Meditation For Chronic Conditions | Session 2 Module 2 | Gupta Programm - deutschsprachig

Ashok Gupta explains meditation as watching thoughts like clouds while you stay the sky. He recommends 10 to 20 minutes daily, good posture, and a quiet space. The session ends by introducing alternate nostril breathing next.
Chapters
Session 2 Modul 2 Wie man meditiert. Die praxis der meditation. Manchmal bin ich erstaunt darüber, was mein Geist den ganzen Tag macht. Hast du schon einmal deinen Geist beobachtet? Es ist unglaublich. Er macht sich ständig Sorgen um die Zukunft, ist wütend oder bedauert die Vergangenheit und das verbraucht den ganzen Tag so viel von unserer Energie. Neurowissenschaftler sagen, dass sich unser Geist eher auf unsere negativen Erfahrungen fokussiert. Die erste Eigenschaft unseres Geistes ist also, dass er sich ständig in die Vergangenheit und die Zukunft begibt. Und die zweite Eigenschaft ist, dass er sich für gewöhnlich Sorgen macht, wenn er nicht mit etwas anderem beschäftigt ist. Dies führt nicht nur zu ständigem Stress, sondern negatives Denken kann auch Fatigue, Angst, Depressionen und sogar körperliche Krankheiten verursachen. Zum Beispiel wurden Herzkrankheiten und Bluthochdruck in hohem Maße mit Stress in Verbindung gebracht. Wie können wir also den Stress in unserem Geist reduzieren? Meditation ist ein Programm zur Gewichtsabnahme für den Geist. Sie hilft dir, das Gewicht von deinem Geist zu nehmen. Wir duschen jeden Tag, nicht wahr, um unsere äußeren Körper zu reinigen. Aber wie oft reinigen wir unseren Geist? So wie unser Körper schmutzig wird, so wird auch unser Geist jeden Tag von Sorgen, Gedanken und all diesen Emotionen verschmutzt. Regelmäßige Meditation ist wie eine allmorgendliche Dusche für den Geist. Sie ist eine tiefe Ruhe für den Geist und sie gibt uns mehr körperliche und geistige Energie und sie heilt uns. Es ist wissenschaftlich immer wieder bewiesen worden, dass Meditation viele positive Auswirkungen hat, zum Beispiel ein stärkeres Immunsystem und bessere Konzentration. Es gibt so viele körperliche, geistige und emotionale Effekte. Wenn Meditation eine Pille wäre, man würde sie als ein Wundermittel anpreisen. Doch sie steht uns jeden Tag kostenlos zur Verfügung. Sie erfordert nur einen kleinen Teil unserer Zeit. Was ist Meditation? Es gibt so viele Arten zu meditieren. Aber einfach ausgedrückt bedeutet Meditation für mich, dass man sich nicht mit seinen Gedanken identifiziert und auf sie reagiert, sondern dass man der Beobachter seiner Gedanken ist. Wenn ein Gedanke auftaucht, denken wir normalerweise, dass wir dieser Gedanke sind. Wir identifizieren uns mit ihm. Wir haben einen Gedanken, dann haben wir einen anderen und noch einen anderen und so weiter. Ich muss diese Person anrufen. Ich hoffe, sie nimmt meinen Anruf entgegen. Vielleicht Ich brauche ein neues Telefon. Vielleicht kaufe ich das neue Modell. Ich habe Lust auf Schokoladenkuchen. Wir verlieren uns in Gedankengängen und wir verstärken das Denken, indem wir uns von den Gedanken mitreißen lassen. Wir werden emotional von unserem Geist entführt. Der Geist besitzt uns. Stell dir vor, dass Gedanken und Emotionen wie Wolken sind. Meditation ist ein Prozess, bei dem wir die Wolken kommen und gehen sehen. Wir aber bleiben ruhig wie der Himmel, der Raum, in dem die Gedanken kommen und gehen. Bei der Meditation geht es oft darum, sich, sagen wir, auf ein Körperteil, einen Klang, ein Wort oder einen Gesang zu fokussieren. Dieser Fokus führt uns von unserem zerstreuten Geist weg. Wenn man sich darin übt, der Beobachter zu sein, dann beginnen die Gedanken sich zu erschöpfen. Sie beginnen sich aufzulösen und dadurch wird unser Geist klarer. Schließlich gibt es immer weniger und weniger Wolken am Himmel und dann können wir einen Schimmer von unserer inneren Stille erhaschen. Meditation ist die Lücke zwischen unseren Gedanken, der Raum, in dem wir uns mehr mit dem beobachtenden Bewusstsein verbinden. Nun könnte man Wie unterscheidet sich Meditation von einer einfachen Entspannung, wie ich sie am Ende des Tages oder beim Einschlafen mache? Nun, Meditation ist viel wirkungsvoller als Schlaf, denn sie ist tiefe Ruhe, während man bei Bewusstsein ist. Mit etwas Übung kann man mehr Energie und mehr Kreativität erleben und mit der Zeit mehr Begeisterung und Freude. Manche Menschen beschreiben tiefe Gefühle von Liebe, Mitgefühl, Frieden und Freude. Es ist wirklich unbeschreiblich. Man muss es selbst erleben, um dieses Gefühl zu ergründen. Wie finde ich Zeit zum Meditieren? Wir könnten Heute habe ich keine Zeit zum Meditieren? Ich muss die Wäsche waschen. Ich muss meine E Mails überprüfen. Oft warten wir darauf, dass alle anderen Dinge in unserem Leben geregelt sind, bevor wir uns Zeit zum Meditieren nehmen. Aber wenn wir der Meditation die Priorität geben, dann werden sich diese anderen Dinge zu deinem Erstaunen auf andere Weise regeln. Du hast Minuten Zeit An einem Tag. 20 Minuten sind doch nichts. Vor allem wirst du damit alle anderen Minuten deines Tages bereichern. Praktische Tipps. Hier sind einige praktische Tipps, um sicherzustellen, dass du die beste Meditationserfahrung machst. Finde einen Ort für 10 oder 20 Minuten, wo wo du nicht gestört wirst und lasse bitte deine To Do Liste weg. Dies ist deine Zeit. Also genieße dieses Geschenk, das du dir selbst machst. Du kannst dein Telefon ausschalten und anderen sagen, dass du während dieser Zeit nicht gestört werden möchtest. Idealerweise meditierst du an einem ruhigen Ort, aber keine Sorge, du kannst auch bei Hintergrundgeräuschen meditieren. Du kannst sogar im Zug oder im Auto sein, solange du dich wohlfühlst. Es wäre hilfreich, jeden Tag am gleichen Ort und zur gleichen Zeit zu meditieren, denn dann wird es zur Gewohnheit. Aber man tut das, was für einen selbst funktioniert. Du kannst mit gekreuzten Beinen auf dem Boden oder auf einem Stuhl sitzen, mit einer leichten Rückenstütze, um deinen Rücken so gerade wie möglich zu halten. Du musst deinen Rücken jedoch nicht steif machen. Es kann helfen dabei ein Kissen hinter deinem unteren Rücken zu haben. Wenn du es schaffst, entspanne deinen Körper bewusst. Du kannst deine Hände locker in den Schoß legen, mit den Handflächen nach oben. Bitte höre die Meditationen nicht, während du Auto fährst oder irgendeine Art von Maschinen bedienst. Während der Meditation musst du nichts aktiv visualisieren oder dir etwas vorstellen. Du kannst dich einfach mühelos der geführten Meditation hingeben. Jeden Tag zu meditieren ist die beste Art, den Geist zu trainieren. Mach dir keine Sorgen, wenn du es an einem oder mehreren Tagen versäumst. Es ist OK. Du kannst dort weitermachen, wo du aufgehört hast. Schließlich lasse bitte alle Erwartungen los. Erwartungen können uns verkrampfen und uns glauben machen, dass wir es nicht richtig umsetzen. Stattdessen können wir einfach akzeptieren, was auch immer passiert und den Raum und die Zeit für uns selbst genießen. Unser inneres Reich des Friedens. Es folgt Modul 3 wechselseitige Nasenatmung.










