This is a YouTube video titled "Smart Farming in Bayern. Der Milchhof von Josef Eldracher wird mit Sonnenenergie betrieben." created on August 9, 2019. It features a detailed narrative about Josef Eldracher, a bioland farmer in the Allgäu region, and his innovative use of solar energy and hybrid technology in agriculture. The content explains the integration of a hybrid John Deere tractor with an electric battery system, the collaboration between various partners like AÜW, ABB, John Deere, and Hochschule Kempten, and the use of an intelligent energy management system to optimize solar energy usage on the farm. The video highlights the practical application and benefits of smart farming and renewable energy in agriculture.
Josef L. Drache auf dem Weg zum Feld. Eigentlich ein ganz normaler Einsatz für den Biolandwirt aus dem Allgäu. Doch Moment, irgendetwas an seinem John Deere Traktor sieht doch anders aus als gewohnt Richtig. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der John Deere als Hybridschlepper mit einer elektrischen Zusatzleistung von bis zu 100 Kilowatt und 31 kWh speicherbarer Energie. Und die wiederum steckt in diesem Speicher. Doch der Reihe nach Josef Eldracher hat seit vielen Jahren groß angelegte Photovoltaikanlagen auf dem Dach seines Betriebs. Weil die Förderungen aus dem Erneuerbare Energien Gesetz in den nächsten Jahren auslaufen, müssen für ihn wie für viele Photovoltaik Kunden gute Anschlusslösungen gefunden werden. Genau daran forscht das Konsortium CONNECT. Gemeinsam arbeiten das Allgäuer Überlandwerk John Deere Abb. Und die Hochschule. Kempten an intelligenten Lösungen in der Landwirtschaft. Eine mögliche Lösung liegt im verstärkten Einsatz und der Vernetzung elektrischer Verbraucher auf dem Hof. Damit kann die Energie der Photovoltaikanlage möglichst lokal genutzt werden. Smart Farming oder auch E Farming nennt sich das Ganze Und genau deshalb steht nun dieser Schlepper auf der sogenannte Battery Boost. Testweise gemeinsam mit dem AÜW und John Deere werden Parameter festgesetzt und eingestellt. 100 Tage dauert der Versuch und er wurde bewusst in die arbeitsintensive Zeit der Grünlandbewirtschaftung und die bergige Region Allgäu gelegt. Mit Hilfe von Datenloggern der Hochschule Kempten können während des Testzeitraumes alle relevanten fahrzeugspezifischen Daten erfasst werden. Daneben hat der Fahrer jederzeit selbst die Möglichkeit, auf dem integrierten Fahrzeugdisplay verschiedene Fahrmodi auszuwählen und erhält fortlaufend Informationen über Batterie Leistungsparameter, wie beispielsweise dem Ladestatus der Batterie. Das Besondere an diesem Der eingesetzte Hybridspeicher kann auch stationär genutzt werden, da er nicht fest am Traktor verbaut ist. So kann der Traktor auch ohne Batterie eingesetzt werden, während dieser als stationärer Energiespeicher zur Verfügung steht und damit zum Beispiel Melkmaschinen oder Futterroboter versorgen kann. Ein überaus innovatives Konzept, das auf der Landwirtschaftsmesse SIMA in Paris mit einer Goldmedaille beim Innovation Award ausgezeichnet wurde. Das alles macht aber nur dann wirklich Sinn, wenn die elektrischen Verbraucher und der Speicher gemeinsam intelligent gesteuert werden können. Dafür sorgt das flexible und skalierbare Energiemanagementsystem, kurz EMS, von ABB. Alle einzelnen Geräte sind an dieses System angeschlossen. Es wird über diese Bedienoberfläche am Rechner, Tablet oder Smartphone verwaltet. Hier hat der Kunde alles im Wieviel Strom gerade vom Dach kommt, wie viel eigengenutzt und wie viel zugekauft werden muss, welche Geräte gerade aktiv sind und und und. Das EMS basiert auf intelligenten Algorithmen und entscheidet anhand von Prognosen und Live Messdaten, ob und wann zum Beispiel der Speicher zugeschaltet wird, wenn nicht genügend Energie von der PV Anlage kommt oder im umgekehrten Fall, wann Strom ins öffentliche Netz eingespeist und zu einem wirtschaftlich optimalen Zeitpunkt verkauft werden kann. Für Josef Eldracher jedenfalls ein überaus spannendes Projekt und für die Projektpartner AÜW, ABB, John Deere und HKE entstehen so wertvolle Praxisdaten, mit denen das System stetig verbessert werden kann. So kommt man der Antwort auf die Wohin mit dem Sonnenstrom? Einen großen Schritt näher.