A German story about a boy who hammers a nail into a fence each time he loses his temper. When he finally controls his anger, he removes the nails one by one. But the holes remain, showing that angry words and actions leave permanent marks that can't be repaired.
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Es war einmal ein kleiner Junge, der ein richtig hitziges Temperament hatte. Sein Vater beschloss, ihm eine Lektion zu erteilen. Also gab ihm der Vater einen Beutel mit Nägeln und sagte, dass der Junge jedes Mal, wenn er die Beherrschung verliert, einen Nagel in den Zaun im Hinterhof schlagen müsse. Am ersten Tag schlug der Junge siebenunddreißig Nägel in den Zaun und allmählich bekam der Junge sein Temperament unter Kontrolle. In den nächsten Wochen stellte er fest, dass es einfacher war, sein Temperament zu zügeln, als Nägel in den Zaun zu schlagen. Und schließlich kam der Tag, an dem der Junge überhaupt nicht mehr die Beherrschung verlor. Er berichtete seinem Vater davon. Dieser schlug vor, für jeden Tag, an dem er sich beherrschte, einen Nagel zu entfernen. Die Tage vergingen und der kleine Junge konnte seinem Vater schließlich sagen, dass alle Nägel aus dem Zaun verschwunden waren. Der Vater nahm seinen Sohn an die Hand und führte ihn zum Zaun im Hinterhof. Du hast es gut gemacht, mein Sohn, aber sieh dir die Löcher im Zaun an. Der Zaun wird nie wieder derselbe sein. Die Moral von der Geschichte ist, dass man im Eifer des Gefechts keine Dinge sagen sollte, die jemanden verletzen könnten. Denn es ist in diesem Moment einfacher, tief durchzuatmen, geduldig zu bleiben und Ruhe zu bewahren, als jemanden um Verzeihung zu bitten, den der eigene Zorn erfasst hat.