How To: Raupenbänder vorbehandeln [John Deere 8R Serie]

This is a YouTube video titled "How To: Raupenbänder vorbehandeln [John Deere 8R Serie]" created on July 16, 2020. The content is a detailed instructional guide in German about the proper initial treatment and maintenance of crawler tracks on John Deere tractors, focusing on reducing heat and wear to extend the lifespan of the tracks and related components. It provides technical advice on lubrication, heat monitoring, and transport precautions to prevent damage during use and transport.
Die Art und Weise, wie Ihr neuer Traktor mit Raupenfahrwerk innerhalb der ersten 50 bis 100 Betriebsstunden genutzt wird, kann die Gesamtlebensdauer der Raupenbänder maßgeblich beeinflussen. Wenn in einem Raupenfahrwerk aufgrund von Reibung Wärme entsteht, reduziert dies die Lebensdauer von Bändern, mittleren Laufrollen und Rädern. Wärme entsteht in neuen Raupenbändern sehr leicht regelmäßigen Abständen trockener und staubiger Boden in den Bereich zwischen Rädern und Bändern gegeben wird. Ist kein trockener Boden verfügbar, kann auch ein tonhaltiges Schmiermittel wie Ölbindemittel und oder Talcum verwendet werden. Diese Beschichtung fungiert als trockenes Schmiermittel für die Raupenbänder, bis der Traktor auf einem Feld mit trockenem Boden gefahren werden kann. Geben Sie das Schmiermittel sowohl in den Innenbereich zwischen den vorderen als auch den hinteren Leiträdern. Die Leiträder sind nach innen gewölbt und bieten so Platz für das Schmiermittel. Das Schmiermittel wird dann mit jeder Umdrehung auf dem Raupenband verteilt. Fahren Sie langsam, damit sich das Schmiermittel ausbreiten und die Innenseite der Laufkette beschichten kann. Halten Sie an und wiederholen Sie den Vorgang, damit die Laufkette die ersten 15 Minuten kontinuierlich in trockenem Boden, Ölbindemittel oder Talcum läuft. Bei Transportarbeiten sollte alle 15 Kilometer neues Schmiermittel hinzu. Außerdem empfiehlt sich das Auftragen von Schmiermittel, wenn die Raupenbänder gereinigt oder ausgetauscht wurden oder der Traktor auf gefrorenem Boden zum Einsatz kommt. Prüfen Sie immer wieder mit Hilfe eines Infrarotthermometers oder durch Berührung, ob es in den Laufketten zu einer Wärmeentwicklung kommt. Während der Einlaufzeit durchlaufen die Antriebsstollen und Räder ein Polierverfahren. Überschüssiges Gummi wird weggescheuert und Feinstaubpartikel werden in den Gummi eingeschlossen, was zu einer Reduzierung der Reibung führt. Werden Raupenbänder nicht ordentlich vorbehandelt, kann durch die Reibung ein Wärmeüberschuss in den Führungsstollen, Raupenbändern, mittleren Laufrollen und Rädern entstehen. Wärmebildung in den mittleren Laufrollen kann dazu führen, dass sich das Gummi löst. Die Separation beginnt in der Regel an der Innenseite der mittleren Laufrolle, dem nächsten Punkt zum Führungsstollen. Ein weiterer Grund für Wärmebildung im Raupenfahrwerk sind Straßenfahrten. Reibung zwischen den Stollen und der Straßenoberfläche führt zu einer schnellen Wärmebildung innerhalb der Stollen. Aufgrund ihrer Materialstärke und dem fehlenden Kontakt mit kühlem Boden wird die Wärme nur langsam aus den Stollen geleitet. Die Wärmebildung in den Stollen kann einen Punkt erreichen, an dem eine interne Umkehrung stattfindet. Das bedeutet, dass der Gummi innerhalb der Stollen wieder seinen ursprünglichen geschmolzenen Zustand annimmt. Während der flüssige Gummi abkühlt, können dann in den Stollen Luftblasen entstehen. In den frühen Phasen dieser Umkehrung können in den Stollen Verformungen entstehen. In späteren Phasen können die Stollen aufreißen, wobei es so aussieht, als seien sie mechanisch beschädigt worden. Wird der Schaden nicht behoben, kann die Wärmebildung einen Punkt erreichen, an dem Stahlfäden aus der Karkasse der Raupenbänder herausragen. Selbst nach dem Einlaufen können übermäßige Straßenfahrten dazu führen, dass sich die Laufketten um ein Vielfaches schneller abnutzen als beim Betrieb auf dem Feld. Verwenden Sie bei Transporten mit dem LKW einen Tieflader mit Aluminium oder Gusseisenauslegern für Traktoren mit breitem Spurabstand. Dann müssen Hartholzbretter auf die Ausleger gelegt werden, sodass diese auf gleicher Höhe mit der Ladefläche des Anhängers oder etwas höher sind, um Schäden an den Laufketten zu vermeiden. Mit Hilfe aus Holz gefertigter Rampen können beim Auf und Abladen des Traktors Laufkettenschäden am Tieflader verhindert werden. Die Rampen sollten etwas höher sein als die Ladefläche des Anhängers. Rampen verhindern, dass die Laufketten mit scharfen Punkten auf dem Anhänger in Kontakt kommen.
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