Der empfindsame Jose Pereidos und seine ewige Suche nach Liebe

In diesem deutschsprachigen Podcast‑Interview führt die Medium‑ und Autorin Sylvia Leifheit ein Gespräch mit der geistigen Entität José Pereydos, einer wiederkehrenden Wesenheit, die durch das Medium in den Körper inkorporiert wird. José schildert seine Kindheit als liebevolles, aber von Menschen als böse empfundenes Wesen, das daraufhin eine jahrtausendelange Reise unternahm, um die wahre Liebe zu finden. Er reiste von Frankreich über Jerusalem nach Tibet und schließlich nach Indien, wo er die Lehren des Buddhismus und der Veden studierte und als Lehrer wirkte. Trotz intensiver spiritueller Praxis fand er keine dauerhafte menschliche Liebe, sondern erkannte, dass die Liebe in ihm selbst liegt. Nach seinem friedlichen Tod beschreibt er den Übergang in eine Zwischenwelt, das Erscheinen bei der Weißen Bruderschaft und die Begegnungen mit Dr. Valdivino, Osvaldo Cruz und anderen, die ihm ermöglichen, über das Medium Menschen zu helfen. Er erklärt, dass er nun aus einer höheren Ebene die äußere Schicht der Menschen wahrnimmt, aber dennoch bereit ist, Hilfe zu leisten, ohne erneut zu inkarnieren. Abschließend ruft er die Menschheit dazu auf, ihre Herzen zu öffnen, die Verbindung zu den kosmischen Energien wiederherzustellen und die Liebe zu leben. Das Interview ist von einem meditativen, respektvollen Ton geprägt und vermittelt eine Botschaft von Mitgefühl, Selbst‑ und Welterkenntnis.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. José Pereydos ist eine beliebte Wesenheit, die regelmäßig in den Körper des Mediums inkorporierte. Diese Wesenheit lässt sich, oder ließ sich besser gesagt, oft sehr viel Zeit und sprach mit den Besuchern. Und die Schlange der Besucher bewegte sich sehr langsam, wenn er inkorporierte. Wir beginnen mit dem Interview. Liebe Wesenheit José Pereyra, ich freue mich, nun auch dich näher kennenzulernen.
Sehr angenehm. Du bist in Verbindung mit mir?
Ja. Ja, das bin ich.
Das ist ungewöhnlich, da ich meistens nur die Energie des Fragenden spüre und nicht seine Hand dabei bewegen kann.
Die Menschen wissen wenig von dir. Darf ich dich zu deinem Leben jetzt befragen?
Ja, gerne.
Kannst du mir vielleicht ein paar Stationen daraus beschreiben? Wie war deine Kindheit?
Ich war in meiner Kindheit sehr liebevoll und habe die Menschen als böse empfunden. Das hat mich dazu bewegt, dass ich dann in meiner Jugend die Reise begann, um nach liebevollen Menschen zu suchen. Das war nicht leicht.
Und wann genau hast du gelebt?
Das ist lange her. Die Menschen hatten noch keine Hilfsmittel, wie ihr es zum Transportieren habt. Ich war immer laufend unterwegs.
Also bist du gepilgert? Ja. Wo bist du gestartet?
Ich startete in dem Land, das ihr Frankreich nennt, und ging dann den Weg in die Stadt Jerusalem.
Und warum ausgerechnet dorthin?
Ich wollte nach Liebe suchen, die ich bei den Menschen nicht erfahren hatte.
Was empfandest du denn genau, also was empfandest du als so lieblos bei den Menschen?
Die Menschen waren sehr lieblos, wenn sie miteinander gesprochen haben. Ich empfand es immer wie kleine Kriege. Das hat mich sehr verletzt und ich konnte es nicht aushalten. Daher musste ich flüchten.
Und was hast du dann in Jerusalem erlebt?
Dort habe ich verschiedene Menschen besucht, die alle den Glauben in ihrer Religion lebten. Doch auch dort fand ich nicht die Liebe, die ich suchte.
Und was hast du dann gemacht?
Dann bin ich nach Tibet gereist und habe dort nach Liebe gesucht, wie ich sie fühlen wollte.
Und hast du sie gefunden?
Ansatzweise. Die Menschen dort leben in ihrer Verbindung mit dem Gott in besserem Einklang als die westlichen Kulturen. Doch ich wartete auch dort vergebens auf die Liebe, die ich in ihrer Essenz meine.
Was hast du denn getan auf deiner Suche? Was hast du dann getan auf deiner Suche?
Ich ging in Klöster. Und ich lernte die Lehren des Buddhas kennen. Doch auch das erfüllte mich nicht. Dann begann ich, nach Indien zu gehen, um dort die Veden zu studieren.
Und wie konntest du sie studieren?
Die Lehrer vor Ort haben sie mich gelehrt. Diese Lehren waren besonders hilfreich in meiner Suche nach Liebe, denn ich habe dort noch mehr verstanden, wo ich die Liebe finden kann, die ich suchte. Dort bin ich dann geblieben bis zum Ende meines Lebens.
Gab es noch bewegende Momente auf diesem Weg?
Die Menschen waren immer mit sich beschäftigt, doch nie in Verbindung mit ihrer eigentlichen Kraft. Das war für mich das Schwerste am Menschsein, denn ich habe die Liebe in mir gespürt, doch niemanden gefunden, der derartig empfand. Nicht einmal in der Liebe zu einer Frau.
Hattest du denn Frau und Familie?
Nein.
Hat dir das nicht gefehlt?
Nein. Die Liebe zu einer Frau ist vergänglich. Meine Liebe in mir ist ohne Raum und Zeit. Und ich wollte einen Partner finden, der ähnlich fühlt. Doch ich habe das nicht bei den Frauen gefunden.
Möchtest du mir zu dieser Begegnung etwas sagen?
Der Mann, den ich meine, war nicht mein Partner, wie du es meinst. Er war ein wirklicher Freund. Diese Begegnung hatte mich am meisten geprägt, denn ich wusste, die Liebe, die ich suche, ist nicht nur in mir. Ich muss nur die richtigen Menschen finden. Dann werde ich nicht mehr alleine empfinden.
Was war deine Aufgabe? Was hast du da gearbeitet?
Ich habe gelehrt, was ich auf meinen Reisen gelernt hatte. Diese Form der Arbeit hat mich sehr beglückt.
Wie hast du gelebt?
Ich habe in einem Haus gewohnt.
Wie konntest du all diese Reisen finanzieren?
Die Reisen habe ich immer schon durch meine Arbeit als Lehrer finanzieren können. Das Wissen, das ich erlangt hatte, gab ich weiter.
Warst du glücklich in deinem Leben? Ja. Was war das Schönste, was du als Mensch erlebt hast?
Die Begegnung mit meinem Freund.
Und was war das Grausamste?
Die Boshaftigkeit der Menschen untereinander.
Bist du in Frieden gestorben?
Ja.
Magst du mir etwas über deinen Übergang berichten?
Gerne.
Dann höre ich dir gerne zu.
Als ich starb, war ich sehr müde. Ich legte mich hin und wusste,: Ich werde nicht mehr hier aufwachen, sondern in einer anderen Welt. Das wahrnehmend legte ich mich hin und benachrichtigte meinen Freund. Dann begann der Prozess der Ablösung. Ich verstarb in langsamen Schritten. Erst nahm ich die Zwischenwelt wahr. Dort ist es nebelig und dunkel in manchen Bereichen. Dann nahm ich die nächste Ebene wahr, und dort war es schon heller und klarer. Diese Ebene war voll von anderen Wesen, die mich bereits erwarteten. Das war sehr beglückend, und ich freute mich sehr, dass ich in weiser Gesellschaft war. Diese Wesen waren die Freunde der Weißen Bruderschaft.
Hast du in dieser Zwischenwelt auch andere Wesen wahrgenommen?
Nein.
Und hattest du Angst?
Nein.
Was geschah dann, als du bei der Weißen Bruderschaft angekommen bist?
Die Brüder begrüßten mich und beschützten mich vor Verlustgefühlen. Ich war etwas traurig wegen meinem Freund, den ich zurückließ.
Wie ging es dann aber weiter für Dich?
Ich verbrachte viel Zeit bei ihnen, wenn man es in Zeit benennen möchte. Doch eines Momentes begann ich mich zu fragen, was meine Aufgabe im Kosmos ist. Und dann begann ich die Suche nach dieser Antwort. Die Freunde der Bruderschaft wollten mir diese Antwort nicht geben, da ich sie finden musste. Der Weg ist das Ziel, wie du weißt.
Ja, und was hast du dann erfahren?
Die erste Begegnung, die ich dann machte, war die mit Dr. Valdivino. Diese Begegnung war sehr erfüllend. Er erklärte mir auf seine liebevolle Weise, dass es einen Ort gibt auf der Erde, an dem die Menschen Hilfe bekommen mit Hilfe der geistigen Welt. Das wäre eine Möglichkeit, dass ich meine Aufgabe finde. Dann stellte mich Valdivino auch Osvaldo vor, und dieser nahm mich mit in diesen Ort.
Und wie nahmst du jetzt dann Abadschania wahr?
Die Energie des Ortes war der Energie der Ebene der Meister entsprechend. Dann begann mir Oswaldo dort zu zeigen, wie er die Kraft seines Wesens in den Körper des Mediums bringt und dann mit den Menschen reden kann. Der Körper des Mediums wurde weit Und die Energie von Osvaldo konnte in ihn hineingehen. Die Schichten waren ganz weit und offen. Das ermöglichte diesen Prozess. Dann begann die Schicht sich wieder etwas zu schließen und der Körper des Mediums begann zu sprechen. Das war sehr interessant.
Spannend. Während du das beobachtet hast, wo hast du dich da aufgehalten?
Ich war in der Nähe des Mediums.
Und wie hast du die Menschen dabei, während du zugeschaut hast, wahrgenommen?
Die Menschen waren alle sehr verunsichert und hatten keine Kraft. Sie waren so klein und ihre Kräfte waren so klein wie die von Zwergen im Vergleich zu meiner Perspektive und meinem Empfinden. Das war sehr neu für mich und ich war sehr gespannt. Die Energiefelder der Menschen sind viele Schichten dick. Ich nahm die äußerste Schicht wahr. Das war neu für mich. Ich hatte derartiges noch nie erlebt. Valdivino begann seine Sitzung und nach bestimmter Zeit verließ er den Körper des Mediums wieder und begab sich in meine Höhe. Das war, als würde mir ein Freund einen Ausflug schenken. Dann gingen wir wieder zurück in unsere Ebene. Und dort redete ich dann viel mit Oswaldo Cruz.
Was genau hat er dir dabei übermittelt?
Er sagte mir, dass die Menschen unsere Hilfe brauchen und dass ich dort die Möglichkeit hätte, den Menschen zu helfen..
Und was hast du dann gemacht?
Dann habe ich weiter beobachtet, wie die Operationen bei den Menschen gemacht werden. Diese Operationen sind wirklich sehr bewegend. Ich habe auch Derartiges noch nie gesehen, aber ich fand es toll. Und dann erkannte ich, dass dies eine wunderbare Möglichkeit ist, in meiner Ebene zu verweilen und dabei gleichzeitig helfen zu können.
Wolltest du denn nicht mehr inkarnieren?
Oh nein.
Warum denn nicht?
Die Menschen waren mir zu böse, Sylvia Leifheit.
Diese Bosheit der Menschen, hast du sie jemals vergessen können? Ich meine, jetzt in diesem anderen Sein, in diesem anderen Zustand? Nein. Aber wie ist das jetzt, wenn du den Menschen hilfst?
Dann ist es mir egal, ob sie böse oder lieb sind. Ich helfe, weil ich gerne helfe und weil dies meine Bestimmung ist.
Gehst du denn nun auch ab und zu in den Körper des Mediums?
Ja.
Und wie nimmst du dann die Menschen wahr? Durch seine Augen?
Ich nehme immer noch nur die äußere Schicht wahr, doch ich bringe meine Qualität mit ein.
Ah, und wenn ihr operiert, wie nimmst du das dann wahr?
Diese Operationen werden meist von den anderen Wesenheiten ausgeführt. Ich bin dazu nicht wirklich in der Lage. Mag sein, dass ich es einmal sein werde, doch noch ist es nicht so weit. Die Wesenheiten, die das tun, sind weiter in ihren Erkenntnissen.
Also operierst du direkt eigentlich nicht?
Nein, die meisten sichtbaren Operationen machen Augusto, Cruz und Valdivino.
Verstehe. Gibt es denn noch etwas, was du den Menschen jetzt mit auf den Weg geben möchtest und hier festhalten möchtest für die Ewigkeit, die es diese Werke gibt?
Ich möchte die Menschen bitten, ihre Herzen zu öffnen. Es ist wie eine Menschheit in einer falschen Form. Die Menschen haben das Herz doch sie nutzen es nirgends. Das ist verrückt. Das ist wie, wie würdest du sagen, ein Alien auf diesem Planeten, das eigentlich nicht hierher gehört. Doch ihr gehört hierher. Diese Welt ist für euch die richtige, und ihr habt alle Möglichkeiten des Kosmos zur Verfügung, um die Herzen zu öffnen und endlich in die Verbindung Verbindung mit den Energien zu gehen, wieder zu gehen, die Verbindung wieder herzustellen. Diese Leben ohne Verbindung machen mich sehr traurig. Das ist nicht der Sinn des Seins, Sylvia Leifheit. Ich bin hier in der Liebe, die ich immer gesucht habe. Doch ihr könnt diese Liebe genauso leben. Es ist so einfach. Es ist so schade, dass ich so machtlos war in diesem Punkt. Doch ich beginne langsam, den Sinn dieser ganzen Funktionen zu verstehen. Das ist der Prozess, in dem ich gerade stecke.
Wie fühlst du dich denn gerade?
Die Gefühle, die du kennst, gibt es hier nicht. Doch ich fühle mich hier sehr wohl. Die Liebe ist hier überall und vor allem der Respekt. Ich brauche das, verstehst du?
Ich habe gehört, dass du immer sehr lange mit den Menschen geredet hast. Ist das richtig?
Ja. Die Menschen fragen immer so viel, und ich kann ihnen nicht nein sagen. Ja, das ist nun mal meine Art.
Spannend. Ja, verstehe ich. Dann danke ich dir vielmals für diese sehr interessanten Einsichten in deine Art zu wirken, in deine Art zu empfinden, und wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg. Danke, Liebe.
Liebe Sylvia Leifheit, lebe den Weg deiner Verbindung, so wie du es begonnen hast, weiter und weiter und immer weiter. Danke dir, Liebe.
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