Schattenprinzip: Anwendung von Ausnahme-Medizinern | @QS24

Aufnahme einer deutschen TV-/Podcast-Sendung (Format: Naturmedizin) mit Dr. Rüdiger Dahlke und Dr. Friederike Wiechel über das Thema „Schattenprinzipien“ in der Medizin. Die Diskussion behandelt die Spannungsfelder zwischen Schulmedizin und komplementärer/naturheilkundlicher Medizin, historische Beispiele von Pionieren, praktische Anwendungen (z.B. Sauerstoff-/Ozontherapie, Blutwäsche/Infusionen, Fasten, Ernährung) sowie psychosoziale Aspekte (Integration des Schattens nach C. G. Jung, Resilienz von Ärzt:innen). Kritische Punkte sind fehlende Anerkennung durch Institutionen, Forschungs- und Finanzinteressen, und Erfolgsmeldungen bei Alzheimer-Patienten durch Lebensstil- und Entgiftungsmaßnahmen.
Chapters
Herzlich willkommen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, heute zu unserem Format Naturmedizin. Heute geht es um die Schattenprinzipien von Anwendungen von Medizinern, die Dinge entwickelt haben oder auch Ideen, die vielleicht von den einen oder anderen nicht so erwünscht sind. Und dafür haben wir wundervolle Gäste Hier. Wir haben Dr. Friederike Wiechel hier, Ärztin der Swiss Mountain clinic und unser Dr. Rüdiger Dahlke, den Sie alle natürlich schon kennen. Ich freue mich sehr auf die Sendung und auf unser Thema Schattenprinzipien in der Medizin. Bleiben Sie dran. Hallo ihr Lieben, liebe Frederike, lieber Rüdiger, total schön, dass wir in der Dreierrunde so ein tolles Gespräch mal über die Schattenprinzipien der Mediziner, die wirklich auch teilweise Pioniere waren und Dinge entwickelt haben, wo Erfolge gezeigt haben, die aber vielleicht dem einen oder anderen, der eventuell auch an gewisse finanzielle Abhängigkeiten gekoppelt war, nicht so gefallen hat. Und dann gibt es ja dann auch immer so ein bisschen ungünstige Konstellationen. Was meinst du, Rüdiger, so in deiner Rückschau, was ist dir da so begegnet Zum Thema Schattenprinzip?
Also so wie ich Schattenprinzip verstehe, ist ja zum Beispiel, wenn die Schulmedizin sich so im Körper beschäftigt, das ganze Seelische, Geistige, Spirituelle, ja schon Schatten für die Schulmedizin. Oder man könnte auch so die Komplementärmedizin, die ja die Schulmedizin gar nicht ersetzen will. Ich bin gar nicht für Alternativmedizin, sondern Komplementärmedizin, will komplementieren. Die ist eigentlich der Schatten zur Schulmedizin. Und tatsächlich manchmal, die braucht halt einfach sehr lange. Die Schulmedizin kommt sehr an ihren Schatten dran. Wenn sie ihn dann selbst findet, sind sie ganz begeistert. Zum Beispiel machen Fastenärzte seit Jahrzehnten mit der Darmflora rum. Das ist uns wichtig. Wir wissen, hat schon Hippokrates gesagt, der Tod sitzt im Darm, wir müssen was tun für den Darm. F. Meier hat es wiederholt, wenn die Schulmediziner dann Jahrzehnte zu spät das Thema entdecken, dann nennen sie es Mikrobiom und tun so, als sei das ihre neueste Erfindung. Oder wenn sie Jahrtausende verpennt haben, was Schamanen schon wissen und dann einen kleinen Teil davon für sich finden, dann kommt so ein Wort raus wie Psychoneuroimmunologie, was ich ja wunderbar finde, dass es das jetzt gibt. Und also Professor Christian Schubert, das ist ja ein Segen für mich, weil der viele von den Dingen, die ich aus Erfahrung geschrieben habe, Krankheit als Symbol, jetzt mit Studien auch belegen kann in der Psychosomatik und Psychoneuroimmunologie. Nur da sieht man schon so ein bisschen, das ist ihr Schatten und wenn sie ihn dann finden, ist große Begeisterung. Das hat viele Vorteile. Wir wissen jetzt zum Beispiel, nachdem sie ihre Loge verlassen haben, die Neurologen und die Gastroenterologen, das sind ja alles, die sitzen ja in Logen und kümmern sich ja wenig um den Rest. Nun wissen wir aber, dass Parkinson im Darm beginnt, weil jetzt ist der Darm ja plötzlich salonfähig. Das ist schon ein Segen für die Schulmedizin. Also wir könnten uns wunderbar ergänzen, eben wenn man Schatten integriert. Das ist so aus meiner Sicht das Wichtigste, was einem Menschen passieren kann und auch muss. So wie C. G. Jung gesagt hat, selbst ist ich plus Schatten. Ich ist alles, womit ich mich identifiziere, Schaden, alles, was ich wegschiebe. Aber wenn ich Selbstverwirklichung erreichen will, muss ich alles, was ich weggeschoben habe, integrieren. Weswegen ich auch zum Beispiel, wenn ich von Ganzheitmedizin rede, immer die Schulmedizin mit meine.
Friederike, bei dir war es ja so durch deine Mutter, Dr. Petra Wiechel, kennen wir ja auch in unserem Sender, Sie hat ja schon im Schatten gewirkt sozusagen und du bist ja mit ihr begleitend schon auch durch die Schulmedizin gegangen. Wie war denn das für dich? Also hast du das so wahrgenommen, diese Differenzierung, dass da auch der positive Schatten mit der Alternativmedizin gelebt wurde und du aber trotzdem erstmal den klassischen Weg durchlernen durftest?
Also ich bin ja mit ihr so groß geworden und ich habe so ihren ganzen Werdegang mitbekommen. Sie war ja auch, als sie klein war, auf ganz vielen Kursen, hat immer ganz viele Bücher gewälzt und ist so versunken in dieser Medizin. Und sie wollte verstehen, sie war ja erst ganz normale Hausärztin. Sie hat mir auch noch all die Injektionen gegeben, die es brauchte so als Kind, weil sie einfach damals noch nicht so stark hinterfragt hat. Erst im Verlauf kam das dann, wo die ersten Folgeschäden auch in ihrer Praxis auftraten. Und was immer bei meiner Mutter wahrgenommen habe, ist dass sie anders war. Also sie war anders, sie hat eine andere Praxis gehabt, sie hatte ein Holzhaus. Sie hat dafür gesorgt, dass wenn du zu ihr in die Praxis kommst, dass du wie dich wohlfühlst. Sie hatte Krankenschwestern, die ihr geholfen haben, die haben gestrahlt und sie hat mit jedem neuen Patienten wieder neues Wissen generiert und es probiert auch zu vertiefen. Sie hat sich gekümmert 24 Stunden um die Patienten. Die ist Hausbesuche gefahren bis spät in die Nacht und ist dreimal aufgestanden. Am nächsten Morgen saß sie wieder in der Praxis, da war sie schon anders wie alle anders und stand im Schatten der anderen, obwohl sie eigentlich in der Sonne leuchtete, weil die Menschen zu ihr kamen. Das habe ich dann gesehen und so habe ich mein Studium dann gesehen. Ich wollte immer irgendwie so ähnlich sein wie die Mama, auch wenn ich heute weiß, dass ich anders bin. Aber in meinem Studium habe ich mich auch so im Schatten gefühlt, weil ich habe die Dinge ja anders gesehen. Ich war nicht gerne in den Vorlesungen, wenn ich konnte, dann bin ich zu Hause geblieben und habe mir das Wissen nur angeeignet dann für die für die Prüfung. Aber es war schwer. Es war schwer und die Mama hat es auch sehr, sehr schwer gehabt. Aber du siehst, jetzt sind wir hier und irgendwie hat es alles so sein sollen.
Ja. Welche medizinischen Anwendungen habt ihr denn bei euch in der Klinik, wo man jetzt von Schattenprinzipien, wo man wirklich den ganzen Körper mit integriert und Geist und Seele? Vielleicht kannst du da so ein bisschen was darüber erzählen noch kurz.
Wir haben hier ja zahlreiche Anwendungen, die einfach in der Schulmedizin nicht so anerkennend wird. Diese ganze bioenergetische Medizin, Muskeltest zum Beispiel, diese ganze Kinesiologie wird ja überhaupt nicht anerkannt und wird gesagt, Scharnatanerie und so weiter. Dann nutzen wir Sauerstofftherapien ganz viel. Allein was möglich ist, das wissen wir von den kleinsten Feldern, wenn es wieder fließen darf, wenn jede kleine Zelle wirklich wieder den Sauerstoff erhalten darf, denn das ist ja essentiell ohne Sauerstoff kein Leben. Und der Mann, der da viel geforscht hat im Bereich Sauerstofftherapie, der gesehen hat, wenn Hunde mit Arsen vergiftet werden und dann sterben, sterben ist logisch, Arsen ist hochtoxisch. Und wenn man den Sauerstoff gibt, dann auf binnen kurzer Zeit regenerieren die Der wollte das umsetzen, der war Neurochirurg und was ist passiert? Der ist fertig gemacht worden, der ist verzweifelt und wir nutzen das sehr erfolgreich. Jeder unserer Patienten bekommt eigentlich zu jeder Infusion auch Sauerstoff oder Ozon. Also da haben wir viele Dinge. Das würde jetzt die Sendung, glaube ich, sprengen.
Wie können wir denn, Rüdiger, mit diesen Schattenprinzipien umgehen? Also gerade auch, was würdest du sagen?
Ja, also ich habe nie die Strategie vertreten, das hinterm Berg zu halten, ehrlich gesagt, passt auch nicht zu mir, meinem Naturell, sondern habe das konfrontiert, hab meine Meinung dazu gesagt und es hat sich eigentlich bewährt. Also klar gibt es viele Auseinandersetzungen. Mein eigener Schwiegervater, der hat da mal Virchow, den Zellularpathologen, da zitiert, Er war Chirurg und hat da bei tausenden halb Ischl hat er aufgeschnitten, Bad Ischl und hat da nie eine Seele gefunden. Da muss man sagen, für einen Chirurgen geht es ja noch. Also bei Virchow war es besonders krass, weil er war Pathologe, Da ist natürlich die Seele schon weg. Aber auch der Chirurg, der da keine Seele gefunden hat, das wird ja immer wieder erwähnt. Aber ich habe dann darauf nur gesagt und einmal eben auch im Fernsehen, ja, Gott sei Dank, dass Fernsehtechniker nicht auf das Niveau von Chirurgen gesunken sind. Sonst hätten sie auch vielleicht sagen können, sie haben schon tausende von Fernsehern aufgeschraubt, noch nie ein Programm gefunden. So wenn du öfter solche Bilder bringst und so, führt dann dazu, dass sich so sture Schulmediziner gar nicht mehr vor die Kamera trauten mit mir. Da haben mir dann Journalisten schon Können Sie nicht den Gegner mitbringen in der Schulmedizin? Wobei die, die mit mir gerne reden wollten. Also ich habe mit Professor Volker Zahn zwei Bücher geschrieben, immer Münchner Uniprofessor und Chefarzt einer großen Klinik. Da gab es immer Mutige, die dann auch ein Stück weiter gedacht haben. Also wenn man da offensiv drauf zugeht für mein Gefühl. Einmal habe ich eine Diskussion gehabt mit einem schulmedizinischen Professor. Wir haben uns wirklich bekämpft auf der Bühne, aber halt oberhalb der Gürtellinie, was ich immer für wichtig halte. Und beim Runtergehen von der Bühne hat er Wissen Sie was? Ich werde mich doch beschäftigen mit Ihren Sachen, was man nämlich imponiert. Ihnen macht es nach 30 Jahren noch Spaß, das fehlt mir bei meinen Oberärzten und Assistenten. Und tatsächlich, also gab es dann weiter Kontakt und ist jemand, der das integriert hat. Ich meine, Komplementärmedizin will ja die andere Medizin nicht glatt machen, sondern sie will ja nur auch dazu. Ich meine, Ernährungsmedizin, klar, da verdient die Pharma nichts dran und die Pharma sponsert die Schulmedizin. Also Leute, die jetzt völlig zum Büttel der Pharma geworden sind, wollen natürlich von sowas überhaupt nichts wissen, das ist klar. Und die Nahrungsmittelindustrie kann auch nichts mit uns anfangen, weil ehrlich gesagt, regional, saisonal geht nicht bei den großen Konzernen. Das kann nicht gehen. Die müssen zentralisiert ihren Giftmüll da produzieren. Ich sage das so, ich meine es gar nicht so bös, aber im Endeffekt ist es ungut. Das meiste Zeug, was da rauskommt, übrigens auch der ganze, auch wenn ich der Peace Food Vertreter bin, sozusagen, der ganze vegane Industriemüll ist auch nicht in meinem Sinne. Also Weißmehl, weißer Zucker, Whisky, Wodka, Zigarren, Zigaretten, Kornsirup, Korn, Schnaps, alles vegan, aber nicht, was ich meine. Also klar gibt es dann so eine Tendenz, dass du auch zwischen den Stühlen landest. Das geht mir in vieler Hinsicht so. Ich kann da ganz gut mit leben. Mein Ziel ist ja, ich habe ja auch viel Schattentherapie als Patient erlebt. Also klar ist ja die Therapie, die ich lang gemacht habe. Schatten ist, wenn du ihn integrierst, immer was Bereicherndes. Also auch so dieser Ausdruck, der Schatten ist unser wirklicher Schatz. Im Sinne von C. G. Jung ist es so, unsere Symptome, unsere Probleme, an denen können wir merken, was uns fehlt. Und wenn wir das integrieren können, dann wachsen wir. Wenn wir wachsen, geht es uns gut, sind wir glücklich. Glücksforschung sagt, wenn wir lernen, sind wir glücklich. Hätte man schon im Osten vorher finden können. Die sagten ja, wenn irgendwo Meisterschaft hast erworben hast, fang wieder neu an, wo du Schülerbewusstsein hast. Also wir könnten dort so viel lernen, muss man denken. Die ganze ayurvedische indische Medizin, die ganze chinesische TCM, traditionelle chinesische Medizin, die nepalesische Medizin und wo du hinschaust, das ist alles noch im Schatten der Schulmedizin. Die haben noch so viel zu entdecken und das könnte bereichernd sein. Wir haben ja nichts gegen die Schulmedizin wenn wir ehrlich sind. Also ich würde doch niemals jemanden, der sich Knochen gebrochen hat, hindern, das von guten Chirurgen, Orthopäden einrichten zu lassen. Schrauben, nageln, alles. Wir würden die Heilung dann fördern danach, indem wir was Homöopathisches, Naturheilkundliches geben. Aber wir haben nichts gegen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann muss er halt manchmal operieren. Da spricht doch niemand dagegen. Insofern ist der Schatten der naturheilkundlichen Medizin viel geringer.
Ja, ich glaube, es geht auch wenn Friederike die Schulmedizin ist, vielleicht auch nicht richtig, das alles unter einen Deckmantel zu sehen. Es gibt glaube Bereiche, wie jetzt eben die Chirurgie, die sicherlich ohne Diskussion wichtig ist, aber es gibt halt Grenzen in der Schulmedizin bei diversen Erkrankungen. Wo siehst du da wirklich die Grenzen der Schulmedizin, wo man wirklich sagt, okay, da müssen wir in den Schatten gehen, weil da hört es dann auf halt.
Eben als Assistenzärztin, wenn du Studium abschließt, musst du ja immer verschiedene Stationen durchlaufen. Du darfst ja noch nicht alleine auf die Menschen los. Und allein im Krankenhaus, da war ich drei Jahre in Zürich und im Notfall, das war schon auch ein prägendes Jahr für mich, weil wenn du da so alleine bist, ohne Oberarzt in der Nacht, da habe ich aber schon gebetet, dass jetzt hier nicht der nächste Stroke und Herzinfarkt kommt oder habe gehofft, dass da eine ältere Krankenschwester an meiner Seite ist, die sich besser auskannte als ich. Also das sind dann schon so Situationen, wo man auch ehrfürchtig ist, so eine Demut hat und hey, gut, dass wir das haben jetzt im Notfall, Aber danach muss der Patient irgendwie auch aufgeklärt werden. Er muss verstehen, warum habe ich das bekommen und dann nicht die leitliniengerechte medikamentöse Therapie erhalten. Und dann war ich in der Onkologie und da habe ich dann auch so viele Patienten gesehen und wenn die Zimmertür zu war, du, da habe ich denen erst mal was erzählt, habe ich ihnen erst mal gesagt, auch gerade Ernährung. Damals wusste ich ja noch nicht so wahnsinnig viel, aber einfach, was die machen können, weil man kennt doch den Stoffwechsel der Krebszelle, aber es findet einfach keinen Anklang.
Otto Warburg hat einen Medizin Nobelpreis 1931 dafür bekommen, war natürlich eine ungünstige Zeit, ein und dreiig. Trotzdem ist es da, das Wissen.
Und der Johannes Keu, der war fasziniert von dem Warburg, der hat gesehen am Deutschen Krebsforschungszentrum, egal welche Krebszelle, die haben alle irgendwie dieses eine Enzym hochreguliert und alle produzieren die mit Hilfe von Zucker dann in Anwesenheit von Sauerstoff Energie, vermehren sich vergären, also produzieren die Milchsäure und irgendwas muss doch da dran sein an diesen. Und der hat es schwer gehabt, der ist rausgekickt worden. Also alleine hat er da gesessen mit seinem Laptop, alte Studien gewälzt und geguckt und gemacht und getan, Investoren gesucht und hat schwer gehabt. Viele, viele, viele Jahre sehr, sehr schwer gehabt und immer noch und immer noch. Und das ist sowas, wo es dann einfach sehr traurig ist, weil das ist zum Beispiel, das ist ein Forscher, das ist kein Arzt. Also der macht wirklich knallharte Forschung, da brauchst du auch nicht über spirituelle Themen reden, aber es wird trotzdem nicht gehört.
Wird der Arzt, sag ich mal, der Hausarzt, der jetzt immer wieder mit seinem chronisch kranken Patienten konfrontiert, wird von dem Patienten jetzt auf den Schattenbereich hingeführt, weil der Patient jetzt auf einmal anfängt selber zu recherchieren, selber sich die Diagnose zu stellen und zu gucken, was gibt es denn noch? Und dann sieht er dich dann im Fernseher und dich und dann liest er da Bücher und geht dann zum Arzt und du, ich hab MS, ich möchte eine Inusferese. Und dann sagt keine Ahnung.
Das wäre ja noch gut, wenn er sagen würde, keine Ahnung. Das sagen aber Ärzte, also Ärzte vielleicht schon, aber Mediziner nicht, die sagen, das ist Quatsch. Und da wird es dann schon übel, weil dann nehmen sie dem Patienten eine unglaubliche Chance. Wenn sie nur sagen würden, habe ich keine Ahnung, dann können sie ja sie finden. Aber wenn du sagst, das ist Unsinn, dann macht es der Patient nicht. Und das muss man sagen, ist so ein Punkt, wo ich dann manchmal auch aufpassen muss, dass ich nicht ausraste, sondern mit Mitgefühl rede.
Kein Schatten. Oder was ist es dann, wenn man dann auch in so eine Wallung kommt?
Es ist auch natürlich das Gute vom Schatten, wie Paul Watzlawick das uns immer so nahegebracht hat, Das Gute vom Schlechten. Also ich habe mal eine ORF Sendung gesehen, da haben sie dreiviertelstunde lang einfach super schlecht recherchiert zu Alzheimer. Und die Essenz, da kann man nichts machen. Ein paar Denksportaufgaben, dann geht es langsamer. Da gab es schon die Bredesen Studie seit Jahren, da gab es die Nonnenstudie, da gab es die Fingerstudie. Das kann eigentlich nicht sein, dass ein ORF Journalist so daneben ist, dass er das nicht findet, die Studien, da wisst ihr, zack. Also ich google kaum, aber da kann sie. Und dann fällt mir natürlich ein Moment mal, Robin Williams, den ich sehr geschätzt habe als Schauspieler, der hat sich umgebracht aus verzweifelter Angst, dass er Alzheimer hat. Gunter Sachs, Deutschland, der Fotograf, hat das genauso gemacht. Das sind jetzt zwei Prominente, aber da gibt es wahrscheinlich hunderte, Tausende, die wir nicht kennen, die ganz ähnlich reagiert haben. Und da wird dann der Schatten zum Beispiel vom ORF sehr deutlich, dadurch, dass sie nicht recherchieren. Das ist ja noch nicht gelogen. Es ist einfach nicht recherchiert. Es wird nicht gesagt, was möglich ist. Und da verantwortet der ORF all die, denen nicht geholfen wurde. Mir muss ich allerdings sagen, der mit dem Schattenprinzip, glaube ich, gut umgehen kann, haben sie zu einem Bestseller verholfen. Ich habe dann geschrieben, das alte als Geschenk hat sich enorm verbreitet und da steht es drin, wie es dann doch geht. 10 Alzheimer Patienten, verschiedene Stadien mit Lebensstilveränderungen, wie wir sie so empfehlen. 9 sind wieder gesund, einer nur deutlich gebessert. Das ist die Wirklichkeit und die wird vorenthalten.
Ihr habt ja so mega Erfolg auch mit Alzheimer Patienten. Vielleicht kannst du da mal noch ein bisschen was dazu sagen, weil das fand ich ja auch so faszinierend. Alexander hat mir auch berichtet.
Ja, das ist einfach heutzutage früher, weißt du, du weißt ja um die Vergiftung des Gehirns durch Parasiten und vor allem auch durch das ganze Glyphosat, was sich mit dem Aluminium verbindet und dann sofort ins Hirn schießt und sich da einfach ablagert und dann zu den verschiedensten Veränderungen führt. Da haben ja viele, viele, viele gute, hochkarätige Leute geforscht. Und das Gehirn kannst du einfach wirklich am besten entgiften durch diese Blutwäsche zum Beispiel. Und da, wenn die Patienten da auch leider ist es eine kostenintensive Geschichte, aber wenn einer wirklich Ich bin es mir jetzt wert, weil ich spüre, es sind die ersten Symptome, die Mein Körper sendet dann sofort, weil es ist wirklich die schnellste, die einfachste Methode, dort ans Gehirn zu kommen und kannst es natürlich auch auf andere Wege machen. Aber da haben wir schon gesehen, dass es viel, viel, viel, viel länger dauert. Und man muss auch sagen, auch dort spielt wieder eine Rolle Diabetes Typ 3 im Gehirn, die Insulinresistenz, die Ernährung ist so wichtig. Du musst mit anderen Zucker reingehen, du musst den Galaktose geben, die brauchen Vitamin B und noch zahlreiche andere Hirnnährstoffe. Also das ist was, was wir einfach in unsere Arbeit integrieren. Aber was ich nochmal auch noch mal sagen wollte, weil mir fällt das bei Rüdiger so viele, die im Schatten gearbeitet haben, die haben sich, so wie du gesagt hast, auch das Leben genommen. Das waren zwar andere Beispiele, aber auch viele Ärzte, nur die Frieda, die Budwig, die haben es ja wirklich schwer gehabt und du beschäftigst dich ja mit diesem Thema auch der Seele und dann die daraus resultierende Krankheit, wenn ich den einen oder anderen Konflikt in meinem Leben nicht bearbeitet habe. Und ich finde es so klasse, wie gefestigt, wie geerdet du bist. Und ich könnte von mir auch sagen, ich bin eine sehr zentrierte Persönlichkeit, aber viele, die vielleicht noch Belastungen, auch Ärzte aus der Kindheit mit sich tragen, die können vielleicht gar nicht so geradlinig, auch wenn sie im Schatten Arbeit und was Tolles entwickelt haben, entdeckt haben, einfach weil sie einfach nicht standhalten können dem Druck, der von außen gegeben ist. Also da ist, glaube ich, auch das schön, wenn die viel mehr von deinen Büchern gelesen hätten und wissen, was das auch heißt, diese Konflikte zu bearbeiten, um dann wirklich standhaft zu sein.
Ja, vor allen Dingen diese Schattenprinzipien ist vielleicht auch für jeden Einzelnen noch mal individuell ein Thema, was für ihn auch zugeschnitten ist. Weißt du, es gibt ja wirklich dann Ärzte, die werden angegriffen. Wahrscheinlich ist es aber für sie auch ein Learning, um hinzuschauen, warum werde ich denn angegriffen? Und wenn sie selber bei sich persönlich dieses Schattenprinzip bearbeiten, entweder sie gehen mit einer anderen Resilienz damit um oder sie werden wie du jetzt gar nicht mehr so angegriffen. Und wenn, dann merkst du es gar.
Nicht oder ich merke es wohl und genieße es, auch wenn es mal andersrum ist wie gestern Abend. Aber im Endeffekt ist es so, dass ich durch die Erfahrung mit den Patientinnen eigentlich so sicher bin dabei und dann auch so ein paar Selbstschutzmechanismen. Also es ist ja nicht nur so, dass ich die Schulmediziner von mir befreit habe. Ich habe mich auch von denen befreit, wie ich raus bin sozusagen. Das war eine Win Win Situation. Und ich habe mich immer wieder bemüht, Leute wie den Professor Zahn, der wollte x mal das Handtuch schmeißen, dass er drin bleibt, den Studenten zuliebe. Und wenn er schon Professor ist, also das ist so eine Geschichte, die ich ja wichtig finde, damit sich dieses Wissen auch verankert. Da bin ich denen auch wirklich sehr, sehr dankbar, dass sie das machen. Aber ich habe mir natürlich auch die Freiheit besorgt, dass ich unabhängig bin und jetzt nichts zu befürchten habe mit dem Effekt, ehrlich gesagt, dass ich mit 70 noch viel Lust habe, weiter zu denken und diese Medizin auch zu vertreten. Bei meinem jährigen Abitur Jubiläum sozusagen mit der Klasse habe ich auch ein paar schulmedizinische Kollegen gefunden, die sind schon längst in Pension und schon so fertig, wenn sie diese Grenze 65 da überschreiten. Also bin ich froh, dass ich noch nicht fertig bin. Also mit meinen Kräften a nicht und B auch nicht mit der Medizin. Das ist ein unglaublich faszinierendes, schönes Gebiet und auf die Dauer setze ich das immer durch. Das ist natürlich schrecklich für einen Wilhelm Reich oder so. Ich mein, den haben sie in der Psychiatrie dann endgültig fertig gemacht. Die FDA, die heute noch an der Macht ist. Das muss ein schreckliches Ende gewesen sein. Letztlich ist aber natürlich heute immer noch bekannt und steht für eine Medizin, die wir erst noch entdecken werden. Muss man auch sagen. Das gilt natürlich auch für ein Ardenne oder wer immer sich um die Sauerstofftherapie verdient gemacht hat. Also kommt immer darauf an, was du so siehst. Wenn du deinen Patienten verpflichtet bist oder der Wahrheit in dem Bereich, in dem du arbeitest, dann bist du ein Stück unabhängiger von den Lehrmeinungen, die zurzeit gerade herrschen. Also müssen wir nur in der Geschichte zurückgehen. Semmelweis der ganz großen Geister, wenn nicht der große Geist in der Medizin, ist nie anerkannt worden, ist von den Wiener Psychiatern umgebracht worden, weil die hätten ihn nur seine Wunden desinfizieren müssen. Mit seiner eigenen Chlorkalk Methode hätte er das ja überstanden, aber haben sie nicht gemacht. Also damit müssen die Leben. Das ist deren Karma, würde man östlich sagen. Von mir gibt es doch nur Mitgefühl und ich bin froh, dass ich sowas nicht machen muss. Wir müssen uns ja nicht verbiegen. Das ist ja das auch Schöne für uns, die Kollegen. Oft höre ich das. Ich kriege ja dauernd Berichte jetzt in diesen verrückten Zeiten geschickt. Mir veröffentliche du das. Ich kann mir das gar nicht trauen. Also merke ich, wie viele sich verbiegen müssen.
Ich muss nicht, aber wir müssen auch täglich für unser eigenes inneres Gleichgewicht sorgen, dass wir das können. Und ich finde das einfach so groß, wie du da auch sprichst, weil du bist ja die Lebensfreude in Person. Dir kann gar nichts passieren, aber dafür muss ich ja sorgen.
Aber das ist natürlich jeder unserer Verantwortung. Zweimal meditieren oder keinmal meditieren, das merkt man über die Jahrzehnte einfach. Das ist schon so. Und mein Tai Chiu Qi Gong und was man halt so macht für sich. Und klar ist bei unserer Medizin natürlich auch einfach, ich faste immer mit. Ich habe sieben, acht Fastenwochen im Jahr. Beim Fastenwandern wandere ich mit. Außer heute bin ich ja gerade jetzt mal freigestellt für unser Treffen hier. Aber ansonsten mache ich das einfach mit. Und das ist auch, glaube ich, was, was einen daran stark macht. Das ist eine Medizin, an der du merkst, dass sie tragfähig ist. Und wir haben das ja auch aneinander gelernt. Also ich kann ja nicht Neuraltherapie lernen, wenn ich dem anderen auch erlaube, es an mir zu lernen. Also die gesunde Wirbelsäule dauernd einrenken zu lassen in Osteopathieausbildung war ja nicht besonders gesund für unsere eigene Wirbelsäule sozusagen. Aber haben wir gemacht, gemacht Selbsttherapie mit der Homöopathie. Du musst da dich reingeben, aber du kriegst einfach mit, das ist eine Medizin, die kann was, die macht was. Da kannst du dich drauf verlassen. Das ist etwas, was auch natürlich so die Sicherheit erhöht, dass du da auf deinem Weg bist und dass es auch richtig ist schön.
Also es war wundervoll mit euch beiden und so einfach bereichernd zu sehen, wenn man diesen mutigen Weg geht. Ich finde Schattenprinzipien, man könnte eigentlich sagen, ist ja eigentlich die Sonnenseite genau des Arztseins. Vielen, vielen Dank euch beiden und ich hoffe, dass wir in der Runde noch mal zusammenkommen. Danke, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich hoffe, Sie sind genauso inspiriert wie ich, diesen ganzen Strauß an Informationen ins Leben zu integrieren und wünsche Ihnen eine tolle Zeit. Vielen Dank fürs Zuschauen und Tschüss.










