Erfolgreicher Seriengründer im Krypto-Markt: Maex Ament und seine Vision für Climate-Tech-Firmen
2 Apr 2026 · 33 min
Maex Ament, who built Centrifuge and sold earlier startups to SAP, now runs Crane Earth, a VC fund backing climate tech on blockchain. Centrifuge has tokenized hundreds of millions in real assets like invoices and mortgages. He sees regenerative finance, not traditional DeFi, as the real opportunity over the next decade.
Chapters
Damit hallo und herzlich willkommen zur allerneuesten Folge von All in NFT. Es ist wieder soweit, die neueste Podcast-Sonderfolge bei All in NFT steht an und es freut mich, hier Maex Ament begrüßen zu dürfen, der, auch wenn er es nicht gerne hört, ich weiß es, aber als Krypto-Urgestein das ein oder andere Mal betitelt wird. Wir haben uns das erste Mal auf der OMR, auf dem OMR Festival dieses Jahr kennengelernt und da einen kurzen Austausch gehabt und ich bin einfach begeistert von seinem Talk gewesen, den er dort auf der Finance Forward Conference gehalten hat. Und deswegen habe ich mir gedacht, das ist doch mal ein geiler Interviewpartner, der mit Erfahrung einfach nur so glänzen kann, auch wenn er noch gar nicht so lange im Blockchain-Krypto-Sektor ist, wie man vielleicht meinen mag, als Krypto-Urgestein. Aber ihr werdet schnell sehen, dass zum Beispiel ein Verkauf an SAP durch eines seiner Startups und Centrifuge dazu geführt hat, dass er sich mit Crane erst mittlerweile für die Blockchain, das Web3 und Tokenisierung fasziniert und darauf aufbaut und in Zukunft noch viel, viel mehr kommt. Ich wünsche euch jetzt auf jeden Fall viel Spaß mit der heutigen Folge von All in NFT. Wie schon vorgestellt, habe ich den lieben Maex Ament heute zu Gast. Maex, grüß dich! Wir wollten diesen Podcast sogar schon etwas früher aufnehmen, und zwar haben wir beide uns kennengelernt auf der OMR, beim OMR Festival. Da warst du ja unter anderem Speaker gewesen, beziehungsweise hat dann ein kleines Interview auf der Finance Forward Konferenz. Danach haben wir so einen kleinen Austausch gemacht. Ich finde deine Story mega interessant und viele wissen es vielleicht nicht, aber du wohnst eigentlich gar nicht in Deutschland, bist aber halt der deutschen Sprache sehr, sehr mächtig und hast auch einen kleinen deutschen Background, wenn wir gleich zu einem Verkauf von SAP sogar kommen. Auf jeden Fall, um alles nicht so vorwegzunehmen, stell dich doch kurz einmal gerne vor. Wir sitzen hier heute bei All in NFT zu Gast.
Cool. Ja, grüß dich und danke dafür, dass du mich hast hier. Und das mit dem Deutsch, das klappt jetzt wieder einigermaßen mit der deutschen Sprache. Ich war irgendwie 12 Jahre in den USA gelebt, da habe ich so ein bisschen verloren. Aber ich glaube, jetzt geht es wieder. Es klingt nicht ganz so wie ein KPMG-Berater. Also ich hoffe, es geht okay.
Ist super. Man versteht dich super.
Alles klar. Ja, Maex Ament mein Name. Und wo fange ich an? Deutschland, in der Pfalz geboren. Wenn ich Deutsch rede, hört man sicher meinen Dialekt noch. Gut, habe auch dort studiert, bin dann zu dieser besagten SAP gegangen als Software Engineer und hatte über die letzten 20 Jahre, sind es jetzt schon, verschiedene Startups angefangen in diesem SAP-Umfeld, so Rechnungseingangsautomatisierung, komplett gebootstrapped eine Company und die dann verkauft an eine schwedische Company, haben QR-Codes gemacht, wenn ich sage wir, das ist immer das gleiche Founding-Team, haben QR-Codes gemacht in 2007, Da hat natürlich kein Schwein interessiert. 2007 QR-Codes.
Und heutzutage hat sie jeder. Jede Werbung, die du siehst, ist nur noch QR-Codes.
Ja, weißt du, wie scheiße das ist? Also mein Covid war scheiße genug für alle. Don't get me wrong, war Hölle und ganz schlimm. Aber ich hatte so einen zusätzlichen Doofeffekt. Jedes Restaurant, in das ich gehe in diesen 2, 3 Jahren, ist halt ein QR-Code. Also es gibt sicher so was wie ein bisschen zu früh sein mit der Idee. Also wirklich zu früh ist auch saudumm. Ja, nach dieser QR-Code-Geschichte, wir waren schon in den USA, wie gesagt, wir Gründer, haben uns wieder so ein bisschen zurückorientiert auf diese Finanz-Fintech-B2B-Software-Ecke und haben eine Company gegründet, die nennt sich Taulia, und haben so das Gegenteil gemacht von Bootstrapping, haben halt knapp 300 Millionen über mehrere Jahre geraced. Von Silicon Valley VCs, Matrix, Trinity, europäischen VCs, LakeStar war dabei und dann auch ein paar Corporates am Ende, ein paar Banken sowie JP Morgan. Also wie gesagt, relativ viel geraced und haben die Company in der Tat, wie du ja schon angedeutet hast, vor einem Jahr an die SAP verkauft, was sich ganz lustig anfühlt, weil ich dort eben anfing. Bin aber jetzt schon raus bei Taulia seit 6 Jahren. Wir haben Replacements gefunden, externen CEO. Das hat alles ganz wunderbar funktioniert, was ja auch nicht normal ist. Bin ich auch ganz stolz drauf. Und seit 6 Jahren jetzt mehr im Web3-Umfeld unterwegs. Habe mit meinen Gründern von Taulia und von der ersten Company und den QR-Codes habe ich ein Software-Protokoll, ein Web3-Protokoll gegründet. Das nennt sich Centrifuge. Initial in Berlin, aber jetzt eben dezentralisiert und weltweit. Und Centrifuge macht eine Tokenisierung von Real World Assets, RWAs, ist so ein bisschen Schlagwort die letzten Monate. Also wir bringen Zeug von der echten Welt, der echten digitalen Welt, eine Rechnung, eine Mortgage und so weiter, wir bringen das auf die Chain, poolen das zusammen und finanzieren dann. Wir haben Integration mit Maker, mit Aave und sind jetzt, glaube ich, bei 200 und bisschen Millionen TVL. Insgesamt haben wir 400 Millionen ausgeliehen durch das Protokoll. Und dann die letzten Monate, Jahre bin ich als Angel Investor unterwegs und ja, im Web3-Umfeld hauptsächlich, aber auch ein bisschen Fintech, ein bisschen Klima. Und die letzten 6, 9 Monate ganz konzentriert auf diese Intersection zwischen Web3 und Klima und haben da auch einen Fonds jetzt, den wir gestartet haben.
Da kommen wir auf jeden Fall noch mal gleich zu. Ich denke, das ist für viele interessant, das Stichwort Crane Earth. Du hast ja gerade mir auch noch im Vorhinein gesagt, das wusste ich gar nicht, obwohl du ja oftmals, was auch dann bei der OMR als Krypto-Urgestein bezeichnet wirst, so lange ist deine, so lange ist deine Erfahrung beziehungsweise dein Einstieg gut. 6 Jahre sind viel, aber so lange ist es ja noch gar nicht, wenn man das so verhältnismäßig sieht, wie lange es den Bitcoin jetzt gibt. Wie kam es denn dazu, dass du dann nach dieser Phase in den USA und die du durchlebt hast, auf einmal dieses, diesen Web3-Gedanken und diese Tokenisierung entdeckt hast?
Ja, also ich fange mal damit an, was ich nicht war. Natürlich kannte ich Bitcoin. Ich war auch ein paar Bitcoin-Konferenzen, als ich in San Francisco war, was weiß ich, wann das war, 2013, 2014, keine Ahnung mehr ganz genau. Aber ich war halt scheiße busy zu der Zeit. Ich hatte da ein Web2-Startup mit dann 300 Leuten. Das war das, wo das Geldracing viel, viel VC-Money war. Wir als Gründer, ich speziell auch, einfach beschäftigt. Ich hatte keine Zeit, mich da viel um was anderes zu kümmern. Also es war nicht so, ich habe das Bitcoin-Whitepaper gelesen und fiel dann in das Rabbit Hole Bullshit. Gibt es bei mir nicht, war nicht so. Fand es intellectually stimulating. Aber als mich dann gepackt hat, war, ich muss lügen, 2015, 2016 wahrscheinlich, auf einer Konferenz in Austin, South by Southwest. Da hat irgendjemand über DAOs gequatscht. Das erste Mal das Wort Decentralized Autonomous Organization gehört. Und da hat es bei mir geklickt. Und dann habe ich auch meinen Ausstieg angefangen zu planen. War das wegen Krypto? Keine Ahnung. Vielleicht war da so ein bisschen was im Hinterkopf. Aber auf jeden Fall war da schon das Desire, was im Web3-Umfeld zu machen. Es hieß noch anders, Web3 gab es noch nicht. Im Krypto-Umfeld zu machen. Und die Idee war dann eben, das, was wir bei dieser Taulia zentralisiert gemacht haben, auf eine Public Blockchain zu bringen und das Ganze open zu machen. Also Finanzierung von Real World Assets. Gab es auch nicht den Namen, für jeden zu erlauben. Also wenn ich ein Small-Medium-Business bin, brauche Kohle, dass ich eben zum Centrifuge-Protokoll gehen kann, um mir Kohle zu besorgen, egal wo ich bin auf der Welt. Das Ganze hat sich dann natürlich über die Jahre ein bisschen anders und ein bisschen fokussierter dargestellt. Aber so war die Uridee und so kam ich in Krypto.
Du hast auch mittlerweile viele Startups, die du auch unterstützt, auch so unter anderem Deutschlandfinoor ist da jetzt ein Beispiel. Wie kam es denn dazu, dass du auch irgendwann auf diese Investorenschiene kamst, dass du sagst, du unterstützt auch Startups? Konzentriert auch um Web3, weil das musste ich ja dann doch schon so gepackt haben, dass du auch nicht nur von deiner eigenen Idee, sondern auch von den Ideen anderer Startups überzeugt warst.
Also um klar zu sein, so 2016, als ich dann die DAOs lernte und so und dann auch plante meinen Ausstieg aus Thalia, von dem Zeitpunkt an war es für mich echt klar, dass eigentlich gar nichts anderes mehr geht als Web3, als Gründer, als Investor, als Advisor. Aber der Rest hat mich dann wirklich nie mehr interessiert. Ich hatte einen kurzen Ausflug noch gemacht während Covid in eine Fintech. Das war die Hölle. Da können wir auch noch drüber reden. Aber dann habe ich auch nach 6 Monaten gemerkt, was ein Shit, und wieder zurück nach Web3. Also es war dann schon relativ klar vor 6 Jahren ungefähr, dass Web3 das ist, was ich machen will. Und zu deiner Frage: Ich habe schon, bevor wir den Exit hatten an die SAP, hatte ich halt keine Kohle. Dann, wie ich dann Startups helfen konnte, war eben über Advising, Sweat Equity, also als Mentor, als Advisor, als Coach, als Board Member. Und das habe ich mit 10 oder 12 Companies gemacht und Finoa ist eine davon. Und warum Finoa? Wir haben uns hier in Madrid getroffen, Henrik, der CEO, einer der CEOs und ich, und haben super geklickt. Er lebte hier zu der Zeit, ist jetzt wieder hier. Wir haben beide spanische Frauen, teilen dasselbe Glück und Leid. Und dann waren beide in Krypto und er war gerade mit seiner Pre-Seed-Runde am Machen und fragte mich, ob ich ihm helfen kann. Und seitdem bin ich nicht nur Mentor, sondern einer meiner besten Freunde.
Oh, das hört sich sehr, sehr nice an. Also Finoa ja auch erst vor kurzem ja auch die BaFin-Lizenz bekommen. Also sehr, sehr, sehr, sehr spannendes Projekt, muss man ehrlicherweise sagen. Und was ich auf jeden Fall auch, und deswegen, um da so den Bezug Finoa-BaFin in Deutschland zu kommen, was mir im Kopf geblieben ist, deine Aussage, dass du gerade keinem Unternehmen oder keinem Startup empfehlen würdest, die Ansatzweise im Blockchain-Krypto zu tun haben, sich in den Staaten niederzulassen. Wir haben aktuell viele Probleme da, ne, Regulierung da komplett ungewiss. Gary Gensler macht ja gerade gefühlt eine Linie, die er irgendwie nur alleine fährt. Kann sich natürlich in Zukunft mit einem anderen Präsidenten schon wieder komplett ändern, wenn er vielleicht gar nicht mehr da ist. Aber was sind so deine, oder was hat sich vielleicht von 2016 bis jetzt und vielleicht auch langfristig so geändert, dass so die Staaten auch in diesem Krypto-Blockchain, wo das ja alles herkam, auch immer noch, wenn man da ist, wo man da ganz anders empfangen wird, wenn man mit diesem Thema sich beschäftigt. Was hat sich für dich so in den letzten Jahren da so krass geändert, dass so aus unserer Sicht die Staaten da so komplett so einen strange Kurs fahren?
Also ich will nicht zu sehr in die politische Ebene gehen, weil das können andere besser diskutieren. Habe ich natürlich auch meine Meinung, aber das gehört jetzt nicht her. Bevor ich in Krypto gehe, ich denke immer noch, es ist eine fantastische Idee für jeden Founder, mal ein Jahr in San Francisco verbracht zu haben. Jeder scheißt auf San Francisco im Moment, wie furchtbar es ist. Fail City. Immer als Letzte Woche wieder da. Natürlich hat San Francisco Probleme, aber es ist einfach unschlagbar als Startup-Hub. Das ist einfach so. Also du kriegst nirgends die Connections, die Inspiration, den Spirit wie in San Francisco. Ich habe es jedenfalls noch nicht gefunden und ich war in ein paar Städten und habe an ein paar Orten gelebt. Das mal als Erstes vorneweg. Warum empfehle ich im Moment Web3-Startups nicht unbedingt als Delaware C-Corp zu starten? Es ist einfach noch ungewisser, als es die letzten 6 Jahre schon war. Also nichts wird klarer. Und außer dass nichts klarer wird, zusätzlich ist es noch viel feindlicher, hostile geworden. Ich habe das Gefühl, nein, nicht das Gefühl, das ist ja sehr klar, dass Gary und Co. sich Krypto eine Zeit lang jetzt rausgepickt haben als Target. In Europa versuchen wir es wenigstens. Also da gibt es jetzt ein paar Regulierungen und in den USA geht halt in die falsche Richtung. Ich hoffe, dass sich das irgendwann wieder erklärt und dass wir es einrenken, ob das jetzt politisch durch Wechsel passiert oder nicht, egal. Aber im Moment ist es glaube ich als Startup, wenn ich die Wahl habe, nicht jeder hat den Luxus zu sagen, ich gründe da und incorporate hier. Aber wenn ich die Wahl habe, glaube ich, dass Europa die bessere Location ist generell. Und wir können darüber streiten, ob das jetzt Deutschland, Schweiz oder Spanien ist. Da gibt es Nuancen. Aber die USA finde ich im Moment zu unpredictable. Einfach, ich weiß nicht, was passiert. Und ich habe das Gefühl, jemand versucht uns da nichts Positives zu geben.
Du hast ja einen sehr großen Einblick. Du hast gerade so ein paar Beispiele genannt, was du super findest. Jetzt Omikron-Verordnung ist natürlich jetzt so ein Step, wo wir sagen, so, da können sich jetzt viele drauf verlassen. Hast du auch einen Einblick in Asien, was sich da tut? Denn ich habe das Gefühl, dass wir gar nicht so weit schauen. Ich meine, wir haben so in den letzten Jahren so viel gehört, dass China mal den Kurs fährt, dann wieder komplett Rolle zurück, und jetzt wieder anscheinend sich ein bisschen wieder für Krypto öffnet. Aber so Asien, hast du da Einblicke, wo du sagen kannst, da siehst du vielleicht auch Potenzial, was so diese Web3-Strategie angeht?
Super wenig, ist die Wahrheit. Habe mich mit dem asiatischen Markt relativ wenig befasst. Ich habe jetzt einige Touchpoints, als, und da reden wir gleich noch drüber, als Als VC bin ich gerade am Raisen und Geld sitzt auch in Asien und im Mittleren Osten. Deshalb habe ich mit einigen LPs Gespräche in der Region. Aber was das Crypto-Ecosystem angeht, würde ich dich anlügen, wenn ich sage, ich bin da irgendwie involviert oder Experte. Da gibt es Bessere.
Ja, kann man mal sehen, wie geschlossen das noch ist. Also dass man da wenig Anbieter hat. Habe ich viele, die sagen so, na klar, Dubai ist da immer jetzt so ein, gerade was man so hört, wo gerade viele hingehen oder sagen, so sehen sie was in den Jahren, aber Asien echt, obwohl man so weiß aus Japan, dass da auch sehr viel, sehr viel entsteht, die auch sehr offen dafür sind, hört man sehr wenig. Du hast gerade ein Stichwort schon erwähnt und da würde ich gerne zu kommen. Und zwar ist das Crane Earth. Gerne kannst du das einmal vorstellen, weil ich auch weiß, dass es einfach mittlerweile auch dein Herzensprojekt ist.
Ja, also das ist was, was ich jetzt mache, zusammen mit meinem Mitgründer Philipp, Philipp Stelek, mit dem ich auch die ganzen Companies, die wir gerade besprochen haben, gegründet habe. Wir haben uns also bewegt jetzt von Entrepreneur über Angels, wo wir schon ein eigenes kleines Vehikel haben, wo wir so ein bisschen Mini-VC spielten über die Jahre, eben jetzt zu Crane Earth. Und was ist Crane Earth? Das ist ein VC-Fund, der sich auf, naja, das Buzzword ist regenerative Finance fokussiert. Was ist das? Um es mal simpler zuzufassen, es ist die Kreuzung oder die Intersection zwischen Web3 und Klima oder Impact. Also wo auch immer Web3 Crypto, Blockchain benutzt wird, um Impact zu haben. Und Impact ist in der Welt, wo wir uns gerade bewegen, 90% Klimalösung. Also es wird ein Token benutzt, um Incentives zu generieren, um Scale zu bekommen. Es wird eine Blockchain benutzt, um Transparenz in Carbon Credits zu haben. Es wird Web3, so was wie Centrifuge als Protokoll benutzt, um Finanzierung in gewisse Projekte zu bekommen, was normalerweise hart ist in der TradFi World. Solche Dinge, das ist, was wir uns anschauen. Und die Gegenden, in die wir investieren, sind eben die Carbon-Märkte, also Carbon-Credits on Chain, Biodiversity, ein junges, aber wir glauben, großes Thema, größer als die Carbon-Märkte, Circular Economy, Recycling, Plastik, aber auch andere Sachen. Wo kann Web3 benutzt werden, um die richtigen Incentives zu geben? Renewable Energy ist auch noch ein Thema. Das sind so die Gegenden, in die wir investieren als Crane Earth.
Also siehst dann auch schon so das Potenzial und die Zukunft dahingehend, dass sich ja gerade viel dahingehend bewegt, dass wir einfach was fürs Klima machen müssen. Und für dich einfach dieser Web3-Gedanke, die Technologie mit dahinter, einfach Mehrwert sein kann, der auf jeden Fall langfristig sich auch durchsetzen wird.
Das ist völlig in meinem Kopf auch völlig natürlich, was passiert ist, jedenfalls für mich. Als wir Centrifuge gebaut haben, war es eben ein Protokoll, was Na ja, Crypto nutzt, Crypto, Web3, den Ethos, aber auch die Tech, um Real World Impact zu haben. Das war Centrifuge oder ist Centrifuge, ja? Um eben Kohle zu Small Medium Businesses zu bringen, die 90 Tage auf ihre Rechnung warten. Um Mortgages cheaper zu finanzieren in the real world. Und einer der Tests, den wir vor einem Jahr oder so machten, ist eben, oh, wir können das eigentlich auch mit Carbon Forward machen. Und seitdem ist es bei mir relativ klar, dass der ultimative Real World Impact ist natürlich alles, was wir tun können, um die Klimakrise zu lösen. Zumindest natürliche Evolution von Rechnungsfinanzierung mit Taulia über jede Art von Asset mit Centrifuge, jetzt Krypto nutzen, um Real World Impact zu haben, Klima Impact zu haben.
Heißt quasi so ein bisschen die Erfahrung und die Sachen, die du zuvor eigentlich schon aufgebaut hast, versuchst du jetzt noch mal so zu integrieren in dieses Web3-System, was natürlich sehr spannend ist. Was natürlich dann auch der Vorteil von der Blockchain ist, dass alles sehr transparent miteinander verschmelzen kann, sozusagen. Wie siehst du aktuell denn so auch die Situation? Ich meine, so der Grundgedanke ja auch von Bitcoin und so war ja viel mit diesem DeFi-Gedanken, dass wir viel sehen, alles ist dezentralisiert. Und mittlerweile habe ich so ein bisschen das Gefühl, oder auch viele Leute, dass sich so diese Zentralisierung wieder etwas mehr in den Fokus setzt. Auch so was die Börsen und sowas alles angeht, sehen wir ja so, dass dieser Gedanke vom eigentlichen DeFi eher so ein bisschen jetzt wieder, auch wenn wir in diesen Krypto-Bereich gehen, wieder so ein bisschen sich wegbewegt und möglicherweise, dass auch viele Unternehmen sagen, wir müssen neue Leute onboarden, ne. So, auch wenn wir jetzt mal so vielleicht Ledger mit einnehmen, die jetzt vor kurzem gesagt haben, wir machen neues Programm, wo dann auch verschiedene Anbieter dann die Seed Phrase wiederherstellen können. Das bewegt sich ja vom Gedanken ja alles wieder so in die Zentralisierung. Glaubst du, dass das einfach auch der Weg ist, um das Ganze auch zukunftsorientiert für alle zugreifbar zu machen, oder glaubst du, dass das der verkehrte Weg ist?
Also wirklich, ich bin ja wie gesagt bei Finoa relativ aktiv, was ein Custody Provider ist, und da sind wir ja bei einer relativ zentralen Rolle. Aber für mich hat sich nichts geändert an der Vision, der Notwendigkeit und der Wichtigkeit von Decentralized Finance. Das ist unverändert. Und von Anfang an war es mir oder auch den meisten klar, Es muss zentralisierte Player geben, Exchanges, Custodians und andere. Aber das muss optional sein. Und das ist die wunderbare Sache. Ich muss die Wahl haben, ob ich Self-Custody mache, ob ich mit einer Wallet mich rumschlagen möchte, ob MetaMask genug ist, ein Ledger, was auch immer. Oder ob ich sage, ich traue jemandem, wie Noah, die managen meine Coins, meine Tokens. Aber ich habe jederzeit die Wahl zu sagen, ich nehme es zurück. Jetzt bin ich selbst bereit oder jetzt möchte ich selbst meine Token. Das habe ich in der traditionellen Finanzwelt nicht. Diese Wahl. Ja, die einzige Wahl, die ich habe, ist mein Cash unterm Kopfkissen zu haben. Das ist es. Period. Other than that ist eine Bank, mit der ich zusammenarbeiten muss, der muss sich trauen und die machen dann, was immer Banken halt auch machen, wie wir ja alle wissen. Also für mich hat sich nichts geändert an der Tatsache, dass Decentralized Finance als Konzept und als Technologie valide ist und eine Option da ist, ein Centralized Component zu haben. Die mir den Zugang zu DeFi ermöglicht. DeFi sowieso, also das ist ein Prozess. Ich war jetzt 15 Jahre in Fintech, bevor ich in Krypto kam. Na ja, Fintech, was ist denn Fintech? Fintech ist einfach Lipstick on a pig. Mach was hübsch, aber unten drunter ist es immer dieselbe Scheiße. Es ist immer noch ein Bankensystem, das samstags und sonntags mal eine Pause macht. Das muss man sich mal kurz überlegen. Samstags und sonntags Sagt irgendein Server von Citibank oder JP Morgan, dass er gerade keinen Bock hat, eine Zahl von A nach B zu schieben. Unglaublich.
Oder nach 18 Uhr mittlerweile.
Ja, genau. Cutoff für Wires und all that shit. Unglaublich. Haben wir aber irgendwie in den letzten 30, 40 Jahren haben wir das alles so akzeptiert. Parken wir jetzt mal. Was macht Fintech? Wir haben ein bisschen schöner oben drauf gemacht, haben ein bisschen bunt gemacht und ein bisschen mobile und ein bisschen. Und ja, es gab ein paar Innovationen, will ich jetzt gar nicht kleinreden. Aber im Essenz, die underlying Tech ist immer noch die alte Banken-Swift und all the great stuff, ACH, hast du nicht gesehen. Das ist immer noch so. Und was wir mit DeFi jetzt versuchen seit ein paar Jahren, ist eben die Infrastruktur hinten dran zu machen mit einem relativ beschissenen UI/UX obendrauf. Was wir jetzt die nächsten paar Jahre sehen werden, ist eben das zusammenzubringen. Das Piping DeFi mit dem schönen UI/UX von FinTech. Da bin ich jetzt auch nicht der Erste, der darüber redet. Die Jungs von Bankless nennen es, glaube ich, die DeFi Mullet. Ist okay, hoffe ich, dass ich hier einen anderen Podcast erwähne.
Ach du, der ist so groß, da ist gar kein Thema.
Genau, die DeFi Mullet. Also vorne kurz, hinten lang. Da kommt es her. Und das ist die Vision für mich, at least für DeFi. Das Piping, um die alte Bankeninfrastruktur zu replacen. Für mich hat sich nichts geändert an der Vision. Wird vielleicht ein bisschen härter und manche Leute werden ein bisschen vorsichtiger, weil der Wind bisschen anders weht, aber die Vision ist die gleiche.
Das ist ein interessantes Stichwort, was du genannt hast, Vision. Glaubst du, dass es denn auch noch lange eine Vision bleiben wird, oder bist du davon überzeugt, dass wir das schnell sehen werden? Denn aktuell habe ich ja so das Gefühl, jetzt gerade so, was wir seit letztem Jahr mit dem einen Crash nach einem Monat gesehen haben, mit Tornado, dann mit Terra Luna, dann FTX jetzt noch zum Ende des Jahres, was natürlich auch das Vertrauen, und darauf kommt es ja auch letztendlich an, ne, wenn wir da uns so in diesem Bereich wieder Finanzbewegen, wo die Banken natürlich da so ein Riesenmonopol haben und sich natürlich schwertun, das Ganze in der Region abzugeben. Glaubst du, dass es noch lange eine Vision bleiben wird, oder glaubst du, dass du— ich sag mal so, dass wir das noch erleben werden, dass sich das durchsetzt?
Wir werden es erleben, bin ich sicher. Dauert länger, als ich mir das gedacht hätte, als ich mit Centrifuge vor 6 Jahren gestartet bin. Ja, viel länger. Aber wenn ich realistisch bin, Ich probiere mal einen Link zu den Carbon-Märkten oder zu Carbon und so hinzukriegen in einer Minute. Warum dauert das länger? Na ja, erst mal je nachdem, wie wir rechnen wollen. Seit wann gibt es denn unser Finanzsystem? Nimm die Medici, nimm die Ägypter oder wir gehen irgendwie nur 30, 40, 50 Jahre zurück. Aber it's around for a while, das jetzige, unser Finanzsystem. Wir haben eine Milliarde Bankaccounts, die es gibt. Das dauert natürlich eine Zeit lang, die ganze Scheiße auf Blockchain, auf Web3 zu heben. Das wird nicht nächstes Jahr passieren, das passiert Stück für Stück für Stück. Und werden wir es noch erleben? Ja, aber es ist nicht nächstes Jahr und ist auch wahrscheinlich nicht in 5 Jahren geschafft. Umgekehrt, und warum einer der Gründe, warum ich auch so bullish bin auf regenerative Finance, speziell Carbon-Märkte oder Biodiversity-Markets, da gibt es noch nichts. Da gibt es noch faktisch nichts in Web2. Die Märkte sind so neu, das bisschen, was es gibt in diesen Carbon-Märkten, in den Offset-Märkten, ist ein bisschen auf Excel und Faxmaschine und so weiter. Also da ist keine Tech. Deshalb glaube ich, es ist viel, viel einfacher, die Carbon-Märkte, die noch jung sind, auf Web3 zu heben und auf die richtige Technologie zu heben. Die Biodiversity-Märkte dahin zu heben, wenn sie mal kommen, gleich auf der richtigen Infrastruktur zu bauen. Viel, viel einfacher als unser komplettes Finanzsystem dahin zu moven, wo es hinmoven muss. Das ist für mich natürlich. Um zu deiner Frage, um um abzurunden, das wird noch bisschen dauern, bis wir unsere Vision erfüllt haben mit DeFi, mit Decentralized Finance.
Was schätzt du, machst du so ein Jahr einfach mal so, mal so ja reingeworfen? Sind wir einstellig oder sind wir zweistellig?
Ich glaube irgendwo in der Mitte. Ich glaube so, es wird schon noch 10 Jahre dauern. Also ich glaube, ich glaube, ich erlebe es noch. Okay, ich halte noch durch, ich halte noch durch.
Dann gehe ich die Wette mit, da gehe ich die Wette mit, dass wir das noch erleben. Ist auf jeden Fall, wie gesagt, ein spannendes Thema und ich glaube deswegen, was ich ja auch so geil finde, auch wie jetzt mit dir so, z.B. die Leute, die sich gerade damit beschäftigen, die haben eine Vision und die glauben daran. Und das ist irgendwie auch das Geile. Jeden, den du dich damit unterhältst und der jetzt aktuell zu dieser Situation hier dran ist und baut, der baut was und der glaubt daran. Und das ist das Geile, dieser Spirit, der auch gerade erlebt. Und ich meine, ich habe es noch nicht so miterlebt, aber du hast ja auch so diesen Web2-Übergang miterlebt. Hast du da so mal so einen Vergleich? Fühlt es sich für dich genauso an, als du damals so diese Wende mitgenommen hast, dieses Web2 Zeit dieses Internet, sagst du, es ist das Gleiche, ist es vielleicht sogar noch krasser. So aktuell haben wir ja auch so viele, die jetzt so komplett abgehen auf KI, das ist einfach so, ne. Aber sagst du, ey, einfach der Sinn, wenn man das einmal erkennt, dieser Blockchain-Technologie, das ist die schon ewig nicht mehr gewesen ist, das ist einfach der Shit.
Ja, also selbst ich war zu jung, um wirklich zu verstehen, was passiert ist, so zwischen 98, 99, also als das Internet ein bisschen, selbst ich war da war ein super Junge, aber ich war zu doof einfach noch. Ich habe das nicht wirklich richtig mitgekriegt. Aber ich glaube, Web3 von technologischem Impact hat wahrscheinlich einen ähnlichen wie das Internet vor 20, vor 25 Jahren hatte. Da bin ich echt der Meinung. Und übrigens, vielleicht noch kurz related, aber auch zu was wir vorher besprochen. Ja, das wird noch 10 Jahre oder was auch immer eine Zahl, um diese Vision zu realisieren. Das heißt aber nicht, dass in den 10 Jahren nichts passiert. Wir haben schon unglaublich viel geschafft. Also Kleinigkeiten für uns, aber es sind Riesendinge für Leute in anderen Regionen. Leute, die jetzt Bitcoin halten können, anstatt dass sie ihre Doofwährung, die irgendwie 80% an Wert jedes Jahr verliert, können jetzt Bitcoin halten, können USDC halten. Also die Killer-App von Krypto schlechthin ist, dass ich überall in der Welt, Regulatorik einmal geparkt kurz, aber dass ich überall in der Welt US-Dollar halten kann. Das ist fantastisch. Das macht uns jetzt nicht so scharf hier in Spanien oder in Deutschland, aber in so 80% der Welt ist das ein klasse Feature, das es eben vor 3 Jahren noch nicht gab. Also das dürfen wir nie vergessen, was schon passiert, auch ohne dass wir jetzt voll unsere Vision erfüllt hätten.
Ja, vor allen Dingen, um da kurz einzugrätschen, wir sehen das ja wirklich, wenn wir mal über den Tellerrand hinausschauen, und das ist ja das, was ich meine. Wir sind jetzt hier in Deutschland mit dem deutschen Podcast, aber Du bist viel unterwegs. Wir sehen ja, dass gerade in ärmeren Regionen, wo ja das voranschreitet, so mit Stablecoins, die an US-Dollar, mittlerweile sogar an Gold gebunden werden. Das sehen wir ja wirklich in ärmeren Regionen, Afrika, Südamerika, wo ja quasi genau das genutzt wird, um zu sagen, die Währung von uns ist nicht stabil, wir gehen diesen anderen Weg auf Stablecoins. Genau das ist ja der Take. Und das vermisst man leider so ein bisschen über diesen Tellerrand hinausschauen.
Und guck mal, wir haben gerade auch über Kassen geredet oder über Centralized Organizations. Vielleicht trauen wir hier in Spanien unseren Banken oder in Deutschland. Okay, der Commerzbank gibt es noch oder die Deutsche Bank und so weiter, denen zu trauen. Noch, ja. Eine von denen ist weg. Die Dresdner ist, glaube ich, weg. So war das. Wir vertrauen unseren Banken, ist fein. Es ist auch nicht so, dass man den Institutionen in anderen Teilen der Welt traut. Also da ist Krypto Self-Custody. Ich halte meinen Coin, den kann mir niemand nehmen. Das ist schon fucking awesome, wenn man mal ehrlich ist, wo es halt nicht so toll ist wie bei uns. Ja, also nur das mal als Punkt.
Ja, genau. Ich weiß jetzt gar nicht, ich hatte dich unterbrochen, wo wir stehen geblieben sind. Ich glaube, wie lang es noch dauert, oder? Genau. Ob du das Internet damals genauso siehst wie die Veränderung?
Ja, nee. Und ich glaube, das ist ähnlich impactful, was Web3 den Long-Term Impact hat. Ist die nächste Iteration, ist ein Upgrade des Internets. Das ist, wie ich sehe. Also Und dann, wir wollen jetzt nicht über AI reden, aber da ist es dann noch was anderes, was da gerade passiert. Da ist es auch ein anderer Upgrade, eine andere Art von Upgrade.
Ja, vielleicht ist es ja gar nicht verkehrt, dass mal so ein bisschen der Fokus woanders drauf liegt, dass man sich nicht nur über Krypto und Meme-Coins aktuell aufregen kann, zumindest nicht nur in dieser kleinen Bubble, sondern auch jetzt erst mal darüber aufregt, dass die KI alle Arbeitsplätze wegnimmt. Und dann hat man bei Blockchain und Co. mal ein bisschen Ruhe. Was können wir denn, wenn wir so langsam so zum Ende kommen von Crane, erst noch so in nächster Zeit vielleicht so kurzfristig und vor allem langfristig langfristig sehen?
Klar, also wir, und noch mal, das ist der Philipp Stehlig, mein Mitgründer von vielen, vielen Startups und ich, wir arbeiten gerade an unserem First Closing in den nächsten Monaten und haben aber schon kräftig angefangen, mit Startups klarzureden, bringen einige unserer Startups, die wir als Angel investiert haben, auch in den Fonds rein. Wir haben vor, in den nächsten 2 Jahren, 2, 3 Jahren circa 20 Deals zu finden in diesem Refi-Space. Ein bisschen anders als andere Fonds wollen wir den Lead nehmen. Oftmals, wenn man einen kleineren Fonds hat, wir schätzen so mit 30 bis 40 Millionen, werden wir enden. Die meisten Fonds gehen eher auf so eine, ich meine das nicht mal negativ, auf eine Spray-and-Pray-Sache, wo kleinere Tickets, 50, 60 davon. Wir wollen es anders machen. Wir wollen 15 bis 20 große Positionen, wir wollen sie händedreckig machen. Wir wollen also tief gehen, die Due Diligence machen und diese Deals lieben und dann auch erfolgreich von der Pre-Seed-Stage, wo wir uns darauf fokussieren, in die Series A, B und so weiter bringen. Ja, das ist unsere Idee. Wir investieren weltweit. Es gibt ein bisschen einen Fokus auf Europa und USA, wo es noch Sinn macht. Dadurch, dass wir da gewohnt haben und noch wohnen, kriegen wir dann den meisten Dealflow, haben die besten Netzwerk. Aber generell sind wir open, das weltweit zu machen.
Das war jetzt auch so meine Frage, wie da so die Zielsetzung ist oder euer Interesse. Ist die Nachfrage hoch aktuell oder merkst du gerade auch so diesen Turnaround, dass es aktuell schwierig ist, da auf große Nachfrage zu kommen?
Also es ist die zwei Seiten. Als VC, wie ich jetzt lerne, oder war mir schon klar, aber jetzt erlebe ich es am eigenen Leib, ist ja, ich muss Geld raisen von meinen LPs und muss dann die Startups finden, wo ich deploye. Startups zu finden, das wird ein bisschen ruhiger auch. Ja, da gibt es weniger. Viele sind in die AI-Ecke wohl abgewandert. Dennoch finden wir qualitativ super hochwertige Teams. Auch der ganze Bullshit ist weg. Das ist ja auch mal geil. Also auf der Startup-Ecke Teams echt gut. Vielleicht ein bisschen weniger, aber höhere Qualität. Also alles prima da. Auf der LP-Seite, das ist einfach langsamer. Ich bin ein Emerging Manager, also First-Time-VC. Deshalb kann ich es schwer vergleichen mit meinen Previous Funds. Ich habe keinen, aber alle VCs, mit denen ich rede, sagen, es ist crazy, im Moment einen neuen Fonds aufzusetzen. Und dafür bin ich eigentlich schon recht stolz, wie weit wir sind. Wir sind fast durch mit unserem First Closing. Aber es ist Arbeit und es sind viele Gespräche. Also es ist anders. Das ist ein Learning für mich. Ich bin ein bisschen naiv auf der Founder-Seite. Wenn du Geld raisest, eine Seed Round, und du findest deinen Lead Investor, ist es nicht sehr schwierig, wenn es ein Brand Lead Investor ist, irgendwie die Runde aufzufüllen. Du findest Follower und dann findest du die paar 100.000 auch noch. Das ist nicht so einfach. Selbst wenn du einen Brand Anchor LP hast, den haben wir, ist es immer noch einiges an Gesprächen notwendig, bis der voll gefüllt ist. Okay, das ist das Learning für mich.
Ich habe gehört fast, das heißt, es gibt noch die Möglichkeit bzw. so wie ich gehört habe, ist noch nicht ganz geschlossen. Das heißt, wenn jemand noch Interesse hat, ich verlinke mal deinen Kontakt deine Internetseite und am besten glaube ich, dein LinkedIn-Chat, wo wir auch den Kontakt drüber haben. Dann denke ich mal, wird sich da vielleicht der ein oder andere auch vielleicht aus Deutschland vielleicht noch sogar bei dir melden.
Happy to share. Super, klar. Danke dafür.
Gerne. Hat mich gefreut, mein Lieber. Das war ein super Interview. Hat mich gefreut. Ich hoffe, wir werden in Zukunft dann noch mal quatschen. Vor allen Dingen, wenn es dann mal, ich würde mal sagen, wenn es vielleicht mal in den nächsten Bullenmarkt wieder reingeht und dein Level und vielleicht auch unser Level wieder auf das, dann ist es wieder der Shit sozusagen, bis dann irgendwie wieder was passiert. Geht für ein paar Jahre. Aber da können wir gerne mal quatschen, wenn es da auch Neuigkeiten zu Crane Earth gibt. Bin ich echt gespannt, was da in Zukunft kommt. Und wir sind ja auch so noch weiter vernetzt, wie gesagt, ne, dadurch, dass du mit Finor und alles— das ist ja schon, muss man ja ehrlicherweise sagen, auch wenn es gerade noch Neues ist, dass du der Vorteil, dass man sehr schnell, sehr klein vernetzt ist, die Leute noch aktuell gut erreicht. Das wird wahrscheinlich auch in 5 bis 10 Jahren auch anders aussehen. Ja, hat mich auf jeden Fall gefreut, mein Lieber. Danke, dass du heute da warst. Und wie jedem Gast hast du natürlich jetzt hier auch die letzten Worte, die du gerne vielleicht noch an die Zuhörer wenden Ja, keine Ahnung.
Erst mal danke, dass du dir Zeit genommen hast und dass du zugehört hast oder dass ihr zugehört habt. Ja, keine Ahnung, ob ich jetzt schlaue letzte Worte habe. Aber jetzt als Startup-Founder oder als Projekt, wenn ihr irgendwie nicht ganz so sicher seid, wo ihr bauen wollt, in welchem Bereich. Also so diese Ecke Web3 trifft sich mit Klima, was bauen, was Impact hat und eine geile Technologie zu nutzen. Nutzen, ist es wert, darüber nachzudenken, ob das was ist. Und wenn ihr da Fragen habt oder Inspiration braucht, einfach uns anpingen bei Crane Earth.
Okay, sehr geil, danke dir, waren sehr schöne Worte. Und danke fürs Zuhören, und ihr wisst Bescheid, schaltet dann das nächste Mal wieder ein, wenn es heißt All in NFT.
More from Maex
#2 Solving One Problem: Taulia Co-Founder Maex Ament on Building an Industry-Leading Company with Over 1.8M Clients