Folge 9: Der Weg vom Korn zum Brot

In dieser Episode des John‑Deere‑Junior‑Club‑Podcasts führen die Moderatoren Alex und Emma die jungen Hörer auf eine Reise vom Feld bis zur Backstube. Sie besuchen die Bäckerei und Mühle von Frau Ritter, erfahren, wie Getreide im Herbst gesät, im Sommer geerntet und mit modernen Mähdreschern (z. B. S7900) gesammelt wird. Anschließend wird das Korn in einer automatisierten Mühle geprüft, gereinigt, gemahlen und zu weißem oder Vollkornmehl verarbeitet; Nebenprodukte wie Kleie werden zu Tierfutter weiterverwendet. In der Backstube wird das Mehl mit Wasser, Salz und Hefe zu Teig gemischt, geht eine Ruhe‑/Gärphase ein, und das Brot wird gebacken. Die Folge enthält zahlreiche Fakten (z. B. ein Kilogramm Mehl benötigt etwa eine Million Körner), erklärt landwirtschaftliche Begriffe (Windbestäubung, Winter‑/Sommersaat) und stellt drei Quizfragen. Durchgehend wird ein lockerer, begeisterter Ton verwendet und John‑Deere‑Maschinen werden als Beispiele für moderne Technik genannt.
Chapters
Hallo und willkommen zum John Deere Entdecker Podcast für alle Kids, die mehr über das aufregende Landleben wissen wollen.
Heute hört ihr Episode 9: Der Weg vom Korn zum Brot. Und, was sagst du, Emma? Die Brötchen sind mal richtig gut, oder?
Total! Ich mag die Dinkel-Karotten-Teile am liebsten.
Mmh! Frau Ritter und ihr Mann können echt gut backen. Und sie haben noch viel mehr Backwaren in ihrer Bäckerei. Brötchen, Laugenstangen, Croissants und so was. Ich freue mich schon total, wenn wir sie gleich besuchen dürfen. Darum geht es heute nämlich in unserer neuen Podcast-Folge. Auf den Spuren vom Korn zum Brot.
Ach ja, stimmt. Du wolltest ja vorher noch kurz erzählen, wieso die Ritters dich eigentlich in ihre Bäckerei eingeladen haben. Du hast neulich nur ein paar Sonntagsbrötchen bei ihnen gekauft und dann—
Na, sie haben dich auch eingeladen, weil ich ihnen von unserem Podcast erzählt habe. Jedenfalls, wir hatten uns in der Bäckerei kurz unterhalten und Frau Ritter hat mir ein paar Brotwürfel zum Kosten hingehalten. Und da hat sie mich gefragt, ob ich weiß, wie so ein Brot eigentlich genau entsteht.
Und das konntest du so direkt nicht erklären, oder? Hätte ich ehrlich gesagt auch nicht gewusst. So ein bisschen vielleicht, aber sonst...
Genau! Ich hab ein bisschen geraten und dann hat Frau Ritter kurz gelacht und gesagt, sie will uns das mal richtig erklären und hat uns für heute Nachmittag in ihre Bäckerei eingeladen. Da erfahren wir dann ganz genau, wie der Ablauf ist. Und was Mähdrescher damit zu tun haben.
Du meinst wegen der Getreideernte?
Na klar, ohne Korn kein Brot.
Na gut, dann lass uns mal unsere Brötchen aufessen und dann schwingen wir uns auf unsere Räder und ab zur Bäckerei.
Aber vorher müssen wir doch noch unsere Zuhörer begrüßen. Ich bin ja heute wieder dran. Wo ist denn der Mikrofonknopf? Ah, hier. Hallo liebe Podcast-Fans!
Alex, du musst erst noch runterschlucken. Wir wollen das doch professionell machen.
Ja, ja, ich bin soweit. Also noch mal von vorne. Hallo und willkommen zu einer neuen Folge unseres John-Deere-Entdecker-Podcasts, dem Podcast für alle Kids, die mehr wissen wollen. In jeder Folge nehmen wir euch mit in die spannende Welt der Landwirtschaft. Und allem, was dazugehört. Ihr lernt mit uns interessante Themen kennen und bekommt viele Infos von richtigen Experten. Und wenn ihr noch mehr lernen wollt, dann schaut doch mal ins Magazin des John Deere Junior Clubs. Infos dazu gibt es unter dem Podcast in den Shownotes.
Das war aber eine lange Ansage. Darf ich auch noch was sagen?
Na klar.
Wie ihr aus den vorherigen Folgen ja schon wisst, nehmen wir unseren Podcast hier in unserer geheimen Kommandozentrale auf. Die haben wir irgendwie so genannt, aber eigentlich sitzen wir auf dem Heuboden auf dem Bauernhof von Alex' Eltern. Das klingt nur nicht so spannend.
Kommandozentrale passt viel besser, oder? Hier bereiten wir unsere Themen und die neuen Folgen vor. Am Ende jeder Folge gibt es für euch immer 3 Rätselfragen zum Inhalt. Also gut zuhören. Heute geht es wie gesagt um den Weg vom Korn zum Brot.
Und deshalb müssen wir jetzt ganz schnell los. Schau mal auf die Uhr, Alex, wir kommen noch zu spät. Los, das Aufnahmegerät nicht vergessen und dann ab dafür!
Puh, wir sind gerade noch pünktlich. Hast du mein Fahrrad bei dir mit angeschlossen? Ich habe in der Eile meine Schlüssel vergessen.
Hab ich. Alles okay. Na dann, lass uns mal reingehen. Die Bäckerei schließt ja gleich für heute.
Aber nicht für uns, wir dürfen länger bleiben. Ich finde den Namen übrigens witzig: Bäckerei Kornblume. Wegen Korn, verstehst du?
Haha, klar. Jetzt aber schnell rein! Mal sehen, was uns Frau Ritter gleich alles erzählt.
Na, nach euch kann man ja die Uhr stellen. Ihr seid super pünktlich! Kommt rein und setzt euch an den Tisch da in der Ecke. Ich bin sofort fertig. Muss nur noch schnell meinem Mann eine Nachricht schicken, dass er die nächste Fuhre Getreide gleich zur Mühle bringen soll. Da fahren wir jetzt nämlich gemeinsam hin, das ist nicht so weit von hier. Uns gehört die Mühle zwar nicht, aber mein Mann und ich kennen die Müller-Familie sehr gut und wir dürfen sie euch heute mal zeigen.
Klingt gut! Ich bin gespannt.
Ich auch! Ich war noch nie in einer richtigen Bäckermühle. Die haben aber keine Dreh-Dinger mehr außen dran, oder? Wie heißen die noch gleich?
Mühlenflügel, meinst du? Nein, die Mühlen von heute sehen meistens eher schlicht aus. Aber dazu später mehr. So, meine Nachricht ist verschickt. Wir können los. Ihr seid mit dem Fahrrad da, oder? Super, ich auch. Unterwegs kann ich euch schon mal ein paar Fragen beantworten.
Dabei sind wir gerade erst angekommen. Schon wieder Fahrradfahren.
Na los, Alex! Wo ist denn dein Recherche-Ehrgeiz geblieben? Alles für den Podcast!
Hatte ich schon erwähnt, dass wir an der Mühle einen kleinen Eiswagen haben und ich euch eins spendiere, wenn wir da sind?
Ich pack gleich mal das Aufnahmegerät aus und hefte es an mein Fahrrad vorne dran. Worauf warten wir denn noch? Los, ab zur Mühle! Alles für den Podcast!
Haha!
Ein Glück hält das Wetter heute. Bei Regen wäre das jetzt nicht so schön auf den Fahrrädern. Allerdings könnten die Felder den Regen gebrauchen, dann wächst alles besser und die Ernte fällt gut aus. Wir haben jetzt zwei eigene kleine Felder, auf denen wir Getreide für uns anbauen: Roggen und Weizen.
Das wollten wir Sie auch fragen, Frau Ritter. Wie genau kommen Sie eigentlich an Ihr Mehl?
Also, damit überhaupt Getreide wachsen kann, muss natürlich zuerst das Feld kalt bestellt werden. Das bedeutet, wir fahren mit einem Traktor im Herbst darüber und säen das Wintergetreide aus. Das braucht nämlich einen Kältereiz, damit es im nächsten Jahr dann Blüten und Samen bilden kann. Und es bringt auch höhere Erträge als Sommersaat.
Welchen Traktor benutzen Sie da so? Mein Papa hat den großen 6R 250 von John Deere, der wiegt so viel wie ein männlicher ein weiblicher afrikanischer Elefant zusammen, nämlich über 9 Tonnen.
Ach, Alex, da fragst du mich was. Ich kenne mich mit den Modellen nicht so aus, aber unser Traktor ist auch von John Deere, das weiß ich. So schön grün und gelb, die erkennt man sofort. Jedenfalls kann der Winterweizen dann im Sommer, so ab Juli ungefähr, geerntet werden. Und zusätzlich säen wir im Frühjahr auch noch die Sommersaat aus. Dieses Getreide beginnt dann im Frühsommer zu blühen und kann auch ab Juli eingefahren werden.
Wie läuft das eigentlich mit der Bestäubung der Blüten ab? Das machen ja keine Insekten, oder?
Nein, das würde viel zu lange dauern. Stellt euch das mal vor bei all den riesigen Getreidefeldern in Deutschland. Getreide sind Windblütler. Das bedeutet, zur Bestäubung werden keine Insekten benötigt, da der Wind die Pollen über das Feld weht.
Wie praktisch! Und wenn das Getreide dann so weit ist, wird es mit dem Mähdrescher geerntet, wie überall.
Genau, Emma. Sobald die Körner sozusagen von alleine aus den Ähren fallen. Moderne Mähdrescher fahren langsam mit sogenannten Erntevorsätzen übers Feld und mähen die Getreidehalme ab. Anschließend werden die Samenkörner im Inneren der Maschine aus den Ähren gedroschen. Deswegen heißt er ja auch so, und dann auch gleich dort drin gereinigt.
Unser Mähdrescher ist der S7900. Der hat ein riesiges Schneidwerk vorne dran und nutzt die John Deere Smart Farming Technologie. Das heißt, er hat vollautomatische Ernteeinstellungen. Man kann zum Beispiel eintippen, welche Geschwindigkeit die Maschine dauerhaft halten soll, und sieht auch am Bildschirm in der Kabine, wie voll der Korntank im Mähdrescher schon ist. Toll, oder?
Und wenn der zu voll wird, muss das Korn ja irgendwie da raus, ehe er überläuft. Das macht dann ein Traktor, oder?
Fast richtig. Wenn zu viel Korn im Tank ist, müsste der Mähdrescher ja eigentlich wieder umdrehen, zurück zum Hof fahren, sich entleeren und dann wieder aufs Feld und so weiter. Aber das würde dann ewig dauern mit der Ernte. Und damit das schneller läuft, gibt es ein ganz langes Entleerrohr seitlich am Mähdrescher.
Stimmt, das habe ich schon mal gesehen. Wie geht das noch mal?
Auf dem Feld begleitet ein Traktor mit großem Anhänger den Mähdrescher. Der rollt dann parallel mit. Der Mähdrescher fährt dann das riesige Entleerrohr an der Seite raus und entleert den Tank mit den Körnern gleichmäßig in den Anhänger.
Ah ja, genau, so war das. Wenn der dann voll ist, fährt der Traktor mit dem Hänger zurück zum zum Entleeren. Aber der Mähdrescher kann in der Zeit einfach weitermachen mit der Ernte, bis der Traktor mit dem leeren Hänger wiederkommt. Echt clever ausgedacht, das spart viel Zeit.
Also, ich bin wirklich beeindruckt, was ihr in eurem Alter schon alles wisst übers Ernten. Naja, ihr seid ja auch damit aufgewachsen, nicht wahr? Übrigens, da vorne biegen wir links ab und dann sind wir an der Mühle. Da steht auch der kleine Eiswagen. Wer hat Lust auf ein Erdbeereis?
Fear!
Die Getreidemühle sieht irgendwie überhaupt nicht so aus, wie ich mir das vorgestellt hab. Moment, ich beschreibe es mal für unsere Zuhörer. Sie sieht aus wie ein großer rechteckiger Turm und daneben stehen ein paar runde Silos.
Tja, die meisten Mühlen von heute sehen nicht mehr so aus wie früher, als der Müller noch gemütlich auf der Bank am Bach saß und die Mühle und ihr Mühlstein von einem Wasserrad oder vom Wind angetrieben wurden.
Aber es gibt schon noch alte Modelle. Mit diesen 4 Flügeln außen und drin wird noch gemahlen, oder?
Natürlich gibt es überall in Deutschland noch traditionelle Mühlen, die teilweise noch arbeiten wie vor 500 Jahren. Aber die meisten Kornmühlen heutzutage haben gerne mal mehrere Stockwerke mit Lagern, sind größtenteils vollautomatisch und nutzen moderne Technologien. Kommt mal mit rein, ich zeig euch, wie das bei dieser Mühle hier aussieht. Unsere letzte Ernte hat mein Mann schon in die erste Lagerhalle gefahren.
Wow, das ist ja total technisiert hier drin! Ist das hier vorne schon die Mühle? Und was ist das da für ein riesiger Apparat?
Ja, das ist schon die Mühle, und in der Maschine dort findet die Prüfung statt. Denn jedes Getreide wird zunächst auf Schädlinge und seine Qualität untersucht. Bevor es in den Silos eingelagert und weiterverarbeitet wird. Getreide bildet ja schon seit Jahrtausenden mit die wichtigste Nahrungsrundlage. Getreideerzeugnisse wie Brot oder Kuchen sind preiswert und liefern Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe, wichtige Mineralstoffe und Vitamine.
Und es schmeckt auch super lecker! Hmm, wie funktioniert das dann genau mit der Weiterverarbeitung nach dieser Also, zuerst werden die Getreidekörner nach Größe sortiert und gereinigt.
Das wird heutzutage mit einer Maschine gemacht. Danach werden die Körner mit großen Stahlwalzen aufgebrochen, zerkleinert und vermahlen, um das Mehl aus den Körnern rauszuholen. Das sind so Zylinder, die aussehen wie riesige Nudelhölzer und—
Moment mal, wie rausholen? Ist das Mehl etwa schon längst drin in den Körnern? Ich dachte immer, aus dem Getreide macht man erst das Mehl.
Ja, so heißt es immer. Aber ein Getreidekorn besteht innen drin zum größten Teil schon aus Mehl. Und da wollen wir ran. Es wird, wie gesagt, durch das Vermahlen zuerst von seinen äußeren Schalen getrennt und es entsteht Schrot. Dann wird das Schrot in großen Rüttelmaschinen ausgesiebt. Das passiert in mehreren Runden, bis das Mehl aus dem Schrot am Ende ganz fein geworden ist. Das ist dann das weiße Mehl. Zum Schluss müssen noch die ausgesiebten Nebenprodukte wie der letzte Teil der Schale, die sogenannte Kleie, abgetrennt werden.
Aha, und was passiert dann mit der Kleie?
Die wird zu Tierfutter. Wir versuchen möglichst nichts an Rohstoffen zu verschwenden. Find ich gut.
Verschwendung in der Landwirtschaft ist ein No-Go, sagt mein Papa auch immer. Aber wenn dann nur weißes Mehl rauskommt, wie entsteht dann das Vollkornmehl? Das ist ja eher leicht bräunlich und nicht ganz so pudrig, oder?
Gut beobachtet, Alex. Wenn man die Schale der Getreidekörner nicht mit Sieben herausfiltert, sondern nur alles immer feiner zermahlt, dann bekommt man daraus Vollkornmehl. Da ist das volle Korn in zerkleinerter Form also noch komplett drin.
Frau Ritter, kann es passieren, dass mal sowas wie kleine Steine versehentlich hier in die Stahlwalzen und ins Mehl kommen?
Zum Glück kann das nicht passieren, denn jedes Korn wird hier mit modernster Technik sozusagen überwacht. Das heißt, per Kameratechnik wird ein Check durchgeführt, und alles, was nicht der Form eines Getreidekorns Korns entspricht, wird per Druckluftstoß gleich aussortiert und landet in einem separaten Behälter. So kann nichts Falsches reingeraten.
Mega, voll gut geplant!
Puh, das ist echt viel Technik bei jedem Schritt. Wenn Maschinen heute die ganze Arbeit machen, was machen dann die Mitarbeitenden in einer Mühle? Oder gibt's da gar keine mehr?
Oh doch, Menschen werden immer gebraucht. Es muss ja geerntet, transportiert, dann eingeschüttet, eingetütet und abtransportiert werden. Die Müllers Leute von heute haben zum Glück nicht mehr solche schweren Arbeiten wie früher zu erledigen, sondern sie arbeiten jetzt eher in der Überwachung am Computer, dass alles läuft und dass Qualität und Hygiene stimmt, zum Beispiel.
Das sind echt viele Infos heute, aber eine Info fehlt uns noch.
Und die wäre?
Naja, unsere Podcast-Folge Heißt ja vom Korn zum Brot.
Ja, genau. Uns fehlt noch der letzte Teil. Wie kommt das Mehl jetzt aus der Mühle in Ihre Bäckerei?
Das ist der einfachste Teil, Emma. Das Mehl wird in große Säcke abgefüllt und dann mit LKW zu uns oder auch zu anderen Bäckereien und Händlern transportiert. Ich zeig euch mal, wo die Beladung stattfindet, und dann fahren wir mit unseren Rädern zurück und ich zeige euch Wie wir unsere Brote backen. Willkommen in unserer Backstube Kornblume. Hier verarbeiten mein Team und ich das gelieferte Mehl zu leckeren Broten, Brötchen, Kuchen oder was man sonst noch so daraus herstellen kann. Ich habe euch jetzt schon mal zwei Rührschüsseln bereitgestellt. Wir stellen jetzt Weizenbrot her. Wusstet ihr übrigens, dass man für 1 Kilogramm Mehl rund 1 Million Getreidekörner benötigt? Das ist ganz schön viel, was?
Total viel! Unser Haushahn Cäsar wäre im siebten Himmel, der liebt ja Körner aller Art. Und was muss ich jetzt mit dem Mehl in meiner Schüssel machen?
Das mixt du jetzt mit den vorbereiteten Zutaten hier auf dem Tisch, mit Wasser, Salz und mit Hefe. Zum Mixen kannst du die elektrische Knetmaschine benutzen, dann wird ein Teig daraus.
Das ist wie beim Plätzchenbacken an Weihnachten.
Nur, dass wir aus dem fertigen Teig jetzt Brote formen. Das machen wir bei uns mit der Hand. Es geht aber auch mit Maschinen, wenn man viele Brote auf einmal herstellen muss.
Und wenn die Brote fertig geformt sind, gehen sie in den Ofen?
Noch nicht gleich. Erst müssen die Teigstücke auf ein Backblech gelegt werden und dann an einem warmen Ort etwa eine knappe Stunde ruhen. Wieso?
Sind die Brote noch müde?
Quatsch, Alex! Das hat irgendwas mit der Hefe darin zu tun, oder? Meine Mama hat mal sowas gesagt.
Richtig! In der Ruhezeit entfaltet sich die Wirkung der Hefe. Sie ist ein sogenanntes Triebmittel und lässt den Teig gären. Der Teig geht auf. Das heißt, er vergrößert sich und wird dadurch lockerer und luftiger. Und wenn dieser Prozess beendet ist, können die Teilstücke gebacken werden. Die Temperatur und die Backzeit richten sich dabei je nach Brotsorte, Größe und Form.
Meine Brotformen sind fertig!
Meine auch! Eine Frage noch, Frau Ritter: Welches Mehl ist eigentlich das beste?
Ja, genau, gibt es sowas wie Supermehl?
Es kommt darauf an, was man herstellen möchte. Ihr habt ja bestimmt schon mal auf den Mehlverpackungen im Supermarkt oder im im Hofladen solche Zahlen gesehen wie 405 oder 1370, oder?
Ja, stimmt. Was hat das zu bedeuten?
Diese Ziffern zeigen den Mehltyp an, das heißt den Mineralstoffgehalt des Mehls, also die Menge von Kalium, Magnesium, Ballaststoffen und anderen, die pro 100 Gramm Mehl enthalten sind. Je niedriger die Zahl, also der Mineralstoffgehalt, ist, desto heller ist auch das Höhere Mehltypen wie das Vollkornmehl enthalten mehr Mineralstoffe und sind damit gesünder als Mehltypen mit niedrigeren Zahlen. Übrigens, habt ihr mal auf die Uhr geschaut? Solltet ihr nicht schon langsam beim Abendessen sitzen?
Oh Mann, wir haben total die Zeit vergessen! Schnell nach Hause, Emma! Du bist doch heute bei uns zum Spaghetti-Essen eingeladen. Meine Eltern warten bestimmt schon.
Aber was machen wir jetzt mit unseren Broten?
Keine Sorge, da kümmere ich mich drum. Die ruhen sich jetzt noch etwas aus, wie Alex sagen würde, und morgen könnt ihr euch dann euer selbstgebackenes Brot bei mir abholen. Okay, danke für euren Besuch!
Ups, da hatte ich schon auf den Stopp-Knopf am Aufnahmegerät gedrückt, weil wir uns so beeilt haben.
Ja, Alex konnte gar nicht schnell genug zum Spaghetti-Essen kommen. Deine Eltern hatten zum Glück noch auf uns gewartet. Und unsere Brote haben wir heute nach der Schule abgeholt. Die waren sowas von lecker!
Total! In der nächsten Podcast-Folge hört ihr uns dann an einem ganz besonderen Ort. Da bin ich super gerne. Es ist ruhig da und duftet gut und ist überall grün.
Aber es ist nicht der John-Deere-Fuhrpark von Alex' Papa.
Nee, wir waren für euch mitten in der Natur, so richtig tief im—
Mehr wird noch nicht verraten. Jetzt kommen erstmal, wie versprochen, die 3 Rätselfragen zur Folge. Wir hoffen, ihr habt gut aufgepasst. Los geht's!
Frage Nummer 1: Wer oder was bestäubt Getreidefelder und verteilt dort die Pollen? Frage Nummer 2: Was ist der Hauptbestandteil eines Getreidekorns?
Und Frage Nummer 3: Wie viele Getreidekörner werden für 1 Kilo Mehl gebraucht? Na, wir freuen uns schon auf euch in der nächsten Folge. Alle Infos zum John Deere Junior Club und mehr findet ihr unten in den Shownotes. Schaut doch mal rein!
Bis zum nächsten Mal! Tschüss!
Du magst unseren Podcast?
Dann folge uns und gib uns ein paar Sterne!
More from Francisco

Desh Ke Superhero | Mr. Madhava Rao | Faster Pole Installation with GreenSystem™ Post Hole Digger

En CasaToro John Deere encuentras el respaldo que necesitas para mantener tu maquinaria lista









