Welpen Erziehen ► Umgang mit dem Welpen in den ersten Tagen ► Welpen richtig erziehen

Steffi (speaker) demonstrates how she handled her puppy during the first days after bringing it home, using a newly adopted puppy named Hannah as an example. She covers practical advice on garden routines, house-training (stubenrein), encouraging the puppy to keep in contact and come when called, introducing simple movement-based exercises (sit, down, stand, recall) without yet attaching verbal commands, and using food rewards sparingly to reinforce calm attention. She warns against encouraging high-arousal play (chasing/running) early on, advises on leash length and gradual leash/girth familiarization (recommends at least 2.5 m for a puppy leash), and emphasizes preventing mistakes proactively so the puppy develops calm, owner-focused behavior. Hannah has been with her for five days.
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In diesem Video zeige ich dir, wie ich mit meinem Welpen in den ersten Tagen umgegangen bin. Und zwar jetzt am Beispiel Garten, Stubenrein werden, Anschluss halten, herkommen, erste Kommandos zeigen und so weiter. Geht gleich los. Ja, hallo, schön, dass du eingeschaltet hast. Ich habe ja bei dem vorigen Video mal um Tippabgabe gebeten, was du wohl meinst, welchen Welpen ich denn von den fünfen dann behalte. Die meisten hatten zwar auch tolle Ideen, weil eigentlich waren ja alle fünf echt super toll, aber die wenigsten haben richtig gelegen. Und wollen wir das Rätsel mal jetzt lösen. Mal gucken, ob das Teil jetzt mal kommt, wenn ich es versuche. Mausi, komm mal her, komm. Es ist geworden die Hannah. So ist die feine. Sehr gut. Ja, ich weiß jetzt gar nicht, wer da jetzt den Jackpot gezogen hat. Also die Hannah oder ich. Also im Moment glaube ich, ich, weil dieses kleine Hund hier macht echt einfach nur glücklich. Und ich bin ganz froh, dass ich es mir überlegt habe, wirklich einen davon zu behalten, weil das ist einfach wunderschön, sie zu sehen, auch mit der Mutter und wie sie sich verhalten und wie sie miteinander spielen, dass es Ria irgendwie auch besser gefällt. Wenn jetzt einer von den Scheißern noch da ist, was hast du da am Kopf? Eine Schnecke am Kopf, das ist ja ekelhaft. So, was ich jetzt immer mache, wenn ich jetzt mit dem Welpen in den Garten rausgehe, ich habe immer Futter dabei, auch wirklich was, was der Hund auch gerne mag. Und ich versuche Sachen zu fördern, die mir wichtig sind. Also dass der Welpe Kontakt aufnimmt, zu mir immer mal wieder vorbeiguckt, dann kann ich, wenn ich denn möchte, kann ich dann auch schon so kleine Abfolgen mit dem Hund versuchen, dass er Sitz macht, dass er Platz macht, dass er sich wieder hinstellt, dass er zu mir herkommt. Diese Sachen kann ich mit dem Hund üben und das Ganze mache ich am Anfang noch. Ich sag da noch überhaupt gar nichts dazu, weil sie soll sich erstmal an die Bewegungen an sich gewöhnen. Also wenn ich jetzt das mit dem Herkommen haben möchte, dann warte ich gerne bei Welpen einfach den Moment ab, wo sie eh kommen wollen. Weil wenn ich jetzt schon anfange sie zu rufen in dem Moment, wo sie vielleicht lieber einen Schmetterling jagen wollen, dann mache ich mir da gleich eigentlich das Leben schwer. Und das soll ja nicht sein, wenn sie sich da jetzt gerade wöltert ist es kein Anlass den Welpen zu rufen, weil dann wird er es vielleicht gerade nicht machen, weil er das weil er das Wälzen schöner findet. So, wenn man mit dem Welpen draußen ist, geht es ja auch immer ein bisschen darum, dass er jetzt dann auch sein Geschäftchen erledigt, weil man möchte ja nicht, dass er das oben macht, also in der Wohnung. Aber die meisten Leute, die warten dann immer nur darauf, dass der Hund das macht und dann zumindest kriege ich das so gut wie jeden Tag erzählt. Wenn ich jetzt Welpenbesitzer bei mir habe, die dann ja, der macht ja alles andere, aber der der macht da nicht sein Geschäft und so. Ich sag du, dem ist das nicht bewusst, dass du darauf wartest, dass er jetzt da pinkelt oder ein Häufchen macht oder so. Und so ein bisschen ist das schon so wie beim Toaster, wenn man darauf wartet, dass was rauskommt, dann kommt da nichts raus. Deswegen mache ich das so. Ich meine gut, ich habe auch die Möglichkeit, ich habe einen eingezäunten Garten, relativ großen Garten, aber ich mache das so, ich halte mich halt einfach mit dem Welpen zusammen draußen auf und ich warte eigentlich auf gar nichts. Das ergibt sich halt, weil irgendwann muss er halt, aber ich bleibe schon relativ lange draußen, weil nur einmal gucken, runtertragen, ich muss immer von oben nach unten runter, runtertragen und dann erledigt und dann wieder hoch. Meistens reicht das nicht. Die machen schon nicht nur einmal Pipi, sondern schon ein zweimal oder so. Und es geht ja auch darum, zumindest sehe ich das so, dass der Welpe kapiert, im Garten wird gelaufen und auch ein bisschen Action gemacht, aber in der Wohnung jetzt nicht großartig. Deswegen geht es mir auch immer darum, wenn ich mit dem Hund draußen bin, dass er dann auch relativ müde dann wieder mit mir nach oben geht, weil dann ist in der Wohnung einfach gleich Ruhe. Das möchte ich eigentlich damit immer bewirken. Ich kann jetzt mal ein bisschen was ausprobieren, wenn ich jetzt mich immer um den Welpen bemühe, der jetzt noch gar nicht großartig was weiß. Wenn ich jetzt halt immer gleich einen Namen rufe, du bist so süß, immer einen Namen rufe und dann irgendwie will, dass sie herkommt und so, dann geht das ganz schnell auch in eine verkehrte Richtung. Der Welpe das mehr so als Standortangabe von seinem Besitzer erfährt von Ich bin noch da, mach weiterhin, was du möchtest. Deswegen Halte dich lieber dann mit dem, was du sagst, relativ knapp und mach lieber, wenn du willst, dass die Aufmerksamkeit wieder da ist beim Hund, dass du mit Futter an der Nase vorbeistreichst, weil dann kommen sie schon so. Dann möchte ich noch ein paar gut gemeinte Ratschläge loswerden, was du mit deinem Welpen halt möglichst nicht machen solltest. Wirklich aus gemachter Erfahrung heraus, nicht ich, sondern was ich bei anderen Hundebesitzern halt so in Gesprächen dann so rauskitzeln konnte. Warum? Der Welpe halt schon gleich nach den ersten Tagen und Wochen eigentlich schon überhaupt nicht mehr auf das reagiert, was man ihm anscheinend sagen möchte. Vorsichtig gesprochen, weil meistens oder gerne reden Welpenbesitzer an ihrem Welpen eigentlich vorbei. Wenn ich mit dem draußen bin im Garten jetzt oder könnte auch irgendwo auf dem Feld sein, das ist jetzt völlig egal, dann bemühe ich mich nicht die ganze Zeit um den Welpen, sondern ich bin halt einfach da und ich laufe durch die Gegend und ich schaue mir die Blumen an und habe dann eben schon immer den Effekt, dass der Welpe mir hinterher kommt. Es sei denn, er ist jetzt so müde wie sie, aber die würde gehen mit mir gehen, wenn ich jetzt noch weiter mich entfernen würde. Und was ich niemals mit meinem Welpen mache, das ist, dass ich die zum Rennen auffordere oder dass ich so eine Spielaufforderung mache oder so. Das passiert ganz viel, dass dann die Leute da eben Spaß dran haben, wenn der Hund wie angestochen durch die Gegend rennt. Aber damit bewirkt man eigentlich schon gleich in den ersten Tagen, dass der Welpe mit seinem Besitzer eigentlich nur Aufregung und Action und das, was man eigentlich später von dem erwachsenen Hund gar nicht sehen möchte, so ein Verhalten. Und das, wenn dann wirklich über Wochen hin praktiziert wird, dass man im Garten dann meinetwegen sowas macht oder so, ich mache es extra weg von ihr, dass sie sich nicht angesprochen fühlt, dann kommt das bei raus, dass der Welpe, gerade wenn man ihn vielleicht wirklich dringend mal haben müsste, weil er im Begriff ist, sich in Gefahr zu begeben, meinetwegen auf die Straße rennen möchte oder so, wenn man sich schnell auf den zubewegt, dass er dann vor mir wegrennt. Und das will ich ja nicht. Deswegen versuche ich mit meiner Futtergabe alle Sachen zu belohnen, die ich für sinnvoll erachte. Wenn der Hund zu mir herkommt, wenn der Hund mit mir geht und mir Aufmerksamkeit schenkt, mich anschaut und so weiter, dann kriegt er immer mal wieder für so kleine, für nette Sachen, die, die ich gebrauchen kann, keine Belohnung, sondern eine Bestätigung in meinem Sinne. Gutes Verhalten. Auch jetzt, wenn sie jetzt dann einfach bei mir bleibt, dann lege ich ihr wirklich so mini kleine Bröckchen, sind das bloß, einfach so vor die Pfoten, dass ihr merkt, ey Mann, ich habe hier gerade bloß rumgelegen und dafür gibt es Kekse, weil gerne wird es genau andersrum gemacht und alles geht Richtung Aufregung und Action Kram. Dafür, wenn man es dann überhaupt später gebrauchen kann, ist immer noch Zeit. Erstmal die ersten Tage, Wochen sollte das so sein, dass der Hund, der Welpe für ruhiges Verhalten eine positive Bestätigung bekommt, als dass man das immer nur macht für meinetwegen für Sitzplatz, Futte, für Aufregung und hast du nicht gesehen und Action, Action, sondern du, wenn du dich ruhig verhältst, dann macht das der Welpe auch. Und wenn ihm danach ist, dass er mal wilde Kreise zieht oder so, dann lass ihn die wilden Kreise ziehen, aber mach da dann nicht mit sehr gut, reine Maus. So und dann ist ja, wie lange ist die Hannah jetzt bei mir? Also Hannah alleine jetzt seit fünf Tagen und das war von Anfang an jetzt so. Lass den Hund erfahren, dass es für ihn Vorteil bringt, wenn er mal zwischendurch zu dir herkommt, dann könnt ihr so kleine Sachen miteinander ausprobieren, mit dem Sitz, mit dem Platz, die Bewegungen ausführen, sozusagen noch nicht ein Kommando befolgen, sondern die Bewegung ausführen. Das ist immer das Erste, was ich mache und dafür halte ich tunlichst auch echt meine Klappe. Ich erzähle dir manchmal zwar schon auch so von wegen du kleine Süße und so, aber das ist jetzt ja auch nicht schädlich. Bloß, wenn man jetzt nur die ganze Zeit immer auf Action und so da Wert legt bzw. Es offensichtlich tut, weil man das ja die ganze Zeit macht, dann geht das in die falsche Richtung. Und dann muss man sich nicht wundern, wenn dann spätestens der halbjährige Hund eigentlich mit seiner Energie nicht mehr weiß, wohin und lauter Blödsinn macht. Ja, selbst das mit dem Welpen an der Leine, vielleicht habe ich es auch jetzt einfach nur ziemlich günstig, also in meinem Sinne, dass ich jetzt nicht unbedingt zwangsläufig den Hund an der Leine haben muss. Mir ist durchaus bewusst, dass es Menschen gibt, die Hunde besitzen und sich Welpen holen, die aber jetzt keinen eingezäunten Garten haben und schon eigentlich vom ersten Tag an in irgendeiner Form mit dem Welpen abgesichert dann sich draußen bewegen müssen. Wenn das bei dir so ist, dann nimm etwas, was nicht zu kurz ist, sondern nimm lieber irgendwie so eine Art dünnen Strick oder so, irgendwie so leicht reißfeste Schnur aus dem Baumarkt oder sowas, wo du nur sicherstellen kannst, dass der Welpe sich nicht jetzt komplett dann irgendwie, weil er einer Ablenkung folgt, dann eben da selbst gefährden kann. Aber versuch nicht gleich von dem ersten Tag sozusagen, dass der dir an der Leine folgt. Das haut meistens überhaupt nicht hin, weil die Welpe eh noch nicht lange hintereinander aufpassen. Und wenn man mit denen mehr als 10 Meter geradeaus gehen möchte, dann haut das nicht hin. Dann ist das wirklich wie mit einem kleinen Kind verglichen. Dann kleines Kind an der Hand spazieren, 50 Meter geht auch nicht, weil dafür benutzt man dann eine Karre. So ist das. Ja. Und so ein bisschen, wenn du dich daran orientierst, dann versaust du es dir nicht, wenn man mit dem Welpen schon gleich versucht, dass man großartig läuft oder so mit einer normal vielleicht sogar noch kürzeren Leine, weil man kann ja auch alles kaufen, Welpenleinen und so, die sind meistens kurz, Das ist eigentlich totaler Quatsch. Eine Leine für einen Welpen sollte mindestens 2,50 Meter sein, eher noch länger, damit man ihm den Raum geben kann und dass er nicht sofort solche Erfahrungen macht, dass die Leine ihn begrenzt, dass er da irgendwie durch die Gegend gezogen wird, wo er nicht hin will und all so eine Sachen macht das lieber nicht, das läuft einem überhaupt nicht weg. Kannst lieber dann, wenn der Welpe so mit dir in der Wohnung ist oder jetzt auch im Garten, wäre es jetzt auch möglich, aber du siehst ja, die ist müde, die schläft, dass man ihr mal einfach so was wie eine Leine dran hängt ans Halsbändchen oder wenn du ein Geschirr benutzen möchtest, mach das. Also dass sie sich an den Zustand gewöhnt, aber verknüpft da nicht unbewusst oder einfach dadurch, dass man nicht vernünftig nachdenkt, damit schon eigentlich gleich doofe Sachen für einen Welpen, doofe Sachen, weil dann geht das schon von den ersten Tagen an los, dass der Welpe meint, dass man an der Leine halt so geht, wie man als Welpe so meint, aber nicht so wie der Besitzer. Und ja, lass dir bei sowas, das eilt alles noch nicht wirklich. Lieber erstmal den Welpen dran gewöhnen, dass es gut für ihn ist, wenn er immer mal wieder vorbei checkt, wenn er sich um mich und mich so ein bisschen bemüht, anstatt dass ich die ganze Zeit hinter dem Welpen herrenne, weil er jetzt dies wieder anfrisst und das wieder anknabbert und was nimmt er jetzt schon wieder und so. Das machen Welpen nun mal. Das ist jetzt in den allermeisten Fällen auch nicht tödlich, selbst wenn er an Rindenmulch rumknabbert oder sowas. Wenn man da schon gleich versucht, denen das immer alles wegzunehmen, dann haben sie ganz schnell raus, dass man da auch ein schönes Spielchen machen könnte. Und das merkst schon. Also geht wirklich darum, sagen wir mal, diese für mich guten Abläufe und sinnigen Sachen, die ein Welpe so macht, eben zu fördern und alles andere eigentlich gar nicht erst so einreißen zu lassen. Es ist viel in der Hundeerziehung, wo du prophylaktisch tätig sein musst, damit es gar nicht erst eskaliert. Das ist eigentlich der große Witz in der Hundeerziehung, dass man da wirklich schauen muss, dass man Fehler möglichst vermeidet, dass man gar nicht erst irgendwie eingreifen muss. Ich hätte jetzt fast selber gesagt, korrigieren. Meistens ist es nur, dass man dann da irgendwie versucht, das Beste noch zu retten, oder so, aber man hat da keinen Plan, weil sonst hätte der Welpe ja meinetwegen nicht den Schuh gefressen. Weiß schon, was ich meine. Also wirklich sehen, dass der Welpe es eigentlich nur richtig machen kann. Das wäre das Perfekte. Ja, eben trotz aller Herzchen in den Augen und rosaroter Brille dem Welpen gegenüber. Versuch, dass du dir vorstellst, wie du dir den Welpen eigentlich als Erwachsenenhund wünschst. Und wenn du dich so verhältst, dann hast du es raus. Mach den Welpen nicht unbewusst jetzt zur Prinzessin auf der Erbse bzw. Kronprinz und sieh zu, dass du ihm deine normalen Tätigkeiten eben zeigst und dass das zur Gewohnheit wird. Und dann hast du mit deinem Welpen wirklich versprochen, nicht diese Probleme, die viele Leute haben, dass der sich offensichtlich überhaupt nicht für seinen Besitzer zu interessieren scheint und völlig abgeht an der Leine und sich für alles andere interessiert. Bloß nicht für seinen Besitzer, sondern dann hast du so einen Welpen, wie der da gerade im Hintergrund liegt, der da jetzt einfach schläft, weil er müde ist bzw. Zufrieden ausgelastet und jetzt mal eine Pause macht. Vielen Dank fürs Schauen, viel Spaß mit deinem eigenen Welpen, wenn du denn jetzt gerade einen hast und wir sehen uns, deine Steffi.










