24 Stunden ERNTEN mit X9 und T670i | John Deere Mähdrescher

A 24-hour continuous harvest in Mecklenburg Vorpommern using John Deere X9 and T670i combine harvesters. The video follows the machines through changing weather and conditions, showing how they perform and keep pace with the work across a full day and night cycle.
Wir sind nach Mecklenburg Vorpommern gefahren, um auf dem Gut Grosswalmstorf direkt an der Ostsee live dabei zu sein, wenn der brandneue John Deere X sowie ein TI an den Start gehen.
Die besonderen Herausforderungen an diesem Standort während der Druschsaison sind sehr vielfältig. Ich erwähnte eingangs, dass der Betrieb eben ziemlich dicht und nahezu angrenzend an der Ostsee gelegen ist. Das bedeutet, auf der einen Seite haben wir hier ein relativ stabiles, hohes Ertragsniveau, was einhergeht mit auch einem hohen Strohertrag.
Der X steht am Start und die Stoppuhr läuft ab. Jetzt zählt es. Um den Mähdrescher optimal einzustellen, wurden die großen Flächen am Tag zuvor bereits angeschnitten, sodass es jetzt direkt in die Vollen gehen kann im malerischen Mecklenburg. Doch auch der TI steht parat und wartet nur auf das Startsignal. Los geht es rein in den Bestand. Die Wetterbedingungen könnten besser nicht sein. Fast 30 Grad Sonne und Wind, was braucht man mehr? Natürlich ist auch die Abfuhrlogistik bestens organisiert. Während die Mähdrescher zur Höchstform auflaufen, ist natürlich auch das Kontrollkommando zur Stelle. Regelmäßig werden bei beiden Maschinen Verlustschalen geworfen und anschließend penibel ausgewo.
Hallo, wir haben es jetzt mittlerweile halb vier. Ich habe das große Vergnügen, die X LE Maschine zu fahren. Wir haben strahlenden Sonnenschein. Trotzdem haben wir noch relativ viel Feuchtigkeit im Boden und dadurch auch Feuchtigkeit im Stroh. Wir erreichen hier in diesem Stück bei einem Ertrag so zwischen neun und zehneinhalb Tonnen erreichen wir eigentlich permanent die 95 bis 105 Tonnen. 110 Tonnen sind so die Max Werte.
Auch bei der T Serie läuft es wie geschmiert. Korndurchsätze von teilweise mehr als 60 Tonnen pro Stunde schafft die Sechsschüttler Maschine am späten Nachmittag in dem 10 Tonnen Bestand. Jetzt gilt es, dem aufziehenden Tau zu trotzen und die Einstellungen für die sich ändernden Bedingungen zu optimieren. Nur dann können die Maschinen ihre Höchstleistung abrufen. Die Teams sind jedenfalls optimal eingespielt und das Abbunkern klappt auch im Dunkeln völlig reibungslos. Doch wie kommt die Schüttlermaschine mit dem immer feuchter werdenden Stroh zurecht?
Wir haben es jetzt mittlerweile. Die Bedingungen haben sich schneller geändert, als wir es erwartet haben. Aktuell fahren wir mit einer Kornfeuchte von 15 Prozent und höher.
Bei mehr als 30 Prozent Strohfeuchte ist der Druschtag für den TI kurz vor Mitternacht zu Ende. In ziemlich genau 14,5 Stunden hat die Maschine insgesamt 640 Tonnen Weizen gedroschen. Wahnsinn. Aber beim X geht noch mehr.
Es ist Nun fast halb zwei Uhr morgens. Wir befinden uns in der 17. Stunde, haben aktuell 106 Hektar geschafft, fast.
110 Hektar und unvorstellbare 1000 Tonnen Weizen. Hat der X mittlerweile schon gedroschen. So geht es dann weiter durch die Nacht, bevor der nächste Tag anbricht. Spannend wird es jetzt noch mal, wenn es hell wird. Oft zieht dann an der Küste regelrechter Nebel auf, der die Druschbedingungen nochmal verschlechtern könnte. Aber bis dahin geht es mit Durchsätzen von rund 50 Tonnen pro Stunde. Weiter. Es kam, wie es kommen musste. Mit der Morgendämmerung kam auch der Nebel. Doch der X hält durch. Noch bevor die Sonne wieder da ist, liegt die Strohfeuchte bei 44 Prozent. Doch zum Endspurt um kurz nach 9 Uhr staubt es schon wieder. 24 Stunden Dauereinsatz liegen hinter dem Team, das allen Grund zum Feiern hat. Sage und schreibe 1338 Tonnen Weizen auf. Mehr als 140 Hektar hat der Mähdrescher. Gedroschen.
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