Dr. Valdivino's Weg vom Richter zum Heiler

In dieser deutschsprachigen Podcast‑Folge der Reihe „Gespräche mit dem Universum“ kanalisiert Sylvia Leifheit die Stimme einer geistigen Entität, die sich selbst Dr. Valdivino nennt. Der Dialog enthüllt Dr. Valdivinos angebliche frühere Existenz als Strafrichter, seine wachsende Unzufriedenheit mit den starren Regeln der Justiz und seinen anschließenden Austritt in ein spirituelles Leben. Durch Gebet und eine Vision der Jungfrau Maria wird er zu einer Pilgerreise zu Marienstätten geführt, wo er erste Erkenntnisse über die Verbundenheit aller Menschen gewinnt. Im weiteren Verlauf schildert er fünf zentrale spirituelle Einsichten: (1) die nie‑wirkliche Einsamkeit, (2) die Notwendigkeit der Seelenreinigung, (3) die Unsterblichkeit der Seele, (4) die heilende Kraft der Liebe, (5) das bedingungslose Geben von Liebe. Er berichtet von seiner Arbeit als Geist, der über ein Medium in Abadiânia (Brasilien) zu Menschen spricht, von „Operationen“ – energetischen Eingriffen, die mit einer speziellen Zange und weißen Kugeln durchgeführt werden, um blockierte Seelenenergie zu lösen. Dr. Valdivino äußert kritische, aber zugleich hoffnungsvolle Ansichten zur Institution Kirche, betont die Bedeutung von Vertrauen jenseits formaler Strukturen und empfiehlt Stille als Schlüssel zur inneren Liebe. Abschließend gibt er den Hörern praktische Botschaften: Vertrauen in die eigene innere Liebe, das Suchen von Stille überall und die Unterscheidung zwischen echter Heilungssuche und bloßem Wunsch nach Aufmerksamkeit.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. In der nächsten Folge kontaktiere ich Dr. Valdivino. Und im Buch findet ihr zu jeder Wesenheit ein klein bisschen Infos noch zusätzlich, die ich zusammengesammelt habe. Die lesen wir jetzt— nicht alle— aber zu Dr. Valdivino lese ich, dass das Medium vor Ort in Abadschanja meint, dass er wusste, erfahren hat, dass dieser Dr. Valdivino in seinem vorherigen Leben ein Strafrichter war. Schauen wir doch mal, ob wir dazu ein paar Infos bekommen. Also, lasst uns beginnen: Es ist mir eine sehr große Freude und Ehre, als Nächstes die Wesenheit zu rufen, die sich unter dem Namen Dr. Valdivino Vino den Menschen zeigt. Dr. Valdi Vino, deine Energie spürt sich unglaublich weich an und mir treibt es, um ehrlich zu sein, die Tränen in die Augen. Wieso ist das so?
Die Energie, die ich bin, fühlt sich für dich wie Liebe an. Ich liebe sehr stark. Es erlaubt mir, die Menschen in ihrer Verzweiflung besser zu verstehen. Eine Wahrnehmung, die ich bereits in meinem Leben lebte.
Aber Dr. Valdivino, ich habe gelesen, du warst Richter. Ist das richtig?
Eine Zeit lang, aber nicht lange. Die Regeln der Politik und Justiz habe ich nicht lange vertreten können. Sehr viele Fälle damals musste ich anders entscheiden, als ich fühlte.
Wow. Dann lass uns doch bitte mal in deine Geschichte hineinschauen. Fang an, wo du möchtest, und bitte erzähle einfach.
Ich bin als Kind in verschiedene Länder gereist, da meine Eltern die politischen Verbindungen pflegen mussten. Ich war immer bei ihnen. Die einsame Zeit, wenn sie wieder einmal verreist waren und ich nicht mitkonnte, war mir aber die liebste.
Also warst du gern alleine, richtig?
Das kann man so nicht sagen. Ich war gerne ungestört. Und in Ruhe, nicht auf Reisen. Doch ich musste auch viel reisen.
Und wie ging es dann weiter in deinem Leben?
Meine Eltern vermittelten mir, dass ich Richter werden sollte. Doch ich selbst wollte es nie. Es war die Form der Zeit, die Richter brauchte.
Hattest du eine besondere Wahrnehmung von Feinstofflichkeit vielleicht? Oder kannst du dich irgendwie an irgendwie Derartiges erinnern?
Nein.
Also spürtest du eine immer größer werdende Divergenz zwischen den Regeln der Menschenwelt und deiner Intuition, richtig? Ja.
Die Regeln waren mir alle viel zu starr und nicht auf die Verbindung der Menschen untereinander ausgerichtet. Wir urteilten über die Menschen wie über Vieh beim Viehhandel.
Und wie ging es dann weiter? Was hast du getan?
Diese Form der Wertung konnte und wollte ich nicht mehr leben und brauchte eine neue Form. Deshalb begann ich, die Verbindung in diese Bereiche zu lösen und machte mich auf den Weg in die Freiheit.
Wohin bist du denn gegangen?
Die erste Station war eine Kirche.
Aha. Was hast du dort erfahren?
Dort habe ich angefangen zu beten, dass ich eine Führung bekomme. Die mir den Weg zeigt, um in die Befreiung meiner Seele zu finden. Dabei hat sich mir die Jungfrau Maria gezeigt und mir gesagt, was ich zu tun habe.
Wie hast du sie wahrgenommen?
Ich habe sie gehört.
Und woher wusstest du, dass sie es ist?
Eine Stimme in mir sagte mir, dass sie es ist.
Hast du sie denn in deinem Leben dann immer wieder mal gehört?
Selten.
Aber was genau hatte sie dir damals gesagt?
Dass ich mich auf den Weg machen soll in die Kraft der Marienplätze der Welt. Denn dadurch werde ich die Menschen treffen und die Heilung erfahren, die ich suche. Das machte ich und begann meine Reise durch die Welt.
Spannend, das ist toll! Gab es ein Erlebnis, das dich dabei sehr berührt hat?
Dieses Erlebnis war sehr berührend.
Dann bist du viel gereist, und wie ging dein Leben denn dann weiter?
Ich bin weit gereist, um die Antworten in mir zu finden, und ich habe sie gefunden.
Möchtest du mir davon berichten, was die Antworten waren?
Gerne.
Bitte erzähle mir von deinen Erkenntnissen.
Die erste Erkenntnis, die ich machte, war, dass ich nicht allein bin, auch wenn ich allein war. Das erleichterte mir das viele Reisen.
Und wie bist du zu dieser Erkenntnis gekommen?
Ich verstand, dass die Welten ineinander bestehen und dass wir alle miteinander verbunden sind. Als ich in einer Meditation die Vision erfuhr, dass ich Teil der Energie, die Maria ist, war.
Und wie hast du das verstanden in der Meditation?
Ich habe verstanden, wie die Energie von ihr in der Welt wirkt. Es ist die Energie der Weiblichkeit. Und ich begann, diese Kraft zu spüren.
Und hast du auch noch andere Energien wahrgenommen oder nur die von Maria?
Das war für mich nicht wichtig.
Was war denn deine nächste Erkenntnis?
Die nächste Erkenntnis war, dass ich noch verunreinigt bin und die Reinigung in mir bald beginnen sollte.
Wie hast du das denn erkannt?
Eine Vision, in der ich die Seele als Energie wahrnahm, die verunreinigt war.
Kannst du mir ein kurzes Beispiel geben, wie sich diese Verunreinigung denn letzten Endes dir gezeigt hat?
Die Seele hatte keine Farbe, doch nahm ich ihre Energie als blau wahr. Und in diesem Blau waren wiederum dunkle Flecken. Diese wollte ich beseitigen.
Und hast du erfahren, wie das geht?
Nein, das war die Aufgabe.
Was hast du denn dann getan, um dich zu reinigen?
Die beginnende Verabschiedung von den weltlichen Auffassungen war ein erster Schritt loszulassen. Dann habe ich viel beten müssen. Und dabei habe ich viel um Verzeihung gebeten und viel vergeben. Diese beiden Energien sind sehr heilsam.
Gab es dabei einen Rhythmus? Also wie oft hast du das getan?
Ich habe versucht, mich in einem dauerhaften Zustand dieser betenden Haltung zu halten, doch ich konnte es nicht immer. Dennoch hat es gereicht, um mich zu reinigen.
Was war deine dritte Erkenntnis?
Die dritte Erkenntnis war, dass ich noch lange bestehen werde und nicht nach dem Ableben vergangen bin.
Und wie hast du diese Erkenntnis erlangt?
Ich habe eine Vision gehabt, in der ich die Seele als Teil einer Reise wahrnahm. In der das Leben nur eine Art Kokon wie bei einem Schmetterling ausmacht. Diese Wahrnehmung vermittelte mir die Wandlung der Energien, die wir hier in jedem Moment leben.
Und was war die vierte Erkenntnis?
Die nächste Erkenntnis war, dass ich mit Liebe versuchen kann zu heilen. Denn immer dann, wenn ich Menschen in Liebe begegnete, wandelte sich ihre Ausrichtung, in eine andere Richtung. Besonders wenn es wütende Energien waren, dann konnte ich die Liebe in mir nutzen, um diese Energie weich und warmherzig zu wandeln. Die Menschen, die das erlebten, waren dabei meist sehr berührt und weinten.
Gab es noch eine Erkenntnis?
Die fünfte Erkenntnis war, die Liebe nicht in Erwartung zu geben. Du gibst, weil du geben möchtest, aber nicht, weil du dafür etwas erwartest.
Und wie hast du diese Erkenntnis erlangt?
Ich brauchte etwas, um zu verstehen, dass diese Kraft nie vergeht. Doch ich habe es erkannt und dann gelebt.
Und die nächste Erkenntnis war dann?
Das war die Erkenntnis, dass ich binnen kurzer Zeit in bestimmte Bereiche Wandlung bringen kann, doch nicht, wo Wandlung unerwünscht ist. Der freie Wille steht über allen Prozessen. Dies waren meine Erkenntnisse, und ich lebe diese bis heute, nun in meiner neuen Form.
Gab es denn Erlebnisse in deinem Leben, die dich neben der Begegnung mit Maria auch noch sehr berührt haben?
Ja, ja, ja, sehr viele. Ich habe Menschen nie als neutrale Begegnungen erfahren, sondern immer als ein Zusammentreffen mit einem Bruder oder einer Schwester. Dieses Gefühl war für mich hilfreich, um mich aus dem Gefühl der Einsamkeit weiter zu entfernen. Die Familie Menschheit ist groß, wenn man sie wahrnimmt.
Aber Dr. Valdivino, die Menschen sind nicht immer nur nett, und es tut umso mehr weh, wenn einem Familienmitglieder verletzen.
Bald habe ich die Probleme der Menschen erkannt und ihnen Tipps gegeben, wie sie sie erlösen können. Dadurch wurden Feinde zu Freunden.
Und das haben die Menschen einfach angenommen?
Damals war es so, ja. Ich durfte es erfahren.
Hattest du denn eine Frau? Ja.
Doch ich musste auch sie verlassen, als ich in die Freiheit gehen wollte. Doch ich war immer mit ihr verbunden, das weiß ich. Und ich weiß, dass ihre Energie nicht zu sehr darunter litt.
Hattet ihr denn Kinder?
Nein, es verstarb, als es geboren wurde.
Oh, wie bist du damit umgegangen?
Ich war sehr traurig. Doch ich wollte die Verbindung nicht verlieren, die ich bereits anfing zu spüren. Daher versuchte ich, die Trauer nicht zu sehr in mich hineinzulassen.
Und dann bist du losgepilgert.
Ja. Das ist der richtige Begriff, Sylvia Leifheitheit.
Und wie ging es dann weiter?
Nun, die Seele war bereit, den Übergang zu nehmen, indem sie eines Nachts den Körper verließ. Ich war alt und müde des Reisens. Und ich wollte lieben ohne leiden. Daher begann ich, mich loszulösen von der Verbindung mit dem Körper.
Warst du dabei alleine?
Ja.
Und dann?
Dieser Übergang war sehr interessant. Denn ich nahm die Energie der Wesenheiten der Ebene der Meister wahr und wusste nicht so recht, wer das ist. Doch ich versuchte, in Kontakt mit ihnen zu treten.
Und als du aus dem Körper so gesehen gegangen bist, getreten bist, gab es da eine Art Zwischenzustand?
Ja. Die Wahrnehmung war zuerst etwas vernebelt. Doch in relativ kurz empfundener Zeit nahm ich hinter dem Nebel diese Wesen wahr.
Wie nahmst du sie wahr?
Die Energie der Wesen war sehr kraftvoll und hell. Ich fühlte mich sehr wohl, diese Energie dort zu spüren. Dann begann ich zu verstehen, dass ich nun verstorben bin.
Konntest du denn gleich mit diesen Wesen kommunizieren?
Ja. Es hat etwas gebraucht, doch ich habe sie bereits kurz danach verstanden. Das Verstehen ist aber anders, als ihr es kennt, denn es beginnt mit einem Gefühl.
Und wie kam es dann dazu, dass du Abhajanja und das Medium vor Ort gefunden hast?
Das ist bei den Meistern eine Wahrnehmung, die man beginnen kann zu leben, wenn man helfen möchte. Ich wollte helfen, lieben. Und da ich nicht nur im Feinstofflichen bleiben wollte, aber auch nicht wieder inkarnieren wollte, fand ich in dieser Aufgabe Bestimmung. Dann habe ich mich dem Medium vorgestellt, indem ich meine Präsenz in seine Nähe brachte. Das Medium nahm es wahr und erlaubte mir, in ihn zu gehen. Das tue ich gerne, denn ich kann dadurch den Kontakt mit den Menschen wieder leben und in der Liebe sein, die ich eigentlich fühle.
Dann lass uns mal jetzt an den Ort in Brasilien, nach Abadiânia also, schauen. Wenn du in dem Medium bist, wie nimmst du denn die Menschen dann wahr?
Ich erkenne ihre Traurigkeit und ihre Schmerzen, und ich kann ihnen kommunizieren, wie sie diese überwinden können.
Über das Medium. Ja, möchtest du den Menschen aber jetzt vielleicht hier auch noch eine Botschaft festhalten?
Sehr gerne. Ich fühle, wie sie sich verlieren in Traurigkeit und Hilflosigkeit. Doch ich möchte euch sagen, dass ihr alle niemals allein seid. Niemals. Die Kraft ist entscheidend, um verbunden zu sein. Daher bitte versucht, in eurem Leben in Kräfte gebende Momente zu gehen und nicht in kraftnehmende.
Was machen die Menschen am meisten falsch auf ihrem Weg der Heilung, aus deiner Perspektive?
Die Menschen vertrauen nicht genug.
Ja, aber oft ist es leider so, dass in unserer Welt Vertrauen nur über eine Art Form geschaffen wird und nicht generell existiert. Doch ihr betont immer wieder, wie wichtig es ist, sich von diesen engen Formen zu befreien. Also das beißt sich. Die Menschen empfinden Vertrauen nur durch die Form, und ihr sagt, aber in der Formlosigkeit ist das meiste Vertrauen. Wie passt das zusammen?
Ihr müsst unterscheiden zwischen dem Vertrauen in die Form und dem Vertrauen in den Kosmos.
Genau. Was hältst du von der Institution Kirche?
Ich halte von dieser Form viel. Doch ich bin verwirrt, wie sie diese Möglichkeit, die Menschen zu befreien, missbraucht und genau das Gegenteil verursacht. Ich würde am liebsten eine neue Kirche gründen, wenn ich könnte. Doch ich kann nicht. Und ich möchte auch nicht dafür wiederkommen.
Aber die Menschen brauchen Glauben und Religion. Siehe, was ich gerade gesagt habe, sie brauchen die Formen. Also was raten wir ihnen?
Ich würde ihnen empfehlen, in diesen Formen ihre eigene Wahrnehmung zu schärfen, um immer dann, wenn es Grenzen gibt, diese zu überwinden. Und nicht als Grenze zu akzeptieren, denn die Liebe ist grenzenlos.
Woher kommt eigentlich dieser Zusatz Doktor?
Das haben die Menschen mir gegeben.
Und bist du jetzt glücklich, Dr. Valdemar?
Ja, das bin ich.
Wann hast du denn Dominatio das erste Mal wahrgenommen?
Ach, das war in der Ebene der Meister. Dort war er mir schnell ein Freund, da ich seine Art, die Wahrnehmung zu teilen, wirklich mochte. Und wir kommunizieren sehr viel miteinander. Diese Kommunikation ist mir eine große Hilfe, um in der Zuversicht zu bleiben.
Warum ausgerechnet in der Zuversicht?
Weil die Menschen die Verbindung verlieren. Sie glauben, dass Beten und Beichten sie befreien, doch ich ermahne die Menschen, dass Beten und Beichten nicht die einzigen Schlüssel in die Reinigung sind, sondern die Reinigung in uns geschieht. Nur wer wirklich heilen und reinigen will, wird rein. Nur wer wirklich betet, wird erhört, nicht wer die Worte nur aufsagt. Ihr glaubt, die Formen bestimmen euer Leben, nicht der Inhalt eurer Seele. Das ist manchmal sehr traurig für mich. Es wirkt wie Masken einer alten Zeit, die ihr tragt, anstatt Verbindung zu euch selbst zu finden.
Ach, Dr. Valdivino, bitte sei nicht traurig. Sieh, auch das hier, dieses Werk, dieser Podcast und das Buch dazu, Sind weitere Schritte, diese leeren Formen mit mehr Bewusstheit zu erfüllen und die Menschen an die Hand zu nehmen.
Deine Worte helfen mir sehr, denn ich glaube manchmal nicht, dass unsere Arbeit hier wirklich verstanden wird.
Ach komm, lass uns doch mal gleich dort ansetzen. Wenn du mitbekommst, dass leere Hüllen sie füllen— führen, Was möchtest du ihnen mitgeben, um das zu ändern?
Das ist wunderbar, dass du mich diese Fragen beantworten lässt. Die Menschen sollten hierher kommen in einem Bewusstsein, dass wir hier die Chance ihrer Seele sind, in unbeschreiblicher Weise die Wandlung in sich zu vollziehen. Die Stille, ist dabei ein wichtiger Schlüssel. Diese Gruppenreisen, in denen Sie oft hier erscheinen, die sind nicht gut.
Nun ja, ich war auch dankbar, als ich das erste Mal in einer Gruppe reisen konnte. Was möchtest Du dazu sagen? Ich will sagen, es war wichtig und gut, dass ich über eine Gruppe den Ort und alles hier kennenlernen konnte.
Ja, ich verstehe. Die Menschen sollten diese Worte hier hören und verinnerlichen in ihrem tiefen Wissen um die Verbindungen. Dann sollen sie bitte alleine reisen, wenn es geht. Die Menschen, die Hilfe brauchen, sollen natürlich in Hilfe reisen. Doch generell ist es wichtiger, dass die Menschen ruhiger werden. Die Kommunikation untereinander ist nur eine Ablenkung. Die Stille ist der Wegweiser. Und hier ist die Stille das Tor in die Seele. Die lauten Worte im Saal zur Unterhaltung der Menschen sind nicht hilfreich. Lediglich die Gebete unterstütze ich, aber ich unterstütze nicht das Gerede dieser Menschen, die dort Unterhaltung betreiben. Die Menschen sollten sich besser auf sich konzentrieren und in die Stille gehen, um dann bereit zu sein, vor das Medium zu treten, und in die Energie der Wesenheiten zu gehen. Im Saal wird die Vorbereitung bereits eingeleitet, und wenn diese Vorbereitung nicht in Stille geschieht, ist es wie eine verlorene Wanderung, wenn sie dann vor das Medium treten. Die Menschen brauchen Liebe.
Und was können wir ihnen sagen, wo sie diese finden?
Die Liebe, Finden Sie in sich. Die Liebe braucht nur Ruhe in uns, dann wächst sie mehr und mehr. Die Ablenkungen eurer Welt und die Gedanken der Menschheit in Angst und Furcht werden die Liebe verringern. Daher ist es wichtig, dass ihr ruht und verbunden mit den Energien fühlt und nicht verbunden mit der besonders Aufmerksamkeit ziehenden Werkzeugwelt Eurer Zeit. Das Werkzeug Eurer Seele ist die Stille.
Aber weißt Du, Dr. Valdivino, so mancher Angstmensch hat Angst, in die Stille zu schauen, weil sie Angst haben, alleine zu sein.
Ja, das kann ich verstehen. Doch das ist nur eine Phase, die bei allen Menschen vorübergeht, wenn sie die nächste Phase betreten.
Bist du eigentlich lustig oder eher traurig, so von deiner Grundenergetik?
Ich bin eine sehr traurige Wesenheit, da ich die Trauer und die Schmerzen der Menschen empfinden kann.
Musste ich deshalb weinen zu Beginn unserer Session? Ja.
Du musstest aber auch weinen, weil du die Liebe in mir spürst. Das ist für dich nicht zu trennen.
Gibt es denn einen Ort, den du den Menschen empfehlen möchtest, wo sie diese wichtige Stille finden können?
Das ist nicht an einen Ort gebunden.
Möchtest du ihnen vielleicht in Brasilien, in Abadiânia, einen Ort, einen Platz empfehlen?
Dieser Ort ist der permanente Aufruf, in die Stille zu gehen. Daher ist es mir nicht möglich, nur einen Platz zu benennen.
Kleiner Zusatz meinerseits: Ich bin auch der Meinung, dass man Stille überall findet, wenn man sie nur benennt, wenn man sich dazu entschließt. Magst du mir denn noch etwas sagen, lieber Dr. Valdivino?
Ich habe schon viel gesagt von dem, wie ich es wahrnehme. Doch ich kann dir gerne noch mehr berichten über die Art, wie ich kommuniziere. Ich nehme die Trauer in den Menschen als verbindungslose Energie wahr. Diese Energie ist wie eine Panzerung. Diese Panzerung braucht Liebesenergie, um aufgelöst zu werden, und das geht nur Stück für Stück. Ich kann daher jeden Menschen nur aufrufen, in die Energie der Liebe zu gehen und sich dort zu öffnen, um diese Panzer zu lösen.
Wie viele Menschen von denen, die vor dich treten, wenn du inkorporiert bist in das Medium, möchten denn die Heilung? Und wie viele möchten nur Aufmerksamkeit?
Diese Frage ist sehr wichtig. Ich kann dir sagen, dass die meisten Menschen nur Aufmerksamkeit möchten, wenn sie Krankheiten haben, denn diese Krankheiten bringen ihnen diese Aufmerksamkeit.
Wahnsinn. Und diesen Menschen sagen wir, dass sie die Liebe nicht auf diese Weise suchen sollten, sondern in sich.
Ja, genau, genau. Diese Aufmerksamkeit, die sie versuchen, über diesen Weg zu bekommen, ist nicht die Aufmerksamkeit, die wir Liebesenergie nennen. Es ist eine Verschmutzung der Wahrnehmung der Seele, und das verwirrt die hilfesuchende Seele sehr, denn sie sucht Wandlung. Doch der Mensch sucht Aufmerksamkeit. Ihr nennt es auch Ego. Wenn die Menschen erkennen, dass die Liebe in ihnen ist und nicht von außen in sie wirken kann, dann beginnen sie den Weg in die wahre Bestimmung und Beglückung als Teil der Liebe. Diese Erfahrung wird aber nur offenbart, wenn die Menschen die Liebe über die Aufmerksamkeit des Egos stellen. Das Gefühl von Glück ist daher nicht im Außen zu finden, sondern ausschließlich ein Produkt der Erfahrung der Liebe in euch.
Ja. Kannst du mir denn sagen, ob es mehr Menschen geworden oder gleich viele sind, die derartig denken?
Seit vielen Jahren verändert sich diese Tatsache nicht. Es bleiben immer gleich viele, die nur Aufmerksamkeit suchen, und gleich wenige, die wirkliche Heilung suchen.
Das Problem ist aber, dass viele Menschen fest glauben, dass sie wirklich Heilung suchen, und gar nicht wissen, dass sie nur Aufmerksamkeit suchen über diese Krankheit. Wie können wir denn denen übermitteln, wo sie was falsch wahrnehmen?
Das ist leicht zu erkennen. Die Aufmerksamkeit finden Sie über die besonders viele Kommunikation mit den Menschen über diese Krankheit. Die Menschen, die wenig kommunizieren hier, sondern in der Stille lauschen, sind diejenigen, die die Heilung suchen.
Stimmt. Noch eine Frage zu den OPs: Was genau passiert denn, wenn ihr mit diesem Gerät, also mit dieser Zange da irgendwie an den Menschen arbeitet?
Die Energie, die wir aufwenden, wenn dies geschieht, ist wie eine Spritze in die Seele. Dabei geben wir die Kraft, die wir haben, in den Körper und darüber hinaus in die Seele. Das ist, weil wir die Öffnung nützen müssen. Du weißt doch auch schon, dass die Menschen offen sein müssen, um die Energie zu empfangen.
Ja, das weiß ich. Aber wieso geht ihr dann nicht über den Mund?
Das geht nicht, weil dort die Schluckorgane sind, die das blockieren würden. Daher brauchen wir eine Öffnung, die groß genug ist, um die tiefe Wucht zu haben und dennoch nicht blockiert zu werden.
Ah, und bei den Ohren ist der Kanal zu klein, richtig?
Richtig.
Ist das nicht auch gefährlich, dass ihr da den Menschen verletzt?
Nein. Diese Bewegung wird nur so tief in den Körper hinein platziert, dass die Kraft in die Seele kommt. Doch nicht der Körper dabei zu Schaden kommt. Das ist wie eine Nadel, die nur an der Oberfläche kratzt, dennoch aber die Oberfläche erreicht. Du kannst es dir vorstellen wie eine beschleunigende Energie, die mit diesem Werkzeug in die Schichten des Menschen geführt wird. Das ist die Besonderheit dieser Art. Sie ist sehr rabiat. Die Menschen, die diese Art der Behandlung bekommen, sind sehr verschlossen.
Verstehe. Kann man also sagen, dass diese Energieübertragung nicht nur über eine Berührung geschehen kann, sondern eben ein derartig wuchtiges Arbeiten braucht?
Ja und nein. Die Frage ist nicht die Wahrnehmung der Kraft, die wir geben, sondern die Offenheit der Menschen. Diese Form der Operation ist die Form der Operation für die Menschen, die meist sehr zweifelnd in sich sind.
Und die weißen Kugeln, übrigens, dazu gibt es unglaublich viel Information in den anderen Seasons dieses Podcasts. Ich will darauf jetzt gar nicht tiefer eingehen. Bitte dazu einfach ein bisschen vorblättern. Also diese weißen Kugeln sind sicher auch alle vor Ort und wachsam, um zu vermeiden, dass irgendetwas an Beschädigung des Körpers passiert. Richtig?
Richtig.
Ich habe einmal erlebt, wie jemand bei einem derartigen Eingriff sehr stark geblutet hat. Wo doch ansonsten fast nie Blut geflossen ist. Was genau ist dann da passiert?
Dann sind die Blockaden in ihm so stark gewesen, dass wir sehr rabiat vorgehen mussten, da es sonst keinerlei Wirkung gehabt hätte.
Wow.
Die Kruste der Verbindung war so dick, dass es sonst nicht anders gegangen wäre. Das Blut ist ein Zeichen für den Fluss, der dann wieder begann zu fließen. Wir beobachten derartiges sehr genau, keine Sorge.
Habe ich das also richtig verstanden, dass die Kraft prinzipiell genauso ist, je nachdem, was derjenige gerade verträgt in seiner Seelenkraft, doch diese Form der Operation eben für diejenigen ist, die am meisten zweifeln oder eben am meisten verkrustet durch die Zweifel sind?
Genau.
Und was ist die Qualität der Operationen? Im Auge.
Auch da arbeiten wir an einer Öffnung in die Seele. Dort ist es die zartere Version. Wir müssen nicht so rabiat die Kraft in die Seele bringen. Die Blockaden sind dort nicht so groß.
Sehr aufschlussreich. Ich danke dir, lieber Dr. Valdivino, für dieses tolle, ausführliche Gespräch.
Und ich freue mich wirklich sehr, dass du diese Botschaften in die Welt bringst. Es ist wichtig und sehr notwendig, und es macht mich weniger traurig. Ich beginne mehr und mehr zu hoffen. Ich danke dir, Liebe.
Danke, Liebe.
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