Der Schlüssel der Wahrnehmung

In diesem YouTube‑Podcast‑Excerpt aus Sylvia Leifheits Reihe „Gespräche mit dem Universum“ führt Sylvia Leifheit ein meditatives Gespräch mit einer jenseitigen Entität, die sie als „Freund und Lehrer“ bezeichnet. Sylvia erklärt, dass sie nach einem Nahtoderlebnis die Fähigkeit erlangt hat, in tiefer Meditation mit feinstofflichen Energien zu kommunizieren. Der Sprecher (Speaker B) beschreibt ein kosmisches Modell, in dem jede Seele nach dem physischen Tod in energetische Bereiche (Frequenzzonen) übergeht, die durch Resonanz und die innere Kraft der Seele bestimmt werden. Diese Bereiche reichen von den niedrigeren Ebenen, in denen Seelen noch die vertrauten Formen von Eltern, Freunden oder religiösen Figuren wahrnehmen, bis zu höheren, klaren Frequenzbereichen, in denen reine energetische Formen ohne kulturelle Filter erkennbar sind. Die Wahrnehmung einer Seele wird stark von ihren eigenen Glaubensmustern, Erinnerungen und der jeweiligen Schwingungsfrequenz beeinflusst. Es wird erklärt, dass nur besonders kraftvolle und hoch schwingende Seelen während einer Inkarnation Zugang zu den höheren Bereichen haben; die meisten Menschen bleiben in den niedrigeren, bildhaften Wahrnehmungen. Abschließend wird ein Ausblick auf das nächste Thema gegeben: die „weißen Kugeln“, die als reinigende, energieaufnehmende und transformierende Kräfte durch die verschiedenen Bereiche wandern.
Chapters
Liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Lieber Freund und Lehrer, ich bin bereit und freue mich, dir weiterhin zu lauschen. Bitte beginne mit deiner nächsten Beschreibung und Ausführung.
Liebe Sylvia Leifheit, wenn du mit mir noch tiefer in die kosmischen Verbindungen getaucht bist, so wirst du das ganze Leben unter einem anderen Aspekt betrachten. Kosmisches Wissen bedeutet, das Spiel des Lebens anders zu zuspielen. Und ich möchte dieses Geschenk all denjenigen zuteil werden lassen, welche all dies hier nun hören. Die kosmischen Gesetze gelten überall, im materiellen, grobstofflichen wie auch im feinstofflichen. Sie wechseln nur ihre Formen und damit Werkzeuge in diesem System. Meine Intention ist es, alles Mögliche zu unternehmen und festzuhalten,— dass die Menschen und jeder, der das jemals hört, durch dieses Wissen eingeweiht und gereinigt andere Schritte setzen, andere Impulse geben, das Leben anders leben.
Das habe ich verstanden, lieber Freund und Lehrer. Bitte berichte weiter.
Durch die unterschiedlichen Formen der Bereiche im Feinstofflichen werden unterschiedliche Erfahrungsstufen aufgefangen. Die Erfahrungen selbst aber werden in und durch die Körper gemacht, durch die Inkarnationen. Jedes Lebewesen mit Bewusstsein ist daher wie durch die ewige Aufspaltung von Wissen in Erfahrung, von Wollen in Tun, von belehrendem Wachsen in das Wandeln in Formen,— mit der Quelle verbunden. Nichts geht verloren, nichts endet, alles wandelt. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen einer jeden Seele wird sie Zeit ihres Lebens geformt. Aus dem Körper entfernt begibt sie sich dann aufgrund ihres durch die Erfahrung gereiften Bewusstseins in den energetischen Bereich, der ihr entspricht. Das Gesetz der Resonanz zieht diese Seelenkraft an, und dort verweilt sie dann.
Dort verweilt sie, bis sie wieder inkarnieren kann, oder bis sie inkarnieren möchte.
Bis sie inkarnieren kann und möchte.
Ja, dazu haben wir schon viel erfahren, auch in den anderen Werken. Aber was mich jetzt interessiert, ist: Gibt es auch mal Seelen, die keinen Bereich finden?
Nein.
Also ist diese Unterteilung in diese unterschiedlichen verschiedenen Bereiche, in denen eine Seele sich dann aufhält, genauso wie im Inkarnationsprozess ein reiner Prozess der Resonanzen zwischen angereicherter und in Eigenverantwortung geformter Seelenkraft und den Frequenzen der jeweiligen Bereiche?
Ja. Wichtig ist jedoch: Jede Seele, also jedes Energiefeld mit Bewusstsein und Erinnerung, wird anhand ihrer Aufmerksamkeit und Kraft diese Bereiche, in denen sie aufgefangen wird, anders wahrnehmen.
Sprich weiter.
Jede Seele. Ich möchte auf zwei Komponenten diesbezüglich hinweisen. Die Seelenkraft, also das Potential der Seele und ihr Reinheitszustand erzeugen über die Resonanz die Bewegung in die Ebene, welche ihr im Zustand des Ablösens vom Körper entsprechend ist. Das können die Ebenen der Verstorbenen sein oder gar noch höher schwingende Frequenzbereiche. Doch wie diese jeweilige Seele diesen Frequenzbereich wahrnimmt, ist völlig unterschiedlich. Jemand, der sich in der hellen Ebene der Verstorbenen aufhält, wird nicht immer alle anderen Verstorbenen wahrnehmen können. Er wird mit seinen Glaubensbildern konfrontiert, seiner Geschichte und die damit verbundenen Erinnerungen und Prägungen. Viele Erfahrungen prägen. Und diese vielen Erfahrungen erschaffen daher die Wahrnehmung einer jeden einzelnen individuellen Seele.
Also ist die Einteilung, von der du mir erzählt hast, in erster Linie eine Art grobe Beschreibung der großen unterschiedlichen Frequenzbereiche, oder? Aber dennoch ist es jeder Seele unabhängig von diesen Frequenzbereichen möglich, diese auf ihre Art und Weise dann nochmal wahrzunehmen, richtig?
Richtig. Alle Lebewesen, alle sich bewegenden Energiefelder mit Bewusstsein sind, wie auch die inkarnierten Energien, erheblich durch ihre Wahrnehmung beeinflusst. Deshalb ist es mein großes Anliegen, jetzt, heute und hier „Zurzeit", wie manche so schön sagen, dass ihr versteht, dass dies die Grundebenen sind, die grundlegenden Bereichseinteilungen, aber dennoch die Wahrnehmung in den jeweiligen Bereichen noch um ein Vielfältiges, um ein Vielfältigeres unterschiedlich ist.
Ich verstehe. Aber es gibt doch in den oberen Frequenzbereichen Energiefelder, die mit so einem klaren Bewusstsein ausgestattet sind, dass sie schon mehr nur die Energien so wahrnehmen, wie sie sind. Ohne ihre Prägungen, oder?
Ja, wir in den oberen Frequenzbereichen nehmen die Formen der Seelen deutlicher wahr. Wo andere noch eine Art Gesichter oder gar menschlichere Formen wahrnehmen als Übersetzung der Energie, so erkennen wir mehr und mehr die Seelenfrequenz in ihren Farben und Details.
Das ist sehr interessant, weil das bedeutet, dass die unteren Frequenzbereiche bereiche stark geprägt durch die letzte Inkarnation wahrnehmen. Und je höher schwingender die Seelenenergie ist, umso klarer werden die Formen, all das, was sie wirklich sind, auch erkannt.
So ist es. Und die Bewegungen.
Dann seid ihr den, sagen wir, ich sag mal so, Urformen näher, und die anderen sind noch sehr stark geprägt von dem, oder von den, kann man so sagen, Verunreinigungen, oder?
Ja, das kann man.
Bei Verunreinigung denkt aber jeder an Schmutz, aber das hat nichts damit zu tun. Es geht eigentlich eher um die Verzerrung der eigentlichen energetischen Wahrheit, beispielsweise durch Glaubensmuster, richtig? Der eine nimmt Krishna wahr, der zu ihm spricht, für den anderen ist es Jesus. Für einen ungeprägten Geist einfach nur eine, irgendeine Seele, die mit einem kommuniziert, oder?
Richtig.
Das heißt, in den unteren Ebenen sieht die Seelenenergie zum Beispiel noch den Freund oder Eltern oder Kinder. In der ihr bekannten Form, und am besten sehen sie noch so aus, wie sie zu den letzten Lebzeiten ausgesehen haben. Die gleichen Energien werden aber in den oberen Frequenzbereichen von den Wesen der oberen Frequenzbereiche nicht mehr mit diesen Attributen wahrgenommen, sondern in ihrer Ur-Energetik, also einer reinen Seelenform, welche Form auch immer sie hat.
Du machst es ein bisschen kompliziert in dieser Frage, Liebes. Aber ja, der Ansatz ist richtig. Sie sehen anfangs noch die ursprünglich bekannten Bilder, welche in Ihrem Bewusstsein entstehen, wenn Sie in Resonanz mit der bekannten Seelenenergie kommen. Wenn Sie aber höher schwingen, so erkennen sie auch die ursprüngliche Seelenenergetik. Und nein, diese ist nicht immer rund. Es sind ovale, weite, große, kleinere, sich verwandelnde, immer sprudelnde, sehr flinke und etwas langsamere Energien. Die Vielfalt ist unendlich.
Ja, das verstehe ich. Das heißt, dass es dir zum Beispiel als ein Vertreter der höher schwingenden Bereiche möglich ist, dass du die Seele in einer ihrer Inkarnationserinnerungen wahrnimmst und aber auch gleichzeitig die eigentliche Seele darin erkennst.
Ja, genau so ist es. Ich sehe alles, was sich zeigen mag.
Was ich mich jetzt frage, ist: Wenn man eine Meditation macht und es zeigen sich Bilder von Wesenheiten, die aber verkleidet sind, Gesichter haben, bedeutet das dann, dass man eher in diesen unteren oder mittleren Frequenzbereichen schwingt, weil man nicht nur ihre klare, reine Seelenenergie wahrnimmt, sondern eben auch schon wieder Übersetzungsprozesse Bilder?
Nein. Wenn du inkarniert bist, so übersetzt das Bewusstsein der Seele ausschließlich in Bilder, die sie kennt in dieser Form. Ich möchte damit sagen, dass es Bilder sind, die das Bewusstsein des weltlichen Verständnisses auf dem jeweiligen Planeten kennt. Das ist wichtig und auch richtig, um das Vertrauen in den Kosmos zu stärken. Was bringt es dir, wenn du eine flimmernde Kugel oder ovale Energie wahrnimmst? Es ist doch viel ansprechender für dich als Mensch, der Persönlichkeiten täglich trifft und mit ihnen kommuniziert, dass du in dieser Seele angelegte Erinnerung an eine derartige Form wahrnimmst. Es hilft dir lediglich, dich zu öffnen.
Ja, das verstehe ich. Da kommen wir aber in den Bereich hinein, in dem die Glaubensbilder wieder wichtig werden. Also die Prägung, die die Menschen bekommen. Denn wer jetzt bestimmte Glaubensbilder in sich trägt, von der Kirche oder von anderen Glaubenseinrichtungen übermittelt, der wird doch dann in seinen Meditationen und vielleicht auch im Übergang derartige Bilder sehen, richtig?
Richtig.
Und gehen wir jetzt mal zurück in die Thematik des Übergangs. Wenn also jemand beispielsweise Maria oder Jesus meint wahrzunehmen, verschwindet dann diese Wahrnehmung im Laufe der Momente, im Laufe der Zeit, wenn man das so sagen kann, im Laufe der Ewigkeit, die die Seele dann erlebt?
Ja.
Ach echt?
Echt. Wenn die Seelenkraft in sich ruht und keinerlei Sehnsuchtsbilder in sich trägt, Dann kann es passieren, dass die Bilder sich wandeln, weil die Wahrnehmung sich tatsächlich noch weiter formt. Je mehr Feinstoffliches empfunden wird, umso mehr wandelt die Energie, und durch diese Wandlung verändert sich ihre Wahrnehmung. Wenn aber die Seelenenergie gleich wieder inkarnieren möchte, so bleiben diese Bilder natürlich tief in ihr verankert und wandeln nicht. Es ist, wie immer, eine sehr vielfältige und sehr unterschiedlich individuelle Geschichte. Wichtig ist heute, jetzt und hier, dass ihr versteht, dass diese Wahrnehmungen ausschlaggebend sind für das, was ihr nach dem Übergang erfahrt.
Okay. Aber zurück in den Körper. Ist uns also nicht möglich, die Urenergetik einer Seele wahrzunehmen, solange wir inkarniert sind?
So ist es.
Siehst du, dann würde mich ja jetzt schon wieder physikalisch interessieren, wieso das so ist. Aber du hast sicher keine Antwort, oder?
Nein, du stellst manchmal etwas zu technische Fragen.
Naja, es ist doch interessant. Sicherlich ist das der analytische Geist meines Egos, der das fragt. Aber können die Menschen im meditativen Zustand ihr Bewusstsein auch in so hohe Ebenen bewegen, selbst wenn ihre Energetik nicht so hoch schwingend ist?
Nein, nein, Sylvia Leifheitheit. Es hängt immer miteinander zusammen. Nur die Frequenz der Seele, die euch innewohnt, bestimmt auch den Bewusstseinsgrad. Und dieser wiederum ist entscheidend für die Wahrnehmung der anderen Ebenen. Es ist außerdem auch, unabhängig von diesen Komponenten, eine Frage der Kraft. Schlicht und ergreifend eine Frage der Kraft. Nur wenn eine Seele sehr kraftvoll und stark ist, so kann sie die hoch schwingenden Bereiche auch Zeit ihrer Inkarnation besuchen. Aber meistens verliert ihr in den Körpern Kraft in den Inkarnationsprozessen. Sodass die Wahrnehmungen der oberen Bereiche eher selten sind.
Schade eigentlich, oder?
Ich sehe das wertfrei, Sylvia Leifheit.
Ja, ich weiß, aber es wäre doch schön, wenn alle Menschen die ganze Spanne, die ganze Fülle des Kosmos wahrnehmen könnten, im Körper, in ihrer Inkarnation.
Ja.
Also mir fällt jetzt gerade, glaube ich, keine Frage mehr ein. Möchtest du denn noch etwas dazu sagen?
Nein.
Was ist denn das nächste Kapitel?
Wir untersuchen die Beschaffenheit der weißen Kugeln, wenn sie durch die Bereiche wandeln.
Die weißen Kugeln, wenn sie durch die Bereiche wandeln. Klingt, als würden sie sich verwandeln.
Ja, natürlich. Sie reinigen. Sie nehmen Dinge auf. Und wandeln sie. Das ist eine sehr komplexe Arbeit.
Okay, ich bin gespannt. Danke dir vielmals, liebster Freund und Lehrer. Danke, Liebe.
Danke, liebe Sylvia Leifheitheit.
Liebe.
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