Die FELDHÄCKSLER Show | Premiere | DEERE STUDIO

Patrice hosts a German-language show celebrating 50 years of John Deere's self-propelled forage harvesters. Klaus Josef Vogelgesang, Alina, and other experts discuss the machines' history, technology, and future innovations through live demonstrations and interviews from Italy.
One, two, three hit me.
Vielen Dank, DJ Lionel Richard und Naomi. Dankeschön. Und somit auch herzlich willkommen im Deer Studio, dem neuen Online Format von John Deere. Mein Name ist Patrice und ich werde euch hier in den nächsten Wochen in drei unterschiedlichen Shows jeweils spannende Einblicke in die Produktwelt von John Deere geben. Dazu haben wir, wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, interessante Gäste ins Studio eingeladen und heute feiern wir gemeinsam einen Geburtstag vor. Nein, nein, nein, nein. Nein, wir feiern nicht jetzt mein Geburtstag. Wir feiern den Auftakt des runden 50. Geburtsjahres von John Deere Feldhäcksler. Und dazu zeigen wir euch gleich natürlich auch das brandneue Feldhäcksler Modell. Und am Ende der Sendung gibt es auch noch eine Geburtstagsüberraschung für euch. Ich kann euch also versprechen, das wird eine coole Sendung. Bereit. Sehr schön. Dann drehen wir doch gleich mal das Geschichtsrad zurück ins Jahr 1972 das Jahr, in dem aber begannen die Hitchats zu Das Jahr, in dem Atari gegründet wurde, das Jahr, in dem ein Taschenrechner ungefähr so um die 400 US Dollar gekostet hat. Das war das Geburtsjahr der selbstfahrenden Häcksler bei John Deere, der ER Serie Kinders, Wie die Zeit vergeht oder wie der Amerikaner We've come a long way. Und wenn sich jemand mit den technischen Entwicklungen bestens auskennt, dann unser erster Gast von John Deere. Man nennt ihn das Urgestein der Häcksler. Meine Damen und Herren. Klaus Josef Vogelgesang, Herzlich willkommen.
Herzlich willkommen.
Hallo, bitteschön da.
Herzlich willkommen, Herr Vogelgesang. Ich habe da gleich mal zwei Fragen. Die erste Frage natürlich Ist das denn wirklich ein Kompliment, Urgestein genannt zu werden? Weil so alt sind sie ja gar nicht mal aus. Und die zweite gleich im Wie alt waren Sie denn überhaupt, als 1972 der Feldhäcksler auf den Markt kam?
Also ich empfinde schon als Kompliment, als Urgestein bezeichnet zu werden und so alt fühle ich mich auch noch nicht. Und deswegen kannst du gerne du zu mir sagen, ich bin der Klaus.
Sehr gerne. Patrice, herzlich willkommen. 1972 Feldhäcksler kam auf den Markt.
Richtig? Und da war ich gerade elf Jahre alt, ging ganz brav zur Schule, um dann irgendwann mal vielleicht Ingenieur zu werden.
Also das heißt schon sehr früh Technik begeistert.
Ja, Technik hat mich schon immer begeistert, vor allem die Landtechnik. Gleich ich auch nicht von einem Hof komme, aber den Nachbarn, der fuhr da mit dem Traktor mit dem Mähdrescher vorbei, da hat man immer ganz genau hingesehen. Das hat begeistert und und so hatte ich dann Landmaschinentechnik studiert und bin 1986 bei John Deere. Angefangen und glaube es oder glaube es nicht, ich wurde tatsächlich für das Zweibrücker Häcksler Projekt eingestellt, aber damals hat John Deere schon Selbstfahrer gebaut. Aber selbst vorher wurden in Amerika gezogene Feldhäcksler, also sogenannte Pulltypes gebaut und zwar seit dem Jahre 1966. Insofern ist 72 für uns das Jahr 0 der selbstfahrenden Feldhäcksler.
Was ich aber interessant finde bei diesen ganzen Entwicklungen, denn offenbar hat sich ja nicht alles geändert, wenn ich das richtig gesehen habe. Ich habe ja gehört, einige von den Innovationen von damals haben sich ja bis heute gehalten. Das ist richtig.
Das ist absolut richtig. Da kann ich gerne drei Dinge nennen. Das eine ist die beim Schleifen rückwärtsdrehende Messertrommel für den besten Schnitt. Das zweite ist der längs eingebaute Motor für bessere Kühlung und gute Zugänglichkeit. Und das Dritte ist die Vielmesser Trommeln. Die Vielmessertrommel kam etwas später im Jahre 1981 mit dem er Häcksler auf den Markt, wurde bis zum heutigen Tag immer weiter verbessert, aber ist vom Konzept her gleich geblieben.
Längst eingebauter Motor. Ein sehr gutes Stichwort, denn für die nächsten Bilder haben wir eigens ein Kamerateam nach Italien geschickt, wo so ein Modell noch zu finden war und dort waren sie nicht alleine. Wir haben noch einen Gast mitgeschickt. Diesen Gast, den kennen wir aus dem Internet. Es handelt sich um Alina von Alinas Landleben und wir sind natürlich mal gespannt, was sie da vor Ort vorgefunden hat.
Wir sind hier gerade in Italien unterwegs. Wir sind auf der Suche nach so richtig all die Raritäten an John Deere Häcksler. Und hier habe ich gerade einen gefunden, aber der ist richtig in Action. Jetzt hat's Handy getan. Ah, Felix hat geschrieben, Hey Alina, ich.
Habe hier im Hof einen 5400 gefunden, den können wir uns mal näher angucken. Schick dir noch den Standort hier einmal.
Frei, dann stören wir den hier nicht. Dann gucken wir mal den im Hof an.
Christi, hi Alina.
Hi.
Alles gut?
Ja, ich bin gerade hergefahren und hab noch so einen auf dem Feld gerade draußen gesehen.
Guck mal, was ich aufgetreten bin und.
Du hast es einen gefunden, oder? Ja, krass.
Gucken wir uns mal an, was das Ding kann, oder?
Wie alt ist denn der?
Boah, jetzt 72, 50 Jahre her. 50 Jahre alt, da sehen die Maschinen doch anders aus.
Mei, du, 50 Jahren sehen wir auch anders aus.
Davon ist auszugehen. Naja gut, lass uns doch mal gucken. Hast du schon mal so einen kleinen Motor gesehen in einem Häcksler?
Ich denke mal einfach zur damaligen Zeit war das ein Riesenteil. Ja, zu dem Auswurf, das ist schon der Hammer. Die kleine Klappe da vorne dran und an die kleinen Wegen dann, das ist schon noch andere Dimensionen wie heutzutage.
Mit dem heutigen Häckselwagen brauchst du nicht runterfahren, da kommst du gar nicht hin.
Ne, Da hast du keine Chance nicht. Wie ist das dann mit dem Auspuffbeschleuniger oder was ist da jetzt genau die Technik da drin an der alten Maschine?
Ja, ganz normal. Erstmal Mais wird gehäckselt, kommt hier rein, aber kommt direkt in den Auswurfbeschleuniger und.
Dann oben auf den Wagen rauf und rein ins Silo.
Körnerprozessor haben wir damals noch nicht gehabt.
Ja, gerade der Körnerprozess, das ist, was man heute echt Wert drauf legt, weil einfach die Fotoqualität halt 100 Prozent passen sollte. Damals waren sie froh, dass das Ding dann klein geworden ist. Ich sehe schon, da oben sind alles.
Noch Handarbeit, aber Panoramakabine hatten wir damals schon.
Ja, das finde ich. Also für damalige Zeiten ist das jetzt schon eine sehr übersichtliche Kabine gewesen, aber überall alles mechanisch.
Klappenbewegung, Vorsatz, hoch, runter, nicht so wie heute. Knopfdruck und alles passiert von alleine. Es ist richtiges Häcksler Fitnessstudio, aber das macht sicherlich auch Spaß.
Das glaube ich auch.
Allerdings nicht den ganzen Tag bei 35 Grad.
Ne, da leider. Aber eins lasse ich mir trotzdem nicht nehmen, dass ich jetzt noch kurz auf die Kabine hochschaue, dann hoch.
Was ist denn das für ein cooles Tattoo?
Ja, das ist ein eingefleischter John Deere Fan.
Ich merke das schon.
Bin schon sehr stolz drauf, muss ich sagen, hab da extra die ganze Geschichte drauf vom John Deere, vom Gründungsjahr mit dem ersten Waterloo Boy, mit der ersten.
Zeichnung und auf die andere Seite kommt das 50 Jahre Häcksler Logo, oder?
Schauen wir mal. Ja, da war mit einem Beifahrer auf jeden Fall nicht viel los, ne?
Und Radio ist glaube ich auch nicht.
Ne, da kannst du nur selber singen.
Das überlass ich dann dir.
Ne, das würde ich niemandem zumuten. Aber jetzt möchte ich trotzdem noch bitte ein Erinnerungsfoto haben, wenn ich schon mal die Chance habe, so einen schönen Häcksler zu kleben.
Klar, natürlich, mach ich doch gerne. Ich habe noch eine Überraschung für dich.
OK, dann sehen wir uns später.
Schon wieder. Wow, ist ganz schön viel Zeit ins Land gegangen. Was waren denn jetzt nun im Wesentlichen die großen Highlights in der Entwicklung der Feldhäcksler in den folgenden Jahren?
Da gab es schon einige Meilensteine und wir hatten schon relativ viel Herzklopfen, als wir Konstruktion und Produktion von USA zu uns nach Zweibrücken verlegt haben. Und im Jahr 1991 haben wir dann den neuen ER Feldhäcksler vorgestellt.
Moment, kurze Korrektur oder Nachfrage, weil ich dachte in meinen Unterlagen 1992 als Einführungsjahr gelesen. Zu haben.
Leon, da hast du aber gut recherchiert, nur ein bisschen. 91 haben wir in Europa eingeführt und 92 in USA. Und dann beim ER Häcksler, da haben wir das Harvest Lab, wir haben das Prodrive Getriebe und das stufenlose Schnittlängengetriebe auf den Markt gebracht. Beim ER war es nochmal eine ganz andere Sache, da haben wir mit einem ganz neuen Konzept begonnen, sozusagen auf einem weißen Stück Papier. Und da war von Anfang an der Fokus darauf, die einzelnen Systeme in die Maschine zu integrieren, miteinander zu verknüpfen, um daraus resultierend ein automatisierbares Gesamtsystem schaffen zu können.
Wo wir gerade vom Fokus sprechen, wenn es um den Fahrer geht, was genau sind noch mal so seine Vorteile dabei?
Also der Häckslerfahrer hat sehr viel zu tun, insofern ist er um jede Hilfe dankbar und die bekommt er halt durch diese einzelnen Systeme, die miteinander verknüpft sind, wie wir gerade schon gesagt haben. Aber da ist noch eine Sache, das ist beim Häcksler nach wie vor das Allerwichtigste, das ist die Zuverlässigkeit. Der Häcksler ist die Schlüsselmaschine in der Häckselkette, wenn der Häcksler steht, stehen alle. Und was schätzt du, was da an Verlusten so aufläuft die Minute?
Ich habe das Gefühl, ich kann da nur falsch liegen. Aber natürlich. Moment, ne, ich habe wirklich keine Ahnung.
Nachdem heute die Lohner meistens die gesamte Häckselkette stellen, kommen da also schon mal so 10 bis 15 Euro die Minute zusammen.
Das sind mindestens 600 bis 900 die Stunde.
Da geht es um richtig Geld. Das ist beachtlich und die Lohnunternehmer verstehen da keinen Spaß, das kann ich dir sagen.
Aber gerade mit all dieser ganzen Entwicklung, die jetzt stattgefunden hat, dürfte es ja mit der neuesten Generation der Feldtagslayer kein Thema mehr sein.
Davon gehen wir allerdings aus.
Ich glaube, es ist soweit. Wir wollen euch jetzt nicht mehr länger warten lassen. Der gute Felix in Italien ist wieder zurück mit dem brandneuen ER.
Jetzt fährst du aber ganz schöne Maschinen vor hier.
Ja, da guckst du nicht schlecht, ne?
Da bin ich sprachlos. Definitiv, ja. Was liegen jetzt da jahre dazwischen?
Ja, 50 Jahre, 72, Modelljahr 22 hat sich jetzt schon was getan.
Ja, einiges nicht bloß vom Design, ne?
Vorsatz, Motor, Technologie, alles an Bord.
Ja, jetzt bin ich aber schon neugierig. Du wirst mir jetzt schon zeigen, oder?
Wir starten direkt mit dem Herzstück.
Ja, genau. Ohne Herz geht gar nichts.
Das ist natürlich unser neuer Motor.
Neuer John Deere Motor.
Ja, genau. Leistungsstärkste John Deere Motor. Jemanden extra für das jährige Jubiläum gab es einen neuen Motor. Und der Hammer ist, Wir brauchen kein AdBlue mehr.
Ich wollte gerade fragen, warum ist so viel Luft da drin? Da fehlt doch was.
Wir haben halt kein SCR, keine Abgasnachbehandlung mehr. Es ist ein reiner Dieselmotor, hat eine Abgasrückführung, aber wir brauchen keine Blumen.
Nachteil, kommt mit alle Anforderungen dahin, wo ihr müsst. Wahnsinn. Das ist echt Wahnsinn.
Das ist schon genial, oder?
Ich hab mich gerade echt gefragt, der ist so leer, da passt ja nur einiges rein. Aber klar, wenn das dann alles rausfällt, hast du ihm dazu gespart.
Kleines Gimmick. Darf ich nicht so viel drüber sagen. Du weißt welche.
Hör auf.
Ja, unser Harvest Motion, das kennst du schon wahrscheinlich von deiner 9800 richtig. Hier haben wir jetzt noch eine Schippe oben drauf gelegt. Neben Harvest Motion haben wir das Harvest Motion Plus. OK und Plus. Das steht natürlich für irgendwas, was on top kommt.
Leistung sehr schön.
Wenn du mal einen Schritt nach hinten kommst, fällt dir noch was auf.
Ja, ich sage mal an dem Auspuffrosch ist irgendwas Schwarzes mit hinkommen.
Genau.
Was hat das auf sich?
Das Schwarze ist an sich nur ein Kabelkanal, der die Elektro und Hydraulikleitung darunter schützt. Sieht natürlich auch echt heiß aus, aber an sich der ganze Auswurfkummer neu, etwas.
Andere Geometrie und täusche mich, aber da sind mehr Verschraubungen.
Genau, Serviceöffnungen sind auch dabei. Das macht das Leben einfach ein bisschen einfacher.
Auf jeden Fall, wenn wir das so anschauen, da hat sich doch schon einiges getan in den 50 Jahren auf jeden Fall.
Verrückt, oder?
Wahnsinn.
Aber laufen tun sie beide noch. Muss man was zeigen. Wir hatten gestern nämlich beide im Feld. Siehst du den kleinen da? Den kleinen Anhänger?
Ja, ich sage mal, der brauchst es mit dem da hinten, mit dem großen net da und ihn fahren, ne?
Ich glaube, da kommen wir gar nicht drauf.
Ein bisschen Probleme, aber das ist der Hammer. Wenn du die Generationen siehst, da bekommt man schon wieder fast Luft auf Maisfahren.
Was meinst du? Ich glaube, unsere Jungs vom Versuch machen gerade Mittagspur.
Können wir mal vorbeischauen.
Ich glaube, tun wir mal.
Das wär richtig cool.
Also das sind schon sehr beeindruckende Neuigkeiten und auch ein sehr imposantes Fahrzeug. Eine Sache, die ich allerdings nicht verstehe. Wie kommt es denn, dass John Deere jetzt eine Maschine entwickelt hat, die lediglich 700 bzw. 750 PS hat? Denn ich ging mal davon aus, die große Formel höher, schneller, weiter. Wie kommt's?
Die Frage ist absolut berechtigt, aber ich glaube, das kann Richard am besten beantworten. Richard war jahrelang der Gruppenleiter für die Vorsätze und ist heute der leitende Ingenieur für die Vorsätze und den selbstfahrenden Feldhäcksler. Das ist also Richard wimmelt ganz genau.
OK, dann willkommen Richard.
Dankeschön.
Herzlich willkommen Richard. Jetzt bin ich aber gespannt, weil du musst uns jetzt mal erklären, wie es sich denn nun verhält. Wie kann es sein, dass Maschinen entwickelt werden mit weniger Psychologie und die sind dann dennoch so enorm leistungsfähig? Wie geht das?
Der Klaus hat gerade sehr schön erklärt, dass die Leistungsfähigkeit unserer Feldhäcksler über die letzten Jahre enorm gestiegen ist. Mit der 9900 haben wir in Bezug auf Leistung die Messlatte sehr, sehr hoch gehängt. Du musst wissen, diese Maschine ist in der Lage 350 bis 400 Tonnen Silage die Stunde zu ernten. Das heißt, wir füllen einen Silierwagen 45 Kubik in 2 bis 3 Minuten. Das bedeutet wiederum, dass wir in einer Stunde circa 30 Transportfahrzeuge auf den Weg bringen. Und das ist eine Menge Material und das muss die Häckselkette, die Häcksel Logistik, die muss das verarbeiten können. Und da kann man ganz klar die 9900 ist hier nicht der limitierende Faktor und wir brauchen hier nicht mehr Motorleistung. Limitierend ist das Verdichten von dem ganzen Material dann fürs Endlager, für eine perfekte Häckslqualität.
Das heißt, dass man mit dem Flaggschiff, dem er Häcksler quasi, ja schon am Limit des Möglichen ist.
Ja, man muss schon Sagen bis zu 400 Tonnen die Stunde, das ist ein echtes Wort. Aber Patrice, Feldechserentwicklung ist viel, viel mehr, als einfach nur immer mehr Motorleistung zu installieren. Unser Fokus ist auf intelligente Lösungen, um damit unsere Feldtextorflotte in den Bereichen Produktivität, Effizienz, Häckselqualität, Silagequalität, Zuverlässigkeit, Bedienkomfort, Fahrkomfort immer weiter zu optimieren. Und gleichzeitig fordern die Kunden, dass wir die Bedienung unserer Maschinen so einfach wie möglich halten.
Klingt jetzt auch ein bisschen so, als könnte auch ich es fahren, aber ich überlasse es den Profis, den Fans, so wie Alina. Da sind wir mal gespannt, ob sie bislang jetzt auch schon fahren durfte und was sie denn so von der neuen Power dieser Maschine hält.
Lina, das ist Kevin.
Hi.
Teste für uns hier Maschinen.
Okay. Ja was technisch denn genau?
Ja, das ist eine von unseren Dauertestmaschinen. Da ist ein neues Motorpaket mit drin zusammen. Dazu kommt ein neuer Spout. Und diese beiden Gesamtsysteme, die testen wir aktuell hier auf Performance, auf Dauerhaltbarkeit und Effizienz.
Oh ja, das hört sich sehr interessant an. Und darf ich fragen, warum in Italien?
Genau, in Italien haben wir für europäische Bedingungen mit den größten Mais vom Ertrag her und da muss man die Maschine schon an die Grenzen treiben, dass hier alle Komponenten so laufen, wie sie sollen.
Das hört sich auf jeden Fall interessant an. Da habe ich wieder Lust zum Häcksler.
Fahren dann würde ich sagen starten wir.
Einfach mal Schlüssel steckt viel Spaß euch.
Zwei Dankeschön und dir einen guten Mittag.
Dankeschön Ciao Du weißt ja wie das.
Geht denk mal das sitzt nur ja.
Alles klar ich setze mich deinen Schatten ich guck dir mal ein bisschen zu viel Spaß Dankeschön.
Es ist brutal der Mais ist höher mit Kabine die Stängel sind brutal dick, der Kolben ist total groß also das heißt es ist richtig Material da die optimale Bedingungen so neuen er mal an die Grenzen zu bringen Jetzt sind wir mit dem Häcksler einfach mit dem 12 Reiher wir sind jetzt eineinhalb Bahnen gefahren unser erste triedäm von Joskin ist schon voll das ist einfach brutal die Maße was der wegpackt für seinen 18 Liter Motor der Schnur wie er castet ist einfach richtig richtig geil für den Häcksler es macht einfach so Spaß mit denen zu fahren die Bedienung ist so einfach ich bin jetzt seit einem Jahr auf den Häcksler gehackt aber du hockst rein, du bedienst den kurz und du bist innerhalb von einer Minute bis Stunde Maschine wieder drin du machst dir am Anfang hoffentlich kannst du du das noch oder weißt du wie es funktioniert aber es ist wie Fahrradfahren du hockst rein Verschluss und du weißt wieder wie es funktioniert.
Hey Alina Kevin kommt mit dem Bus zurück ich glaube wir.
Müssen aufhören Na viel Spaß weiterhin und was hast du? Ja war auf jeden Fall cool da willst du eigentlich gar nicht absteigen kann.
Ich voll verstehen.
Ja Alina hat Spaß gehabt das sieht man die Fahrfreude ist ja eine Geschichte aber wir reden ja auch von dynamischen Ernten eines Feldes und um das ja zu erreichen bedarf es ja auch jeder Menge kleiner intelligenter technischer.
Helfer Ja und genau das machen wir mit der 9500 und 9600 wir nehmen den brandneuen 18 Liter John Deere Motor dazu packen wir eine neue Technologie und das ganze ist dann perfekt abgestimmt mit unserem fahrzeug harvest motion plus mit dieser technologie läuft der 18 liter praktisch immer im effizientesten Bereich und wenn dann doch mal mehr Material in die Maschine kommt als üblich, dann ist der Motor immer in der Lage noch mal eine Portion extra Power dazu zu legen um das zu überwinden und das ist definitiv maximale Produktivität, maximale Effizienz.
Ich habe mich auch ein bisschen schlau gemacht. Die Tatsache, dass man bei John Deere sogar das Häckselgut direkt analysieren kann, das fand ich schon sehr beeindruckend, wobei ich auch nicht wirklich so verstehe, wie das eigentlich geht.
So, ja, wir haben im Grunde sehr viele intelligente integrierte Systeme auf der Maschine, aber glaub mir, da hören wir nicht auf. Da werden wir immer weitermachen, besonders in den Bereichen Massefluss, Ertragserfassung oder aber auch die Analyse von Pflanzen und Silagequalität, wo wir die Inhaltsstoffe bestimmen. Aber was erzähle ich hier? Das kann uns viel, viel besser mein Kollege Georg Korman erklären.
Ihr macht euch das ja einfach immer auf den nächsten schieben. Aber nun gut. Willkommen Georg Korman.
Servus KL.
Hallo Georg.
Hallo.
Hier steht es schwarz auf weiß. Wenn es um technische Funktionen, die Leistung und die Futterqualität, also wenn es darum geht, die zu erhöhen, bist du der Experte? Stimmt das?
Ja, da kann ich dir mit Sicherheit weiterhelfen, wenn es darum geht, wie man die Leistung einer Maschine erhöhen kann, ohne nur größere Motoren einzubauen, sondern entsprechend Technologien zu verwenden, sodass eine Maschine effektiver eingesetzt werden kann. Und zu dem Zweck habe ich dir mal was mitgebracht. Was hat so ein Häcksler mit einer Euro Münze gemeinsam?
Ihr habt echt Spaß daran, hier mit so Aufgaben zu kommen, die ich natürlich auf Anhieb nicht beantworten kann. Ich hab keine ahnung, was jetzt 2 Euro damit zu tun haben sollen.
Ja, kann ich dir genau verraten. Wir setzen heute GNSS Receiver ein, um die Maschine mit der Genauigkeit von dem Durchmesser einer Euro Münze im Feld positionieren zu können. Damit fährt die Maschine automatisch der Maisreihe oder einem Grasschwad nach und damit bekommt der Fahrer die Hände frei. Er muss nicht mehr lenken. Somit kann er sich auf andere Bereiche auf der Maschine konzentrieren und ist zum Beispiel in der Lage, als nächstes sich auf den maximalen Durchsatz in der Maschine zu fokussieren.
Aber wie genau wird das gemacht?
Wie schon gesagt, GNSS Empfänger halten das Fahrzeug in der Spur und dann haben wir in der Maschine Sensoren verbaut, die den aktuellen Durchfluss in der Maschine zu jeder Zeit messen. Richard hat es vorhin erwähnt, wir sind in der Lage, bis zu 400 Tonnen in der Stunde zu ernten. Das entspricht einem Volumen von bis an die 1000 Kubikmeter pro Stunde. Die müssen zunächst verladen werden, transportiert werden und anschließend im Feld verdichtet. Und damit hat die Häckselkette wirklich gut was zu tun.
Also das klingt schon nach einer ganzen Menge. Aber wie geht es dann weiter?
Wir kennen die Maße, die transportiert werden muss und der Fahrer kann sich dann als nächstes auf die Futterqualität konzentrieren. Da gibt es einige Einstellungen vorzunehmen und dafür haben wir den Harvest Lab Sensor installiert, ein fahrendes Labor, das auf der Maschine sofort die Inhaltsstoffe messen kann.
Ich wusste, dass es kommt. Zufälligerweise habe ich einen hier die Kamera das auch hier so ganz schön. Das ist ja also der Harvest Lab. Aber wie genau funktioniert dieses Gerät?
Du kannst dir jetzt vorstellen, in diesem Kasten sitzen zwei Labortechniker und die messen den ganzen Tag die Feuchte des Materials, was da durchgeht und melden dann diese Feuchte direkt ans Fahrzeug zurück. Das heißt, der Fahrer sieht sofort, wie feucht ist die Silage oder wie viel Trockenmasseanteil ist da. Danach stellt dann die Maschine die Schnittlänge automatisch ein und auch die Menge an Siliermittel, die zu jedem Zeitpunkt zudosiert werden kann. Zudem messen wir sofort weitere Inhaltsstoffe wie Protein, Stärke, Zuckergehalt und so weiter, sodass hinterher der Kunde sofort weiß, wie viel Futter er mit welcher Qualität im Silo hat.
Das schafft es auch tatsächlich während des Häckselvorgangs.
Ja Genau. Wir messen 20 Mal in der Sekunde, geben dann einen Messwert aus, der gemittelt ist. Das Material fliegt mit circa 150 km h durch die Maschine und dieser Sensor misst mit der Geschwindigkeit von Licht ungefähr Kilometer pro Sekunde. Und damit sind wir in der Lage, dir leicht einmal pro Sekunde einen Messwert zu übermitteln.
Ich meine, so was schafft er natürlich auch eine Ersparnis, was Arbeit angeht, aber vor allem auch Zeit. Von daher fällt es mir ein bisschen schwer jetzt vorzustellen, dass es das nur bei John Deere gibt.
Nein, natürlich nicht. Das hat mittlerweile auch der Wettbewerb, Aber unser Sensor ist natürlich nach wie vor der beste und wir haben unsere Kalibration und damit die Werte auch am tiefsten ins System integriert. Wir übertragen alle Informationen, Massefluss und alle Inhaltsstoffe sofort drahtlos in die Cloud und der Farm Manager kann sich dann dort anschauen, wie seine Maschine derzeit läuft. Er kann sich am Schluss anschauen, welche Qualität er im Silo hat und damit prozessabläufe optimieren und am Ende des Tages natürlich den Betriebsgewinn maximieren.
Das ist ja auch ganz genau das, was wir von Anfang an bei der Entwicklung des ERS beachtet haben, die Einzelsysteme in das Fahrzeug zu integrieren, um dann die Produktivität und Effizienz der Maschine zu optimieren.
So, jetzt haben wir aber genügend Theorie gehört. Ich bin der Meinung, wir holen jetzt mal eine Meinung aus der Praxis ein und dafür direkt aus Italien. Herzlich willkommen, hier ist Alina.
Ja, jetzt schaust, gell?
Popcorn.
Ja, ich wollte eigentlich eine frische Häckselprobe mitbringen aus Italien, aber ich glaube, mit dem kannst du eher was anfangen.
Ah, Mais, genau. Das macht ja natürlich Sinn. Ja, ist auch etwas praktischer, möchte ich meinen. Alina, schön dich mal kennenzulernen, sonst sieht man dich ja nur virtuell. Social Media Follower auf Instagram mittlerweile. Ja, Respekt. Und man sieht ja, du hast auf jeden Fall auch sehr viel Spaß, gerade hier mit all dem, was aus dem Hause John Deere daherkommt. Aber es ist ja nicht nur Spaß, weil beruflich hast du ja tatsächlich auch was damit zu tun, was eben tatsächlich im Zusammenhang mit John Deere und den kleinen Helferlein, zum Beispiel so das Harvest Lab und so. Das sind durchaus so Geräte, die für deinen Beruf auch absolut relevant sind.
Ja, natürlich. Also ich bin als Biogas Fachberater unterwegs und ich habe jeden Tag damit zu tun, was Silagegut, also was die Werte am Silagegut angehen, liefert natürlich der Harvest Lab optimal. Ich brauche die Werte, um für den Landwirt bzw. Für die Biogasanlage eine Energiebilanz zu rechnen, damit ich sehe, wo liegt die Anlage, wo steht sie, wo kann ich sie hinbringen? Und da ist natürlich eine optimale Silage ganz arg wichtig.
Es ist uns schon aufgefallen, du hattest beim Häckseln immens viel Spaß. Daher die Was hat dir denn am besten gefallen?
Ja, also der Häcksler, der hat mich absolut überzeugt, muss ich echt sagen. Von den Er war ich am Anfang ja, John Deere, mega, ich freue mich total, aber ich habe jetzt mal nicht so viel erwartet, weil ich kenne halt die 9800, 9700 mehr Hubraum und so weiter. Und daher habe ich einfach mal alles auf mich zukommen lassen. Kurz gesagt, ich bin Auf dem Häckslercockt 12 Reiher. Also ganz ehrlich, ich hab nicht arg viel Unterschied gemacht. Der Häcksler hat absolut überzeugt. 700 PS, mega geil zum Fahren, der hat durchbissen. Es war richtig cool. Du kannst den genauso ans Limit bringen wie den großen. Und das ist halt einfach, der gibt nicht auf, der macht weiter und das macht richtig Spaß. Und genau solche Sachen wie Reinführung und so weiter, also die ganze Technik hat er natürlich auch drinnen. Das macht einfach absolut Spaß. Also ich wollte eigentlich nicht mehr runtergehen. Also am liebsten hätte ich gesagt, der ganze Expertenteam kann heimgehen, ich mach mal weiter.
Also der gegenwärtige Stand ist für dich dann absolut okay, aber da hört es ja nicht auf. Also ich gehe mal davon aus, da ist ja noch einiges sonst noch in Arbeit. Also gibt es da schon so eine Zukunftsmusik, die ihr mit uns mal teilen mögt, was da noch alles auf uns.
Zukommt oder da kommt noch einiges. Elektrifizierung zum Beispiel ist ja heute in aller Munde und da arbeiten wir stark dran. Wir sehen aber bis heute noch keine passende Batterietechnologie, die uns die nötige Leistung zur Verfügung stellt, um unsere Maschine halbwegs sinnvoll zu betreiben. Da sind wir noch nicht Elektrifizierung für einzelne Funktionskomponenten. Damit werden wir definitiv Dieselverbrauch, Häckselqualität weiter optimieren und man muss schon sagen, die Elektrifizierung ist die Basis für weitere Automatisierung.
Ansonsten werden wir uns auch weiterhin mit der gesamten Prozesskette auseinandersetzen. Wir haben schon viel über die optimal verdichtete Silage gesprochen. Wir werden uns also den Prozess vom Schneiden im Feld bis hin zum Verdichten im Silo genauer anschauen, dass die ganze Logistik des Abfahrens funktioniert und dann auch das Verdichten entsprechend stattfinden kann, sodass der Landwirt am Schluss eine optimale Silagequalität vorfinden kann.
Ja und nicht zuletzt stehen Themen, wie der Richard schon gesagt hat, der weiteren Automatisierung auf unserer Themenliste bis hin zum autonomen Fahren.
Also mit dem autonomen, da machen wir ganz langsam, weil ich habe jetzt die Liebe zum Häcksler Fahren entdeckt und das wolltest du mir in den Spaß wieder nehmen, oder?
Aber Moment, John Deere sind doch in erster Linie Nutzfahrzeuge. Also von daher verstehe ich ja, dass autonomes Fahren auch wirklich so die Zukunft, das ist der Spaß ist doch wirklich so zweitrangig.
Es sind Nutzfahrzeuge, klar, aber du willst natürlich auch Spaß bei deiner Arbeit haben, oder bist du schon mal Häcksler gefahren?
Farming Simulator gilt es.
Farming Simulator das so auf dem Computer vielleicht? Ne, das ist raus.
Okay, dann bin ich noch nicht gefahren.
OK, aber das kann man schnell ändern. Wir laden dich ein.
Richard. Ich habe nur darauf gewartet, dass du das sagst. Ich bin einverstanden. Dankeschön ist abgemacht. Aber es bleibt auch mal festzuhalten, da ist noch einiges in der Pipeline. Und das letzte, worum ihr euch jetzt Sorgen machen müsst, ist, dass ihr jetzt arbeitslos werdet. Also da ist da gibt es noch einiges zu tun. Offensichtlich Respekt. Aber apropos einladen. Wir haben ja noch eine Geburtstagsüberraschung für.
Euch.
Und zwar jetzt seid ihr gefragt. Zu gewinnen gibt es für euch zwei Übernachtungen sowie eine Werksbesichtigung in zwei Brücken, dem Produktionsort der John Deere Feldhäcksler. Und alles was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage zu Wie viel PS haben die beiden neuen Feldhäcksler Modelle 9500 und 9600? Die Infos zum Gewinnspiel findet ihr auf der John Deere Facebook Seite und ein Video haben wir auch noch mal vorbereitet und ich wiederhole gerne noch einmal die Wie viel PS Haben die neuen Feldhäckslermodelle 9500 und 9600? Die Daumen sind gedrückt und Nein, du brauchst gar nicht so zu schauen. Du bist ausgenommen aus diesem Gewinnspiel. Aber nun mal wieder hier zurück. Die beiden Herren in der Mitte. Fahrt ihr eigentlich auch die Hexer selbst?
Ja, natürlich immer wieder gern. Ich war gerade erst letzte Woche draußen, einige Anhänger gefüllt, war mit der kompletten Häckselkette unterwegs, ganze Testteam war mit draußen. Wenn dann das Silo so langsam voll wird an einem schönen Tag in der Sonne, immer wieder ein tolles Erlebnis.
Richard ich fahr gerne Feldhäcksler. Ich habe nur ein Problem. Er ist da ständig mit unterwegs und dann hole ich mir auch mal gerne meinen 7710 raus, hänge da einen 45 Kubik Silierwagen dahinter und dann helfe ich beim Abtransport.
Ja, dann hast du auch noch so eine Legende daheim. Ich habe den großen Bruder von deinem Nur ist meiner halt ein bisschen verändert. Wen auf mich angepasst, sag ich jetzt mal. Ich hab noch schwarze Felgen gemacht und mein persönliches Highlight an meinem ganzen Ich habe eine personalisierte Auspuffblende mit meinem Namen.
So kamen also die Follower zusammen bei Instagram. Aber Klaus, wie sieht es denn bei dir aus? Auch ein passionierter Häckslerfahrer.
Ja, absolut. Das habe ich schon immer gerne gemacht und das lasse ich mir auch nicht nehmen. Absolut nicht. Und so einen Tag im Frühjahr im Gras und einen Tag im Mais im Herbst, das ist immer noch Pflichtkür, gar keine Frage. Zu Hause allerdings, da fahre ich immer noch am allerliebsten mit meinem Mähdrescher in stehendem Weizenstand natürlich. Und Der Mähdrescher ist 40 Jahre alt und der läuft immer noch wie ein Hirsch.
Also ich sehe schon auch noch Mähdrescher Fan. Das Herz bei Traktoren schlägt ja auch ganz hoch. Alles kein Problem in ein paar Wochen, wenn wir eine eigene Störung nur für Traktoren haben. Und auch die gute Neuigkeit auch schon die nächste für daheim. Am 26. Oktober wird unsere nächste Show dann stattfinden und die widmet sich dann voll und ganz dem Mähdrescher. Und damit war es das auch schon für heute. Aber wir werden natürlich diese Sendung nicht beenden, bevor es ein obligatorisches Selfie gibt. So machen es die jungen Leute heutzutage auf Social Media. Ich habe aufgepasst. So, alle hier mit drauf. Wunderbar. Sehr schön. Und damit ein ganz, ganz großes Dankeschön, dass ihr da wart. Ich persönlich fühle mich jetzt schon wie ein Mitglied der Familie. Auf die Einladung komme ich auf jeden Fall wieder zurück. Und nicht zu vergessen, ein ganz ganz herzliches Dankeschön fürs Einschalten. Auch ein Dankeschön an DJ Line, Richard und Naomi an dieser Stelle. Bis zum nächsten Mal.
I never thought that so don't you want to rest in me? Won't you look down on me? I'm gonna be your best friend, cause there wants on me. That's why I'm running. Oh, I'm running.
Cause someone loves like me.
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