das in die Cloud schicken und die Maschine das und das und gibt mir Advice. Babylon Health Cloud UK, bereit zum Einsatz. Ich glaube, für uns wird es wahrscheinlich länger dauern, wenn Sie mein Alter sind, dass wir mit der Maschine reden. Aber man sieht es überall schon. Heute wird das die Gesundheitskosten senken. Brauchen wir dann noch einen Arzt, wenn wir, sagen wir mal, triviale Dinge über so einen Assistent machen können? Manche Sagen, dass fast 70 Prozent aller Arztbesuche auf dem Level sind, wo die Maschine das über das Netzwerk erledigen könnte. Ich weiß nicht, ob Sie damit übereinstimmen, wahrscheinlich nicht die Besucher bei Ihnen, Aber jetzt triviale Dinge wie zum Beispiel Magen oder Beschwerden und dann gibt es unseren Freund Elon Musk, also Tesla Gründer, Space Rockets und so weiter und so fort, der sagt, dass wir eigentlich in der Zukunft nur überleben können, wenn wir uns aufrüsten. Da werden Sie als Chirurgen sicherlich ganz großes Interesse daran haben. Er schlägt vor, dass wir unser Gehirn direkt vernetzen mit einer Brain Computer Interface Maschine, und zwar indem wir viele kleine Löcher mit Elektroden, also ganz kleine Löcher. Er hat dafür sogar eine Maschine entwickelt. Das Video haben Sie wahrscheinlich noch nicht gesehen. Jetzt kurzes Beispiel, Das können Sie auf YouTube noch mal sehen. Aber seine these ist wenn wir uns nicht wirklich vernetzen und uns upgraden quasi, dann werden wir mit der Maschine nicht mithalten können. Ich bin gespannt, ob er der Erste ist, der es dann wirklich ausprobiert. Ich kann mir gut vorstellen, natürlich, wenn jemand jetzt querschnittsgelähmt ist, dass er auf die Art und Weise wieder gehen kann, ist sicherlich ein Fortschritt, wenn es dann auch funktioniert. Also ein Exoskeleton sogenanntes Gut. Also ich denke, dass wir da jetzt an einen Punkt kommen, wo wir ganz klar entscheiden mü Was ist eigentlich Technologie? Und Wissenschaft füttert ja Technologie. Technologie hat keine Ethik. Wenn ich jetzt eine Maschine hätte, die Sie hier in diesem Raum einschließt und ich sage, der mach bitte aus allen diesen Menschen Paperclips und die Maschine hätte die Möglichkeit, sie würde es tun. Das ist der Auftrag. That's the objective. Maschinen wissen nicht, wie wir fühlen, wie wir denken, was wir wirklich brauchen. Sie wissen halt die Nullen und Einsen und zwar alle. Wenn Sie auf Facebook sind, wissen Sie, was das bedeutet. Ich habe neulich mein Facebook Konto geschlossen und habe zu dem Anlass 56 Gigabyte von Daten runtergeladen von Facebook. Also Facebook. Facebook weiß mehr über mich als jede andere Person und das weiß die Maschine. Aber was genau tut dann die Maschine? Damit trifft sie Entscheidungen, was zu tun ist. Ethik ist der Unterschied, den Unterschied zu kennen zwischen dem Recht oder der Macht, etwas tun zu können und der Entscheidung, das Richtige zu tun. Das ist ja in Ihrem Beruf tägliche Frage. Wir könnten es tun, aber sollten wir es tun? Stellen Sie sich vor, Sie sind Arzt in der Zukunft und jemand kommt zu Ihnen und sagt ich möchte gerne diese Brain Computer Interface haben, weil es auf dem Markt ist sozusagen Für Euro machen Sie diese Operation, weil es verfügbar ist. Und das führt dazu, dass viele Menschen heutzutage Angst vor der Zukunft haben. Ich bin seit 18 Jahren unterwegs, habe fast 2000 Auftritte hinter mir. Als Futurist, als Zukunftsforscher in den letzten drei Jahren muss ich feststellen, dass Leute diese Reaktion haben und die Zukunft ist schlecht. Erstmal a climate change global warming. Das ist definitiv kein guter Faktor. Zweitens the machines are coming. Wenn Sie Hollywood zuhören, dann wissen Sie, die Maschinen kommen und unterdrücken uns und dann töten sie uns alle. Das ist ex machina, Black mirror. Und so ist es, dass viele Menschen einfach Angst vor der Zukunft haben und deswegen natürlich auch dementsprechend wählen. Man wählt dann einfach die Vergangenheit noch mal neu. Ich denke aber, die Zukunft ist exciting. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als zu Die Möglichkeiten, die wir haben durch Technologie und durch Wissenschaft, die sind quasi endlos bald. Das Einzige, was wir tun müssen, ist, wir müssen das so einbauen, dass es auch für Menschen funktioniert. Was das Einzige Das ist natürlich auch eine große Frage. Also das Wie wird das Zusammenspiel von Mensch und Maschine? Wer bestimmt das? Was ist ethisch, was ist nicht ethisch? Was ist der freie Markt? Was ist nicht der freie Markt? Beim Thema Facebook zum Beispiel werden wir ganz klar sehen, Facebook kann nicht mehr im freien Markt weiterleben wie bis jetzt, weil Facebook ist einfach zu machtvoll. Das heißt, wir kommen da an die Grenzen, wo wir auch sagen mü Wir müssen vielleicht etwas regulieren. Ich sage immer, die Zukunft ist besser, als wir denken. Nehmen Sie das bitte von heute Abend mit. Wir denken die Zukunft oft so negativ, aber das ist alles, was wir in den Medien hören. Von Hollywood ist die Zukunft dorthin führt. Wir brauchen eine gute Balance zwischen Mensch und Maschine. Wir brauchen nicht die Maschine wieder zurück zu tun. Das geht auch gar nicht, weil wir erfinden sie ja selber. Wenn Sie Glück haben, können Sie im Urlaub mal zwei Tage offline gehen oder können sich abhängen von Connectivity. Aber im Allgemeinen ist es so, dass Technologie weitergeht und wir gehen mit das Thema Kompetenz Ihrer Veranstaltung ganz sicherlich so, dass unsere Herausforderung Wir haben menschliche Kompetenzen, das sind diese, die total schwierig zu beschreiben sind. Was ist schon emotional intelligence? Eben haben wir gerade das Wort von Intuition und Imagination gehört oder Kreativität. Das ist das Vor und Zurück zwischen Mensch und Maschine. Wir können nicht einfach nur Nein sagen zur Technologie. Wir können auch nicht einfach nur Ja sagen. Ich glaube, dass wir da an einen Punkt kommen, wo wir das gut überlegen müssen, was das für uns bedeutet, weil wir sind jetzt in dem Zeitalter, wo Daten das neue Öl sind. Die machtvollsten Firmen der Welt sind eben nicht mehr Öl oder Banking, sondern Technology. Die Top 20 weltweit sind alles Technologiefirmen, die nur Daten von A nach B bewegen. Data Mining, Search, Social Media, das ist die neue Macht. Auch in der Wissenschaft ist es so, stellen Sie sich vor, Sie haben eine künstliche intelligenz, die live 100 Millionen Daten verarbeiten kann und Ihnen bei Research helfen kann. Haben Sie eine Maschine, wo Sie einfach fragen kö Gibt mir einen Ersatz für diese Formel? Die Maschine hat ein Archiv von eigentlich allen Fakten, die Sie wollen. Künstliche Intelligenz ist der neue Strom. Das heißt also die Daten, die ich habe, da kann ich der KI Bitte sortiere diese Daten und finde ein Pattern. Ein Mensch kann kein Pattern finden von verschiedenen Melanoma fotografieren oder vielleicht doch, wenn er wirklich schnell ist, sagen wir mal 4 Millionen. Aber die Maschine kann 500 Milliarden machen. Das ist das, was Maschinen können. Und das ist die Zukunft der Medizin Daten. Was wir heute in Healthcare haben, ist eigentlich Sick Care. Also wir tun erst etwas, wenn wir bereits krank sind. Sie sehen die ganzen großen Pharmafirmen, die sagen sich in der Zukunft ist ganz klar, wir müssen dafür sorgen, dass wir gar nicht erst krank werden. Geht das durch Technologie? Geht das durch Datenlesen, durch Biome? Ist das überhaupt denkbar? Diese Firma von Genentech, die heißt Human Longevity Inc. Das ist ein richtiger Science Fiction Name. Das ist den Ihrer Arbeit für Dollar. Können Sie dort Ihre gesamten Daten analysieren lassen, das Biom, das Genom und der Phänotype für Dollar? Und dann kann man mit anderen vergleichen. Und mit dieser Art von Kombination von Daten ist es wahrscheinlich, dass du Diabetes bekommst. Was kann ich daran heute tun? Da gibt es eine Menge zu tun, statt abzuwarten, bis ich es habe und dann das zu behandeln. Ganz klar, Big Data, Cloud und Artificial Intelligence ist eine Revolution in Healthcare. Und da müssen wir schauen, dass wir da überlegen, was das bedeutet für uns, was auch diese Möglichkeit von Manipulation von Genen bedeutet. Sie kennen natürlich alle die CRISPR Cas Experimente, die bereits in China gelaufen sind. Grundsätzlich geht das Sollten wir das tun, Dürfen wir das tun? Wenn wir es nicht tun, dann tun es die Chinesen und wir nicht. Das sind Themen, die in den nächsten paar Jahren natürlich dramatisch nach oben gehen werden. Reden wir kurz über Mensch und Maschine und was es bedeutet in der Zukunft. Ganz klar ist es wichtig für Sie auch zu erkennen, glaube ich, eigentlich für alle von Maschinen werden die Routinearbeit machen. Maschinen sind nicht mehr dumm. Heute sind sie noch ein bisschen dumm, aber in fünf bis zehn Jahren kann man davon ausgehen, dass Die Maschine kennt alle meine Daten. Sie weiß, wie ich aussehe, sie weiß, wie ich rede, sie kann so reden wie ich, Sie hat keine praktischen Limits. Mit der Maschine kann ich alles, was Wissen der Welt anzapfen. Ich kann mit IBM Watson reden und Bitte sag mir, was die Zukunft in der Schweiz ist und ich kriege eine Rede wie eine Person. Ich glaube, das ist ganz klar, dass die Routinearbeit sieht man auf dem Graph hier vom Economist. Alles, was Routine ist, geht bergab. Alles, was nicht Routine ist, geht bergauf. Non routine cognitive work und non routine manual work, zum Beispiel Elektriker und Dinge, die halt mit der Hand gemacht werden, die gehen natürlich auch nach oben. Aber in der Mitte wird es dünn. Also wenn Sie Kinder haben, müssen Sie sich ganz klar Meine Kinder sollten niemals überhaupt irgendeine Routine lernen. Buchhaltung, Autofahren, Accounting, Auditing, Financial Control, alles, was nicht wirklich menschliche Dinge braucht, werden Maschinen lernen. Sie werden überrascht sein, wie viele Dinge wirklich Menschen Dinge brauchen, auch Autofahren zum Beispiel. Aber ganz klar für uns ist Es geht in diese Richtung. Wenn Sie die Job Liste angucken, How AI could change the job market. Sie sehen hier im unteren Teil Public Administration, Defense, Financial Insurance, Transportation. Diese Jobs gehen alle nach unten. Sie haben Glück, weil Sie sind hier top of the pie. Diese Jobs gehen nach oben, weil Sie brauchen menschliche Dinge verstehen, Empathie, Voraussicht, Einfühlsamkeit, nicht alles. Logik und Fakten. Diese Jobs gehen nach oben. Das sind die Jobs der Zukunft. Ich nenne das die human only jobs. Werden in der Zukunft Roboter operieren? Das tun Sie jetzt schon. Das werden Sie ganz bestimmt auch mehr. Können Sie das tun, was Sie als Arzt tun, vielleicht in 50 Jahren? Ich würde es nicht ausschließen. Durchaus denkbar. Aber das, was wir heute sehen, natürlich ist nicht ganz so nah dran. Ich glaube nur einfach, dass wir das anschauen müssen müssen. Das ist das Ende der Routine. Also viele Routinen, die wir machen, die einfach gemacht werden müssen. Alles, was digitalisiert werden kann, wird Als ich früher im Musikbusiness war, haben wir immer bei den Meetings gesagt, Musik geht in die Wolke, weil alles, was digital ist, das wird digital. Und das haben wir heute. Musik, Filme, Bücher, Cloud. Ganz klar ist es so. Das ist die Regel des digitalen Darwinismus. Alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert. Und ich glaube, dass wir da hingucken müssen und okay, was macht eigentlich KI? KI sind Computersysteme oder AI, Artificial Intelligence, die Daten und Informationen in Wissen umwandeln. Das sind Maschinen, die Daten anschauen. Und ich kann von diesen Daten, von den 150 Millionen Bildern von Katzen auf YouTube, kann ich sagen, welche Katze lebt oder nicht lebt. Ich habe einfach genug Bilder gesehen. Ich habe das Pattern erkannt, Was ist ein Melanoma, was ist nicht? Manche Leute denken sogar, dass wir so weit gehen können, dass wir sagen, unsere linke Gehirnhälfte ist eine Art von Computer. Davon würde ich jetzt nicht ausgehen. Das ist ein relativ altes Argument. Aber sicherlich ist es so, dass Maschinen jetzt auch Wissen bekommen, wenn wir von Kompetenz reden. Von ihrer Kompetenz reden wir ja nicht nur von Wissen, von Fakten. Die Fakten kann ich ja von Wikipedia herunterladen oder ich kann Bücher lesen dazu. Wenn Sie einem Computer alle Bücher der Philosophie füttern. Ich habe früher Philosophie studiert. Wenn Sie ABM Watson alle Bücher geben von Philosophie, da braucht IBM Watson ungefähr 1,2 Millionen Minuten, 1,2 Minuten, um alle Bücher zu lesen. Ist diese Maschine dann ein Philosoph? Diese Maschine hat alle Bücher gelesen, alle verfügbaren Philosophiebücher. Ist die Maschine ein Philosoph? Ich glaube, da würden wir alle Nein. Und warum nicht? Diese Maschine könnte mir sagen, was Auf der Seite 34 von Jean Paul Sartre steht, in welchem Paragraphen und zwar sofort. Ich kann das nicht. Aber die Maschine ist auch kein Philosoph, weil sie nicht wirklich das verstanden hat, was hinter den Worten steht. Ich glaube, dass wir ganz klar an einen Punkt kommen, wo Dinge wie Machine Learning, von denen hören Sie wahrscheinlich andauernd in Wissenschaft und Healthcare Medizin Maschinen lernen, wie Dinge funktionieren. Die lernen es von uns, aber die lernen natürlich nicht wie wir. Aber sie lernen Dinge, wie die sie anwenden können. Und deswegen ist das unsere Zukunft. Die Konvergenz, die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Da müssen wir ganz klar Wir wollen, dass es ein Benefit ist für uns. Wir wollen in Kontrolle bleiben und wir wollen es nicht übertreiben. Zu viel des Guten ist oft sehr schlecht. Denken Sie an Alkohol oder Zigaretten oder andere Drogen in gewisser Weise. Wir, die verbieten ihr Alkohol nicht in Deutschland für alle, weil es vielleicht schlimm sein könnte. Im Gegenteil wird sogar Marihuana legalisiert in vielen Ländern. Aber wir finden eine Möglichkeit, diese Balance hinzukriegen. Schauen Sie sich an, was passiert in Healthcare AI Applications. Die Liste kennen Sie wahrscheinlich von Ihrer eigenen Arbeit. Robot Surgery, Nursing Assistance, Administrative Workflow, Fraud Detection und so weiter und so weiter. Das ist jetzt keine Rocket Science, wie man sagt. Das sind einfach Dinge, die wir brauchen und das wird unsere Zukunft automatisch verändern. Wir werden nachher das PDF verteilen, da können Sie nochmal in Ruhe gucken, weil das eine Menge Daten sind, Aber ganz klar, dass das unsere Zukunft sicherlich verändert. Zum Beispiel mit Maschinen zu reden. To support his care Dragon order A.
Zithromycin ZPACK, OK, is this correct? Yes, send prescription to the pharmacy on main street. That's the one order sent to preferred pharmacy.
Gut, das ist jetzt trivial, wo Sie was bestellen und so weiter, aber Sie können sich denken, wohin das führt, auch eine Art von Beratung darüber stattfinden kann. Das ist also für mich die Hauptfrage jetzt wegen diesen ganzen Dingen werden wir useless humans? Wenn Sie Noel Harari gelesen haben, kennen Sie das Symptom? Also man könnte ja sagen, eigentlich, was auch viele Ärzte schon zu mir gesagt haben, auf Ä, wenn das alles mal funktioniert, die Sprachübersetzung, die Voice Control, die AI, was ist da mit mir? Werde ich dann deautorisiert? Es gibt sogar Maschinen, die mittlerweile ein Implantat machen für Ihre Zähne, Das würde ich nicht empfehlen, Aber in Japan sind diese Maschinen im Einsatz. Verringert das Ihre Aufgabe oder erweitert sie es? Ich glaube nicht, dass wir wegen Technologie useless werden. Ich glaube, was useless wird, sind unsere Routinen, sind die Dinge, die wir loslassen können. Dinge organisieren, Dinge checken, versuchen, dass es irgendwo reinpasst, kontrollieren diese ganzen Dinge, die wir jeden Tag über machen müssen Trotzdem. Aber was Sie in den Medien jeden Tag sehen, sind diese Sprüche kennen Sie wahrscheinlich sehr gut, wenn Sie gucken, was in den Medien bei Ärzte steht. AI defeats top doctors in competition. Google's AI beats the doctors at spotting eye disease. Self taught AI beats doctors at predicting heart attacks. AI took a test to detect lung cancer. It got an A. Dazu würde ich meinen guten Freund Paul Saffo an anderer Futurist of San Francisco herbeibemühen, der Don't confuse a good view with a short distance. Ich glaube, dass es grundsätzlich so ist, dass Maschinen viele Dinge davon können, aber dass wir davon ausgehen, dass sie so können wie wir, ist meines Erachtens noch 50 Jahre weg. Das sind Werkzeuge, die wir nutzen. Denn hier ist das, was momentan noch gilt, das ist Moravec Paradox, heißt es was Was immer einfach für Menschen ist, ist schwierig für Computer. Und was einfach für Computer ist, ist schwierig für Menschen. Der Pianist, der eben performt hat, könnte ein Computer das. Er könnte die Tasten drücken, er könnte das simulieren. Aber eine Simulation ist im Vergleich zu dem, was wir gehört haben, nutzlos. Sie ist einfach nur ein Fakt. Kann eine Maschine Dinge tun, die wir vielleicht auch können? Sie simulieren sicherlich, aber eine Freundschaft auf Facebook ist nicht das Gleiche wie eine richtige Freundschaft. Und ein Date auf Tinder ist nicht das Gleiche wie ein richtiger Date. Das heißt nicht, dass es schlecht ist. Es kommt darauf an, wie Sie es sehen. Wir haben als Menschen ja viele Arten von Intelligenz. Wir sind ja nicht nur Gehirn. Viele Wissenschaftler haben gesagt, wir denken gar nicht mit dem Gehirn, wir denken mit dem Körper, nicht mit dem Gehirn nur. Also wir haben emotional Intelligenz, wir haben Social Intelligence. Was hat eine Maschine Computing Intelligence. Wird eine Maschine irgendwann mal emotional sein können? Sie kann es nachahmen, aber sie existiert ja nicht. Also ich glaube, dass wir da an einen Punkt kommen, wo wir das sehen müssen. Was bedeutet alles, was nicht digitalisiert werden kann, wird immer wichtiger. Und das ist unsere Arbeit in der Zukunft. Unsere Arbeit ist nicht mit Maschinen zu konkurrenzieren, auch nicht beim Operieren. Wenn es Routinen gibt, die das machen können, dann sollten wir es tun, weil das ist unsere wirkliche Arbeit. Das Verstehen, das Zusammenbringen, das Erfinden, Lösungen finden. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, wo wir gucken müssen, was bedeutet das für die Zukunft, wo geht das hin? Und natürlich auch, was sind die Risiken? Wenn Sie auf dieses Risikochart gucken vom World Economic Forum, sehen Sie ganz klar die zwei Sachen, die am wichtigsten sind, die am meisten Fortschritt bringen und die gleichzeitig auch am größten Gefahr bürgen, sind die zwei Sachen, die wir gerade besprochen haben, nämlich oben künstliche Intelligenz und Genmanipulation. Die könnten unsere ganze Welt verändern positiv. Aber sie könnten natürlich auch als Waffe benutzt werden, wenn Sie Gene manipulieren, um Krebs zu vermeiden, woran alle jetzt fieberhaft arbeiten, also zu vermeiden, nicht zu heilen. Dann kann die gleiche Technologie auch dazu benutzt werden, einen Supersoldaten zu erzeugen. Das heißt also, da haben wir zwei Punkte, wo wir sagen müssen, da müssen wir drüber nachdenken, was es bedeutet. Dazu brauchen wir einen ethischen Ansatz und internationale Kollaboration. Das sind Themen, glaube ich, die man überall sehen kann heutzutage. Kurz dazu ein Video. Sie kennen das wahrscheinlich. Space Odyssey 2001. Berühmte Szene, wo der Astronaut auf einem Shuttle ist draußen und der Computer innen drin hat übernommen. Der Computer hat sich so weit entwickelt, dass er denkt, dass der Mensch für ihn jetzt schädlich ist und ihn deswegen nicht wieder reinlässt.
Hello hal. Do you read me? Hello hal. Do you read me? Do you read me hal? Affirmative dave i read you.
Open the.
Pod bay doors hal. I'm sorry. Dave, i'm afraid i can't do that. What's the problem? I think you know what the problem is just as well as i do what are you talking about hell?
Die Frage der Kontrolle. Die Frage stellt sich heute nicht, weil Maschinen können das heutzutage nicht. Aber wir gehen in großen Schritten dahin, dass wir Wir müssen auch gucken, dass wir diese Maschinen noch kontrollieren können in dem, was sie tun oder tun können und was genau das bedeutet. Dazu brauchen wir, habe ich in meinem Buch vorgeschlagen, einen Ethikrat, so wie Sie das sowieso schon haben, in medizinischen Berufen schon lange. Der hippokratische Eid sozusagen. Das brauchen wir ganz sicherlich insgesamt, weil jetzt geht es um Scheidungen, die einfach viel weiterreichen. Ich würde sagen, wir brauchen einen hypokratischen Eid für Technologen. Wahrscheinlich würden da alle durchfallen, wenn Sie den nehmen müssten. Aber das sind wichtige Fragen, die sich jetzt in der Zukunft stellen. Ich komme zum Schluss und dann können wir noch ein paar Fragen nehmen. Meine Sind sie zukunftsbereit? Zukunftsbereit zu sein heißt gleichzeitig das zu tun, was notwendig ist, um heute erfolgreich zu sein. Also ein narrow view execution und gleichzeitig auch zu schauen, okay, was kommt jetzt eigentlich nach dem, was ich jetzt gerade mache? Ein dualer Ansatz. Beispiel in der Musikindustrie von der CD zur Cloud. Das haben eigentlich alle Record Labels verschlafen. In der Autoindustrie. Vom Auto zum geteilten Auto. Im Banking von der Bank zur Blockchain. Take a wider view. Sie können davon ausgehen, wenn wir heute darüber nachdenken, was wir in zehn Jahren machen können und wollen, das wird in vier Jahren hier sein. Wir sind eben nicht mehr an dem Punkt, wo wir sagen, es dauert alles viel länger. Sie wissen vielleicht das Paperless Office, das ist ja auch ein Thema für Sie ganz bestimmt hat eigentlich nie wirklich funktioniert, 20 Jahre lang probiert hat, nicht wirklich. Und jetzt auf einmal Mobility Apps, Mobile, ja, jetzt wird es paperless, erst ganz langsam, dann sehr schnell. Anteil der Zukunftskompetenz ist laterales Denken. Was mache ich heute? Was könnte ich morgen machen? Kann ich das gleichzeitig organisieren? Wir brauchen dazu 4 Skills. Der erste Skill ist observieren, zuhören. Sie glauben nicht, wie viele Firmen ich berate, wo das das Thema ist, dass eigentlich keiner mehr genau zuhört, was überhaupt möglich sein könnte, weil wir sind einfach zu beschäftigt. Wir wissen eigentlich gar nicht, was wirklich passiert. Verstehen, also wirklich zu verstehen, auszuprobieren, was die Zukunft bedeuten könnte. Vorstellen. Einstein hat gesagt, Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Das war natürlich einfach für Einstein zu sagen, er hatte schon eine Menge Wissen auch dann in der Position kann man das natürlich sagen. Aber sicherlich ist es so, dass Vorstellungskraft immer wichtiger wird, wenn Wissen automatisiert ist. Wenn wir das einfach erfahren können, was wir brauchen, die Fakten, dann geht es wirklich um Verstehen, um Vorstellen und natürlich um Schaffen, Kreieren. Also nicht schaffen im schwäbischen Sinne, sondern kreieren, Dinge zu erschaffen. Ich schlage meinen Klienten vor, Wir müssen mindestens 5 bis 8 Prozent unserer Zeit mit diesen Dingen verbringen und ich meine jetzt nicht extra Zeit, sondern anzuschauen, was eigentlich passiert und was ist möglich. Und das ist für uns oft schwierig, weil wir gehen auf diese Highway und da kommen dann diese ganzen Game Changers und Mega Shifts auf uns zu und die kommen alle auf einmal und erzeugt natürlich eine Menge Angstvorstellungen, dass sich auf einmal alles irgendwie ändert. Aber ich denke, wir sollten schnellstens den Zukunftsführerschein machen. Driver's License for the Future. Wenn Sie Kinder haben, das ist das Beste, was Sie ihnen antun können. Unsere Kinder müssen wissen, wie sie ihren Job erfinden, wie sie Mensch sind, wie sie lernen, wann sie lernen, dass sie immer wieder neu lernen. Wenn man Statistiken anschaut, besagen die bereits, dass fast 70 Prozent aller Jobs in zehn Jahren neu erfundene Jobs sind, die es gar nicht gibt heute, weil Technologie sich so schnell verändert. Wenn sie zurückschauen, vor zehn Jahren gab es kein Social Media, kein Twitter, Facebook und so weiter. Heute arbeiten 21 Millionen Menschen in Social Media. Also die Veränderungen sind gigantisch und ich glaube, da müssen wir darüber nachdenken, in welche Richtung wir damit gehen können. Zum Abschluss ein kleines Video. Das ist ein Commercial, das bei der Super Bowl in Amerika gelaufen ist von einer Bierfirma. Aber Sie sehen zum Schluss, warum ich Ihnen das jetzt zeige. It's only worth it if you can enjoy it, sagt die Werbung zum Schluss. Das zeigt so gut den Unterschied zwischen Mensch und Maschine. Die Maschine kann diese Dinge besser als wir, aber sie existiert nicht wirklich. Sie ist kein Mensch. Sie kann das nicht so erfahren, wie wir es tun. Und deswegen glaube ich, unsere Zukunft ist vor allem Ihre Zukunft, Technologie zu umarmen, zu begrüßen, aber nicht Technologie zu werden, diesen Unterschied zu wahren. Ich hoffe, ich habe das gut dargestellt, wie ich mir die Zukunft vorstelle. Ich denke, in Ihrem Beruf ist das extrem wichtig, weil das ist jetzt gerade an dem Punkt, wo sich das dramatisch ändert. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir haben nachher eine Signing Session für mein Buch da draußen. Wenn Sie Zeit haben, können Sie gerne ein Buch mitnehmen. Ich glaube, das sind englische Bücher, glaube ich. Englisch, aber ist bestimmt kein Problem für Sie. Danke.
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