So funktioniert Biolandwirtschaft auf 6.000 Hektar

This is a YouTube video titled "So funktioniert Biolandwirtschaft auf 6.000 Hektar" featuring a monologue by Jannis, an agricultural scientist and manager at Hofgut Eichig. The content, created in August 2025, explains organic farming practices on a large scale, including crop rotation, livestock management, and the use of technology like John Deere machinery for sustainable agriculture. The speaker details the farm's certification, animal husbandry methods, and innovative weed control techniques without chemical pesticides.
Das ist im Endeffekt auch automatisch der Unterschied zwischen Bio und konventionell, die Art und Weise der Düngung und des Pflanzenschutzes. Hi, ich bin Jannis, hab Agrarwissenschaften studiert, komme ursprünglich aus Schleswig Holstein, arbeite auf dem Hofgut Eichig als Geschäftsführer. Das Hofgut Eichig ist seit 2015 ein Teil der Denry Gruppe. Seit 2016 bewirtschaftet das Hofgut Eichig komplett alle landwirtschaftlichen Flächen. Öko insgesamt bewirtschaften wir etwas über über 6000 Hektar. Wir haben keinen Mischanbau, sondern das ist alles 100 Prozent Bio. Wir haben über Rinder, davon sind etwa Milchkühe. Wir haben eine sehr vielfältige und große und weite Fruchtfolge. Neben Getreide bauen wir noch Raps an, dann Sonnenblumen, Mais, also Körnermais, Silomais und Leguminosen. Weiter intensiv bei uns wird angebaut das Ackerfutter, Davon weit über 1000 Hektar in jedem Jahr, die wir drei bis fünf Mal im Jahr schneiden. Aktuell haben wir zwei John Deere Häcksler und entsprechende Abfuhrtechnik. Die meisten Traktoren bei uns vor Ort sind John Deere Traktoren. Wir haben etwa 21 Traktoren bei uns am Standort. Wir haben Offenställe, die lichtdurchflutet sind. Die Kühe kriegen im Endeffekt Licht ab, Sonne ab, Regen, sind eben das ganze Jahr über quasi draußen in der Witterung, haben direkten Weidezugang. Eine weitere Besonderheit ist unsere kuhgebundene Kälberaufzucht. Das bedeutet im Endeffekt, dass unsere Kälber bei einer Amme oder bei der leiblichen Mutter vier Monate lang groß. Werden und im Familienverbund im Endeffekt aufwachsen. Und das ist eigentlich ein Novum, gerade auf der Betriebsgröße, die wir bei uns vor Ort haben. Bei uns auf dem Hofgut Aichig sind wir Bioladen und Biokreis zertifiziert. Das bedeutet, wir dürfen weder Pflanzenschutzmittel noch Düngermittel verwenden. Das bedeutet im Endeffekt, wir versuchen den Humusgehalt im Boden durch eine Fruchtfolge zu verbessern, zum Beispiel mit der Verwendung von organischen Düngemitteln. Darüber hinaus verwenden wir zur Beikrautregulierung Striegel und bei Reinkulturen verwenden wir Hacken. Autopass benutzen wir bei uns auf der Hacke. Das ist dazu da, die Hacke in der Reihe zu führen, denn über Autopass wird jede einzelne Reihe im Endeffekt aufgezeichnet. Funktionieren tut das so dass bei der Aussaat eine Linie aufgezeichnet wird von der Reihe der Reihenkultur und diese Linie wird wieder genutzt, also der Pars im Endeffekt bei der Hacke. Die Hacke nutzt dann im Endeffekt die aufgezeichnete Saatreihe und kann genau zwischen den Saatreihen die Fläche hacken. So benötigen wir kein Pflanzenschutzmittel, das Auto passt es da vielleicht schon besonders prädestiniert für den ökologischen Landbau. Bei uns geht es um Verlässlichkeit, aber auch um technologische Lösungen. Wenn die Ernte ansteht oder Bodenbearbeitung ansteht, müssen die Maschinen funktionieren, müssen verlässlich sein, aber sie müssen auch effizient sein. Ich merke einfach, dass wir bei John Deere eine schöne Paketlösung haben aus Softwarelösung, Digitalisierung und wiederum praktischer Verlässlichkeit out.
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