Das 1x1 des Seins - Tier und Gott

In diesem Podcast‑Monolog, eröffnet von einer Begrüßung, berichtet die Sprecherin von einer tiefgreifenden Veränderung ihrer Wahrnehmung nach einem Nahtoderlebnis. Sie stellt die zentrale These auf, dass der Mensch gleichzeitig ein Tier und ein göttlicher Funke ist: biologisch ein Lebewesen, das durch Körper, Sinne und Instinkte funktioniert, und spirituell ein Träger von ewiger, bewusster Energie, die mit der Quelle des Kosmos verbunden ist. Die Wissenschaft erkenne nur das Sichtbare und verkenne damit die energetische Dimension des Seins. Der menschliche Körper wird als Werkzeug zur Bewusstseins‑ und Schöpfungsformung beschrieben, während das Ego als Ausdruck einer Trennung von diesem göttlichen Funken entsteht – ein „unbewusstes Tier“, das nach Macht, Besitz und Kontrolle strebt. Der Monolog erklärt, dass das Ego nicht zu verurteilen, sondern zu erkennen sei, um die Integration von Tier‑ und Göttlichkeit zu ermöglichen. Der Weg zur Integration führt über das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers, das Hören der inneren Stimme bzw. des Herzensgefühls und das Nutzen des freien Willens, um die Gesetze von Wille, Gedanke und Verantwortung im Einklang mit der Energie des Kosmos zu leben. Praktische Metaphern (z. B. geschlossene Augen, das Suchen nach dem Lichtschalter) illustrieren, wie innere Stille und Herz‑Intuition den Menschen aus dem „Dunkel“ des Ego führen können. Abschließend wird betont, dass die Vereinigung von Körper (Tier) und Geist (Göttliches) den Menschen zum bewussten Schöpfer seines Lebens macht.
Chapters
Liebe Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Nach einem Nahtoderlebnis veränderte sich meine Wahrnehmung auf das Menschsein tiefgreifend. Ich wurde empfindsamer, und das mit all unseren bekannten Sinnen. Ich fühle seitdem intensiver, sehe die Menschen mit anderen Augen und nehme oft eine andere Perspektive auf das Leben und unsere Herausforderungen ein. In meinen Büchern teile ich diese veränderte Perspektive und das viele Wissen, das mich seit dem Nahtod durchfließt, und halte es somit fest für alle, die auf der Suche nach etwas mehr, nach einem Sinn unseres Seins hier auf Mutter Erde sind. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun dieses Wissen als Ergänzung zu meinen Büchern auf diese Art und Weise in einem Podcast nahezubringen. In dieser Season widme ich mich meinem allerersten Werk, dem Einmaleins des Seins. Und ich wünsche dir jetzt viele, viele weitere schöne Erkenntnisse auf deinem Weg. Danke. Liebe. Lieber Mensch, geliebte Seele.
Der Mensch, der sogenannte Homo sapiens, soll aus wissenschaftlicher Sicht vom Affen abstammen, also einem Tier. Bis zu diesem Punkt hat die Wissenschaft unserer Zeit sogar einmal recht. Aber wie immer ist das in einer Welt der Trennung und einer Zeit des Vergessens nur die halbe Wahrheit. Denn solange diese besagte Wissenschaft darauf besteht, nur jene Dinge als real anzuerkennen, die mit dem menschlichen Auge sichtbar sind, wird und kann sie den entscheidenden Teil des Menschseins nicht wahrnehmen. Überhaupt kann der Mensch, solange er sich auf die Wahrnehmung seiner körperlichen Sinne beschränkt, auch nur einen beschränkten Teil der Ganzheit des Kosmos erkennen. Zum Glück kommt eigentlich jeder Wissenschaftler früher oder später an einen Punkt, an dem er wie Einstein eingestehen muss, dass wir nicht einmal ansatzweise eine Ahnung davon haben, wer wir wirklich alles-is sind. In einem Universum der Verbindungen von Welten und Ebenen unter-, zu- und miteinander ist es wieder nur die Energie, die verbindet und dabei nie vergeht. Wenigstens bis zu diesem Punkt kann ein Wissenschaftler mir folgen, der noch nicht an den besagten Grenzen angelangt ist. Alle anderen, die keine Wissenschaftler sind und gerne nur das glauben, was sie sehen, möchte ich bitten, sich immer wieder an das Energieerhaltungsgesetz und die unendliche Beständigkeit der Energie zu erinnern. Diese Energie, die fließt und in ständiger Bewegung ist, zeigt sich nun in verschiedenen Formen in den verschiedenen Energiezonen, je nachdem welche Formen in den jeweiligen Frequenzbereichen aufgrund der dort herrschenden Gesetzmäßigkeiten möglich sind. In der uns bekannten, dichten, festen Materie bedarf es zum Sein, zum Existieren eines Organismus, Organismen sind tierisch, und schon befinden wir uns auf der Ebene der Tiere. Der Homo sapiens ist bekannterweise mit seinen Fingerfertigkeiten und seinem Intellekt das am besten und intelligentesten ausgestattete Tier auf diesem Planeten. Und genau diese hochentwickelte, animalische Form ist die Ursache dafür, dass bestimmte Energien diese Form wählen. Denn der Körper des Menschen ist ein perfektes Werkzeug zur Bewusstseinsformung. Tiere und Pflanzen haben auch Werkzeuge, Aber diese sind so begrenzt, dass sie kein solches Potenzial an Bewusstseinsentwicklung mitbringen. Sie sind einfach nur. Sie existieren. Sie reflektieren nicht. Sie hinterfragen nicht, weil sie dazu nicht geschaffen sind. Der Mensch aber hat die Fähigkeit zu lernen und eigenständig zu denken und diese Gedanken mit Hilfe des Willens und seines Körpers zu formen. Die Menschen nutzen so gerne das Wort Göttlichkeit oder der göttliche Funke in uns oder gar Gott in uns. Diese Bezeichnungen wollen uns alle eine Sache verdeutlichen: Zum einen, dass wir etwas in uns tragen, nämlich die Energie, die als Teil eines ganz anderen, übergeordneten Systems entspringt. Zum anderen, dass diese Energie mit einem Bewusstsein ausgestattet ist. Und dass diese beiden zusammen mit den Werkzeugen, die uns der Körper bietet, schöpferisch tätig sein können. Doch es ist die Verbindung zur Quelle und damit einhergehend die Freiheit, selbst entscheiden und dadurch schöpferisch wirken zu können, die uns zu diesem besagten Gott machen. Somit sind wir Tier und Gott zugleich. Wir sind die Wesen, die essen, trinken, schlafen und sich fortpflanzen wollen. Aber wir sind auch der göttliche Funke der Kreation, der Ideen, Erfindungen und schöpferische Impulse auf die Welt bringen will. Das Tier will leben. Das Tier ist der Organismus, der Körper, der du bist. Er ist eingebunden in verschiedene Rhythmen, in die Jahreszeiten eines Lebens und in deren Kräfte. Das Göttliche in uns ist die Energie der Quelle, die mit einem individuellen Bewusstsein ausgestattet ist, die uns durchdringt und die wir sind. Eine Energie, die feinstofflich und ohne Körper existieren kann und in ewiger Verbindung mit anderen Energien, Wesen und Welten steht. Dieses göttliche geistige Wesen, das wir auch sind, ist der eigentliche Impulsgeber. Das Tier ist nur das ausführende Werkzeug dieser Impulse. Der Mensch jedoch hat es geschafft, sich aus der Verbindung dieser beiden Komponenten zu entfernen, und er erlebt nun das Tier abgetrennt. Von diesem göttlichen Impulsgeber in seinen negativsten Formen. Es ist genau diese Trennung, die alles Leiden der Menschen miteinander und untereinander auf dieser Welt verursacht, weil das unbewusste Tier in uns vorherrscht. Wenn das Tier abgetrennt vom Fluss des Lebens agiert, also nicht einmal mit der Natur des Planeten in Einklang ist, dann wird es zum unbewussten Tier. Dann ist es das unbewusste Tier, das nur noch die Außenwelt wahrnimmt, das ohne Rücksicht auf Verluste die Welt erobern, kämpfen, jagen und töten will. Aus dieser Haltung heraus entstammen beispielsweise solch unbewusste Sätze wie: Macht euch die Erde untertan! So entsteht das Ego. Die negativste Form eines unbewussten Tieres mit den Werkzeugen eines Menschen erschafft schließlich ein Ego. Ein Ego, das nur vom Verstand geleitet energetische Gesetze so lange hinterfragt, so lange anzweifelt, bis jegliche Verbindung zu allen, sogar zur Natur vergessen wird. So handeln die meisten Menschen sich ihres eigentlichen Seins unbewusst, aber dennoch selbstbewusst in der Welt. Sie sind sich ihres Egos bewusst. Weit weg von dem Tier, das im Fluss der Natur wirkt. Und noch weiter entfernt von der Göttlichkeit in ihnen. Das ist das Ego-Bewusstsein, und dieses wird bestimmt, geleitet und geführt von der Kraft des Tieres, doch vor allem von der Kraft des unbewussten Tieres. Das Ego will gewinnen, erobern, kämpfen, hassen, verletzen. Das Ego ist das Geschwür eines unbewussten Tieres, das nicht mit den Naturgesetzen in Einklang steht, sondern meint, Herr dieser Naturgesetze zu werden. Und das Ego ist der Wahnsinn des Tieres in uns. Die Energien der Quelle erschaffen Formen der Materie, um sich dort zu entfalten, zu formen, zu schöpfen und dabei das Wissen über die Sinne zu erfahren. Somit ist das Ego als Form des unbewussten Tieres ein Teil der Erfahrungswelt, die der Kosmos selbst erschaffen hat. Daher ist diese Tatsache in keinster Weise zu verurteilen, sondern als wichtig zu erkennen. Doch der Mensch ist weit mehr als nur dieses Tier. Wir sind ein Tier mit einem Potenzial an Bewusstseinsformung und Erweiterung. Es ist daher essenziell wichtig, dass du erkennst: Du bist zu einem Teil Tier, aber zu einem anderen, genauso großen Teil Energie, die ein Bewusstsein hat, das geistig leben und wachsen will. Eine Energie, die niemals vergehen kann. Eine Energie, die diesen Körper wie ein Kleid trägt und ihn sich zunutze machen kann. Und diese Energie, wenn du dir ihrer bewusst bist, kann sich deinen Körper wie ein Werkzeug zunutze machen, um in der Schule des Lebens zu wachsen. Denn dafür bist du da. Solange du dir dieser Tatsache nicht bewusst bist oder nicht bewusst sein willst, bestimmt der animalische Teil in dir. Dein ganzes Sein. Die Gesetze bleiben immer die gleichen: der freie Wille, der Gedanke, die Kraft, die Verantwortung. Aber es macht einen großen Unterschied, ob das Tier in dir mit diesen Energien unbewusst existiert oder ob du dir deines wahren Ichs ganz bewusst bist und aus diesem Wissen heraus diese Gesetze anwendest und lebst. Dann wird der Körper zu deinem Werkzeug und nicht Du zu einer Marionette eines unbewussten Wesens, das zwar da ist, aber nicht so richtig weiß, wieso, weshalb oder warum, und das, wie alles Animalische, auch gar nicht danach sucht. Der Weg zu deinem vergessenen geistigen Wesensteil beginnt jedoch ausschließlich mit deinem Körper. Daher ist es wichtig, dass du alles Animalische, Irdische in und an dir nicht verteufelst, sondern tief in dieses hinabtauchst, um es zu erfahren, mit all seinen Schatten und Geschenken. Du kannst Materie nur mit Materie formen. Nur dein Körper kann hier Dinge vollbringen, aber es ist entscheidend, ob diese Materie eine Idee bewusst oder taumelnd formt. Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet, sich aller Talente und Chancen des Lebens bewusst zu sein. Damit wirst du zu Gott, zu dem Schöpfer deines Lebens, der jeden Gedanken in Einklang mit allen Gesetzen und allen Lebewesen durch das bewusste Wirken zu einer ganz anderen Materie formt, als das ohne dieses Bewusstsein der Fall ist. Es liegt nahe, dass man fragt, warum das überhaupt passieren kann, dass der Mensch sich selbst in seinem ganzen Potenzial so unbewusst er-leben kann. Es gibt Menschen, die sich wirklich ein ganzes Leben lang von einer Ablenkung zur nächsten treiben lassen. Ich möchte dir zur Veranschaulichung folgendes Bild mit auf den Weg geben: Du beobachtest einen Menschen, der die Augen geschlossen hat und nicht weiß, dass er die Augenlider bewegen kann, um zu sehen. Mit geschlossenen Augen das Leben zu erleben, muss unweigerlich zum Chaos führen. Dann irrt man in einem Raum herum, den man nicht begreifen kann, dann steht man nicht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, sondern schwankt und weiß nicht, wo Halt zu finden ist. Doch haltlos verliert man unendlich viel Kraft auf der Suche nach dem Lichtschalter. Dabei stolpert man, tut sich weh, rempelt andere an, tut ihnen weh, wirft Dinge zu Boden, die vielleicht nie wieder reparabel sind. Man fühlt sich alleine, nur weil man die anderen nicht sieht, und verzweifelt daran. Dabei ist es so einfach: Halte inne, suche nicht im Außen, schau nach innen, und du wirst ganz schnell erkennen und erfahren, dass du bisher nur einen Bruchteil deines eigentlichen Potenzials genutzt hast. Wenn du es schaffst, in deinem Raum der Hilflosigkeit diese Ruhe zu finden, dann wirst du ganz schnell in dir den Weg erkennen, der aus dieser Dunkelheit führt. Manche Meister oder Lehrer bezeichnen diesen Wegweiser in dir als die innere Stimme, Mich hat das anfangs irritiert, denn ich erwartete, eine Stimme zu hören, so wie man in einem Gespräch den anderen Gesprächspartner hört. Das ist zwar auch möglich, aber mit Vorsicht aufzunehmen, da es eine lange Vorbereitung braucht, um etwaige Stimmen wirklich richtig einzuordnen. Der größte Teil der Menschen erlebt auf dem Weg zur Selbstfindung anstelle einer Stimme ein tiefes Gefühl, das ihnen ganz deutliche Impulse gibt. Ein Gefühl des Ja oder des Nein. Ein Gefühl, das dich beispielsweise nach links zieht oder eben nach rechts. Aber Achtung, jetzt wird es kompliziert, denn zu erkennen, wo das Animalische und wo das Göttliche in dir fühlt, ist eine lange, schwere Aufgabe. Beide haben ihre Berechtigung, doch ist die sogenannte innere Stimme, die ich meine, Ein Gefühl tief aus deinem Herzen heraus. Du erkennst es klar und deutlich daran, wie viel Herzblut, wie viel Wärme, Intention und Liebe du bei einem Gefühl erfährst oder eben nicht. Tatsächlich aber ist die Verbindung des Tieres in dir mit dem energetischen Teil in dir essenziell, um das eigentliche Potenzial zu entfalten und viel Schöneres hier auf der Welt zu vollbringen, anstatt nur zu essen, zu trinken, zu schlafen. Um sich fortzupflanzen. Und die Energie, die dir innewohnt, braucht wiederum das Tier, um seine geistigen Impulse in der Materie zu formen. Beide gehören zusammen. Doch die Hochzeit von Geist und Organismus, von Gott und Tier, kannst nur du vollziehen, indem du es willst. Wer beide voneinander trennt, beraubt sich der Chance, wirklich ganz zu sein. Dann wird das Leben zu einem blinden Taumeln in der Materie, das ausschließlich egoistisches Handeln nach sich zieht. So ist der Egoist ein Mensch, der sich seiner selbst am wenigsten bewusst ist, doch vor allem jemand, der sich der Verbindung mit dem All-Eins nicht bewusst sein will. Und damit ist der Egoist das Wesen, das die absolute Trennung erfährt. Das andere Extrem der Trennung sieht so aus, dass ein Mensch den irdischen und tierischen Geschenken des körperlichen Erlebens völlig entsagt. Auch dort wird getrennt, was zusammengehört. Wir sind nicht hierher gekommen, um ausschließlich geistig zu agieren, sondern um die göttlichen geistigen Impulse in der grobstofflichen Materie zu formen und sie hier zu erleben. Nur der Körper lässt uns diese Gefühle erfahren. Entsagen wir dem Körper, so entsagen wir all dem, was den eigentlichen Sinn des Kreislaufs von Geburt und Wiedergeburt ausmacht. Ich fasse also zusammen: Der Körper ist das Werkzeug, um das Wissen zu erfahren. Der Geist ist der Schlüssel, um den Körper wissend zu nutzen. Beide kannst du nur über dein Herz miteinander verbinden. Erst wenn beide zusammenwirken, wirst du der Schöpfer, der du eigentlich bist, und damit der Gott, den du bisher nur im Außen gesucht hast. Ich danke dir fürs Zuhören und Wachsen. Carpe Vitam.
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