Die Bedeutung der Inkarnation

Sylvia Leifheit channels a being called "Freund der Indianer" to discuss why we incarnate, what suffering teaches us, and how killing affects the soul across lifetimes. They emphasize that love, joy, and laughter are what let souls grow.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Wir sprechen heute zum Thema Leben. Mein lieber Freund, bitte beginne und erzähle uns, was du über das Leben berichten möchtest.
Das Leben ist die kosmisch entwickelte Form, die Erfahrungen zu sammeln, die man ohne Körper nicht erfahren kann. Der Sinn dieser Form ist die Erfahrung des Wissens.
Lieber Freund der Indianer, ich verstehe. Das Leben selbst hat ja auch harte Zeiten, bringt Leid oder besteht aus Leid. Es ist ja nicht immer nur schön zu leben. Ob als Mensch oder als Tier. Man erfährt Ohnmacht, man erfährt Schmerzen. Was ist denn der Sinn dahinter?
Das ist eine sehr schöne Frage, Sylvia Leifheitheit. Wenn ich dir beschreiben darf, wie sinnvoll Leiden ist, dann begreifen die Menschen, dass ihre Reise nicht vollendet ist und alles, alles, alles noch wandelbar ist und liebevoll werden kann.
Dann bitte beschreibe mir, warum gibt es Leid auf der Erde und überhaupt in Körpern?
Das Leiden im Leben ist die Verkörperung, im wahrsten Sinne des Wortes, Eurer fehlerhaften Entscheidungen und abgetrennten Entscheidungen. Das Leiden ist überall dort, wo die Verbindung, die Ihr mit Eurer Seele in den Kosmos lebt, keine starke Wirkung hat. Das Leiden ist so gesehen der Maßstab für Eure Verbindung. Die Menschen, die viel Leid empfinden, sind weit entfernt von der eigentlichen Fülle, die sie in ihrer Seele erfahren könnten. Die Trennung, die Entwicklung des Egos bereiten ihnen diese Empfindungen.
Lieber Freund der Indianer, wir sollten vielleicht unterscheiden. Es gibt ja auch Leiden, die schmerzlich sind. Das wirklich körperliche Leiden ist—
Das habe ich auch gemeint. Beides ist eines. Die geistigen Leiden sind genauso kraftvoll wie die körperlichen Leiden. Das eine beginnt wie das andere in dieser Trennung, die ihr in euch tragt.
Bitte berichte mir, was passiert mit Menschen, die ihr eigenes Leben beenden.
Das ist eine sehr komplexe Sache. Ein Leben ist kosmisch eingeleitet, und wer freien Willens dieses kosmische Gesetz bricht, weiß nicht, welche Erfahrung ihn danach erwartet. Der Austritt aus diesem Leben heißt noch lange nicht das Ende dieser Leiden. Denn wer geistig erkrankt ist, hat diese Erkrankung der Energie weiter in sich. Und da die Seele ausschließlich aus den Erinnerungen der Leben weiter existiert, bleiben diese Empfindungen weiter Teil von ihr, aber dann ohne Körper. Die Menschen, die liebevoll diesen Übergang erschaffen, erleiden keine Schmerzen. Sie erleben, dass sie ihre Energie befreien, verbunden mit dem Kosmos in Liebe, aus ihren engen Formen des Körpers. Das Thema ist relativ komplex. Ich möchte auch nicht zu sehr darüber berichten hier an dieser Stelle. Die Liebe ist der Schlüssel, was immer ihr tut. Nimm dies bitte mit zu dieser Frage.
Okay, ich verstehe. Du musst mir also erklären, nein, du möchtest mir vielleicht also erklären, dass das Leben vom Kosmos eingeleitet wird. Kannst Du dazu bitte ein bisschen mehr berichten?
Das Leben ist die höchste Form der kosmischen Erfahrung, das Euch die Werkzeuge des Körpers schenkt und gleichzeitig, eingebettet in die Resonanzen der anderen Wesen um Euch, also Menschen, diese Werkzeuge einzusetzen lehrt. Dabei könnt Ihr die Seele formen, Doch Ihr könnt auch nur das Ego formen, das liegt letztlich bei Euch Selbst. Dennoch ist das Leben das kostbarste Geschenk, das Euch der Kosmos machen kann, denn er schenkt Euch dabei die Möglichkeit des Wachstums der Seele wie sonst nie. Ohne Körper ist das Wachstum nicht möglich wie in einem Körper, da hier extreme Umstände herrschen. Die Umwelt, die Familie, die eigene Freiheit, die missbraucht werden kann, die Liebe zum Menschen, die vergehen kann. Die Erfahrung der Entfaltung in einem Körper ist wie das Wachsen einer Blume, aber in einer Form. Die Kraft erreicht ein Maß, das den Körper mitformen kann. Die Lehren der Menschen, die vielen Verbote, es gilt diese zu brechen. Die Lüge zu leben, das Erleiden der Ohnmächte, die Ihr miteinander erfahrt, das Brechen dieser wiederum. All dies und so viel mehr ist eine Palette aus vielen, vielen Möglichkeiten, die unbeschreiblich sind und letztlich alle nur dazu dienen, Euch zu helfen, um Euch zu entfalten. Die Schmerzen bedeuten eine Korrektur des Weges, den Ihr bisher gegangen seid. Die Freiheit bedeutet die Entfaltung der Seele. All diese Komponenten sind wie Parameter sehr hilfreich, wenn man diese Reise beginnt. Doch wer entkräftet und lieblos das Leben lebt, verschenkt all diese Chancen und Möglichkeiten.
Es drängt sich mir die Frage auf, was ist mit den Menschen, die morden? Ich weiß, wir haben darüber schon kurz gesprochen, aber ich möchte darauf hinaus, was mit ihnen ist, Wenn sie Tiere morden, rein energetisch?
Dazu haben wir tatsächlich schon etwas gesagt, aber ich tue es gerne noch einmal. Die Menschen, die morden, verstoßen gegen das Gesetz des Kosmos, dass nur der Kosmos selbst das Leben beginnen und beenden darf. Dadurch reichern sie ihre fehlerhaften Taten mit viel Negativität an und müssen dies ein andermal ausgleichen. Letztlich wollen all diese Menschen nur eines: Sie wollen leben. Doch Leben durch Vernichtung von Leben zu erhalten, ist nicht die Lösung.
Ich weiß nicht, ob ich dich schon gefragt habe: Was ist, wenn Krieg ist? In diesem Fall ist doch die lebenserhaltende Tat für einen selber gleichzeitig die Lebensvernichtung des anderen. Was würdest du denn da als Lösung mitgeben?
Das ist Notliebes. Not ist etwas anderes, als aus freiem Willen dosiert Menschen oder Tiere zu ermorden. Das eine hat also mit dem anderen nichts zu tun. Der Mensch also, der Not erleidet und in dieser Not Gefahr besteht, dass er sein Leben verliert, hat alle Erlaubnis des Kosmos, sein Leben zu schützen.
Hm, das bringt mich zum Thema Schutz. Was ist, wenn ein Mensch sagt, er tötet ausschließlich aus Schutz? Vielleicht aus Schutz vor sich selbst, wie auch immer, aus Schutz, dann ist er doch eigentlich geisteskrank, wenn er das tut ohne Berechtigung.
Du sagst es. Der entscheidende Impuls ist nicht die freie Entscheidung, wer wen wann umbringt. Der entscheidende Impuls muss eine Not sein, die keine andere Wahl lässt. Das ist der Unterschied.
Ich verstehe. Gibt es eigentlich eine weiter bestehende Verbindung zwischen dem Menschen, der einen anderen Menschen oder ein anderes Tier umbringt, Das ist eine sehr komplexe Frage.
Wenn ein Mensch einen anderen Menschen umbringt, dann bedeutet dies, dass die Tat ein Ungleichgewicht in seiner Seele hervorruft. Dieses Ungleichgewicht will und muss anders ausgeglichen werden. Oft sind es andere liebevolle oder lebensfördernde Taten in einem anderen Leben. Doch manchmal sind es auch Taten, die in einer anderen Inkarnation dem gleichen Menschen widerfahren. Dann ist das eine bestehende Verbindung, die erst dann wieder gelöst wurde. Auch da kann ich leider keine pauschale Beschreibung geben, doch ist es wichtig, dass ihr wisst, dass die Verursachung von Leiden dieser Art, wenn sie lebensbedrohlich wirkt, eine Verbindung entstehen lässt., die durchaus auch noch lange bestehen wird. Daher ist das Morden nicht nur eine Trennung von diesem Menschen oder dem Tier, es ist gleichzeitig auch eine Intensivierung der Verbindung zwischen den beiden.
Wow, das heißt, es ist nur eine körperliche Trennung und gleichzeitig eine feinstoffliche Intensivierung der Verbindung.
Das hast du schön gesagt.
Wow. Ich fasse zusammen: In der Not ist es nicht wirklich der freie Wille, sondern die Gefahr. Oder der Schutz, die einen anders leben vernichten lassen oder vernichten können. Und einfach mal so töten ist eine Ausgeburt von Geisteskrankheit und hat letztlich schwere Folgen für die Seele und ihre weitere Entwicklung.
So ist es.
Möchtest du noch etwas zum Leben berichten?
Die lebensfördernden, aus Liebe entstehenden Impulse sind Impulse der Seele. Alles, was ihr in euch tragt, was Liebe empfindet, wirkt letztlich lebensfördernd. Denn wie das Wasser der Blumen ist die Liebe das Wasser der Seelen.
Mm, das hast du aber schön gesagt. Mich würde interessieren, weil wir gerade beim Thema Leben sind und dabei, dass der Kosmos beschließt, wann ein Leben beginnt und wann nicht. Wir haben zurzeit den Umstand auf dem Planeten, dass es so viele Menschen gibt wie noch nie zuvor. Hat das einen bestimmten Grund, dass der Kosmos erlaubt, dass jetzt zu dieser Zeit so viele Menschen auf diesem Planeten leben, oder ist das eine ganz natürliche Entwicklung?
Es ist eine ganz natürliche Entwicklung, die der Entfaltung der Seele entspricht. Wenn Menschen freie Entscheidungen treffen, die Leben fördern, dann beginnen viele Leben. Wenn also viele Menschen diese freie Entscheidung treffen, dann gibt es eben mehr Leben als vorher. Hm.
Aber woher kommen diese ganzen Seelen? Sind sie alle in der Ersten Welt, in der Zwischenwelt, warten darauf, dass sie inkarnieren können? Oder anders gefragt: Wo waren diese Seelen vorher, als es nicht so viele Körper gab?
Das ist wieder eine sehr komplexe Frage, Sylvia Leifheitheit. Ich weiß nicht, ob wir sie hier beantworten sollten. Wichtig ist dabei nur, dass die Leben alle verbunden miteinander eine Kraft bilden, die die kosmische Erlaubnis haben. Woher diese Seelen kommen und warum es diese Anzahl hat in eurer Zeit, ist ein ganz anderes Thema. Und wenn du mich fragst, relativ unwichtig.
Okay. Vielleicht werde ich es noch ein andermal streifen, aber es lag irgendwie gerade auf der Hand. Ich habe nämlich einmal einen Menschen getroffen, der mir gesagt hat, dass jetzt so viele Menschen auf der Erde sind, weil jetzt so viele— nein, so eine spannende Zeit ist, in der die Menschen bestimmte Werkzeuge und eine bestimmte Geschwindigkeit erfahren dürfen.
Dieser Mensch hatte recht, aber auch nicht recht. Es ist nicht die Tatsache, dass hier die Werkzeuge so sind, wie sie sind. Es ist die Resonanz des freien Willens, die dieses Leben vollbringt. Nicht mehr und nicht weniger. Daher ist es einerseits richtig, dass diese vielen Seelen diese Chance nutzen wollen. Doch andererseits ist es falsch, dass es beschlossen wurde von den Seelen. Es ist die freie Entscheidung der Menschen gewesen, so viele Körper zu erschaffen. Mehr nicht.
Möchtest Du noch etwas zu dem Thema sagen?
Nein.
Haben wir schon alles?
Das Wichtigste ist festgehalten. Die Liebe ist der Schlüssel. Die Freude ist der Pfad. Das Lachen ist das Werkzeug. Das alles sind die Lebensziele einer Seele.
Was wäre denn unser nächstes Thema?
Die Reise der Seele.
Okay, dann werden wir über die Reise der Seele sprechen. Das wird sicher ein komplexes Thema. Ich freue mich drauf.
Danke dir, liebe Danke, Sylvia— Liebe!
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