Davina Potratz über Mut, Hass und ihren Weg in die Welt von Selling Sunset | Classy Confidence Gala

Davina Potratz accepts an award at the Classy Confidence Gala and recounts her path from Hamburg to Los Angeles, joining the Oppenheim Group, and starring in Selling Sunset. She describes the intense online hate she faced during season three, how she stood by her opinions, and how meeting an investor at Burning Man led to €120,000 in funding for a beauty-show pilot in Egypt.
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Und ankündigen dürfen wir jetzt den ersten Award für die Inspiration. Und der geht an eine ganz besondere Frau, an eine Frau, die keine Angst davor hatte, Big Business zu machen. Und wenn ich über Big Business rede, meine ich richtig Big Business. Mit vollem Selbstbewusstsein, voller Attacke nach draußen. Und sie hatte keine Scheu davor, dass es männlich wirken könnte, wenn sie sich große Ziele steckt. Und nach den Sternen greift.
Ja, und diese Frau kommt aus Hamburg und hat sich dazu entschieden, Business zu machen, ihr Business aufzubauen in einem der umkämpftesten Märkte auf der gesamten Welt und in einer riesengroßen Männerdomäne, und zwar im Immobilienbereich in Los Angeles. Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, ein internationales TV-Gesicht, Unter anderem bekannt durch die Netflix-Serie Selling Sunset. Und in den nächsten Jahren, das hat sie mir schon verraten, werden wir sehr viel von ihr im deutschen Fernsehen sehen. Was dürfen wir noch nicht verraten? Und das Schöne finde ich, in einer absoluten Männerdomäne schließt sie Millionen Deals ab im Immobilienbereich. Und ich durfte persönlich mit ihr natürlich jetzt den Abend hier vorbereiten. Und wir haben telefoniert, wir sind im Austausch gewesen. Und ich habe nicht nur Dani gesagt, meinem Team gesagt, immer wieder geschwärmt, wie unglaublich straight diese Frau ist, wie unglaublich klar sie ist und gleichzeitig eine so warme, liebevolle, wertschätzende Art hat. Diese Kombination ist meiner Meinung nach der Inbegriff von Weiblichkeit im Business. Und wenn ich ganz ehrlich bin, als wir gesagt haben, wir machen die Classy Confidence Gala, war für mich klar, dass sie kommt. Also ehrlich gesagt, du musst es gar nicht zusagen. Ich habe dich, glaube ich, manifestiert in der Meditation, die ich hatte dazu. In diesem Sinne, wen begrüßen wir?
Wir begrüßen hiermit zum Großen Unternehmer:innenpreis 2025 Davina Portratz.
This girl is on fire.
Davina, schön, dass du da bist, dass du extra aus Los Angeles hergekommen bist, hier zu uns nach Köln. Es ist eine ganz, ganz große Ehre, dass du hier bist. Und wir sind unglaublich stolz, dass du diesen Preis hier entgegennimmst. Den großen Unternehmer:innenpreis 2025 in der Kategorie Inspiration und gesellschaftliche Entwicklung für deine Arbeit, für alles, was du machst, dass du ein Zeichen setzt für Frauen in einer Männerdomäne international. Das ist einfach unfassbar. Vielen, vielen Dank.
Vielen, vielen Dank.
Schön, dass du da bist.
Dankeschön. Ich fühle mich wirklich wie im Märchen. Das hätte ich sonst, also ich hätte es nie geglaubt, dass es so weit kommt. Und ich will für euch ein Exemplar sein, dass ihr das auch schaffen könnt, weil ich habe so viel mitgemacht in meinem Leben und das hört sich oder sieht vielleicht wie ein Märchen aus, aber ich erzähle euch gleich ein bisschen mehr, wie das alles passiert ist. Und es ist unglaublich, ja, also ich freue mich wirklich und bin sehr geehrt. Vielen Dank.
Vielen, vielen Dank. Es ist eine große Ehre. Davina, ich nehme dir den Preis wieder ab. Oder Daniel, wenn du eine Hand frei hast.
Wir werden den hier schön platzieren.
Platzieren die hier schön.
Kurz parken.
Genau. The stage is yours. Wir freuen uns wahnsinnig, weil Davina wird uns jetzt inspirieren mit ihrer Geschichte, wie sie es geschafft hat, ihren Erfolgsweg zu bestreiten. Danke schön.
Vielen, vielen Dank.
Die Bühne gehört dir.
Ich bin nicht hier, weil ich perfekt bin oder weil ich irgendwie Glück gehabt habe oder besser bin als irgendjemand anderes. Nein, ich bin hier, weil ich nicht aufgegeben habe, weil ich geglaubt habe an meinen Traum und was möglich ist. Und das könnt ihr alle auch schaffen. Das will ich euch auf jeden Fall sagen, weil man darf eben nicht aufgeben. Und auch wenn es ganz schwer wird. Ich habe so schlimme Sachen erlebt mit Selling Sunset, da kennt ihr mich alle her. Und ich dachte, soll ich jetzt aufgeben? Und einfach wieder Immobilien verkaufen und jetzt gar nicht mehr was im Internet machen oder Instagram. Aber nein, ich habe weitergemacht und jetzt kommen alle meine Träume in Erfüllung. Und es ist wirklich, man lebt einen Traum. Und ich will euch auf jeden Fall also ein Beispiel sein dafür. Wie ihr wisst, also ich bin ja bei Styling Sunset dabei gewesen und ich bin aus Hamburg und Bin da geboren und aufgewachsen und habe da studiert. Ich war auf der Internationalen Schule, die englischsprechend ist, bis ich 17 war und habe dann einen kleinen Modelwettbewerb gemacht. Der war auf Arabella auf ProSieben und habe da dritten Platz gekriegt. Und ich dachte, soll ich jetzt Modeling machen oder lieber zur Schule gehen? Und ich habe dann entschieden, dass ich nach Los Angeles ziehe, ins warme Wetter und da studiere und habe dann da Advertising studiert, Werbung. Und hab im Sommer ein bisschen gemodelt und ich wollte unbedingt irgendwas mit Kosmetik machen. Ich wusste nicht genau, was ich da machen könnte. Und dann dachte ich: Ja, okay, ich mach jetzt Modeling, weil da ist wenigstens auch ein bisschen Beauty dabei und es macht Spaß. Aber das ist sehr schwer, weil da ist es immer unstabil, wo man da irgendwie einen Job kriegt und verdient. Dann hab ich in London ein Jahr gewohnt und dachte ja, so irgendwie will ich was mit Kosmetik machen, aber ich weiß nicht genau wie. Und dann dachte ich: Nee, du hast doch keinen Chemiehintergrund, oder? Ich weiß nicht, du weißt doch gar nicht, wo man damit anfangen soll. Also ich hatte meinen eigenen limitierten Glauben an mir selber. Ich dachte, ich bin irgendwie nicht qualifiziert, damit irgendwas zu machen. Wo soll ich anfangen? Und ich habe das dann auch einfach immer nach hinten gedrückt und dachte: Nee, das geht nicht. Und wie soll ich das machen? Und wo soll ich anfangen? Ich dachte einfach, es geht nicht für mich. Und dann bin ich zurück nach Los Angeles gezogen und ich war verheiratet und ich dachte, okay, dann bleibe ich jetzt hier, dann muss ich nicht so oft rumreisen. Und dann, ja, er war in Darlehenfinanzierung von Immobilien, dann dachte ich, okay, dann lerne ich jetzt Immobilien für mich selber, damit ich weiß, wie das funktioniert. Und hab dann angefangen, beim Bauunternehmer zu arbeiten, hab da mehrere Wohnungen verkauft und das ging ganz gut, da kann man gut verdienen. Und ich dachte, ja, also dann wird das jetzt mit Beauty nichts oder Modeling ist auch fertig, okay. Und habe dann Immobilien natürlich verkauft. Und nach ein paar Jahren habe ich in einem Deal, in einer Transaktion Brad kennengelernt, Brad Oppenheim. Und wir haben uns gut verstanden und er sagt, ja, wieso kommst du nicht zur Oppenheim Group? Und vielleicht kannst du bei uns arbeiten und wir reden auch mit einer Produktionsfirma. Und ich dachte, ja, ich will da nicht unbedingt ins Reality-TV oder so, okay. Aber ich dachte, irgendwie hatte ich keine Lust mehr, weil ich habe so viele Stunden da gearbeitet bei diesem Immobilienbauunternehmer. Ich weiß nicht, 60, 70 Stunden die Woche. Ich habe auch ganz gut verdient, aber nicht, dass ich jetzt nicht mehr arbeiten muss. Und ich dachte, okay, irgendwie muss es was anderes geben in der Welt, dass man nicht nur arbeitet und irgendwie nicht voraus, nach vorne man vorne kommt und man ist auch nicht inspiriert. Man wacht jeden Tag auf und denkt: Oh, ich muss schon wieder hin und das ist so viel Arbeit und wie soll ich jetzt was in Kosmetik machen? Keine Ahnung und ich weiß es nicht. Und ja, ich hab einfach gedacht: Okay, ich änder jetzt meinen Weg und geh zur Oppenheim Group und ich weiß nicht, was da jetzt mit der Show passiert, aber ich versuch's einfach, was anderes zu machen. Ich wusste nicht genau, was da auf mich zukommt. Und dann bin ich da hingegangen, habe da ein Jahr lang gearbeitet und dann haben sie die Show gecastet und haben gesagt: Ja, du bist dabei. Ja, super, du bist schon länger bei Immobilien und du bist authentisch und du hast nicht so viel Plastic Surgery und ja, super. Und dann sagst du denen, was du von denen hältst und so. Ich sage: Ja klar, wieso nicht? Also ich habe ja mit großen Bauunternehmern gearbeitet und ich musste denen wirklich, also also Deals bringen. Und ich dachte, ja, kein Problem, ich kann mich selber verteidigen, ich kann Immobilien verkaufen, wir machen jetzt eine Show. Und ich wusste nicht wirklich, wie das funktioniert, und habe dann meine Meinung wirklich mitgeteilt. Aber man hat auch nicht gesehen, was ich erlebt habe, oder so meine Seite von der ganzen Geschichte. Und dann war die erste, die erste Staffel kam raus und ich dachte, oh, das ist etwas anders, als ich mir das vorgestellt habe. Aber wir haben gelernt, Okay, diese Show hat einen unglaublichen Reichenwert, das ist durch die ganze Welt gegangen und da haben wir natürlich mehrere Staffeln gemacht und ich hab das nicht so richtig verstanden, was da möglich ist mit dem Zusammenschneiden und ja, ich mein, ein Event kann ja 3, 4 Stunden dauern und die zeigen dann 2 Minuten und welche 2 Minuten gezeigt werden, weiß man nicht. Und da kann das natürlich anders aussehen, als es wirklich passiert ist. Und aber irgendwie dachte ich ja, das ist eine riesengroße Möglichkeit und ich muss das nutzen für mich. Wie kann ich das nutzen? Und das war wirklich sehr schwer, weil in der dritten Staffel hatte ich dann sehr viel Hate, weil ich meine Meinung mitgeteilt habe und da waren so viele Hater online und ich dachte, ey, das ist unglaublich, die beurteilen alles. Du hast den falschen Nagellack an und die Haare sind falsch und dies ist falsch und das ist falsch. Und alles, wo man selber unsicher ist, darauf gehen sie gerade ein. Ah ja, du hast ein paar Kilo zu viel oder bist zu dünn oder zu dick oder alles stimmt nicht. Und wenn man so viele Tausende von Kommentaren hört, irgendwann ist es einem dann egal. Und dann sagt man: Weißt du was? Ich akzeptiere mich selber so, wie ich bin. Und ich stehe zu mir und ich stehe zu, was ich gesagt habe. Und ich glaube jetzt an mich. Radikal glaube ich an mich. Weil was bleibt dir übrig? Willst du denen recht geben? Auf gar keinen Fall. Die wissen nicht, was da wirklich passiert ist. Die kennen mich nicht, die haben mich noch nie persönlich kennengelernt. Die haben keine Ahnung, was da wirklich passiert ist, und ich kann das auch nicht erzählen. Ich muss den Zusammenschnitt verteidigen. Also weißt du was? Ich steh zu mir, ich verteidige mich. Und ich habe mich dann entschieden, ich glaube jetzt radikal an mich selber und ich entschuldige mich auch nicht mehr. Nein, es ist so. Ich habe einen Grund, warum ich das gemacht habe. Und dann langsam habe ich gedacht, okay, Weißt du was? Vielleicht ist dein Traum möglich. Was würde passieren, wenn du auf einmal an dich wirklich selber glaubst und meinst, okay, immer diese limitierten, diese limitierten Glauben, ich kann das nicht. Wieso nicht? Dann findest du jemand, der das kann. Dann stellst du dann ein. Es gibt immer eine Lösung. Man muss aber nicht aufgeben. Man muss immer dran glauben. Und ja, fertig ist besser als perfekt. Das ist auch mit Instagram so, oder es ist einfach Ja, just post it, weil ich meine, man ist nie perfekt. Nichts ist nie perfekt. Und irgendwann sagt man, ich finde mich so gut, auch wenn es nicht perfekt ist, egal. Und dann, und dann fangen langsam die Leute an, an dich auch zu glauben. Weil denken die: Weißt du was, die findet sich gut, die steht zu sich, der ist, der ist es, egal was die anderen denken. Und gerade das ist das Selbstbewusstsein, was magisch anzieht wie ein Magnet. Dann fängt man langsam an zu denken, vielleicht kann ich mehr machen, vielleicht ist mehr für mich möglich. Und ich habe, ich follow Law of Attraction. Ich weiß, dass Alessandra das auch followt, weil sie von Joe Dispenza redet und ich lese viel oder höre mir auch viel Neville Goddard an. Das ist auch so ein Law of Attraction Master von den 1940ern und der erzählt immer, Das Bewusstsein und der Glaube, das ist, was alles anzieht. Man muss gar nichts mehr machen, wenn man das wirklich glaubt, dass man es wert ist und dass man das kann und dass es möglich ist für einen. Fangen andere Leute langsam an, das auch zu glauben. Und das habe ich dann langsam gemerkt, als ich so viel Hate bekommen hatte und das so schwer für mich war. Ich dachte, soll ich jetzt einfach aufgeben, in der Show mitzumachen und bei Instagram mitzumachen? Weil das war so schlimm. Ich dachte also, Ja, viele haben gesagt, wir bringen dich um und wir tun dir Säure ins Gesicht schmeißen. Und dann denkt man, ey, das ist so krass. Also wieso muss ich mich also misshandeln lassen? Und dann sage ich, nee, ich lass mich nicht von denen beeinflussen oder einschüchtern. Ich mache einfach weiter. Und dann, ja, das müsst ihr alle machen. Es ist schwer, aber keiner hat es so weit geschafft, ohne dass er irgendwie nicht aufgegeben hat. Und die haben alle so schlimme Sachen erlebt, aber die geben nicht auf, die machen weiter. Und die sagen: Mir ist das so egal, was die erzählen oder was die von mir halten. Das ist mir egal. Und dann— und das ist aber gerade, was Leute anzieht, witzigerweise. Das ist dann so, dreht sich das dann um. Und dann haben wir weitergemacht in der Show und dann hat sich das auch verbessert, weil ich an mich selber geglaubt habe. Und ich habe mich nicht mehr entschuldigt bei der Presse. Ich habe gesagt: Nee, das ist meine Meinung gewesen. So ist das passiert. Ihr wisst nicht genau, was da passiert ist. Und ich stehe zu mir selber. Und langsam fangen die Leute an: Weißt du was? Du bist echt, du bist authentisch. Ich glaube dir. Du sagst, was die anderen denken, und keiner traut sich zu sagen. Und dann, dann wird das Selbstbewusstsein natürlich stärker und langsam, aber sicherer wird es immer besser. Und dann habe ich gedacht, vielleicht könnte ich was in Beauty machen, vielleicht könnte ich meine eigene Show machen. Und dann habe ich mir ausgedacht, ja, ich mache jetzt eine Show über Beauty und ich weiß nicht, woher ich das Geld kriege oder wo ich anfangen sollte. Aber ich hatte mir einen Businessplan aufgeschrieben und bin zu Burning Man gegangen. Und innerhalb von 2 Monaten hatte ich, also wo ich die Idee hatte und dann das Geld, das waren 2 Monate. Ich habe bei Burning Man zufällig jemand kennengelernt und der, der war so überzeugt von mir und hat mir 120.000 gegeben, die Show zu machen. Und ich war wirklich so geschockt. Ich dachte, ich habe geweint, weil ich dachte, er glaubt mehr an mich, als ich an mich, mir selber irgendwie. Also es ist unglaublich. Und wenn man solche Sachen erlebt, dann denkt man, alles ist möglich, weil jetzt fängt es wirklich an, an dich selber zu glauben. Und dann, dann öffnen sich alle Türen. Und das ist, wo alle drauf gewartet haben. Und das ist, was alle, wo alle drauf warten bei euch, dass ihr wirklich an euch selber glaubt, dass ihr das schaffen könnt. Ihr könnt alles schaffen, ihr müsst es nur glauben und überzeugt sein daran. Und die Vorstellungskraft ist so wichtig, was man sich vorstellt, was möglich ist, was man wert ist und dass man das wirklich auch kann. Auch die wahnsinnigsten Ideen können zusammengebracht werden, wenn man daran glaubt. Und dann sehen die anderen Leute, die merken, dass du glaubst wirklich an dich. Okay, vielleicht schaffst du es ja, weil ich meine, keiner weiß es. Niemand weiß, ob er es schafft. Keiner ist Hellseher, aber wenn man daran glaubt, dann zieht man es an. Und das ist eben Selbstbewusstsein oder Vision. Die Vorstellungskraft kann sehr, sehr viel anziehen und das ist fast schon magisch. Oder ja, die Synchronizitäten, die da zusammenkommen. Zufällig schreibt dann dir jemand oder du triffst irgendwo Leute, die zufällig jetzt damit zu tun haben oder die gerade jemanden suchen für den möglich, da passieren die wahnsinnigsten Sachen. Ich kann euch das nur erzählen. Also beim Burning Man, dass ich da jemand kennengelernt habe, der an mich so geglaubt hat innerhalb von 2 Monaten. Ich habe gedacht, das kann doch nicht wahr sein. Ich habe ihn gar nicht gefragt, ich habe ihm nur davon erzählt. Es ist alles möglich. Und dann bin ich nach Ägypten gefahren und habe die Show gedreht. Und ich dachte, wow, also wenn ich das in 2 Monaten hinkriege, was kann ich noch hinkriegen? Und es war nicht perfekt, aber Ich habe dran geglaubt und das ist der Unterschied daran. Und das ist, wenn man selber an sich selber nicht glaubt, dann kann man schlecht auch jemand anders überzeugen. Also ihr müsst an euch glauben und nicht aufgeben. Alles ist möglich für euch. Lasst euch nicht irgendwie limitierte Gedanken in den Kopf kommen oder so. Nein, ihr schafft es. Ihr könnt alles machen. Und als Angestellter, ja, da kommt man nicht viel weiter. Aber sein eigenes Business, da ist man so leidenschaftlich. Und da kann man auch gerne länger arbeiten, weil das einfach die Leidenschaft ist. Ich meine, Lea arbeitet auch so viel, aber was für ein tolles Business sie hier aufgebaut hat und was für inspirierende Menschen. Und das ist wirklich lebensändernd, unglaublich. Und ich bin so geehrt, ja. Plötzlich tauchen die richtigen Menschen auf, plötzlich sieht man eine Chance, wo man vorher keine Chance sieht. Man ist auf einmal in irgendwelchen Events oder trifft zufällig Leute, oder es kann auch sein, dass jemand, den man gar nicht kennt, einen anschreibt, und auf einmal wird aus nichts etwas. Und Aktion ist das Größte, was ihr machen könnt. Es ist nie perfekt. Irgendwie irgendwas machen, das kann alles ändern auf einmal. Man schreibt vielleicht 20 Leute an, 50 Leute und irgendeiner meldet sich dann, aber man muss dran glauben. Und nicht aus, weil man es dringend braucht, sondern weil man überzeugt ist. Das ist ein großer Unterschied in der Energie. Und das merken die Leute auch. Wenn es dringend ist oder wenn man einfach nur dran glaubt. Weil dann ist es nicht so, es muss nicht sein, es ist einfach, weil das eine echte Leidenschaft ist.
Ja.
Die Vision muss aus dem Herzen kommen, das muss wirklich die Leidenschaft sein, weil wir haben 7 Monate mit dieser Show in Ägypten gearbeitet und Ja, also es war sehr, sehr viel Arbeit und wir hatten auch ein Team von 12 Leuten und ich dachte, wird das jetzt was? Und auch wenn das nichts wird, dann gibt's wieder was anderes dadurch und lernt man immer mehr Leute kennen. Und es war nicht schwer, weil ich so froh war und so überzeugt davon, dass man gerne mehr arbeitet und mehr mit Leuten redet und man weiß, man ist auf dem richtigen Weg und man fühlt es richtig irgendwie. Ja, ich weiß nicht, wo ich jetzt genau hier dran bin oder was ich jetzt genau mache, aber man merkt, dass es langsam— öffnen sich Türen und da merkt man, dass man einfach in einem— ja, man weiß nicht, wo man ist, aber man befindet sich in einem fruchtbaren Bereich, wo mehr passieren kann. Und wo alles möglich ist. Und das ist nicht so ein sicherer Weg und der ist nicht so klar. Aber jeder Schritt wird klarer, wenn das irgendwie Sinn macht. Aber jeder Schritt, da merkt man okay, jetzt, ich bin nicht auf dem richtigen Weg. Ich folge meinem Herzen, meinem Traum und man lernt die wahnsinnigsten Leute kennen, die man vorher, mit denen hätte man vielleicht gar nicht geredet, weil man nicht gedacht hätte, dass die irgendwie interessant wären oder dass die helfen können. Deswegen redet miteinander. Man weiß nicht, wen man zufällig kennt oder was da durchs Gespräch irgendwie entsteht. Aber da passieren die tollsten Sachen. Also man muss auch wirklich große Träume haben, nicht klein bleiben, weil wenn man daran glaubt, dass man irgendwas Riesiges erreichen kann, ist man vielleicht verrückt, aber manche denken: Okay, wenn du dran glaubst, dann glaube ich auch dran. Also ich habe das auch gelernt, weil ich habe nie gedacht, dass ich irgendwie in Kosmetik was machen kann. Und ich muss ja auch nicht die Person sein, die das zusammenstellt. Aber ich habe meine Show gedreht in Ägypten und mache jetzt noch mehrere andere Shows. Und das alles ist alles so zusammengekommen und das hat man vorher nicht gesehen. Wusste man nicht, wie das, wie das jetzt sich ausspielt oder was da genau passiert. Aber Ja, ich bin selber einfach sehr beeindruckt von der ganzen Geschichte und muss mich auch immer erinnern, wenn es schwer wird, oder mache ich jetzt das Richtige? Ja, ich glaube einfach dran. Ich glaube an mir selber, an mich und dass das Universum mir die richtigen Leute schickt. Und das passiert immer. Und wenn man Unternehmer ist, ist alles ein Risiko. Da ist natürlich kein— also keine Sache ist da garantiert, aber das ganze Leben ist keine Garantie. Und dann muss man eben irgendwo sagen, ich versuch's jetzt, ich mach's jetzt einfach. Macht. Und ihr werdet sehr überrascht sein, was alles möglich ist. Und ich bin so stolz auf euch, dass ihr hier seid und dass ihr das alle einfach versucht, selbstständig zu werden und euren Träumen zu folgen, euren Herzen zu folgen. Und was für eine wunderbare Gruppe, die euch unterstützt. Ihr habt euch alle gegenseitig. Ich hatte niemanden, ich dachte, was soll ich jetzt machen irgendwie selber? Und Ich finde es einfach wunderbar und vielen Dank.
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