Förenklat precisionslantbruk – Analys i Operations Center | John Deere SE

Heiner and Manuela walk through the John Deere Operations Center to analyze winter wheat and corn yields. They use fuel consumption and productivity data to make decisions that improve farming efficiency.
Alle landwirtschaftlichen Betriebe dokumentieren ihre Arbeit auf die eine oder andere Art und Weise. Die Vorteile der digitalen Dokumentation liegen in der Analyse der gesammelten Daten. Und nach der Ernte ist bekanntlich vor der Ernte. Und damit müssen für die nächste Saison eine ganze Menge Entscheidungen getroffen werden. Und darüber möchte ich heute mit Manuela sprechen. Manuela, was kann ich heute schon mit dem Operations Center im Bereich des Ertrags analysieren?
Ja, Heiner, da würde ich sagen, wir schauen uns doch mal an, was wir für einen Ertrag im Winterweizen in der letzten Ernte hatten. Das siehst du im Operation Center hier.
Ah, in dieser Übersicht sehe ich zum Beispiel direkt die gesamte geerntete Fläche. So, sowie den durchschnittlichen Trockenertrag.
Ja, korrekt. Und jetzt schauen wir uns den Trockenertrag mal genauer an. Und dann siehst du diese gestrichelte Linie, das ist mein Durchschnittsertrag auf den ganzen Flächen. Und dann habe ich hier Felder, die über diesen Durchschnittsertrag liegen und auch Flächen, die unter dem Durchschnittsertrag liegen. Das ist doch schon mal eine Aussage.
Lass uns auch mal die Sorten analysieren.
So, hier siehst du meine Sorten. Das sind alle Sorten, die ich im Winterweizen habe. Die letzten zwei sind Hochprotein Sorten, da legen wir jetzt mal nicht so einen Wert drauf. Aber hier siehst du die erste Sorte, das ist eine, die habe ich dieses Jahr neu ausgesät. Und hier siehst du wieder zum Durchschnittsertrag haben wir hier eine Sorte mit 7,6 Tonnen auf dem Hektar. Das sind zu meinem Durchschnitt 1,4 Tonnen auf dem Hektar mehr. Und bei einem Weizenpreis von 250 Euro kann ich bis zu 350 Euro mehr auf den Hektar bekommen.
Sehr gut. Winterweizen, fertig. Nächste Mais.
Im Mais haben wir einen Sortenversuch in einem Feld angelegt mit drei verschiedenen Sorten. Hier siehst du die Karte, wie sie direkt vom Mähdrescher kommt. Ich mache das jetzt mal ein bisschen einfacher fürs menschliche Auge. Und was wir hier auch sehen, ist ein Durchschnittsertrag von 11,7 Tonnen auf dem Hektar. Das ist für meine Region so erstmal super.
Stimmt. Wenn ich mir die Legende anschaue, sehe ich, dass der Ertrag zwischen 7 und 14 Tonnen sehr stark. Variiert. Das ist eine ganz schön extreme Schwankung.
Ja gut, das ist die typische Heterogenität eines Schlages. Es gibt jetzt Bedingungen, Faktoren, die kann ich beeinflussen wie eine Bodenbearbeitung oder eine Düngung. Und dann kommt aber gerne mal ein Wetter oder ein Boden, den ich nicht beeinflussen kann. Aber das Operation Center hilft mir auf jeden Fall, die Faktoren, die ich beeinflussen kann, zu analysieren.
Deine beste Sorte liefert 12,8 Tonnen pro Hektar.
Ja, und der Durchschnittsertrag war 11,7. Das sind auch hier 1,1 Tonnen mehr auf dem Hektar. Und bei einem Maispreis von 2 200 Euro habe ich hier auch 220 Euro mehr auf dem Hektar.
Manuela 350 mehr im Winterweizen, 220 Euro mehr im Mais. Und das Ganze durch faktenbasierte Entscheidungen. Operation Center und Datentransfer kostenfrei. Da bin ich dabei.
Ja, Heine, und das ist noch nicht alles. Im Operations Center kann ich nämlich neben diesen agronomischen Daten auch noch die Leistung meines Mähdreschers analysieren. Also ich sehe zum Beispiel den Kraftstoffverbrauch, ich sehe den Durchsatz und auch die Produktivität.
So, das ist eben der Vorteil, wenn ich smarte Maschinen mit Konnektivität verknüpfe und das Ganze mit faktenbasierten Entscheidungen aus dem Operations Center kombiniere. Und das nenne ich mal eine smarte Lösung.
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