Die Pflanzenschutz Show | Premiere Episode 2 | DEERE STUDIO

This is a YouTube video titled "Die Pflanzenschutz Show | Premiere Episode 2 | DEERE STUDIO" containing a German-language presentation recorded in April 2022. The content features multiple speakers including Thorsten, Lukas, Herr Schmitz, and others discussing digital data management, precision agriculture, and new technologies in crop protection. The video covers topics such as the John Deere Operations Center, data sharing, application planning, documentation, and innovative camera systems for targeted weed control. It is an informative presentation rather than a conversational dialogue involving Francisco Jimenez.
Heute werden wir über digitales Datenmanagement sprechen und die Rolle des Operations Centers klären. Dann werden wir einen Blick in die Zukunft wagen und über neue Technologien im Bereich Pflanzenschutz sprechen.
Zusätzlich kommt jetzt gerade in den letzten Monaten die Vernetzung des Operations Centers mit weiteren Portalen. Oder die Vernetzung mit weiteren Dienstleistern, worüber ich zum Beispiel dann auch Applikationskarten erstellen kann.
Herzlich willkommen bei dieser neuen Folge von DEA Studio. Heute wollen wir euch ein bisschen erzählen über Datenmanagement auf der Arbeit, auf dem Betrieb, daneben auch die Planung der Arbeit und auch die Dokumentation von die geplante Arbeit. Und am Ende wollen wir auch noch gerne etwas erzählen über die kundliche Intelligenz und wie das den Pflanzenschutz in Zukunft ändern wird. Bei mir heute Thorsten dabei ist dein Thorsten ist unser Spezialist in Präzisionslandwirtschaft und wird uns heute auch mit begleiten. Wie letztes Mal haben wir auch wieder den Herrn Schmitz dabei. Ich wollte eigentlich mal direkt rübergehen und dem Herrn Schmitz mal erzählen lassen, wie er Positionslandwirtschaft in seine Applikation anwendet.
Starfire Empfänger und Display haben meine Arbeit enorm erleichtert. Ich war der Erste, der hier ein John Deere mit einem Starfire Empfänger hatte. Seitdem hat sich die Entwicklung ja noch verschärft und verbessert und für mich ist es völlig unmöglich, fast unmöglich geworden, noch ohne zu arbeiten. Das haben die Kollegen natürlich auch alle gesehen und es wird, glaube ich, kein Schlepper mehr ausgeliefert. Von der Technik her benutze ich zu jeder Zeit Section Control. Alle Flächen sind im Display hinterlegt.
So, jetzt haben wir gesehen, wie Herrn Schmitz seine Komponente, seine GPS Komponente verwendet in seiner Applikation, in seinem Pflanzenschutzbereich, in sein Display hat all seine Felder hinterlegt mit Fellgrenze. Aber Thorsten, was kann das Operation Center noch vom Herrn Schmitz extra geben?
Ja, das Operation Center liefert ihm noch einen großen Mehrwert, denn in Kombination Display, Empfänger und Operation Center, das ist die nächste Stufe im Bereich Präzisionslandwirtschaft. Aber bevor wir hier weiter einsteigen, vielleicht erstmal die Was ist eigentlich das Operation Center? Das Operations Center ist eine Online Plattform, die dir hilft, deinen Betrieb besser und einfacher zu verwalten. So hast du zum Beispiel Zugriff auf deine Maschinendaten oder agronomische Daten. Ich will hier vielleicht mal ein Beispiel von einem Kunden anbringen, mit dem ich neulich gesprochen habe. Er hat zwei John Deere Traktoren und ihm ist wichtig, dass beide Traktoren die gleichen Lenklinien fahren, die gleichen Feldgrenzen nutzen und dafür nimmt er das Operation Center als zentrales Element. Und von hier aus verteilt er dann die Daten drahtlos direkt von beiden Traktoren jeweils zueinander. Das Ganze kann er dank JDLink machen, was wir Stein, wie du weißt, bei allen Traktoren und Erntemaschinen ab Werk anbieten. Und das Beste am Das Ganze kommt kostenlos, was die Datenübertragung angeht.
Aber Thorsten, ich höre dich da über Daten Daten übertragen. Ich meine, das ist heutzutage schon ein sensibles Thema. Wie sitzt das? Wie sorgen wir dafür?
Genau, das Thema Datenschutz ist uns extrem wichtig und deshalb arbeiten wir hier auch konform der Vorgaben der europäischen Datenschutzbehörden. Aber natürlich nicht nur Datenschutz, sondern auch Sicherheit bietet das Operations Center, denn dadurch wird gewährleistet, dass keine Daten verloren gehen können. Das Operations Center als Cloud speichert eben beispielsweise deine Feldgrenzen und Spuren ab und wenn sie dann auf dem Display mal gelöscht werden, dann kann man sie ganz einfach wiederherstellen und zurückschicken.
Das ist aber schön. Aber so eine neue Technologie, ich mein, das kann schon eine Herausforderung sein. Wie fange ich damit an? Wie starte ich damit?
Genau der Anfang. Das ist eigentlich der erste Schritt. Der erste Schritt muss sein, Feldgrenzen und Spuren zu importieren und das kann man ganz einfach machen im Beispiel von Herrn Schmitz, nämlich indem ich die Felder von dem Traktor, wo sie ja schon vorhanden sind, übertrage ins Operations Center. Aber ich würde sagen, wir schalten mal raus zu unserem Vertriebspartner und Lukas zeigt uns, wie er Kunden hilft, wenn sie Fragen haben oder wenn sie mehr mit dem Operations Center arbeiten möchten.
Also grundsätzlich fängt es immer damit an, wenn jetzt ein Landwirt seine erste JD Link fähige Maschine bekommt, dass wir dem Landwirt einmal natürlich die Maschine und das Operations Center Konto komplett einrichten. Immer in Verbindung oder Zusammenarbeit mit dem Landwirt. Heiß Alle Maschinen werden angelegt, Feldgrenzen werden angelegt, die Verbindung mit den Maschinen wird eingegangen. Des Weiteren sollten Maschinen dazukommen oder der Landwirt nutzt neue Technologien, erfolgt dann natürlich auch zusammen mit dem Landwirt die Einführung in diese neue Technik, zum Beispiel in Field Data Sharing. Dazu fahren wir auch raus aufs Feld oder nutzen einfach aus unserem Betrieb heraus den Displayfernzugriff, um die Kunden hier auch bestmöglich zu unterstützen. Ein Wesentliches Merkmal bei der Ausbildung von Pflanzenschutzmitteln ist natürlich im Vorfeld die Arbeitsplätze. Hier habe ich über das Operations Center die Möglichkeit, alle wesentlichen Merkmale in diesem Bereich, also Mittelauswahl, Mittelmenge und so weiter zu planen, diese auch an meinen Schlepper zu schicken.
Danke Lukas. Thorsten, der Lukas hat gesprochen über diese Arbeitsplanung, aber kannst du uns mal zeigen, wie so etwas geht?
Das ist ganz einfach. Ich habe hier mal mein Tablet mitgebracht und ich würde sagen, wir machen das einfach mal direkt und gehen mal hier durch. Ich fange mal an. Wir haben hier wieder unsere Felder, über die wir eben schon gesprochen hatten. Ich will jetzt mal hier nur meine Felder sehen, auf denen ich letztes Jahr Weizen ausgesät habe. Ich setze hier einfach zwei Filter und kann dann hier das Feld, was ich nutzen möchte, auswählen. Ich habe hier das eine Feld, gehe hier auf Weiter und wähle dann im ersten Schritt mal meine Lenklinien aus, die ich nutzen möchte. Die habe ich hier wieder aufgeführt und kann sie dann hier einzeln auswählen und und in der Karte oben, wie du siehst, werden dann die vier Linien, die ich auswähle, hier angezeigt, sodass ich auch sicher gehen kann, dass ich die richtige habe, speichere das Ganze und dann für den Pflanzenschutz ganz Ich wähle meine Tankmischung aus und habe hier meine Tankmischung mal vorbereitet, kann dann hier mit fester Rate fahren oder eben auch jetzt hier in diesem Beispiel mal mit einer Applikationskarte, wo ich dann in der Karte oben hier wieder schön sehen kann, wie die einzelnen Zonen verteilt sind, sodass ich dann auch so arbeiten kann. Auch das speicher ich wieder und dann schicke ich das Ganze mit wenigen Klicks direkt raus an meine Maschine. Und ich habe hier mal ein Beispiel mitgebracht. Wir sehen hier einen R, wie er über die Feldgrenze fährt mit der Spritze und dann, sobald er die Feldgrenze passiert, kommt so ein Pop up hier in der Ecke und der Fahrer wird informiert darüber, dass er eben hier einen Auftrag hat, kann den mit einem Klick bestätigen und sofort anfangen zu arbeiten. Die Maschine stellt sich von alleine ein.
Und dann fängt die natürlich an, die Arbeit zu dokumentieren. Aber die Dokumentation, das ist doch nicht nur, weil es nur muss.
Genau das Thema Dokumentation ist natürlich einmal das, was wir dokumentieren müssen. Das heißt, auf welchem Feld habe ich wann welches Produkt mit welcher Menge ausgebracht, aber darüber hinaus natürlich auch noch das Thema Qualität, Auswertung von meiner Maßnahme Ich habe hier noch mal was mitgebracht. Wir können uns das hier anschauen. Also ich sehe dann hier, welche Menge sollte die Spritze ausbringen, was war die Zielmenge, welche Menge hat sie tatsächlich ausgebracht und kann dann hier auch anhand der Grafik sehen, wie gut hat sie das eigentlich gemacht. Das heißt, ich kann hier dann auch direkt mit einem Blick sehen, wie die Qualität meiner Arbeit war. Aber ich denke, wir sollten jetzt noch mal wieder rausschalten zum Lukas und mal hören, welche Funktionen im Operations Center für die Kunden noch wichtig sind.
Ein weiterer Punkt ist die Vernetzung mit weiteren Softwareanbietern, zum Beispiel Anbietern, die Möglichkeiten zur teilflächenspezifischen Bewirtschaftung anbieten, also die Erstellung von Applikationskarten. Hier können diese im Portal des Fremdanbieters erstellt werden und nachher über das Operations Center dann an die jeweilige Maschine gesendet werden.
Danke Lukas. Ein Vorbild von so einer Applikation, was so ein Unternehmen erstellen kann, ist auf Basis auf Satellitdaten und die machen dann Bilder vom Feld und holen dann die Biomasse oder fotografieren die Biomassen und auf Basis darauf werden die Variationen dargestellt und dann kann man da eine Karte auferstellen. Aber was für Daten kann man eigentlich so alles importieren?
Im Operation Center mit dem Operationscenter kannst du unterschiedliche Daten importieren. Stein Wenn wir uns das mal anschauen, fangen wir mal an mit den einfachen Dingen. Das heißt das, was ich im Feld dokumentiert habe. Wir haben vorhin über die Dokumentation im Pflanzenschutz gesprochen, Die Daten kann ich natürlich importieren, aber ganz vorne angefangen Bodenbearbeitung, Aussaat, Informationen von diesen Maßnahmen, Düngemassnahmen und eben schon zum Abschluss der Saison dann natürlich auch die Ertragskarten von meiner Erntemaschine. Ich kann das Ganze natürlich noch erweitern und das ist das Schöne an unserem Portal, weil es eben so offen gestaltet ist. Ich kann auch Daten beispielsweise im ISO XML Format importieren von meiner Wettbewerbsmaschine und natürlich, wie du gerade auch schon gesagt hast, die Karten für variable Ausbringung, die kann ich natürlich dann auch mit wenigen Klicks hier importieren schön.
Aber wenn ich jetzt so arbeite mit einem Berater, kann ich dem auch diese Daten teilen oder wie geht so etwas?
Genau, auch der Berater bekommt natürlich die Möglichkeit, auf meine Informationen zuzugreifen. Das heißt, ich kann ihnen Zugriff geben, er sieht dann, was habe ich wann gemacht, welche Produkte habe ich genutzt, welche Sorten habe ich vielleicht ausgesät und kann anhand dessen dann die nächsten Maßnahmen planen oder vielleicht sogar die nächste Saison planen.
Wunderbar. Gibt es denn so noch weitere Sachen in Operation Center, die hilfreich sein können in der Applikation?
Ich will vielleicht mal an dem Punkt Berater nochmal weitermachen. Ich habe hier ein gutes Beispiel mitgebracht. Ich habe neulich mit einem Kunden zusammengestanden und wir sprachen so ein bisschen darüber, wie er das Operation Center nutzt und er hat mir dann auf seiner App gezeigt, wie er die ganzen Maßnahmen dokumentiert hat. Das Schöne an der App sagte er, er hat immer alles griffbereit, alles dabei. Das heißt, er hat seine ganzen dokumentierten Pflanzenschutzmaßnahmen immer in der Tasche quasi mit dabei und kann dann, wenn er mit dem Berater im Feld steht, ganz einfach mal gucken, okay, was haben wir zuletzt gemacht auf dem Feld und so eine mögliche Frage, die vielleicht aufkommt, beantworten und so auch schneller dann eine Entscheidung fällen, was noch gemacht werden muss.
Das wäre schön, dann will ich eigentlich rüber zu Nächstsystemen und vielleicht haben Sie da mal schon gehört, Kamerasysteme, die Unkräuter erkennen können. Das ist, was wir C Spray nennen und das ist eigentlich eine Entwicklung für die Zukunft und wo wir als John Deere auch mit angefangen sind und da wollen wir euch jetzt eigentlich ein bisschen von zeigen, wie das aussehen wird und kann.
C Spray Select ermöglicht die punktuelle Behandlung von Unkräutern auf Ackerboden, auch als Spot Spraying bekannt, die einzige Technologie zur punktuellen Applikation, die ab Werk verbaut wird. Aufbauend auf unser exakte Bleisystem nutzt C Spray die neueste Kameratechnologie, um die unterschiedliche Farben auf Ackerboden zu unterschieden und damit Unkräuten zu erkennen und punktuell zu spritzen. Die Dimension der behandelten Punks verändern sich abhängig von der Fahrgeschwindigkeit und von Gestängehöhe. Sobald das System eine Unkrautpflanze erkennt, wird die einzelne Düse an und ausgeschaltet, um eine exakte Dimension der behandelte zone zu erreichen. C Spray trifft 98 Prozent der Unkrautpflanzen, was vergleichbar ist zu einem konventionellen Pflanzenschutz. Aber da CN Spray nur die Unkrautpflanzen trifft und nicht das gesamte Feld, werden im Durchschnitt 77 Prozent weniger Herbizid ausgebracht. Im Test würden auf Hektar mit reinem Boden und unter durchschnittliche Wachstumsbedingungen mit einer typischen Unkrautverteilung von 7000 Unkrautpflanzen pro Hektar und eine durchschnittliche Zonendimension von 85 Zentimeter. 77 Prozent der Ausbringmenge eingespart im Vergleich zum konventionellen Pflanzenschutz, gemessen durch die Tank Inhaltssensoren. Diese Einsparungen helfen, die Aufwandkosten und Pflanzenschutzmittel zu sparen, die Betriebe nachhaltiger zu führen und die Herausforderung zukünftiger Umweltauflagen einzuhalten.
Ja, Stein, das ist ja eine großartige Technologie, die du uns da gezeigt hast. Das ist die Zukunft, oder?
Selbstverständlich. So, wir sind jetzt erst angefangen in der USA und jetzt sind wir auch dran zu gucken, wie wir das in Europa darstellen können. Aber da brauchen wir noch ein klein bisschen Entwicklung, weil Bestanden sind da anders, Fruchtarten sind da anders, aber auch vom Klimat her gibt es da ein bisschen Unterschied oder ein Arbeits.
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