Die Fülle

Sylvia Leifheit channels a spiritual entity called "Friend of the Indians" to discuss abundance as a permanent cosmic state. Scarcity, the entity says, comes only from inner perception clouded by fear and societal expectations. Restoring inner clarity through meditation and conscious intention lets you experience cosmic fullness even in material hardship.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Lieber Freund der Indianer, bitte sprich zum Thema Fülle, der Erfahrung der Fülle.
Eine erste kleine Einführung in die kosmischen Gesetze habt ihr nun erfahren. Die Wahrnehmung und ihre individuelle Art, durch die Verunreinigung geführt, ist euch mittlerweile ein Begriff. Und ihr habt ein Gefühl dafür, wie sehr die Wahrnehmung an das Leben und all eure Eindrücke gebunden ist. Die Wahrheit einer eingeweihten Seele ist, dass sie erkannt hat, dass alles immer war und immer ist, was Menschen vermissen und im Mangel erfahren. Das bedeutet, dass keine Kraft des Kosmos einen Zustand erschafft, in dem etwas nicht existiert. Lediglich die eigene Wahrnehmung lässt es euch nicht fühlen und nicht wahrnehmen. Das bedeutet: Fülle ist ein Element des Kosmos, das immer da wirkt und besteht und niemals weniger ist oder mehr. Die Fülle ist alle Kraft und alle Liebe, die die kosmische Quelle weitergibt. Alles, was ihr erlebt und kennt als Materie, alles, was ihr kreiert, alles, was einmal war, alles, was noch sein wird, alles, was ihr noch nicht kennt, alles, was ist, ist aus dem liebevollen Impuls und der unendlichen Kraft der Quelle entstanden und tut dies weiter. Das bedeutet: Dass es keinen Moment des Seins gibt, in dem die Fülle nicht existiert. Sie ist immer. Aber, und das ist der entscheidende Punkt, die Seelen verlieren die Reinheit. Und dadurch verwandelt sich ihre Wahrnehmung und aus einem Gefühl der Fülle und der Liebe allen Seins verwandeln sie ihre Kraft in eine Wahrnehmung des Mangels und der Lieblosigkeit. Dieser Prozess ist ausschließlich ein innerer Prozess, der keineswegs äußerlich und vom Kosmos initiiert wird, doch er geschieht ausschließlich in Euch, aus Euch heraus. Dazu möchte ich Euch ein Bild aus Eurer Zeit beschreiben. Wer als Kind die Welt erfahren hat, der weiß, wie bunt und liebevoll Momente sein können. Die bunten Bilder damals in den Kinderbüchern, die bunten Bilder an den Wänden der Kindergärten, wie ihr es nennt. Die bunte Wahrnehmung an Geschmäckern, dann wenn ihr gegessen habt. Die Süße, die fantastisch schmeckte. Das Salzige, das anders war und doch auch lecker. Die Welt war ein Blumenmeer, und Ihr habt in diesem die Momente der Liebe erfahren, die eine Seele kennt. Dann begann die Zeit der Schule und mit ihr die ersten Prüfungen, die Ihr als Kind erledigen musstet, und mit dieser Zeit wurde das Lachen weniger. Die Liebe hatte weniger Platz und weniger Zeit, um empfunden zu werden. Da die Ablenkung des Geistes in menschlichen Lernaufgaben unendlich wirkte. Dann wurden die Bilder farbloser, die Formen liebloser und das Essen weniger geschmackvoll. Dann war die Zeit der Lehren der Menschengesetze und ihrer Informationen das, was euer Leben bestimmte. Doch alle Bilder, Blumenfelder und Geschmäcker aus der Kindheit waren immer noch da. Waren immer noch Teil des ganzen Kosmos. Die eigene Wahrnehmung war es, die sich verwandelt hat, und nicht das Außen. Schaut heute in einen Kindergarten oder betrachtet in Stille die staunenden Kinderaugen, wenn sie die Welt entdecken, und versucht euch zu erinnern, wie farbenfroh und bunt, liebevoll und lichtvoll das Leben war, Mal mehr, mal weniger. Doch ihr alle kennt dazu wenigstens einen einzigen Moment. Damit möchte ich sagen, dass mir bewusst ist, dass nicht alle eine liebevolle und lichtvolle Kindheit hatten. Doch sie hatten wenigstens einige kleine Momente, in denen ihre Wahrnehmung diese Fülle wahrnahm.
Das habe ich verstanden. Danke für das schöne Bild. Aber was geben wir den Menschen nun mit auf den Weg? Reicht die Erinnerung, mit den Augen eines Kindes die Welt zu betrachten? Das ist nicht so leicht, wenn man unter Druck steht und jeden Tag für das Überleben sorgen muss. Was möchtest du ihnen mit auf den Weg geben?
Die Art und Weise, wie ihr das Leben belebt und betrachtet, ist keine Liebe. Die Art und Weise, wie ihr das Leben lebt, ist Kälte und Frust, Lieblosigkeit und Mangel. Mehr und mehr haben wollen, mehr und mehr besitzen wollen, mehr und mehr eintauchen wollen in die Gesetze der Menschen, anstatt die Gesetze des Kosmos zu leben. Das mag hart klingen, liebe Menschen, die ihr das lest, doch es ist leider wirklich so. Wer wirklich weit eintauchen möchte in die Formen des Kosmos, der muss seine Fülle leben und darf in keiner Sekunde, oder besser, in keinem Moment die Fülle suchen.
Aber es gibt viele Menschen, die liebevoll und herzlich sind. Ist es nicht ein bisschen krass, wenn man das so überzeugend zeichnet?
Das sage ich deshalb, weil ich die Masse der Menschen erreichen möchte, die tatsächlich glaubt, dass das liebevolle Miteinander Fülle bedeutet. Ich möchte Eure Wahrnehmung dahingehend lenken, dass viele der Menschen, die liebevoll miteinander umgehen, dennoch Mangel in sich empfinden. Verstehst Du die Komplexität und meine Differenzierung?
Ja, ich verstehe. Du willst sagen, dass ein liebevoller Umgang nicht gleichzeitig bedeutet, dass der Mensch Fülle in sich trägt.
Das ist es, Liebes, genau das ist es, was ich meine. Die Menschen müssen differenzierter und genauer betrachten, wer sie sind. Die Liebe zueinander ist gut und wichtig, doch ist es lange nicht das Zeichen dafür, dass Fülle und Wahrheit euer Leben bestimmen. Diese Wahrnehmung ist etwas, das ihr nur in euch und mit euch leben könnt. Etwas, das niemand euch lehren kann, außer ihr euch selbst. Daher bitte ich, die Aufmerksamkeit weg von den äußeren Umständen und Taten zu lenken und in die innere Betrachtung eurer Wahrnehmung zu gehen. Die unbewusste Wahrnehmung, die vielleicht doch noch dies und jenes braucht, um die Erfahrung des Mangels in eine Erfahrung der Fülle zu wandeln. Du weißt, wie schnell es gehen kann, einen Moment des Mangels in einen Moment der Fülle zu wandeln. Das geschieht ausschließlich in Euch. Doch wo ist der Schlüssel in diese Wahrnehmung?
Ja, die Frage stelle ich dir, lieber Freund der Indianer. Wie kann ein Mensch von einer Sekunde aus der Erfahrung des Mangels in die Erfahrung der Fülle treten?
Die Frage kannst du beantworten, Sylvia.
Nein, es ist dein Buch. Bitte, du kannst es außerdem viel besser.
Die Wahrnehmung, liebe Menschen, ist euer Schlüssel. Die Wahrnehmung. Verunreinigt ihr in eurer Wahrnehmung, dann nehmt ihr den Mangel wahr. Die Wahrnehmung ist also tief in euch verankert und direkt verbunden mit eurer Reinheit. Die Reinheit ist also der Schlüssel. Bitte, Arbeitet daran, dass ihr in Reinheit und Kraft weiter wandelt, was euch zurückhält. Weiter überwindet, was euch zurückhält. Weiter überwindet, was euch Angst bereitet. Alles, was euch bremst, muss überwunden werden. Doch gleichzeitig soll die Liebe in euch wachsen. Dieser Pfad wird euch den richtigen Weg bereiten. Doch ist die Überwindung all dieser Dinge die Essenz der Wahrnehmung der Fülle. Denn nur wer Angst, Zweifel, Kraftlosigkeit und Lieblosigkeit, Respektlosigkeit und so vieles mehr an negativen Gefühlen wahrnimmt, erfährt den Mangel. Nur diese Art der Wahrnehmung ist es, die aus der Fülle, die der Kosmos dauerhaft darstellt und dauerhaft für euch anbietet, plötzlich Mangel empfinden lässt. Achtet bitte auf eure Gedanken und auf eure Wahrnehmung. Dann, wenn ihr der Meinung seid, dies oder jenes reicht immer noch nicht, dies oder jenes ist immer noch nicht gut genug, dies oder jenes braucht immer noch mehr und mehr und mehr, oder die haben immer noch mehr als ihr, die oder diejenige bewirken mehr als ihr, die oder derjenige werden mehr beachtet und all diese Beispiele. Alles, was euch Mangel empfinden lässt, ist ein Hinweis auf Verunreinigung.
Also, also haben wir wieder einmal mehr gelernt, dass es an der Reinheit des Geistes und der Seele liegt, damit die Wahrnehmung eines Mangelgefühls gewandelt werden kann in die Wahrnehmung der Fülle hinein, die immer da ist. Aber es gibt Menschen, die sehen diese Fülle nicht, auch wenn man sie wieder und wieder darauf hinweist.
Wandelnde Energie braucht Zeit, viel Zeit. Wenn du beispielsweise derartige Gespräche unternimmst, um die Menschen bewusster zu machen, dann beginnt für diese ein langer Weg. Die Art und Weise, wie ernsthaft die Menschen diesen Weg dann gehen, bestimmt ihre Geschwindigkeit. Doch letztlich ist die Zeit nur ein Traum. Eine liebevolle Chance, die Werkzeuge dieser Möglichkeiten zu nutzen, um in ihr zu wandeln. Diejenigen, die schneller wandeln, können das Risiko verringern, einige weitere Erfahrungen der Verunreinigung zu machen. Diejenigen, die langsam wandeln, wandeln über viele Leben hinweg, das Risiko und die Gefahr der Verunreinigung immer mit sich tragend als potenzielle Möglichkeit. Doch letztlich ist beides ohne Wertung. Das möchte ich euch mitgeben auf eurem Weg: Keine Eile, keine Hast, doch konzentriertes und diszipliniertes Reinigen ist es, was ich euch mit auf den Weg geben möchte.
Das habe ich verstanden. Du möchtest dazu aufrufen, dass jeder seine Geschwindigkeit findet und nicht eine Geschwindigkeit lebt, die von außen wirkt oder von einem anderen Menschen bewirkt werden soll.
Das ist richtig. Die allgemeine Formel in diesem Fall heißt: Finde und lebe deinen Weg. Finde und lebe deinen Weg. Und frage nicht die anderen.
Auch wenn wir keine Wertung machen möchten, so muss ich dennoch das andere Extrem benennen. Wenn Menschen allem Materiellen völlig entsagen, wie zum Beispiel Diogenes, der in der Tonne gelebt hat, ist das dann ein richtiger Weg oder ist dieser dann auch wieder zu extrem gelebt?
Das ist wirklich schwer zu beantworten, Liebes. Jede Seele empfindet anders. Und jede Geschichte hat andere Erinnerungen und andere Erfahrungen in sich. Daher ist es nicht möglich für mich zu sagen, ob Diogenes in seiner Tonne glücklich war und den falschen oder richtigen Weg ging. Am Ende müsst ihr selbst den richtigen Weg finden. Dann geht man euch auch aus der Sonne. Das Einzige, was ich euch übermitteln möchte, ist, dass ihr bitte vertraut, dass die Fülle immer um euch ist. Es gibt keinen Zustand des Mangels im Kosmos. Diesen Zustand erfahrt ihr nur in euch selbst.
Aber Freunde, Indianer, es gibt Menschen, die hungern, andere frieren, wieder andere haben kein Dach über dem Kopf und andere finden keine Arbeit. Oder wünschen sich Kinder und bekommen keine. All diese Dinge erschaffen ein Gefühl von Mangel, ohne dies erzwungen zu haben. So ist das Leben nun mal. Was geben wir denn diesen Menschen mit auf den Weg?
Den Menschen, die existenziellen Mangel empfinden oder die Vorstellung einer Familie haben, die nicht Realität wird, weil beispielsweise der Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann, diesen Menschen Aber vor allem den Menschen, die körperlich Mangel erfahren in Form von Hunger und anderen Leiden, diesen Menschen möchte ich vermitteln, dass ihr bitte versucht, Fülle anders wahrzunehmen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diejenigen, die keine Wärme aus dem Umfeld empfinden, also auch diejenigen, die kein Dach über dem Kopf haben um deine Worte aufzugreifen. Diese Menschen sollten versuchen, dass sie Hilfe finden und um diese liebevoll bitten. Aber auch sollten sie den Kosmos als ihre Heimat erfahren.
Du möchtest die Menschen also aufrufen, dass sie kosmische Weite empfinden und sich dieser Wahrnehmung öffnen. Das Himmelszelt also als eigentliche Heimat erkennen, anstelle ein irdisches Dach Beispielsweise.
Genau. Ich verstehe, was du meinst, wenn du darauf lenken möchtest, dass ein Dach auch Schutz bedeutet. Das ist der Punkt, an dem ich empfehle, dass ihr um Hilfe bittet, um diesen Schutz vor der Natur und ihren Einflüssen zu finden. Doch ich möchte darauf hinweisen, dass ihr die Fülle dennoch trotz derartiger Umstände auch in euch erfahren könnt. Über die Erkenntnis, dass der Kosmos eure Heimat ist und dass das kosmische Himmelszelt immer da ist und immer Fülle der Liebe für euch bereitstellt. Daher bitte, bitte erlaube mir, diese Information zu vermitteln: Die Fülle, die ihr finden möchtet in den materiellen Umständen, könnt ihr auch in der inneren Wahrnehmung formen. Die äußeren Umstände wirken und verunreinigen unter Umständen nur euren Geist. Daher bitte, lasst euch von den kalten oder lieblosen Umständen, die euch umgeben, nicht zu sehr ablenken. Es ist vor allem eine Frage der Ablenkung. Kostet die Ablenkung zu viel Kraft, so fallt ihr aus der Wahrnehmung der Fülle und beginnt einen Teufelskreis, indem ihr Mangel, Mangel und nochmals Mangel empfindet.
Aber ich möchte darauf hinweisen, dass es auch Menschen gibt, die körperlichen Mangel erleiden in Form von Missbildungen. Was rätst du denn diesen? Beispielsweise ein Blinder empfindet natürlich nicht das Sehen, also das Nichtsehen, als Mangel dauerhaft in seiner Wahrnehmung. Oder dass jemandem ein Bein fehlt, der aber so gerne rennen möchte. Er wird dies immer als Mangel wahrnehmen.
Das ist alles das Gleiche. Die Wahrnehmung eures Lebens beginnt nicht aus euren Körperlichkeiten heraus. Sie ist in eurer Seele. Wenn ihr also die Seele sprechen lasst, dann werdet ihr eine ganz andere Wahrnehmung empfinden, als euer Körper dies vermittelt.
Du meinst also, selbst wenn man körperliche Blockaden hat, sollte man der Seele lauschen? Aber wenn jetzt die die Seele Freude erleben will und der Mensch diese Freude im Springen, Hüpfen oder schnellen Bewegen glaubt zu finden, er jedoch an einen Rollstuhl gefesselt ist, was sagen wir denn diesen Menschen?
Das ist eine wunderbare Frage, Sylvia Leifheitheit. Ich bedanke mich sehr dafür. Denn ich brauche deine Fragen, um die richtigen und passenden Antworten zu finden. Sonst habt ihr eine Masse an Informationsdurcheinander. Deine Fragen kanalisieren diese Masse des Kosmos in Formen, die ihr verstehen könnt.
Dankeschön.
Also, die Menschen, die ihre innere Seelenwahrheit finden und diese leben wollen, aber dies aufgrund körperlicher Blockaden nicht können, diesen Menschen möchte ich vermitteln, dass ihre Seele flexibel ist und dass ihr Seelenwunsch formbar ist. Ihr seid die Kraft, die Ihr seid. Doch Ihr könnt immer auch Eure Seelenkraft formen. Daher bitte, übermittle den Menschen, dass sie beginnen sollten, in einem derartigen Fall der Blockade durch körperliche Umstände, die seelische Bestimmung und ihre Formung in der Materie anders zu kanalisieren. Dazu habe ich ein Beispiel: Derartige Menschen, die zum Beispiel gerne tanzen möchten oder sich bewegen möchten, aber dies nicht können, diesen Menschen würde ich vielleicht empfehlen, dass sie Musik lauschen in Konzerten oder anderen Aktivitäten, die es ermöglichen, dass sie wenigstens die Musik eindrucksvoll erfahren. Das Gefühl, das die Musik übermittelt und vermittelt, ist Freude. Diese Freude können sie dennoch in ihre Seele lassen. Diese Form der Erfahrung kann dann weitere Impulse aus der Seele herauswachsen lassen. Vielleicht will ein solcher Mensch Verwirklichung finden, indem er ein Instrument lernt. Oder er will malen. Dann kann er die Organe oder Funktionen seines Körpers, die sich bewegen lassen, nutzen, um die Bewegung, die er im Tanzen suchte, zu leben. Die Essenz meiner Botschaft und meiner Intention ist, dass Ihr bitte nicht verzweifelt, weil alle Möglichkeiten, die Ihr glaubtet, dass Ihr sie braucht zur Verwirklichung Eurer Kraft, blockiert sind. Sondern dass Ihr beginnt, die Flexibilität und die Wandelbarkeit Eurer Seele zu erkennen. Das ist wichtig. Nicht das Leben ist vorbei, Weil ihr glaubt, dass die Möglichkeiten vorbei sind. Die Fülle der Möglichkeiten ist so groß, dass ihr nur die Augen öffnen müsst und die Seele lauschen lasst, was sie dann als andere Möglichkeit lebt. Verstehst du, was ich sagen möchte?
Ja, lieber Freund der Indianer, das hast du ganz toll erklärt.
Die Liebe des Kosmos ist immer da. Die Möglichkeiten des Kosmos sind unendlich. Daher bitte, bitte, bitte lasst euch niemals von der Kraft und den Umständen, die euch scheinbar blockieren, festhalten. Die Seele will bewegen. Das kann sie auch, wenn der Körper sich nicht bewegt.
Das kann ich verstehen. Ich empfinde beispielsweise Meditieren als einen seelisch sehr aktiven und bewegungsreichen Ablauf, obwohl ich den Körper dabei nicht bewege. Derartiges meinst du sicher, wenn du von der seelischen Bewegung redest, richtig?
Genau das meine ich.
Aber was machen wir nun mit den Menschen, die dauerhaft so abgelenkt sind, dass sie nicht einmal einen Moment der Ruhe finden, um eben ihrer Seele zu lauschen?
Das Werkzeug, das euch aus der Spirale der Ablenkung führt, ist eure Absicht. Beginnt eure Absicht zu lenken in die Seele. Lauscht nach innen, nicht nach außen. Lauscht dort, wo ihr bisher nur Stille hörtet und glaubtet, nichts zu fühlen. Lauscht der Form, die euch fortführt von dem Zustand, in dem ihr jetzt verweilt. Die Frage ist nicht, wie die Menschen die Fülle finden. Die Frage ist, was wann. Die Menschen haben alles immer mit sich. Alles. Ich kann keine einzige Form im Kosmos finden, die keine Werkzeuge in sich trägt, um die Fülle zu erfahren. Die einzige Aufgabe, die ihr habt, ist, dass ihr in euch lauscht.
Das habe ich verstanden. Danke. Danke für die intensiven Worte. Gibt es denn irgendwelche Tageszeiten, an denen man der Seele leichter lauschen kann. Ich meine, magst du ihnen da vielleicht etwas Praktisches mitgeben?
Sylvia?
Ja?
Das kann ich nicht. Es ist schwer zu beantworten, denn jeder lebt ein anderes Leben. Manche haben morgens die meiste Kraft und Stille, um der Seele zu lauschen, andere finden dies erst nachts, wieder andere mittags. Ich kann dazu keine allgemeine Antwort geben, außer die: dass ihr diesen Raum selbst erschaffen müsst. Kein Moment dazu kommt von alleine. Es ist nur möglich, ihn zu finden, wenn ihr ihn kreiert. Daher braucht ihr den Entschluss, die Absicht. Das ist also eine Frage eurer Terminierung, wie du sagen würdest.
Aber was ist, wenn man Kinder hat, die alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Was redest du denn Beispiel? Zwei solchen Menschen?
Eine schwere Frage, aber diesen Menschen rate ich, dass sie nachts, wenn die Kinder schlafen, derartige Momente des Lauschens in die Seele finden. Die Fülle ist immer da, liebe Menschen, ihr müsst sie nur fühlen.
Das hast du schön gesagt. Also kann man sagen, wenn das Empfinden von Mangel nur ein Indiz für Verunreinigung ist, dann sollten sie reinigen, und dann kommt auch die Wahrnehmung der Fülle Wieder richtig, richtig.
Derartige Indizien zeigen euch, wann ihr energetisch fallt. Dies ist der Moment, in dem ihr beschließen solltet, wieder einen Moment der Innenschau zu tun und die Kraft wiederzufinden, die euch die Fülle wieder wahrnehmen lässt. Die Erfahrung der Fülle ist wie eine Blume, die erst, wenn ihr die Blüte voll ausgebreitet dasteht, die volle Kraft dieser Fülle erfahren kann. Ist die Blüte geschlossen, dann fühlt es sich falsch, unerkannt, lieblos, kalt und unendlich kraftlos an. Darum breitet die Blüte aus, fühlt die Kraft des Kosmos in euch, und plötzlich ist alle Fülle fühlbar. Die Form, die ihr dazu braucht, ist letztlich nur das Weiten eurer Seele heraus aus der Enge der Menschengesetze und Formen.
Das habe ich verstanden. Das Bild mit der Blume hast du schön beschrieben. Das ist, als würde die Blüte im geschlossenen Zustand keine Sonne bekommen, und kaum breitet sie die Blüte aus, bekommt sie die lebensnotwendige Kraft der Sonne. In unserem Fall also aus der Quelle und dem Kosmos.
Genau das ist es, was ich meine.
Möchtest Du den Menschen zur Fülle noch etwas sagen?
Ja.
Was denn?
Dass Ihr niemals alleine seid. Ihr habt immer eine Heerschar an Begleitern um Euch. Das ist ganz einfach deshalb so, weil die Fülle des Kosmos immer um Euch ist. Ihr seid umgeben von einer unendlichen Zahl an Energien, die alle im Kosmos gleichzeitig existieren. Wirken, agieren und sind. Alle Energien wirken immer. Und wenn ihr glaubt, dass die Wahrnehmung eurer Sinne in diesem Körper alles ist, was eure Wahrnehmung bestimmt, und der Kosmos außerhalb dieser Körperform nicht existiert, oder sagen wir mal, nicht elementar fühlbar ist, dann täuscht ihr euch gewaltig. Denn gerade diese Überwindung der körperlichen Sinne bedeutet den Beginn einer Wahrnehmung voller noch tausendfacher mehr Sinne.
Das ist doch auch Zweck und Sinn der ganzen Inkarnation, oder? In die Form der Menschenkörper zu gehen, um über den Körper die körperlichen Sinne zu erfahren und über die individuelle Wahrnehmung im Körper letztlich zu erkennen, dass dies nur eine Illusion ist. Um letztlich über diese illusionierten Gesetze, nein, über diese illusionierte Grenze den eigentlichen Kosmos wieder wahrzunehmen, oder?
Das war etwas kompliziert, Liebes, aber ich weiß, was du meinst.
Ja, sag, ich sag doch, du kannst das besser.
Die menschliche Wahrnehmung, liebe Leser dieser Zeilen, ist nicht nur begrenzt auf die Sinne,, die euch eure Körper schenken. Bitte beginnt die Reise in den Kosmos und erforscht die Vielfalt der Wahrnehmungen, die ihr bekommt, wenn ihr diese körperlichen Sinne überwindet. Dann beginnt ihr, die Sinne eurer Seele, so würde ich es jetzt einmal bezeichnen, dazu zu nutzen, die Vielfalt des Kosmos wahrzunehmen und Das schenkt euch Fülle.
Das habe ich verstanden. Möchtest du denn noch etwas dazu sagen?
Das war die Essenz, Liebes.
Und über was möchtest du als Nächstes referieren?
Du bereist doch viele Orte eures Planeten.
Joa.
Ich möchte darüber berichten, dass jeder Ort eine andere Qualität der Energetik der Erde mit sich bringt und Ihr lernen könnt, diese Energetik für Euch zu nutzen.
Das ist aber sehr komplex, Du kannst ja nicht alle Orte der Erde katalogisieren.
Nein, Sylvia Leifheit, das möchte ich auch gar nicht. Ich möchte das Bewusstsein der Menschen dahin lenken, dass die Menschen dies beginnen wahrzunehmen und ihre Werkzeuge nutzen, um die jeweilige Örtlichkeit und ihre Energetik für sich und ihre seelische Entwicklung zu nutzen.
Ach, da freue ich mich drauf! Wie nennen wir das Kapitel dann?
Ich denke, wir nennen es Reisen.
Super, dann bin ich sehr gespannt.
Danke, Liebe. Danke, Liebe.
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