Welpen SCHNELL stubenrein bekommen! Top Trainer Tipps!

YouTube tutorial by Daniel from Dog University (spoken German) offering practical, positive-based advice to make puppies house-trained quickly. The video debunks common myths (punishment, pressing the nose into urine, pee-rugs) and gives concrete rules: take puppies out every 2–3 hours, especially after sleeping/playing/eating; favor soft outdoor substrates (grass, leaf-litter) for elimination; watch for pre-pee signals and interrupt gently then carry outside; block habitual indoor spots and consider crate training. Presenter notes developmental timing (bladder control develops after ~12 weeks; most puppies should be reliably house-trained by 16–20 weeks).
Chapters
Hey ihr Lieben, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich bin Daniel von der Dog University. Ich bin zertifizierter Hundetrainer und Verhaltensberater. Das hier neben mir, das ist der kleine Toni. Der toni ist jetzt 16 Wochen alt und heute geht es um das Thema Stubenreinheit. Mich haben sehr viele Leute angeschrieben von euch, die sich das gewünscht haben oder die anscheinend Probleme mit dem Stubenreinwerden des Hundes haben. Und in diesem Video erfahrt ihr einfach mal die besten Tricks und auch die Mythen, also die Sachen, die ihr nicht machen solltet und die Sachen, die wirklich helfen. Bevor wir starten, kann ich euch beruhigen, denn ich kenne bis jetzt noch keinen Hund, der nicht stubenrein geworden ist. Eigentlich sollte es jeder Hund schaffen, zwischen der 16. Spätestens ab der 20. Woche dann auch wirklich stubenrein zu sein. Es gibt so ein paar Sachen, die immer wieder erzählt werden, da möchte ich mal drauf eingehen. Thema Nummer eins ist, den Hund zu bestrafen, wenn er in die Wohnung macht. Das ist am Anfang wirklich völliger Quatsch. Der Hund kann das am Anfang überhaupt noch nicht verstehen. Das heißt Meistens vor der 12. Woche ist die Blase noch nicht so weit entwickelt, dass er da wirklich einhalten kann. Das ist genauso wie bei uns Menschen. Wir würden jetzt auch nicht ein neugeborenes, drei Monate altes Baby dafür bestrafen, dass es in die Windel macht. Das macht überhaupt keinen Sinn, wenn man den Hund straft, in Anführungszeichen. Wenn man dem Hund sagt, er soll es bitte nicht tun, dann sollte man das immer nur eine Sekunde nach dem Verhalten machen. Da müsst ihr sehr, sehr schnell sein und und letztendlich sollte man dann auch einfach nur mal in die Hände klatschen oder vielleicht mal einen Schritt auf den Hund zu machen, mal aufstapfen. Das sind alles so Sachen, wie ich den Hund so ein bisschen unterbrechen kann und dann schnell hochnehmen und nach draußen laufen. Das sollte eigentlich reichen. Mythos Nummer zwei, der immer noch anscheinend besteht, ist die Idee, den Hund mit der Nase in sein Pipi zu drücken. Er würde dann merken, dass er das nicht tun soll. Auch das ist eine Sache, die absolut Quatsch ist. Lasst das bitte sein. Das macht überhaupt keinen Sinn. Und das ist nicht nur für den Hund nicht angenehm, sondern das ist eigentlich auch ein Umgang mit dem Hund, den ihr bestimmt nicht haben wollt. Nummer 3, der hinderlichsten Dinge für Stubenreinheit sind die sogenannten Pinkelteppiche. Das erzählen mir hin und wieder auch mal Leute, die Wir haben am Anfang so einen kleinen Teppich irgendwo hingepackt. Da kann der Hund drauf machen, wenn er muss, tut das bitte nicht. Der Hund lernt durch in die Wohnung zu machen und es ist für die Hunde wahnsinnig schwer dann zu unterscheiden, ob es denn wirklich auch der Teppich ist oder ob es ein anderer Teppich ist. Am Anfang kann ich euch empfehlen, einfach alles, was teppichartig ist oder was einen weichen Untergrund hat, einfach mal vielleicht wegräumen, zusammenpacken. So habt ihr dann die Möglichkeit, das erstens wesentlich besser sauber zu machen. Zusätzlich ist es einfach für den Hund sehr verführerisch, auf den Teppich zu machen. Es ist ein weicher Untergrund. Also ein Hund sucht sich immer lieber den Teppich aus, als dass er auf Fliesen geht oder andere härtere Untergründe. Welche Dinge helfen wirklich den Hund stubenrein zu machen? Es gibt drei einfache Regeln, die ihr beherzigen solltet. Einmal ist es möglichst viel nach draußen gehen. Also schaut einfach, dass ihr am Anfang möglichst alle zwei bis drei Stunden mit dem Hund rausgeht. Dann gibt es ein paar Situationen, wo der Hund auch meistens muss und meistens macht das. Das ist nach dem Spielen, nachdem er geschlafen hat und nachdem er gegessen hat. In all diesen drei Situationen solltet ihr euren Hund schnappen und sofort ab nach draußen. Wenn ihr mit dem Hund nach draußen geht, dann achtet auf die Untergründe, auf die der Hund macht. Hunde merken sich nämlich die bevorzugten Untergründe, wo sie ihr Geschäft verrichten. Das bedeutet, wenn ihr mit dem Hund rausgeht, dann guckt, dass der Hund möglichst auf einer Wiese, auf weichem Untergrund, Waldboden über Blättern oder irgendwas macht und nicht auf Steinen. Lernt der Hund, dass er auf hartem Untergrund sein Geschäft verrichten kann oder darf, ist die Wahrscheinlichkeit viel, viel höher, dass er eben auch in der Wohnung das Ganze macht. Das wollte er ja nicht. Also mit dem Hund möglichst immer schnell raus und auf weiche Untergründe setzen. Eine weitere Sache, die ich oft höre, ist, dass man mir Der Hund ist draußen und macht die ganze Zeit nicht und irgendwann kommen wir rein und dann macht er in die Wohnung. Das ist auch so ein kleiner Klassiker. Das hat einmal den Grund, dass die Welt für den jungen Hund draußen noch sehr, sehr spannend ist. Also es kann einfach sein, dass der Hund es draußen vergisst, weil er wahnsinnig viel Reize hat, die er da verarbeitet und dass er dann nicht daran denkt. Beispielsweise, wenn er jetzt mit dem Hund auf eine Hundewiese geht und er ist dort beschäftigt und er spielt dort mit anderen Hunden, da wird er einfach nicht daran denken und dann kommt er rein und o Dann ist es so, dass der Hund dann einfach macht und das ist natürlich kontraproduktiv. Also wenn ihr mit dem Hund draußen wart und habt sehr, sehr viel Action gehabt mit dem Hund, dann sucht euch doch nachher einfach nochmal eine ruhige Stelle. Also sucht euch einfach nochmal etwas, wo der Hund seine Ruhe hat, irgendeine Wiese vielleicht vorm Haus, wo keine anderen Hunde sind, wo er eben nicht so viel abgelenkt ist und dann gebt ihm einfach ein bisschen Zeit, dass er dort sein Geschäft macht. Wenn der Hund draußen sein Geschäft gemacht hat, dürft ihr ihn loben. Das bedeutet, ihr könnt mit Leckerchen loben, ihr könnt mit der Stimme loben, ihr könnt wirklich mal den Hund ein bisschen abfeiern und das hast du toll gemacht. Achtet bitte darauf, dass ihr den Hund nicht dabei unterbrecht. Wenn er also gerade macht und ihr fangt dann schon an den Hund zu feiern, dann ist es oft so, dass die Hunde gucken und anhalten. Also wartet, bis der Hund wirklich das Geschäft erledigt hat und dann danach gibt er ihm Leckerchen, sagt super klasse, dann hast du das gemacht. Wie gesagt, wenn der Hund nach der 12. 13. Woche in die Wohnung macht, dann gibt auch so ein paar Situationen, woran ihr erkennen könnt, dass das bevorsteht. Und zwar nimmt meistens der Hund die Nase runter, er wird so ein bisschen nervös, er fängt irgendwo an zu schnuppern und das ist genau der Moment, wo ihr den Hund schnell packen solltet, hochhebt. Die meisten Hunde halten dann ein, wenn sie hochgehoben werden oder ihr klatscht einfach mal in die Hände oder stampft mal kurz auf, geht so einen Schritt auf den Hund zu, nehmt ihn dann schnell. Die meisten Hunde halten dann ein, schnell hochnehmen, schnell raus und das sind eigentlich die Sachen, die ihr beachten solltet. So wird ein Hund super schnell stubenrein. Ein Problem, was viele schildern, ist dass der Hund immer an eine gewisse Stelle macht. Wenn das der Fall ist, dann guckt, dass ihr diese Stelle zustellt, packt irgendwas drauf, verhindert einfach, dass der Hund überhaupt an diese Stelle kommt. Das ist einfach nur eine Gewöhnungssache. Also achtet darauf, dass der Hund diese Stelle gar nicht erreichen kann. Man kann irgendwas drüber stellen, was drüberlegen, was auch immer. Der Hund sollte einfach für eine gewisse Zeit oder für ein paar Wochen nicht dahin kommen. Und damit könnt ihr auch dieses Problem lösen. Wenn der Hund abends schläft, dann schlaft ihr ja auch und habt eben kein Auge auf den Hund. Das heißt, da könnt ihr nicht schnell sein. Was da hilft, ist ein sogenanntes Bo Boxtraining. Man kann den Hund sehr, sehr schön positiv an eine Box gewöhnen. Und da ist so ein bisschen der Vorteil, dass wenn der Hund eben dann abends muss, er meldet sich, ihr könnt ihn da rausnehmen und dann schnell mit ihm runtergehen. Auch das hilft dabei, den Hund sehr, sehr schnell Stuben reinzubekommen. Ein solches Boxtraining, das sollte man aber wirklich richtig aufbauen. Wenn ihr weitere Informationen dazu haben wollt, geht doch einfach mal auf die Dog University Seite. Da gibt es ein paar Videokurse und ein paar Tipps zu diesem Thema Boxtraining nochmal. Aber ich denke auch, dass mit den Sachen, so ihr das schon ruckzuck schaffen werdet, euren Welpen stubenrein zu bekommen. Wenn euch das Video gefallen hat, dann hinterlasst uns doch gerne einen Daumen nach oben. Wenn ihr Lust habt, weitere Tipps in Zukunft zu bekommen zum Thema Weltenerziehung, Hundeltraining, dann abonniert doch gerne meinen Kanal. Wenn ihr Fragen habt, schreibt es einfach in die Kommentare. Schreibt mal rein, wann eure Welpen stubenrein waren, das würde mich mal interessieren. Ich denke, dass die wenigsten wirklich schreiben werden, dass der welpe mit der 16. Woche noch nicht stubenrein gewesen ist. Bis zum nächsten Mal.










