Folge 30: Das Geheimnis der grünen Streifen – Zu Besuch beim Greenkeeper

In dieser kindgerechten Episode des John‑Deere‑Entdecker‑Podcasts besuchen die Moderatoren Emma und Alex den Stadion‑Greenkeeper Tom, um das Rätsel der hell‑ und dunkelgrünen Streifen auf Fußballplätzen zu lösen. Alex berichtet von seinem missglückten Versuch, zu Hause ähnliche Streifen zu erzeugen, und lernt von Tom, dass die Streifen keine Farbe, sondern ein optisches Phänomen sind, das durch die Lichtreflexion der Grashalme entsteht, wenn sie in unterschiedliche Richtungen gebogen werden. Tom erklärt die speziellen Geräte, die im Stadion zum Einsatz kommen: Spindelmäher für präzises, millimetergenaues Schneiden, die Heckwalze, die die Halme in Fahrtrichtung drückt und so die Streifen erzeugt, sowie Aerifizierungsmaschinen, die kleine Löcher (Bioporen) in den Boden stechen, um Bodenverdichtung zu verhindern. Weitere Themen sind das Risiko von „Scalping“ beim zu tiefen Mähen mit einem normalen Sichelmäher, die Nutzung des John‑Deere‑Gator für schnelle Reparaturen von Divots nach Spielen und die allgemeine Pflege (Düngen, Bewässern, künstliche Beleuchtung). Die Episode endet mit einem kurzen Quiz für die jungen Hörer, das das Gelernte wiederholt. Die Show vermittelt technische Grundlagen der Rasenpflege, erklärt Fachbegriffe und fördert kindliche Neugier durch Dialog und praktische Beispiele.
Chapters
Hallo und willkommen zum John-Deere-Entdecker-Podcast für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 30: Das Geheimnis der grünen Streifen. Zu Besuch beim Greenkeeper. Das gibt's doch nicht! Das sieht überhaupt nicht so aus wie im Fernsehen. Das sieht aus wie ein schiefes Schachbrett, das in einen grünen Farbtopf gefallen ist. Mann!
Alex, alles okay bei dir? Was genau versuchst du da eigentlich zu zeichnen?
Ich versuche einen Plan zu machen. Einen Rettungsplan. Bevor Papa nach Hause kommt und die große Wiese hinterm Haus sieht.
Eure Wiese? Wieso? Was hast du denn angestellt? Ich dachte, du wolltest nur mal kurz Rasen mähen.
Ja, wollte ich auch. Aber dann dachte ich mir, hey, am Wochenende spielen wir bestimmt wieder Fußball und dann wäre es ja cool, wenn wir mal so ein bisschen Stadionatmosphäre hätten.
Oh nein, Alex, sag bloß nicht, du hast versucht—
Ich wollte diese Streifen in den Rasen machen. Weißt du, so hellgrün, dunkelgrün. Wie bei den Profis in der Bundesliga. Ich dachte, das geht ganz einfach. Man muss doch nur geradeaus fahren, oder?
Und es hat natürlich nicht geklappt, weil alles, was einfach aussieht, noch lang nicht einfach ist?
ja. Erstens sind die Linien total krumm und zweitens— an einer Stelle habe ich mich mit dem Mäher wohl ein bisschen in der Erde verhakt. Das ist jetzt, naja— Erde. Ziemlich viel braune Erde mitten im grünen Rasen.
Krä! Du hast den Rasen also nicht gestreift, sondern skalpiert? Oh je, das gibt Ärger. Aber Alex, wie kommst du denn überhaupt darauf, dass man das mit eurem normalen Rasenmäher hinkriegt?
Ich glaube, dass ich einfach nur noch etwas Farbe brauche. Die im Stadion sprühen den Rasen garantiert an. So perfekt grün wächst doch kein Gras von alleine in Streifen.
Ach, niemals, Alex. Die malen doch nicht den ganzen Platz an! Das wäre ja riesige Verschwendung und sicher nicht gut für das Gras. Das muss an der Technik liegen.
Aber wie soll das gehen? Ich hab's doch probiert.
Hä?
Mal hin, mal her, aber egal in welche Richtung ich gemäht habe, das Gras sah danach überall exakt gleich aus. Oh. Halt einfach nur kurz. Und an manchen Stellen sogar eher braun als grün.
Hmm, weißt du was? Bevor du euren Garten komplett in einen Acker verwandelst, sollten wir vielleicht jemanden fragen, der sich damit auskennt. Und ich weiß auch, wer das sein könnte. Tom!
Tom? Wer ist Tom?
Tom ist der Greenkeeper, der Platzwart im Stadion in der Stadt. Er hat uns neulich doch geschrieben, dass er von unserem Podcast gehört hat und uns einlädt, mal bei ihm vorbeizuschauen. Sein Job ist es ja, sich um den Rasen zu kümmern. Wenn dir also jemand helfen kann, Alex, Dann Tom.
Das hatte ich ja komplett vergessen. Ein Platzwart, das ist ja mega. Genau so jemanden brauche ich.
Dann schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir holen uns Hilfe für eure Wiese und haben ganz nebenbei ein super Thema für unseren Podcast heute.
Ja.
Tom meinte, dass wir unter der Woche, wenn kein Spiel ist, auch gerne spontan vorbeikommen können. Also worauf warten wir? Fahren wir hin und lösen das Rätsel der hellen und dunklen Streifen im Rasen.
Na klar, das ist die Rettung, Emma! Wenn ich Papa erklären kann, warum meine Rasenmäheraktion schiefgelaufen ist, ist er vielleicht weniger sauer. Los geht's! Wo ist das Mikrofon?
Da steht's! Und du bist heute auch wieder mit der Ansage dran.
Okay, Aufnahme läuft. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des John-Deere-Entdecker-Podcasts. Hier spricht Alex.
Und ich bin Emma. Wie immer senden wir aus unserer streng geheimen Kommandozentrale hier oben auf dem Heuboden von Alex' Eltern.
Und heute haben wir ein echtes Notfallthema. Es geht um Fußball und um Gras. Und wir fragen uns: Warum sieht der Rasen im Fernsehen immer so perfekt gestreift aus und bei mir im Garten eher wie ein gerupftes Huhn?
Mhm. Genau! Alex hat nämlich versucht, seine Wiese in einen Stadionrasen zu verwandeln und ist leider gescheitert. Deshalb gehen wir heute der Sache auf den Grund. Wir besuchen einen echten Profi. Tom! Der ist Greenkeeper in einem richtigen Stadion.
Wir wollen wissen: Werden die Streifen gemalt oder stecken da coole Tricks dahinter? Also packt eure, Fußballschuhe ein Und folgt uns auf den heiligen Rasen. Wow, Emma, das Stadion wirkt ja riesig, wenn keine Zuschauer da sind.
Voll! Und guck mal da unten auf das Spielfeld.
Wahnsinn, das Grün leuchtet ja richtig. Das sieht überhaupt nicht aus wie eine normale Wiese. Das sieht aus wie ein Teppich. Kein einziges Unkraut, kein Gänseblümchen. Und die Streifen, guck doch mal, Emma. Ein Streifen hell, ein Streifen dunkel.
Stimmt.
Schnurgerade.
Ja.
Ich sag's dir, das ist angemalt. Das muss angemalt sein.
Na ja, das werden wir ja gleich sehen. Da hinten am Tor steht jemand. Das muss Tom sein. Der Pförtner am Stadioneingang meinte ja, dass er hier irgendwo rumwerkelt.
Hallo, bist du Tom?
Hallo, ihr zwei. Ja, der bin ich. Und wer seid ihr?
Wir sind Emma und Alex vom John-Deere-Entdecker-Podcast. Du hattest uns eingeladen, dass wir dich hier mal besuchen dürfen.
Ah ja? Wie schön! Meine Nichte ist total verrückt nach eurem Podcast und wünscht sich schon seit Ewigkeiten, dass ihr mal zu mir kommt. Obwohl ich ja nicht direkt Landwirt bin.
Ist es okay, wenn wir hier einfach so auftauchen?
Ja, na klar! Es passt gerade super. Der Rasen ist in guter Verfassung. Also herzlich willkommen in meinem Wohnzimmer.
Wohnzimmer ist gut. Es ist nur ein bisschen größer als unseres. Und der Teppich ist auch ein bisschen größer und vor allem grüner. Zudem haben wir richtig viele Fragen mitgebracht. Also, wie du das hinbekommst und, ja.
Das dachte ich mir. Kommt ruhig ein Stück näher, aber bitte bleibt erstmal auf dem Randstreifen. Der Platz in der Mitte ist heilig.
Tom, verrätst du uns das Geheimnis? Welche Farbe benutzt du? Habt ihr so riesige Sprühdosen oder färbt ihr das Wasser im Rasensprenger grün?
Farbe? Nein, Alex, um Himmels willen!
Was?
Wenn ich hier Farbe drauf sprühen würde, würden die Spieler sich ordentlich beschweren. Die hätten ja nach jeder Grätsche grüne Beine und das Gras könnte gar nicht mehr atmen, wenn da eine Schicht drauf wäre.
Aber guck doch mal, da ist ein heller Streifen, da ist ein dunkler. Das Gras ist doch das Gleiche, oder?
Ja, das ist exakt die gleiche Grasmischung, zu 100%.
Ich hab's dir doch gesagt, Alex! Aber Tom, Wenn du keine Farbe nimmst und das keine verschiedenen Sorten sind, wie machst du das dann?
Tja, das Geheimnis ist eigentlich ganz unspektakulär. Es hat etwas mit Licht zu tun und mit der Mährichtung. Passt mal auf, kommt mal ganz vorsichtig einen Schritt auf den Rasen.
So. Das fühlt sich an wie Schaumstoff, so weich.
Streicht mal mit der Hand über das Gras. Und jetzt schaut genau hin. Ich streiche jetzt mit der Hand die Grashalme von uns weg. So, was seht ihr?
Das Gras liegt jetzt flach und es sieht irgendwie hell aus, glänzt irgendwie ein bisschen.
Stimmt, richtig.
Das Licht spiegelt sich auf der breiten Seite der Grashalme. Und jetzt streiche ich die Halme zu uns hin, gegen den Strich.
Huch, jetzt sieht die Stelle viel dunkler aus.
Ah, weil wir jetzt quasi unter die Halme schauen, in den Schatten?
Exakt, Emma. Es ist eine optische Täuschung. Wenn die Halme von dir weggebogen sind, reflektieren sie das Licht. Der Rasen wirkt hell. Wenn sie zu dir hinzeigen, siehst du die Spitzen und den Schatten darunter. Der Rasen wirkt dunkel.
Wow, das ist alles nur umgeknicktes Gras?
Gebogen, Alex, nicht geknickt. Aber ja, das ist das ganze Geheimnis.
Aber wie machst du das auf dem ganzen riesigen Platz? Du kannst ja nicht auf Knien rumrutschen und das Gras streicheln.
Nein, das wäre schlecht für meinen Rücken. Dafür habe ich meine Maschinen.
Aha.
Und die sind ein bisschen anders als der Rasenmäher, den du wahrscheinlich zu Hause hast.
Ja.
Wollt ihr meinen Fuhrpark mal sehen?
Furpark? Maschinen? Oh ja, haben die so viel PS wie ein Traktor?
Vielleicht nicht ganz so viel wie die großen Ackerschlepper, aber sie sind dafür sehr präzise. Kommt mit in die Katakomben, da stehen meine Schätze.
Wir dürfen wirklich in den Stadionkeller?
Wow!
Na klar, es ist doch gar nicht weit.
Ich glaub's ja nicht! Da stehen ja auch Maschinen in Grün und Gelb, wie bei uns auf dem Hof. Von John Deere?
Ja, wir haben ja eine kleine Auswahl. Für einen perfekten Rasen braucht man eben verlässliche Technik. Kommt mal hier rüber zu den Mähern. Das sind meine Lieblinge.
Die sehen aber komisch aus. Was? Gar nicht wie Rasenmäher. Wo ist denn da das Messer? Bei unserem Mäher zu Hause dreht sich unten so ein großer Balken wie ein Propeller. Aber hier, das sieht eher aus wie, wie eine Walze mit Klingen dran.
Ah, aufmerksames Auge, Alex. Das hier sind Spindelmäher, z.B. diese Precision-Cut-Modelle hier.
Spindelmäher, weil die sich drehen wie eine Spindel?
Exakt. Stellt euch das so vor: Euer Mäher zu Hause ist ein Sichel-Mäher. Der arbeitet wie eine Machete im Dschungel. Er schlägt den Grashalm mit Wucht ab.
Krass!
Dabei franzt die Spitze oft aus, wird braun und die Pflanze bekommt Stress.
Ich habe also unseren Rasen gestresst? Oh nee.
Naja.
Aber ehrlich gesagt, Tom, bei mir auf dem Rasen ist es noch viel schlimmer. Ich habe den Mäher ganz tief eingestellt, Und dann hat es ratsch gemacht und jetzt ist da bloß noch ein brauner Fleck. Nur noch Erde.
Ah, verstehe. Tja, da hast du wohl Scalping betrieben, Alex.
Scalping? Das klingt gruselig.
Das passiert oft. Dein Sichelmäher zu Hause, Alex, erzeugt einen Luftstrom, der das Gras ansaugt. Wenn der Boden im Garten nicht ganz eben ist, und das ist er fast nie, Und du zu tief mähst, saugt der Mäher nicht nur Gras an, sondern hackt direkt in die Erde. Du hast den Rasen quasi scalpiert.
Echt?
Bei uns hier im Stadion ist der Boden so eben wie ein Billardtisch. Deshalb können wir mit den Spindelmähern millimeterkurz schneiden. Zu Hause solltest du den Mäher allerdings lieber eine Stufe höher stellen.
Okay, also hab ich den Rasen ziemlich geärgert, oder?
Naja, ein bisschen schon, aber das wird wieder. Du musst wissen, hier im Stadion ist das Gras ein Hochleistungssportler. Das muss immer perfekt aussehen, und der Spindelmäher arbeitet wie eine Schere.
Ja, was?
Wartet, ich ziehe mir kurz meine Arbeitshandschuhe an. Die Klingen sind elendscharf. So, hört ihr das? Die rotierende Spindel und das feste Untermesser schneiden jeden einzelnen Halm sauber ab, ganz glatt. Das ist viel schonender. Und seht ihr die schwere Rolle da hinten am Mäher?
Die aus Metall? Ja, wofür ist die? Zum Plattmachen?
So ähnlich. Das ist die Heckwalze, und die ist der Zauberstab für die Streifen. Während der Mäher schneidet, drückt diese Walze das Gras sanft in die Fahrtrichtung. Wenn ich nach Norden fahre, liegen die Halme nach Norden. Wenn ich zurückfahre, drückt die Walze sie nach Süden.
Ah, und deshalb entstehen die hellen und dunklen Bahnen, weil die Walze sie kämmt.
Na klar! Und unser Mäher zu Hause hat gar keine Walze, der hat nur Räder. Deshalb konnte das gar nicht funktionieren.
Genau, ohne Walze keine Streifen und ohne Spindel kein perfekter Schnitt. Aber das Mähen ist ja nur die halbe Miete. Kommt mal mit zu dem kleinen Kompakttraktor da drüben.
Wow, Emma, einfach ein super Teil, der John Deere 2032R. Viele, die wir für unseren Podcast besucht haben, fahren den auch. Den kennen wir also schon gut. Aber Tom, was hat dieses Modell denn da hinten dran? Das sieht ja gefährlich aus, lauter Stacheln.
Stimmt, das erinnert irgendwie an eine riesige Gabel, die man in den Boden rammen kann. Wofür braucht man denn sowas auf einem Fußballplatz? Ich dachte, der muss eben sein.
Der muss eben sein, ja. Aber stellt euch vor, jeden Samstag rennen hier 22 Spieler plus Schiedsrichter rum. Die treten den Boden fest und dann kann das Wasser schlechter in den Boden eindringen.
Stimmt schon, ja. Warte mal, Bodenverdichtung, das hatten wir doch schon mal. Das ist, wenn die Erde so fest zusammengedrückt wird, dass keine Luft mehr reinkommt, oder?
Nicht schlecht. Du kennst dich ja gut aus, Emma. Und was fehlt dann im Boden?
Ha, ich weiß es! Die Poren, die kleinen Tunnel. Wie hießen die noch gleich? Bioporen.
Ja, ja, ja, Bioporen, die Tunnel für Regenwürmer und Wasser.
Wow, ihr seid ja echte Experten. Richtig, ja. Wenn der Boden zu fest ist, ersticken die Wurzeln, der Rasen wird gelb und krank. Deshalb müssen wir nachhelfen. Mit dieser Maschine hier. Das nennt man Aerifizieren. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie Luft machen.
Und wie geht das?
Die Maschine sticht mit diesen hohlen Stacheln tausende kleine Löcher in den Boden und zieht kleine Erdwürste heraus. So schaffen wir künstliche Bioporen. Die Wurzeln können wieder atmen und das Wasser fließt ab.
Das ist ja wie Akupunktur für den Rasen.
Akupunktur trifft es gut. Diese Behandlung tut dem Rasen gut, auch wenn es erstmal wild aussieht danach. Aber sag mal, Alex, ich habe gehört, du stehst auf Fahrzeuge. Zumindest sagt meine Nichte das immer.
Allerdings! Aber wieso fragst du?
Wir haben da etwas, das dich vielleicht interessieren könnte. Einen Gator.
Einen was? Einen Alligator?
Nein, einen John Deere Gator. Das ist unser Rettungswagen. Kommt mal um die Ecke.
Was ist das denn? Das sieht aus wie eine Mischung aus einem Quad und einem kleinen LKW mit offener Kabine und Ladefläche. Ist das cool!
Der sieht super wendig aus. Und da hinten drauf, ist das Sand?
Ja, der Cater ist mein Arbeitsgerät für die schnelle Eingreiftruppe. Nach dem Spiel sieht der Platz nämlich oft aus wie ein Schlachtfeld. Überall fliegen Rasenstücke rum, wenn die Spieler grätschen. Wir nennen die Divots.
Klingt wie ein Robotername.
Nein, das sind bloß die Löcher im Rasen, und die müssen sofort geschlossen werden. Also flitze ich mit dem Gator gleich nach dem Spiel über den Platz. Hinten habe ich Sand gemischt mit einem speziellen Saatgut drauf. Ich fahre hin, springe raus, mache das Loch zu, trete es fest und weiter geht's.
Wie bei der Formel 1! Ha! Boxenstopp für den Rasen! Darf ich mich mal reinsetzen? Bitte, bitte!
Na klar, kletter ruhig mal auf den Fahrersitz, aber bitte nicht starten.
Emma, guck mal! Ja, das Lenkrad ist Voll griffig! Wir brauchen sowas auch für unseren Hof. Das wäre so praktisch.
Besonders für dich, weil du damit heimlich über die Felder heizen würdest. Aber Tom, eine Frage habe ich noch: Was passiert mit dem Rasen, wenn keine Spiele sind? Wächst er dann einfach vor sich hin?
Der wird verwöhnt. Wir düngen und beregnen ihn und haben sogar riesige Lampen, die wir auf den Platz fahren, wenn im Winter die Sonne nicht scheint.
Sowas wie künstliches Sonnenlicht?
Ganz genau. Je mehr Licht, desto besser das Wachstum.
Okay, ich habe es kapiert. Mit unserem Rasenmäher hatte ich gar keine Chance. Aber jetzt kann ich Papa wenigstens alles erklären. Ich sag ihm einfach, dass wir einen Spindelmäher und einen Gator brauchen.
Haha, ja klar, träum weiter, Alex. Sei froh, dass du auf so einem Ding überhaupt sitzen durftest. Echt spannend hier im menschenleeren Stadion. Und das Rätsel um den gestreiften Rasen hätten wir damit auch gelüftet. Vielen Dank, Tom.
Sehr, sehr gerne. Und wenn es okay ist, würde ich noch kurz meine Nichte grüßen.
Ja klar, das ist doch das Mindeste, was wir tun können.
Okay. Hey, Mascha, ich hoffe, du hattest Spaß mit der Folge. Freue mich, dich bald wiederzusehen. Dein Onkel Tom.
Wie schön! Liebe Grüße auch von uns, Mascha. Danke, dass du deinen Onkel so gedrängt hast, bei uns mitzumachen. Genau, danke! Wieder zu Hause. Das war ein Ausflug von deinem Gartendesaster direkt zum heiligen Rasen.
Kannst du dir vorstellen, wie schnell man mit so einem Gator um die Kurven flitzen kann? Ich glaube, das Teil ist auch in Action echt der Hammer.
Ja, Und ich muss zugeben, ich fand Rasenmähen immer total langweilig. Motor an, drüberfahren, fertig. Aber dass da so viel Wissenschaft dahinter steckt, echt krass.
Voll! Und ich dachte ja wirklich, die malen den Rasen an.
Stimmt.
Aber dass das nur Licht und Schatten sind. Vorhin habe ich noch gedacht, ich müsste im Baumarkt nach grüner Pflanzenfarbe gucken.
Oh je, stell dir vor, du hättest in Echtfarbe auf euren Rasen gekippt. Dein Papa wär ausgeflippt!
Ja.
Aber hast du jetzt auch wirklich verstanden, warum dein Experiment schiefgegangen ist?
Ja, natürlich! Unser Rasenmäher ist ein—
Ein?
wie hieß das noch? Ein Sichelmäher, genau! Und dem fehlt halt auch diese Walze, die Tom hat.
Stimmt! Und wie hat Tom gesagt? Der Rasen im Stadion ist ein Hochleistungssportler.
Ja.
Der wird jeden Tag gepflegt, gedüngt, belüftet und gestreichelt. Euer Rasen ist eher so, naja, eine gemütliche Wiese zum Rumtoben.
Eine Wiese mit einer Glatze an der Stelle, wo ich zu tief gemäht habe.
Oh weh, das Problem hast du ja immer noch. Wie willst du das erklären?
Ich hab schon einen Plan. Ich sag Papa einfach: Das hier ist keine kahle Stelle. Das ist ein Divot. Wie im Stadion. Der ultimative Beweis dafür, dass wir hier Profisport betreiben.
Ich glaub nicht, dass er darauf reinfällt.
Na gut, dann Plan B: Ich erklär ihm ganz genau, dass wir technisch einfach total rückständig sind. Wir brauchen unbedingt ein Upgrade für den Hof.
Du meinst, du willst ihn überreden, einen Spindelmäher für tausende Euro zu kaufen, nur damit euer kleiner Rasen Streifen hat?
Nein, Quatsch! Den Rasen lassen wir so, der ist voll okay. Aber der Gator, überleg doch mal, Emma. Ja? Der wäre perfekt für unseren Hof.
Ach ja? Wofür denn?
Na, für schnelle Einsätze. Um eben mal den Zaun zu kontrollieren oder wenn Papa auf dem Feld merkt, dass er sein Vesper vergessen hat. Zack, spring ich auf den Gator, düse über den Feldweg und bringe ihm sein Brot. Der Vesper-Express. Sowas ist doch total wichtig.
Haha. Der Vespa Express. Klingt echt gut, aber ob das reicht, um ihn zu überzeugen?
Er sieht auch schick aus, so in Grün und Gelb.
Okay, komm mal wieder runter von deiner Gator-Wolke, Alex. Wir müssen unseren Zuhörerinnen und Zuhörern noch die Fragen zu dem stellen, was wir heute alles gelernt haben. Ich finde, das war nämlich eine ganze Menge für so ein bisschen Gras.
Stimmt.
Also, seid ihr bereit da draußen? Habt ihr gut aufgepasst bei Greenkeeper Tom?
Denn wir haben wieder Rätselfragen vorbereitet.
Ja!
Und ich hoffe, ihr wisst die Antworten besser als ich heute Morgen, als ich noch dachte, der Stadionrasen wäre eingefärbt.
Woohoo! Dann leg mal los, Alex!
Okay, ihr Lieben, spitzt die Ohren! Hier kommt Frage Nummer 1: Wie nennt man den Typ Rasenmäher, mit dem Tom den Stadionrasen schneidet?
Weiter geht's mit Frage Nummer 2: Warum benutzt der Greenkeeper kein normalen Rasenmäher wie wir zu Hause? Was ist der Unterschied beim Schneiden?
Und hier ist die dritte und letzte Frage für heute: Warum sticht Tom mit seinem Traktor tausende kleine Löcher in den Boden? Was fehlt den Wurzeln, wenn der Boden zu fest getreten wird? Das wissen bestimmt auch alle, die unsere Folge über den Boden gehört haben.
Das waren unsere drei Rätsel-Fragen. Ich bin sicher, ihr kennt die Antworten. Und beim nächsten Fußballspiel im Fernsehen seht ihr die Streifen auf dem Rasen garantiert mit anderen Augen.
Ich auf jeden Fall. Und ich werde Papa gleich mal erklären, dass unser Garten eigentlich nur erifiziert werden muss, damit das Gras wieder wächst.
Ja.
Aber wenn es dumm läuft, muss ich halt mit dem Spaten ran, wenn er kein Gator kaufen will.
Haha, na dann viel Glück, Alex. Das war's für heute vom John-Deere-Entdecker-Podcast. Wir hoffen, es hat euch gefallen.
Und vergesst wie immer nicht, alle Infos zum John Deere Junior Club und mehr findet ihr unten in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal. Macht's gut. Tschüss. Du magst unseren Podcast?
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