Interview with Karl Ebermann, a trained scaffolder who describes scaffolding as his passion. He contrasts different companies and scaffold systems (mentions Kolbenschlag and a modular system called Perry), explains why he prefers field work over office work, and describes the variety of sites he visits (churches, quarries, automotive plants) and practical aspects like vehicle licenses and weather exposure.
Chapters
Ich bin der Karl Ebermann, ich bin gelernter Gerüstbauer. Gerüstbau ist meine Leidenschaft. Ich mache das einfach gerne, weil da weiß man, was man zu tun hat. Ich war in vielen Firmen unterwegs und da hat man viele Einblicke gekriegt, wie die Firmen untereinander. Jeder hat eine andere Arbeitsweise, ein anderes Ladesystem. Es gibt verschiedene Gerüstsysteme jetzt bei der Firma Kolbenschlag seit Anfang des Jahres. Perry ist natürlich auch eine Herausforderung, ist mehr eine Module Bauweise, aber mehr Sicherheit und ist auch die Herausforderung, trotzdem schnell zu arbeiten, schnell zu sein. Finde ich spitze. Bei der Firma, wo ich vorher war, gefiel mir einfach nicht unbedingt. Es macht mir Spaß. Der hat einen guten Fuhrpark, bei dem man sich eingliedern kann, weil ich habe einen Hängerschein, da kann man dann auch später mal einen Sprinter machen. Sprinter fahren zum Beispiel bei einer Kirche hast du halt das schöne Panorama. Also im Gerüstbau, du bist überall unterwegs. Du bist nicht an derselben Maschine, zum Beispiel in der Industrie jeden Tag an derselben Maschine, sondern bist mit dem Auto. Du weißt, am nächsten Tag bin ich da irgendwo in der Gegend, da irgendwo in der Gegend. Du siehst Ländereien, du siehst Infrastrukturen, du kriegst viele industrielle Gebiete zu sehen, Einblicke zum Beispiel in Steinbrüche, wo man ein Gerüst stellt. Du kommst auch mal in die Automobilindustrie und siehst man Werk von innen. Also du kriegst viele Einblicke und das gefällt mir, weil ich bin ein Mensch, der eher draußen ist. Ich bin jetzt nicht so der Typ fürs Büro am Computer ist nicht so meine Welt. Das liebe ich am Gerüstbau. Man muss natürlich wetterfest sein gegen Winter, Kälte und bei Regen, aber das ist mein Beruf, da bleibe ich.