Krankheit ist ein Ausdruck deiner Seele // Dr. Ruediger Dahlke

Dr. Ruediger Dahlke describes his nine-day silent retreats at Tamanga, where participants fast and observe breath in silence to recover their inner voice. Now 67, he plans his second life phase: more writing, meditation, and scaling breathwork events from 200 people to thousands, spreading what he calls "ansteckende Gesundheit" (contagious health) through shared experience.
Chapters
Wenn du Krebs ansprichst, da geht es um Wachstum und wir haben ein Wachstumsproblem. Wir haben verblüffendes Wirtschaftswachstum, wir haben ein für mich inspirierendes Technologiewachstum. Allerdings kommen wir seelisch nicht mit, wenn wir im Bewusstsein nicht mehr wachsen. Das Wachstum sinkt dann in die Körperlichkeit und dort wird es gefährlich.
Wir haben heute einen ganz besonderen Gast. Im Vorfeld musst du schon überlegen, wie moderiere ich ihn jetzt an? Er hat in seinem Leben schon unglaublich viel gemacht. Er hat über 60 Bücher geschrieben, er hat unglaublich viele Themen beackert und darüber werden wir heute auch sprechen. Krankheit als Chance, was bedeutet eigentlich Krankheit? Warum sind Krankheiten ein Spiegel unserer Seele? Das Thema veganes Leben, gesundes Leben, Lebensenergie hat er viele Jahre in vielen Büchern, in vielen Seminaren behandelt. Heute zu Gast Dr. Rüdiger Dahlke. Rüdiger, schön, dass du da bist.
Ja, freue mich auch.
Alex, du hast über 64, du hast sogar gerade gesagt, eigentlich über 70 Bücher geschrieben.
Ich sage mal 64, weil man es nicht so genau sagen kann, einfach weil manchmal Input von anderen dabei ist oder auch zusammengeschrieben.
Der Wahnsinn. Über 70 Bücher. Ich habe gerade schon überlegt, wie moderiere ich dich überhaupt an? Du hast Arzt und Autor, damit fühlst du dich am wohlsten. Ich glaube, man kann sogar sagen Bestsellerautor. Du hast über 5 Millionen Bücher geschrieben. Mit welchen Themen?
Also über 5 Millionen haben andere verkauft für mich, Entschuldigung.
Du hast über 5 Millionen Bücher verkauft.
Über 50 Ländern in deutschsprachigen Bereichen. Das sind viel mehr. Das kann kein Mensch zählen. Also es sind 28 Sprachen, über 50 Länder, die kannst du dann nicht mehr zählen. Selbst Journalisten kriegen das nicht zusammen. Ja, Wahnsinn.
Welche Themen hast du in all den Jahren so behandelt? Du bist sehr, sehr vielschichtig, du bist sehr alternativ unterwegs. Alternativmediziner, glaube ich, kann man auch sagen.
Komplementärmedizin, sage ich gern so. Ich bin ja gar nicht gegen die Schulmedizin. Ich will sie komplementieren, dass es so eine integrale Medizin wird. So nenne ich dann auch diese Ausbildung, die ich für die Ärztekammer gebe oder so. Also ja, es beginnt als Arzt und Geheimnis, der Bestseller ist auch ganz einfach. Immer wenn ich x mal dasselbe gefragt worden bin, ist mir auch ehrlich gesagt zu langweilig und Es wird auch für die Leute zu teuer, wenn ich das eins zu eins so erkläre. Das erste Fastenbuch habe ich so geschrieben, dass ich immer mehr Fastenbesprechungen machen musste mit einzelnen Leuten. Dann wollten die anderen Therapeuten auch, dass ihre fasten. Und dann habe ich so Klarsichthüllen, weiß ich noch, 12 Klarsichthüllen mit 24 DIN A Blättern befüllt, habe das fünfmal gehabt und habe das immer ausgegeben. Und jetzt lesen Sie es erstmal und wenn Sie dann Fragen dazu haben, dann klären wir das in einem kurzen Gespräch. Und dann war das Detlefsen, Thorold Detlefsen damals, das war dem zu unästhetisch sozusagen. Und jetzt schreiben Sie nochmal zwei, dreimal so viel, dann machen wir ein Buch daraus. Und da war ich noch gar nicht Autor von meinem Bewusstsein, das wäre dann bei Bertelsmann rausgekommen, das Buch. Und hat so ein ganz kleiner Verlag mir angeboten, das ein halbes Jahr früher rauszubringen, habe ich sofort den genommen, weil ich einfach genug hatte, Immer dasselbe. Und so ist eigentlich weitergegangen. Wenn ich sehr oft dasselbe gefragt wurde, habe ich eigentlich das Buch gemacht dazu die Kassette, damals CD, heute inzwischen Download und Filme und so weiter. Also ich habe eigentlich so vor den neuen Medien so einen positiven Respekt gehabt, Eigentlich immer keiner an Widerstand, sondern immer, boah, das bringt noch mehr wie jetzt heute auch. Also ich habe ja 36 Jahre immer knapp 300 Leute in meinen Fastenkursen begleitet vor Ort, so wie das üblich war. Heute machst du es online und heute sind es Tausende.
Wir sprechen da gleich noch genau drüber. Du bist tatsächlich, bist du über die Jahre mitgegangen sozusagen mit dem Markt und erreichst heute natürlich noch viel mehr Menschen durch die digitale Welt als noch vor ein paar Jahren. Wenn man so die letzten Jahrzehnte sieht, in denen du aktiv bist. Du bist heute 67, ich glaube, das darf ich hier sagen an der Stelle, seit einigen Jahrzehnten erfolgreich, unglaublich fleißig. Ich glaube, du gehörst zu den Menschen, die wirklich auch diesen Erfolg haben, weil sie viel gearbeitet haben, weil sie viel bewegt haben. Was war denn so die Frage in den letzten Jahrzehnten, die du am meisten beantwortet hast?
Ist immer schwierig zu sagen. Also letztlich hat sich das immer mehr von der direkten Medizin wegentwickelt, das kann ich schon sagen. Also klar ist dieses Burnout Thema in Mittelpunkt gekommen. Und da ich so auf der Basis dieser Schicksalsgesetze das durchdenke erstmal wird der Ansatz meistens so ein bisschen für die meisten provokativ. Also ich glaube nicht, dass einer durch zu viel Arbeit schon mal ein Burnout gekriegt hat. Das habe ich auch nicht erlebt in den vielen Beratungen, sondern durch eine Arbeit, die für seine Seele keinen Sinn macht. Und da brauchst du gar nicht so viel Arbeit, kriegst schon Burnout. Aber du kannst, ich habe Kollegen oder vom Entwicklungsdienst unendlich viel arbeiten, ohne dass Geld eine Rolle spielt. Einfach solange da Leute sind und das brauchen wir, da kriegst du kein Burnout dafür. Da bist du als Arzt in deinem Element und hast leuchtende Augen und wenn du nach Hause kommst, das habe ich mal mit einem Freund erlebt und hast so diese Elendsverwaltung einer Kassenpraxis vor dir, wo du einfach Leute durchschleust, die davon natürlich nicht gesund werden, dann kriegst du gerade durch den Kontrast mit relativ wenig überschaubar gut geordneter Arbeit, kriegst ein Burnout, weil du dich einfach Du brennst nicht mehr für die Sache, du verbrennst an der Sinnlosigkeit. So das ist dann provozierend für die meisten, weil so aus der Gewerkschaftsrichtung und so wird ja immer die bösen Arbeitgeber und müssen die so viel arbeiten und verbrennen die sich. Das ist natürlich den Leuten auch viel lieber. Wenn du diesen Gegenpol aber dann mal so rausbringst, ist das etwas, was irgendwie provoziert und zum Umdenken anregt oder jetzt altern als Geschenk. Das Alter ist ja für die meisten ein Horror und das endet mit dem Tod und das ist der Oberhorror. Wenn du das aber jetzt mal umformulierst und einfach ist es nicht eigentlich schön, dass du nach einer langen Zeit der Arbeit nicht mehr arbeiten musst, weiterhin dein Geld kriegst und jetzt mal die wesentlichen Dinge machen kannst und das Geschenk annehmen kannst, dann hat es was Provozierendes. Und das bin ich so oft gefragt worden, wieso ich so der Meinung bin, Pension ist Alzheimer fördernd.
Mich würde interessieren, warum bist du immer so provozierend? Weil das hat sich all die Jahrzehnte, glaube ich, sehr stark durchgezogen. Das ist schon auch ein Anreiz, den du hast, oder so anzupiezen.
Ich bin protestantisch getauft, aber das hat bei mir religiös nicht angeschlagen und ich habe aber schnell immer protestiert, glaube ich, so, das kommt aus meiner Erziehung heraus. Ich muss mir jetzt nicht viel gefallen lassen, wenn ich nicht der Meinung war, dass das sinnvoll ist. Und das liegt im Wesentlichen aber an dem Denken. Also wenn du so auf diese Ideenebene dahinter gehst und diese Spielregeln des Lebens anwendest, dann kommst du oft drauf, dass das, was die Mehrheit tut, vielleicht gar nicht so geschickt ist oder komplett falsch oder jedenfalls nicht die beste Lösung. Und aus diesen Spielregeln des Lebens heraus folgen einfach andere Ansätze, bessere Lösungen. Das haben ja große Denker oft gesagt. Also Einstein hat ja direkt gesagt, auf der Problemlösung Ebene findest du nicht die Lösungsebene. Und Platon hat schon gesagt, hinter jedem Ding ist eine Idee. Gehst du auf die Ideenebene dann, da kommen so Dinge her wie eben die Umsetzung des Polaritätsgesetzes bei Paul Watzlawick, das Gute vom Schlechten, die Anleitung zum Unglücklichsein und solche Geschichten. Da kommt der Gegenpol immer mit rein. Das ist etwas, was auch Tradition hat eigentlich. Die Indianer hatten immer so ein Heyoka so Narren in ihrem Rad, der hat dann dieses Jahr gehen wir nicht in die Wintergegend sozusagen oder Jagdgründe für Frühjahr oder so. Dann war der Gegenpol mit drin. Du musstest ja nicht darauf eingehen unter Umständen, aber er war mit im Spiel. Selbst im Mittelalter hatten sie so Hofnarren, die haben einfach, solange sie es lustig gemacht haben, auch mal den Gegenpol reinbringen können. Und wenn du heute das so anschaust, gibt es einfach so Mainstream Geschichten. Also alle telefonieren Handy, alle sind in WiFi Geschichte. Medizinisch ist das nicht unbedenklich. Also im Gegenteil, da hast du schon Leute, die schreckliche Aussagen machen. So einen US Professor, der sagt, die Generation, die mit den Handys jetzt aufwächst, wird die erste sein, die ihre Eltern nicht mehr überlebt. Da gibt es Gründe, wenn du es juristisch betrachtest. In Italien haben sie es juristisch betrachtet. Der Oberste Gerichtshof, Kassationsgerichtshof in Rom hat schon ohne Revisionsmöglichkeit kassiert. Also wer jemand anderen zum Handytelefonieren animiert, eine Firma zum Beispiel, muss auch die Hirntumoroperation bezahlen und die Invalidität danach und so weiter. So jetzt, wenn du die Ärztekammer in Österreich anhörst, die bilden jetzt schon mehr Neurochirurgen aus, um dem Elend herr zu werden. Wenn du dann sagst, okay, können wir vielleicht noch was anderes machen, sagen die ganz Ja, also versuchen sie es, sagen es den Leuten, funktioniert aber nicht, weil das alle tun. Das wäre sozusagen der provokative Schatten zu unserer IT Szene, in der wir uns ja auch so wohlfühlen und wo so viel möglich wird. Aber ich sage den Leuten immer auch legt euren Laptop an die Leine, da ist der harmlos und super. Ihr müsst gar nicht so viel im WiFi Online System arbeiten. Das muss ich ja gar nicht als Autor. Also die meiste Zeit könnte ich einfach abgeschaltet sein von dieser ganzen Geschichte.
Das kannst du im Tamanga machen, wo du wahrscheinlich dein WLAN selbst beherrschen kannst, Aber in einer Großstadt, wo die WLANs um mich drumherum sind, wo ich die selbst gar nicht groß beeinflussen kann, wird es natürlich der schön.
Ja gut, da musst du auch wieder wissen, wie das sich verhält. Die Strahlung, die nimmt ja exponentiell ab von der Stelle, wo es ausgeht. Also man kann sich immer ein bisschen einstellen, aber richtig ganz weg kann man nicht.
Was mich interessieren würde, wann hat das bei dir angefangen, dass du gemerkt hast, dass du die Dinge hinterfragst, dass du anders denkst, dass du gegen den Strom denkst. Wie ist Rüdiger Deicke aufgewachsen, Was hat er aus dem Elternhaus mitbekommen? Und diese Denkweise bist du eher so der gegen etwas gewesen ist. Warst du der Revoluzzer schon als Kind in der Familie?
Kann ich jetzt so gar nicht sagen. Also ich war sicher frech und unerziehbar aus der Sicht meiner Mutter. Meine Mutter war, glaube ich, eine richtig gute Pädagogin, Sonderschullehrerin erstmal für ihre vier Kinder und dann aber eigentlich für alle Kinder. Die hat mit 88 hat die immer noch irgendwelche Behinderten gehabt oder Blinde, denen sie vorgelesen hat. Die hatte es auch nicht, die ist nicht in Pension gegangen sozusagen. Die war da sehr engagiert, aber schon in so eine Richtung. Also meine Mutter war schon sehr beunruhigt über meine katastrophalen Betragsnoten. Während mein Vater, der war Direktor bei Thyssen zum Schluss, der hat eher das Gegenteil gesagt. Solange du solche Betragensbemerkungen hast, ist mir völlig egal. Solange du Einsen hast, ist es in Ordnung. Schlimmer wäre es umgekehrt. Ein tolles Betragen und Scheußliche Leistung. Der hat das eher bestätigt. Obwohl, wenn du so fragst, muss ich sagen, also am zweiten Tag bin ich ausgerückt aus der Schule, weil mir das zu langweilig war. Ich konnte schon lesen und schreiben. Dann hat er mir eine Standpauke gehalten und hat Du gehst da hin jetzt jeden Vormittag. Der Vater, mein Vater wenn du das nicht machst, dann muss ich dir Nachhilfestunden geben. Überflüssigerweise, weil du hast mit meinen Gene sozusagen. Du kannst das. Also du hast die Wahl. Entweder ist jetzt in Zukunft Vormittag und Nachmittag versaut oder nur Vormittag. So dieses wilde Leben, was du hattest, ist jetzt vorbei am Vormittag. Das habe ich dann schon irgendwie so verstanden. Aber der war so, dass er dann zum Schluss auch gesagt Und ich werde dafür schauen, dass du Ausbildungen kriegst, die dir nicht mehr so langweilig sind, wie das jetzt. Da müssen wir jetzt mal durch. Es war ein Fehler, dass wir dir das erlaubt haben. Wobei viel haben sie ja nicht gemacht. Im Gegenteil, sie haben das so beschränkt. Er hat so Buchwände gehabt mit Glas davor und das hat er abschließen können und ich kriegte nicht alles, was ich wollte. Also hieß es dann nächsten Jahr kannst du da weiterlesen. Und das fand ich auch provozierend. Dann habe ich das Telefonbuch gelesen und habe ihm Ihr werdet noch mich verblöden, weil ich lese jetzt Telefonbuch, weil ihr mich nicht lasst.
Das heißt, als Kind hast du nicht alles lesen dürfen, was du gerne gelesen hättest. Das Problem gibt es ja nicht an.
Aus dem Bücherschrank meines Vaters nicht.
Ja, Wahnsinn.
Also der hat dann irgendwie mir Lederstrumpf gegeben oder so, weil ich jetzt sechs war und Lederstrumpf lesen durfte oder sieben oder und andere Sachen.
Wie viele Bücher hast du in deinem Leben gelesen?
Das kann ich nicht sagen. Also ich hab immer gern gelesen und immer auch richtig gelesen. Ich hab natürlich schon mal dieses Speed Reading da gelernt, aber ich habe jetzt gerade gehört, dass wenn du liest, diese Hirnareale, die zu dem Thema gerade passen, immer aktiv werden. Im MRI kannst du das jetzt feststellen. Auch bei Filmen ist es so. Deswegen sind die auch so wertvoll, dass du dich da so reingibst. Aber wenn du Speed Reading machst, geht das nicht. Und das habe ich auch ganz schnell wieder aufgehört. Erst war ich da begeistert und das bei mir dann öfter. Ich war auch begeistert vom Handy, weil ich boah, das befreit mich von dieser Praxis. Und hab dann gemerkt, dass mein Ohr so heiß wird. Das waren ja auch so Riesenteile, die du da rangehalten hast vor, Ich weiß nicht, 20 Jahren. Und dann habe ich das auch wieder sein gelassen.
Wenn ich an Rüdiger Dehlke denke, dann denke ich als Hauptaussage. Dein Buch hieß Krankheit als Chance oder als Weg?
Als Weg.
Ich glaube, dafür stehst du in der Öffentlichkeit häufig, dafür wirst du wahrscheinlich auch häufig kritisiert. Die Hauptaussage, die ich daraus nehme, ist, dass letztendlich jede Krankheit, die im Körper, die bei den Menschen existiert, letztendlich ein Ausdruck der Seele ist. Magst du uns das genau erklären, was aus deiner Sicht hinter steckt, hinter dem Gedanken?
Also es ist immer die Seele mit dabei. Es gibt ja keinen Zahn, an dem nicht ein Mensch hängt mit Seelen, solange er Mund ist. Also an jedem Gelenk hängt ein Mensch mit Seele. Und das zu übersehen ist eigentlich absurd. Wir können diesen Bezug verdrängen, aber wir kriegen ihn nicht aus der Welt. Wir können ihn unterdrücken. Die Schulmedizin, die hat so Medikamente, die machen eine psychovegetative Entkoppelung, heißt es, also Diazepin, Valium, das schluckst du und dann reagiert dein Körper nicht mit. Also du bist mordsmäßig aufgeregt, aber der Blutdruck geht nicht hoch. Das entkoppelt die Psyche vom Vegetativum, vom eingeweihten Nervensystem. Das ist ja schon ein Kunstgriff, aus meiner Sicht, ein super ungeschickter. Aber egal. Wir sollten eher schauen, dass das zusammengehört. Aus meiner Sicht verkörpert sich die Seele einmal am Anfang des Lebens und dann müssen wir immer schauen, dass wir den Körper beseelen, statt zu entkoppeln. Und eigentlich, aus meiner Sicht, ist es was Selbstverständliches. Du bist immer mit deinem Empfinden, mit deinem Gefühl jedoch dabei. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Bezug immer da ist. Wenn du suchst, dann findest du den. Du kannst einfach nicht hinschauen. Das macht die Schulmedizin mehrheitlich, außer die Psychosomatik der Schulmedizin, aber die schaut wieder nur auf die Psyche. Das sind Psychoanalytiker im Wesentlichen, die wollen vom Körper nichts wissen. Mein Ansatz war wirklich, das ernst zu nehmen, Psychosomatik in der Reihenfolge, die Seele über dem Körper, aber immer verbunden. Also das stimmt schon. Krankheit als Weg bis Krankheit als Symbol. Das ist die Schublade, in die ich von den meisten reingesteckt werde. Der Psychotyp, der Psychopapst und so Sachen kommen dann da raus. Wobei heute habe ich ja ganz viele junge Leute auch, die kommen über die Ernährungsgeschichte. Ein weiterer großer Bestseller war dann Peacefood. Und die wollen mit der Psyche gar nicht viel zu tun haben. Die sind so ernährungsfixiert, die Alten sozusagen meine Generation altersmäßig, die sagen, wieso kommst du jetzt mit der Ernährung? Ist doch alles Psyche. Ich glaube schon, es ist immer Psychosomatik. So mit Bindestrich, den meine ich jetzt nicht als Trennungsstrich, sondern Bindestrich, Verbindungsstrich.
Jetzt haben wir gerade in der Firma zum Beispiel bei Gedankentanken, wir haben gerade Herbstbeginn sozusagen, jetzt kommt wieder die Krankheitswelle, die Leute bleiben zu Hause, sie haben Schnupfen, die Grippe geht rum.
Das sollte bei Gedankentanken nicht der Fall sein.
Tatsächlich ist es aber so, ist es.
So gut, da muss man da dran. Im Endeffekt gibt es Leute, die nehmen an keiner Grippewelle teil und es gibt welche, die lassen keine aus. Das hat natürlich so mit dem Feld, in dem du bist, zu tun. Aber ganz sicher, solange du begeistert bist und brennst für was bist du heiß auf dein Thema, kannst du dich gar nicht erkälten. Erkältung hat nichts mit der Kälte oder auch mit der physischen Kälte zu tun, die macht es leichter. Aber im Wesentlichen muss es dich kalt lassen. Und nur wenn dich was kalt lässt und du so zumachst und verschnupft bist, das bist du ja bei dieser Erkältung. Du hast ja Konflikte auf all diesen Eingangsebenen, Rhinitis und Laryngitis, Pharyngitis, Tonsillitis, Bronchitis, Itis, Entzündung, Konflikt. Da kämpft dein Immunsystem gegen Rhinoviren, also Erreger. Du verlegst sozusagen einen Konflikt nach innen, der sinkt auf die Körperbühne. Es wäre besser, die Konflikte auszutragen. Also bei Gedankentagen würde ich ja dann denken, so wie ich eure Leute erlebe, dass die auch sagen, was los ist und das auch direkter sagen oder so hatten wir gestern so die Geschichte, möchtest du dich nicht umziehen, sagt sie dann so lieb und kann auch zieh dich mal um, kann immer in denselben Klamotten hier rumdüsen. Naja, also das ist so die Wie gehst du es an? Wie direkt stellst du dich dem? Gibt es da Auseinandersetzung? Streitkultur bringt uns ja eigentlich weiter. Also klar, in so alteingefahrenen Firmen ist es auch logisch, da gibt es keine Auseinandersetzung Streitkultur, da gibt es eine Hierarchie und da sagt der Poster Alex, wo es lang geht und der Rest macht es. Aber in dem Maße, wo die brennen dafür und heiß sind, sich freuen auf den nächsten Tag, müsste das überhaupt nicht sein. Also ich könnte mich mit meinem Thema herstellen, vorher nicht verschnupft auf die Bühne stellen und dann über Krankheit als Symbol reden.
Wann warst du das letzte Mal krank?
Also es gibt schon so Situationen, ich habe die längste Zeit die Winter immer in Asien verbracht und wenn ich dann nach zwei, drei Monaten Bali in so einen unterkühlten Flug von so einem Flugzeug sitze, was dann auch so ausgesprayt ist da mit dem ganzen Gift und dann auch nicht so richtig Lust habe aus diesen 35 Grad, die mir eigentlich entsprechen, dann irgendwo da in Kloten zu landen oder in Schwechat oder so oder in Frankfurt, dann merke ich, ziehe ich mir die Kapuze von meinem Check it drüber und werde so ein bisschen enger da drin.
Ist es dann der Ausdruck sozusagen vom Paradies ins unterkühlte, emotional unterkühlte Deutschland zurückzukommen oder was drückt sich dann bei dir aus?
Ja sowas. Und dann habe ich da keine Lust und mach dann zu und bin so psychisch schon verschnupft und da kann es sein, dass ich mir dann wirklich was einfange und man sagt es ja so schön, ich hab habe mal was aufgeschnappt, das muss ich ja nicht. Aber in dem Fall dann schon, weil ich ja verschnupft bin und eigentlich die Nase voll habe von dem was kommt. Aber wenn ich mich dann motiviere, also die Bilder wiederfinde, Motiv, ich will ja dahin, ich will ja noch was verändern, ich will mich da noch einmischen, dann kriege ich auch wieder Lust dazu und dann mache ich meinen Laptop wieder auf und schreibe irgendwas, was mich anmacht und dann ist es wieder egal, dass es da unterkühlt ist und dann komme ich letztlich wieder raus. Also ich merke es immerhin und länger als ein Tag verschnupft war ich, also das war jetzt schon ewig nicht mehr.
Was enorm zunimmt in Deutschland ist Krebs beispielsweise. Die Gesundheitskosten explodieren in die Höhe, die Behandlungsmethoden werden immer besser, aber gleichzeitig auch die Behandlungsfälle nehmen stark zu.
Wie erklärst du dir das? Also es ist nicht nur in Deutschland, es ist in allen Industrienationen An erster Stelle Herz Kreislauf, an zweiter Stelle Krebs, an dritter Stelle die Kunstfehler der Mediziner und die Nebenwirkungen der Pharmaka. Das sind die drei Haupttodesursachen im Gesundheitsbereich. Also das liegt an der Thematik dahinter. Wenn du Krebs ansprichst, da geht es um Wachstum. Und wir haben ein Wachstumsproblem. Wir haben verblüffendes Wirtschaftswachstum unter Umständen. Wir haben ein für mich inspirierendes Technologiewachstum. Allerdings kommen wir seelisch nicht mit, glaube ich. Also unsere Seelen haben das noch längst nicht gecheckt, was da jetzt alles möglich ist so langsam. Sharing Economy, da wenden sich Leute dagegen, wo ich mir denke, das kann doch nicht wahr sein. Ich meine, gerade ein Theologe müsste doch für Teilen sein und nicht für Austeilen. Da kommt ja neue Dinge. Man muss ja nur immer dahinter schauen. Das ist ja eigentlich toll. Oder auch diese Freundschafts Affiliate Werbung, das, was du davon hast, wenn du jemanden auf den Weg bringst und dem was Gutes tust, du vergrößerst dein Feld, dessen Feld, das ganze Feld. Ich finde es toll. Alle haben was davon, wenn wir Teilen lernen, dass das jetzt aus dem Internet kommt. Das nehmen manche einfach persönlich übel, weil die erwarten nichts Gutes aus dem Internet und dann darf da auch nichts Gutes rauskommen. Finde ich ja nicht geschickt. Also Idee wäre mitzugehen, die Chancen, die da drin sind, wahrzunehmen. Aber wir haben trotzdem ein Wachstumsproblem. Das kannst du gerade aus den USA kommen, doch sehen.
Ich komme gerade aus dem Silicon Valley eine Woche. Wir haben gerade drüber gesprochen, über die unglaublichen Eindrücke, die man da immer wieder bekommt.
Und ich war die Woche davor in Azalen in Kalifornien und ja, da sieht man eine andere Welt. Und bei uns ist doch Wir freuen uns, wenn die Kinder in die Höhe wachsen. Wir haben für die Tochter da auf dem Türstock Markierungen gemacht, wie sie gewachsen ist. Wir freuen uns, wenn im Frühjahr unsere Pflanzen wachsen, wenn unser Haus wächst, was wir gerade bauen. Wachstum ist, was Schönes in der Politik. Alle wollen Wachstum. Ich glaube auch die Linken irgendwas müssen ja verteilen, also brauchen Wachstum und das mögen wir. Aber kaum sind wir in die Höhe gewachsen, wachsen jetzt schon viele in die Breite ist nicht so gut. Und die Amis haben es dazu gebracht, dass die Kinder tatsächlich auf dem Weg in die Höhe gleich mit in die Breite wachsen. Lauter so Michelin Männchen entstehen da. Also das ist ja ungesund. Jeder Zentimeter Bauch ist Wachstum per se.
Ein Gewichtsprogramm, was wir haben auf der.
Welt, kann man dann so sehen letztlich. Aber das ist nicht nur mit dem Gewicht, es ist ja auch eben zum Krebs hin. Wachstum ist erstmal, würde ich sagen, was Wertfreies. Da gibt es Bewusstseinswachstum, Bewusstseinserweiterung, wundervoll. Aber nach der Adoleszenz noch zu wachsen, das ist dann entweder Akumegalie, da kriegst du große Ohren, große Nase, großes Kinn, schaut nicht gut aus, ganz selten. Oder es ist Körperwachstum und das ist nicht günstig. Also jeder Zentimeter Bauchumfang erhöht die Alzheimer Wahrscheinlichkeit. Gibt es eine Studie, sollte man nicht auf dieses Wachstum setzen. Und dann gibt es Wachstum in einzelnen Organbereichen, also im Gehirn und an der Niere und an der Leber. Also Krebs, also Tumorwachstum, kann gutartig sein, der Tumor aber auch bösartig, dann sind wir bei Krebs. Dieses Wachstum ist offensichtlich der Gegenpol zu diesem schönen Wachstum. Das ist Polarität. Das ist eines, das Wichtigste der Schicksalsgesetze. Das muss ich mir anschauen. Es gibt zu jedem Bereich immer sozusagen eine Licht und eine Schattenseite. Und wir sind bei Wachstum weit in der Schattenseite. Also wir haben nicht mehr darauf geschaut, ob das Wirtschaftswachstum zum Beispiel auch für uns seelisch gesund ist in jedem Bereich. Und wenn wir im Bewusstsein nicht mehr wachsen, wir sollten glaube ich, ein Leben lang wachsen, das sagen uns alle Traditionen und Religionen, sinkt es in den Körper, dann ist es unter Umständen Krebs.
Verstehe ich das richtig? Im Außen wachsen wir, alles wird größer, alles wird reicher. Wir haben sozusagen einen Überfluss irgendwo an allem, auch wenn es natürlich auch Armut gibt auf der Welt, gar keine Frage. Aber wenn man sich die Industrienation anschaut, das Wachstum der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte gibt es natürlich mehr als je zuvor. Das ist das Wachstum im Außen, was du meinst, Wir wachsen innerlich nicht mit.
Nicht wirklich. Also die Seelen halten da nicht stand damit, da bin ich mir ganz sicher. Und wir haben auch zu wenig Bewusstseinswachstum. Das Wachstum sinkt dann in die Körperlichkeit und dort wird es gefährlich.
Was hat Wachstum mit Krebs speziell zu tun?
Beim Krebs hast du Wachstum. Der Tumor wächst, Ein verblüffendes, radikales, biologisch gesehen extrem erfolgreiches Wachstum. So ein Tumor geht ja auf so einen Ego Trip. Überall soll nach seinem genetischen Muster Zelle werden. Der wuchert ins Gewebe hinein, der macht diese Filiae, diese bösartigen Töchter, die Metastasen. In der Medizin wird das alles noch weiblich bezeichnet. Die haben diesen Sprung noch nicht geschafft, dass man das ausgleicht, wie bei den Stürmern, die sind ja heute auch männlich. Also da ist ein gefährliches Wachstum unterwegs. Und meine Erfahrung ist, dass alles, was wir im Bewusstsein nicht auf die Reihe kriegen, auf die Körperbühne singt und uns da zeigt, hoppla, darum geht es bei dir. Also wird einer körperlich rund immer dicker. Wir sollten das Leben rund kriegen. Also ein erfülltes Leben, sagt letztlich der Buddha, sagt Christus. Das meint aber nicht, dass wir immer fülliger werden und in die körperliche Fülle gehen. Das meint, dass wir das auf der Bewusstseinsebene machen.
Wie erreiche ich die Bewusstseinsfülle sozusagen auf der seelischen, auf der Bewusstseinsebene.
Erstmal sich klarmachen, worum geht es denn da überhaupt im Leben? Also dann könntest du auf die Urprinzipien kommen. Wir wissen alle, es gibt Yin und Yang, weiblich und männlich. Wenn wir das nicht gecheckt hätten, wären wir ausgestorben. Um die Welt zu verstehen, muss es nochmal unterteilen. Also Yin ist sozusagen das Wasserelement, das Erdelement und Yang ist es Feuer und Luftelement. Heißt vier Elemente in unserer Kultur. In China haben sie ein fünftes, egal. Und dann muss es noch weiter differenzieren. Es gibt ja nicht nur Feuer. Es gibt ja das lodernde Feuer des Anfangs, die Aggression. Es gibt auch das strahlende Feuer, die Ausstrahlung, die du hast. Es gibt eine Lehrerin, die kommt rein, da ist Ruhe. Ein anderer schmeißt mit Kreide und Schlüsselbund und wird nicht ruhig. Frage der Ausstrahlung. Und dann gibt es diese innere Glut, dass du so brennst, aber gar nicht so nach außen das geht, sondern so innerlich, so Luther, hier stehe ich und ich kann nicht anders. Der hätte sich das Leben ja auch leichter machen können, der Luther. Aber ne, der musste da irgendwie seinen Weg gehen, wie der Dahlke. Ja, würde ich nicht vergleichen, aber gut. Also wenn du dann den Hintergrund so siehst, die Fülle der Lebensprinzipien, das ist so im Lebenskreis, zwölf Prinzipien. Und da müssen wir es schaffen, immer von dieser unerlösten zu erlösten Ebene zu kommen. Dann wäre es ein erfülltes Leben. Du tanzt auf allen Lebensbühnen und das kann man auch sehen. Ich schaue ja alles nach diesem Prinzip an und schau mal seit 40 Jahren oder länger sogar, beginnt eigentlich mit Bambi, diesem schrecklichen Film meiner Kindheit, schaue ich mir Filme so gern an und denke, wir haben auch alle einen Lebensfilm, Wir folgen einem Drehbuch, wir sollten das besser kennenlernen, dann müssen wir uns nicht so wehren. Dagegen.
Ist unser Drehbuch vorgeschrieben. Schon muss ich das nur kennen.
Es ist ziemlich vorgeschrieben, das merkst du, wenn du zurückschaust. Wir müssen so leben, als seien wir ganz frei. Aber wenn wir zurückschauen, merken, so frei sind wir nicht. Also du bist zum Beispiel nicht so frei, dass du jetzt Finger in den Mund steckst und in die Steckdose greifst. Dazu bist du zu gescheit. Du weißt, das ist lebensgefährlich. Das machst du, das kannst du nicht machen. Deine Bildung, nimm dir bestimmte Dinge weg. Die Freiheit hast du nicht mehr.
Wann wurde mein Drehbuch geschrieben, bevor ich auf die Welt kam oder in meiner Kindheit.
Ich glaube, wir bringen ziemlichen Plan mit. So einen Masterplan hat es mal jemand genannt, aber es wird natürlich durch die Sozialisation auch noch gefärbt und geprägt und so weiter. Dieses Urprinzipienmuster, diesen Lebensplan haben wir. Man muss bedenken, das ist auf vielen Ebenen variierbar, so wie die Genetik, die bringen wir mit. Wir wissen heute, die Epigenetik ist entscheidend, was du isst, wie du dich bewegst, schaltet die Gene an oder schaltet die Gene ab. Und das ist auch beim Lebensplan so. Kannst einen Lebensplan haben, wo du ein Prinzip hast, jetzt das Neptunische, das ist ganz stark mit dir verbunden, sagen wir mal, das kannst du dadurch leben, dass du Säufer wirst oder Mystiker. Es ist ja ein Unterschied. Aber es erfüllt diesen Grundplan.
Das heißt, es gibt einen Grundplan, aber ich habe innerhalb des Plans große Gestaltungsmöglichkeiten, ob ich Mystiker oder Alkoholiker werde.
Ja, das kannst du natürlich beim Aggressionsprinzip auch machen. Du kannst ein aggressiver, rüpelhafter Kerl werden, weiß nicht, Hells Angel, Rocker oder sonst irgendwas oder Vergewaltiger oder Mörder. Aber du kannst auch ein mutiger Mensch sein, einer mit Zivilcourage, einer mit Entscheidungskompetenz. Gleiche Grundenergie, das ist die gleiche. Wir würden da sagen Aggressionsenergie. Du kannst mit der Aggressionsenergie einfach aggressiv werden, brutal, kriminell, mörderisch sozusagen. Oder du nimmst dein Leben in Angriff oder die Aufgaben, die sich hier bieten. Da hast du es ja schon mal richtig gemacht, da brauchst du die Urprinzipien noch gar nicht kennen dafür. Aber du gehst die Dinge einfach an und ihr bringt was in die Welt und das braucht Mut, diese ersten Schritte zu machen. Müsst vorinvestieren und seid nicht mal sicher, dass es dann zurückkommt.
Du sprichst jetzt von Gedanken tanken zum.
Beispiel, da stehst du jetzt dafür oder Stefan und du, da geht ihr in eigentlich was positiv Aggressives. Ihr packt es an, ihr geht es an, ihr traut euch was, ihr nehmt was in die Hand, ihr wagt da was, macht erste Schritte und das ist positiv. Aggressionsprinzip. Das Leben anpacken, die heißen Eisen in Angriff nehmen, sehr schön. Ihr müsst Entscheidungen fällen, wen holt ihr da hin, wen nicht und so weiter. Das braucht ja auch ziemliche Kraft. Also solange du nicht bekannt bist, wenn.
Man dafür brennt, dann fällt es gar nicht so schwer. Genau, jetzt sind wir gerade die Urprinzipien durchgegangen. Kannst du mal kurz zusammenfassen, welche hatten wir jetzt gerade?
Das erste Aggressionsprinzip. Wir würden es auch Mars Prinzip nennen, wenn du nicht dann so den Irrtum denkst. Es ist Astrologie. Es geht einfach um 12 Prinzipien. Du kannst auch 1 bis 12 sagen. Also mit den Kollegen, den Ärzten sage ich immer nur 1 bis 12. 1 ist eben der Anfang, erster Schritt, Aggression und dann geht es so weiter bis 12. Also gibt es dann welche, die wir sehr schön finden. Eben das Wachstumsprinzip, das ist das Nummer neun. Da lieben wir das Wachstum, übersehen aber, dass es auch Krebswachstum gibt, was jetzt nicht so schön ist, dass unsere Großstädte krebsartig in die Umwelt reinwachsen. Früher habe ich mal in Eßlingen Handball gespielt, da war Eßlingen eine Stadt und Stuttgart eine Stadt. Heute ist es ein Konglomerat. Mit München hast du das, mit Frankfurt, Köln und Düsseldorf sind ja eigentlich eine Stadt, darf man gar nicht sagen oder denken natürlich, weil da ja große, große Unterschiede sind, aber verkehrstechnisch nicht. Das ist eigentlich eins.
Jetzt gehen wir mal kurz nochmal zurück zum Thema Krankheit. Ich hab verstanden, dass Seele sozusagen laut deiner Philosophie, Entschuldigung, dass Krankheit Körper Ausdruck sozusagen der Seele ist. Jetzt haben wir beispielsweise Kinder, die krank auf die Welt kommen, Kleine Kinder, Was sagst du denen? Was haben die sozusagen falsch gemacht? Oder wo sind die selbst nicht im Gleichgewicht? Warum sind Kinder krank als Beispiel?
Die haben gar nichts falsch gemacht. Und im Gleichgewicht sind wir ja alle gar nicht. Dann wären wir befreit, erleuchtet, hätten das Himmelreich Gottes in uns verwirklicht, sind im Nirwana. Das kennen ja alle Traditionen. Aber wenn wir auf dieser Welt sind, spielen wir lila, das kosmische Spiel und lernen dürfen uns entwickeln, müssen die Täuscher Raum und Zeit durchschauen lernen, sagt der Osten so, wir müssen alle diesen, wir sind alle auf dem Weg und haben zu lernen. Ich würde die Schuldsache ganz rauslassen. Ich rede lieber von der Verantwortung. Wir kriegen Herausforderungen und dann müssen wir uns entweder fördern lassen oder wir boykottieren das. Wenn wir uns fordern lassen, werden wir gefördert, dann wachsen wir und wir integrieren Dinge, also lassen wir die Wertung da raus. Kinder kommen auch mit Aufgaben auf die Welt. Also ich habe eine Tochter, Naomi, die hat ein Down Syndrom, das heißt, die hat andere Chromosomen mitgebracht, Da ist am 21. Chromosom was mehr dran. Also die hat eine Trisomie, sagt man auch 3 statt 2 an diesem Chromosom verändert ihr ganzes Leben sind ganz spezielle Aufgaben. Also klar waren wir erschreckt am Anfang und total betroffen, aber inzwischen ist Naomi wirklich unser Glück und ein unglaublicher Schatz für uns. Und die lebt nur Emotion und Gefühl. Und wenn ich jetzt meine erste Frau Margit und mich anschau, dann 25 Jahre verheiratet. Wir sind solche Intellekt Tiger und so sehr geprägt von dieser Kultur auf Leistung. Also Leistungssport war bei mir so ein Thema. Und einfach lernen, was du mit Fleiß umschreibst, sehr viel Interesse und so weiter. Also Das war aber wesentlich auch Intellekt getragen. Die Margitis ist wirklich so eine großartige Mythologin und die ist wirklich mit den Urprinzipien ganz stark verbunden und so konnten wir viel zusammen machen, aufbauen, schreiben, Das ist wunderbar. Aber Naomi bringt jetzt ganz wenig Intellekt da ein und ganz viel Gefühl und Emotion. Also wenn ich dann jetzt heute Abend fahre ich dahin, dann wird die mich lange in den Arm nehmen. Ich bin da leider so, dass ich da schon mal auf die Uhr geschaut habe. Das hat mal sieben Minuten, mal elf Minuten gedauert, bis ich wieder ganz da bin, sozusagen. Solange hält sie mich dann fest und ist wie so eine Zen Meisterin, wenn ich so übertragen würde auf mancher Ebene zu mir, aber viel mehr, weil so viel Emotion und Gefühl dann auch reinkommt. Also ich könnte gar nicht mehr sagen, jetzt ist sie 26, dass sie krank ist. Ja doch, sie hat auch einen Herzfehler mitgebracht und Operation, aber sie ist völlig anders, hat ihre eigene Aufgabe, wird uns zur Aufgabe, aber auch zur Chance zu lernen. Und wir kommen alle nicht fertig auf die Welt, da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Auch du bist groß und so, jetzt aber Wassermann, ein ziemlich kleines Baby und nicht fertig. Also das Hirn war noch nicht in der Lage, IT mäßig und so. Du hast dich so langsam entwickelt. Wir alle haben das gemacht und das sollte man auch im Bewusstsein machen, glaube ich. Ich glaube, das ist nicht nur ein Spiel, das Leben, wie die im Osten sagen, sondern auch eine Schule. Also wir müssen Dinge integrieren, wachsen, reifen, um vollständig zu werden.
Was sagst du? Eltern, die beispielsweise jetzt ein kleines Kind haben, es kommt ins Krankenhaus, die Schulmedizin macht Behandlungen etc. Was empfiehlst du diesen Eltern? Wie geht man mit diesem, ich nenne es mal Ungleichgewicht, was ja in irgendeiner Form wahrscheinlich da ist, die Aufgaben, die ein Kind mitbringt, die auch den Eltern gestellt werden. Wie geht man damit um? Gerade wenn es, sage ich mal, auch dramatische Krankheiten sind, wo die Schulmedizin vielleicht auch Lösungen hat oder zumindest oft Lösungen zu haben. Wie geht man mit solchen Situationen um?
Ich würde mir das sehr gut anschauen, was sie anzubieten haben. Also Naomi zum Beispiel, das ist mir am nächsten. Die Situation, die war das, was man früher Blue Baby genannt hat. Wenn sie sich angestrengt hat oder nur geweint hat, dann wurde sie ganz blau, weil das Blut nicht reicht, dann kann ich mir natürlich als Arzt auch leichter, OK, mit diesem großen Herzfehler kann das gar nicht gehen, da kann sie gar nicht lange leben. Dann kann ich dankbar annehmen, was die können. Das ist ja Kunsthandwerk auf höchstem Niveau. Die haben ja nicht nur eine Scheidewand reingebaut, das ist ja heute Routine, sondern haben eine wichtige Klappe im Herzen, die Mitralklappe ganz neu geformt. Also mit großer Dankbarkeit, Demut, muss ich da sagen, danke, dass es das gibt, Schulmedizin. Und die haben über 10 Stunden sie operiert und das ist möglich geworden, dass sie heute quietsch vergnügt sind, 26 ist und so eine Art Ferieninkarnation lebt sozusagen. Also die hat ja unsere Sorgen nicht, Die hat noch jede Steuerprüfung ganz locker mit ihrem Charme überstanden und flirtet mit dem Steuerprüfer. Also das ist so für uns kann man lernen daran. Und ich würde den Eltern immer raten, wirklich gut zu überlegen, sich auch helfen zu lassen, was kann ich brauchen von der Schulmedizin, Was ist da wirklich lebensfördernd, lebensrettend und was brauche ich jetzt nicht? Also wenn ich jetzt versuche, zum Beispiel indem ich gegen alles impfe, die wollen jetzt schon in der Schwangerschaft impfen, damit das Kind gar nichts erlebt. Auf dieser Kinderkrankheitsebene würde ich Moment mal, vielleicht hat es ja doch einen Sinn, dass Kinder an Kinderkrankheiten auch Entwicklungsschritte machen. Das würde ich jetzt nicht unbedingt so unterschreiben. Ich bin kein kompletter Impfgegner, aber das würde ich mir gut überlegen. Und da gibt es andere Dinge, zum Beispiel bei Krebs, den wir ja schon angesprochen hatten, da würde ich mir gut überlegen, was kann man machen. Kann ich den Knoten im Gesunden rausoperieren aus der Brust, zum Beispiel bei Brustkrebs? Dann würde ich das machen wegen Zeitgewinn. Aber ich würde da nicht sagen, jetzt ist alles in Ordnung, die Lebenserwartung ist wieder normal, wir haben einen Gesunden das rausgeschnitten, weil die Situation, wie jemand hineingelebt hat, dass das entstanden ist. Der Krebs ist ja weiter da. Also ich würde unbedingt psychisch anschauen, wo ist denn bei mir das Wachstum auf der Bewusstseinsebene im Defizit, dass es in den Körper sinken musste. Und dann finde ich Thema Brust und komme in die Deutung hinein. Ich glaube, das ist eigentlich aus meiner Sicht auch ganz logisch. Alles, was eine Form hat und eine Gestalt hat, hat auch eine Bedeutung und Sinn. Und wenn etwas wie so ein Blumenkohl wächst, ein Tumor, hat er eine Form, hat also eine Bedeutung. Die Bedeutung ist Wachstum, aggressives, offensives Wachstum mit Selbstzerstörungstendenz. Wenn ich das alles übersetze, finde ich eine andere Lösung, als weiter den Tumor wachsen zu lassen.
Du hast es vorhin schon gesagt, du hast dich sehr intensiv mit dem Thema Peace Food beschäftigt. Ich glaube, du hast wahrscheinlich dieses Wort sogar geprägt oder erfunden, hast Bücher mit dem Titel Peacefood geschrieben. Dahinter steckt eine vegane Ernährungsweise. Du bist selbst, glaube ich, seit vielen Jahren Veganer. Magst du ein bisschen erzählen, warum vegan leben für dich so ein elementarer Lebensmittelpunkt ist und warum Fleisch essen Ist es nicht, ist es nicht.
Also ich halte Essen für nicht das Wichtigste, gibt wichtigere Dinge im Leben und es ist nicht das Lebensmittel mein Lebensmittelpunkt. Das muss ich einfach mal klar machen. Das ist entstanden, weil durch diesen Bestseller Peacefood und diese Serie von Bestsellern, Kochbüchern und so weiter, bin ich dann anschließend in diese Ecke gepackt worden, in diese Schublade, der Vegan Typ, der Veganpapst oder so. Also ich habe, wie ich das gemerkt habe, was daraus entstanden ist, du weißt es ja vorher nicht, dass das so brummt, habe ich dann gleich gemerkt, um Gottes willen, jetzt lassen die das alles weg und jetzt schmeckt das Essen nicht mehr und habe dann Peacefood, das vegane Kochbuch geschrieben. Das waren die Köche, die da mitgearbeitet haben, nicht mal Veganer. Ich habe einfach exzellenten Köchen, macht mal das Beste, was ihr vegan könnt und habe ihnen ein bisschen gesagt, wie und wo lang, damit es wieder schmeckt. Bestseller geworden, ja, die Leute wollen und Essen muss schmecken. Dann habe ich gemerkt, dass ganz viele einfach stundenlang am Essen rumbasteln und das ist nicht für mein Gefühl. Dann habe ich Peacefood Vegan einfach schnell geschrieben. Das ist mal nicht länger als 20.
Produktentwicklung, ganz nah am Markt, ganz modern nach den Bedürfnissen der Kunden.
Ich gucke mir einfach an, was passiert, was fragen sie, womit hadern sie? Und dann habe ich mal Geheimnis der Lebensenergie geschrieben, weil ich mir gedacht habe, also dieser ganze einplastifizierte vegane Schrott in diesen veganen Märkten ist ja ungenießbar. Also es muss frisch sein, es muss erst schmecken, es muss frisch sein. Lebensenergie ist Leuchten des Lebens, muss da rauskommen. Die Biophotonen, wie Fritz Albert Pop gesagt hat, naja, dann jeweils Kochbuch dazu. Also dadurch, dass das so angenommen wurde, habe ich auch gemerkt, okay, es ist ein Bedürfnis da. Ich würde heute essen, ist wichtig und kann uns unheimlich unterstützen, wie Bewegung auch, aber es ist nicht das Zentrum des Lebens.
Warum ernährst du dich vegan?
Weil einfach, also muss ich anders anfangen. Ich habe schon nach dem Film Bambi, von dem ich ja wirklich traumatisiert war, würde man ja heute sagen, habe ich schon überlegt, es kann nicht wahr sein, dass der Papa von Bambi weg ist, weil wir den auffressen müssen. Und dann ging das schon los, dass ich das mit meinen Eltern irgendwie problematisiert habe und kein Fleisch mehr essen wollte und so weiter. Das ging so hin und her in meinem Leben.
Wie alt warst du da?
Ja, was war ich da? 4 oder 5 oder so.
Also Revoluzzer hat früher angefangen.
Ja, Revoluzzer war das jetzt gar nicht. Ich war einfach so traurig betroffen und das war manchmal so, der erste Zoobesuch war für mich auch traumatisch. Diese ganzen eingesperrten Tiere. Ich weiß noch, in dem Affenhaus habe ich so einem Gorilla in die Augen geschaut, da habe ich so als Kind gedacht, wer schaut da eigentlich wen an? Jetzt ist der da eingesperrt, dieser große Kerl. Und war irgendwie deprimiert von dem Zoobesuch. Das hat dann zu Tierbefreiungsphantasien und sogar Aktionen geführt. Also da beginnt so das vegetarische Leben. Ich habe jetzt 50 Jahre vegetarisch gelebt eigentlich so Tiere sind meine Freunde, will ich nicht essen. Und das Vegan beginnt eigentlich.
Darf ich ganz kurz nachfragen, Weil ich kann das nachvollziehen, dass man Tiere nicht essen möchte, weil das, also ethisch und so weiter kann ich diese Argumentation nachvollziehen. Nur ich höre da auch immer viel gegen Mitleid, Tierbefreiung. Willst du das als Gleichgewicht bezeichnen, diese Gegenwehr, die man dementsprechend entwickelt, vielleicht auch einer Gesellschaft gegenüber?
Ja, ich glaube, das ist für ein Kind normal. Ein Kind will Tier füttern, aber heute.
Noch ist es heute noch normal.
Also ich finde es Natürlich. Für mich ist es eigentlich, muss sagen, so, Franziskus ist mein Lieblingsheiliger. Respekt vor dem Leben, hat Albert Schweitzer gesagt. Ehrfurcht vor dem Leben, das ist schon noch was, was mich weiter prägt. Das Vegan ist nicht dahergekommen, muss ich sagen. Das Vegan hat fast was Spekulatives bei mir. Ich habe dann später aus humanitären Gründen auch schon für vegetarisch plädiert, weil ich eben fand, dass einfach viel zu viele Menschen hungern, wir deren Futter als unser Tierfutter verwenden und deswegen müsste man aus humanitären Gründen auch keine Tiere essen. Dann aus ökologischen Gründen kam dann, Das.
Ist viel nicht so bewusst mit diesem Futter. Kannst du das einmal erklären, was dahinter steckt, dass wir das Futter anderer Deutschland.
Produziert ja unglaublich viel Fleisch in diesen Massentierzuchthäusern und wir können natürlich überhaupt nicht das Futter für diese Tiere produzieren. Das können wir aber auch nicht in Italien kaufen, nicht in England, nicht in Frankreich und Österreich. Die haben auch nicht genug, die müssen auch kaufen. Wo können wir kaufen? Wir kaufen im Wesentlichen bei Drittweltländern, bei ärmsten Ländern. Und die bräuchten es aber als Nahrung für ihre Leute häufig. Also es wird heute viel zu viel Soja zum Beispiel angebaut auf riesigen Flächen, wo Regenwald niedergemacht wird und B, das dann im Land fehlt. Wir holen das hierher und geben das an unsere Massentierzuchtveranstaltungen sozusagen, wandeln dabei aber 90 Prozent der Kalorien. Nicht in Fleisch um, das ging ja noch, sondern in Gülle, Seen und Kotgebirge, so norddeutsche Güllegürtel. Da versickert der Dreck wie Scheiße, grob gesagt, im Erdreich und versaut uns auch noch das Trinkwasser in der nächsten Instanz. In den Massentierzuchthäusern züchten wir aber auch resistente Keime, weil die ja antibiotisch zugedeckt werden, die Tiere illegal. Aber es wird so gemacht. Also sind wir natürlich mitbeteiligt an dem Hunger in diesen Ländern und an dem Elend hier mit schlechtem Wasser und und und. Also waren so ökologische Dinge, so ein.
Kilo Fleisch, was braucht das an Futter.
Sozusagen die x fache Menge, ich weiß diese Zahlen gar nicht auswendig, aber braucht unglaublich viel Wasser, das da reingeht. Also das ist schon wirklich eine Ressourcenvernichtung erster Ordnung, wobei das ist heute ehrlich gesagt nicht mehr unser Problem. Wir haben heute von diesen siebeneinhalb, acht Milliarden Menschen haben wir eine Milliarde, die hungert, was entsetzlich ist aus meiner Sicht. Wir haben zwei Milliarden, die schon Übergewicht leiden, also drei Milliarden fast die Hälfte ist wegen Ernährungsproblemen ziemlich von der Rolle. So, jetzt kommen noch andere Gründe noch dazu. Peacefood ist entstanden aus diesem Gefü Jetzt können wir endlich belegen, dass es auch für uns schlecht ist. Also meine Gründe, die ich immer hatte, tierethische Gründe, humanitäre Gründe, ökologische Gründe, die habe ich immer versucht weiterzugeben. Aber es hat die Teilnehmerin der Seminare nicht so wahnsinnig interessiert, ehrlich gesagt. Aber wie ich die China Study Englisch damals noch gelesen habe, vor, ich weiß nicht, 13, 14 Jahren oder so, da habe ich gemerkt, hoppla, das sind jetzt die Argumente. Mit denen werden diese anderen Gründe sozusagen mittransportiert.
Was sind diese Argumente in der China Study? Also ein bekanntes Buch, ein Bestseller gewesen oder immer noch.
Wir können heute einfach belegen, wie gesundheitsschädlich das für uns ist. Wir haben eigentlich schon seit fast 30 Jahren so eine rotes Fleisch macht Krebs. Inzwischen ist es so klar, dass auch die WHO und die WHO halte ich nicht für eine neutrale, der Bevölkerungsgesundheit verpflichtete Organisation. Das sah man an der Vogelgrippe, Schweinegrippe, Die sind pharma wahrscheinlich pharma gesponsert, jedenfalls pharmaorientiert. Also da kommt eine ganz andere Richtung. Und trotzdem, die WHO sagt verarbeitetes Fleisch macht Krebs, rotes Fleisch macht Krebs. Ich mein weißes Fleisch genauso. Nur haben sie es nicht untersucht. Also wir wissen Fleisch, Tierprotein ist gefährlich. Dieser Colin Campbell Professor von Cornell ist auch so eine Renommieruniversität. Naja, der sagt Milchprodukte, gefährlichste Kanzerogene auf diesem Planeten.
Gerade Milchprodukte, das habe ich auch immer mal bei dir gelernt, sollen sehr schädlich sein. Vielleicht kannst du das noch mal kurz erklären, weil wenn man sich heute mal so einen Frühstückstisch anschaut oder generell unsere Ernährung, wenn man mal Ich hahabe mal wirklich erfahrungs ich hab mal drei monate die erfahrung gemacht und mich vegan ernährt, weil er einfach neugierig war, wie das ist. Erst dann wird einem bewusst, wo überall tatsächlich Milchprodukte drin sind.
Ja, natürlich. Und auch Ei ist überall drin, also es wird dann aufwendig. Ich war So ein Vegetarier 50 Jahre lang, der hat einfach von Haus aus keine Milch gemocht und kein Ei. Aber ich habe es natürlich auch überall drin mitgekriegt. Also so seit 10 Jahren achte ich darauf und es geht heute ganz gut. In dem schönen Hotel, was ihr mir gebucht habt, ist kein Problem. Denen sage ich das. Ich bin vegan, möchte sogar noch glutenfreies Brot und die bringen das sofort. Also das hat sich schon verändert, geht heute viel leichter als jetzt vor 10, 12 Jahren.
Warum sind Milchprodukte so schädlich? Was steckt dahinter?
Bei denen verstehen wir es sogar, sonst wissen wir es oft nicht. Wir wissen dann oft nur, dass es so schädlich ist. Aber Milchprodukte, die sind ideal fürs Kalb. Also es ist ja Muttermilch fürs Kalb. Das Kalk muss ganz schnell wachsen, das muss ja mit der Herde fliehen können, weil die Löwen, die legen sich ja nicht mit der Leitkuh an, sondern die hetzen die ganze Herde und dann die ganz Jungen, die noch nicht mitkommen und die ganz Alten, die nicht mehr mitkommen, die schnappen sie sich dann so. Jetzt muss deswegen, damit es überleben kann, das Kalb so schnell wachsen. Dann ist ganz viel Wachstumsfaktor in der Milch drin. IGF nennt man den so abgekürzt, so ein Immunglobulin Faktor Nummer 1 und der sorgt dafür, dass sich die Zellen ganz schnell teilen, dass die alten Zellen nicht mehr Selbstmord machen. Apoptose, eine kranke Zelle, eine alte Zelle macht freiwillig Selbstmord und zieht sich selbst aus dem Verkehr. Das verhindert IGF. Wenn du das jetzt einem erwachsenen Individuum gibst, eigentlich egal ob Kuh oder Mensch, dann geht das Programm weiter. Ganz schnelles Zellwachstum und Verhinderung der Aussonderung der alten kaputten Zellen. Das ist ein klassisches Krebsprogramm. Krebs wächst wie verrückt und will natürlich nicht erkannt werden vom Immunsystem, obwohl eine kranke Zelle will weiter wuchern. Das förderst du. Also Milchprodukte essen ist wirklich eine Einladung zu Krebs noch früher oder überhaupt erstmal. Insofern kann man das sogar belegen. Aber der Widerstand dagegen ist natürlich riesig, weil die Industrie das überall drin hat. Und jetzt inzwischen, wenn das Milch nicht schmeckt, haben ja inzwischen viele gemerkt, aber es gibt Zeit mit Vanillegeschmack und Orange und was alles, was sie da rein tun.
Du hast wirklich unglaublich viele Bücher geschrieben, unglaublich viele Themen besetzt. Ein paar Themen sind wir gerade mal grob durchgegangen. Wir werden nicht alle Themen schaffen, aber über ein Thema bin ich tatsächlich gestoßen, als ich deine Buchliste einfach mal so durchgescreent Mythos Erotik, wie Sex und Liebe sich wiederfinden.
Das ist mein Flop, muss man sagen. Man muss auch einen Flop schreiben offenbar.
Warum war das ein Flop? Hast du eine Erklärung? Ist es inhaltlich nicht gut?
Doch, ich finde es sehr gut, aber es ist trotzdem ein Flop. Also mich hat immer interessiert, wie könnten wir denn ein erfülltes Leben haben? Also unsere Grundfrage, so voller Schwung, voller Lebensenergie, das ist mir wichtig. Und dann habe ich so bei der Ernährung, das ist ja kein Problem, alles gefährliche, schädliche, giftige weglassen. Wir Wissen aus Studien, 93 Prozent des aufgenommenen Giftes kommt aus dem Tierprotein, also lassen wir das weg. So, der nächste Schritt ist, was können wir denn da nehmen, was uns irgendwie so energetisch gut drauf sein lässt? Also frische Kost, also wir wollen uns.
Energetisch fühlen, Das ist eigentlich ein Ernährungsbuch.
Ja, das habe ich auch gemacht. Geheimnis der Lebensenergie ist das.
Ich meine, das Erotikbuch ist eigentlich ein Ernährungsbuch, ne?
Das Erotikbuch komme ich gleich. Also wir müssen uns dann gut ernähren, frisch und auch wohlig warm wollen wir sein, brauchen Lebensenergie und Lebenswärme. Und dann noch so eins, wir brauchen genug Neurotransmitter. Also dieses Wachstumshormon ist ein ganz wichtiger Punkt. HGH, Human Growth Hormon, aber auch das Serotonin, Wohlfühlhormon und Dopamin, Belohnungsglückshormon, die brauchen wir einfach. Und für das Leben, was du und ich führen so gerade aus Amerika zurück, jetzt arbeiten wir schon wieder und da reichen diese Neurotransmitter nicht. Die Evolution hat es nicht vorgesehen, dass wir so drauf sind wie wir beide heute zum Beispiel, wie wir drauf sind. So, jetzt schaue ich, Wachstumshormone kriege ich, indem ich Kurzzeitfasten mache, weil nach sechs, sieben Stunden Fasten kommt es, also kostet nichts. Kurzzeitfasten ist eh gesund, mache ich gern. Die anderen beiden nehme ich jetzt ein. Also früher getrennt und aufwendig, heute gibt es eine kleine rote Pille, Amorex, das nehme ich morgens und abends. Da habe ich noch viele andere Sachen drin, die ich weiß. Das sind so drei Stufen. Aber wie komme ich denn am meisten Lebensenergie? Da muss ich sagen, würde der Atem noch mehr bringen. Der verbundene Atem ist auch so ein großes Thema, wo du wirklich, glaube ich, von den Methoden, die ich kenne, am schnellsten in wirklich energetisch ekstatische Zustände kommst. Schätze ich sehr, haben aber die Leute schon eher Respekt. Und der effektivste Weg wäre Sinnlichkeit, Erotik, also das, was mit dem tantrischen Buddhismus umschrieben ist. Wir könnten natürlich da enorm viel Lebensenergie mobilisieren und das ist so ein Punkt, der mir nahe ist als Hippie. Und dann war ich in Puna, in dem Bhagwan Ashram längere Zeit und habe einen anderen Zugang zu diesem Thema, sagen wir mal, als die bürgerliche Welt und das auch immer sehr genossen. Und hab dann irgendwann mal OK, jetzt schreibe ich darüber auch mal. Das ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht geschrieben habe, aufgrund der Fragen meiner Kursteilnehmerinnen und was der Verlag auch gar nicht wollte. Die haben immer oh, da versaust du dir deinen Ruf und lass doch das und da sind die Leute empfindlich und wenn du so deine Sicht der Dinge Das wird furchtbar. Lass das Und wollten das nicht. Und Irgendwann, als ich 60 war, habe ich Das ist mir jetzt wurscht. Ich halte es für wichtig. Das wäre der beste, einfachste Zugang dazu. Ich schreibe das jetzt. Wollten sie gar nicht habe Ihr müsst ja gar nicht. Finden wir schon einen Verlag? Haben wir tatsächlich einen anderen Verlag gefunden. Ich habe die noch gewarnt und habe gesagt, also druckt man nicht gleich. Wir wissen gar nicht, ob das geht. Vorsichtig. Naja, die haben dann doch viel zu viele gedruckt. Also 7000, glaube ich, haben sie verkauft von dem Hardcover. Der Rest dümpelt da irgendwo rum.
Was ist das Grund ein Problem der Gesellschaft in Bezug auf Erotik und Sexualität? Also es wird nicht gekauft, das Buch, es wird von deinen Frauen nicht gefragt in deinen Seminaren. Ist ja schon spannend, weil auf der anderen Seite ist es ja ein großes Thema, ist aber am Ende des Tages nur ein Tabuthema. Aber warum ist es so tabuisiert und wo ist das Problem der bürgerlichen Gesellschaft, wie du sagst zu dem Thema?
Ja, ich glaube, dass es letztlich auch von der Religion geht, getragen ist. Also Christus ist ja so nicht drauf. Also der ist ja eigentlich für Lebensgenuss. Evangelium heißt frohe Botschaft. Der vermehrt ja bei der Hochzeit nicht das Mineral, das Stille, sondern den Wein soll ja offenbar gefeiert werden. An einer Stelle heiß, Maria Magdalena ist der einzige Jünger, den er auf den Mund küsst. Und da ist relativ deutlich, dass er mit ihr zusammen ist. Man darf das bis heute gar nicht sagen. Also Martin Scorsese hat mal so einen Film gemacht, Maria Magdalena, den hat die katholische Kirche praktisch niedergemacht. Den hast du kaum irgendwo gesehen. Passiert ja immer noch. Julia Roberts hat mal einen Film gemacht, da hat der Geliebte in dem Film, der hat Krebs und bricht in einer Tour wegen der Chemotherapie. Der Film ist auch verschwunden. Das schafft die Pharma und der Vatikan, zwei große Konzerne, erfolgreiche. Ich würde mal sagen, das Bodenpersonal hat total den Schatten verwirklicht. Christus wollte ein erfülltes, glaube ich, auch leben, was gefeiert wird. Er hat das oft Lasst uns feiern zu seinen Jüngern. Solange ich bei euch bin, wird gefeiert. Und wir sind ganz im Gegenpol. Wir machen heute auch praktisch überall das Gegenteil von dem, was Christus wollte. Eine so unchristliche Gesellschaft wie die christliche gibt es ja nirgendwo. Er sagt eher kommt ein Kamel durch den Nadelhorn.
Unchristliche Gesellschaft wie die christliche gibt es nirgendwo. Das war ein schönes Zitat.
Schau mal die Parteien an. Ich interessiere mich ja sehr für Tierschutz und Ökologie und eigentlich die Partei, die Franz von Assisi sozusagen hinter sich haben müsste. Die Christdemokraten, Christsoziale sind immer die, die das verhindern, dass Tierschutz gemacht wird, verhindern immer alles Ökologische. Die sind völlig auf dem Gegenpol. Super unchristlich. Das passiert überall. Das Schattenprinzip, das ist, glaube ich, mein wichtigstes Buch. Siehst du überall diese Verliererkombo in Berlin. Ich meine, besteht ja nur im Wesentlichen aus der Union. Union heißt ja Gemeinschaft, Verbindung. Wenn du jetzt aber Mutti Merkel anschaust und ihren Seehofer, die hassen sich ja offensichtlich. Das hat ja mit Union überhaupt nichts zu tun. Gegenpol von Union. Das ist so. Also wie soll man sagen, jetzt kommen.
Wir von Seehofer auf Merkel. Sexualität. Wie komme ich jetzt in ein erfülltes Leben, in erfüllte Sexualität über das Schattenthema.
Wir landen so schnell im Gegenpol. Wir haben Verteidigungsminister, ein Verteidigungsministerium und verteidigen uns in Afghanistan, in Mali und im Irak. Man fragt sich doch als naiver Mensch, wie ich hier bin, was verteidigen die denn da um Gottes Willen jetzt auch noch in Mali und so. Das wäre ehrlicher zu sagen. Kriegsministerium, Kriegsministerin und die macht da ihre Kriege. Und das hat ja irgendeinen Sinn, der sich mir noch verschließt. Aber den muss es ja wohl geben. Wir nennen die Dinge da nicht beim Namen. Wir landen im Gegenpol. Also Christus sagt, eher kommt ein Kamel durch Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel. Okay, wir sind aber alle in diesem Rattenrennen und wollen reich werden. Wir spielen Monopoly. Das Ziel ist, der Reichste zu werden am Friedhof. Das ist ja irgendwie ein absurdes Ziel, gemessen am christlichen Gleichnis vom Weinberg, Wenn du dir das so anschaust. Damit kannst du das bedingungslose Grundeinkommen von Götz Werner argumentieren, aber nicht diesen Casino Kapitalismus, den wir heute haben. Wir tendieren zum Gegenpol. Und Christus hat die Religion der Liebe in die Welt gebracht. Mit Maria Magdalena war er, sagen wir mal, jedenfalls sehr nah verbunden. Wir sind aber völlig im Gegenpol. Das Bodenpersonal ist völlig auf das Schattenthema hingegangen. Christus wusste das allerdings. Der hat dem Petrus, auf den er seine Kirche gebaut hat, ja schon vorausgesagt, dass er ihn in der ersten Nacht schon dreimal verleugnen wird. Am Anfang liegt alles. Das ist so passiert. Wir trauen uns nicht ran an die Liebe. Wir haben ein Wort für Liebe. Die Griechen hatten wenigstens noch drei. Wir schaffen es mit allen drei Ebenen nicht so richtig. Die Griechen hatten die Eros. Das ist die Liebe, wo wir die Polarität überwinden in der Einheit des Orgasmus. Philia, die Freundschaftsliebe. Ganz schlecht bei uns heute. Also ich habe noch nie einen Burnout Patienten gehabt, der noch einen besten Freund gehabt hätte. Ein bester Freund ist ganz wichtig. Da spart er viel Psychotherapie. Da kannst du alles bereden mit. Da endet auch die Freundschaft nicht beim Geld. Dann ist es eben keine, wenn sie beim Geld endet. Aber das kannst du dann sehen, wenn du mal ein Geldproblem hattest. Ich hatte dankenswerterweise mit 60 mein erstes durch Tamanga, unser Heilungsbiotop. Und dann konnte ich ganz schön sehen, wie viele Freunde plötzlich zack weg sind. Und da sind ein paar andere, wo ich Hoppla, das berührt mich ja jetzt aber schon, wenn jemand Ich teile mit dir bis zum letzten Hemd und ich kenne den nur von, ich weiß nicht, knapp 20 Fernsehsendungen, Jürgen Fliege war das, wo ich mir boah, was ist denn jetzt los? Also da habe ich doch einen Freund, wo ich in dieser Tiefe vielleicht gar nicht so geahnt habe. Also Philia, Freundschaftsliebe wäre ganz wichtig. Frauen haben oft noch eine beste Freundin. Und dann gibt es die Agape, diese göttliche Liebe, die wir mit der Liebe zu den Kindern üben. Mutter Vaterliebe kriegst du jetzt mit. Also die ist irgendwie jenseits, die erwartet nichts. Wir merken das manchmal noch so. Ich pflücke so gern Beeren, Himbeeren und so reife Beeren, die einem so zufallen. Das finde ich irgendwie großen sinnlichen Genuss. Auch fühle ich mich so beschenkt und wenn ich die schönsten aufhebe für meine Partnerin, fühle ich mich als guter Kerl. So bin ich erzogen und dann will ich auch, dass die Danke sagt und so für Naomi, meine Tochter, nehme ich automatisch die besten und die sagt auch nicht Danke und ich erwarte das auch gar nicht. Das ist einfach, das ist eine Liebe, die ist jenseits von Überlegungen, von Zweckdenken. Da könnten wir jetzt in der Elternliebe, in dem Vater und der Mutterliebe, könnten wir diese Agape, die selbstlose Liebe lernen. Aber wir in unserer Kultur, sagen wir mal vorsichtig, obwohl wir kaum noch einen verbindlichen Kult haben, wir sagen Liebe und unterscheiden nicht zwischen der zur Nachbarin und der zu Christus gehört, zur eigenen Frau.
Zur Freundin, zur Liebschafter. Schon, oder?
Ja, da sagen wir noch Liebe dazu. Wobei das ist einfach die Erotikliebe, die ist ja wunderbar. Also wir müssen nur mal in die Antike schauen, die wird ja sehr positiv gesehen. Also die muss man mal denken. Die Wollust als Göttin, die heißt Voluptas. Das ist ein Kind vom Liebesgott Eros, Amor und von Psyche, Das ist so ein wunderschönes Mädchen. Also die zwei, die Psyche kommt in den Himmel und dann machen die beiden Götter ein Kind, Voluptas und das ist die Göttin der Wollust. Das ist die antike Mythologie in der christlichen Kultur. Zu deiner Ausgangsfrage ist die Wollust was ganz Entsetzliches. Das dürfen wir gar nicht haben. Wir haben es alle. Und ich meine, die haben uns ganz andere Generationen, aber wir haben noch vom Religionslehrer vom Pfarrer gelernt, wenn wir onanieren, kriegen wir Rückenmarkschwindsucht. Alle haben aber oniert. Jetzt hatten wir alle Angst, wir haben Rückenmarkschwindsucht. Das war ganz perfide.
Wär das die großen Rückenschmerzen heute in der Gesellschaft?
Genau, da war es netter, wenn sie gesagt haben, vom Onanieren werdet ihr blind, weil das konnte man merken, das stimmt nicht. Aber wir wussten es gar nicht. Wir waren echt gefangen. Gott sei Dank hatte ich einen Großvater, der hat es aufgeklärt. Die haben uns die ganze erotische Liebe einfach richtig versaut und schlechtes Gewissen gemacht. Wir kommen da nicht so einfach raus aus dieser Thematik. Und klar, wenn man da mal in Puna im Ashram von Bhagavan Osho war, da war das befreit, das Thema. Und dann ist es allerdings auch nicht wirklich in die Chancen gegangen. Da haben wir so Erotik mit Aerobic verwechselt. Grob gesagt würde ich heute sagen, so einfach irgendwie, ja, konntest du so sagen, wie du heute sagst, geh mal essen, konntest du sagen, geh mal vögeln. Und auch Frauen haben das gesagt, das war jetzt irgendwie eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Aber so die Tiefe der Möglichkeiten, dass man wirklich eins wird, da wären ja unglaubliche Chancen drin. Ich habe das immer so im Hinterkopf, müsste möglich sein, sowas wie Treue. Wie könnten Treue entstehen, dass es so schön wird zwischen dir und deiner Frau und so, sagen wir mal tantrisch, dass ihr nach langen Liebesfesten in große Orgasmen hineinsegelt, dass du dir das mit einer anderen gar nicht geben willst, wird das gebastelt. Und bis das wieder dahin kommt, lohnt den Aufwand nicht. Das wäre denkbar. Das ist, was Christus von uns eigentlich will. Der sagt uns ja ganz direkt, also Moses sagt, du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage, wenn du schon nur deinen nächsten Weib begehrst, bist du schuldig. Und dann musst du ja nur irgendeinen Hollywood Film anschauen. Also ich mein, Johnny Depp und Richard Gere und George Clooney und Julia Roberts und so, die sind alle verheiratet. In den Filmen begehrst du dann sie aber wahrscheinlich. Also dann bricht es schon das sechste Gebot nach Christus. Der will ja viel höher raus für uns. Und diese Chancen lägen in der Erotik und Mythos Erotik eben, da könnte man das befreien von diesen ganzen Schuldgefühlen. Diesen ganzen Theater. Aber wie gesagt, die Leute haben es nicht in dem Sinne gekauft, wie man.
Das Manchmal gibt es ja Bücher, die noch mal so einen zweiten Anlauf brauchen. Und wenn wir heute dazu ein bisschen beigetragen haben, schaut euch das Buch an, es wird noch zum Besten.
Das gibt es gar nicht mehr. Das haben sie umgenannt als Taschenbuch. Das heißt jetzt so einen komplizierten Namen des Das heißt, wenn Mythos, wir packen.
Es unten in die Show Notes und es wird noch zum Bestseller.
Ich glaube, wenn liebe uns, wenn Sex und Liebe sich treffen oder irgendwie so als Taschenbuch.
Jetzt haben wir viel über Persönlichkeitsentwicklung, die eigene Reise gesprochen. Was ist deine persönliche eigene Reise? Du hast selbst beschrieben, du bist vielleicht von deiner Herkunft und vom Typ her durchaus ein intellektueller Kopfmensch. So würde ich es jetzt übersetzen. Wie hast du es geschafft, sozusagen diese Kopfmenschen zu einem Herzmenschen zu machen? Hast du es geschafft und wie hast du es geschafft und wie gehst du heute im Alltag darum, um selbstständig zu wachsen? Spirituell oder geistig finde ich.
Also geschafft habe ich es ja noch nicht, weil ich ja nicht erleuchtet und befreit noch bin. Ich lebe ja in dieser polaren Welt und denk mal, bin auch näher gekommen und habe einfach die Dinge, die mir jetzt nicht so nahe waren, dann doch integriert. Also ich konnte in der Schule meine Aufsätze, ich musste ihn immer vorlesen, ich habe oft den besten Aufsatz dann geschrieben, der wurde immer vorgelesen. Ich war so aufgeregt, mir klebte die Zunge so am Gaumen. Also ich konnte kaum vorlesen. Ich habe da einen schlecht Draufsatz geschrieben, damit ich nicht vorlesen muss. Hat aber eine wunderbare Lehrerin, die hat dann gesagt, du wirst in Zukunft auch jeden schlechten Aufsatz vorlesen, wenn du das nochmal machst. Und ich habe sie dann vorgelesen und habe dann eine Ämnes gegründet und für politische Gefangene geredet und Jugendgottesdienste gemacht in der evangelischen Kirche. Gastarbeit und Fremden Problematik gab es ja da nur ansatzweise, so die Fassbinder Katzlmacher Filmzeit. Ich habe das überwunden. Heute habe ich jetzt nicht mehr Stress und kann auch vor großen Gruppen wie bei Gedanken tanken, das auch passiert, was mich freut sogar heute ist es umgekehrt, sehe ich viele Menschen so viel Energie auch und ich will es ja verbreiten. Und klar gehe ich dann gern zu dem Fest im Frühling, wenn da Menschen.
Zu erwarten sind, im Live Fest in der Münchner Olympiahalle. Rüdiger wird dabei sein, neben vielen anderen spannenden Rednern. Wie hast du es geschafft? Also wenn du solche Herausforderungen hast, es war jetzt sprechen, vielleicht sind es auch noch andere Themen gewesen, denen du dich genähert hast, wie du selbst sagst. Wie hast du das geschafft? Wie gehst du mit mit Herausforderungen um, mit inneren vielleicht kämpfen, mit deinen sozusagen Gegenpolen, Schattenseiten, die da sind?
Ja, ich glaube, ich gehe sie an. Also das ist eigentlich fast Verhaltenstherapie. Ich bin ja nicht immer gleich bei der Schattentherapie gewesen. Ich habe auch mal Analyse gemacht, Gruppen und solche Sachen. Und irgendwie haben wir dabei herausgefunden, mit Hilfe von den Therapeutinnen und Therapeuten, die ich hatte, dass es keinen Sinn hat, sich zu drücken, dass man die Herausforderung lieber annimmt. Also so diese Gefühlsebene. Ich habe einfach sehr in Bezug zum Wasser auch entwickelt, dieses Delfinschwimmen, was ich auch so weitergebe, Monte Grotto in diesem Thermalbad, das habe ich einfach mir beigebracht. Das habe ich gelernt, dann habe ich es gelehrt. Richard Bach sagt es ja so schön, finde ich, Du lehrst am besten, was du gerade lernst. Wenn du es dann kannst, ist die Faszination raus. Dann könntest du es noch so als Aufgabe weiter lernen. Du kannst auch einfach weitergehen, aber es wäre noch schöner, du würdest gerade das, was du gut kannst, auch vermitteln. Also inzwischen schwimme ich leider nicht wie ein Delfin, aber so annähernd in diese Richtung und kann Menschen beibringen in der Wasserwelt. Das ist ja die Seelenwelt, die Seelenbilderwelt, sich zu Hause zu fühlen. Das mache ich auch mit geführten Meditationen, die mache ich selbst. Ich meditiere auch, kommt, glaube ich, so alles zusammen. Wie viel meditierst du morgens und abends? Nicht so viel, wie ich möchte und sollte eigentlich, weil dann dauernd so Pseudowichtigkeiten dazwischen kommen.
Ich dachte, damit bin ich alleine.
Wir glaube ich, wissen alle besser, was wir machen sollten und schaffen es dann nicht ganz so, wie es eigentlich sein sollte.
Was schaffst du im Alltag zu integrieren? Wie viel Meditation oder andere Dinge, die du für dich, für deine Seele tust.
Also das Schöne bei mir ist natürlich, dass ich viel mitmache einfach. Also ich gebe ja schon zweimal im Jahr so einen Fastenschweigen Meditationskurs, darüber sprechen.
Wir gleich noch, Da hast du mich auch hinbekommen.
Das ist einfach Zen. Natürlich mache ich das mit Und ob ich da vorne sitze oder da hinten, früher saß ich dann auch da hinten, das ist gleich, ich mache das. Oder ich mache fast ein Wandern. Natürlich wandere ich da mit und mach die Dinge mit. Also insofern, ich habe viel Beruf integriert. Mir hat mal so ein Steuerberater vom Finanzamt Sie sind ja arm, Sie müssen ja für jedes Hobby auch Steuern zahlen. Das stimmt natürlich, weil ich Hobbys immer sofort integriert habe in den Beruf. Früher, weiß nicht, Bergsteigen und alles Mögliche, sogar tauchen irgendwie Kurse gemacht. Du kannst es ja immer, wenn du den Hintergrund mit einbeziehst, natürlich auch auf Spiritualität beziehen das Ganze. Also insofern mache ich dann doch noch deutlich mehr, weil ich die Chance, wenn ich jetzt mal beim verbundenen Atem mitmachen kann, da gebe ich allerdings viel mehr Sitzungen als ich mache. Aber klar, nächsten Mittwoch, also morgen ist es, mache ich da mit in Johanneskirchen im Heilkunde Zentrum freue ich mich auch drauf, das weiß ich schon, Da sollte ich dann dort sein. Da kann ich auch mal einfach da eintauchen. Also dieses tägliche Meditieren, das mache ich einfach in der Früh. Das mache ich inzwischen im Liegen, im Sitzen, für mich, im Flugzeug, im Auto, überall. Das schaffe ich schon, dass ich jetzt von der Morgenmeditation die Brücke der Achtsamkeit bis zur Abendmeditation schaffe, das gelingt mir einfach nicht immer. Da gibt es Situationen, weiß nicht, nach dem ersten Gedanken tanken bin ich dann in Hamburg gelandet, da war gerade Stromausfall am Flughafen und das war auch eine entspannende Erfahrung. Da kannst du dann gut üben, ruhig zu bleiben, schauen, was ist denn jetzt eigentlich Sache und wie kommst du da jetzt? Ich hatte einen Kurs am Abend in Italien, Monte Grotto, wie kommst du da jetzt hin? Ich habe nicht getobt und nicht geschrien und nicht hysterisch geworden, wie andere, die ein Kreuzfahrtschiff da losgingen und die jetzt wirklich verzweifelt wurden. Ich hatte jetzt auch nicht das Problem, dass die Toiletten nicht offen waren oder so. Bin da ins Rels Blue gegangen die benahmen sich noch normal, sind ja unternehmerisch geleitet, waren freundlich, man konnte sich da wieder orientieren. Aber es ist so eine Erfahrung, da habe ich so gemerkt, um mich herum übrigens auch die Jungen verlieren total die Nerven, Weil wenn nämlich 2000 Leute auf einmal aufs Netz wollen, geht es scheinbar nicht. Dann ist das überlastet oder was? Naja, die Lufthansa hatte sich zurückgezogen, die die waren nicht mehr besetzt. So, dann kannst du gut meditieren und mein Anspruch wäre natürlich schon auch, dass ich dabei meditativ bleibe, achtsam beim Schreiben zum Beispiel meine Meditation ist so zen, Aber heute mache ich viel mehr Schreibmeditation. Das ist wirklich auch so verbinde ich mich mit der Energie von unten und oben schaue, bis die so in den Fingerspitzen ankommt, das war früher Minuten, jetzt sind es Sekunden und dann schreibe ich das. Es gibt, genieße ich total an einem schönen Ort zu sein. Ich schaue so aufs Meer und bin nicht in dem Sand, der meinen Computer beschädigt, sondern sitz am liebsten unter einer Palme im Schatten und schaue da immer raus und dann fällt mir wieder was ein und schreibe das so. Das hat auch was ganz Meditatives, möchte ich gar nicht missen. Auch einer der Gründe, warum ich natürlich gern schreibe, auch viel schreibe, weil es eigentlich meine Schreibmeditation ist und dankbar bin, dass die mich immer noch lesen. So viele Leute.
Wie gehst du mit Lebenskrisen um? Hast du mal eine gehabt? Du hast gerade angesprochen, Tamanga, du hast ein eigenes Seminarzentrum gebaut, du hast in Gesprächen mit mir gesagt, du siehst dich selbst nicht als Unternehmer, auch wenn du natürlich seit vielen Jahren selbstständig bist, aber wie andere am Markt, die sich ein großes Team aufbauen oder plötzlich eine eigene Organisation aufbauen, das hast du immer so ein bisschen vermieden, weil du glaube ich nicht so richtig Spaß dran hast, weil du dich nicht als Unternehmer verstehst, Hast dann aber ein eigenes Seminarzentrum gebaut, was dann glaube ich, in wirtschaftliche Schieflage gekommen ist. Würdest du das als eine Lebenskrise bezeichnen?
Also verglichen jetzt mit der Schwangerschaft, wo wir merkten, Ende des dritten Monats, wo ich ahnte, oh je, mit dem Herzfehler könnte eine Trisomie 21 sein, kriegen wir ein Downkind, war es jetzt nicht eine schwere, aber gut. Auch das hat uns ja irgendwie wachsen lassen. Mir sind die Haare ausgegangen. Also es ist auch viel auf die Körperebene. Die wussten nicht mehr, ob sie erst ausgehen sollen oder vorher noch grau werden sollen. Das ist in der Schwangerschaft passiert.
In der Schwangerschaft vor 26, 27 Jahren.
Also ich wollte schon gar nicht mehr duschen, weil dann war immer der Abfluss, da waren meine Haare drin. Also ich habe so einen Eitelkeitsschub gekriegt und ich glaube, ich habe nicht so viel in den Spiegel geschaut in den Jahrzehnten bis dahin wie in dieser Zeit, wo die Haare einfach sich so schmählich davon gemacht haben. Ich bin ja Löwe, astrologisch sozusagen, hatte so eine Mähne, blonde Locken, habe die immer ab und zu geschüttelt. Das war immer ein gutes Gefühl und dann zack, waren die weg oder gingen weg. Und das war eigentlich nur ein kleiner äußerer Aspekt zu dem, was innerlich an Krise passierte und sich dann auch zu okay, was meint das Schicksal jetzt mit uns? Für uns kam ja Abtreibung schon nicht in Frage, weil mag ich meine Frau, die ganz spirituell ist und auch katholisch, war das keine Option. Wir haben auch gar keine Amniozentese gemacht. Wir haben das beim Ultraschall herausgefunden. Also das war viel größere Krise. Tamangar habe ich mich relativ schnell erholt. Also ich habe dann irgendwann gemerkt, dass es eigentlich eine gnade ist, seine erste Finanzkrise mit 60 zu haben. Und das hatte ja auch damit zu tun, dass meine Bonität so in den Keller sank. Das wusste ich gar nicht, dass ich eine Bonität habe. So eine Gutheit hast du auch. Du bist halt jung, das ist kein Problem.
Aber eine Bank, die kennt ihr mal, die erzählt mir immer, welche Bonität ich habe.
Gut, ich wusste das gar nicht vorher. Ich habe mit 58,5 da Verträge unterschrieben. Die haben mir noch Ja, sie kriegen gern noch eine Million. Also Ich hab ne, 2 reicht mir zu leihen. Die haben mir kein Problem.
2 Millionen Euro hast du aufgenommen an Kredit.
Aber 4 hatte ich schon zusammengeschrieben und geredet. Ich bin ja ehrlich.
6 Millionen Euro hast du investiert in Tamanga insgesamt.
Ist das so? Also und das war so ein Traum, mal das ideale Seminarzentrum zu haben, wo die Energie einfach stimmt.
Ich bin schon da gewesen. Ich kann es tatsächlich empfehlen. Es ist ein ganz ganz toller Ort, ein ganz tolles Hotel oder Seminarzentrum.
Ja, aber die Bank hatte so andere Vorstellungen, wie wir das amortisieren oder was. Also wir wollten das gar nicht so rasch, so schnell. Wir wollten das mehr so, um das Peace Food Leben in die Welt zu bringen, wirklich so ein Heilungsbiotop zu schaffen, wo du einen Ort hast und wo allein, dass du da bist, die Chance besteht, dass Regeneration passiert, Ruhe in dir einkehrt, Heilung passiert. Da ist natürlich in jeder Klausel, diese kleinen, aber feinen Zimmer, nennen wir Klausen, ist ein Kabelanschluss, da kannst du deinen Laptop, das ist ja wichtig benutzen, aber du hast natürlich kein Wifi, da kannst du deinen Computer aufmachen, da ist eben nichts drauf. Was heute Leute auch total erschreckt, muss man sagen, ist letztens eine Frau ab, weil sie nicht jederzeit überall sozusagen empfangen hatte. Gut, war eine Beziehungsgeschichte letztlich, aber naja, sowas passiert heute. Also die Idee war lange da, ideales Wasser, Wassertest vor jedem Kurs inzwischen und so, da habe ich viele Träume erfüllt und was ich eben nicht wusste, ist, dass mit 60 meine Bonität so in den Keller sinkt und die Zinsen von 1,2 auf 30 stiegen. Irgendwie. Basel II ist aus meiner Sicht irgendwie ein Angriff auf das alte Bankdenken, dass die dir helfen, früher dein Haus zu haben, dein Zentrum, bevor du es zahlen kannst. Heute glaube ich, ja, da ist die Idee dahinter, dir das abzunehmen, weil die haben auch ganz schnell eine halbe Million von den zwei Millionen fällig gestellt. Du leihst dir ja nicht zwei Millionen, wenn du sie hast. Du brauchst sie ja, wenn die da nach einem halben Jahr sagen, so jetzt zahlen sie eine halbe zurück und die Zinsen gehen so hoch, weil das nicht so läuft, wie sie wollen. Ich hab, Moment mal, ich zahl doch alle Zinsen, ich mach doch alles, was wir ausgemacht haben. Ja, das reichte denen nicht, weil die Bonität und bester Geier, na gut, mich hat dann ein Schweizer Banker gerettet, der hat einfach gewusst, so vom Bergwandern und so, dass ich mit 60 wahrscheinlich noch genauso fit bin wie mit 55, hat glaube ich, Basel II einfach ignoriert und mit dem, was ich mir da aufgenommen hab, hab ich dann in Österreich saniert, sonst hätte man es verloren, ehrlich gesagt. Also wenn da nur die Oberbank gewesen wäre, die ja ganz anders wirbt, als sie dann agiert, dann wäre ich da platt gewesen. Aber es hat mich relativ schnell gerettet. So dieses selbstbewusstsein der O 60 Jahre ohne Geldproblem und jetzt hast du eins, jetzt sollst du das mal lernen. So viele Leute haben das. Und du hast sogar mal ein Buch geschrieben, die Psychologie des Geldes und hattest noch gar keine Ahnung, was das heißt, wenn man mit dem Rücken zur Wand kommt.
Das wäre jetzt meine Frage. Die Oberbank ist schuld, Basel II ist schuld, die hohen Zinsen sind schuld. Was würde der Rüdiger Dahlke, dem Rüdiger Dahlke sagen, was im Außen gezeigt wird?
Das habe ich dann Gott sei Dank auch schon nach kurzer Zeit gemacht und hab okay, das finde ich zwar eine Schweinerei, was diese Bank macht und das mit der Basel II und so, das finde ich weiter einfach. Das passt nicht in eine christliche Kultur, passt eigentlich gar nicht in eine menschliche Zeit. Aber egal. Das ist und für mich ist das eine Lernaufgabe. Ich soll jetzt mal Geldkrise bewältigen. Das hat mich echt vorangebracht. Ich habe diese Anfragen aus USA angenommen, weil das mit der Zeitverschiebung so günstig war. Ich schlafe nicht so viel und habe einfach nachts Webinare mit den Amerikanern gemacht und hatte plötzlich noch so eine Schiene, die auch relativ erfolgreich dann irgendwie wurde. Und das hätte ich nicht gemacht. Ich habe da ein Stück studiert und so ein Fan bin ich nicht, wenn ich ehrlich bin, von amerikanischer Art die Welt zu betrachten und Gods Own Country, glaube ich, das ist ein Missverständnis. So hat er es nicht gemeint. Aber mich hat es dazu gebracht und ich habe mich noch mal richtig gestellt und kann heute gut. Ich habe auch das Glück gehabt eben mit dem Schweizer Bankier und wir haben das hingekriegt und jetzt ist es über gar kein Thema mehr.
Was konntest du da für dich rausziehen?
Also mal zu erleben auf dieser äußeren Ebene zu scheitern, das kannte ich gar nicht. Aber ich glaube, wir sind gescheiter geworden, auch mit Hilfen von der Balthasar Wans, der macht jetzt die ganze Geldgeschichte und dem gebe ich jetzt auch mehr Bedeutung sozusagen. Der sagt mir jetzt natürlich Dinge, die mir auch nicht gefallen. Der ne, nach Estland fährst du nicht, nach Polen fährst du auch nicht. Die wollen dir einen Flug zahlen, aber sonst nichts. Das geht nicht. Du musst ja hier abzahlen. Und das habe ich inzwischen auch kapiert. Also das hat schon das Heilkundezentrum Johanneskirchen haben wir mal so aus der Portokasse finanziert. Mit meinen Büchern und Seminaren hat sich das nie gerechnet in diesem finanziellen Sinne. Aber wir konnten das locker finanzieren. Also da haben 6, 7 Therapeuten gearbeitet, sind Leute heil geworden, werden immer noch heil gesund und die Therapeuten ernähren sich und ihre Familien. Und wir haben es, es hat sich nie gerechnet, aber wir haben es auch nicht gerechnet. Das musst du ja nicht tun. Also selbst der Finanzprüfer hat, das rechnet sich ja nicht. Wenn du es rechnen willst, kostet dann die Therapiestunde 300 Euro statt 80 und dann kommt aber keiner mehr. Also du rechnest es nicht nur in Tamanga und da hatte ich mich wieder verrechnet, waren das nicht sechs Mitarbeiter, sondern eher 26 und dann zahlst du nicht mehr so einfach so quer von den Büchern und so und den Seminaren. Ja, das habe ich dann gelernt.
Also eigentlich zu wenig Bücherverkauf, könnte man auch sagen.
Effektiv, glaube ich, habe ich da auch eine ganze Menge gelernt und gebe dem jetzt auch mehr Gewicht. Also ich würde das auch so als Belehrung des Schicksalsempfinden und habe also keine Wut auf diese Bankleute. Die machen ihr Ding, das machen wahrscheinlich alle Banker, weil Basel II gilt für alle. Die machen das, was bei uns üblich ist. Ich finde es ausgesprochen unschön und hässlich, aber es hat mich was gelehrt. Ich bin da ganz dankbar und fahre jetzt jedes Jahr ein, zwei Mal nach USA und arbeite auch in Azalen, Was ein alter Traum war, habe ich auf meiner Liste vor der Kiste jetzt abgehakt. Aber ich gehe auch gerne mal wieder hin oder nach dem Ort Omega Institut und so, freue mich, wenn die Bücher da rauskommen. Das hat es ja eigentlich in Gang gebracht. Da bin ich auch dankbar dafür.
Krisen bringen auch Chancen mit sich.
Genau, Lebenskrisen, Eisentwicklungschancen haben wir auch mal geschrieben.
Wir haben schon mehrfach über Kritik gesprochen, die du durchaus im Außen erfährst. Wenn man bei Wikipedia mal schaut, da findet man viele gute Dinge, aber auch mal sozusagen andere Dinge, die an dich herangetragen werden. Gleichzeitig bis ja der, der immer auch in jungen Jahren schon auch als Revoluzzer sozusagen gegen Dinge angegangen ist 2013, ich denke, da kann man fast drüber schmunzeln über den Preis hast du das goldene Brett vorm Kopf verliehen bekommen. Ich weiß nicht, ob du bei der Preisverleihung zugegen warst. Ich vermute fast nicht. Wie gehst du mit so einer Kritik generell um? Ist das für dich eher eine Nahrung so nach dem da treffe ich die richtigen Punkte oder hast du noch mal Herausforderungen mit?
Da muss ich zu sagen, da war ich eigentlich fast stolz drauf, weil so viel gute Leute haben diesen Preis bekommen. Dahinter stecken diese Skeptiker. Das ist so eine aus meiner Sicht, also kurz gesagt, so hirngebremste Combo, die der alten Physik verschrieben ist. Die haben mit Psyche totale Berührungsängste. Ich habe diese Leute in Österreich sitzen in jeder Talkshow so ein Skeptiker. Und was du Wikipedia erwähnt hast, Wikipedia ist ja auch kein Lexikon. Das ist ja aus meiner Sicht eine geschickt gemachte Hetz Organisation gegen alles Komplementärmedizinische und Spirituelle. Muss mal schauen, was über Daniele Ganser drinsteht oder Gerald Hüther oder schau mal bei dir selbst nach, da staunst du.
Ich habe keinen Wikipedia Eintrag, Ich würde es gerne machen.
Also ich hab Wikipedia mehrfach die Lügen, die sie über mich verbreiten, richtig gestellt. Nach einer Woche spätestens sind die Lügen wieder drin. Also Wikipedia hat nicht ein Interesse im Kompliment, medizinischen und spirituellen Bereich Wahrheit zu verbreiten, sondern die Hetzen.
Aber Wikipedia ist ja vom Prinzip her ein Spiegel der Gesellschaft. Das heißt, sie haben ja Prinzipien sozusagen. Deswegen, ich halte sehr, sehr viel von Wikipedia, weil es zumindest weitestgehend schafft, wirklich eine gewisse gesellschaftliche Wirklichkeit darzustellen. Ist dann vielleicht nicht eher die Gesellschaft das Problem, die noch nicht bereit ist, fähig ist, das eine oder andere anzuerkennen und wirklich zu sehen?
Ne, sehe ich nicht so. Ich glaube, dass Wikipedia einfach wirklich ganz gezielt Stimmung macht und bestimmte Dinge macht und niederschreibt. Und andere, Die benutzen die 95 Prozent seriöses Wissen. Wenn du über einen Film was wissen willst, bist du da natürlich gut bedient. Aber sie haben nicht eine Lexikonfunktion der Brockhaus, Die haben mal objektives Wissen auf allen Ebenen versucht darzustellen. Das machen die nicht. Die haben schon eine Test Tendenz, Tendenz, die du ganz gut sehen kannst. Der Daniele Ganser, dieser Schweizer Friedensforscher, hat da mal einen Film darüber gemacht, wie das läuft. Also das hat eine manipulierende Tendenz, aber du hast natürlich trotzdem recht, es ist ein Abbild der Gesellschaft. Also wenn du bei uns jetzt Nachrichten anhörst, was ich kaum noch tue, aber ehrlich gesagt, ich halte es für einseitig. Es provoziert mich auch, es ist nicht mein Beruf, ich schreibe, aber Beruf ist Arzt und Berufung auch. Aber wenn ich dann sehe zum Beispiel, was für eine Angst uns gemacht wird, auch von den Mainstream Nachrichtensendungen vor diesen Rußen, überlege ich mal, am Anfang war, wie oft haben die Rußen uns überfallen, Wie oft haben wir die überfallen, Denke ich, OK, Also eigentlich so viel Angst muss man von daher nicht haben. Dann schaue ich mir mal an, wer rüstet denn, wie die Friedensforschung belegt es ja die rußen, die haben 66 Milliarden Euro Rüstungsetat pro Jahr, das finde ich eine Unverschämtheit und frech. Aber die Amis haben über 620 Milliarden in der Relation. Die NATO bringt nochmal 300 Milliarden dazu. Also da rüstet die eine Seite mit 920 Milliarden pro Jahr und auf auf der anderen Seite, die haben 66 Milliarden. Wer hat sein Militär im Ausland stationiert? Die Rußen in Irak, ich finde das in Syrien eine Frechheit, Was sollen die da? Aber die Amerikaner haben in über 40 Ländern ihre Militärbasen. Und wenn ich mir dann die Nachrichten anhöre, die konstant immer nur amerikafreundlich sind, egal was die machen und die Rußen immer nur bös. Ich meine, ich möchte auch nicht leben bei Putin, versteh mich nicht miss, aber ich sehe da irgendwo eine riesen Diskrepanz in der Berichterstattung, wobei ich gerade nicht.
Den Eindruck habe, dass die Presse gerade sehr amerikafreundlich schreibt.
Ja, jetzt seit Trump nicht mehr, Aber das ist persönlich gegen Trump. Das ist immer noch amerikafreundlich aus meiner Sicht. Ich meine, das ist schon wahr. Ich finde in meinem Umfeld in Amerika keinen, der den gewählt hat, nicht mal der Taxifahrer New York. Also alle sind gegen Trump, aber sie haben ihn gewählt, nicht mehrheitlich, aber die haben halt kein Mehrheitswahlrecht. Der hatte ja zwei Millionen weniger als.
Die Hillary, aber immer noch nahezu 50 Prozent.
Ja gut, und diese Spaltung erleben wir ja dort auch. Aber in unserer Darstellung ist das was Einseitiges. Und bei Einseitigkeit habe ich immer wegen dem siebten Lebensprinzip ein Problem. Das, was wirklich was bringt, ist Balance. Und wenn ich so höre, wie der Herr Seibert, dieser Regierungssprecher, völlig die Kontenance verliert, wenn er von einem Journalisten gefragt wird, sagen warum ist es eigentlich so ein Verbrechen, wenn die Rußen ihre Atomwaffen renovieren, wenn es bei den Amerikanern ein Friedensakt ist. Es ist nämlich ganz kurz hintereinander stattgefunden. Es ist dieselbe Geschichte, sie wird komplett anders bewertet. Und was meine Aufgabe ist, was ich als diese sehe, wäre einfach mal zu schauen, kommen wir in Balance, stellen wir wieder ein Gleichgewicht her. Das ist gar nicht so einfach heute, aber es ist notwendig, um sozusagen diese Prinzipien auf die Reihe zu kriegen, ein erfülltes Leben zu haben. Und auf der körperlichen Ebene weiß ich das ganz sicher. Wir brauchen so eine Balance zwischen den verschiedenen Systemen. Das muss eine Symphonie werden, das Zusammenspiel der Organe. Und das ist in der Gesellschaft so ähnlich. Über die Dinge in der Gesellschaft sollte ich vielleicht weniger reden, dann hätte ich mehr Zustimmung. Aber ich sehe im Mikrokosmos Mensch die ähnlichen Geschichten wie im Makrokosmos Welt, so wie Paracelsus das gesagt hat. Mikrokosmos gleich Makrokosmos. Insofern habe ich auch eine Tendenz natürlich, mich überall einzumischen.
Apropos einmischen. Wir haben vorhin im Vorgespräch dieses Interviews über das Thema Digitalisierung gesprochen. Ich war gerade Eine Woche mit 70 Unternehmern von Gedanken tanken im Silicon Valley unterwegs. Es war wieder unglaublich, was man für Eindrücke bekommt, wie sich unsere Welt jetzt schon verändert, verändert hat, aber vor allen Dingen in Zukunft verändern wird, auch mit welcher Geschwindigkeit. Das ist ja schon dramatisch, was da gerade passiert. Du hast auch vorhin schon gesagt, im Außen wachsen wir auch durch die Digitalisierung, im Inneren nicht. Worauf steuert die Welt da zu? Wie gehst du persönlich damit um? Und was, was glaubst du, wie die Welt in fünf bis zehn Jahren aussieht? Vielleicht nicht auf einer digitalen Ebene, aber zumindest auf einer menschlichen, gesellschaftlichen Ebene.
Ja, also ganz anders ausschauen, Das ist seit Heraklit eigentlich bekannt. Pantherä. Alles fließt, alles ist in Bewegung. Das einzige Sichere ist die Veränderung am Ende, die Erlösung, die Lösung, der Tod. Das sind Dinge, die wir ja eigentlich verdrängen. Die bürgerliche Welt will ja, dass sich nichts verändert. Hoffentlich geschieht nichts, ist das Mantra der Bürger bürgerlichen Welt. Kaum machst du mal was in deinem Leben, machst eine Weltreise, sagen die zum Hoffentlich geschieht nichts. Kaum gehst du auf eine Schattentherapie, hoffentlich geschieht nichts. Zu uns brauchst du dann nicht kommen nach Johanneskirchen. Das machen wir ja nur, damit mal was geschieht. Und die Weltreise machst du ehrlicherweise auch das, was geschieht. Also wir machen ja Kreuzfahrten Ärzten früher inzwischen mit allen. Es soll was geschehen. Wir machen da spannende Sachen. Nicht das, was die vom Schiff anbieten. Aber die bürgerliche Welt, hoffentlich geschieht nichts. Und ist deswegen natürlich schnell immer unrund, weil es geschieht ja was.
Veränderung mag der Mensch nicht so gerne.
Ja, aber das Leben ist Veränderung, Wachstum, Entwicklung. Und ich hoffe jetzt, dass wir dieser digitalen Entwicklung, die ich ja auch schätze und auch mag, und ich glaube, ich habe eines der ersten Bücher auf Computer geschrieben, das weiß ich noch, das hat noch eine Krise ausgelöst bei Bertelsmann, weil ich hatte das in den Vertrag reingeschrieben, dass meine Bücher nicht mehr gesetzt werden, sondern von Diskette überspielt werden. Das waren damals diese labberigen Disketten da. Und dann haben die das gemerkt und ich meine, beim Setzen werden da Fehler reingemacht. Da muss ich es nochmal durchlesen. Ich habe es ja schon fünf, sechs Mal durchgelesen, will ich nicht So. Und dann gab es einen Gewerkschaftsaufstand ohne Ende. Und also die haben überlegt, ob ob sie mit mir noch Bücher machen können, weil ich nicht erlaube, dass die gesetzt werden. Aber dann ganz schnell kam das und zack, heute, wenn heute so ein dickes Manuskript tausendfach geklebt, das würden sie ja gar nicht mehr akzeptieren. Heute musst du Diskett, also keine Diskette oder wie bist du denn das? Aber im Endeffekt habe ich da, glaube ich, relativ schnell durch die Zeit im College auch oder früh, OK, durfte man gar nicht sagen, dass spirituelle Bücher auf Computer geschrieben werden. Manta Kia hat mir dann mal gesagt, dass er das auch macht. Wir haben uns angeschaut. Wahrscheinlich sind wir die Einzigen, sagen wir es niemand anderen. Ich habe dann im Verlag dann gesagt, es ist noch mal abgetippt worden, deswegen ist es so fehlerfrei und einfach. Und am Anfang und dann irgendwann habe ich Jetzt wird das überspielt. Es ist vorbei die Zeit. Okay. Ich glaube, ich habe das immer relativ früh erkannt auch diese Trends und ich freue mich da auch drauf und finde es auch lächerlich, diesen Widerstand. Natürlich wird da ab und zu mal mit den selbstfahrenden Autos was schiefgeht und dann brennt so ein Tesla. Aber wie viel geht schief, weil die Leute nicht Autofahren können, nicht konzentriert sind. Und Mindfulness ein schöner Traum ist immerhin, er ist in Amerika jetzt angekommen, ein paar tausend Jahre, nachdem er in der Zentration ja schon gefunden wurde. Mindfulness, Achtsamkeit, Bewusstheit, das ist eigentlich die Basis jeder Meditation. Aber seit die Amerikaner das Kinn und so weiter dann wissenschaftlich haben, darf die Welt ja nur Mindfulness auf die Fahnen schreiben. Also was ich wieder sehr schön finde und auch diese ganzen Forschungen, die jetzt kommen aus Amerika, diese mutigen Leute, Walter Longo beim Fasten jetzt plötzlich habe ich nicht nur die Religionsstifter hinter mir, sondern diese Wissenschaftler, Marc Metzen, die jetzt wirklich mutig vorangehen, genieße ich sehr. Ich hoffe einfach sehr und versuche auch in die Richtung zu arbeiten, dass wir auch da eine Tiefe reinkriegen und einen Inhalt, dass diese Verbundenheit, die wir heute haben, auch wieder eine menschliche wird, dass diese Sharing Economy wirklich dazu führt, dass wir teilen mit austeilen. Und dieser Konkurrenzgeschichte vom männlichen Pol kriegen wir vieles nicht hin. Wir müssen einfach teilen und miteinander das machen. Und wir merken ja, ihr merkt, die Leute brauchen ja irgendwie so Communities, die haben die Kirchen nicht mehr dafür, Sie wollen eigentlich zusammen gemeinschaftlich. Und ich finde es auch ganz schön, dass das passiert. Also wir haben unsere kleine Lebenswandelschule für Online Fasten und Idealgewicht, Challenge, Gesundheit Challenge, so meine Kernthemen. Aber ich freue mich auch, Human Trust hat eine größere Community und holen auch viele Leute da rein und ihr habt eine jetzt noch größere. Ich mache da auch immer gerne mit, immer in der Hoffnung, die sich auch schon bestätigt. Es erreicht noch mehr Leute, noch andere Gruppen. Wir wachsen dort zusammen, weil ich glaube, diesen Wirtschaftsleuten, vorher war ich bei so einer Talkshow mit dem Markus Koch, da waren lauter Geldleute und Börsentypen dort und jetzt ich, der keine Aktie hat, die waren ganz baff, aber sie haben sich nachher auch bedankt. Also es kommt dann ein anderes Gedankengut da rein und ich habe mal wieder einen Haufen Leute gesehen, die sich eigentlich nur mit Geld beschäftigen und deren Themen gesehen, dass sich das verbindet. Ich gehe da gerne hin verbinde das. Ich glaube, da liegen unsere Chancen, dass wir uns nicht nur im Netz verbinden, sondern auch auf der Ebene des Herzens wieder mehr auch des Bauchgefühls, dass wir wieder mehr so zu unserer inneren Stimme kommen, was für uns gut ist, Dass ich nicht nachlesen muss, was ich essen muss, sondern dass ich spüre, was ich brauch, was ich trinken will, wo mein Denken hin will. Das wäre eigentlich das Ziel, diese innere Freiheit zu bekommen und dann doch im Einklang mit diesen Schicksalsgesetzen.
Das ist tatsächlich auch regelmäßig mein Ziel. Wenn ich dann im Alltag viel gestresst bin bzw. Phasen habe, wo ich einfach wieder viel gearbeitet habe, dann nehme ich mir auch bewusst Phasen, wo ich runterkomme, wo ich einen Retreat mache und ich weiß gar nicht, es ist inzwischen wenige Jahre her, ich denke mal so fünf Jahre müssen es in etwa her sein. Da habe ich mich entschieden, mal ein Seminar bei dir zu besuchen. Und als wir uns dann kurz kennengelernt haben, sagtest du, du hast da nicht ein total untypisches ausgesucht. Das war neun Tage Fasten, Schweigen, meditieren. Und alle, denen ich das erzähle, die sind immer verwundert, weil die Was macht man denn da? Und da bleibt tatsächlich nicht viel über, wie ich feststellen musste, wenn man nicht redet, nicht isst und viel meditiert, dann heißt es hä Ja, dann liest du ein Buch, dann hörst du ein Hörbuch und du empfiehlst auch das nicht zu tun, neun Tage. Und da ist natürlich kein Fernseher auf den Klauseln, die du anbietest. Das heißt, am Ende des Tages macht man wirklich fast nichts. Kannst du mal beschreiben, was mit menschen passiert, die neun Tage nichts machen?
Ja, also ich mache das fast 40 Jahre, dieses Seminar. Das Einzige, für das man überhaupt nicht werben muss, da kommen zwei Drittel der Leute wieder, weil es so eine verblüffende Wirkung hat. Und es ist wirklich untypisch, weil ich rede ja viel, wie wir jetzt gerade wieder merken. Und die meisten Seminare, da vermittel ich auch relativ viel. Und das ist so der totale Gegenpol dazu auch für mich. Erklär wohl ein bisschen das Fasten und die Idee der Achtsamkeit, eben der Mindfulness. Es ist eigentlich neun Tage Mindfulness. Darum geht es. Wir sitzen bewusst und beobachten den Atem und wenn wir abweichen, was wir dauernd tun, kommen wir zurück zum Atem. Wir gehen bewusst dieses Kinn hin zwischen den Meditationssitzungen. Wir trinken unseren Tee bewusst. Ich meine, Tamanga wird dazu so eine Art Zen Kloster.
Das ist schon das Highlight, dass man gemeinsam in einer Stube sitzt mit 50 Leuten in etwa und alle machen nichts außer Tee trinken. Und einmal am Tag gibt es das große Highlight fast schon sozusagen fast nicht passend zum Seminar. Man trinkt einen kleinen Smoothie. Das ist so der einzige Farbklecks an dem Tag.
Das habe ich so als Gegenpol eingeführt, gegen den Widerstand des Freundes damals Nikolaus, mit dem ich das so lange gemacht hab, weil ich das ganz schön finde, so dem Tai Chi Symbol entsprechend. Da ist im im Yin Feld, im schwarzen auch der weiße Punkt die Essenz des Yang und im weißen Feld die Essenz des Yin. Also insofern dann genau da rein nochmal so einen kleinen Genussaspekt. Am Ende machen wir auch so eine Sitzung mit einem verbundenen Atem, also auch so ein Gegenpol, also wo du dann auf eine ganz andere Art, aber wieder Atembeobachtung und Bewusstsein doch eine verblüffend große Chance hast, so Ekstase mal zu erleben und oder der Einheit nahezu kommen. Also was passiert dabei? Gibt ja Schweigeklöster. Das sind eindrucksvolle Menschen. Wenn man sich einen Film wie Broken Silence anschaut, den habe ich auch sehr gerne in der Hollywoodtherapie gedeutet. So ein Kartäusermönch muss plötzlich wegen technischer Dinge raus aus seiner Klause und eine Weltreise machen und das Leben nimmt ihn wieder und dann braucht er eine Zeit lang, bis er sich wieder wirklich ins Leben reintraut. Zum Schluss schläft er sogar mit der Frau endlich mal und wo du schon 90 Minuten Vorbereitung mit angeschaut hast und das ist gut für ihn. Und er bricht dann ganz viele katholische Regeln und geht dann zum Schluss zur Beichte und bekommt die Absolution und kehrt zurück in sein Schweigen. Also das Schweigen hat schon eine unglaubliche Kraft. Ich habe das oft ja selbst auch erlebt als Teilnehmer. Und wenn du wirklich schweigst und diesen inneren Dialog, wie Castaneda sagt, ein bisschen zur Ruhe bringst, dann kann in der Stille enorm viel passieren. Meister Eckart sagt es In der Stille spricht Gott am ehesten, mit dir am klarsten. Und das ist eben auch so ein Ziel, dass wir die innere Stimme wiederfinden. Wir haben ja alle eine innere Stimme die des inneren Schweinehundes, der folgen ja auch die meisten in unserer Gesellschaft. Und Meister Eckart, der hört halt auf Gottes Stimme dazwischen wäre so die Stimme des inneren Arztes oder der Heilerin, würde man heute vielleicht besser sagen, der frauenbewegten Zeit. Und jetzt, wenn du so unterwegs bist, ich rate ja immer Patienten auch dazu, jetzt hören sie doch mal nach innen, mach mal Augen zu spüren, was brauchen sie wirklich. Wenn der dann eine Tafel Milchschokolade, dann weiß ich, das war jetzt nicht Gottes Stimme, der ist noch mit dem Schweinehund eng verbunden, dann würde ich ihm helfen wollen über geführte Meditation und solche Dinge durch so einen Ort wie Tamanga, der an sich schon so eine gewisse Stille atmet, viel in der Natur sein, sich mal von Bäumen und Blumen wirklich auch ansprechen lassen. Das passiert ja, wenn du in der Stille bleibst und da sind Menschen neben denen sitzen, mit denen sprichst du nicht. Und trotzdem entsteht so eine Verbundenheit. Also es fällt auf, es gibt kein Seminar bei uns. Viele sind ja da auch immer voll, wo so viel alte Hasen reinkommen und es für die neuen gar nicht so leicht ist, wenn da zwei Drittel immer alte Hasen sich ansiedeln. Da sind Leute, die haben über dreiig mal dieses Seminar schon gemacht. Und wie du richtig sagst, was ist da nix? So ein Bauer hat das mal schön gesagt in Johanneskirchen, da kam ein Holländer und hat wo ist denn das Zentrum? Da hat der Bauer so niederbayerisch, das kann ich da schon sagen, Aber das sag ich dir auch, da kriegst du nichts zum Fressen und muss trotzdem zäune. Du kriegst nichts zu essen, du kriegst nicht viel Info, du kriegst das Nötigste schon. Die Klausen sind ja auch so alles aus bestem Material gebaut, zur richtigen Zeit, das Holz geschlagen, kein Metall, kein Leim dabei auf einem ungestörten Platz. Das ist nur Qualität. Die Quantität haben wir bewusst reduziert, Clausis Klein und wollten jetzt nicht gerade Celle sagen, weil der assoziierte deutsche Gefängnis oder ein Kloster natürlich beides was hat. Das ist beides selber Prinzip. Also wir nennen es, du kommst in so eine Atmosphäre, wo dich nichts stört, aber auch nicht möglichst viel ablenkt. Also das heißt, du kannst zu dir kommen, zu dir selbst, in deine Mitte. Das ist das Ziel. Und das ist ja das Ziel aller Meditation und war früher auch das Ziel der Medizin. Das ist ja derselbe Wortstamm. Es geht darum, unsere Mitte zu finden, in uns zu ruhen und aus dieser Mitte heraus dann auch wieder aktiv zu werden. Ich glaube ja schon, dass es nicht das Ziel sein kann, sich ging ja auch nicht, wenn sich alle ins Kloster zurückziehen, würden wir sofort aussterben. Dann müsste man ja sozusagen das anbahnen, dass sich Frauen und Männerklöster wieder mal zusammenkommen, damit es weitergehen kann. Das ist für Einzelne vielleicht okay, so Kartäuser werden. Für uns ist es, glaube ich gut, ein, zweimal im Jahr so ein totales Stille Retreat zu machen und ist glaube ich, das Seminar, was ich am liebsten machen werde. Also ich rede ja gern, schreibe auch so gern, aber ich kann schon deutlich sehen, so diese Touren und Rumreisen, das würde ich am ehesten reduzieren und mehr dann doch vor Ort bleiben, so in meiner Klausel. Sicher noch viel Schreibmeditation machen, aber sicher auch viel Zen und das mache ich auch gern mit Menschen wie euch dann. Das ist einfach ein besonderes Feld, was da entsteht.
Meine Erfahrung war wirklich auf dem Weg zu dieser Stille, zu der inneren Stimme, wie unglaublich aktiv unser Kopf denn ist. Man macht nichts im Außen, keine Reize sozusagen. Das heißt, das Einzige, was wirklich übergeblieben ist, war der eigene Kopf. Und ich glaube, der ist im Alltag nicht so bewusst oder mir zumindest war er nicht so bewusst, aber er ist da und da ist er so richtig deutlich geworden. Und es war erschreckend sozusagen, wie viele Gedanken. Also irgendwann ist man wirklich zum Beobachter geworden und war der Beobachter seiner eigenen Gedanken und das war schon erschreckend, wie viel da oben in der Datenautobahn sozusagen im Alltag anscheinend los ist.
Naja, man muss ja auch sagen, du hast auch viel geschafft mit deinem Kopf und ich glaube ich mit meinem auch. Und ich channel das nicht, was ich da schreibe, sondern ich denke mir das schon aus und es fällt mir auch viel ein. Bin ich auch dankbar und froh darum. Und ihr habt da wirklich viel auf die Beine gestellt und das machst du ja auch wesentlich mit deinem Kopf. Aber es ist dann besonders gut, mal in den Gegenpol einzutauchen. Also das finde ich schon auch. Und dann merkt man erstmal, wie nicht nur der Kopf, sondern wirklich die linke, die archetypisch männliche Gehirnhälfte da dominiert. Ich wäre ja schon froh, wir sind ein bisschen mehr in der archetypisch weiblichen, wo die Träume, diese Seelenbilderwelten aktiv sind, die Gefühle und Emotionen. Wenn wir da ein bisschen mehr Balance hinkriegen würden, wäre schon ein großer Fortschritt. Insofern ist das so ein guter Gegenpol. Ich würde jetzt nicht immer im Kloster sitzen wollen, sonst würde ich es ja machen.
Jetzt bist du 67, ich glaube, dann darf man davon sprechen, dass die erste Lebenshälfte hinter dir gelassen wurde. Was hast du in der zweiten Lebenshälfte vor? Hast du noch Visionen? Was darf da noch kommen die nächsten Jahre bei dir?
Ja, ich habe so eine Liste vor der Kiste und gibt schon noch ein paar Dinge, die da drauf sind. Also ich meine, das große Thema ist natürlich Befreiung finden und raus aus diesem Rad, auch aus dem Hamsterrad natürlich mehr rausgehen, Schwerpunkt mehr in diese Richtung Meditation, diese Medizin, die die Mitte meint und mehr wahrscheinlich von Reden zum Schreiben gehen. Aber andererseits kommt man das natürlich jetzt mit diesem vielen IT aufnehmen, Video und Webinaren. Das Ganze kommt mir natürlich auch sehr entgegen. Kann ich natürlich mehr von zu Hause machen. Da sind auch so Dinge drin wie eine Saison im Baumhaus leben. Da muss ich mir langsam mal überlegen, wie hoch baue ich das eigentlich? Ich muss ja noch hochkommen. Also gibt es schon noch ein paar Dinge, die ich machen möchte. Ich möchte mal zum Beispiel so ein großes Atemfest mal machen. Ich habe das einmal im Militär Millennium gemacht mit fast 200 Leuten. Da sind so verblüffende Dinge entstanden, Heilungen und unglaubliche Erlebnisse durch auch das große Feld. Wir bauen ja immer Felder, ihr baut Felder, ich baue Felder und ich will ja nicht das selbst organisieren. Wie du richtig schon erkannt hast, bin ich ja froh, dass ihr das macht und mir dann auch Gelegenheit gibt, es auch gleich mitzunutzen. So können sich ja auch Win Win Situationen ergeben. Also da gibt es schon noch Dinge. Ich würde gerne diese Medizin, die ich da reingebracht habe, mit Krankheit als Symbol, die würde ich gerne so verankern, dass sie bleibt, wenn ich gehe. Und in diese Richtung unternehme ich einiges. Deswegen so die US Geschichte auch ganz günstig, weil wenn man es da verankert, kommt natürlich noch viel leichter hierher. Das ist ja einfach, weil wir da so hörig geworden sind. Und ich würde gern dieses Feld ansteckender Gesundheit weiter ausbauen und würde gerne einfach mal 500, gerne auch 1000 Leute in so einem Feld, in so eine Erfahrung reinbringen, dass sie einfach so merken, sie sind Seele und leben im Körper und könnten einfach aus dem Grund schon gut zum Körper sein, damit die Seele schön und gut hier leben kann. Und dann einfach auch noch merken, da gibt es diese Dimension des Einswerdens, das sich verbinden mit allen. Da haben wir mit der Sharing Economy das auf wirtschaftlicher Ebene so langsam angedacht und jetzt kommt es auch, aber es gibt natürlich noch einen Teil auf einer ganz anderen Ebene, dass wir so von der Kommunikation zur Kommunion kommen. Und das meine ich jetzt nicht mit einem Stück Papier lutschen, sondern wirklich erfahren, dass wir eine Gemeinschaft sind und dass wir das nur zusammen schaffen können. Das ist so diese Geschichte von Walter Lechler, habe ich die von anonymen, Nur du allein kannst es schaffen, aber du kannst es nicht allein schaffen. Und dass wir das einfach spüren und sich jede und jeder auf den Weg macht, aber auch wissen, das müssen wir gemeinsam schaffen. Das ist eine Erde und eine Welt, aus meiner Sicht nicht mal die einzige. Aber hier haben wir eine Aufgabe und das sehe ich so für mich, diese ansteckende Gesundheit, ansteckende Krankheit haben wir ja gehört. Pathogenese ist gut, dass die das erforschen, aber es gibt auch Salutogenese, dieses Thema zusammen können wir das schaffen. Da würde ich gerne noch zu beitragen.
Da wünschen wir dir alles Gute für und herzlichen Dank für das inspirierende Interview. Ich bin mir sicher, für euch war ganz, ganz viel dabei. Dank dir, Rüdiger.
Dank dir auch, Alex.










