Folge 10: Die Tierwelt im Wald

In dieser deutschen Kinder-Podcast‑Folge besuchen die jungen Moderatoren Emma und Alexander (Alex) zusammen mit dem Forstexperten Herr Neumann einen nahegelegenen Wald, um Emmas Schulreferat über die Tierwelt zu recherchieren. Der Dialog ist locker‑konversationell und vermittelt kindgerecht umfangreiche Fakten über die Biodiversität deutscher Wälder (über 6000 Tierarten, 70 Baumarten, 1000 Pflanzen‑ und Flechtenarten etc.), die ökologischen Leistungen des Waldes (Kohlenstoffspeicherung, Wasserregulierung, Erholungswert) und die Bedeutung von nachhaltiger Forstwirtschaft. Sie besprechen konkrete Tierarten – von Eichhörnchen über Vögel bis zu Rehen, Hirschen und Wölfen – und klären verbreitete Missverständnisse (z. B. Unterschied Reh‑ vs. Hirschgeweih). Sicherheitsratschläge für eine Wolf‑Begegnung werden gegeben (stehen bleiben, laut werden, nicht fliehen). Der Podcast erklärt zudem moderne Forstmaschinen von John Deere (Harvester Radharvester 1070G und Forwarder 1010G), deren Arbeitsweise und Einfluss auf den Wald. Abschließend gibt es drei Rätsel‑Fragen, die das Gelernte prüfen. Die Folge verbindet Bildung, Naturbewusstsein und Marken‑Produktplatzierung in einem unterhaltsamen Format für Kinder.
Chapters
Hallo und willkommen zum John-Deere-Entdecker-Podcast für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 10: Die Tierwelt im Wald. Lautstärke? Passt. Mikrofon?
Ist eingestellt.
Kekse und Kakao?
Sind bereit.
Super, dann kann's ja losgehen. Heute bist du wieder dran mit der Begrüßung, Emma. Ich öffne schon mal die Kekspackung.
Pass aber auf, dass du die Packung diesmal richtig rumhältst. Beim letzten Mal sind die Kekse alle— Oh, Mist! Auf den Boden gefallen. Echt, Alex? Schon wieder?
Tut mir leid, ehrlich. Aber die 5-Sekunden-Regel gilt noch, oder? Wenn die Kekse nur so kurz auf dem Boden liegen, kann man sie noch essen. Siehst du? Schmecken noch.
Das wird noch zur Gewohnheit. Die Krümel fegst du aber nachher weg. Wo waren wir? Ach ja, bei der Begrüßung. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres John-Deere-Entdecker-Podcasts. Wie ihr hört, sitzen wir gerade wieder in unserem Podcaststudio, in unserer streng geheimen Kommandozentrale. Die befindet sich auf dem Heuboden von Alex' Bauernhof. Also eigentlich ja dem Bauernhof seiner Eltern. Der Hof meiner Eltern ist sozusagen der Nachbarhof. Und als Landkinder erleben wir jeden Tag spannende Dinge.
Da wir aber noch viel mehr lernen wollen, haben wir vor einer Weile beschlossen, diesen Podcast zu starten über Landwirtschaft und das aufregende Landleben. In jeder Folge gibt es ein neues Thema mit einem Experten an unserer Seite, und für diese Folge haben wir uns an einen ganz besonderen Ort gewagt. Der ist grün und still und geheimnisvoll mit gruseligen Kreaturen, die einem das Blut in den Adern—
Alex will sagen: Wir waren im Wald.
Mann, Emma, du hast voll die Spannung verdorben.
Keine Sorge, die kommt wieder. Wir waren dieses Mal nämlich nicht einfach nur so im Wald, sondern wir hatten einen ganz besonderen Grund. Also, ich hatte diesen Grund. Ich sollte für die Schule ein Referat halten über die Tierwelt im Wald, und dafür habe ich mich mit unserem Revierförster Herrn Neumann im großen Waldgebiet hier in unserer Nähe verabredet. Herr Neumann ist ein Freund meiner Eltern und kennt sich super aus mit allem, was im Wald so passiert.
Und ich war auch dabei, denn das Thema passt auch super für unseren Podcast. Aber wir haben nicht nur was über Tiere im Wald gelernt, es wurde nämlich auch noch richtig gruselig. Da waren plötzlich komische Geräusche und Emma hat sich total erschrocken, als—
Stopp! Nichts mehr verraten, Alex! Das haben wir doch mit unserem Aufnahmegerät alles mitgeschnitten. Also, es wird spannend für euch, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Und schön aufpassen, wie immer gibt es am Ende nämlich wieder 3 Rätselfragen. Also, Ton ab! Sagt man doch so, oder?
Läuft das Aufnahmegerät? Ja, es läuft super. Wir waren schon lange nicht mehr im Wald, oder, Emma? Wird mal wieder Zeit. Vielleicht entdecken wir ja einen Fuchsbau oder so.
Vielleicht. Sonst fragen wir mal unseren Förster, wo es welche gibt. Da drüben steht er, an dem großen Stapel mit Baumstämmen. Hallo, Herr Neumann! Hallo!
Hallo, Emma! Und hallo, Alexander! Ihr beiden wollt heute also etwas über die Tierwelt im Wald lernen?
Klar, ist doch total spannend, was hier alles so rumspringt und rumkrabbelt. Vielleicht sehen wir ja ein paar kleine Eichhörnchen.
Das kann durchaus passieren. Na dann, kommt mal mit. Eure Fahrräder könnt ihr hier hinter den großen Holzstapel hinstellen. Feste Schuhe habt ihr an, wie ich sehe. Sehr gut. Dann folgt mir, wir gehen etwas tiefer in den Wald rein. Dorthin, wo es keine festen Wege mehr gibt. Denn da hat es die Tierwelt ruhiger und wir können mehr entdecken.
Ich habe extra meinen Notizblock mitgenommen für mein Referat. Dann kann ich ein bisschen mitschreiben. Also, es gibt bestimmt richtig viele Tiere hier im Wald, oder? Das ist ja ein riesiger Lebensraum hier.
Ganz genau. In unseren heimischen Wäldern leben über 6000 verschiedene Säugetiere, Insekten, Reptilien, Vögel und andere Tiere. Und alle haben eine eigene Aufgabe im Ökosystem Wald. Der ist nämlich lebenswichtig, auch für uns Menschen. Rund ein Drittel der Fläche Deutschlands sind Wälder. Das ist ordentlich, was? Der Wald liefert uns Erholung, Holz, frische Luft und sauberes Trinkwasser. Und für Tiere und Pflanzen bietet der Wald viel Lebensraum, Nahrung und Schutz.
Schutz? Vor uns Menschen?
Das auch. Aber der Wald selbst schützt auch seine Umgebung, zum Beispiel vor Wind, Lawinen oder vor Steinschlag. Der Waldboden ist wie ein großer Schwamm. Er nimmt viel Regen auf und verhindert so, dass Hochwasser entstehen. Außerdem speichern die Bäume das schädliche Klimagas Kohlendioxid und helfen damit unserem Klima.
Ich hab mal gelesen, dass man zu Wäldern auch grüne Lunge sagt, weil sie Sauerstoff produzieren, richtig?
Richtig! Der Wald in Deutschland erzeugt jedes Jahr bis zu 38 Millionen Tonnen Sauerstoff. Das ist etwa anderthalb Mal so viel, wie alle Einwohner in einem Jahr zum Atmen brauchen. Zum Vergleich kann man sagen, dass jeder Mensch pro Jahr rund 300 Kilogramm Sauerstoff braucht.
Da wird einem ja schwindelig bei so vielen Zahlen. Aber ich mag Zahlen. Im Rechnen bin ich echt gut.
Haha, na dann habe ich noch ein paar mehr für dich. In unseren Wäldern gibt es über 70 Baumarten, über 100 Straucharten, über 1000 krautige Pflanzenarten, über 670 Moosarten und über 1000 Flechtenarten sowie unzählige Pilze. Da kommt ganz schön was zusammen, nicht wahr?
Moment, das muss ich mitschreiben. Das ist echt viel. 40 Baumarten.
Kennt ihr denn ein paar Baumarten in unseren Wäldern?
klar. Es gibt Kiefern und Tannen, dann Eichen, Birken, Buchen, Linden, Fichten, Lärchen, Erlen.
Na, das ist doch schon eine ganze Menge. Und welche Tiere leben so in unseren Wäldern? Ich hatte ja vorhin erwähnt, es sind über 6000 verschiedene. Auf wie viele kommt ihr?
Bestimmt nicht auf 6000, aber ein paar fallen uns schon ein.
Eichhörnchen auf jeden Fall. Und Füchse, Wildschweine, Hasen, Mäuse, Wölfe, Hirsche, Rehe, Dachse, ähm—
Denkt auch an die Baumwipfel in den Wäldern. Wer lebt da so ganz oben?
Ja, Vögel natürlich. Da gibt es den Grünspecht, die Eule, die Amsel, den Eichelhäher.
Und welcher Vogel war das gerade?
Ein Kuckuck natürlich. Das ist so wie in dem Kinderlied. Kuckuck, kuckuck, ruft aus dem Wald. Das weiß ich noch.
Das passte gerade gut, Alexander, oder? Es gibt aber auch sehr viele Tiere im Wald, die man auf den ersten Blick nicht gleich sieht, wie z.B. die fleißigen Waldameisen oder viele Käferarten, wie den kleinen schwarzen Heinlaufkäfer. Der gehört zu den häufigsten Käfern in unseren Wäldern. Ihr habt ihn garantiert schon sehr oft gesehen.
Der ist komplett schwarz und nur so 2 cm groß, oder? So wie der da unten an dem Baum.
Gut erkannt, genau den meinte ich. Tja, und dann gibt es im sogenannten Untergeschoss des Waldes noch jede Menge Spinnen, Zecken oder auch Bienen, scheue Tiere wie Erdkröten, Igel, Eidechsen und ein paar Schlangenarten wie die Ringelnatter oder die Kreuzotter. Und noch weiter unten im Boden, da leben zum Beispiel Regenwürmer oder Tausendfüßler. Ihr seht, im Wald ist mehr los als in jedem großen Dorf.
Das wusste ich noch nicht. Wie viele Tiere es hier—
Psst, seid mal leise!
Was ist denn los? Hast du einen Fuchs gesehen?
Das nicht, aber schaut mal da drüben zwischen den Bäumen.
Oh, wie niedlich, ein Reh, wie es zu uns rüberguckt.
Ob der Mann auch hier in der Nähe ist?
Hä, welcher Mann?
Na, der Hirsch natürlich. Der Rehmann!
Da verwechselst du was, Alex. Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh.
Mhm, mhm.
Das ist tatsächlich ein weit verbreiteter Irrtum, der durch einen bekannten Tierfilm entstanden ist. Rehe und Hirsche sind zwei verschiedene Tierarten und unterscheiden sich vor allem durch ihre Größe. Rehe sind nämlich viel kleiner und schmaler als Hirsche und können leicht zwischen die Bäume schlüpfen. Während Hirsche viel größer sind und auch kräftiger gebaut.
Ach so, und wie ist das mit dem Geweih der Männchen?
Die sind ganz unterschiedlich. Die Geweihe der männlichen Rehe, der Rehböcke, sind kleiner, gerader gewachsen und wiegen auch nicht so viel, wenn sie es jedes Jahr abwerfen. Hirschgeweihe sind viel größer, breiter und verzweigter und können bis zu 15 Kilogramm schwer werden. Das ist so viel wie ein großer Hund wiegt.
So eins möchte ich mal finden. Das wär's.
Wer weiß, vielleicht hast du ja mal Glück. Übrigens, noch ein wichtiger Unterschied ist: Rehe sind Einzelgänger, Hirsche leben in Rudeln. Und die Augen der Tiere zeigen auch an, um welche Art es sich handelt. Rehaugen sind auffallend groß und schwarz. Deswegen nennt man große dunkle Menschenaugen auch oft so. Rothirsche haben eher kleinere Augen, die weiter seitlich am Kopf mit größerem Abstand zueinander liegen.
Ach schade, jetzt ist das Reh weggehüpft. Das hatte es aber ziemlich eilig, oder? Als hätte es sich vor irgendwas erschrocken. Dabei waren wir doch ganz leise.
Wer weiß, vielleicht hat es Hunger bekommen. Auf jeden Fall war es ein Reh und kein Hirsch. Und da es auch kein Geweih hatte, war es ein, eine, wie nennt man die Weibchen?
Ricke. Und die Kinder nennt man Rickets.
Ach, das war ein tolles Erlebnis gerade. Vielleicht sehen wir noch mal eines nachher.
Oder leise.
Was ist denn, Alex? Ist das Reh wieder da?
Diesmal ist es kein Reh, Emma. Sondern ein anderer Waldbewohner. Jetzt wissen wir auch, warum das Reh eben so schnell verschwunden ist.
wie verhält man sich denn am besten, wenn man im Wald einem Wolf begegnet?
Auf jeden Fall stehen bleiben, Abstand halten und auf sich aufmerksam machen, damit der Wolf einen sehen und sich zurückziehen kann. Wölfe haben leider immer noch einen schlechten Ruf durch Märchen und gruselige Filme. Dabei sind sie eher vorsichtig und scheu. Und meiden den Menschen, da er nicht zu ihrem Beuteschema passt. Gefährlich kann es nur werden, wenn man einen Wolf absichtlich oder unabsichtlich in Bedrängnis bringt. Dann bekommt er Angst und würde sich wehren. Menschen sind für ihn keine natürliche Beute. Wisst ihr, Wölfe sind ja erst seit relativ kurzer Zeit wieder zurück in deutschen Wäldern. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man mal einen sieht, wird tatsächlich immer höher. Wenn es doch mal passiert, dass ein Wolf auf einen zukommt, weil er neugierig ist, dann sollte man direkt mit festen Schritten auf ihn zugehen und mit den Armen wedeln und laut rufen. Er merkt dann, dass es sich nicht um Beute handelt und zieht sich zurück. Und was solltet ihr auf gar keinen Fall machen bei einer Wolfsbegegnung?
Na? Wegrennen, oder?
Ganz genau! Auf keinen Fall fluchtartig davonrennen! Denn dann könnte man unabsichtlich den Jagdinstinkt im Wolf wecken. Wölfe sind nämlich sogenannte Hetzjäger. Das heißt, sie laufen allem hinterher, was vor ihnen davonläuft. Und das will man ja nicht. Meistens sind es auch eher junge Wölfe, die neugierig auf Menschen sind und sich nähern. Aber wie gesagt: Lautes Rufen und Klatschen hilft. Das gilt übrigens auch bei der Begegnung mit einem Wildschwein.
Einen echten Wolf im Wald sieht man ja nicht jeden Tag. Außer Sie vielleicht, Herr Neumann.
Nein, nein, ich sehe sie auch nur sehr selten. Außerdem habe ich oft meinen Hund dabei, und da—
Sag mal, was ist denn das? Dieses Grollen und Röhren? Da nähert sich doch was.
Darauf falle ich nicht rein, Emma. Du machst jetzt Spaß, weil—
Nein, wirklich, hör doch mal! Da kommt was Lautes auf uns zu.
Also, das, was ihr da hört, sind—
Du hast recht. Da stampft was durch den Wald. Es kommt immer näher und jetzt klingt es wie eine Motorsäge. Hä?
Oh, ist da gerade ein Baum umgefallen? Und was rührt da so?
Ganz ruhig, Emma. Das wollte ich doch gerade sagen. Das, was ihr da hört, sind unsere Waldmaschinen, sogenannte forstwirtschaftliche Maschinen. Die im Wald für Ordnung sorgen. Ich schau mal auf meine Armbanduhr. Ja, jetzt ist ihre Einsatzzeit, genau pünktlich.
Ach so, es klingt trotzdem gruselig, wenn man sie nicht sieht.
Jetzt kann man was erkennen.
Hä?
Ich sehe einen Deere, Emma, einen John Deere. Da hinten steht so eine Maschine zwischen den Bäumen, stimmt, grün mit gelbem Hirsch im Logo. Ganz eindeutig eine John-Deere-Maschine. Hier im Wald? Das muss ich unbedingt nachher meinem Papa erzählen.
Ja, tja, nicht nur in der Landwirtschaft gibt es John-Deere-Maschinen, auch in der Forstwirtschaft. Früher haben die Menschen noch mit der Hand und mit Äxten, Beilen und Pferderückewagen die Bäume gefällt und aus dem Wald geholt. Heute erledigen das im großen Stil eher vollautomatische Maschinen wie der Harvester oder der Forwarder.
Die Fähr?
Ich erkläre es euch. Also, wir Forstleute kümmern uns nicht nur um die Tiere und Pflanzen, sondern um den gesamten Wald und sorgen dafür, dass er gesund bleibt. Wir wählen Bäume aus, die gefällt werden müssen, weil sie zum Beispiel krank sind durch Insektenbefall oder wenn zu viele in einem Bereich stehen.
Oh.
Die ausgewählten Bäume werden dann verarbeitet und verkauft, denn eine zentrale Aufgabe der Forstwirte Wirtschaft ist auch die Holzproduktion. Jedes Jahr fällt man um die 60 Millionen Bäume in Deutschland. In den letzten Jahren war es vorrangig sogenannter Schadholzeinschlag durch Insektenbefall. Wegen der Trockenheit hatten sich Schädlinge ausgebreitet und massiven Schaden in den Wäldern angerichtet.
Ja, das hatte ich mal im Bio-Unterricht. Das war so eine Käferart.
Du meinst sicher den Borkenkäfer, Emma. Ja, ja, der Borkenkäfer hatte das beschleunigt. Aber generell müssen wir dem Wald jährlich Holz entnehmen, damit er im Gleichgewicht bleibt. Das Holz wird dann für die Wirtschaft genutzt. Je nach Sorte und Qualität kann es als Baumaterial, zum Beispiel für Möbel, als Brennstoff, in der Papierherstellung oder bei der Produktion von Verpackungen verwendet werden. Wir Forstleute sorgen aber dafür, dass der Wald immer nachwachsen kann. Das nennt man dann nachhaltige Forstwirtschaft. Das heißt, dass dem Wald nur so viel Holz entnommen wird, wie auch wieder nachwächst.
Aha. Und wie helfen diese Forstmaschinen dabei? Die brauchen ja schon viel Platz. Ja.
Um leichter an die Stellen im Waldrand zu kommen, die bearbeitet werden sollen, werden sogenannte Rückegassen angelegt. Auf denen können die Forstmaschinen dann besser fahren. Dabei wird genau darauf geachtet, dass man Schäden am Waldboden so gut es geht vermeidet. Schaut mal, die Maschine da hinten, die gerade einen Baum gefällt hat, das ist ein sogenannter Harvester. In diesem Fall ist es der John Deere Radharvester 1070G.
Moment, das muss ich aufschreiben und nachher mal im Internet nachschauen. Gib mir mal bitte kurz deinen Notizblock, Emma. Also, 1070G, okay, und weiter?
Harvester nennt man die Holzerntemaschine. Sie hat einen langen Sägegreifarm, mit dem sie zuerst den Baumstamm umklammert und ihn dann absägt.
Stimmt, der Greifarm hat den Stamm wirklich einfach so unten abgesägt und hält ihn fest. Und jetzt legt er den Baum quer hin und— was macht er denn jetzt? Er zieht den Stamm quer von links nach rechts durch den Greifarm durch und dabei macht er die ganzen Äste ab?
Richtig, der Harvester ist für die Fällung und Aufarbeitung der Baumstämme zuständig. Der Stamm wird zuerst abgesägt, dann die Äste entfernt und gleichzeitig wird er vermessen und auf die in die entsprechenden Längen zugeschnitten. Seht ihr? Der Baum liegt nun in gleiche Abschnitte zerteilt auf einem Stapel und wird jetzt mit einem sogenannten Forwarder, dem Holzrückezug, eingesammelt und auf den Waldweg gebracht.
Wow!
Das macht unser John Deere Rückezug 1010G. Der hat auch so einen langen Greifarm und mit dem hebt er die Stämme einfach auf seine Ladefläche.
Rückzug, 1010 G, voll spannend. Ich hoffe nur, der ganze Lärm verscheucht nicht die vielen Tiere im Wald.
Natürlich ziehen sich die Tiere jetzt erstmal zurück, aber nachher, wenn die Maschinen weg sind, dann wird es wieder ruhig im Wald und alles läuft wieder seinen normalen Gang.
Das ist irgendwie ein schönes Schlusswort, oder? Vielen Dank, Herr Neumann, für diesen spannenden für den Waldausflug.
Dankeschön!
Jederzeit wieder. Ihr wart ein gutes Publikum.
Wir haben heute echt viel gelernt und ich habe genug Material für mein Referat zusammen, plus ein paar Handyfotos vom Reh und vom Wolf.
Echt? Wann hast du die denn gemacht? Oh, das habe ich gar nicht mitbekommen.
Tja, auch ich kann leise und unauffällig sein wie ein Reh.
Warum finde ich Das gerade irgendwie gruselig.
Na, dann bringe ich euch mal zurück an die Forststraße zu euren Fahrrädern. Kommt gut heim und grüßt mir eure Eltern, ja?
Machen wir, tschüss!
Tschüss! Tschüss!
Das war vielleicht ein aufregender Tag. Übrigens war Emmas Lehrerin total begeistert von den Fotos.
Ja, und ich musste auch ein paar Mal von dem Wolf erzählen. Auf jeden Fall machen wir bald wieder einen Waldspaziergang. Für die nächste Folge waren wir für euch an einem speziellen Ort unterwegs, und zwar an der Ostseeküste, und dort haben wir etwas ganz Besonderes gesehen.
Etwas, was man sonst nicht einfach so miterlebt. Mehr wird aber noch nicht verraten. Jetzt kommen erstmal, wie versprochen, unsere 3 Rätselfragen zur Folge. Wir hoffen, ihr habt gut aufgepasst. Los geht's!
Frage Nummer 1: Wie viele verschiedene Tierarten leben in unseren heimischen Wäldern?
Frage Nummer 2: Wie verhält man sich am besten, wenn man im Wald plötzlich einem Wolf begegnet?
Und Frage Nummer 3: Wie viele Kekse hat Alex vorhin auf den Boden fallen lassen? Hey! War nur ein Spaß. Die letzte Frage lautet: Wie nennt man ein Rehkind und wie heißt das weibliche und das männliche Reh? Die ist einfach, oder? Wir freuen uns auf euch in der nächsten Folge. Alle Infos zum John Deere Junior Club und mehr findet ihr unten in den Shownotes. Schaut doch mal rein!
Bis zum nächsten Mal!
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