
In dieser kindgerechten Episode des John‑Deere‑Entdecker‑Podcasts besuchen Emma und Alex den Bauern Herr Meyer, um zu erfahren, wie Satellitenbilder die moderne Landwirtschaft verändern. Herr Meyer erklärt, dass Satelliten verschiedene Lichtbänder (z. B. UV, Infrarot) messen und anhand der Reflektion der Pflanzen deren Gesundheitszustand bestimmen können. Die gewonnenen Daten werden in digitale Applikationskarten umgewandelt, die dem Traktor per GPS‑Navigation exakt anzeigen, wo wie viel Dünger ausgebracht werden soll (Variable‑Rate‑Düngung). Die Kinder sehen, wie das John‑Deere‑Command‑Center‑Display die Karten lädt und der Traktor automatisch die Dosierwalzen anpasst, wenn er von grünen über gelbe zu roten Zonen fährt. Anhand einer roten Feldzone entdecken sie, dass dort ein harter, tonhaltiger Boden liegt – ein Relikt eines ehemaligen Bachbetts – und erklären, warum dort mehr Dünger nötig ist. Sie diskutieren praktische Probleme wie Wolken, Bildauflösung und die Verfügbarkeit mehrerer Satelliten (ESA, NASA) sowie die Umwelt‑ und Wirtschaftsvorteile einer teilflächenspezifischen Bewirtschaftung (bis zu 10 % weniger Dünger, geringere Grundwasserverschmutzung). Abschließend blicken sie optimistisch in die Zukunft, in der Satellitentechnik noch genauer und günstiger wird. Die Episode endet mit drei Quizfragen zu den behandelten Themen.
Chapters
Hallo und willkommen zum John-Deere-Entdecker-Podcast für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 23: Die Helfer im All.
Emma!
Tut mir leid, dass ich zu spät bin. Ich musste dringend noch was—
Hm?
Gar nicht da? Komisch. Dabei wollten wir heute doch mal überlegen, was es sonst noch für Themen für unseren Podcast gibt. Ah, da ist sie ja!
Entschuldige, Alex, ich bin zu spät, weil mein Papa mir noch was super Interessantes erzählt hat. Hast du lang gewartet?
Ich?
Nö, halb so wild.
Du bist selbst zu spät gekommen, gib's zu.
Ja, gut. Ich habe zu Hause am Computer auch noch was mega Spannendes gesehen und da musste ich mir direkt ein paar Videos zu anschauen.
Okay, da muss ich immerhin kein schlechtes Gewissen haben. Was hast du denn entdeckt? Ich wette, es ist nicht so spannend wie das, was Papa mir erzählt hat.
Doch, ganz bestimmt. Es ging nämlich um Satelliten. Im Weltraum! Und wie hilfreich die für die Landwirtschaft sein können. Was? Warum lachst du? Das ist echt voll cool!
Das glaube ich jetzt nicht! Was für ein mega Zufall!
Was?
Was denkst du, worum es bei der Sache von Papa ging?
Hä? Keine Ahnung, ich check's nicht, Emma.
Stell dir vor, Papa hat mir erzählt, dass er jetzt Bilder aus dem Weltraum bekommt. Satelliten fotografieren unsere Felder und Papa kann am Computer sehen, wo es den Pflanzen gut geht Und wo nicht.
Das ist ja echt ein krasser Zufall. Dann ist ja eigentlich klar, worum es in unserem Podcast geht, oder?
Sowas von klar. Normalerweise bist du ja eher der Technikfreak, aber das hat mich jetzt auch total gepackt. Denn Papa hat gesagt, dass er dank der Bilder und der neuen Software für den Traktor sogar entscheiden kann, wo er mehr düngen muss und wo weniger. Die Satelliten sollen ihm dabei helfen, jeden Quadratmeter der Felder anders zu behandeln.
Wow! Das ist ja wie Science-Fiction! Und das, obwohl Satelliten ja Hunderte Kilometer weg von der Erde sind. Hab ich mal gelesen. Mhm.
Und weißt du was? Papa hat uns eingeladen, heute mit auf die Felder zu kommen. Er will uns zeigen, wie das mit den Helfern im All funktioniert. So hat er die Satelliten genannt.
Oh ja! Das müssen wir uns anschauen.
Super! Dann sollten wir aber erstmal unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begrüßen, bevor wir losgehen. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres John-Deere-Entdecker-Podcasts.
Ich bin Emma und ich bin Alex. Wir sitzen hier wieder in unserer streng geheimen Kommandozentrale auf dem Heuboden, aber gleich geht's raus auf die Felder.
Heute dreht sich alles um ein Thema, das ein bisschen wie aus einem Zukunftsfilm klingt. Es geht um Satelliten, die Landwirten bei der Feldarbeit helfen. Mein Papa hat jetzt nämlich eine neue Technologie, die Satellitenbilder nutzt, um seine Felder noch genauer zu bewirtschaften.
Das klingt echt mega cool! Am liebsten würde ich mir die Helfer ja direkt im Weltraum angucken.
Haha, das klappt heute ganz bestimmt nicht. Nee. Aber wir lernen sicher einiges darüber, wie die Arbeit mit den Satelliten eigentlich funktioniert. Und ihr da draußen auch. Passt auf jeden Fall gut auf, denn am Ende gibt es wie immer 3 Rätselfragen für euch.
Genau!
Los geht's!
Hey Papa, da sind wir schon! Ich habe Alex natürlich gleich von der Satellitengeschichte erzählt. Und wir wollen uns das unbedingt für unseren Podcast anschauen.
Hallo, Herr Meyer! Stimmt es wirklich, dass Sie Bilder aus dem Weltraum von Ihren Feldern bekommen? Das ist so cool!
Das fragst du zu Recht, Alexander. Vor 20 Jahren hätte ich selbst nicht geglaubt, dass so etwas möglich ist, aber heute ist es Realität. Und klar, ich zeige euch das sehr gerne. Kommt mit! Seht ihr dieses Weizenfeld hier vor uns? Auf den ersten Blick sieht alles gleichmäßig grün aus, oder? Aber die Satelliten erkennen mehr als unsere Augen.
Also für mich sieht das wirklich wie ein einheitlich grünes Feld aus. Aber Papa, wie können denn Satelliten im Weltraum winzige Unterschiede auf dem Feld erkennen? Die sind doch so weit weg.
Ja, das ist das Faszinierende daran. Die sind so weit weg und liefern trotzdem gestochen scharfe Bilder. Kommt mal mit zum Traktor, da kann ich es euch am besten erklären. Ich habe mein Tablet dabei, auf dem könnt ihr die Satellitenbilder sehen. So.
Ah ja, das gute John Deere CommandCenter Gen5 Display. Hab mir schon gedacht, dass das wichtig ist.
Du sagst es, Alexander. Dieses Display hilft mir dabei, die Satellitendaten zu nutzen. Aber schaut erst mal hier auf mein Tablet. Das hier ist unser Weizenfeld aus der Sicht der Satelliten. Die Aufnahme ist von letzter Woche. Seht ihr die verschiedenen Farben?
Oh, wow!
Das sieht ja ganz anders aus als in echt. Es ist nicht alles grün, sondern gelb und rot. Und was bedeuten denn die Farben?
Das Bild erinnert mich irgendwie an eine Wärmekamera. Bei uns zu Hause haben wir nämlich so eine. Damit können wir sehen, wo unser Haus Wärme verliert. Aber das hier ist doch bestimmt nicht das Gleiche, oder?
Nicht ganz, aber du denkst in die richtige Richtung, Alexander. Die Satelliten messen tatsächlich verschiedene Arten von Licht, auch solches, das wir nicht sehen können. Sie halten fest, wie viel Licht die Pflanzen zurückwerfen.
Zurückwerfen? Wie funktioniert das denn?
Stellt euch vor, die Sonne scheint auf das Feld. Die Pflanzen nehmen einen Teil des Lichts auf für die Fotosynthese, also den Prozess, bei dem Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht, Wasser und Luft Zucker herstellen, den sie zum Leben und zum Wachsen brauchen. Aber einen anderen Teil des Lichts reflektieren sie zurück ins All, ein bisschen wie bei einem Spiegel. Gesunde, kräftige Pflanzen werfen das Licht anders zurück als schwache oder gestresste Pflanzen.
Und das können die Satelliten messen? Boah, das sind ja so was wie Röntgenaugen für Pflanzen.
So ähnlich. Die Satelliten haben spezielle Kameras, die verschiedene Lichtarten wie UV-Licht getrennt erfassen können. Aus diesen Daten berechnet ein Computer dann, wie gesund die Pflanzen sind. Die roten Bereiche hier zeigen schwächere Pflanzen, die grünen zeigen gesunde.
Unglaublich! Aber Papa, woher wissen die Satelliten denn, dass die schwächeren Pflanzen mehr Dünger brauchen? Vielleicht sind sie ja auch krank oder haben zu wenig Wasser.
Das hast du sehr schlau erfasst, Emma. Und genau deshalb kann die Satellitentechnik mich als Landwirt auch nicht ersetzen. Die Satelliten sagen mir nur, hier ist etwas anders. Aber was anders ist und was ich dagegen tun soll, das muss ich entscheiden.
Und wie entscheiden Sie das? Gehen Sie dann zu jeder roten Stelle hin und schauen nach?
Nicht zu jeder, aber zu den auffälligsten schon. Und genau das haben wir heute vor. Schaut mal hier auf das Tablet. Diese dunkelrote Zone hier am östlichen Feldrand sticht besonders heraus. Bevor ich den Traktor programmiere, will ich mit euch zusammenschauen, was dort los ist.
Du willst den Traktor programmieren? Das klingt ja, als würdest du einem Roboter Befehle geben.
In gewisser Weise ist das auch so. Aus den Satellitendaten erstelle ich sogenannte Applikationskarten. Das sind digitale Karten, die dem Traktor ganz genau sagen, wo er wie viel Dünger ausstreuen soll.
Der Traktor weiß dann von selbst, wo er mehr und wo er weniger Dünger streuen soll? Aber wie weiß er denn, wo er gerade ist?
Durch ein Navigationssystem wie GPS. Seht ihr diese Antenne auf dem Traktordach? Die empfängt Signale von GPS-Satelliten. Dadurch weiß der Traktor auf den Zentimeter genau, wo er sich befindet. Und je nach Position streut er dann die Menge Dünger aus, die in der Applikationskarte für diese Stelle vorgesehen ist.
Ich bin voll gespannt, was wir in diesem dunkelroten Bereich entdecken.
Ja, das ist wieder eine echte Detektivmission, Emma. Wir untersuchen, was die Satelliten entdeckt haben.
Ja, das wird spannend. Für mich ist das ja auch alles noch ziemlich neu. Kommt, wir gehen zu Fuß zum Feldrand. Auf dem Weg erkläre ich euch dann noch ein bisschen mehr über die Satellitentechnik. Wusstet ihr eigentlich, dass regelmäßig mehrere Satelliten über unser Feld fliegen? Manche gehören der Europäischen Weltraumorganisation ESA, andere der amerikanischen NASA. Die Bilder werden uns Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt.
Kostenlos? Aber die Satelliten haben doch bestimmt Millionen von Euro gekostet.
Das stimmt, aber die Länder haben entschieden, dass jeder Landwirt diese Daten nutzen können soll. Das hilft dabei, weniger Dünger effizient zu nutzen.
Krass, wieder ein Grund mehr für mich, später auch Landwirt zu werden.
Sag mal, Papa, was ist eigentlich, wenn es bewölkt ist? Dann können die Satelliten doch gar nichts sehen.
Tja, wenn über einem Teil eines Feldes gerade eine Wolke ist, vergleiche ich mehrere Bilder miteinander und hoffe, dass es ein Bild gibt, wo die Wolke nicht drauf ist. Und wenn es tagelang bewölkt ist, muss ich auf ältere Bilder zurückgreifen. Es gibt sogar Satelliten, die durch dünne Wolken hindurchschauen, aber das ist noch sehr neue Technik.
Ich habe gelesen, dass die Satellitenbilder auch immer schärfer und genauer werden. Stimmt das?
Ja, die neuesten Satelliten können Details von wenigen Metern erkennen. Das reicht, um einzelne Baumreihen oder sogar große Maschinen zu sehen. Ah, hier wären wir ja schon. Das ist die auffällige Zone.
Bist du dir da sicher, Papa? Hier sieht doch alles ganz normal aus. Der Weizen ist grün und es sieht gesund aus.
Stimmt, ich sehe auch keinen Unterschied zum Rest des Feldes. Haben sich die Helfer im Alter vielleicht geirrt?
Lasst euch nicht täuschen, Kinder. Für unsere Augen sieht vielleicht alles normal aus. Dennoch müssen wir herausfinden, was hier nicht stimmt. Kniet euch mal hin und schaut ganz genau.
Okay.
Manchmal erkennt man Unterschiede erst, wenn man näher dran ist.
Wenn ich ganz genau hinsehe, dann sind die Halme hier vielleicht etwas dünner und die Farbe ist einen Tick heller.
Ja, jetzt wo du sagst, es ist, als würde man zwei Grüntöne vergleichen, die fast gleich sind. Hier ist es mehr so ein gelbliches Grün.
Ihr habt gute Augen. Diese kleinen Unterschiede würde ich beim normalen Vorbeifahren mit dem Traktor nie bemerken. Aber die Satelliten können diese winzigen Farbunterschiede ganz präzise messen.
Aber warum sind die Pflanzen hier anders, Papa? Sie sehen ja nicht krank aus, nur schwächer.
Und genau dem müssen wir jetzt auf den Grund gehen, und zwar wortwörtlich. Alexander, kannst du mal versuchen, mit den Händen ein kleines Loch zu graben?
Klar, das mache ich gerne. Die Erde hier ist ganz schön hart, viel härter als bei uns auf den Feldern. Ich komme da kaum durch.
Lass mich auch mal. Das ist wirklich wie Beton. Und guck mal, Alex, die Erde hier ist viel heller als die, die wir sonst haben.
Und das ist der Schlüssel zum Rätsel, Emma. Hier haben wir anderen Boden als im Rest des enthält ist, nämlich tonhaltigen. Ihr wisst bestimmt, was das bedeutet, oder?
Ja, das war doch so, dass Ton super Wasser speichern kann, aber wenn er dann austrocknet, ganz hart wird, oder?
Ah, und dann kommen die Pflanzenwurzeln viel schwerer an die Nährstoffe im Boden.
Exakt. Eigentlich kann Tonboden Nährstoffe sogar besser speichern als sandiger Boden, aber wenn er so trocken und so hart ist wie jetzt, Dann kommen die Wurzeln nicht ran und die Pflanzen können die Nährstoffe nicht aufnehmen. Früher hätte ich das ganze Feld gleichmäßig gedüngt. Aber mit den Satellitendaten kann ich hier gezielt etwas mehr Dünger geben. In der Hoffnung, dass es bald regnet und der Boden wieder geschmeidiger wird.
Aber warum ist der Boden an dieser Stelle überhaupt anders als im Rest des Feldes? Das Feld sieht doch überall gleich aus.
Böden sind nie gleichmäßig. Nicht auch, wenn es auf den ersten Blick so scheint. Vor vielen hundert Jahren ist hier wahrscheinlich mal ein kleiner Bach lang geflossen. Der hat über die Zeit Ton und Lehm abgelagert. Der Rest des Feldes hat eher sandigen Boden.
Ein Bach?
Hier?
Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Die Landschaft verändert sich über die Jahrtausende immer. Was früher ein Bachbett war, ist heute fruchtbarer Acker. Aber die verschiedenen Bodenarten bleiben dennoch erhalten. Ohne die Satellitentechnik wüsste ich das allerdings längst nicht so genau.
Okay, also noch einmal für Satelliten-Neulinge bitte: Nur weil du diese Aufnahmen hast, kannst du die Bereiche unterschiedlich düngen, richtig?
Richtig, das nennt man teilflächenspezifische Bewirtschaftung. Jeder Bereich des Feldes bekommt genau das, was er braucht. Das spart allgemein Dünger und ist besser für die Umwelt.
Aber wie bekommen Sie die Information dafür in den Traktor? Muss der jetzt extra programmiert werden, wie Sie vorhin gesagt haben?
Das ist gar nicht so kompliziert, wie es klingt. Kommt mit zurück zum Traktor, dann zeige ich es euch. Das Command Center hier im John Deere habt ihr ja vorhin schon gesehen. Das ist sozusagen der Computer des Traktors. Hier kann ich jetzt die Applikationskarte laden, die ich auf dem Tablet aus den Satellitendaten erstellt habe.
Wow! Das sind ja unsere ganzen Felder, und die Karte ist wieder in verschiedene Farben eingeteilt.
Das sind die Applikationszonen, also die Bereiche, in die unsere Anbaufläche angeordnet wurde. Grün bedeutet normale Düngermenge, Gelb bedeutet etwas mehr Dünger, und Rot, das ist unsere Problemzone, heißt deutlich mehr Dünger.
Und der Traktor weiß jetzt automatisch, Wann er in welche Zone fährt?
Exakt. Das GPS, also das Navigationssignal, das wir nochmal von ganz anderen Satelliten bekommen, sagt dem Traktor, wo er ist. Und der Computer hier schaut gleichzeitig nach und weiß so, wann er sich in welcher Zone befindet. Dann erkennt er beispielsweise in der roten Zone, dass er mehr Dünger streuen muss. Das passiert vollautomatisch, während ich fahre.
Mann, Mann, Mann! Und wie genau streut der Traktor den Dünger aus? Kann er wirklich die Menge so schnell ändern?
Das macht ein Präzisionsdüngerstreuer mit Pneumatikgestänge hinten dran. Der hat mehrere Dosierwalzen, also Walzen, die sich gleichmäßig drehen und dabei das Düngemittel abgeben. Wenn der Traktor in eine neue Zone fährt, ändern die Walzen sofort ihre Geschwindigkeit.
Können wir das mal in Aktion sehen, Papa?
Ja, aber gerne! Dann fahren wir eine kleine Runde und du schaust, was sich draußen tut. Immer so. Jetzt fahren wir los. Achte mal auf das Display hier. Wir sind gerade in der grünen Zone, das heißt normale Düngermenge. Siehst du die Zahl hier? 100 Kilogramm pro Hektar.
Da hinten am Düngerstreuer blinkt jetzt ein grünes Licht und jetzt fahren wir auf die gelbe Zone zu.
Mal sehen, ob sich die Zahl ändert.
Pass genau auf! Jetzt!
Oh, die Zahl ist auf 130 gesprungen und das Licht blinkt gelb! Das ging ja blitzschnell! Wow! Und man hört auch, dass sich was verändert hat. Der Düngerstreuer hat seine Geschwindigkeit angepasst.
Genau, Alexander, die Dosierwalzen drehen sich jetzt schneller. Dadurch fällt mehr Dünger aus dem Streuer. Alles vollautomatisch. Das ist echt der Wahnsinn!
Der Der Traktor denkt mit? Ja, aber was passiert, wenn ihr in die rote Zone fahrt?
Das werden wir gleich sehen. Da vorne kommt sie schon, die rote Zone, wo wir die harte Erde entdeckt haben.
Immer jetzt sind es 160 Kilogramm pro Hektar und das Licht ist rot. Das ist jetzt wirklich viel mehr Dünger als in der grünen Zone und man hört auch richtig, wie mehr rauskommt.
Aber Papa, woher weiß der Computer denn, dass hier genau 160 Kilogramm richtig sind? Ich meine, es könnte ja auch noch mehr nötig sein.
Das habe ich vorher festgelegt, basierend auf meiner Erfahrung und den Satellitendaten. Die Satellitendaten zeigen mir die Probleme, und dann überlege ich mir, was die beste Lösung sein könnte.
Und wenn Sie merken, dass es zu viel oder zu wenig Dünger ist, Herr Meyer?
Dann ändere ich es für das nächste Mal. Das ist das Schöne an der digitalen Landwirtschaft. Ich lerne ständig dazu, und jedes Jahr werden meine Karten genauer. So, das war unsere kleine Demonstrationsfahrt. Jetzt habt ihr gesehen, wie genau das System arbeitet.
Das war voll beeindruckend, Papa! Die Helfer im All machen es dir wirklich leichter, den Pflanzen genau das zu geben, was sie brauchen. Aber was glaubst du, braucht es am Ende dann wirklich insgesamt weniger Düngemittel?
Ja, auf jeden Fall! Das können schon mal 10% Unterschied oder so sein. Und weniger Dünger bedeutet auch weniger Belastung für Grundwasser und Bäche.
Das ist echt mega cool! Und dann werden die Satelliten ja auch immer besser und können in ein paar Jahren vielleicht sogar durch ganz dicke Wolken schauen.
Mhm.
Glauben Sie, dass in Zukunft alle Bauern so arbeiten, Herr Meier?
Ja!
Ich denke schon. Die Technik wird immer besser und auch günstiger. Und der Druck, schonender zu wirtschaften, um die Natur zu schützen, wird größer. Das ist doch gut so. Und deshalb, ja, ich glaube, dass diese Form der Landwirtschaft auf jeden Fall die Zukunft ist.
Das war wirklich spannend, Papa. Ja, aber jetzt sollten wir wieder zurück zu unserer Kommand— ich meine in unser Podcaststudio und unseren Zuhörern alles erzählen.
Ja, ich kann es kaum erwarten, die Rätselfragen zu stellen. Heute haben wir wieder so viel Neues gelernt.
Es hat mir auch großen Spaß gemacht, euch mitzunehmen. Kommt gerne wieder, wenn ihr gucken wollt, wie sich das Feld hier entwickelt. In ein paar Wochen kann man dann sehen, ob die gezielte Düngung gewirkt hat.
Das schaue ich mir auf jeden Fall an. Tschüss, Papa!
Vielen Dank, Herr Meier. Tschüss!
Tschüss, ihr zwei!
Und da sind wir wieder in unserer streng geheimen Kommandozentrale. Was für ein aufregender Tag das war!
Ich kann es immer noch nicht ganz fassen. Satelliten, die ewig weit über uns im Weltall schweben, helfen dabei, dass die Pflanzen auf unseren Feldern besser wachsen.
Ja, und mit den digitalen Karten, die Papa erstellt hat, kann sein Traktor dann ganz eigenständig die Felder düngen. Wenn man das so in Action sieht, könnte man echt glauben, das wär Zauberei.
Total! Und dann auch noch herauszufinden, dass ihr vor Ewigkeiten vielleicht mal einen Bach auf euren Feldern hattet. Also mit Hilfe von Zukunftstechnik ganz weit in die Vergangenheit zu schauen, das fand ich auch echt krass.
Ja, und alles fing damit an, dass wir beide zufällig an das gleiche Thema für unseren Podcast gedacht haben. Ich würde sagen, nach so vielen Eindrücken stellen wir unseren Kids da draußen endlich ihre Rätselfragen. Habt ihr gut aufgepasst?
Ja, auf geht's! Erste Frage: Wie nennt man die digitalen Karten, die aus Satellitendaten erstellt werden und einem Traktor sagen, wo er wie viel Dünger ausstreuen soll?
Zweite Frage: Warum waren die Pflanzen in der roten Zone schwächer, obwohl sie gesund aussahen?
Und die dritte Frage: Mit welchem Signal kann ein Traktor seine Position bestimmen?
Und das war's auch schon für heute vom John Deere Entdecker Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören! Alle Infos zu John Deere und zum John Deere Junior Club findet ihr wie immer unten in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal und tschüss!
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