Vom Hobby zur Karriere: 6 Skills, die jede Unternehmerin braucht

In diesem deutschsprachigen YouTube‑Video erklärt Lea Ernst von Classy Confidence, warum der Aufbau eines eigenen Unternehmens kein romantisiertes Hobby‑Projekt ist, sondern ein komplexes Ökosystem aus sechs zentralen Bereichen erfordert: Mindset, Unternehmensfundament, Sales, Marketing, Finanzen und Leadership. Sie kritisiert die verbreitete Vorstellung, man könne ausschließlich das tun, was man liebt, und betont, dass Gründerinnen – besonders als One‑Woman‑Show – zahlreiche Rollen (Strategin, Buchhalterin, Designerin, Coach etc.) übernehmen müssen. Ein grundlegendes Verständnis in jedem dieser Bereiche ermöglicht es, Kosten zu sparen, Dienstleister gezielt zu steuern und blinde Flecken zu vermeiden. Durch persönliche Anekdoten (z. B. das eigenständige Design von Plakaten mit Paint, das Erlernen von Zahlen‑ und Rechtsgrundlagen) illustriert sie, wie sie selbst über fünf Jahre hinweg das notwendige Know‑how aufgebaut hat. Sie spricht über die Belastungen, die mit der operativen Arbeit und der Führung eines wachsenden Teams einhergehen, und betont, dass gute Unternehmerinnen stets im operativen Tagesgeschäft präsent bleiben müssen, um Fehler zu verhindern und Humankapital aufzubauen. Abschließend lädt sie die Zuschauerinnen ein, ein kostenloses Videotraining zu den sechs Bereichen zu nutzen, um ein erstes Grundverständnis zu erlangen, und schließt mit einem motivierenden Aufruf an die „Classy Ladies“.
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Durch dieses eine Grundverständnis bist du jetzt zu deinem Business-Start und langfristig abgesichert als angehende Unternehmerin. Herzlich willkommen auf diesem Kanal. Mein Name ist Lea Ernst von Classy Confidence und ich freue mich jetzt drauf, mit dir in ein unglaublich wichtiges Thema einzutauchen. Möglicherweise schaust du jetzt hier zu und hast die eine Business-Idee, du hast diese eine Fähigkeit und sagst: Damit möchte ich mich selbstständig machen. Oder wenn du die noch nicht für dich gefunden hast, hast du möglicherweise den Willen, dich selbstständig zu machen, weil sonst würdest du dir das hier nicht reinziehen alles. So, sagen wir mal, du hast jetzt aber diese eine Sache schon gefunden und dann möchtest du natürlich am liebsten den ganzen Tag diese eine Sache machen. Viele reden ja darüber, ja, mach etwas mit deinem Business, wo du dann das Gefühl hast, nie wieder arbeiten zu müssen. Weißt du was, das ist so ein Quatsch. Oh mein Gott, was ein Bullshit. Business-Aufbau wird so oft romantisiert. Möglicherweise bist du jetzt gerade angestellt, sagen wir mal als Finanzbuchhalterin, und deine absolute Leidenschaft ist es, Yoga zu machen. Und du möchtest dich jetzt im Yoga-Bereich selbstständig machen. Ich sage dazu ohne Investoren, ohne Partner, wirklich du als One-Woman-Show willst anfangen. So, und jetzt wird ja da gesagt, ja, da musst du nie wieder arbeiten, du kannst den ganzen Tag Yoga machen. Das ist Quatsch. Du kannst nicht als angehende Unternehmerin deinen ganzen Tag auf der Yogamatte verbringen, wenn es das ist, womit du Kunden hilfst. Ein Business-Aufbau ist ein gesamtes Ökosystem, was aus vielen verschiedenen Bereichen besteht, die du alle bespielen darfst. Business-Aufbau besteht aus den 6 großen Bereichen: Mindset, Unternehmensfundament, Sales, Marketing, Finanzen und Leadership. Und ich möchte konkret werden: Du bist in deinem Business vor vor allem zum Start. Du bist eine Buchhalterin, du bist Strategin, du bist für dich selber ein Mindset-Coach, du bist Marketer, du bist Designerin, und ich könnte jetzt unglaublich lange weitermachen. Du wirst so viele Rollen innehaben, und weißt du was? Alleine deswegen ist es eine absolute Kunst, Unternehmerin zu sein, sich selbstständig zu machen, weil du bereit bist, in alle diese Rollen reinzuschlüpfen. Die wirklich cleveren Menschen verstehen, die wirklich selber von Grund auf ohne Fremdkapital etc., ohne Investoren, ohne direkt ein großes Team zu haben, ihr Business aufbauen wollen, die verstehen, dass sie in allen Bereichen zumindest ein Grundlagenverständnis brauchen. Und ein Grundlagenverständnis, das dir Strategien, Ziele und Taktiken bereitstellt. Schau mal, ich möchte dir ein konkretes Beispiel geben. Wenn du dein Business startest, ist es sinnvoll, dass du ein Grundverständnis für Design entwickelst. Dass du jetzt nicht eine Designerin oder einen Designer anrufen musst, wenn du jetzt deine, ganz plump gesagt, ersten Instagram-Bildchen machen möchtest, dafür Hunderte, Tausende Euro ausgibst. Oder du dir ein Grundverständnis aneignest für Zahlen, für Steuerliches, für Rechtliches, ohne da direkt unglaublich viel Geld ausgeben zu müssen. Und ich kann dir eins sagen: In meiner Laufbahn habe ich mir in allen relevanten Bereichen im Businessaufbau zumindest das Grundlagenverständnis angeeignet. Und ich bin heute dankbar, dass ich nicht wegen jeder Kleinigkeit Dienstleister kontaktieren muss oder jemanden einstellen muss. Außerdem, wenn ich dann jemanden einstelle für einen bestimmten Bereich und nicht mal das Grundlagen-Know-how habe, da kann der oder die mich ja verarschen und sagen: Ja, nee, das ist so oder so. Es hat so viele Vorteile, sich wirklich in allen relevanten Bereichen zumindest grundlagentechnisch auszukennen. Und ich sage dir eins: Es wird Bereiche geben, die machen dir keinen Spaß. Es gibt auch so ein paar Bereiche, die finde ich unglaublich ätzend, aber ich weiß, dass sie wichtig sind, dass ich sie machen darf und dass übrigens auch da mein größtes Wachstumspotenzial liegt. Und fürs Unternehmen das unglaublich wichtig ist. Und dieses Grundlagenverständnis und vor allem die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge in den 6 relevanten Bereichen zu tun, das lernst du ja im Classy Business Programm wie bereits über 1000 andere Classy Ladies vor dir. Und ich kann dir aber ganz ehrlich sagen, auch aus meinem Alltag, es gibt Tage, da belastet mich das, da ist es anstrengend, da ist es so kräftezerrend. Alle diese Rollen irgendwo innezuhaben und immer mal operativ mit reinzugehen. Ich bin ja jetzt an einem Punkt, ich bin nicht mehr am Business-Start. Classy Confidence gibt es jetzt seit über 5 Jahren. Wie gesagt, wir haben über 1000 Frauen begleitet, mehrfach 7-stellige Umsätze fahren wir. Ich habe ein Team aus festangestellten Menschen, viele Dienstleister drumrum, die alle geführt werden dürfen. Aber trotzdem habe ich meine Fingerchen operativ an einigen Stellen mal mehr, mal weniger im Spiel. Und ich sage dir ganz ehrlich, Wie gesagt, an manchen Tagen ist es eine Belastung, wenn ich zum Beispiel vor der Kamera sitze. Ich bin ja jetzt nun auch zum Beispiel das Gesicht von Classy Confidence und es gibt mal Tage, da sind mal Wochen einfach nicht gut von den Zahlen her. Oder es gibt im Leadership-Bereich irgendwelche Schwierigkeiten und dann trotzdem die Arbeit zu machen vor der Kamera, diese Energie zu haben, mit den Kunden zu arbeiten. Und ich könnte dir jetzt unglaublich viele weitere Beispiele nennen. Manchmal habe ich das Gefühl, puh, wie soll ich jetzt in dieser Rolle 100% Energie geben, wenn ich auch in dem Bereich mich reinfuchsen muss und mein Kopf total voll ist mit diesen Sachen und ich dann in den Details hier und da drin bin. That's your job. Hey, wir reden jetzt an der Stelle nicht von Delegation, also von Aufgaben delegieren, wann man was delegieren sollte, wann man operativ mit drin sein sollte. Und so weiter. Das ist hier gar nicht das Thema. Aber du wirst als Inhaberin, als Geschäftsführerin deiner Firma, egal an welchem Punkt du stehst, du wirst immer ein Bein— wenn du in diesem Aufschwung, in dem Wachstum bist, bist du immer ein Bein in den operativen Bereichen drin haben, egal wie viele Menschen in deinem Team sind. Also das machen meiner Meinung nach gute Unternehmer, Unternehmerinnen. Die sind immer mit am Zahn der Zeit der Firma in dem Operativen drin, weil es können sich halt irgendwann schnell Fehlerteufel einschleichen, blinde Flecken, wenn du das einfach zu lange alleine laufen lässt. Und dann in den Momenten, wo ich mir denke, boah, fuck, das ist echt kräftezehrend, diese Rollen innezuhaben und alledem gerecht zu werden, und dann erinnere ich mich dran, aber das ist mein Job. Das macht eine wirklich gute Unternehmerin aus, die switchen kann, in dem einen Moment noch ein offenes Ohr hat für die Mitarbeiter, wenn irgendwo was schiefgeht, und einfühlsam ist, möglicherweise Leadership, Und dann im nächsten Meeting müssen knallharte Entscheidungen aufgrund von Kennzahlen getroffen werden. Und dann in der nächsten Stunde sitzt du, musst voller Energie Videos aufnehmen für Kooperation oder irgendwas. Das ist krass. Das heißt, ich erzähle dir das, weil ich dir die Erwartungshaltung nehmen möchte, dass du ab jetzt nur noch Dinge machst, die dir Spaß machen. Nein, du wirst unglaublich viel auch drumherum machen, an dem du wachsen wirst. Und ich möchte, dass du die Bereitschaft hast, in alle diese operativen Bereiche einzutauchen und dir nicht die Story zu erzählen: Nein, das kann irgendwer anderes für mich machen. Verkaufen? Ich muss nicht verkaufen. Marketing? Nein, ich brauche kein Marketing. Das kann wer anderes machen. Hör auf, dir diese Bullshit-Stories zu erzählen. Meine Empfehlung ist, und ich bin heute dankbar, dass ich in jedem relevanten Bereich im Unternehmen mindestens ein Grundlagenverständnis habe. Mir kann niemand irgendwas vormachen. Ich kann Mitarbeitern mein Wissen weitergeben. Ich habe Prozesse aufgesetzt oder habe sie aufsetzen lassen, von meiner General Managerin, mit ihr in Zusammenarbeit, wo mein Wissen integriert ist, dass wir das einfach weitergeben können, schulen können, wenn neue Leute ins Unternehmen kommen. Das sind Dinge, das ist Humankapital, nennt man das im betriebswirtschaftlichen Kontext, was in deinem Unternehmen ist, was du in Prozesse packen kannst ab einem Punkt. Und das Schöne ist, so kannst du schneller wachsen und auch schneller agieren. Es macht keinen Sinn, immer alles auszulagern, wegzugeben, auch wenn du schon größer bist. Du musst immer abwägen, mache ich das jetzt eben selber oder beauftrage ich da jemanden? Dessen darfst du dir bewusst sein. Und gib dir auch selbst den Raum, dass du besser wirst in jeglichen Bereichen. Oh mein Gott, ich erinnere mich zurück mit meinem ehemaligen Geschäftspartner Tobi. Das ist, mein Gott, das ist lange her. Wann haben wir das gemacht? 2014, 2015? Fast 10 Jahre her. Da war die Idee cool, wir machen jetzt Plakate. Was habe ich gemacht? Dann kam die Rolle Designerin. Dann habe ich mich hingesetzt und habe damals noch mit meinem fetten Klunker, mit meinem Windows-Laptop, der so schwer war. Ich bin froh, dass ich jetzt hier nicht so eine hängende Schulter habe, weil ich damit immer so zur Uni gelaufen bin. Habe ich mit Paint diese Plakate designed. Es sah so scheiße aus, ne? Oh mein Gott, wie das aussah. Oder die ersten Roll-up-Banner, die ich dann gemacht habe für die Veranstaltung, auch mit Paint. Das sieht so schlimm aus. Oh mein Gott. Aber ich habe einfach angefangen und wir haben, auf gut Deutsch, die Scheiße auch noch gedruckt. Und es war gut für den Moment. Es war gut. Es hat gereicht. Es war genau richtig. Und heute lache ich darüber. Heute kann ich sagen, dass ich Banner designe oder Plakate designe. Wahrscheinlich besser als viele Designer da draußen. Aber das war ein Prozess über Jahre, wo ich mal immer so ein paar Sachen gemacht habe. Hier mal selber was, da mal selber was. Du fängst ja an, deine Expertise in jeglichen Bereichen aufzusetzen. Das geht aber nur, wenn du da durchgehst. Und der erste Schritt für dich ist, und da lade ich dich herzlich ein, wie bereits über 1000 Classy Ladies vor dir, erstmal ein Grundverständnis dafür zu bekommen, welche Bereiche es da überhaupt gibt, was du überhaupt alles angehen darfst. Klicke dafür auf den Link unter dem Video hier und schau dir mein kostenfreies Videotraining genau zu dieser Thematik an. Ich wünsche dir jetzt einen wunderbaren Tag. Classy Ladies machen Business anders. Ciao!
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