Welpenerziehung | Diese 3 Dinge solltest Du deinem WELPEN als ERSTES BEIBRINGEN

A short German instructional video (Daniel Borschel, Dog University) teaching three foundational puppy skills: (1) associating the puppy's name with positive outcomes so the dog reliably responds; (2) training a reliable 'Aus' command to make the puppy release items from its mouth (distinct from a general 'Abbruch'/stop signal), using play or food-based methods; and (3) teaching the puppy to go to a designated spot/decke (place) on cue using a hand movement as a bridge signal, then adding the verbal cue. The presenter demonstrates with a ~16-week-old puppy named Toni and gives practical stepwise instructions and reinforcement strategies.
Chapters
Hey ihr Lieben, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich bin Daniel von der Dog University. Ich bin zertifizierter Hundetrainer und Verhaltensberater. Und in diesem kleinen Video möchte ich euch einmal drei Welpen Basics zeigen. Also drei wichtige Dinge, die ihr super schnell euren neuen Welpen beibringen könnt. Nummer eins ist der Name. Nummer zwei ist ein zuverlässiges Kommando aus, dass der Hund sofort auch das fallen lässt, was er im mund hat. Und Nummer 3 ist den Hund auf einen Platz schicken, auf eine Decke oder irgendwo hin, wo er dann einfach mal wartet und wo ihr auch wisst, dass er zuverlässig dort auf Kommando hingehen könnte. Das lässt sich relativ schnell aufbauen und das zeige ich euch jetzt diesem Video. Das hier ist übrigens der Toni. Der kleine Toni ist jetzt gute 16 Wochen alt und mit dem zeige ich euch das Ganze jetzt gleich mal. Nummer 1 ist der Name. Das hört sich so verrückt an. Der Name, das weißen Hund. Doch das sagen mir viele Leute. Wenn ich dann Wie habt ihr eurem Hund denn den Namen beigebracht? Dann kommen meistens gar keine Antworten. Da braucht man jetzt auch gar nicht so viel zu sagen. Aber am Anfang solltet ihr den Namen von eurem Hund mit irgendetwas Positivem verknüpfen. Ich höre nämlich häufig, dass mir die Leute erzählen naja, ich rufe den, ich sage den Namen und der reagiert gar nicht. Ja, das ist auch klar, weil es für den Hund keine Konsequenz gibt. Wenn jemand anders mit mir redet und sagt den ganzen Tag zu Daniel und es passiert nichts, dann würde ich irgendwann auf meinen Namen auch nicht mehr reagieren. Bei uns Menschen ist es ja nicht anders. Also wenn jemand bei mir im Raum ist oder mit mir im Raum ist und er Daniel, dann folgt ja meistens etwas. Dann sagt man entweder Daniel, sollen wir einkaufen gehen? Oder Daniel, reich mir mal bitte was an? Oder hast du Lust dies und das zu machen? Also es ist folgendermaßen irgendetwas und genau das solltet ihr einfach mit euren Hunden auch machen. Das heiß sagt den Namen und wenn der Hund reagiert, dann bekommt er etwas. Also er bekommt entweder ein Leckerchen oder ihr spielt mit dem Hund, macht also irgendetwas, was für den Hund positiv ist. Ich greife jetzt mal hier hinten rein, nehme mal ein Leckerchen und dann sage ich einfach Toni. So, da bekommt er einen Leckerchen. Toni, klasse guter Junge Toni so ein bisschen aufgeregt. Toni, klasse, guck mal. Okay, hier macht er ein bisschen den Kasper. Aber auch das ist auch völlig OK, weil es geht einfach darum, dass eine positive Emotion ausgelöst wird beim Hund oder folgt auf den Namen. Also wenn ich jetzt hier Toni und er will diesen Spiegel gar nicht, sondern will einfach mit mir spielen und will hier in eine soziale Interaktion gehen, überhaupt nicht schlimm. Was ich damit meine, ist einfach nur, dass ihr den Namen positiv mit einer Handlung, die auf seinen Namen folgt, verknüpfen sollt. Schaut mal, dass ihr so den Namen eures Hundes eingewöhnt direkt am Anfang. Dann wird euer Hund auch schauen, wenn ihr seinen Namen sagt und er wird gar nicht erst lernen, dass dieses Wort für ihn bedeutungslos ist. Nummer 2, die wirklich wichtig ist, ist das zuverlässige Aus Ist ein Kommando, was oft missverstanden wird. Ein Aus bedeutet für der Hund macht den Mund oder den Fang auf und lässt das, was er gerade im Fang hat, direkt fallen. Also gibt das, was er im Fang hat, eben auch wieder her. Und leider wird es oft als Abbruchsignal verwendet. Das heißt, ganz viele Leute sagen immer aus, aus, aus, wenn der Hund irgendetwas unterlassen soll. Also wenn der Hund gerade irgendetwas macht, was er nicht tun soll. Und das ist kein wirkliches Aus, das ist eigentlich ein Abbruchsignal. Da gibt es auch übrigens ein Video zu in meinem Kanal zum Thema Abbruch. Da erkläre ich noch mal genau, wie man wirklich ein Abbruchsignal aufbaut. Das ist nämlich etwas völlig anderes. Das Kommando aus kann ich über zwei Möglichkeiten aufbauen. Das sind so die gängigsten und auch die einfachsten. Ich sollte natürlich dem Hund irgendetwas in den Fang geben. Am einfachsten ist es, mit ihm eine Interaktion zu machen, also ein Zerr Spiel. Und dann gucke ich einfach, dass ich irgendwann das ganze Ding anhalte, weil das, was dem Hund Spaß macht, ist ja die Bewegung. Das heißt, ich bewege ja eigentlich da eine Beute für ihn. Das macht ihm so lange Spaß, solange er dann damit interagieren kann. Wenn diese Interaktion zu Ende ist, warte ich einfach kurz eine Sekunde, guck, wann wird der Hund das ausgeben. Sage dann auch das Wort aus möglichst genau in dem Moment, wenn der Hund den Fang auch wirklich öffnet. Und als Belohnung geht es dann sofort weiter. Also als Belohnung erwecke ich dieses Objekt wieder zum Leben und habe Spaß mit dem Hund. Das ist dann ein Beuteverstärker, den ich da einsetze. Da brauche ich auch keinen Leckerchen, sondern das Ganze. Also diese soziale Interaktion, dieses Beutespiel ist für den Hund dann die Belohnung. Variante 2 ist es, dem Hund ein Leckerchen vor die Nase zu halten, wenn er das Objekt noch im Fang hat, sodass er dann eben quasi das Objekt ausgibt. Und in dem Moment sage ich aus. So, wir machen das jetzt mit dem Toni mal. Der pflückt hier schon fleißig die Wiese auseinander. Das soll er eigentlich nicht machen. Also gucken wir mal, Ist das alles spannender? Aus, weiter, aus. Ja, klasse, super. Ich zehre jetzt mit ihm aus. Klasse, super. Das ist also die Sache, über die Interaktion hier zu gehen. Er kriegt das jetzt auch. Wir zergeln, haben Spaß. Jetzt höre ich auf mit der Bewegung. Dann geht es sofort weiter, weil er das halt eben auch ausgibt. Aus Ja, klasse. Guck mal. Klasse. Aus. Aus. So, wir nehmen noch mal die Variante mit dem Leckerchen. Und zwar zergle ich jetzt genauso mit ihm hier rum, habe jetzt was besonders Tolles, halte es vor die Nase und damit er es fressen kann, muss er den Gegenstand ja sowieso automatisch aus dem Fang nehmen. So aus Ja, gut, Klasse, klasse. Ja, guter Hund und weiter. Das kann ich auch doppelt verstärken. Das heißt, ich kann auch das Leckerchen vor die Nase halten, ihm das fressen lassen und dann sofort mit dem Spiel weitermachen. Auch das ist quasi doppelter Verstärker eingesetzt. Auch völlig OK, Das war ein bisschen zu früh, jetzt hat er auf das Leckerchen geachtet. Schon aus und klasse. Weiter. Gut. Sehr guter Junge. Super. Aus, OK, klasse. Ja, übt das ein bisschen und das wird der Hund in ein paar Tagen verstanden haben. Nehmt da mal andere Gegenstände, also nicht nur so ein Zerge, sondern auch irgendwelche anderen Sachen und dann guckt, dass ihr das ein bisschen trainiert. Und ich denke, dass so ein Hund aus innerhalb von eigentlich wenigen, teilweise schon Trainingseinheiten, aber spätestens nach ein paar Tagen verstanden hat. Die dritte Sache, die ihr eurem Hund superschnell beibringen könnt, ist, dass er auf Kommando auf eine Decke geht. Das ist übrigens auch sehr praktisch, weil das löst im Haushalt sehr viel Probleme, beispielsweise wenn Besuch kommt oder irgendetwas ist mal unpassend. Mit dem Hund könnt ihr ihm Hey, geh auf deine Decke. Und der Hund wird dann mit diesem Kommando auch auf seine Decke gehen und dort warten. Wie bauen wir das Ganze auf? Am Anfang nutzen wir ein sogenanntes Brückensignal. Also ich werde jetzt ein Leckerchen nehmen, werfe das auf die Decke, der Toni darf sich das dann da auch holen und das ist eigentlich erstmal der erste Schritt. Also super simpel und das zeige ich euch jetzt. Im weiteren Verlauf werden wir dann natürlich die Leckerchen weglassen. Wir werden den Arm ausschleichen und dann auch das Kommando Decke hinzufügen. Das wird aber immer erst nachher gemacht. Wir fangen jetzt aber erstmal an und auf die kleinen Feinheiten gehe ich dann nachher nochmal ein. Toni, komm mal her. So, also wichtig ist, dass ich halt jetzt sehr sehr deutlich mit dem rechten Arm die Bewegung in Richtung Decke auch mach. So er frisst. Wichtig dabei ist, dass der Hund immer auf der Decke dann auch möglichst ganz auf der Decke steht. Jetzt ist er nicht ganz drauf, ist aber auch nicht so schlimm, aber sollte überwiegend auf die Decke laufen mit allen Vieren. Das ist also der erste Schritt und das wiederholt er auch ruhig 10, 11, 12 mal, so dass er das verstanden hat. Der Toni ist schlau, der wartet nämlich jetzt schon so ein bisschen, dass ich da wieder was drauf werfe. Es war gerade schon so der Ansatz, dass er da bleibt. Und wenn der Hund das verstanden hat, dann probiert ihr mal einfach nur den Arm zu nehmen. Im zweiten Schritt lasst ihr dann die Leckerchen einfach mal weg und versucht mal nur den Hund mit der Handbewegung dahin zu schicken. Das werde ich jetzt machen. Super. So und das hat geklappt und jetzt kann ich ihn auch dafür schon mit dem Leckerchen belohnen. Der Hund hat sich jetzt hingesetzt, das ist super. Also ich hol ihn wieder runter. Super. Sitzt jetzt nicht ganz drauf, ist aber auch das erste Mal kein Problem. Ich hole ihn wieder runter. So und das ist der Moment, wenn das funktioniert. Also wenn ihr den Hund mit der Handbewegung auf die Decke schicken könnt, dann führt ihr erst das Signal ein. Das heißt, dann schaltet ihr das Wort Decke vor und bitte nicht er. Das heißt jetzt im weiteren Schritt werde ich dann mich vor den Toni stellen. Ich werde sagen Decke und werde dann mit der Handbewegung den Hund auf die Decke schicken. Und das ist der richtige Weg, dass der Hund eben das auch wirklich richtig verknüpft. Und das, was wir jetzt hier mit der Handbewegung machen, ist ein sogenanntes Brückensignal, das kann man dann ausschleichen lassen. Wenn es da genug Wiederholungen gab für den Hund, dann reicht es wirklich dem Hund zu Decke, das kurz anzudeuten und dann geht der Hund auf die Decke. Zwischenzeitlich könnt ihr natürlich immer mal wieder auch ein Leckerchen werfen, gerade am Anfang. Ich mache das jetzt mit dem Toni das erste Mal. Das heißt ab und zu könnt ihr auch noch ein Leckerchen werfen, dann mal nur den Arm nehmen, aber dann anfangen immer auch das Wort vorzuschalten. Decke, Decke. So, achtet darauf, dass ihr das Leckerchen dann mal vielleicht hinter den Rücken nehmt, so dass der Hund halt nicht nur noch auf die rechte Hand guckt. Decke, Decke, Decke. So, und das ist schon der nächste Schritt. Ich habe jetzt kein Leckerchen geworfen, ich habe ihn jetzt belohnt und zwar nicht mehr, indem ich auf die Decke geworfen habe, sondern direkt in den Hund rein und er setzt sich schön hin. Das wäre dann auch der nächste Schritt. Ich kann halt dem Hund sagen Decke, wenn er auf der Decke ist, sage ich ihm noch einen Sitz. Das Sitz kennt er ja in der Regel schon. Und dann habe ich halt einen Hund, der, wenn ich Decke sage, auf die Decke geht und sich dann hinsetzt. Übt das ein bisschen. Wie bei allen Sachen. Denkt daran, dass ein Hund sehr, sehr viele Wiederholungen braucht, bis er ein solches Kommando verknüpft. Aber auch das ist was, was eigentlich innerhalb von einer Woche trainiert ist. Und dann habt ihr einen Hund, den er wunderbar, egal wo er ist, auf seine Decke schicken könnt. Ist für den Alltag sehr praktisch. Gut, ich wünsche euch viel Spaß beim Üben und wenn ihr findet, dass der Toni hier einen guten Job gemacht hat, dann hinterlasst uns doch gerne einen Daumen nach oben. Und wenn ihr Lust habt, ein bisschen mit zu verfolgen, was wir in der nächsten Zeit hier machen, alles ums Thema Hundetraining, Welpenerziehung, dann abonniert doch gerne unseren Kanal. Sollten Fragen auftreten, schreibt sie einfach in die Kommentare. An der Stelle sage ich vielen Dank fürs Zuschauen und bis bald.










