Folge 13: Die Jahreszeiten und ihre Bedeutung für die Landwirtschaft

In dieser kindgerechten Podcast‑Folge des John‑Deere‑Entdecker‑Podcasts führen die jugendlichen Moderatoren Emma und Alexander die Hörer durch die vier Jahreszeiten und zeigen, welche landwirtschaftlichen Aufgaben in jeder Saison anfallen. Sie besuchen das nahegelegene Freilichtmuseum, wo die Expertin Frau Schönberg – Landwirtin und Museumsleiterin – ihnen anhand von Modellen, Bildschirmen und echten Gerätschaften erklärt, was im Winter (Maschinenwartung, Wintergetreide, winterhartes Wurzelgemüse, Tierpflege), im Frühling (Wiesen‑ und Feldvorbereitung, Gülleanwendung, Aussaat, Einsatz von John‑Deere‑Traktoren und Präzisionssämaschinen) sowie im Sommer (Ernte von Getreide, Gemüse, Obst, Heu‑ und Strohgewinnung, Wetter‑Einflüsse) und im Herbst (Ernteeinlagerung, Vorbereitung der Felder für den Winter, Erntedankfest) geschieht. Die Episode verbindet historische Einblicke aus dem Museum (frühere Handarbeit mit Pflügen und Pferden) mit moderner Technik (John‑Deere‑8RX Raupentraktor, Gülle‑Schleppschuh, Präzisionssämaschine 1725NT). Zwischendurch gibt es lockere Dialoge, kleine Scherze und die Vorstellung von Frau Schönbergs Chihuahua Rudi. Am Ende stellen Emma und Alexander drei Rätsel‑Fragen zu Wintergemüse, organischem Dünger und Rudis Hunderasse, um das Gelernte zu prüfen. Die Folge endet mit einem Aufruf, den Podcast zu abonnieren und dem Hinweis auf den John‑Deere‑Junior‑Club.
Chapters
Hallo und willkommen zum John Deere Entdecker Podcast. Für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 13: Die Jahreszeiten und ihre Bedeutung für die Landwirtschaft.
Hier, willst du auch einen Keks, Alex? Aber lass ihn nicht wieder auf den Boden fallen, das kannst du ja gut.
Haha, von wegen! Nur weil mir einmal die Kekspackung— aber das wäre ja nicht so schlimm, die Mäuse freuen sich drüber hier auf dem Heuboden.
Mäuse? Habt ihr etwa Mäuse hier oben? Wo denn?
Kleiner Spaß. Ich habe jedenfalls noch keine gesehen. Und die sollen hier auch lieber keine Nester bauen. Schließlich liegen hier doch die ganzen Kabel von unserem Podcaststudio rum. Wenn sie die anknabbern würden, wäre ich echt sauer.
Das Mikro ist übrigens schon an. Kannst es wohl gar nicht abwarten mit unserer Podcastfolge heute?
Oh stimmt, aber wir können jetzt auch anfangen, oder? Ehe es zu spät wird. Meine Mama hat nämlich was richtig Leckeres gekocht. Ich verrate dir nicht was, aber du bist natürlich eingeladen.
Super, bin dabei. Okay, dann leg mal los. Du bist heute wieder dran mit der Ansage.
Alles klar, los geht's. Hallo und willkommen zu einer neuen Folge unseres John-Deere-Entdecker-Podcasts über Landwirtschaft und das aufregende Landleben. Mit dabei ist wieder meine Nachbarin und Freundin Emma und natürlich ich, der Alexander.
Hallo!
Hallo! Wir sitzen hier wieder in unserer streng geheimen Kommandozentrale auf dem Heuboden meiner Eltern und haben heute eine besondere Podcastfolge für euch vorbereitet, in der wir euch zeigen, wie ein ganzes Jahr in der Landwirtschaft aussieht. Also was auf einem Bauernhof zu jeder Jahreszeit so los ist. Das ist nämlich richtig viel.
Ihr habt ja schon in der letzten Folge gehört, dass hier im Winter niemand faul rumliegt, sondern vieles vorbereitet wird fürs neue Jahr. Und was die Jahreszeiten genau für eine Bedeutung für die Landwirtschaft haben, das hat uns eine richtige Expertin erzählt: Frau Schönberg.
Frau Schönberg ist Landwirtin, aber auch die Leiterin eines Freilandmuseums in unserer Nähe. Da waren Emma und ich neulich zu Besuch in der Ausstellung: Die Landwirtschaft im Wandel der Jahreszeiten. Das perfekte Thema für uns und für euch.
Genau, ihr seid ja nicht alle Bauernhofkinder wie wir. Also sind wir dahin mit unserem Aufnahmegerät und haben für euch alles aufgezeichnet. Ich spiele es jetzt ab. Hört genau zu, denn am Ende der Folge stellen wir euch wieder 3 Rätselfragen, die mit dieser Folge zu tun haben. Los geht's! Oh, Frau Schönberg steht schon vor der Tür und wartet auf uns. Sie hat ihren Chihuahua Rudi dabei. Der ist so süß, oder?
Ist er, auch wenn er so winzig ist. Da ist sogar unsere Hofkatze Molly größer.
Das habe ich gehört, Alex. Aber unterschätze meinen Rudi nicht, der kann auch ganz anders. Nicht jeder Hund muss groß und wuchtig sein.
Stimmt, du bist ja auch noch nicht so groß, Alex. Da geht noch mehr.
Hey, immer auf die Kleinen!
Siehst du, jetzt weißt du, wie Rudi sich fühlt.
Kinder, Kinder, kein Streit jetzt! Ihr seid doch heute aus einem ganz anderen Grund hier. Für euren Podcast, richtig?
Ja, genau. Die Jahreszeiten und ihre Bedeutung für die Landwirtschaft lautet unser Thema.
Na dann, kommt mal rein. Ich habe heute extra länger für euch geöffnet. Emma, du warst ja schon mal mit deiner Schulklasse hier, auch wenn das schon etwas her ist. Weißt du noch, was genau in einem Freilandmuseum gezeigt wird?
Klar! Also, ein Freilandmuseum oder Freilichtmuseum, wie es auch heißt, das ist ein Ort, an dem man den Besuchern mit original alten Häusern und Geräten zeigt, wie das Leben früher so abgelaufen ist, als es noch keine große Technik gab.
Ja, das ist soweit richtig. Es ist eine Einrichtung, die die Geschichte einer Region präsentiert, erforscht und erhalten möchte. Überall in Deutschland gibt es viele Freilichtmuseen zu unterschiedlichen Themen. Und unseres hier beschäftigt sich mit der Geschichte des Landlebens und der Landwirtschaft unserer Umgebung.
Genauso hätte ich das auch gesagt.
Ja, schon klar, Alex.
Aber unser Museum zeigt nicht nur die Vergangenheit, Emma, sondern auch, wie es heute läuft. Kommt mal mit in diesen Raum hier. Da beginnt die Ausstellung zu den Jahreszeiten. Rudi, hierher! Nicht unter den Tisch krabbeln!
Wow, das ist ja cool gemacht! Da sind winzige Felder und kleine Modellbauernhöfe aufgebaut und man schaut gleich auf einen riesigen Bildschirm, der von der Decke hängt. Da sieht man einen verschneiten Bauernhof aus der Drohnenperspektive. So ungefähr sah es bei uns auch aus, als es neulich so stark geschneit hat.
Dann beginnen wir doch gleich am besten mit der Jahreszeit Winter. Das passt ja gerade so gut. Also, was macht die Landwirtschaft im Winter, wenn nichts blüht und nichts wächst?
Da hat uns Alex' Papa was zu erklärt. Im Winter gibt es ganz andere Sachen zu tun als sonst. Ja. Nach außen sieht es so aus, als ob gar nichts los ist. Aber von wegen! Der Winter ist zum Beispiel die Zeit für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
Alle Maschinen, die im Sommer zur Ernte und so benutzt wurden, die werden im Winter gecheckt und eventuell repariert, damit sie im Frühjahr wieder startklar sind. Auch unsere John-Deere-Maschinen zu Hause. Unseren Traktor nutzen wir auch zum Schneeräumen. Da kommt dann ein Schneeschild vorne dran.
Im Winter werden landwirtschaftliche Maschinen für andere Zwecke gebraucht oder eben gewartet. Das könnt ihr hier bei dem kleinen Bauernhof-Modell in der Ecke gut sehen. Dort werden gerade Mähdrescher gereinigt und hier vorne auf den winzigen Feldern ist auch was los.
Klar! Im Winter wird dort auch noch gearbeitet.
Richtig, Alexander. Die Felder liegen nicht brach, sondern dienen teilweise weiter der Versorgung. Wintergetreide ist hier ein gutes Stichwort. Es gibt sogenannten Winterweizen, Winterroggen oder Winterraps. Die werden im Herbst ausgesät und dann im nächsten Sommer geerntet. Durch die längere Vegetationszeit bringt Wintergetreide sogar höhere Erträge als Sommergetreide, wenn alles gut geht. Und was glaubt ihr, was kann man noch im Winter ernten?
Wie hieß das? Winterliches Gemüse oder so?
Ja, so ähnlich. Es heißt winterhartes Wurzelgemüse. Ah! Damit ist Gemüse wie Pastinake oder Schwarzwurzel gemeint. Aber auch Lauch und viele Kohlarten wie Rosenkohl können in den Wintermonaten geerntet werden. Die halten sich gut im Boden und vertragen sogar Frost. Fällt euch noch eine wichtige Aufgabe der Landwirtschaft im Winter ein?
Na? Ach, die Versorgung der Bauernhoftiere! Meine Mama sagt immer, es gibt keine Verschnaufpause im Stall, nur weil es kalt ist.
Ja?
Die Tiere müssen auch bei Minusgraden immer gefüttert und gepflegt werden.
Und jeder Landwirt muss gerade im Winter auf die Gesundheit seiner Tiere achten, damit sie zum Beispiel im Frühjahr gesund sind, um Nachwuchs zu bekommen. Und das Stallklima muss auch passen. Es darf nicht zu warm und nicht zu kalt sein.
Das habt ihr gut erklärt. Schaut mal, jetzt hat das Bild oben auf dem Bildschirm gewechselt. Was sieht man jetzt?
Die Natur erwacht wieder zum Leben und alles fängt an zu blühen. Ja, jetzt Jetzt geht's mit dem Frühling weiter.
So sieht's aus. Folgt mir hier entlang. Da drüben haben wir eine große Schautafel aufgestellt. Rudi, hierher! Nicht das Modell ablecken! So süß!
So niedlich!
Der Frühling beginnt also. Und damit auch mit die meisten Aufgaben in der Landwirtschaft. Alles muss ja für das neue Jahr vorbereitet werden. Wassergräben werden gereinigt, die Wiesen werden abgeschleppt und—
Wie das klingt, abgeschleppt, als ob man die Wiesen einfach auf den Hänger rauflädt, weil sie falsch geparkt haben.
Aber so nennt man es nun mal. Bevor Pflanzen und Gräser richtig wachsen können und zum Beispiel später zu Heu werden, müssen Grünland und Wiesen bearbeitet werden. Mit einer Wiesenschleppe oder auch Wiesenegge genannt. Und die funktioniert wie?
Ich weiß es! Da durfte ich letztes Frühjahr mithelfen bei uns. So eine Wiesenschleppe wird hinten an unseren John-Deere-Traktor drangehängt. Die sieht aus wie ein großer Rahmen mit einem Metallkettennetz innen drin und kleinen Haken unten dran. Die zieht der Traktor dann hinter sich her über die Wiesen.
Das wird bei uns auf dem Hof auch gemacht. Damit wird der Boden entfilzt und gelüftet, sagt mein Papa. Und alte Gräser und Unkraut und Maulwurfshügel und sowas werden einmal glattgezogen. Dadurch haben die jungen Gräser dann genügend Platz zum Wachsen.
Na, da wisst ihr ja schon gut Bescheid. Sehr schön. Jetzt ist also klar, wie die Wiesen und die Grünflächen vorbereitet werden. Was ist denn mit den Nutztieren?
Für die geht's im Frühling wieder raus auf die Weiden, wenn sie Auslauf haben natürlich.
Ja, aber bevor die Weidesaison beginnt, müssen die Landwirte erst passende Weideflächen aussuchen und Zäune erneuern oder reparieren. Und sie müssen die Flächen auf giftige Pflanzen und Gefahrenquellen überprüfen, damit nichts passiert. Sie stellen Wasser- und Futterquellen auf, sorgen für genug Schattenplätze, und natürlich müssen die Tiere selbst auch fit für den Auslauf gemacht werden.
Genau! Der Tierarzt kommt dann vorbei zum Impfen vor Parasiten und so was. Und der Hufschmied kommt auch, um alle Hufe und Klauen wieder schick zu machen.
Ja, das mögen unsere Schweine immer nicht so gerne. Vor allem unsere beiden Hängebauchschweine machen dann ein Theater. Besonders Gustav, der tut dann immer so, als würde er seinen Namen gar nicht kennen.
Da haben wir auch so ein paar Tiere bei uns auf dem Hof. Die sind genauso.
Ich kenne das auch zur Genüge. Na, und wenn die Wiesen also vorbereitet sind und die Weidesaison starten kann, was fehlt dann noch im Frühjahr?
Die Felder müssen natürlich vorbereitet werden, damit gesät werden kann. Mein Papa bereitet dann immer schon die ganzen Tankwagen mit Gülle vor. Bei ihm heißt das organischer Dünger. Also Tierkacke und Pipi, ganz einfach.
Und das ist gut so. Die Gülle ist der allerbeste Dünger.
Und der Geruch ist das allerbeste.
Gülle riecht eben wie Gülle. Aber bevor der Dünger auf die Felder kann, müssen die Landwirte erstmal exakt berechnen, was der genaue Nährstoffbedarf für die einzelnen Anbauflächen ist. Wenn es dann losgeht, fahren die Traktoren mit den Tanks über die Felder.
Das macht bei uns unser Raupentraktor, der John Deere 8RX. Statt 4 Reifen hat er 4 so umlaufende Ketten, die man Raupen nennt, und die verteilen das Gewicht der Maschine auf eine größere Fläche und verhindern das Einsinken oder Wegrutschen. Und hinten dran hängt unser Güllewagen und der verteilt mit einem Schleppschuh die Gülle direkt aufs Feld. Der Schleppschuh sieht aus wie eine extrem breite Harke mit Schläuchen, die über den Boden gezogen werden.
Es gibt natürlich noch viele andere Arten, Gülle zu verteilen. Aber die Schleppschuhmethode gilt als besonders praktisch. Tja, und dann muss im Frühling das Wintergetreide und der Raps gedüngt werden. Und natürlich wird ausgesät für die geplanten neuen Ernten. Dazu müssen die Felder, genau wie die Grünflächen, vorher gut vorbereitet werden. Mit Eggen, Walzen und Grubbern wird der Boden gelockert und fein gekrümelt, damit die Samen später viel Wasser und Luft bekommen und leicht wachsen können. Erst dann werden die Sämaschinen an die Traktoren gehängt und es geht raus zur Aussaat.
Das Thema Aussaat hatten wir auch schon in unserem Podcast. Das war in der 5. Folge, oder? Bei uns macht das unsere Präzisionssämaschine 1725NT von John Deere. Die kann 8 Reihen gleichzeitig säen.
Das hast du dir gemerkt, Emma? Hoho, ich bin beeindruckt.
Ja. Nicht nur du weißt was über Technik. Ich hör auch ab und zu mal zu.
Und jetzt stellt euch mal vor, wie das früher war. Da haben die Landwirte die Bodenbearbeitung vor der Saat auch noch per Hand gemacht. Mit Pflügen und Pferden. Das könnt ihr euch nachher gern noch draußen auf dem Gelände ansehen. Rudi, hierher! Nicht am Papierkorb schnüffeln!
Aber im Frühling wird nicht alles gleichzeitig angebaut, oder? Sondern versetzt. So machen wir das jedenfalls bei uns.
Ja, das ist richtig. Je nach Kälteempfindlichkeit wird zu verschiedenen Zeiten angebaut. Sommergetreide oder Zuckerrüben können zum Beispiel schon im März ausgesät werden. Mais- oder Kartoffelfelder werden besser erst im April und Mai bestellt. Ab April können zum Beispiel schon Rhabarber, Radieschen und Rettich geerntet werden. Und natürlich gehört zum Frühling auch die beliebte Spargelsaison. Die kann sogar bis in den Frühsommer gehen.
Wie ist das bei den Obstbauern, die beispielsweise Apfelplantagen haben? Was machen die im Frühling so?
Nun, die haben auch jede Menge vorzubereiten. Bäume schneiden, Wurzeln kappen, düngen. Das sind mit die wichtigsten Arbeiten dort.
Da, der Bildschirm hat wieder gewechselt. Das muss jetzt der Sommer sein. Man sieht ganz viele gepresste Strohballen. Da waren die Rundballenpressen am Werk.
Gut beobachtet, Alex. Im Sommer steht die Ernte vor der Tür. Da ist richtig viel Arbeit angesagt. Das seht ihr im nächsten Bereich der Ausstellung.
Kommt mit!
Rudi, hierher! Nimm deinen Ball wieder mit.
Ich mag den Sommer. Es gibt so viel leckeres Obst und Gemüse zu futtern.
Oh ja, die Vielfalt ist enorm. Geerntet wird im Sommer nach dem tatsächlichen Reifezustand des Anbaus. Und der hängt von so einigen Faktoren ab, die sich immer verändern.
Temperatur, Sonneneinstrahlung und Regen, oder?
Mhm, ganz genau. Und das vertragen die angebauten Pflanzen alle unterschiedlich. Dauerregen zum Beispiel ist für Getreide ein ebenso großes Problem wie Trockenheit. Trockenheit führt oft zu einer kleineren Korngröße und damit zu niedrigeren Erträgen.
Der Sommer ist ja die Jahreszeit der Getreideernte, oder? Sagt Papa jedenfalls.
Mhm, da hat dein Papa recht. Die Getreideernte zieht sich normalerweise durch den ganzen Juli bis in den August. Gemüsepflanzen wie Salate, Tomaten, Gurken oder Zucchini, die werden den ganzen Sommer über bis in den Herbst hinein geerntet. Sie sind allerdings immer besonders durstig und müssen viel gewässert werden.
Was ist mit Obst? Der Sommer ist ja die Zeit für Erdbeeren und Heidelbeeren und— oh Mann, da krieg ich ja gleich Hunger!
Ja, da geht's mir ähnlich, Alex. Aber ja, Obst hat im Sommer neben Getreide auch Hauptsaison. Erst kommen die Erdbeeren im Frühsommer. Die Kirschen sind im Juni dran, als erstes Steinobst. Dann folgen Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Beeren lieben ja Trockenheit und Sonne, zumindest während sie reifen.
Jetzt habe ich auch Appetit bekommen. Ich mag Pflaumen auch total gern.
Mhm, Äpfel und Pflaumen, oder Zwetschgen, wie man sie auch nennt, die haben bis in den Herbst hinein Zeit zum Reifen. Und was natürlich auch im Sommer passiert, ist die Heuernte und die Strohgewinnung für die Tierställe.
Damit kennen wir uns auch schon gut aus. Haben wir alles gelernt?
Ja, sehr gut. Dann schaut mal jetzt hoch auf den Bildschirm. Was seht ihr?
Bunte Blätter, gelbe Felder. Aha, das ist jetzt der Herbst.
Meine Lieblingsjahreszeit übrigens. Und den schauen wir uns natürlich auch noch an, denn er bedeutet für die Landwirtschaft sehr viel. Folgt mir gerne in den letzten Raum. Rudi, hierher!
Komm, Rudi!
Nimm die Nase aus dem Mülleimer!
Der ist so niedlich.
Ui!
Der Boden knarzt ganz schön dolle.
Oh ja.
So, da wären wir. Hier seht ihr ein Modell einer großen Lagerscheune mit Heu, Stroh und jeder Menge Vorräten. Wow! Im Herbst steht nämlich auch sehr viel Arbeit für die Landwirtschaft an. Die Ernte wird eingefahren und weiterverarbeitet oder für den Winter eingelagert. Äpfel und Birnen sind jetzt reif. Aber auch Nüsse und Herbstgemüse wie Kürbisse, viele Kohlsorten und die ersten Herbst- und Wintersalate. Auch die Mais- und Zuckerrübenernte wird eingefahren.
Vorausgesetzt, das Wetter hat das Jahr über mitgespielt und die Ernte ist gut ausgefallen, oder?
Mhm.
Ja, Emma, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Früher waren die Bauern allerdings viel mehr dem Wetter ausgeliefert. Bei zu viel oder zu wenig Regen Dadurch sind schon ganze Ernten vernichtet worden und Hungersnöte entstanden. Heute gibt es spezielle Samenzüchtungen, die viel widerstandsfähiger gegenüber Dürre oder zu viel Regen sind. Außerdem gibt es Bewässerungsanlagen oder Schutzvorrichtungen gegen Frost. Aber trotzdem sind auch die Landwirte von heute auf passendes Wetter angewiesen.
Mm. Und im Herbst werden dann die Felder wieder für den Winter vorbereitet, richtig?
Mhm, ganz genau. Die Äcker müssen optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Ja. Das bedeutet, man pflügt die Böden, damit sie aufgelockert sind. Und Wintersaaten wie Roggen, Winterweizen und Winterraps können ausgesät werden.
Genau.
So, und damit wären wir wieder am Anfang unseres Jahreszeitenkreislaufs angekommen.
Und dann wird Ernte gedankt.
Richtig, Emma! Das Erntedankfest steht auch im Herbst an und wird überall in Deutschland gefeiert. Ende September oder Anfang Oktober.
Ah!
Ein wirklich guter Anlass, dankbar zu sein für die Früchte der Natur und was wir ihr das Jahr über alles zu verdanken haben. Das ist doch ein schönes Schlusswort für diese Ausstellung. Oder was meint ihr?
Absolut! Vielen Dank, Frau Schönberg! Das war echt spannend! Hätte ich erst gar nicht gedacht. Ich habe einiges dazugelernt, was ich noch nicht wusste.
Ja, ich auch.
Oh, das freut mich. Dann gehe ich noch mal ins Büro und ihr könnt noch ein bisschen raus ins Freilandmuseum und euch die historischen Pflüge und Mähdrescher ansehen. Und nehmt gerne Rudi mit, der freut sich immer wie verrückt, wenn man mit ihm spielt. Rudi? Rudi?
Hierher!
Woody? Wo steckt der denn, der kleine Racker?
Und da sind wir wieder zurück in unserer geheimen Kommandozentrale auf unserem Heuboden. Also in unserem Podcaststudio. Das war echt ein spannender Ausflug durch die vier Jahreszeiten. Schon heftig, was Landwirte alles so leisten, oder?
Finde ich auch. Bei jedem Wetter sorgen sie für unsere Nahrung. Ach, und falls ihr euch fragt, wo denn Rudi abgeblieben ist, der war schon draußen im Freilandmuseum und hatte sich unter einem Holzstapel versteckt. Oh, der ist so süß und frech, oder? Gib's zu, Alex, ihr habt immerhin noch lange zusammen Ball gespielt.
Ja, stimmt schon. Auch wenn er so klein ist, Rudi hat's drauf.
Siehst du, habe ich doch gesagt. Und das ist auch ein gutes Stichwort, denn jetzt können unsere Zuhörer zeigen, ob sie es auch drauf haben. Wir haben ja noch unsere 3 Rätselfragen.
Hoffentlich habt ihr gut zugehört. Also, die erste Frage lautet: Wie nennt man das Gemüse, das im Winter geerntet werden kann?
Frage Nummer 2: Wie nennt man organischen Dünger noch? Dieses Wort kennt eigentlich jeder.
Und die letzte Frage: Zu welcher Rasse gehört Frau Schönbergs Hund Rudi?
Mhm.
Wir sind gespannt, ob ihr alle Fragen beantworten könnt.
Oh ja!
Falls nicht, hört die Folge einfach nochmal. Emma und ich müssen jetzt jedenfalls zum Essen.
Oh, ich hab so Hunger!
Alle Infos zum John Deere Junior Club und mehr findet ihr unter dem Podcast in den Shownotes. Schaut doch mal rein!
Bis zur nächsten Folge! Tschüss! Du magst unseren Podcast?
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