Fehler beim Onboarding neuer Mitarbeiter || KAFFEE MIT MICHAEL

Michael Heitkötter breaks down three phases of onboarding: preparation, orientation, and integration. He recommends a documented plan with 1/3/6-month goals, feedback every 14 days, and assigning a mentor to help new hires feel at home and stay longer.
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Guten Morgen, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Kaffee mit Michael. Schön, dass du dabei bist, schön, dass du eingeschaltet hast. Und es geht um ein unglaublich wichtiges Thema, was ich immer wieder in meinen Unternehmer Coachings erlebe und sehe, dass das nicht so stattfindet, wie es eigentlich sollte, nämlich das Onboarding neuer Mitarbeiter. Ich gehe heute ein bisschen darauf ein, was Fehler, was kannst du tun für ein vernünftiges Onboarding. Es sind nur wenige Aspekte, die zu beachten sind, die sind aber unglaublich wichtig und deswegen gehen wir da heute drauf ein. Ja, mein Name ist Michael Heidkötter. Ich unterstütze Selbstständige und Unternehmer dabei, sich und ihr Business auf das Next Level zu bringen für mehr Zeit, für mehr Freiheit und für mehr mehr Wachstum. Guten Morgen in den Chat. Ich sehe die, die live dabei sind, schreiben schon im Chat einen guten Morgen. Ich hoffe, ihr habt alle euren Kaffee soweit im Anschlag. Ich habe es auf jeden Fall, Lasst uns mal einsteigen. Also zum einen möchte ich mich einmal bedanken, weil ich habe ein Feedback auch bekommen, dass sogar im Unternehmen die Folgen mit dem Team geschaut werden zusammen. Gerade die, wo es um das Thema Kommunikation geht. Und das finde ich natürlich mega, dass das, was ich hier mache, jeden Morgen, auch die ganzen Folgen mit dem Kaffee mit Michael, dass das so ankommt und dass auch einige Themen wirklich auch mit dem Team geteilt sind. Natürlich sind es hier Unternehmerimpulse, aber natürlich sind einige Themen auch so wichtig, dass die Teams davon auch profitieren können. Also vielen, vielen Dank, dass ihr das anschaut. Heute geht es um das Thema oder um eine Unternehmeraufgabe von den sieben, nämlich ums Thema Führen und Team Onboarding. Also es wird ein Riesenaufwand betrieben, die neuen Mitarbeiter zu finden. Es werden die Stellenanzeigen gemacht, es wird Werbung darauf geschaltet, es werden die Kandidatenunterlagen auch geschaut und Bewerbergespräche geführt. Und allein das kostet schon unglaublich viel Zeit und auch Geld. Es sind aber auch Statistiken, dass viele Mitarbeiter während der Probezeit viele schon wieder das Unternehmen verlassen. Es hat nichts damit zu tun, dass sie an der falschen Stelle sind, sondern dass das Onboarding nicht vernünftig passiert ist. Onboarding, Christine hatte gesagt, das hört sich so an wie im Flieger. Ja, es ist quasi, man holt neue Mitarbeiter onboard. Es ist auch dann quasi die Einarbeitung für neue Mitarbeiter. Drei Sachen sind wichtig dabei. Das erste die Vorbereitung. Ich habe in einem großen Konzern, habe ich lange Zeit gearbeitet, auch als Führungskraft und da kam es mal nicht selten vor, dass ein neuer Mitarbeiter, ein neuer Kollege ankam und keiner wusste Bescheid. Wirklich niemand. So nach dem Motto wie was machst du hier? Selbst der Vorgesetzte, der direkte Vorgesetzte war vielleicht zu der Zeit unterwegs, hatte Außentermine und wirklich es mussten teilweise der neue Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, erst am nächsten Tag, weil dann konnte man sich ein bisschen darauf einrichten. Bei dir wird das mit Sicherheit nicht passieren, da bin ich mir sicher. Nur es geht um eine Vorbereitung. Vorbereitet. Vorbereitung ist schon mal, dass das Team informiert wird, wann dann der neue Kollege oder Kollegin anfängt. Vorbereitung bedeutet, dass schon mal alles eingerichtet ist. Wenn du IT hast, weißt du, dass von heute auf morgen gewisse Accounts für E Mail, für Kommunikationsmedien, für ich sag mal da wo ihr eure Dateien teilt, nicht von heute auf morgen eingerichtet werden und und deswegen da auch die Vorbereitung machen. Vorbereitung bedeutet auch, dass man vielleicht noch mal ein Anschreiben zu dem Kandidaten schreibt und dass man Morgen oder nächste Woche ist dein erster Arbeitstag und einen kurzen Überblick gibt, wie denn der erste Tag überhaupt aussieht. Wo soll ich hinkommen, wer kümmert sich um mich, wo soll ich mich melden, wenn es ein größeres Unternehmen ist und so weiter. Das ist wichtig. Der Arbeitsplatz sollte fertig eingerichtet sein und die Kollegen sollten den Namen kennen von der neuen Kolleg innen. OK. Das heißt also die bestehenden Teammitglieder wirklich briefen. Das ist so die erste Phase von dem Onboarding oder ein Bereich wirklich vorbereitet sein. Und es müssen nicht immer die Blumen sein, die da sein müssen, sondern erstmal jeder weiß Bescheid. Ich fühle mich willkommen als neuer Mitarbeiter, wenn wichtig. Zweiter die Orientierung. Der zweite Punkt ist, dass Statistiken auch zeigen, dass die Leute wieder gehen, weil sie sich noch nicht zu Hause fühlen bei dir im Unternehmen. Und Orientierung ist erstmal, dass du wirklich auch am ersten Tag Wo ist was, wo ist was zu finden, dass der neue Mitarbeiter so ein Störfaktor ist, weil so fühlt sich vielleicht der ein oder andere, sondern direkt weiß ich bin hier zu Hause. Und dieses Gefühl solltest du wirklich vermitteln. So in der ersten Woche, also erster Tag und natürlich erste Woche. Nach einer Woche sage ich, soll der neue Kollege oder Kollegin das Gefühl, ich bin angekommen und dass ich wirklich auch weiß, dass ich nicht dauernd für Kleinigkeiten fragen muss. Das ist ja immer unangenehm, wenn ich mal einen Kollegen noch mal Du, wo sind denn die Tassen? Du, wie funktioniert noch mal die Kaffeemaschine? Das ist ja so, als wenn man selbst entmündigt worden ist und ich kann mir noch nicht mal selbst einen Kaffee ko Also das wirklich, dass du schaust, dass die Orientierung da ist von dem neuen Mitarbeiter. Und der dritte Punkt ist die Integration. Und das ist der meistgenannte Grund, weshalb neue Kollegen, neue Mitarbeiter während der Probezeit wieder gehen. Sie fühlen sich nicht integriert. Sie fühlen sich selbst nach Monaten immer noch als so eine Art Neuling noch nicht angekommen. Und Integration, das bedeutet zwar einmal fachlich, weil der neue Mitarbeiter übernimmt ja neue fachliche Sachen, aber auch vor allen Dingen sozial und auch so kulturell. Welche Unternehmenskultur habt ihr? Wie sind die Regeln? Wie habe ich mich zu verhalten? Wie ticken wir hier und wie ticken wir nicht? Was ist zu tun? Dieses Integrieren, also dieses noch mal wirklich angekommen fühlen, auch Teil des Teams zu sein, ist so eine wichtige Komponente. Und da solltest du auch unglaublichen Fokus drauflegen. Und die meisten sagen nur na gut, wenn ich einigermaßen gut vorbereitet bin, wir wissen schon Bescheid, da kommt jemand, dann ist das Onboarding schon mal erledigt. Nein, bei weitem nicht. Es gibt diese drei Punkte, dieses Vorbereitet sein, dieses Orientierung geben dem neuen Kollegen und Kollegin und und die Integration ins Team vor allen Dingen auch, was dir wichtig ist. Leute wollen ja jemanden gefallen, gerade auch zu Beginn auch Chef oder Chefin. Und deswegen müsste man so unglaublich da also auch noch mal reingehen, dass die sich zu Hause fühlen und auch wirklich dann angekommen sind. Nächster Punkt. Ich möchte ganz viele Tipps mitgeben, die du halt auch hier dementsprechend auch umsetzen kannst in deinem Unternehmen. Der nächste Punkt ist ein Einarbeitungsplan. Ich erstelle sehr, sehr oft in den Unternehmen, wo ich unterwegs bin, Einarbeitungspläne für die Probezeit. Meistens ist der neue Mitarbeiter kommt und bekommt erstmal alle Aufgaben, die liegen geblieben sind oder alle Aufgaben, die liegen geblieben sind von dem Kollegen oder Kollegin, die vorher da war. Und dann fühlen die sich schon mal direkt überfordert, so nach dem Was soll ich denn überhaupt tun? Ich bin noch gar nicht angekommen und werde zugeschüttet mit Aufgaben. Natürlich soll der neue Mitarbeiter dich relativ schnell entlasten, auch das Team relativ schnell entlasten, auch Aufgaben wirklich übernehmen und nicht so mit Wattebäuschchen drei Monate angefasst werden, so nach dem Ah, du bist ja neu, du musst erst mal ankommen. Also ein Einarbeitungsplan. Was soll er oder sie nach einem Monat schon können, nach drei Monaten und nach sechs Monaten. Diesen Plan zeige ich auch wirklich den neuen Mitarbeiter, spreche das mit ihm ab oder mit ihr und dann weiß auch der, das wird von mir erwartet. Eine Probezeit ist eine absolut wichtige Zeit, dass man sich beide wirklich kennenlernen kann. Und wenn ich hier einen Fahrplan habe, dann hilft es beiden Parteien und auch dann regelmäßig. Das ist auch nächster Punkt, den ich dir so an die Hand gebe, das Thema Feedbackgespräche. Nicht erst nach der Probezeit. Oh, Probezeit ist um, haben wir ja ganz vergessen, Herzlich willkommen im Team. Nein, regelmäßig Feedbackgespräche mindestens, ich sage jetzt mal alle 14 Tage zu Anfang. Wie ist es, wo fühlst du dich noch unwohl, was können wir noch tun? Und dann aber auch wirklich Feedbackgespräche nach einem Monat und nach drei Monaten auch fachlich zu führen. Wo möchtest du gerne noch, dass der neue Kollege sich ein bisschen anpasst? Wie möchtest du das Ganze fachlich haben, dass er oder sie auch eine Chance hat, wirklich in der Probezeit dich das Unternehmen und du auch den neuen Kollegen wirklich kennenzulernen. Im Chat wird geschrieben, ein sehr wichtiges Thema, hier müssen die Geschäftsleitungen teilnehmen. Ja, gerne, gebt Bescheid. Das ist wirklich, weshalb ich Kaffee mit Michael mache, immer diese 10, 15 Minuten morgens und gerade dieses Thema könnte ich so viel erzählen, dass es wichtig ist, weil wir verlieren sonst die Mitarbeiter und die Recruiting Abteilung bemüht sich neue Mitarbeiter ranzukriegen. Aber hier hapert es. Dann ein letzter Punkt mit Blick auf die Zeit ist so ein bisschen einen Mentor an die Hand geben, so einen Paten an die Hand geben. Du musst ja nicht immer alles machen. Also du hast ja auch noch andere Themen zu tun von den sieben Unternehmeraufgaben. Und hier kannst du natürlich auch wirklich einen Kollegen als Mentor oder Paten an die Hand geben, dass die so manchmal wie so ein doppeltes Lottchen durch die Gegend laufen, dass die gemeinsam Pausen machen, dass die wirklich auch miteinander das alles erleben und auch der neue Kollege oder Kollegin auch immer wieder einen Ansprechpartner hat. So nach dem Motto, das ist dein Ansprechpartner. Und der Mentor weiß auch, dass ich mir für den neuen Kollegen wirklich auch Zeit nehmen muss. Auch das ist ein sehr gutes Modell, was sehr hilfreich ist. Lass mich noch mal schauen, was ich hier noch mir aufgeschrieben. Die Liste ist lang, deswegen auch wenn du Input brauchst, schreib mir eine E Mail, gib mir bitte Bescheid. Auch hier können wir wieder eine Menge machen. Ich finde es wichtig, dass diese ganze Fachkräfte, die wir ja suchen, wo auch ein Mangel ist, wenn wir jemanden gefunden haben, ein gutes und schnelles Zuhause findet. Ja, diese Feedbackgespräche hatten wir einen Onboarding Prozess, das nochmal als letztes wirklich auch mal dokumentieren. Wer schreibt, der bleibt. Dass man nicht jedes Mal oh, was müssen wir denn jetzt tun? Wieder ein neuer Mitarbeiter kommt, wie war das nochmal das letzte Mal? Was wollten wir noch mal tun, damit es noch besser funktioniert. Schreibt auch diesen Onboarding Prozess, diesen Einarbeitungsprozess auf. Dann ist jedes Mal kannst du ihn nehmen, es ist standardisiert, du kannst ihn perfektionieren, besser machen, weil dann funktioniert es auch mit dem Einarbeiten und Onboarding neuer Mitarbeiter. Ja, vielen Dank, dass du dabei warst. Das soll es mal gewesen sein zu dem Thema. Wenn es dir gefallen hat, hinterlasse gerne ein Like, kommentiere, abonniere. Ich würde mich freuen, wenn du morgen wieder dabei bist. Morgen Ein spannendes Thema, 7 Gründe, warum erfolgreiche Unternehmen scheitern und dann hoffe ich, dass du dir den Kaffee schmecken lassen kannst. Ich wünsche dir alles Gute, einen erfolgreichen Tag. Dein Michael Ci.
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