Business-Mindset: 6 Sätze, die mein Leben verändert haben

In diesem deutschsprachigen Motivations‑ und Coaching‑Video spricht Lea Ernst (Classy Ladies) zu Frauen, die ein eigenes Business starten oder skalieren wollen. Sie zerlegt gängige Mythen – etwa den Glauben, man müsse auf den perfekten Moment warten – und präsentiert sechs zentrale Mindset‑Sätze, die ihr persönliches Denken und Handeln nachhaltig verändert haben. Die Sätze lauten: 1) Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt, sondern handle jetzt; 2) Arbeite nur mit Menschen, zu denen du aufschaust; 3) Keine Entscheidung zu treffen ist selbst eine Entscheidung; 4) Menschen interessieren sich mehr für deine Ausstrahlung als für materielle Güter; 5) Vertraue deiner Intuition, denn das, was du bist, schreit lauter als deine Worte; 6) Du musst nicht die Beste sein, sondern die Mutigste. Für jede Aussage liefert sie persönliche Beispiele, erklärt die dahinterliegende Logik und gibt praktische Handlungsimpulse. Abschließend betont sie die Bedeutung eines Mentors und einer unterstützenden Community von ambitionierten Frauen, um die Mindset‑Prinzipien im Alltag zu verankern, und wirbt für ein kostenloses Training, das den ersten Schritt zu zahlenden Kunden erleichtert.
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Hey Classy Lady, hallo und herzlich willkommen zu diesem Video. Total schön, dass du da bist und bleib unbedingt dran, weil in diesem Video werde ich 6 Sätze mit dir teilen aus dem Bereich Business Mindset, die mein Denken in Bezug auf Business Starts oder generell auch auf Skalierung von Unternehmen für immer verändert haben. Deswegen ganz viel Spaß. Da draußen existiert ein riesengroßer Irrglaube, wenn es darum geht, das eigene Business zu starten und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Um überhaupt die ersten kleinen Schritte zu gehen. Und ganz ehrlich, ich kenne das selber noch von meinen Anfängen. Ich habe immer in diesen Wenn-dann-Kausalitäten gedacht. Ich dachte so was wie: Wenn ich doch nur so aussehen würde, dann hätte ich es leicht, mein Business zu starten. Wenn ich doch nur das perfekte Arbeitsgerät hätte, MacBook oder whatever, dann, boah, dann wäre das so cool. Dann könnte ich mich voll schön ins Café setzen und dann wäre ich auch voll motiviert. Klingt banal. Oder: Wenn ich doch nur ein bisschen mehr Charisma hätte oder Selbstbewusstsein, dann hätte ich schon lange gestartet. Ey, mal ganz ehrlich, wie viele Lügen willst du denn noch erzählen? Das ist etwas, das musste ich mir irgendwann eingestehen. Das sind fucking Lügen. Ausreden dafür, nicht in die Umsetzung zu kommen. Der Zeitpunkt, an dem du dich selbstbewusst genug fühlst, um diesen ersten kleinen Schritt zu gehen, der wird niemals kommen. Da kannst du warten, bis du alt und grau bist. Dieser Moment kommt nicht. Egal mit wem du sprichst, also jemand, der etwas wirklich Großes aufgebaut hat, die sagen alle: Boah, ich hatte so Angst. Ich hatte so Angst davor, meine ersten Mitarbeiter einzustellen. Ich hatte so Angst davor, jemandem von meiner Business-Idee zu erzählen. Ich hatte so Angst davor, Verkaufsgespräche zu führen und so weiter und so fort. Niemand, mit dem du sprichst, der sich wirklich erfolgreich selbstständig gemacht hat, wird dir sagen: Ja, ich bin irgendwann morgens aufgewacht und dann war ich voll motiviert und dann wusste ich, was ich machen soll, und dann war ich selbstbewusst genug. Und es wird ja auch keiner sagen, boah, irgendwann war diese eine Person da, die hat mich gerettet. Diese eine Person hat mich dann an die Hand genommen und die hat das Business für mich aufgebaut. Was ist denn das für ein Quatsch? Du darfst lernen, dass du für deine eigenen Resultate verantwortlich bist. Und je eher wir verstehen, dass dieser richtige Zeitpunkt nicht kommt und dass wir den ersten kleinen Schritt gehen müssen und dass da kein großer Retter auf uns wartet, desto eher sehen wir sichtbare Resultate in unserem Leben und in unserem Business. Denn die Wahrheit ist, dass du an den Herausforderungen wächst, wenn du losgehst. Du wirst selbstbewusst genug, indem du losgehst, und du wartest nicht, bis du selbstbewusst genug bist. Du wächst nämlich an deinen Herausforderungen. Noch mal wiederholend, der Punkt, an dem du aufwachst und sagst, ich bin selbstbewusst genug, wird niemals kommen. Du wirst selbstbewusst, indem du den ersten kleinen Schritt in die Umsetzung gehst. Und die folgenden 6 Sätze werden dich dabei unterstützen, das zu erkennen. Wenn du hier gerade zuschaust, bist du möglicherweise in einem Angestelltenverhältnis, oder du bist in einem Teilzeitverhältnis, oder du studierst gerade, oder in welchem Kontext du gerade auch immer bist, mit der Überlegung, dich selbstständig zu machen, der folgende Satz trifft auf dich zu: Arbeite niemals mit oder für jemanden, zu dem du nicht aufschaust. Ich wiederhole: Arbeite niemals mit jemandem oder für jemanden, zu dem du nicht aufschaust. Oft wird es so dargestellt, wenn du dein Business startest, musst du alle Brücken hinter dir abbrennen, Vollzeitstelle kündigen, alles über den Haufen werfen, was du bisher gemacht hast, 100% Fokus und let's go. Diesen Druck möchte ich dir Nee, ich habe da eine komplett konträre Meinung. Ich finde es sogar eher dumm, so vor blinder Motivation einfach Dinge zu beenden und abzubrechen, die dir emotionale und finanzielle Sicherheit geben. Wie sollst du denn aus der Leichtigkeit heraus dein Business aufbauen, wenn du Angst hast, unter der Brücke zu schlafen? Das schon mal vorweg. So, wenn du jetzt allerdings in einem Job bist, der dich runterzieht, Wenn da niemand ist, zu dem du aufschaust, wo du sagst, der inspiriert dich, größer zu denken, dann darfst du dir möglicherweise die Frage stellen, ob du dir nicht einen neuen Job suchen darfst als Übergang. Weil ganz ehrlich, wenn da niemand ist, mit dem du 8 Stunden jeden Tag deine Zeit verbringst, das ist ein Drittel deines Tages, es ist ein Drittel deines Lebens. Wenn da niemand ist, zu dem du aufschaust, wie sollst du denn Inspiration, Energie und Motivation tanken, um dein Business aufzubauen? Das ist kaum möglich, oder? Das heißt, das möchte ich dir als Anstoß geben, dass du wirklich ehrlich reflektierst und schaust in deinem Arbeitsumfeld. Ist da Inspiration da? Ist da jemand, zu dem du aufschaust? Ja oder nein? Wahrheit Nummer 2: In 99% kennst du bereits die Antwort auf deine Fragen. Wenn du mal ganz ehrlich zu dir bist, kennst du die Antwort. Und wenn du dann nicht handelst, verarschst du dich selbst. Ist ein harter Satz, und ich weiß, dass jetzt gerade Gedanken in deinen Kopf kommen. Und weißt du was? Das sind die Baustellen und Entscheidungen, die du treffen darfst. Da darfst du handeln. Sich immer wieder dann Situationen oder Menschen schönzureden kostet unglaublich viel Energie und blockiert dich für all die wunderbaren Dinge, die du vorhast. Wahrer Satz. Und damit einhergehend einer meiner absoluten Lieblingssätze: Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung. Und dieser Satz ist so mies, der erinnert mich selbst immer daran, nicht aufzuschieben. In so Situationen, wo ich mir dann selbst erzähle, ja, ist schon alles gut, wird schon alles, nein, Entscheidung musst du jetzt eigentlich nicht treffen. Dann erinnere ich mich daran, ich schiebe das Ganze auf und kreiere mir dadurch selbst emotionalen Ballast, was mich wieder im Business blockiert, den nächsten Schritt zu gehen. Gar keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung. Punkt Numero 4: Niemand da draußen interessiert sich in Wirklichkeit dafür, was du hast, sondern dafür, was du ausstrahlst. Noch mal: Niemand interessiert sich dafür, was du hast, besitzt, sondern dafür, was du ausstrahlst. Ich finde, die Gesellschaft entwickelt sich immer weiter und tiefer in den Sumpf einer Konsumgesellschaft, vor allem so bei den jungen Kids, wenn man sich das anguckt, oder wenn man sich auch die Musikindustrie anschaut, worum es da plötzlich geht in den Songs. Nicht nur plötzlich, sondern das entwickelt sich seit vielen Jahren so. Und wir fokussieren uns so sehr auf materielle Güter und erzählen uns die Geschichte: Ich habe ein besseres Leben, mir wird mehr Status zugeschrieben, wenn ich das besitze, wenn ich dies habe, wenn ich das habe. Wenn wir ganz ehrlich sind, interessiert Menschen eher, was du ausstrahlst, anstatt was du hast. Ich möchte dir damit deutlich machen, die Ausstrahlung ist immer wichtiger, als wenn du irgendwelche Markenklamotten oder Autos oder irgendetwas hast und das nach außen präsentierst. Sind das nicht gute Nachrichten? Das heißt, das bessere Investment anstatt in materielle Güter ist das Investment in dich selbst. Welche Energie strahlst du aus? Und ich bin ehrlich zu dir, ich liebe auch schöne Dinge, genauso wie du vielleicht auch. Ich liebe schöne Dinge. Ich gehe aber mit dem Wissen raus, dass ich weiß, Ausstrahlung, Energie und Selbstbewusstsein, das sind die Dinge, die viel, viel wichtiger sind als materielle Güter. Weil materielle Güter machen uns nicht zu einem besseren Menschen, auch wenn der Markt uns das suggerieren möchte. Keineswegs. Weißt du, am Ende landen wir sowieso alle unter der Erde. Damit einhergehend, Punkt Nummer 5 passt perfekt zu diesem, zu diesem materiellen Ding, was ich gerade genannt habe. Ist ein afrikanisches Sprichwort, ich liebe es: Das, was du bist, schreit so laut, dass ich nicht hören kann, was du sagst. Krasser Satz. Du kannst Dinge erzählen, aber wenn ich das nicht fühle, was du da sagst, wenn hinter deinen Worten keine Energie ist, kaufe ich dir das nicht ab. Und ich konnte das nicht immer differenzieren. Oh mein Gott, ich habe mir so eine Scheiße erzählen lassen! Was ich mir habe für eine krasse Scheiße erzählen lassen! Ich habe Anfang 20 mit Menschen kooperiert, auch Unternehmen gestartet, die haben mir Sachen erzählt, was sie alles gemacht haben in der Vergangenheit, was sie alles vorhaben, und ich habe diese Red Flags nicht gesehen. Weil ich geblendet war von den rationalen Worten, die ich gehört habe. Ich habe lange Zeit im Business-Kontext meine Intuition auf stumm geschaltet, immer gesagt, nee, warte mal, rational passt ja alles, aber da irgendwie stimmt da was nicht. Kennst du dieses Gefühl, wenn da irgendwas nicht stimmt? Ich habe dann lange nicht drauf gehört. Boah, ich habe so viel Geld verbrannt und so viel Zeit verschwendet mit Laberköpfen, mit Menschen, wo schon die besten Jahre hinter den Menschen lagen, oder mit Menschen, die es gar nicht in die Umsetzung, niemals in nie im Leben gekommen sind, weil sie immer im Land der Hoffnung geblieben sind und am Planen und Brainstormen sind, aber im Endeffekt den Arsch gar nicht hochkriegen. Und wenn dann so jemand kommt, der wirklich was reißen will, der umsetzen will, der nach vorne gehen will, und da jemand ist, der eigentlich nur erzählt und aus welchem Motiv auch immer sich profilieren will, oder I don't know, gibt es verschiedene Motive, dann prallen da Welten aufeinander, und früher oder später trennst du dich dann sowieso. Also, das, was du bist, schreit so laut, dass ich mich hören kann, was du sagst, gilt einmal für uns selbst, macht uns deutlich, dass wir an uns arbeiten dürfen und dass wir das nicht mit Materiellem oder mit Worten kompensieren können, was wir eigentlich sind. Und auf der anderen Seite möchte ich dir das als lieb gemeinte Empfehlung mitgeben: Hör auf deine verdammte Intuition! Wir haben so eine tolle weibliche Intuition. Trampel sie nicht klein, sag nicht halt die Fresse zu deiner Intuition, nur weil dieser Wille und die Ambition groß ist und du blind davor bist. Ich habe zu oft meiner Intuition gesagt, so, halt den Mund jetzt, ist gut, wir machen das trotzdem. Boah, ich bin immer auf die Nase gefallen, immer, immer, immer. Heute spielt die Intuition eine nicht mehr wegzudenkende Rolle in meinem Businessaufbau, und die Intuition hat mich schon geschützt vor vielen, vielen, vielen Entscheidungen. Und der letzte Punkt: Du musst und wirst nicht die Beste sein, sondern darfst die Mutigste sein. Die Menschen da draußen, zu denen du aufschaust am Markt, das sind nicht zwangsläufig die Besten. Das sind diejenigen, die am mutigsten waren, laut zu schreien, ihre Vision, ihre Message nach außen zu tragen. Das sind nicht zwangsläufig die Besten in ihrem Bereich. Oh nein, oh nein, oh nein. Das habe ich schon mehrfach erlebt, wo ich mich habe auch davon blenden lassen. So, boah, der oder die ist die Größte am Markt, ist die Beste. Nein. Muss nicht zwangsläufig sein, kann, muss aber nicht. Und was bedeutet das jetzt im Umkehrschluss für dich? Hör auf, dich zu vergleichen. Es lohnt sich eh nicht, wenn du sagst, ja, aber ich habe noch nicht genug Expertise, ich muss noch ein Zertifikat haben, ich muss eine Ausbildung machen, ich kann nicht, kann ich, kann ich. Das alles Bullshit, alles Bullshit. Starte mit dem, was du hast, mit der Qualifikation, mit der, was du hast. Stell dir die Frage, was du ein Stückchen besser kannst als andere Menschen, was dich so richtig begeistert, und dann fang doch erstmal an. Sonst weißt weißt du doch überhaupt gar nicht, ob es funktionieren kann, ob du das überhaupt willst. Du musst anfangen. Gib dir den Raum, dich auszutesten. Das waren die 6 Punkte, die mir in den letzten Jahren vor allem Business-Mindset-technisch die Augen geöffnet haben. Und was ich dir abschließend ans Herz legen will, wie du es jetzt schaffst, all diese 6 Punkte auch wirklich in deinem Business-Alltag zu verinnerlichen und wie du schaffst, überhaupt diesen ersten kleinen Schritt zu gehen, ist, indem du einen Mentor an deiner Seite hast, der dich immer wieder an diese Dinge erinnert, der dich an die Hand nimmt, einen roten Faden, damit du genau weißt, was die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge sind. Und auf der anderen Seite brauchst du eine sich unterstützende Community, ein Umfeld, am besten aus ambitionierten Frauen, die sich ehrliches und konstruktives Feedback geben, gemeinsam nach vorne gehen. Das ist es, was du brauchst. Erfolgreicher Business-Aufbau startet immer mit dem Glauben an dich selbst. 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