Achtung toxisches Management

A short German-language YouTube episode by Michael Heitkötter warning about "toxic management." After contrasting widespread claims by managers (96% say their leadership is fine) with employee dissatisfaction (70% unhappy), Heitkötter defines toxic management and presents three archetypes that damage teams: the "Nettigkeitsmanager" (overly nice, avoids conflict), the "Bulldozer" (emotionally distant, unempathetic) and the "Kontrolletti" (micromanager). He gives concrete workplace examples (including a restaurant where toxic leadership led to staff turnover and customer-facing problems) and urges leaders to seek feedback, work on personal development, and balance firmness with respect to improve team performance and retention.
Questions this video answers
96 percent
70 percent
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Sie hören und lesen vielleicht immer wieder über toxische Mitarbeiter. Das sind die Mitarbeiter, die ihrem Team nicht wirklich gut tun. Das sind die, die immer wieder rumnörgeln. Das sind die, die immer wieder die Stimmung im Team zerstören. Das sind die, die gar nicht wirklich Teil ihres Teams sein wollen. Wenn sie solche Mitarbeiter haben, dann leidet die Stimmung. Wenn die Stimmung leidet, dann leidet auch die Leistung und und ihre Kunden werden dementsprechend unzufrieden. Was aber ist mit toxischem Management? Ja, es gibt auch unter dem Management, unter Führungskräften Leute, die ihrem Team nicht gut tun. Und wie sie das erkennen können, sowohl bei sich selbst als auch bei ihren Führungskräften und welche Auswirkungen das haben kann, das erzähle ich Ihnen in dieser Episode. Ja, toxisches Management, das ist meistens so ein kleines Tabuthema, weil viele Führungskräfte und Geschäftsführer sind ja davon überzeugt, dass sie das, was sie tun und wie sie führen, gut ist. Es hat eine Studie ergeben, dass 96 Prozent der Führungskräfte meinen, dass so wie sie führen, es okay ist und dass das auch so ihrem Team gefällt. Nur es ist aber auch eine Studie, die sagt, dass 70 Prozent der Mitarbeiter mit ihren Vorgesetzten nicht zufrieden sind. Ich glaube, Sie erkennen da eine kleine Diskrepanz. Okay, das kann natürlich nicht so ganz aufgehen, wenn wir 96 Prozent sind davon überzeugt, dass sie gut führen. 70 Prozent der Teams und Mitarbeiter sind der Meinung, dass sie keine gute Führungskraft haben. Jetzt ist aber die Was ist denn überhaupt ein toxisches Management? Was ist denn das, was dem Team nicht gut tut? Da wollen wir einmal anfangen. Zunächst einmal gibt es da so drei Arten von Managern von Vorgesetzten, die für so eine toxische Umgebung dementsprechend sorgen können. Der erste dieser Art ist typischerweise der Nettigkeitsmanager. Das ist der Kumpel. Das ist der Freund des Teams. Das sind die, die keine Ansagen machen. Harmonie ist extrem wichtig für diese Manager. Deswegen werden keine Ansagen getroffen. Es werden auch keine Arbeitsanweisungen gegeben, weil alles ja so harmoniestimmig sein soll. Konflikten gehen diese Manager aus dem Weg, weil sie mögen Harmonie und Konflikte ist nicht gut und denen gehen sie aus dem Weg. Oder wenn Konflikte entstehen, dann werden sie durch diesen Manager nicht behoben. Ich habe das schon mal erlebt, dass ein oder andere Kunde, den ich hatte, wenn solche schlechte Stimmung im Team war und vorherrschte, die wirklich aus dem Unternehmen gegangen sind. Sie sind nach Hause gefahren, sie sind zu Kunden gefahren, weil sie es nicht ausgeladen haben, ausgehalten haben. Also die erste Art, die für so eine toxische Stimmung sorgen kann und auch dementsprechend dafür sorgt, dass das Team nicht richtig funktioniert, ist dieser Nettigkeitsmanager. Das ist OK, empathisch zu sein. Es ist auch völlig okay, nett zu sein. Wir haben aber eins zu tun. Wir haben fair, respektvoll zu sein dem Team gegenüber und vor allen Dingen, dass die Leistung erbracht wird. Und nur den Konflikten aus dem Weg gehen hilft immer nur, nämlich Ihnen selbst, der Führungskraft, die diese Harmonie haben möchte andere im Team beobachten. Das und das gibt es doch nicht, dass da jetzt nicht eingegriffen werden. Und meistens zerreißt dann so ein Team, weil die guten Mitarbeiter Das mache ich so nicht mit und ich gehe. Der zweite Manager, der so toxisches Gift verspritzen kann in einem Team, ist typischerweise der Bulldozer, der kühle Bulldozer. Emotional, sehr distanziert, empathisch, Was ist das? Und das ist dementsprechend, was auch den Mitarbeitern wirklich zu schaffen macht. Nicht wirklich, ich komme an meinen Vorgesetzten nicht ran, ich bekomme auch kein Feedback von meinem Vorgesetzten. Sehr distanziert, sehr kühl quasi wirklich Zahlen, Daten, Fakten sind wichtig. So ein Management kann über lange Zeit einem Team nicht gut tun, weil als Führungskraft haben wir nun mal mit den Mitarbeitern zu tun, wir haben mit Menschen zu tun und da haben wir mit Emotionen und auch mit Empathien umzugehen. Und hier brauche ich jemanden, der natürlich auch empathisch ist. Sie dürfen empathisch sein, Sie dürfen so ein bisschen die Stimmungen und Emotionen auch dementsprechend fühlen und auch ergreifen und vor allen Dingen darauf eingehen. Im sehr extrem sind wir dann wieder in der Nettigkeitsfalle, aber im anderen Extrem sind wir da in diesem Bulldozer Format, die wirklich nur darüber gehen, die über die Emotionen des Teams gar nicht drauf eingehen. Und das kann einem Team nicht gut tun. Und auch dementsprechend hier das Ergebnis, dass meistens zuerst gehen immer die guten, dass dann die guten Mitarbeiter das Unternehmen oder das Team verlassen. Der dritte Art von Manager, die extra toxisch ist für ein Team, ist der Kontrolletti. Das sind die Manager, die alles, alles, alles selber kontrollieren wollen, die alles, alles, alles am Liebsten selber machen wollen und dementsprechend, das ist so dieses klassische Mikromanagement, die geben dem Team und den Mitarbeiter keine Luft zum Atmen, keine Luft, um sich selber zu entfalten. Und das sorgt auch dafür, dass ein Team nicht so gut funktioniert oder auch dementsprechend, dass es ein gut funktionierendes Team zerreißen kann. Ich habe zwei Beispiele neulich wirklich auch gesehen und auch erlebt, weil durch ein toxisches Management wirklich ein, ja, das ist ein Restaurant, wo wir ganz gerne hingehen regelmäßig und weil das Management toxisch war, hat es ein richtig, wirklich ein richtig, richtig gut funktionierendes Team zerrissen. Das heißt, die ersten Mitarbeiter haben gekündigt, dann wurde natürlich dieser ganze Mehraufwand, wenn natürlich jemand weg ist, entsteht Mehraufwand auf das aktuelle Team, dementsprechend übergestülpt und die mussten das ausbaden und das hat nicht funktioniert. Und deswegen gibt es einen extremen Bruch gerade und das merken natürlich auch die Kunden in diesem Restaurant. Und deswegen dürfen sie darauf achten, einmal bei sich wo habe ich noch mal Sachen, wo ich ein bisschen nacharbeiten darf, wo bin ich an einigen Stellen zu nett, zu harmoniebedürftig, wo bin ich zu sehr Kontrolletti, wo fahre ich meinem Team selber noch zu sehr in die Parade oder wo habe ich eventuell gewisse Schwingungen und Stimmungen in meinem Team nicht oder nicht rechtzeitig mitbekommen. Unternehmensführung, Management ist natürlich auch Persönlichkeitsentwicklung, das heißt, ich darf an mir selbst arbeiten. Sie dürfen schauen, welche Fähigkeiten und Kompetenzen darf ich weiter ausbauen, um in meiner Führung besser zu werden. Auch hier bedarf es einfach mal einen Blick von außen. Ich darf mir auch mal Feedback von meinem Team geben, das wäre das interne Spiegeln, weil ich möchte natürlich auch sehen, mein Selbstbild. Und da dürfen Sie mal abgleichen, auch mit Ihrem Fremdbild, also mit dem Team. Sehr häufig gebe ich natürlich dann auch als Experte in Führung, wenn ich dort mal mitlaufe, dass ich dann auch einfach sage, hier an dieser Stelle dürften noch mal die Kompetenzen etwas ausgebaut werden, damit Führung einfach besser funktioniert. Schauen Sie eine gute Führung. Und gerade wenn wir im Bereich Fachkräftemangel uns dementsprechend bewegen, ist natürlich wichtig, dass Führung die beste Recruiting Maßnahme ist. Kümmern Sie sich um Ihr Team nicht alles gefallen lassen, bitte da nicht falsch verstehen. Also nicht Opfer der Mitarbeiter werden, was ich auch sehr oft erkenne, das ist auch nicht gut, das ist auch giftig für ein Unternehmen und für ein Team. Nur dass ich auch Grenzen ziehe und nicht alles mitmache, weil ich dann, naja, wenn ich jetzt hier dazwischen greife, wenn ich jetzt in den Konflikt eingreife, wenn ich jetzt meinem Mitarbeiter mal eine Ansage mache, dann wird der Mitarbeiter das Unternehmen sofort verlassen. Nein, das passiert nicht. Schauen Sie, wenn in Ihrer Familie, wenn in Ihrer Freundschaft, wenn in anderen, wenn Sie dort mal eine Ansage machen, dann wird Ihnen ja auch nicht sofort die Freundschaft gekündigt Oder Sie sind als Kind sofort bei dem ersten Konflikt weggelaufen, weil Sie Ihre Eltern doof fanden. Also es gibt da immer noch ein paar Abstufungen. Genauso ist es bei einem Team. Man muss einfach auch sehen, dass die Mitarbeiter, ja da, wo sie gerade sind, zum einen sind sie es gewohnt, sie wissen, was funktioniert, sie wissen aber auch selbst, was nicht funktioniert. Und deswegen ist dann auch immer eine gewisse Hürde dabei, wirklich zu kündigen und auch dann das Team zu verlassen. Sie dürfen nur, und das ist wieder das toxische Management, sie dürfen nur an sich selbst oder wenn Sie ein Führungsteam haben, da auch genau hinschauen, dass das Ganze auch wirklich funktioniert, dass die Führung funktioniert, dass es wirklich passt und dass auch nicht immer dann die ganzen Mitarbeiter schuld sind. Manchmal ist es auch das toxische Management. Also gehen Sie dort ran, bleiben Sie dort auch am Ball und bleiben Sie weiter in Führung.
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