Einweihung in die Geheimnisse des Kosmos - Leiden als Chance

In dieser Podcast‑Folge von Sylvia Leifheit, einer selbsternannten Medium, führt sie ein channeling‑Gespräch mit der spirituellen Entität „Freund der Indianer“. Das zentrale Thema ist das menschliche Leiden. Die Entität erklärt, dass Leiden kein notwendiger oder reinigender Bestandteil des Lebens sei, sondern vielmehr die Seele schwäche und die Verbindung zum Kosmos verringere. Freude hingegen sei die wahre Seelenkraft, die das Wachstum fördert. Sie kritisiert religiöse und ascetische Praktiken, die bewusst Schmerz hervorrufen – etwa Opus Dei, klösterliche Askese und Keuschheit – und bezeichnet sie als ego‑getriebene Fehlinterpretationen, die die spirituelle Entwicklung behindern. Auf die Frage nach dem christlichen Leiden Jesu gibt die Entität an, dass Jesu Leiden ein Mahnmal für die menschliche Erfahrung sei, nicht ein Vorbild für spirituelle Reinigung. Weiterhin wird erläutert, dass das Festhalten an einem Glaubensmuster, das Leiden als notwendig ansieht, die Energie der lebenden Menschen schwächt und bereits verstorbene Seelen in einem Zustand von Kraftlosigkeit belässt, was zukünftige Inkarnationen erschwert. Abschließend ruft die Entität die Hörer dazu auf, die Illusion des Leidens zu durchschauen, Verantwortung für die eigene Freude zu übernehmen und aktiv Schritte zu unternehmen, um das eigene Leben von Leid zu befreien.
Chapters
Lieber Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Botschaften aus dem Jenseits. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Kontakte ins Jenseits zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, Dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise nahezubringen. Lieber Freund der Indianer, was möchtest du zum Thema Leid oder Leiden sagen? Bitte beginne einfach.
Die Menschheit wurde über viele Erfahrungen des Leides eine Menschheit, die Angst als wichtigen Bestandteil des Seins erlebte und akzeptierte. Dadurch entwickelte sich aus ihnen heraus ein Glaubensmuster, dass Leid als Leid und Schmerz, Angst und Verängstigung als festen Bestandteil annahm. Die Religionen eurer Zeit haben großen Anteil an diesen Glaubensmustern. Die Zeit ist reif, die Lügen und falschen Muster der Menschheit zu beenden. Ich beginne dieses Ende der Unterjochung, wie ihr auch sagen würdet, nun. Ich möchte den Menschen vermitteln, dass Leid keineswegs ein fester Bestandteil des Lebens ist. Sondern die Freude. Denn die Freude ist Seelenkraft. Die Angst ist ein verursachtes Gefühl, das in euch entsteht. Die Seele selbst kennt keine Angst. Der menschliche Geist produziert diese. Es ist wie ein Geschwür, das die Menschen umhüllt.
Du hast völlig recht, dass es so viele Menschen gibt, die glauben, dass sie über das Leiden reinigen. Oder dass Leiden sie einem angeblichen Gott näher bringt. Was möchtest du denn dazu sagen?
Das ist völlig falsch. Denn Leiden verringert die Kraft der Seele. Freude steigert sie. Wer also glaubt, dass die Leiden die Freude ersetzen können und bewirken könnten, dass die Seele dadurch reinigt oder kräftigt, was letztlich dasselbe ist, ist ein Opfer der Fehlinformationen in euren Systemen. Das Leiden kostet Kraft. Das Leiden verringert die Verbindung. Die Leiden eines Menschen erschaffen in ihm nur Instabilität und Kraftlosigkeit. Das ist keineswegs im Sinne des Kosmos, der zwar verschiedene Seinsformen leben will, doch nicht die Form des Leidens als eine wichtige Form der Entfaltung erschaffen hat. Das Leiden ist wie ein Leitfaden der Seele, die Entscheidung zu treffen, ihre Umstände zu verändern, um nicht mehr zu leiden. Nicht mehr und nicht weniger. Die Menschen haben dieses Werkzeug verloren. Denn es ist letztlich nur ein Werkzeug. Doch ist es für uns aus den anderen Ebenen fatal zu beobachten, wie tief dieses Glaubensmuster in euch steckt. Leiden reinigt nicht, liebe Menschen, Leiden verunreinigt!
Also, lieber Freund der Indianer, es ist genau entgegengesetzt. Die Menschen glauben, dass sie über Leiden aufsteigen, dabei tun sie das Gegenteil.
Das ist richtig. Die Kraft der Seele verringert sich durch das Leiden des Körpers. Dadurch bewirken sie keinen Aufstieg. Im Gegenteil.— die Kraft sinkt und dadurch auch das Potenzial, in hoch schwingende Ebenen zu gelangen, in hoch schwingende Zustände im Übergang.
Darf ich ein bisschen tiefer in das Thema hineingehen? Es gibt ja verschiedene Definitionen von Leid, also abgesehen davon, dass jeder Leid anders wahrnimmt, der eine mehr aushält, der andere weniger, gibt es ja beispielsweise verschiedene Orden, zum Beispiel einen, der heißt Opus Dei. Indem sich Menschen richtig körperlich Leid zufügen, willentlich. Was sagst Du dazu?
Derartige Praktiken sind mir fremd wie die Verantwortungslosigkeit der Menschen, die andere Menschen mit diesen Informationen belehren und dabei selbst verunreinigt sind. Diese Praktiken nehmen dem Menschen die Erfahrung der Freude und dadurch verringern sie die Kraft der Seele und lehren der Seele nur, wie es ist, wenn sie leidet. Diese Lehre ist letztlich keine wirkliche Erfahrung des Lebens. Es ist die Erfahrung, die das Ego dieses Menschen erzeugt hat. Keine Erfahrung der Seele, die aber im Körper gefangen diesen Weg des Egos leben muss und letztlich keine bereichernde Erfahrung mit in den Übergang nimmt. Das ist leider sehr schade. Wie ein verlorenes Leben, wenn Menschen derartige Praktiken leben.
Ich kenn mich ja nicht aus, aber manch einer dieser Menschen wird einem erzählen, dass er glücklich ist.
Das ist eine Lüge, wie so viele Lügen in den Religionen herrschen, die ihr lebt. Die Menschen, die derartige Praktiken leben, können keine Erfahrung der Erleuchtung machen, denn die Kraft fehlt ihnen dazu. Du weißt selbst, wie viel Kraft du brauchst, um verbunden zu sein. Die körperliche Verschmerzung ist eine Ablenkung, die den Geist nicht ruhen lässt und gleichzeitig Energie zieht. Der Mensch, der diese Praktiken auf die Erde gebracht hat, war alles, aber nicht verbunden.
Und wie ist das mit den Menschen, die in klösterlichen Verbänden oder Klöstern leben und die auch dort auf gewisse Art und Weise Leid erleben? Das können kleine Dinge sein, wenn diese Menschen zum Beispiel Sehnsucht nach etwas haben, das nicht in diesem Kloster zu finden ist, was sie aber nicht leben dürfen. Was macht das mit ihnen?
Das ist letztlich das Gleiche. Diese Menschen werden vom Gedankenmuster dieser Glaubensgesellschaft festgehalten und leben dieses Ego-Konstrukt, doch keineswegs ihre Verbindung in den Kosmos. Diese Menschen leben vorbei an dem, was sie glauben, dass sie leben. Das ist noch viel schlimmer, da sie leiden in ihren Arten des Seins und glauben, dass dieses Leid ihnen Befreiung bringt. Doch ist das genau das Falsche. Du hast schon erfahren, dass Befreiung die wichtigste Kraft der Seele ist. Und wer die Seele nicht befreit, befreit auch nicht seinen Geist.— und umgekehrt: Wer den Geist nicht befreit, kann die Seele nicht befreien. Die beiden sind fest ineinander verbunden in einem Körper: der Geist als Konstrukt des Egos und die Seele als Lebewesen des Kosmos. Die Menschen erfahren über ihre Religionen, dass Leid ein Bestandteil der Reinigung ist. Doch möchte ich, dass hier für alle nachlesbar ist, dass dies nicht richtig ist. Die Leiden des Menschseins sind dazu da, ihnen auszuweichen und sie zu verwandeln und nicht in Ohnmacht zu leben.
Lieber Freund der Indianer, ich wollte in diesem Zusammenhang noch auf eine andere Sache zu sprechen kommen, und zwar, wenn diese Menschen, die in den Klöstern leben, auch Keuschheit leben, was möchtest du dazu sagen? Denn ich empfinde Keuschheit auch als eine Leidensform.— Es kann ja nicht sein, dass ein Körper, der lebendig ist und derartige Gefühle nun mal hat, gesund ist, wenn er diese Gefühle aber nicht leben darf.
Das ist richtig. Die Keuschheit ist letztlich eine weitere Form des menschlichen Geistes, Leiden zu erfahren. Diese Form ist subtiler und viel gefährlicher, als ihr glaubt. Denn die sexuelle Kraft ist keine Kraft, die man unterdrücken kann. Diese Kasteiung der Energie ist eine Vergewaltigung an die Kraft des Körpers. Und wer diese Kraft verwandeln will, greift in den Kosmos ein, ohne eine Chance. Denn der menschliche Körper ist, wie er ist, und er will Leidenschaft erfahren, so wie auch Lust. Die Kräfte sind Teil der menschlichen Form. Wer sich dieser beraubt, lebt eine weitere ungesunde Form des Seins. Daher bitte übermittele den Menschen, dass Leid nicht ihr Schlüssel ins Paradies ist, sondern die Freude. Die Freude und die Liebe. Diese beiden Kräfte beleben euch. Alle anderen verunreinigen nur und wandeln eure Energie in leidvolle, kraftlose Zustände. Diese Zustände bleiben erhalten, solange ihr seid, bis ihr die Freude wieder lebt und wiederfindet. Doch ist es ausschließlich in eurer Verantwortung, diese Freude wieder zu erfahren. Niemand anderes kann diesen Prozess einleiten.
Da drängt sich mir eine Frage auf: Wenn die Menschheit daran festhält, dass Leiden so bereinigend ist und Leiden so wichtig ist, um weiter zu wachsen in einem seelischen Prozess, wie steht es dann um die Energie der Menschheit, die so fest an einem Glaubensmuster hält, dass Leiden ein fester Bestandteil des Lebens sein soll. Was macht es mit den Seelen? Und was macht es mit den Seelen, vor allem wenn sie den Körper dann verlassen haben? Das müssen ja Millionen, Milliarden von Seelen sein, die diesen Körper in falschen Glaubensmustern verlassen haben.
Das ist richtig. Und genau deshalb beginne ich hier, die Worte an die Menschheit zu richten und diese verändernden Botschaften zu übermitteln. Die lebenden Energien in Euch wollen Freiheit und wollen befreit werden, nicht leiden. Die verstorbenen Seelen, die in diesen Glaubensmustern lebten, verharren weiter in einem Zustand der Kraftlosigkeit. Die Hebung dieser Energien wird noch viele tausend Jahre brauchen, wenn Ihr in Eurer Zeit rechnen wolltet. Es ist ein langer Prozess, den die Seele begehen muss, wenn sie durch diese Fehlleitung im Geiste des Egos wandeln muss. Die Seele kann seit ihres Seins in einem Körper nicht die Kraft wandeln, wenn das Ego ihre Freiheit nicht zulässt. Deshalb verliert sie Kraft und kann diese wiederum nicht in der Zwischenwelt, das, was ihr Jenseits nennt, verstärken. Dazu muss sie erneut inkarnieren, und dieser Prozess kann wieder Risiken mit sich bringen, nur in Glaubensmustern des Leidens leben zu müssen und nicht in Glaubensmustern der Befreiung. Diese Kräfte sind massiv. Und wenn ihr versteht, wie letztlich alles ineinander wirkt und vor allem, wie wichtig jede Entscheidung auf diesem Weg ist, dann könnt ihr verstehen, wie wichtig es mir ist, dass ich dieses Missverständnis heute mit diesen Worten in eure Seele verwandle. Denn wer kann, sollte heute, sofort, in diesem Moment beenden, was ihn leidend gemacht hat. Die Freude ist das Ziel, nicht die Leiden.
Das habe ich verstanden. Ich habe soweit jetzt keine Frage mehr zum Thema Leid. Es wird vielleicht Menschen geben, die sagen: Ich kann ja nichts machen, ich kann ja nichts ändern, ich bin ohnmächtig in der Situation, in der ich bin und in der ich leide.
Dann übermittle ihnen bitte, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen leben in einer Lüge, die sie selbst verantwortungsvoll wandeln können. Doch wer die Kraft dazu nicht hat, sollte zunächst versuchen, die Kraft dazu zu finden. Befreit eure Seele in andere Möglichkeiten. Dann kommt die Kraft. Und dann kommt auch die Kraft, den letzten Umstand zu wandeln, der euch leiden lässt. Das alles ist immer in viele Prozesse eingebettet, doch muss ein erster Schritt begonnen sein, auch wenn es nur ein kleiner ist. Die Freude finden ist in jedem Fall der richtige Weg.
Möchtest Du noch etwas sagen zu dem Thema?
Das Thema ist vielfältig. Ich könnte noch um ein Vielfaches sprechen, doch ist der Kern der Thematik nun festgehalten. Die Menschen leiden und verunreinigen dabei. Das ist genau der falsche Weg. Wer reinigen will und wachsen will, der leidet nicht mehr. Das eine bedingt das andere. Wachstum ist nur möglich, wo kein Leid ist.
Da fällt mir ein, vielleicht gibt es den ein oder anderen Menschen, der sagt: Ja, aber in der Situation, in der ich gelitten habe, habe ich sehr viel erkannt. Was sagst du denn diesen Menschen?
Es mag sein, dass derartige Leben eine Erkenntnis im Leiden mit sich brachten, doch wissen diese Menschen nicht, wie viele Erkenntnisse ihnen verloren gingen über die verlorene Freude. Die gleichen Momente und die gleiche Zeit hätten sie in Freude erleben können und dann auch viele liebevolle und schöne Erfahrungen sammeln können, die letztlich die Seele hätten heben können.— Doch diese Erfahrungen haben sie nicht gemacht. Umso wichtiger ist, dass sie dies jetzt beginnen.
Es gibt die katholische Kirche, die das ganze Prinzip des Leidens deswegen verbreitet hat, weil sie das Leiden Christi nachempfinden und nachleben will. Das Ganze basiert darauf, dass Jesus auf der Erde war und für die Menschen gelitten hat. Ich möchte von dir wissen, was du zu diesem Thema denkst. Denn nach dem, was du mir erzählt hast und was wir alles über das Thema Freude und Freiheit gelernt haben, kann an dieser Geschichte, oder zumindest an der Interpretation irgendwas nicht stimmen. Deswegen bitte ich dich, mir zu berichten, was du über dieses Thema weißt und denkst, über Jesus und das Leiden und alles, was damit zusammenhängt.
Das ist eine sehr wichtige Frage. Ich danke dir, dass du sie stellst. Die Menschen erfahren über die Kirche, dass das Leiden Jesu ein fester Bestandteil ihres Schicksals ist. Und der Mensch mit dieser Erfahrung einen Teil des Schicksals Jesu nachempfinden muss. Doch es ist ganz anders, liebe Menschen. Die Leiden, die Jesus erfahren hat, waren kein Vorbild, wie ihr es interpretiert, sondern ein Mahnmal des menschlichen Lebens. Diejenigen, die Lichtvolles bringen, werden immer auch Verachtung und Undankbarkeit erfahren müssen. Diejenigen, die Liebevolles auf die Welt bringen, werden hingerichtet und misshandelt. Dieses Mahnmal war von Jesus bewusst gewählt, um den Menschen die Vorbereitung auf die Problematik Mensch zu geben. Diejenigen, die wissen, werden daher immer versuchen, in Abstand zu agieren und dennoch weiter ihre Mission voranbringen. Diejenigen, die nicht wissen, werden wieder und wieder, wie Jesus damals, unsagbare Leiden erfahren müssen. Das ist der Schatten der Menschheit. Jesus zeigte ihn euch. Der Schatten der Menschheit. Und in jedem Lebewesen.
In jedem Lebewesen oder in jedem Menschen?
Die Lebewesen dieses Planeten haben Leiden als Thema.
Wie meinst du das, was die Tiere angeht? Die Tiere sind doch verbunden mit dem Kosmos und leiden deswegen nicht so, oder?
Doch— denn auch dort sind es die Menschen, die die Tiere leiden machen. Die Verursacher dieser Hinrichtungen sind immer nur die Menschen. Doch zurück zu den Menschen. Die Verbreitung des Missverständnisses, dass Leiden Jesus ein wichtiger Teil der Entfaltung der Seele ist, ist etwas sehr Erschreckendes für die Wesen des Lichtes. Denn Jesus war nicht auf der Erde, um derartige Informationen zu verbreiten. Er war da, um das Mahnmal zu setzen, damit die Menschen wissen, was die Erfahrung hier auf der Erde mit sich bringen kann.
Das habe ich gut verstanden. Möchtest du noch etwas zu dem Thema sagen?
Die Leiden Christi sind die Warnung, mehr Schutz zu erfahren. Denn ohne Schutz ist der Mensch einer Kraft ausgesetzt, die verunreinigt und lebensbedrohlich ist.
Ich verstehe, vielen, vielen Dank. Danke, lieb.
Danke, Sylvia Leifheitheit.
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