Dies ist der größte Fehler im Recruiting

Michael Heitkötter says companies treat recruiting like a one-time job posting when it should be a sustained campaign. Most fail on visibility: the market doesn't know they're hiring. Recruiting is a leadership responsibility, not an administrative task.
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Geschäftsführer und Führungskräfte beschweren sich aktuell sehr über den momentanen Fachkräftemangel. Sie beschweren sich, dass sich nicht die richtigen Bewerber melden oder auch nicht genügend Bewerber. Aber ganz Wenn wir da mal reinschauen, wird häufig eine einzige Stellenanzeige gepostet und dann wird sich gewundert, dass sich nicht in Scharen die ganzen Bewerber melden und vor allen Dingen auch die richtigen Bewerber. Es wurde doch eine Stellenanzeige gepostet. Ganz ehrlich, da wundert mich nichts mehr. Und warum und vor allen Dingen, was Sie dagegen tun können, das erzähle ich Ihnen in dieser Episode. Ja, in jeder Branche, in jeder Unternehmensgröße ist das Thema Fachkräftemangel angekommen. Wir brauchen Mitarbeiter, wir suchen dich. Überall sieht man Aushänge, Stellenanzeigen und so weiter. Nur hier ist häufig Es wird und das erlebe ich in den Coachings und in den Gesprächen mit Führungskräften immer immer wieder. Es wird ja wir haben ja da eine Stellenanzeige gepostet, es haben sich aber keiner drauf beworben oder auch nicht die richtigen. Das wundert mich nicht zum Ersten Recruiting ist eine Kampagne und nicht einmal eine Stellenanzeige posten. Es ist eine Kampagne, wo ich dranbleiben darf. Es ist eine Kampagne, die eine gewisse Laufzeit hat. Es ist eine Kampagne, die ich messen darf, diese Erfolge. Nur sehr häufig erlebe ich, dass Recruiting irgendwie als lästig empfunden wird, dass es gesagt Naja, jetzt lass uns das mal schnell posten und dann gehen wir wieder in unseren Alltagsaufgaben über. Ich wundere mich nur, was sind denn das dann für Alltagsaufgaben? Als Geschäftsführer und Führungskräfte ist doch die passenden Teammitglieder in unserem Team zu haben, unsere Aufgabe. Das heißt, wir haben uns darum zu kümmern. Wir haben im Markt zu schauen, dass wir dann immer regelmäßig die passenden Bewerber finden. Natürlich ist die Umsetzung, die ich in ein Team geben darf oder auch an eine Personalabteilung oder auch an einen Dienstleister. Aber verantwortlich ist doch der Geschäftsführer, die Führungskraft, der Teamleiter. Und deswegen ist es, dass man das so als lästig abtut, hat mich das immer wieder gewundert. Als ich damals Führungskraft bei Oracle war, Da haben sich dann die Manager getroffen, es gab solche Managerrunden und dann wurde oft Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin hat wieder gekündigt und jetzt muss ich wieder Recruiting machen. Jetzt muss ich wieder den passenden Mitarbeiter, den passenden Nachfolger finden. Aber es ist unser Job. Es ist ein Teil unserer Führungsaufgaben, um die wir uns zu kümmern haben, auch wenn es vielleicht lästig ist, aber wir haben uns dieser Aufgabe anzunehmen und dann dieses mit einmal eine Stellenanzeige zu posten und Naja, es hat ja nicht funktioniert. Schauen Sie, Sie haben einen Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiter soll einen Kunden anrufen, der einen großen Auftrag bei Ihnen platzieren möchte. Jetzt kommt der Mitarbeiter zu Ihnen zurück und Chef, pass auf, ich habe einmal beim Kunden angerufen, hat aber nicht funktioniert. Sorry, diesen Auftrag kriegen wir nicht. Was würden Sie jetzt diesem Mitarbeiter sagen? Sie würden Bleib dran, Ruf wieder an. Schau, dass du ihn erreichst, weil wir wollen unbedingt diesen Auftrag haben. Und genauso ist es im Recruiting. Wir dürfen dranbleiben. Es ist eine Kampagne. Ich darf schauen, dass die Stellenanzeige vernünftig ist. Und was alles zum Recruiting gehört, habe ich ja auch in meinem Buch Mythos Führung erzählt oder das erkläre ich auch im Leaders Club. Es gehört dazu, eine Stellenanzeige zu haben, die modern ist, wo ich aus diesem Bewerberdschungel und aus dem Anbieterdschungel einfach mal ein bisschen heraussteche. Dann darf ich mir überlegen, wenn die Stellenanzeige gegriffen hat, funktioniert die Landingpage, wo die Bewerber hinkommen? Das ist wie ein Marketing Funnel, nur nicht jetzt für Kunden oder für neue Leads, sondern für neue Mitarbeiter. Ist die Landingpage gut? Habe ich dort eine Schnellbewerbung? Wenn ich eine Schnellbewerbung bekommen habe, wie schnell rufe ich dann auch bei dem Bewerber an oder bei der Bewerberin? Es ist eine Kampagne und mit einmal ist es nun mal nicht getan. Hier ist eins Wenn diese Kampagne einmal gut aufgesetzt ist, dann lasse ich die doch auch weiterlaufen. Ganz egal, ob ich gerade aktiv suche oder nicht aktiv suche. Ich kann ja auch einen Bewerberpool aufbauen. Ich kann Initiativbewerbungen dadurch auch bekommen, weil immer dieses Einschalten und Abschalten und auch wieder dann Jetzt haben wir das Team gefüllt, jetzt hören wir wieder auf mit dem Recruiting. Kostet Zeit und kostet Geld und vor allen Dingen Nerven. Schauen Sie, Und wenn dann ich Naja, ich habe halt nicht die richtigen Bewerber bekommen, die Bewerber waren Torfnasen. Das war nicht richtig, Die waren nur faul. Alles das, was an Ausreden ist. Schauen Sie, Sie wollen auch von Ihrem Team nicht nur immer Hier ist ein Problem, hier ist jammern, sondern Sie wollen Lösungen haben. Wenn ich mit Geschäftsführern und Führungskräfte arbeite, wird erst mal gejammert und dann sage Machen Sie mir doch mal einen Lösungsvorschlag. Also man fällt so ins eigene Verhalten zurück, was man von seinen Mitarbeitern gar nicht haben möchte. Hier darf ich mir einfach mal schauen, was gibt es noch für Lösungen? Und dann wenn der Angler in einem Teich fischt und niemand anbeißt oder Fische anbeißen, die er nicht mag, oder Fische anbeißen, die doof sind, was macht der Angler? Er geht zu einem anderen Teich. Und genauso ist es auch im Recruiting. Ich habe so viele Kanäle, ich habe so viele Möglichkeiten und das ist nicht nur Social Media, wo ich zu fischen habe, sondern ich habe andere Möglichkeiten und und ganz, ganz viele Teiche, die mir zur Verfügung stehen, um die passenden Bewerber dementsprechend zu finden. Tun Sie mir einen Gefallen, Bleiben Sie da dran. Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie uns mal so eine Kampagne aufsetzen. Lassen Sie uns das einmal ganz ordentlich angehen. Manchmal werden Stellenanzeigen gepostet, die schon das letzte Mal oder vor Jahren nicht richtig funktioniert haben. Warum sollen die denn dann heute oder in der heutigen Zeit funktionieren? Hier darf ich was umformulieren, hier darf ich was anders machen. Also nehmen Sie sich Zeit, nicht nur immer jammern. Es sind schwierige Zeiten. Aber hier ist eine these, die ich Fachkräftemangel in Ihrem Unternehmen ist häufig ein Sichtbarkeitsmangel und Attraktivitätsmangel von Ihrem Unternehmen, von Ihrem Team. Hier sind ein paar Wissen die Leute da draußen? Wissen die Bewerber da draußen, dass es sie gibt, also dass es sie als Unternehmen gibt? Sind sie da sichtbar? Die zweite Frage Wenn sie sichtbar sind, wissen die Bewerber da draußen, dass sie überhaupt suchen, dass sie Mitarbeiter benötigen? Und die dritte Frage Wissen die dann auch, dass sie suchen? Und wissen die auch genau, was sie zu bieten haben? Was ist das Besondere, was sie zu bieten haben? Diese drei Fragen gibt es. Und wenn Sie auf eine dieser drei Fragen mit Nein beantwortet haben oder ein Nein gegeben haben, dann bitte dort nacharbeiten. Sind Sie dort im Bewerbermarkt bekannt? Sind sie sichtbar? Wissen die, dass die suchen? Und wissen Sie auch, was sie zu bieten haben und dann darf der Recruiting Prozess, egal ob großes Unternehmen oder kleines Unternehmen, einfach richtig gut funktionieren. Das ist kein Rocket Science, das ist auch ja ein bisschen aufwendig zu Beginn, weil wenn Sie jahrelang da nichts getan haben oder auch nicht suchen brauchten, dann wurde da natürlich auch nichts gemacht. Nur wenn wir das einmal aufgesetzt haben, wenn es einmal da ist, wenn die Stellenanzeige gut getextet wurde, dann ist es ja auch wieder gut für die nächsten ein, zwei Jahre. Erst dann müssen wir vielleicht mal wieder Anpassungen machen. Wenn es funktioniert, haben wir den Aufwand jetzt einmal gemacht und der ist auch gut für die nächsten Monate. Bleiben Sie dran, nicht jammern, Lösungen finden, das wollen Sie auch von Ihrem Team. Sehen Sie es als Kampagne und sehen Sie es vor allen Dingen als Teil Ihrer Geschäftsführer und Führungsaufgabe, dass das Recruiting bei Ihnen funktioniert und nicht anderen in Ihrem Unternehmen oder anderen da draußen der Markt, die Situation, die Bewerber die Schuld geben, sondern packen Sie es an, gehen Sie es an, bleiben Sie in Führung. Ihr Michael Heidkötter.
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