Detección de constituyentes (John Deere Manure Sensing), Haus Duesse | John Deere ES

Holger Hufelmann shows how John Deere's NIRS technology measures nutrients in manure so farmers can apply the right amount to fields. Precise fertilization improves crop yield and meets regulations.
Mein Name ist Holger Hufelmann, ich bin hier zuständig für den Pflanzenbau. Unser Ziel ist es rauszukriegen, ob wir mit NIRS Technologie die Nährstoffgehalte der Gülle viel exakter, viel präziser düngen können, als wir es ansonsten mit einer einmaligen oder zweimaligen Untersuchung der Gülle können. Der Versuch, den wir jetzt durchführen, ist wie folgt. In der ersten Bahn fahren wir 50 kg N Ammonium N, gemessen nach der Niers Technologie. In einer zweiten Spur fahren wir 66 kg Gesamtstickstoff ebenfalls.
Und in der dritten.
Bahn fahren wir konstant 23,8 Kubikmeter.
Heute ernten wir die im Frühjahr angelegten Parzellen mit unserem Versuchsdrescher. Das heißt, der ist in der Lage, parzellenscharf den Ertrag zu ermitteln, also das, was an Weizen von der Fläche geerntet wird, und ist parallel dazu auch in der Lage, eine entsprechende Probe zu entnehmen, die wir dann weiterhin später analysieren können, auf zum Beispiel die Feuchtigkeit, auf das Hektolitergewicht. Wir haben die Daten jetzt uns angeschaut und ein Stück weit ausgewertet und können jetzt also das erste Resümee ziehen der letzten beiden Versuchsjahre. Was hat es uns gebracht? Da haben wir die Technik von John Deere genutzt, um die Gülle also tatsächlich so auszubringen, dass wir auch tatsächlich nicht Kubikmeter ausbringen, sondern tatsächlich einen Nährstoff, nämlich Stickstoff, applizieren und damit eine gleichmäßige Versorgung gewährleisten wollen. Für den Landwirt bedeutet das im ersten Moment, dass er die Düngeverordnung natürlich insofern besser einhalten kann und auch genauer dokumentieren kann, was er getan hat. Das heißt, wir sehen also anhand von Karten, dass wir an jedem Punkt, an jedem Quadratmeter des Schlages tatsächlich die gewünschten 50 kg Stickstoff ausgebracht haben. Da verweise ich noch mal auf die Erkenntnisse von Frau Jansen. Da gibt es zwei Diagramme oder zwei Veröffentlichungen, die zum einen einmal beweisen, dass die Gülle, selbst wenn sie aufgerührt ist, immer noch sehr inhomogen ist, insbesondere wenn wir einen relativ großen Güllebehälter haben und einen relativ langen Ausbringezeitraum, wo dann auch bei den letzten Kubikmetern technisch nicht mehr gerührt werden kann. Das ist das eine. Und das zweite ist, selbst in den Güllefässern kann es zu Entmischungen kommen, wenn da weitere Fahrstrecken sind, sodass es zum einen eine Heterogenität in den Fässern gibt und zum anderen eben die Heterogenität in der gesamten Gülle, die wir ausbringen. Das kann der Landwirt jetzt mit dieser Technologie auf jeden Fall, darauf kann er reagieren und kann damit die Gülle deutlich besser und zielgerichteter ausbringen. Wenn wir uns das nochmal zurückschauend angucken mit unseren Varianten, so können wir jetzt sagen, Die Konstantstromvariante, gute 20 Kubikmeter über den gesamten Schlag, entsprechend der Analyse im Verhältnis zu einer NIRS Analyse nach NHN bzw. Nach Gesamt N bringt uns bei der Gesamt N Variante etwa Runde 3 Prozent Ertragsvorteil, zumindest haben wir das in den letzten beiden Jahren in etwa nachgewiesen, und in der Ammoniumvariante zwischen 4 und 5 Prozent Ertragsvorteil. Wenn wir das jetzt rüber rechnen oder rüberziehen zum Ertrag etwa 75 bis 80 Dezitonnen Weizen kostet, wir planen jetzt mal mit 18 Euro je Dezitonne, dann heißt das, dass diese drei bis vier in Klammern fünf Prozent tatsächlich etwa 50 bis 70 Euro je Hektar ausmachen. Selbst wenn wir 50 Euro je Hektar erzielen, ist das durchaus auch für kleinere Betriebe rentabel. Das heißt also nicht nur das große davon profitieren, sondern jeder, der Gülle einsetzt, profitiert in dem Zusammenhang davon. Und was man auch sehen muss, die Versorgung des Bestandes wird deutlich gleichmäßiger. Wir haben sogar bei Ausbringung von Wirtschaftsdüngern in der Vergangenheit oftmals auch gesehen, dass wir an verschiedenen Punkten des Schlages Lager bekommen. Das heißt, die Pflanzen kippen aufgrund von einer gewissen Überversorgung auch schon mal um. Das passiert bei dieser gleichmäßigen Ausbringung wahrscheinlich deutlich weniger.
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