Endlich richtig delegieren || KAFFEE MIT MICHAEL

A short German coaching episode by Michael Heitkötter on delegating effectively in leadership. He emphasizes delegation is learnable, the need to shift from doing to managing, trust the team, ask 'who' (not 'how'), define concrete results and deadlines ("Wer macht was bis wann?"), track delegated tasks in a system, and require explicit feedback before marking tasks complete.
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Eine weitere Folge Kaffee mit Michael. Herzlich willkommen, schön, dass du dabei bist. Ich freue mich sehr. Heute mit einem Dauerthema im Bereich Unternehmensführung und auch Führung an und für sich das Thema richtig delegieren. Bevor wir dazu kommen, erst einmal vielen, vielen Dank für gestern. Da sind ja schon ersten Empfehlungen quasi so reingekommen. Ich hatte ja gestern gesagt, wenn du das teilst, das Kaffee mit Michael, wenn du anderen darüber informierst, wenn du das ein bisschen teilst, auch den Unternehmerguide, dann bekommst du natürlich eine Tasse und die ersten Tassen sind auch gestern schon rausgegangen. Und wenn du also das einmal teilen möchtest, wenn du anderen informierst, dass es Kaffee mit Michael gibt oder auch den Unternehmerguide, schick mir gerne den Screenshot zu, dass du es geteilt hast und dann geht sofort die Tasse auch an dich raus. Richt delegieren. Da steht das Thema, ein Dauerbrenner für das Thema Führung. Es geht ja immer um diese 7 Unternehmeraufgaben und jetzt ist genau dieser eine Bereich, weil ein Bereich für die Unternehmeraufgaben ist ja Team und Führung und da geht das Thema Delegieren natürlich exakt hinein. Delegieren gebe ich zu, ist gar nicht so einfach. Die gute Nachricht ist aber, delegieren ist lernbar. Führung ist lernbar, wenn du es möchtest. Das ist das, was ich auch meinen Kunden, meinen Unternehmern und auch deren Führungsteams beibringe, wie geführt wird und auch wie vernünftig delegiert wird. Meistens ist es ja so, dass für uns als Unternehmer, als Unternehmensinhaber dieses Thema Führung und Delegieren ein bisschen schwierig ist, weil wir alles ja schon selbst gemacht haben. Das sind ja diese Unternehmerrollen, die wir haben. Weil zu Beginn haben wir das Unternehmen gegründet, da waren wir selbst der Macher, derjenige, der alles selbst und ständig gemacht hat und alle Aufgaben ausgefüllt hat Und jetzt mit mehr und mehr Teamstärke, wo die Mitarbeiter kommen, jetzt bist du ja nicht mehr mehr in dieser Macherrolle, sondern in der eher Manager Rolle. Das heißt, dass du Aufgaben delegierst, dass du führst mehr zu diesen Rollen, habe ich auch im Next Level Unternehmer Guide geschrieben, den du dir hier durchlesen kannst oder auch runterladen kannst. Das heißt, es ist natürlich für uns ein bisschen schwierig, weil wir es gewohnt sind und weil wir diese Aufgaben im Unternehmen natürlich auch selbst richtig, richtig gut können. Hier ist natürlich dann das eine, dass wir erst einmal selbst im Kopf diesen Shift machen und in unserem Unternehmen, dass wir einfach Ich habe ein Team, die sind jetzt für diese Tätigkeiten da und haben das auch auszuführen und nicht mehr du. Der zweite Punkt ist Delegieren ist eine Frage des Vertrauens. Also dein Team darf dir vertrauen, aber auch du deinem Team. Wenn du das nicht tust, dann kommen natürlich so die ersten Anzeichen, dass du die Sachen nicht delegierst, dass du Aufgaben nicht delegierst, weil du Ach, das wird ja eh nichts, also mache ich das lieber selbst. Dieser Spruch ist typischerweise auch so der Tod eines jeden Teams, weil dann machst du wirklich nur noch alles. Und hier ist Dein Team ist nur so gut, wie deine Führung ist. Okay, ich mach dir noch Dein Team ist nur so gut, wie deine Führung ist. Das heißt, dein aktueller Status quo in deinem Team, bei deinen Mitarbeitern ist Feedback auf deine Führung. Das heißt, wenn dein Team, wenn du nicht so das Vertrauen hast, wenn dein Team gerade nicht so die Aufgaben macht, wie sie tun sollen, ist es Feedback. Und dann ist nicht nur immer, dass dein Team die Torfnasen sind, Dann ist ja immer die Wer hat die Torfnasen eingestellt? Okay? Sondern dass du auch dann ü Was muss ich denn an meiner Führung dann einfach mal anders machen? Also das mal so als Einstieg. Also der erste Punkt ist erstmal, dass ich mir das Bild bewusst mache, dass ich halt jetzt meine Rolle verändert habe und ich dann auch in diese Managerrolle gehe, damit mein Team die Aufgaben auch erledigen kann. Dann kommen wir zum zweiten Punkt, was ich dir mitgeben möchte, zum Thema Richtig delegieren. Du darfst dir ein Mantra sagen. Es gibt auch ein Buch darüber, das glaube ich von Dan Sullivan geschrieben wurde. Das heiß Frage nicht wie, sondern wer. Da wir ja gewohnt sind, aus der Macherrolle zu kommen, kommt bei uns ja sofort immer wieder in den Kopf, wenn eine neue Aufgabe auf den Tisch kommt. Wie kann ich das erledigen? Das ist die falsche Frage. Wenn du das Team hast, die richtige Frage Wer aus meinem Team ist der richtige Spezialist, die richtige Fachkraft, um das auszuführen? Das heißt, du darfst dir immer wieder Muss ich das denn überhaupt machen? Ist das überhaupt jetzt noch meine Aufgabe? Und bin ich denn überhaupt die beste Fachkraft oder Manager, um diese Aufgabe zu erledigen? Und ich hoffe, in einigen Bereichen kriegst du ein Nein, weil du ja die Spezialisten und gute Mitarbeiter wirklich eingestellt hast? OK, das ist einmal unglaublich wichtig. Jetzt rattert hier der Drucker. Ich hoffe, es stört nicht, aber ich hab gar nichts gedruckt. Keine Ahnung, ich mache einfach mal weiter. So, dann kommen wir zu dem Part, dass viele Manager, viele Unternehmer einfach nur sagen zu ihren Mitarbeitern kannst du das mal eben machen? Das ist die falscheste Aufgabe oder das falscheste Delegieren, was du machen kannst. Und es ist immer wieder, dass du dir das auch als Mantra sagst. Wer macht was bis wann? Häufig fehlt. Wir fangen mal hinten an. Häufig fehlt. Bis wann muss diese Aufgabe denn erledigt sein? Da wird Kannst du das mal eben erledigen? Was heißt mal eben? Es ist keine Deadline da. Ich muss immer eine Zeitangabe mit dabei haben, damit der Mitarbeiter weiß auch also wenn er okay, das mache ich, Kann ich das bis dahin fertig machen? Ja oder nein? Was muss gemacht werden? Es ist nicht die Aufgabe, die auch beschrieben wird, sondern hier würde ich auch dementsprechend sagen Danke, dass mir jemand hier Daniel, dass du sagst, der Drucker ist nicht zu hören. Sehr gut. Dann kommen wir zu dem Was muss gemacht werden? Wie soll das Ergebnis aussehen? Das ist die zweite Sache, die du auch deinem Team mitteilen darfst, wenn du Aufgaben delegierst und nicht, dass nur diese Aufgabe ansteht. Wenn die nicht genau wissen, was das Endergebnis der Aufgabe ist, weiß ich auch nicht, wie genau ich diese Aufgabe erledigen muss. Also jedes Mal wirklich Wer macht was bis wann? Ehrlich, das ist so einfach und das hängt dir gerne an deinen Monitor. Schreib dir das als Bildschirmhintergrund rein, damit du das immer wieder als Mantra in Erinnerung bekommst, damit du wirklich weiß habe ich jetzt nur die Aufgabe wirklich weitergegeben oder fehlte da noch was? Die Deadline bis wann ist so wahnsinnig wichtig? Zum Dritten Wenn du Aufgaben delegierst, heißt es nicht, dass sie bei dir komplett vom Tisch sind. OK, Wenn du Aufgaben delegierst, musst du sie auch im Blick halten. Also du musst auf dem Schirm Welche Aufgaben hast du an wen delegiert und bis wann sollten die gemacht werden? Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, aber du musst ja nachhalten. Zwar die Tätigkeit delegiert, aber du als Unternehmer bist ja für alles das, was in deinem Unternehmen passiert, wirklich dann auch verantwortlich. Du musst es nicht machen, aber du bist verantwortlich. Also musst du nachhalten, an wen hast du delegiert und bis wann musste die Aufgabe gemacht werden. Und hier ist ein Tipp. Ich benutze eine App und da ist meine ganze To Do Liste drin. Wenn ich eine Aufgabe delegiert habe, geht es in den Ordner. Ich sage jetzt mal Mitarbeiter A. Das heiß, es ist nicht mehr auf meiner To Do Liste, aber es ist in einem Projektordner in dieser To Do Liste in Mitarbeiter A und die Deadline. Das heiß jeden Tag sehe, was sind meine To Dos, wo ist aber auch heute die Fälligkeit von To Dos, die ich delegiert habe, entweder an eigene Mitarbeiter oder auch an Dienstleister. Und damit hältst du diese Aufgaben im Blick, weil du kennst es vielleicht auch, dass du halt immer wieder das sollte doch gemacht werden. Ist das jetzt erledigt? Weiß ich nicht. Und hier kommen wir zum letzten Punkt für heute als Tipp zum Delegieren. Sage deinen Mitarbeitern und deinem Team, die Aufgabe ist erst erledigt, wenn sie dir Feedback gegeben haben Und Feedback heißt, ich habe das gemacht, so und so und so, sondern einfach ist erledigt, Ende. Dann erst geht die Schublade bei dir im Kopf zu und du musst nicht mehr darüber nachdenken, wurde das jetzt gemacht, wurde der Kunde angerufen, ist es rausgegangen und so weiter. Das heißt also hier ist auch, dass du dein Team erziehst, dass du, wenn du ein Feedback bekommst oder deine Führungskräfte erledigt, dann ist es auch erledigt. Das kann mündlich passieren, Das kann per WhatsApp passieren, das kann per E Mail, das ist völlig egal. Aber erst dann geht es ja wirklich auch bei mir aus der To-Do-Liste aus dem Kopf. Raus und dann kann ich es auch wirklich als erledigt in meiner zu kontrollierenden delegierten Aufgaben rauslöschen. Das sind so ein paar Tipps. Also nochmal. Erster Delegieren ist nicht so ganz einfach. Du musst aber auch im Kopf diesen Switch machen von Macher zu Manager. Auch hier gerne nochmal der Unternehmerguide findest du auf meiner Webseite for free. Da sind die Aufgaben dementsprechend erklärt. Zweiter Du musst dir die Frage stellen, nicht wie muss die Aufgabe gemacht werden, sondern wer aus deinem Team ist, die beste Fachkraft ist der beste Macher und Macherin, dem du das dann übertragen kannst. Dritter Punkt die delegierten Aufgaben auch noch auf dem Schirm haben, also in deiner To Do Liste, nur die wurde halt delegiert, dass du Heute muss ich Feedback kriegen von Mitarbeiter B, weil diese Aufgabe heute erledigt werden muss. Und dann der vierte Punkt wä Sag deinem Team, wenn du Feedback bekommst, ist erledigt. Erst dann geht bei dir im Kopf oder auf der To-Do-Liste auch die Schublade. Zu und dann ist die Gabe auch wirklich erledigt. Also ich hoffe, dass du da ein bisschen hilfst. Wichtig ist ein Mantra Wer macht was, bis wann, Ein ganz konkretes Ergebnis, eine ganz konkrete Deadline. Das hilft schon mal eine ganze Menge weiter. Ja, vielen lieben Dank, dass du dabei warst. Wenn du einen Link teilst von Kaffee mit Michael, wenn du teilst, das darauf hinweist, dass ich diese Serie habe, dann schick mir gerne unter michaelichaelheidkötter dein Screenshot, dann schicke ich dir die Tasse zu als Dankeschön, dass du das geteilt hast. Und in diesem Sinne geht es morgen weiter mit Zieleplanung, die auch wirklich funktioniert, weil meistens werden immer Ziele gemacht, verschwinden in der Schublade, dann sagt man sich, da war ja mal ein Ziel und da erzähle ich dir, wie du Zieleplanung machst, dass die auch wirklich in deinen Alltag integriert wird. Danke fürs Liken, danke fürs Teilen, danke fürs Kommentieren. Ich wünsche dir einen schönen Tag und vor allen Dingen nicht vergessen, immer einen Kaffee im Anschlag zu haben. Bis dann, Ciao, dein Michael.
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