Folge 26: Was wächst denn da am Wegesrand? Wildkräuter & Heilpflanzen

Emma and Alex explore wild plants with herb expert Katja, learning how plantain soothes nettle stings and meadowsweet works as natural pain relief. Katja shows how nettles feed butterfly caterpillars, then demonstrates mosaic mowing with a John Deere tractor to preserve insect habitats while cutting only partial strips.
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Hallo und willkommen zum John-Deere-Entdecker-Podcast für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 26: Was wächst denn da am Wegesrand? Wildkräuter und Heilpflanzen. Aua! Das brennt so! Blödes Mistkraut!
Alex, was ist denn los mit dir?
Das ist so gemein! Guck dir mal mein Bein an, das brennt wie Feuer!
Zeig mal her! Oha, das sind ja lauter kleine weiße Quaddeln! Sieht mir stark nach einer Begegnung mit einer Brennnessel aus. Um die Jahreszeit sollte man sich von denen fernhalten.
Eine? Dutzende! Die wuchern wie verrückt da unten am Weg hinter der Scheune. Oh, ich wollte nur kurz die Abkürzung nehmen, weil ich dachte, ich bin zu spät für die Aufnahme, und zack, haben mich diese grünen Biester erwischt. Mann, echt? Oh je. Naja, eigentlich hätte ich es mit meiner kurzen Hose besser wissen sollen.
Oh Mann, Alex. Weiß doch jedes Kind, dass sich Shorts und Brennnesseln nicht vertragen. Aber nicht so schlimm, das geht bald wieder weg. Du darfst nur nicht kratzen.
Haha, das ist leicht gesagt. Das juckt so fies. Weißt du was, Emma? Vielleicht frage ich Papa mal, ob ich mir den Rasenmäher ausleihen kann. Ich würde am liebsten einmal komplett über diesen Weg drüberfahren und Kleinholz aus diesem unnützen Unkraut machen.
Oh je, du bist ja richtig angefressen. Aber merkst du was?
Hä?
Was denn?
Du regst dich gerade über genau das Thema auf, um das es heute geht. Wildkräuter und Heilpflanzen. Also Katja, die Kräuterexpertin, zu der wir gleich gehen, hat gesagt, dass es eigentlich gar kein Unkraut gibt.
Ha! Von wegen! Die hat sich bestimmt noch nie so übel verbrannt. Aber gut, sie ist ja auch Landwirtin. Vielleicht weiß sie ja besser, wie man das blöde Zeug bändigen kann. Mann!
Du willst unbedingt was umnieten, stimmt's? Davon wird dein Bein aber auch nicht besser. Komm, lass uns das Equipment einpacken. Das Aufnahmegerät ist schon in meinem Rucksack. Wir müssen los, Katja wartet auf uns.
Okay, aber erst müssen wir noch die Begrüßung machen. Oh ja, du bist mal wieder dran, Emma.
Ach ja, stimmt. Hallo zusammen da draußen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres John-Deere-Entdecker-Podcasts über das aufregende Landleben. Ich bin Emma. Für Alex hat es heute leider ein bisschen schmerzhaft angefangen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja gleich etwas Linderung. Denn immerhin dreht sich unsere Folge heute um Wildkräuter und Heilpflanzen.
Hi, ich bin Alex. Ja, das wäre natürlich toll, wenn es irgendein Kraut gegen dieses doofe Brennen an meinem Bein geben würde. Jetzt fahren wir jedenfalls endlich raus zu Katja. Sie hat einen kleinen Hof hier in der Nähe und gibt regelmäßig Kurse, um Leuten zu erklären, was eigentlich alles so am Wegesrand wächst.
Dann nichts wie los, Rucksäcke auf und ab aufs Fahrrad!
Okay!
Hallo, Katja! Wir sind da!
Hallo, ihr zwei! Schön, dass ihr hierher gefunden habt. Willkommen in meinem kleinen Kräuterreich am Feldrand.
Hallo, Katja! Ja, wirklich ein schönes Reich hast du hier. Es duftet ganz besonders und wie es hier summt.
Mhm.
Aber sag mal, hast du hier viele Brennnesseln?
Oh je, das klingt, als ob du kürzlich in die Fänge von Urtica dioica geraten bist. Oh, da sehe ich schon das gerötete Bein.
Urtica was?
Das ist bestimmt der lateinische Name für die Brennnessel, oder? Alle Pflanzen und Tiere haben das ja in der Wissenschaft.
Ja, dank des lateinischen Namens ist immer sichergestellt, dass man über dasselbe Lebewesen spricht, auch in unterschiedlichen Sprachen. Aber lass mich mal sehen, Alex, was die Brennnessel dir angetan hat.
Hier. Oh, es juckt so fies.
Nicht kratzen, das macht es nur noch schlimmer, Alex. Das Gift der Brennnesselhaare verteilt sich sonst noch mehr. Aber weißt du was? Du hast Glück!
Hä? Wieso denn das?
Weil wir hier draußen sind. In der Natur wächst das Problem oft direkt neben der Lösung. Warte mal kurz. So, schau mal hier. Kennst du diese Pflanze? Die wächst direkt auf dem Feldweg, da wo wir stehen.
Das lange, schmale, grüne Blätter, sieht aus wie Gras, nur dicker.
Das ist Spitzwegerich, eines der besten Heilkräuter, die wir haben, und zufällig das perfekte Wiesenpflaster für Insekten, Mückenstiche und Brennnesselverbrennungen. Echt?
Das unscheinbare Ding da? Das treten wir doch ständig platt. Es wächst ja wirklich überall.
Ja, der Spitzwegerich ist hart im Nehmen. Guckt mal, ich nehme jetzt dieses Blatt und zerreibe es ganz fest zwischen meinen Fingern, bis es dunkelgrün wird und Saft austritt. So, riecht ihr das? Das riecht ganz frisch, ein bisschen wie Pilze. Und jetzt, Alex, behandeln wir dein Bein.
Okay, aber brennt das auch?
Keine Sorge, das ist ganz harmlos. Ich tupfe den Pflanzensaft jetzt direkt auf die Quaddeln. So.
Oh, das wird ja ganz kühl. Und, hilft es? Warte mal, das kribbelt jetzt anders, nicht mehr so heiß. Hey, das Jucken hört auf! Das ist ja wie Zauberei!
Keine Zauberei, Alex, sondern ganz einfach Natur.
Okay.
Im Saft des Spitzwegerichs stecken Stoffe, die die Entzündung hemmen und den Schmerz stillen. Und das Beste: Er wächst fast überall. Du hast deine eigene Apotheke also quasi immer unter den Füßen.
Okay, das ist wirklich cool, aber die Brennnessel ist trotzdem doof. Die kann ja nix außer wehtun.
Oh, da tust du ihr aber unrecht. Kommt mal ein Stückchen weiter den Weg runter.
Riecht ihr das? Hier riecht es plötzlich total süß, ein bisschen wie Vanille oder Honig.
Gutes Näschen, Emma! Schau mal hier am Grabenrand, diese Pflanze mit den cremeweißen Blütenwolken, das ist das Mädesüß, und das gehört auch in unsere Wiesenapotheke.
Warum? Hilft das auch gegen Brennnesseln?
Nicht direkt, aber die Blüten enthalten Stoffe, die so ähnlich wirken wie Kopfschmerztabletten. Früher haben die Menschen daraus Tee gekocht, wenn sie Schmerzen oder Fieber hatten. Das wächst hier einfach so wild. Toll, oder? Aber jetzt zu dem Kraut, das dich heute geärgert hat, Alex. Seht ihr die dunkelgrüne Pflanzengruppe hinter dem Mädesüß?
Ja, leider. Das sind die Brennnesseln. Riesige Dinger, die sehen auch schon so kratzbürstig aus.
Dann komm mal einen Schritt näher. Wir halten Sicherheitsabstand, versprochen.
Okay.
Schau nicht auf die Blätter, die brennen, sondern darauf, wer da gerade zu Mittag isst.
Zu Mittag isst? Wer denn? Ich sehe nur— Oha, da sitzen lauter schwarze stachelige Raupen drauf. Hunderte! Die fressen ja die ganzen Blätter ab.
Ganz genau. Und weißt du, wer das ist? Das ist der Nachwuchs vom Tagpfauenauge und vom Kleinen Fuchs. Das sind zwei unserer schönsten und buntesten Schmetterlinge. Ihre Raupen sind extrem wählerisch, richtige Feinschmecker.
Wieso wählerisch? Sie fressen ja nur das Unkraut.
Für dich ist es vielleicht Unkraut, Emma. Für diese Raupen ist es die einzige Nahrung, die sie vertragen. Sie fressen nur Brennnesseln, nichts anderes. Stell dir jetzt mal vor, wir würden hier alle Brennnesseln mähen.
Dann hätten die Schmetterlingseltern keinen Platz, um ihre Eier abzulegen, und die Raupen hätten nichts zu fressen.
Exakt. Ohne diese Pflanzen gäbe es im Sommer also keine bunten Falter auf der Wiese.
Wow, das wusste ich nicht. Also ist die Brennnessel so was wie der Kindergarten für Nachwuchsschmetterlinge?
So kann man das sagen. Aber die Natur ist nicht nur Insektenkinderstube und Apotheke. Sie ist auch ein Supermarkt. Schaut mal hier, direkt zu euren Füßen. Dieses Kraut kennt ihr bestimmt auch von euren Höfen.
Oh nee, das ist Giersch. Papa hasst den. Der wuchert immer in den Beeten und man kriegt den nie los. Für ihn ist es das nervigste Unkraut der Welt.
Giersch ist der Gärtnerschreck. Aber wisst ihr, warum die Römer den früher extra angepflanzt haben? Weil er super lecker ist.
Oh!
Man erkennt ihn am dreieckigen Stiel.
Echt?
Pflück mal ein Blatt, Emma, und probier.
Echt jetzt? Einfach so roh?
Ja, trau dich. Es ist gesundes Wildgemüse.
Das schmeckt echt nicht schlecht. Ein bisschen wie Petersilie und vielleicht Karotte.
Warte, lass mich auch mal.
Nur zu.
Stimmt, schmeckt wirklich nach Möhren. Gar nicht bitter oder so.
Ja, genau. Giersch ist ein tolles Wildgemüse, das immer wieder nachwächst. Ist gesund und kostet nichts. Versteht ihr? Was wir Unkraut nennen, ist oft einfach nur Essen am falschen Ort.
Wenn ich das Papa erzähle, dann wird er den Giersch in Zukunft vielleicht nicht mehr ausreißen, sondern aufessen.
Siehst du, deswegen mag ich das Wort Unkraut auch nicht. Ich spreche lieber von Wildkraut oder Beikraut. In der Natur hat fast Alles ein Nutzen, man muss nur wissen wofür. Die Natur ist eine riesige kostenlose Apotheke und ein Gemüseladen direkt vor unserer Haustür.
Voll! Spitzwegerich ist Wundsalbe, Mädesüß ist Schmerzmittel und Giersch ist Salat. Der Wegesrand ist echt eine Schatztruhe.
Und da, da steht noch viel mehr. Hier: Diese weiße Blume mit den unzähligen kleinen Blättchen, das ist Schafgarbe. Die nennt man auch Soldatenkraut, weil sie Blutungen stillen kann, wenn man sich mal geschnitten hat.
Wow, also auch noch ein Pflaster? Mega!
Das stimmt.
Selbst wenn das alles so super nützlich ist, schau mal hier den Weg entlang. Das wächst ja alles total zu. Wenn das so weitergeht, kommt man hier bald gar nicht mehr durch.
Stimmt. Und da drüben ist das Weizenfeld. Wuchert das Wildkraut da nicht einfach rein und nimmt dem Getreide den Platz und das Licht weg?
Super! Ihr denkt schon wie richtige Landwirte. Natürlich können wir der Natur nicht einfach alles überlassen, wenn wir hier Landwirtschaft betreiben und Wege nutzen wollen. Wenn wir gar nichts tun würden, wäre der Weg bald verschwunden und das Feld überwuchert. Wir müssen das Grünzeug schon managen. Kommt mal mit um die Kurve, da habe ich meinen großen Helfer geparkt.
Ey, das ist ja ein John-Deere-Traktor! Und dann auch noch ein 6M! Der ist super!
Wow, richtig erkannt, Alex. Das ist mein 6M. Er ist wendig und stark genug für die Geräte, die wir hier brauchen. Guckt mal nach hinten. Was habe ich da wohl angehängt, hm?
Boah, das ist ja ein riesiges Mähwerk. Aber das hängt ja an einem langen gelben Arm an der Seite. Wie bei einem Bagger.
Das ist ein Auslegemulcher. Ich kann den Mähkopf hydraulisch steuern. Das heißt, ich kann vom festen Weg aus mähen und der Arm reicht weit über den Graben und die steile Böschung hinaus.
Cool.
Ich muss also nicht mit dem Traktor ins Gestrüpp fahren.
Das sieht aus wie ein Roboterarm. Der schwebt ja richtig über dem Graben.
Toll, oder?
Krass. Der Traktor steht sicher und der Arm macht die Arbeit. Das ist genial! Katja, kannst du den mal anwerfen? Ich würde am liebsten den ganzen Weg hier in null Komma nichts freimähen. Wusch und weg!
Das glaube ich sofort, dass dir das Spaß machen würde. Aber denkt an die Raupen. Wenn ich jetzt alles auf einmal abmähe, was passiert dann mit denen?
Oh nein, die hätten keine Chance. Die würden alle im Mulcher landen. Oder sie hätten plötzlich kein Zuhause mehr und würden von Vögeln gefressen werden.
Genau das ist das Problem. Wenn wir mit so großen Maschinen arbeiten, haben wir auch eine Verantwortung. Wir können zerstören oder pflegen. Und deshalb machen wir hier etwas, das man Mosaik-Maat nennt. Passt gut auf. Ich steige jetzt ein und zeige euch, wie das geht. Geht bitte ein Stück zur Seite in Sicherheit.
Hä? Emma, guck mal! Katja hat da was vergessen. Sie lässt einen ganzen Streifen am Graben einfach stehen.
Stimmt, da stehen noch die hohen Brennnesseln. Ist vielleicht der Mulcher kaputt, Katja?
Nein, nichts kaputt. Das ist Absicht. Das ist das Prinzip der Mosaik-Maat. Denkt euch das Feld wie ein Mosaik oder ein Schachbrett. Wir mähen heute nur diesen einen Streifen hier direkt am Weg, damit die Radfahrer und Spaziergänger wieder durchkommen.
Sieht aus wie ein Irokesenschnitt für die Wiese.
Guter Vergleich. Stellt euch vor, ihr seid ein Käfer, eine Heuschrecke oder ein kleiner Hase. Und ihr sitzt da im hohen Gras. Plötzlich kommt dieses laute Ungetüm an. Was macht ihr?
Na, wegrennen, so schnell wie möglich, hm? Eben!
Und wenn ich alles auf einmal kurz mähen würde, wäre da plötzlich nur noch eine kahle Fläche. Ohne Schutz vor der Sonne und ohne Versteck vor Vögeln, die euch fressen wollen. Aber so: Die Tiere hören den Traktor, erschrecken sich und hüpfen einfach einen Meter weiter zur Seite in den Streifen, der stehen bleibt.
Ah, das ist schlau. Wie ein Rettungsboot.
Du sagst es, Emma. In diesem Altgrasstreifen können sie sich verstecken, weiterfressen und überleben. In ein paar Wochen, wenn der gemähte Teil wieder nachgewachsen ist, kommen wir wieder und mähen vorsichtig den anderen Teil. So haben die Tiere immer einen Rückzugsort. Wir wechseln das quasi ab.
Echt praktisch, so eine Mosaikmaat.
So, mit diesem Abschnitt sind wir fürs Erste fertig. Euch brauche ich ja nicht zu sagen, dass ein guter Landwirt immer mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet. Denn schlussendlich brauchen wir die Insekten auch, damit sie unsere Nutzpflanzen bestäuben. Wenn wir ihren Lebensraum am Wegesrand zerstören, schaden wir uns am Ende nur selbst.
Ja, der Wegesrand ist jetzt ausreichend kurz. Da nervt mich keine Nässe mehr, wenn ich mit dem Rad fahre. Und direkt dahinter stehen noch die ganzen Blüten und Gräser.
Das stimmt.
Hey, ich habe gerade gesehen, wie ein weißer Schmetterling rübergeflogen ist. Vom gemähten Teil in den hohen Teil mit den blühenden Wildkräutern. Es funktioniert wirklich.
Apropos Wildkräuter, mein Bein juckt übrigens gar nicht mehr. Die Spitzwegerich-Medizin ist echt der Hammer, Katja.
Super, das freut mich sehr. Die Natur liefert eben oft die besten Lösungen. Man muss sie nur kennen.
Katja, vielen, vielen Dank, dass du uns das alles hier gezeigt hast. Ich glaube, wir sehen den Weg nach Hause jetzt mit ganz anderen Augen.
Ja, ich werde auf jeden Fall Ausschau halten nach Spitzwegerich und nach Brennnesseln. Aber um die mache ich trotzdem erstmal noch einen Bogen.
Besser ist es. Und falls deine Haut doch mal wieder mit den Blättern in Berührung kommt, Weißt du ja nun, was zu tun ist.
Absolut. Vielen Dank, Katja. Ich glaube, wir haben heute wirklich viel gelernt.
Das ist toll. Ach schön, das freut mich. Macht's gut, ihr beiden.
Tschüss! Was für ein Ausflug! Mein Kopf schwirrt noch ein bisschen, aber mein Bein juckt überhaupt nicht mehr. Guck mal, fast alle Quaddeln weg!
Wow, das ging ja mega schnell! Das grüne Wiesenpflaster hat echt Wunder bewirkt. Und Alex, bist du jetzt immer noch der Meinung, wir sollten alles einfach wegmähen?
Überhaupt nicht mehr! Für mich ist Unkraut ab heute kein Unkraut mehr. Vorher war das für mich nur Gestrüpp, aber es ist ja viel mehr.
Oh ja.
Ich meine, ich habe Giersch gegessen, Emma, und er war lecker.
Haha, stimmt. Das müssen wir wirklich unbedingt deinem Papa erzählen.
Ja.
Ich bin gespannt, ob er dann auch mal probiert.
Der wird Augen machen. Ab jetzt jähten wir kein Unkraut mehr, sondern ernten Abendessen.
Oha.
Aber sag mal, wie Katja diesen riesigen Mulcharm gesteuert hat. Das war schon echt cool, oder?
Total! Das sah so elegant aus, wie sie den Streifen für die Insekten einfach ausgelassen hat.
Ja.
Mosaik-Maat ist voll logisch. Ein bisschen Ordnung für uns, ein bisschen Wildnis für die Tiere.
Ja, moderne Technik muss nichts kaputt machen, sie kann auch beschützen. Jedenfalls, wenn man sie so schlau einsetzt wie Katja mit ihrem 6M. Ich glaube, ich gehe gleich mal raus in unseren Garten.
Was hast du vor? Suchst du noch mehr Spitzwegerich für den Notfall?
Nein, ich suche Giersch. Ich habe nämlich schon wieder Hunger. Und diesmal probiere ich vielleicht auch ein Gänseblümchen dazu. Hihihi.
Guten Appetit, Herr Wildkrautexperte. Aber bevor du das Buffet im Garten plünderst, haben wir noch eine wichtige Aufgabe. Unsere Zuhörerinnen und Zuhörer warten sicher schon.
Stimmt, die Rätselfragen. Ich fang an, okay?
Klar! Quizmaster Alex, leg mal los!
Also, aufgepasst da draußen! Hier kommt Frage Nummer 1: Welches unscheinbare Wildkraut hat Katja benutzt, um das Brennen und Jucken an meinem Bein sofort zu lindern?
Gute Frage! Hier kommt Frage Nummer 2: Erinnert ihr euch? Alex wollte die Brennnesseln am liebsten alle wegmähen. Aber warum wäre das eine Katastrophe für Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge?
Und die dritte Frage für alle Technikfans: Wie nennt man die schlaue Methode, bei der der Traktor nicht alles auf einmal abmäht, sondern Streifen stehen lässt, damit die Insekten flüchten können?
Das waren unsere 3 Rätselfragen. Wenn ihr gut aufgepasst habt, kennt ihr die Antworten bestimmt. Die Natur am Wegesrand ist so viel spannender, als sie aussieht.
Und wenn ihr das nächste Mal spazieren geht: Augen auf! Vielleicht findet ihr ja eure eigene kleine Apotheke oder kostenlose Produkte im Natursupermarkt. Aber lasst bitte genug für die Raupen übrig.
Das war's für heute vom John-Deere-Entdecker-Podcast. Wir hoffen, ihr hattet Spaß.
Alle Infos zu John Deere und natürlich zum John Deere Junior Club findet ihr wie immer unten in den Shownotes. Schaut mal rein, da gibt es coole Sachen.
Oh ja, bis zum nächsten Mal.
Tschüss!
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