Gut bacteria drive cravings for alcohol and certain foods, with specific bacterial signatures linked to addiction relapse. Detox patients with high concentrations of these bacteria fail treatment at much higher rates than those with low concentrations, which may explain why traditional addiction programs have a 90% relapse rate.
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Es gibt ein suchtförderndes Mikrobiom. Was bedeutet das? Es gibt Bakterien, von denen ich vermute, dass sie einen dazu bringen, bestimmte Dinge zu suchen, die man gerne isst oder in denen man gerne badet. Diese Heißhungerattacken könnten durch die Art der Bakterien verursacht werden. Wir wissen, dass es ein alkoholsuchendes Mikrobiom gibt. Was mich erstaunt, ist, dass Suchtrehabilitationen nicht sehr erfolgreich sind. Die Rückfallquote liegt bei etwa 90 Prozent. Unsere Versuche, die Sucht durch Gedankenkontrolle oder Bewusstseinsveränderung zu behandeln, sind also eindeutig nicht erfolgreich. Das soll nicht heißen, dass wir das nicht nutzen sollten, aber es muss einen anderen Grund dafür geben. Man kann sich zum Beispiel Menschen in einer Alkoholentzugsklinik ansehen und ihr Darmmikrobiom untersuchen. Es gibt Darmbakterien, die mit Alkoholismus in Verbindung gebracht werden. Wenn man sich nun den Prozentsatz dieser Personen ansieht, werden die Personen mit einer hohen Konzentration dieser Keime kläglich versagen, während die Personen mit dem niedrigsten Prozentsatz dieser Keime wahrscheinlich am erfolgreichsten sein werden.