Wie Du ohne Startkapital Dein Business starten kannst

In diesem motivierenden Coaching‑Video erklärt Lea Ernst, warum Gründerinnen kein großes Startkapital benötigen, um ein Unternehmen zu starten. Sie strukturiert ihre Argumentation in drei Kernprinzipien: 1) Beginne mit einer umsatzbringenden, ggf. abgespeckten Dienstleistung, anstatt in einer abstrakten Vision zu verharren. Durch kleine, konkrete Aufträge (z. B. Vorträge vor wenigen Personen) lässt sich ein erstes Kundennetzwerk aufbauen und das Projekt sichtbar machen. 2) Nutze jede verfügbare Tätigkeit, auch wenn sie nicht direkt mit der langfristigen Idee zusammenhängt, um Erfahrung, Kontakte und Glaubwürdigkeit zu sammeln. Beispiele sind Social‑Media‑Management, Babysitting oder Klavierunterricht. Diese „Fuß‑in‑die‑Tür“-Jobs dienen als Sprungbrett für die eigentliche Geschäftsidee. 3) Das wahre Startkapital ist Zeit, Energie und die Bereitschaft, kurzfristig mehr zu arbeiten. Lea betont die Bedeutung von Opportunitätskosten und ermutigt, Prioritäten zu setzen, um die notwendige Arbeitszeit freizuschaufeln. Sie illustriert ihre Punkte mit mehreren Geschichten: Bianca, die das Bildungssystem durch Meditation in Schulen revolutionierte, indem sie klein anfing und ein Lizenzsystem aufbaute; Leas eigene Erfahrung als Studentin, die trotz finanzieller Engpässe Vorträge hielt und über Nacht zu einem Workshop fuhr; und Sofia Amoruso, die Nasty Gal aus Second‑Hand‑Verkäufen ohne Kapital zu einem Millionen‑Umsatz führte. Abschließend wirbt sie für eine kostenfreie Schulung, in der Interessierte lernen können, sich mit oder ohne konkrete Idee professionell selbstständig zu machen, und ruft dazu auf, die eigenen Ausreden abzulegen und aktiv zu werden.
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Wieso du kein Startkapital für deinen Business-Start brauchst. Punkt Nr. 1: Starte mit einer umsatzbringenden Dienstleistung bzw. starte mit einem Angebot in abgespeckter Form, wenn du jetzt nicht direkt so starten kannst, wie es in deinem Kopf vorhanden ist. Was meine ich damit? Wie oft höre ich von Frauen: Ich habe diese große Vision, ich möchte das Leben von vielen Menschen verändern und ich will das Wirtschafts- und Bildungssystem revolutionieren etc. etc. Und weißt du was? Es ist so wunderbar und großartig, eine große Vision zu haben. Doch viele machen den Fehler, und es darf dir nicht passieren, dass du genau auf dieser Metaebene, dieser Vogelperspektive, auf dieser Visions- und Träumwolke bleibst. Das Thema ist, viele denken, um diese große Vision umzusetzen, brauche ich erstmal eine Menge Investoren und ich muss Gelder sammeln und dies und das. Aber wenn du ganz ehrlich bist, geht es doch erstmal darum, in die Umsetzung zu gehen. Um den Stein überhaupt ins Rollen zu bringen. Und nachdem wir bei Classy Confidence über 1500 Frauen in die erfolgreiche und professionelle Selbstständigkeit begleitet haben, habe ich mit vielen Frauen gesprochen, die eben genau diese große Vision hatten und heute noch haben. Und die haben wir genommen und runtergebrochen in einzelne Schritte und haben uns die Frage gestellt: Wie schaffst du es denn, diese große Vision in einzelne Schritte runterzubrechen? Und da möchte ich dir folgendes Beispiel geben: Wir haben die wundervolle Classy Lady an Bord, Bianca, Bianca hatte die wundervolle Vision, das Bildungssystem zu revolutionieren. Vor allem, weil sie selbst auch eine Tochter hat und sie möchte, dass die Kinder Achtsamkeit und Meditation lernen. Bianca hat sich die Frage gestellt: Was sind denn die ersten Schritte, um das Bildungssystem zu revolutionieren? Muss ich jetzt direkt in die Politik gehen oder kann ich das von innen heraus machen und erstmal mit einer einfachen Dienstleistung reinstarten? Was hat sie gemacht? Sie hat gestartet und hat erstmal Schulen akquiriert, wo sie dann eben Meditation und Achtsamkeit unterrichtet hat, und hat so Schritt für Schritt angefangen, ihre Vision und Message nach draußen zu bringen, hat wunderbare Resultate kreiert für die Eltern und für die Kinder. Das hat sich rumgesprochen und rumgesprochen. Mittlerweile hat sie ein großes Lizenzsystem aufgebaut, wo sie mit vielen Frauen, die auf der gleichen oder ähnlichen Mission wie sie sind, dabei sind, diese Dienstleistungen in Schulen und generell Institute Institutionen zu bringen. Sie hat mittlerweile einen Bestseller geschrieben und ist international unterwegs mit ihrer Marke. Und das beweist: Sei bereit, erstmal klein anzufangen, in abgespeckter Form. Oder du hast den großen Traum, du möchtest auf die großen Bühnen dieser Welt. Okay, dann sei dir doch nicht zu schade dafür und akquiriere erstmal Unternehmen oder Organisationen, wo du kleine Vorträge hältst, vor 5 Leuten, vor 10 Leuten, um irgendwann auf die großen Bühnen zu kommen, wo du vor Tausenden sprichst. Heute spreche ich beispielsweise vor über 2.500 Menschen auf großen Bühnen. War das von Anfang an so? Nein! Ich erinnere mich zurück, als ich in Essen, wo ich studiert habe, einen kleinen Vortrag gehalten habe. Und da saß ich vorne und habe über das Thema Frauen-Empowerment gesprochen und Business aufbauen. Vor mir waren so 3 Bierbänke aufgebaut, wo so ältere Männer saßen und an ihrer Currywurst so gekaut haben und mir zugehört haben. Und ich stand da vorne und ich dachte mir: Okay, sieh's als Übung. Gib hier dein Bestes, als würdest du vor Tausenden sprechen. Und diesen Vortrag haben wieder Menschen gesehen und mich wieder eingeladen. Natürlich nicht der mit der Currywurst da vorne, aber Menschen, die ebenfalls zugeschaut haben. Und das möchte ich dir sagen: Sei bereit, alles mitzunehmen, was dich irgendwo weiterbringt. Punkt Nr. 2: Starte mit einer Tätigkeit, die möglicherweise gar nichts mit dem zu tun hat, was du eigentlich machen möchtest. Klingt erstmal total kontraproduktiv, oder? Wenn du dich aber seit Monaten oder gar Jahren im Kreis drehst, wird es Zeit, dass du einen Action Step gehst und etwas veränderst. Wenn du jetzt gerade sagst, boah, ich habe überhaupt keine Ahnung, ob meine Business-Idee richtig ist, ob ich mich damit selbstständig machen will, ich weiß einfach nur, ich möchte raus aus dem 9-to-5-Hamsterrad, ich möchte meine eigene Chefin sein und endlich mein eigenes Business starten. Und wenn du Aber nicht weißt, womit? Hey, dann bekomm doch erstmal einen Fuß in die Tür! Bedeutet: Schau doch mal, was es für klassische Dienstleistungen gibt, mit denen du dich selbstständig machen kannst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du gewisse Dinge ein Stückchen besser kannst als andere Menschen. Vielleicht kannst du Klavier spielen? Okay, dann kannst du Klavierstunden geben, um nebenbei etwas zu verdienen. Oder vielleicht liebst du Kinder sehr? Dann machst du Babysitting. Oder du bist handwerklich sehr begabt, dann machst du handwerkliche Tätigkeiten. Auf ganz einfache Art und Weise, um erstmal überhaupt in die Umsetzung zu kommen. Oder online zum Beispiel schaust du, wenn du kreativ bist, ob jemand Unterstützung im Social-Media-Bereich braucht. Und so kontaktierst du bestimmte Firmen oder Personen und bietest deine Hilfe an und gehst ins Gespräch. Und schau mal, ich versuche das jetzt gerade für dich zu vereinfachen und runterzubrechen. Wenn du jetzt gerade noch gar keinen Plan hast, was du überhaupt machen sollst, aber dich unbedingt selbstständig machen willst, dann könnte das eine wunderbare Möglichkeit sein. Ich meine, ich habe vor über 11 Jahren angefangen, Betreuung für Facebook-Fanpages zu machen. Mache ich das heute noch? Nein. Hat es denn den Stein ins Rollen gebracht und hat es mich mehr dahin gebracht, zu dem, was ich wirklich gut kann und was ich machen möchte? Definitiv! Wie viele Menschen und Kontakte ich allein darüber geknüpft habe, dass ich gesagt habe: So, ich habe mich selbstständig gemacht mit Social Media Management und Assistenz habe ich damals gemacht. Und so habe ich Auftraggeber akquiriert und Menschen gesagt: Ach guck mal, die Lea macht dies und das. Und so ist das Ganze überhaupt losgegangen. Weil ich hatte überhaupt gar keinen Plan, was ich überhaupt gut kann, was ich machen will. Und was macht man dann, wenn man keine Ahnung hat? BWL studieren! Genau! Damit habe ich angefangen damals. Das heißt, zu sagen: Boah, ich habe überhaupt keine Ahnung, was ich machen will, ist kein Grund, um nicht zu starten. Und falls du jetzt gerade denkst: Ja, aber wann soll ich das denn noch machen? Ich habe überhaupt gar keine Zeit dafür. Ganz ehrlich? Und du möchtest ein Business starten und sagst jetzt schon: Ich habe aber keine Zeit. Wie bitte? Dir ist schon bewusst, wenn du dein Business startest, dass das Arbeit wird, und zwar viel Arbeit. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich in den sozialen Medien so den Traum sehe: Ich sitze auf Bali im weißen Sand, habe mich gerade einen Tag selbstständig gemacht und bin jetzt finanziell frei und arbeite nicht, vom Handy raus. Was ist das für eine Scheiße? Also bitte, wenn du dich entscheidest, dich selbstständig zu machen, dann wirst du für eine gewisse Zeit mehr arbeiten als die Masse, um dann aber das zu haben, was die Masse nicht hat. Und weißt du, über was? Freu dich auf diese Mehrarbeit, weil Du bringst deine Kreativität und Liebe rein. Du wirst Erfolgserlebnisse erleben, von denen du jetzt nicht mal wagst zu träumen, wenn du wüsstest, was dich alles erwartet. Freu dich auf die Arbeit und sei bereit, Dinge zu tun, wo du sagst: Puh! Aber arbeite für etwas. Wir leben in einer Sofortgesellschaft. Ich meine, guck dir die Kids an, die alle Klarna-Schulden haben, weil sie alles sofort haben wollen. Kaum jemand ist noch bereit, auf etwas hinzuarbeiten. Sei bereit! Wie viele Stunden ich damals gekellnert habe mit 19, 20, um mir Geld an die Seite zu legen für meine persönliche und businesstechnische Weiterbildung. Ich habe Stunden gekloppt ohne Ende. Die Frage ist: Wozu bist du bereit und wie sehr willst du es wirklich? Und Punkt Nummer 3, warum du kein Startkapital brauchst: Für deinen Business-Start: Wir leben im digitalen Zeitalter. Die ganzen sozialen Medien sind voller Informationen. Es war noch nie so einfach, das eigene Business zu starten. Es war noch nie so einfach, an zahlende Kunden zu kommen. Es sind alle Informationen da. Was du tun darfst, ist dich zu entscheiden, welchen Weg du gehst. Suche dir eine Strategie, einen Plan raus, mit dem du dich selbstständig machst. Und du wirst merken, wenn du lernst, die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge zu tun, wird dein Business-Aufbau unglaublich viel Spaß machen und kinderleicht werden. Und genau hierfür machen wir eine kurze Unterbrechung. Wenn du genau das lernen möchtest, lade ich dich jetzt herzlich zu meiner kostenfreien Schulung ein, wie du dich mit oder ohne Business-Idee professionell und erfolgreich selbstständig machst. Den kostenfreien Link bzw. die Anmeldung mit dem kostenfreien Link findest du hier. In den Kommentaren, in der Videobeschreibung. Melde dich jetzt an und vielleicht denkst du dir gerade: Ja, Lea, aber ich habe die Situation. Bei mir ist es so schwierig und bei allen anderen ist es so einfach. Die können mehr, die sehen besser aus, die haben eine bessere Herkunft. Hey, wann hörst du denn endlich auf, dir diese Geschichten zu erzählen? Jeder Mensch hat sein Päckchen und hat seine Herkunft. Ich habe schon des Öfteren so Kommentare bekommen: Ja, für dich war es ja einfach, du kommst ja auch aus reichem Hause. Wo genau steht das? Ich bin die Erste aus meiner Familie, die das Dorf verlassen hat zum Studieren. Ich komme aus einer wundervollen, liebevollen Handwerksfamilie. Reich an Liebe, das ja, aber alles, was ich heute habe, habe ich mir selbst erarbeitet und das war manchmal fucking anstrengend und schwierig. Was mich weiter hat machen lassen, war mein Wille und meine Disziplin und dieses Traumbild von der Zukunft und dass ich mir bewusst gemacht habe, ich kann alles erreichen und haben, wenn ich nur bereit bin, dafür zu arbeiten. Und ich erinnere mich an eine Situation zurück, um dir das deutlich zu machen. Da war ich gerade im ersten Semester, hatte studiert, habe mich schon selbstständig gemacht nebenbei und hatte meinen Auftraggeber und habe ihn unterstützt als Assistentin. Und es war eine Veranstaltung, ein Workshop für einen Firmenkunden, wo ich unterstützen sollte. Ich habe damals in Essen studiert und das Ganze hat irgendwo stattgefunden bei Köln in der Ecke auf irgend so einem Berg. Und ich habe dann in meiner Deutsche-Bahn-App geguckt, wie ich denn dahin komme mit meinem NRW-Ticket von der Uni, weil ich einfach das Geld nicht hatte, da irgendwie mit dem ICE oder sonst was hinzufahren oder mir ein Taxi zu nehmen. Und habe dann gesehen, okay, da fährt ein Bus und so ein kleines Stückchen muss ich dann noch laufen, aber das ist kein Problem, mega. Und ich werde das nie vergessen, ich bin in der Nacht, wo der Workshop war, um 2:30 Uhr aufgestanden und bin dann losgefahren, weil ich so lange dahin gebraucht habe, um um 6:30 Uhr da zu sein und alles vorzubereiten. Und ich habe mich fertig gemacht, habe meine H&M-Plastikperlenohrringe reingemacht, habe meine hohen Schuhe angezogen und bin los stolziert. So wie in einem schlechten Film, wie es dann so ist. Ich fahre und fahre und dann sagt der Busfahrer an so einem Waldrand: Wollen Sie nicht aussteigen? Und ich so: Warum? Sie fahren doch weiter den Berg da hoch. Nein, heute nicht. Gucken Sie sich den Plan an. Ich dachte mir so: Ich habe mir den Plan eingeholt, natürlich fährst du da hoch. Ja, und dann hat er gesagt: Sie müssen leider hier aussteigen. Dann schaue ich bei Google Maps aus. Ich habe gesehen, dass es da noch Kilometer den Berg hochging. Warum sage ich wie im schlechten Film? Fängt plötzlich an zu regnen, und in dem Monat hatte ich nicht das Geld, um ein Taxi alleine zu nehmen, um dahin zu fahren. Ich habe in meinem Portemonnaie geguckt, da waren ein paar Scheinchen drin, das brauchte ich für was anderes. Da habe ich gesagt, okay, gut, dass ich so früh losgefahren bin. Und dann bin ich losgegangen, dann hat es angefangen zu regnen, ich diesen Berg hoch völlig verschwitzt. Irgendwann habe ich meine High Heels, meine Schuhe ausgezogen und bin barfuß da hochgerannt und habe mir einfach nur gewünscht, dass mich niemand sieht. Dann bin ich dort angekommen und bin ganz schnell auf die Toilette gerutscht. Ich habe es irgendwie geschafft, dass mich niemand sieht. Und kennst du diese, diese Handtrockner zum Föhnen? Darunter habe ich mich, habe ich so meine Haare getrocknet und die ganze Zeit gehofft, dass niemand reinkommt auf diese Toilette, bevor die Seminarteilnehmer kommen und alles. Ich hatte noch etwas Zeit, habe mich fertig gemacht, meine Schminke nachgeschminkt und alles. So, und dann kam mein Auftraggeber, fragt: Hey, bist du gut hergekommen? Hat alles geklappt? Ich hatte den Raum vorbereitet und alles, und ich sagte einfach: Ja, alles okay, hat alles gut funktioniert. Ich schon Heulkrampf gehabt, halben Nervenzusammenbruch, komplett fertig mit der Welt. Und das meine ich in diesen Situationen. Das ist jetzt eine Geschichte von vielen. Es war übrigens ein ganz toller, erfolgreicher Tag. War das einfach? Wie viele Situationen ich von diesen hatte? Nein, es war fucking schwierig. Hat es sich gelohnt? Ja. Und das möchte ich dir sagen: Jede einzelne Anstrengung wird sich lohnen. Und warum sagte ich gerade, dass ich damals meinte, ja, es ist alles gut? Weil es geht nicht um dich. Diejenigen, die es schaffen, sich kurzfristig zurückzunehmen und um die Kunden um die Ergebnisse anderer in den Vordergrund zu stellen, das sind diejenigen, die erfolgreich werden. Soll ich mich da hinsetzen und sagen: Huch, war alles so anstrengend und so schlimm und da musste ich den Becken— Das interessiert keine Sau, niemanden, weil da ging es nicht um mich. Professionalität, das ist das Stichwort. Und wir leben mittlerweile in dieser Nörgler- und weinerlichen Gesellschaft, wo alles so schwierig und anstrengend ist. Seid doch mal bereit, dich zurückzunehmen und für etwas zu arbeiten. Und heul weniger rum. Und genau das hat auch die folgende Frau verstanden. Kennst du die Story von Sofia Amoruso? Ich glaube, da gab es auch eine coole Serie auf Netflix oder Amazon Prime, kann ich dir echt empfehlen, eine coole Erfolgsstory. Sofia Amoruso hatte lange Zeit Gelegenheitsjobs und hat von Sozialhilfe gelebt. Und sie hatte eine riesengroße Begeisterung für Vintage-Mode. Und so ist sie in Secondhand-Shops gegangen und hat da richtig coole Pieces rausgesucht an Vintage-Mode und hat dann irgendwann dann angefangen, diese Mode bei eBay zu verkaufen. Und so hat sie Nasty Gal Vintage im Jahr 2006 gegründet. Und sie hatte ein unglaublich gutes Gespür für Online-Marketing und für ausgewählte modische Stücke. Und so hat sie es geschafft, innerhalb von wenigen Jahren Millionenumsätze zu erwirtschaften. Sie startete ihre Webseite, und in den Topjahren erzielte sie einen Jahresumsatz von mehr als 1 Million US-Dollar. Sie wurde 30 Under 30 von Forbes ausgezeichnet, und das ist unglaubliche Erfolgsgeschichte, die einfach zeigt, dass du kein Startkapital brauchst, wenn du den Willen hast, wenn du bereit bist, die Extrameile zu gehen und nicht deine Herkunft oder deine Geschichten oder dein Leiden als Grund nimmst, warum du es nicht schaffen kannst und warum du es schwerer hast als alle anderen Menschen. Was viel wichtiger ist als dein finanzielles Investment oder finanzielles Startkapital, ist dein energetisches und zeitliches Startkapital. Das brauchst du. Du brauchst die Energie und die Power, um dein Business zu starten. Weil ich erinnere dich daran, es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Das hier ist eine Entscheidung, ein Business aufzumachen. Das ist nicht mal so eine Lust für ein paar Wochen oder so, sondern du willst hier was Großes kreieren. Deswegen brauchst du Energie und Zeit. Und ich kann dir eins sagen: Du wirst niemals mehr Zeit haben, wenn du weniger Stunden arbeitest oder hier weniger machst oder da weniger machst oder irgendwelchen Wenn-dann-Kausalitäten folgst. Zeit für etwas zu haben oder jemanden ist eine Entscheidung und eine Frage der Prioritäten, nichts anderes. Wenn es dir wirklich wichtig ist, dann kannst du dir Zeit freischaufeln, immer. So, jetzt gerade habe ich über mein BWL-Studium gesprochen, wo ich nicht viel mitgenommen habe, wo ich da meinen Abschluss gemacht habe. Semester BWL, Stichwort Opportunitätskosten. Und da möchte ich dich darauf hinweisen, wenn wir jetzt auch über das Thema Startkapital sprechen: Was sind denn Opportunitätskosten? Opportunity Opportunitätskosten beschreiben den entgangenen Nutzen einer nicht gewählten Alternative. Was das bedeutet: Wenn du dir länger die Story erzählst, du kannst nicht, du hast kein Startkapital, du hast keine Zeit und sonst irgendwas, um dein Business zu starten, dann hast du immense Kosten, weil dir ist ganz, ganz viel Nutzen und Umsatz und Wachstum entgangen. Wo wärst du jetzt, wenn du schon vor 2, 3 oder 5 Jahren gestartet hättest? Wo könntest du jetzt sein? Das heißt, die Frage ist, wie lange willst du noch warten? Weil die Spanne wird immer größer und die Opportunitätskosten steigen. Das heißt, was kostet es dich, dein Potenzial nicht zu leben? Classy Ladies machen Business anders. So, mein Wohnzimmer habe ich hier schon wieder umfunktioniert zu einem kleinen Studio. Ich möchte dir folgenden Gedanken da lassen, bevor ich mich jetzt umziehe. Weißt du, Interpretiere in deine schlechten Tage nicht zu viel rein. Denk nicht, dass mit dir irgendwas nicht stimmt, oder dass du nicht motiviert genug bist, oder dass du nicht genug Energie hast. Das ist völlig normal, dass nicht jeder einzelne Tag absolut perfekt sein kann, dass nicht jeder einzelne Tag so abläuft, wie du dir das vorstellst. Mit dir ist alles in Ordnung, und du hast die Energie, um dein Business aufzubauen. Zweifel da nicht dran, weißt du. Auch ich habe super beschissene Tage, wo ich mir die Frage stelle, was ist los mit mir. Und was mir dann ganz besonders hilft, ist entweder, wenn mein Körper sagt, ich brauche Ruhe, mich kurz auszuruhen. Aber in den meisten Fällen, was mir ganz besonders hilft, ist in die Umsetzung zu gehen, dann nicht zu viel reinzuinterpretieren oder mir die Frage zu stellen, was ist denn los, was ist denn falsch, sondern einfach zu machen. Und durch dieses Machen wird Energie freigesetzt.
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