Digitaler Steuerberater klärt Wahl der Rechtsform für Existenzgründer, erfolgreich starten Teil 1

This is the first part of an eight-part German YouTube series by Ecom Launchpad advising startup founders on choosing the right legal form. The speaker compares main options — Einzelunternehmer, GbR, GmbH/UG and GmbH Co. KG — and emphasizes that civil-law (liability) considerations should drive the choice more than tax differences. Practical takeaways: Einzelunternehmer (and GbR for partners) are quickest to start and allow simplified profit calculation via Einnahmenüberschussrechnung; GmbH/UG are formal, require notarisation and Handelsregister entry but limit liability; GmbH Co. KG combines person- and capital-company features (Kommanditist haften nur mit Einlage, Komplementär kann eine GmbH sein to limit personal liability). The speaker recommends starting as Einzelunternehmer unless liability risks require a corporate form; future parts will cover Gewerbeanmeldung, Elster and EÜR in detail.
Chapters
Ihr wollt mit eurem ersten Start up starten und wisst nicht genau, wie ihr loslegen müsst. Was müsst ihr genau am Anfang machen? Dabei soll euch diese Videoreihe helfen. Ich denke, es werden so um die acht Teile werden. Wir werden anfangen mit der Wahl der richtigen Rechtsform. Vor und Nachteile. Alles schön smart gehalten, alles schön klein werden dann über eine Elster Anmeldung, den Gründungsfragebogen, die Gewerbeanmeldung machen und lernt später Buchhaltung auf eine ganz simple und einfache Art. Ihr müsst keine Fachleute dafür sein. Alles kostengünstig halten. Was ihr dafür braucht, ist letztendlich nur nachher euer Smartphone. Hin und wieder ist ein Pad vielleicht mal ein bisschen praktikabler, aber das seht ihr dann auch. Und am Schluss machen wir auch den Jahresabschluss, die Einnahmen Überschussrechnung, Wie funktioniert die? Und ich will euch dabei unterstützen, dass ihr alles möglichst selber machen könnt. Teil 1, den wir jetzt machen, ist die Wahl der richtigen Rechtsform. Welche Rechtsformen gibt es überhaupt, die für euch interessant sein könnten? Das ist klar. Der Einzelunternehmer. Dann haben wir, wenn ihr zu zweit vielleicht seid, du machst dich mit deinem besten freund selbstständig. Die GbR als zweite Rechtsform. Das sind letztendlich beides Rechtsformen, die sind sehr einfach und sehr schnell. Das machen wir gleich in Einzelschritten. Dann kommen wir in die Profi Rechtsformen. Das ist die GmbH oder die UG. Letztendlich ist die UG nur der kleine Bruder der GmbH. Sie sind letztendlich fast identisch zu behandeln. Und dann haben wir noch eine spezielle Gesellschaft, die wir auch ansprechen wollen. Das ist nämlich die GmbH Co. KG. Eigentlich ist es nämlich eine KG. Auch die gehen wir durch. Ich würde sagen, wir starten erstmal mit einer grundsätzlichen Frage nä Was ist steuerrechtlich die beste Rechtsform? Der Einzelunternehmer. Der große Vorteil vom Einzelunternehmer ist super schnell gegründet, Gewerbeanmeldung gemacht, Elster angemeldet, steuerlicher Erfassungsbogen. Das machen wir alle später. Und ruckzuck habe ich den Einzelunternehmer am Laufen. Der Einzelunternehmer hat den großen a klar, ich habe ihn schnell am Start und b auch die steuerliche Betreuung, die Gewinnermittlung, die darf vereinfacht gemacht werden. Ich kann eine sogenannte Einnahmenüberschussrechnung machen. Das ist auch das, was wir Heute in dem YouTube Teil, den ich vorstelle, in dem Mehrteiler auch zum Schluss machen werden. Wir werden eine Einnahmenüberschussrechnung machen. Und ja, es ist eine schöne, einfache Vorgehensweise, wie ich mein Start up starten kann. Und ihr habt immer den Vorteil, wenn ihr mal mit einem Einzelunternehmer gestartet seid, dann habt ihr immer die Möglichkeit, auch später in eine andere Rechtsform umzuwandeln. Die anderen Wege sind euch nicht versperrt. Aber oft habt ihr am Anfang das Problem, ihr wisst ja noch gar nicht, wie gut euer Einzelunternehmen läuft, rennt das habt ihr die total geniale Idee und ihr könnt es super skalieren und ihr merkt Mensch, da kommt richtig Gas rein. Ja, dann stellt man das einfach um in eine andere Rechtsform. Die Chancen habt ihr später immer. Die GbR. Die GbR sieht man auch relativ häufig. Sie ist eigentlich wie ein Einzelunternehmer, nur mit einem Freund zusammen. Das heißt, wenn man mehr als eine Person ist, will sich mit seinem Freund zusamm zusammen schließen und möchte zusammen schnell starten, dann gelten dieselben Vorteile eines Einzelunternehmers auch für die GbR. Die hat man auch super schnell gegründet. Man braucht keine größeren Formerfordernisse, um die zu starten. Ich persönlich habe immer Bauchschmerzen mit einer GbR. Oft ist es so, dass sich zwei Freunde, die sich super verstehen, sich selbstständig machen, gründen eine GbR und starten damit das erste Startup. Und man merkt dann sehr schnell, dass man sich zwar als Freunde gut verstanden hat, hat immer schön einen trinken können, hat gut Party gefeiert, aber geschäftlich lernt man sich noch mal neu kennen. Und wenn man sich dann nicht versteht und ich Sage immer, eine GbR ist wie eine Heirat, man muss sich dort verstehen, dann kommt es ganz schnell zu Problemen. Und Da wird die GbR genau zu einem, finde ich ein Problem, Wenn, weil die GbR ist wie die drei Musketiere, alle für einen, einer für alle bedeutet. Macht der eine einen Fehler, haftet der andere automatisch dafür. Wie beim Einzelunternehmer haftet ihr mit eurem gesamten Vermögen. Und deswegen finde ich persönlich die GbR eigentlich nicht perfekt. Und hier spielen auch die steuerrechtlichen Gegebenheiten, ist nicht der Hauptpunkt, sondern letztendlich das zivilrechtliche. Das heißt also, ihr tut euch zusammen und ihr haftet füreinander. Und das muss bei eurer Entscheidung, was die Rechtsform angeht, finde ich, immer im Vordergrund stehen und definitiv nicht das Steuerrecht. Denn letztendlich ist es so, steuerrechtlich ist es fast egal, welche Rechtsform ihr wählt. Die Steuerlast ist in etwa, je nach Verhaltensweise, sage ich immer, fast identisch, fast gleich teuer. Man hat manchmal einen Stundungseffekt, aber wie gesagt, die steuerrechtliche Komponente sollte immer im Hintergrund stehen. Die nächste Rechtsform, die wir ansprechen wollen, ist die habt ihr bestimmt dann auch schon mal gehört, die GmbH oder der kleine Bruder, die UG, die behandle ich jetzt identisch, weil sie sind auch identisch. Diese Rechtsform ist tatsächlich eine richtige Rechtsform. Sie unterscheidet sich nämlich zum Einzelunternehmer oder zur GbR schon dahingehend, dass sie im Handelsregister eingetragen ist. Es ist nämlich Man kommt damit ins Profiregister, so nenne ich das jetzt einfach mal. Das HGB wird für euch zuständig beim Einzelunternehmer Und bei der GbR war es das BGB und da gelten auch Profigesetze. Bei der GmbH und bei der UG ist es Ihr müsst auch zum Notar, um die Gründung durchzuführen. Das erfolgt in einer bestimmten Reihenfolge. Ihr überlegt euch einen Firmennamen für die GmbH oder die UG. Ihr klärt das bitte mit der IHK ab, den Firmennamen. Das ist nämlich total wichtig, weil wenn die IHK nämlich sagt beispielsweise Nein, der Firmenname geht nicht, weil er entspricht verschiedenen Konventionen nicht. Man muss nämlich da ein bisschen aufpassen und die hätte das vorher nicht abgecheckt. Geht zum Notar und Hey, Notar, wir möchten gerne eine GmbH gründen, haben uns einen Namen überlegt. Dann bezahlt ihr Notargebühren. Der notar errichtet diese GmbH, wird sie im Handelsraum zur Anmeldung einreichen und das Handelsregister geht dann hin und fragt die Ist der Name okay? Und die IHK sagt nö. Dann geht das Ganze wieder zurück. Deswegen super wichtig. Hier ist es immer wichtig, bei der Gründung der GmbH oder der UG. Auf jeden Fall vorher den Namen zu checken. Die GmbH ist tatsächlich eine Kapitalgesellschaft. Es ist etwas vollkommen anderes als ein Einzelunternehmer. Ihr seid auf jeden Fall bilanzierungspflichtig. Ihr habt definitiv ein vollkommen eigenes Einkommensteuerrecht. Das ist nämlich das Körperschaftsteuerrecht. Das heißt, die GmbH zahlt ihre eigene Steuer. Und viele haben dann schon mal gehö Ja, ich habe doch dann so einen ermäßigten Steuersatz, so einen 15 Prozent Steuersatz. Ich sage euch Auch hier ist die steuerrechtliche Entscheidung eher im Regelfall, sage ich extra mal, im Regelfall nicht wichtig, weil sie ist auch nur halbrichtig, denn der Steuersatz ist in Wirklichkeit viel höher, Er ist nur erstmal so hoch. Da kommt aber die Gewerbesteuer noch mit dazu, die ist nicht anrechenbar. Ich will es nicht zu weit ausführen. Grundsätzlich ist es die steuerrechtliche Komponente sollte bei eurer Entscheidung erst einmal eine geringfügige rolle spielen. Die GmbH ist definitiv auch teurer von ihrer, von ihrem Aufbau, weil ihr müsst zum Notar, Das Amtsgericht will Geld, der Notar will Geld, es muss eine Bilanzierungspflicht ist an Bord, aber ihr habt einen großen, ihr habt eine sogenannte Haftungsbeschränkung. Und genau das ist wichtig bei der Wahl eurer Rechtsform. Wenn ihr nämlich für euch sagt, ihr macht ein Geschäft auf, ich sage einfach mal Handeln mit Badehosen, das Beispiel begleitet euch in allen wahrscheinlich acht Teilen, die ich machen werde. Dann, ich sag mal, habt ihr eigentlich kein hohes Haftungsrisiko, höchstens, dass sie mal am Strand reißen sollte, nicht euer Problem, dann kriegt sie halt zurückgeschickt und ihr müsst die Badehose erstatten. Aber ansonsten gibt es kein großes Haftungsrisiko. Wenn ihr aber vorhabt, beispielsweise ein Handwerksunternehmen aufzumachen, Heizung, Sanitärbetrieb und ihr würdet mich einstellen, um eine Gasleitung zu installieren, sage ich, es wäre gut für euch, ihr hättet eine GmbH, weil das kann nur unglücklich laufen, was da rauskommt. Okay? Deswegen ist eben, finde ich, die zivilrechtliche Beurteilung, Ob ihr eine GmbH braucht oder nicht, das sollte Grundlage für euch sein. Und wenn ihr meint, Haftungsbeschränkung, super, da kann ich mir Geld holen bei der Bank und wenn es schief läuft, muss ich nichts zurückzahlen. Hey, das ist blauäugig. Natürlich bekommt ihr kein Geld bei der Bank, ohne privat dafür auch zu haften. Es geht gar nicht. Eine Haftungsbeschränkung ist dann immer super wichtig. Gewährleistung, ganz wichtiges Thema. Wenn ihr Angst davor habt, dass ihr ein Produkt verkauft, was ein hohes Gewährleistungsrisiko mit sich bringt, dann wollt ihr nicht Angst haben, dass ihr privat alles verliert. Und das ist eigentlich so der Hauptbestandteil, was Risiken angeht. Ihr könnt euch schützen, wenn etwas nicht funktionieren sollte vor Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, die ihr vielleicht dann nicht mehr bezahlen müsst, schiefgelaufen ist. Aber auch da ist es so, auch die Lieferanten sind natürlich vorsichtig. Die geben einer GmbH so ohne weiteres keinen Kredit. Ihr müsst vielleicht dann stärker mit Vorkasse bezahlen und all solche Dinge. Zivilrechtlich finde ich, ist die Beurteilung, welche Rechtsform ihr nehmen wollt, der richtige Weg und nicht der steuerrechtliche, wie es viele immer meinen. Jetzt ist die GmbH oder die UG. Als Kapitalgesellschaft tatsächlich sehr formal zu führen. Ich behaupte eigentlich, viele sind nicht in der Lage, die Formalien alle einzuhalten, die ihr bei einer GmbH einfach einhalten müsst. Haltet ihr die Formalien nicht ein, dann fallt ihr steuerrechtlich sofort hinten runter und begeht einen Steuerschaden. Deswegen finde ICH, ist die GmbH für viele die Ich will flexibel sein. Wenn ich was kaufen will, dann will ich es gerade aus dem Portemonnaie kaufen. Ich will nicht so viel Formalismen haben. Könnte die GmbH für euch nicht die richtige Wahl sein, Weil bei der GmbH gibt es keine Privatentnahmen und Privateinlagen. Weil die GmbH ist wie quasi eine künstliche Person. Der gehört alles. Und ihr als Geschäftsführer, ihr leitet diese künstliche Person nur quasi wie so ein Roboter mit Fernbedienung. Aber Alles, was die GmbH macht, muss formal korrekt laufen. Wollt ihr beispielsweise Büromaterial kaufen, dann müsst ihr es aus der Kasse das Geld entnehmen und müsst dafür den Beleg reinlegen. Beim Einzelunternehmer wäre das total einfach. Ihr könntet einfach hingehen und Hey, ich bezahle es aus der Kasse, Es hat eine Einlage. Geht bei der GmbH definitiv nicht mehr. Und wenn die GmbH beispielsweise schönes Geld verdient, hat es auf dem Konto liegen, dann könntet ihr für euch Cool, ein Urlaub, ich könnte ja das Geld einfach entnehmen. Nein, das könnt ihr nicht. Ihr könnt aus der GmbH nicht einfach das Geld entnehmen wie eine Privatentnahme. Das geht formal nicht. Ihr werdet steuerlich hart abbestraft, wenn ihr das macht, sondern ihr müsst dazu einen Ausschüttungsbeschluss machen oder ihr müsst euer Gehalt anheben. Ihr dürft es nur über Gehälter machen. Ihr seid ja angestellt bei der GmbH. Ich grenze das mal ein Stück ein. Nur lohnsteuerrechtlich seid ihr angestellt, nicht sozialversicherungsrechtlich also Krankenkassenbeiträge etc. Fallen nicht an, weil ihr Unternehmer seid. Das aber nur am Rande gibt es einen erweiterten Film. Wir haben so einen kleinen Videokanal, da verweise ich auch öfters mal drauf. Wenn ihr mehr zu etwas wissen wollt, dann verweise ich euch da jetzt drauf. Deswegen, also die GmbH ist extrem formal und ihr müsst bereit sein, für euch diese Formalien einzuhalten. Wenn ihr das nicht wollt, Dann ist die GmbH oder die UG für euch nicht die richtige Wahl. Dafür gibt es nämlich eine Alternative und das ist nämlich die GmbH Co. KG oder die UG Co. KG. Das gibt es in beiden Ausführungen und die machen wir jetzt. Die GmbH Co. KG klingt kompliziert. Ach, ist sie eigentlich nicht. Man muss sie nur so ein bisschen, ich sage mal, vorsichtig zerlegen. Was ist die GmbH Co. KG eigentlich? Viele denken ja, das muss sowas sein wie eine GmbH, weil das steht ja vorne. GmbH Co. KG. Nein, es ist genau das Gegenteil. Es ist eine KG. Und was ist erstmal eine KG? Das haben wir hier noch gar nicht besprochen. Es ist im Prinzip so etwas wie eine professionelle GbR. Ich drücke das mal so aus. Und zwar der Unterschied von einer reinen KG zu einer GbR ist, meine GbR haften alle voll. Will man ja eigentlich nicht. Wir wollen ja was Haftungsbeschränktes finden. Und da wir gemerkt haben, formal GmbH, UG ist vielleicht für uns nichts, könnte es ja vielleicht die KG sein. Weil die KG kennt zwei Arten von Personen. Das eine ist der sogenannte Kommanditist. Der Kommanditist ist jemand, der haftet nur mit seiner Einlage. Klingt schon mal das, was wir eigentlich wollen. Das heißt, der Kommanditist gibt Geld, das Geld wird eingetragen im Handelsregister. Damit kann jeder sehen, dass er auch nur für diesen Betrag haftet. Und ist das Geld futsch, dann ist er außen vor und er haftet sonst für nichts. Klingt erstmal richtig. Um eine KG zu gründen, brauche ich aber eine zweite Person, nämlich einen Komplementär. Diese beiden Personen müssen immer da sein. Der Komplementär ist der Vollhafter, will keiner sein. Wir suchen hier extra etwas, was wir haftungsbeschränkt machen können. Und ein Komplementär haftet ja wieder für alles. Und da keiner haften möchte, holen wir uns einfach eine GmbH als künstliche Person, so einen Roboter und sagen einfach, boah, den nehmen wir als Komplementär, als künstliche Person. Und deswegen heißt dieses Ding GmbH Co. KG. Damit nämlich jeder weiß, dass wir eigentlich als Vollhafter so eine künstliche Person haben, nämlich die GmbH, muss man diesen Zusatz führen. Also in Wirklichkeit ist es eine KG und eine KG ist nichts anderes als eine künstliche, ich sage einfach mal haftungsbeschränkte GbR. Ich nenne das jetzt mal so. Es ist sicherlich ein Stück weit unprofessionell ausgedrückt, erklärt es aber am besten, hat aber den Wir können wieder Entnahmen und Einlagen machen. Die Versteuerung erfolgt über uns selber, nämlich über die Einkommensteuererklärung. Es ist nämlich eine sogenannte Personengesellschaft und nicht wie bei der reinen GmbH eine Kapitalgesellschaft. Nachteil ist natürlich, ich brauch quasi zwei Gesellschaften. Ich muss erstmal eine GmbH gründen, damit ich meinen Roboter habe, dann gründe ich eine KG und nutze dann meinen Roboter und mich, um diese GmbH Co. KG dann letztendlich aufzubauen. Bedeutet, die GmbH muss auch einen Jahresabschluss machen, die muss eine kleine Bilanz machen, aber letztendlich, ich sag mal so, die Kosten von so einer GmbH Co. KG im Vergleich zu einer reinen GmbH, behaupte ich mal, sind so, keine Ahnung, 500 bis 900 Euro im Jahr mehr, weil man einfach so ein mini Jahresabschluss machen muss, man muss sie veröffentlichen, man muss vielleicht noch einen IHK Beitragen bezahlen. Der ist aber meistens, wenn überhaupt, geringfügig für diese kleine GmbH. Deswegen ist sie vom ersten Aufbau einen Tacken teurer, aber nachher für euch in der Unterhaltung einfach, ich sage mal, schön praktikabel. Ihr müsstet keine richtige Kassenführung machen, ihr könnt wieder mit Einlagen und Entnahmen arbeiten, ihr könnt nicht so viele formale Fehler machen und das finde ich, ist ein Riesenvorteil. Natürlich ist es eine professionelle Firma, die ist im Handelsregister eingetragen. Dazu kommen wir nachher auch noch, wenn wir in den nächsten Teilen darüber sprechen, eine Gewerbeanmeldung zu machen oder unsere Elster Anmeldung oder eben auch unseren steuerlichen Erfassungsbogen. Dann reden wir immer wieder darüber, was ist eine Firma, was ist ein Unternehmen, was habt ihr in Wirklichkeit. Das ist nämlich nachher super wichtig bei der Umsatzsteuer, weil ihr werdet ihr werdet ein paar Mal auf die falsche Fährte geleitet, was oft dazu führt, dass ihr oft schwerwiegende Fehler in der Umsatzsteuer macht, wegen einer ganz simplen Sache. Das machen wir aber, und das erklären wir auch in den Mehrteilern. Das sind so die grundsätzlichen Erklärungen, welche Rechtsformen für euch interessant sein könnten. Jetzt haben wir im Groben mal alle Rechtsformen durch und wenn zivilrechtlich nichts dagegen spricht, dann hätte ich euch immer Fangt mit einem Einzelunternehmer an. Er ist einfach von der Gestaltung, wie schon angesprochen. Und ihr könnt in dem Einzelunternehmer einfach üben. Ihr könnt alles im Kleinen machen. Ihr produziert noch nicht so viele Kosten. Das ist ja auch der Grund, warum ihr euch vielleicht diesen YouTube Film anguckt, weil ihr euch eben coachen lassen wollt. Ihr möchtet möglichst viel, viel selber machen, um es eben auch zu lernen. Und da finde ich, ist der Einzelunternehmer einfach perfekt, wenn etwas zivilrechtlich dagegen spricht, weil ihr Boah, ich brauche eine Haftungsbeschränkung. Ich will nicht nur Badehosen verkaufen, sondern ich habe echt vor, eine Gasleitung zu legen. Dann finde ich, ist es super wichtig, dass ihr euch gerade bei einer GmbH schon ein bisschen mehr Beratung einkauft, weil ihr einfach sonst zu viele Fehler im Staat macht. Ist für euch der Einzelunternehmer aber der richtige, wie von mir vielleicht auch empfohlen, dann kommt ihr erstmal auch mit dem Achtteiler, den ich jetzt machen werde, gut zurecht. Ich zeige euch die kleinen Stolperfallen und ihr werdet damit klarkommen. Könnt ihr später in eine andere Rechtsform? Ich habe schon erwä Ja, das ist kein Problem. Das heißt kein Problem. Man muss sich natürlich auch damit ein bisschen beschäftigen, aber es ist später ohne Probleme möglich, vom Einzelunternehmer beispielsweise dann eben daraus eine GmbH zu machen oder auch eine GmbH Co. KG. Ihr habt da alle Möglichkeiten. Das, was wir in unserem Mehrteiler zeigen wollen, ist auf jeden Fall die Begleitung des Einzelunternehmers. Und was wir jetzt im nächsten Teil machen werden, ist Ich muss mal ganz kurz gucken. Genau der nächste Teil ist die Gewerbeanmeldung. Wie mache ich so eine Gewerbeanmeldung? Was muss ich da alles ausfüllen? Wo muss ich da eventuell drauf achten? Das zeigen wir im Teil 2.










