Familienleben

A spiritual guide called "Freund der Indianer" describes the family as the soul's first test: it provides safety but also a tight structure that limits individual power. Childhood is an inactive time where the will cannot freely act, like a rose pressed into a pot too small. The conversation explores when and how to release the parent-child bond while honoring responsibility and gratitude.
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Lieber Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Lieber Freund der Indianer, bitte spreche zum Thema Verwirklichung in der Familie.
Die Familie ist eine sehr große Herausforderung an die Seelen, denn einerseits fordert diese Struktur das Individuelle in einem und andererseits fordert es die Integration in diese Struktur. So wie eine Seele in den Körper eines Menschen inkarniert, entfaltet sich ihre Kraft. Das habt ihr nun schon erfahren. Die familiären Strukturen aber beginnen eine enge Form zu bilden, die die erste Erfahrung der Enge in einem Körper durch äußere Umstände erzeugt. Diese Enge wird natürlich unterschiedlich empfunden, je nach der Bewusstheit der Eltern. Dennoch bedeutet Familie überwiegend seelische Enge. Das ist eine wertfreie Einrichtung, die ihr erschaffen habt, damit die Menschen besser und beschützter wachsen können.
Aber ist es nicht so, dass Tiere auch familiäre Strukturen haben? Jedes Tier erschafft doch durch die Aufzucht der Brut ebenfalls familiäre Strukturen, oder nicht?
Das ist richtig. Doch ihr lebt die familiären Strukturen noch viel unterschiedlicher und intensiver als jedes Tier. Die Tiere, Alle wachsen unter der Obhut ihrer Eltern auf, doch dann begeben sie sich auf ihren eigenen Weg und verlassen das Heim. Alle weit vor den Abläufen bei den Menschen.
Okay, ich verstehe. Du möchtest also betonen, dass diese Bindung der Tiere danach eine ganz andere ist als bei den Menschen, wenn es überhaupt noch eine gibt, richtig?
Das ist auch richtig.
Nun, wir sind ja keine Tiere in dem Sinne, sondern eben Menschen, und deshalb ist es eben bei uns auch anders. Oder?
Ja, genau, und deshalb berichte ich darüber. Denn die Herausforderung dieser Art, Familie zu leben, ist eine sehr wichtige und durchdringende. Ihr müsst wissen, dass die Familie eure erste wirklich große Prüfung im Leben ist. Denn nur wer die Familie als Form und allgemeine Kraft einer menschlich erschaffenen Struktur erkennt, der kann unsagbare Vorteile aus dieser Struktur für seine Entfaltung erfahren. Doch ist diese Form der Erfahrung der Enge mit sehr vielen Risiken verbunden, die die Seele durchwandern muss. Ich möchte darauf in liebevoller Hinwendung hinweisen, da Ihr kein Wissen darüber habt, was sich genau in den Zeiten der familiären Enge in Eurer Seele formt. Zunächst ist die Erfahrung der Enge als Ohnmacht eine sehr kraftvolle Erfahrung. Denn die Seele erlebt, wie ihre Kraft unterdrückt wird und sich inaktiv einen Zustand aneignen muss, der eine Form der Wahrnehmung eines Mangels aller Kräfte in ihr erzeugen kann. Dieser Mangel wiederum verursacht in der Seele eine Menge Ungleichgewicht, welches mehr und mehr in die Art Eurer Handlungen einfließt. Damit möchte ich sagen, dass die Unterdrückung der eigentlichen seelischen Kraft in euch durch die familiären Strukturen das eigentliche Problem bilden bei der Entfaltung eurer Seele, auch noch in den Jahren nach der inaktiven Zeit.
Inaktive Zeit ist die Zeit, in der man immer das machen muss, was die Eltern einem sagen, und man eigentlich seinen freien Willen nicht wirklich leben kann. Also die Kindheit, richtig?
Ja, genau.
Und du möchtest darauf hinweisen, dass nicht nur die Zeit problematisch ist, nicht nur diese Zeit problematisch ist, sondern dass es eine bleibende Herausforderung für das ganze Leben bleibt, diese unterdrückte, ungelebte Kraft der Seele wiederzufinden und dann in seinem Leben tatsächlich zu entfalten, oder?
Das ist genau die Problematik. Du kannst dir das vorstellen wie eine Blume, die eine bestimmte Größe hat. Stell dir beispielsweise eine Rose vor. Du nimmst diese Rose und packst sie in ein Gefäß, das viel kleiner ist, als die Rose tatsächlich werden kann. Diese Rose beginnt dann in diesem Gefäß verschiedene Windungen und eigene Richtungen zu entwickeln. Sie verengt und doch wächst sie. Das ist eine Art Manipulation, die durch diese Form geschieht. Die Rose kann danach im Kreis gewachsen sein oder in anderen komischen Strukturen, doch lange nicht ist sie eine gerade in den Himmel gewachsene Rose. Die Form entfernst du dann und beginnst, sie frei wachsen zu lassen. Was meinst du, was sie tut?
Hm, das ist eine gute Frage. Ich stell mir das gerade vor. Ich muss überlegen. Ich glaube, dass alle Rosen in den Himmel wachsen möchten, dass aber nicht alle die Kraft haben und so manche dann weiter am Boden wächst. Ich weiß es nicht.
Das ist schon sehr nahe an dem, was ich sagen will. Denn wer Kraft in der Seele hat, kann es schaffen, diese Struktur abzustreifen und dabei in den Himmel zu wachsen. So wie immer schon gedacht. Diejenigen, die aber keine Kraft haben und deren Bewusstheit fehlt, werden versuchen, in der Nähe der Erde weiter und in die Breite zu wachsen. Doch eine Rose braucht das Licht und will in den Himmel, wie alle Pflanzen auf der Erde.
Ich verstehe. Also bietet die familiäre Struktur auf eine Art und Weise diesen Schutz der Aufzucht und gleichzeitig dann aber auch eine Gefahr der Beengung der eigentlichen seelischen Kraft. Und dann ist es eine weitere Herausforderung, sich aus dieser Beengung zu befreien, richtig?
Das ist richtig, Liebes. Die Form ist von Menschenhand gemacht und damit in einer eigenen Gesetzmäßigkeit entwickelt und nicht in der kosmischen Gesetzmäßigkeit.
Nun, wie würde denn die kosmische Gesetzmäßigkeit dem Menschen empfehlen, die Struktur Familie zu leben? Wie sollte diese Struktur, wenn sie im Einklang mit den kosmischen Gesetzen ist, nun aussehen?
Das ist relativ einfach. Die Menschen bekommen das Kind und lassen es entfalten, wie, wo und was es möchte, die Kraft in ihm immer mehr fördernd. Die familiären Strukturen brauchen eventuell ein paar Regeln, die eingehalten werden, doch letztlich und über allem stehend fördern die Menschen, die die Familie bilden, die seelische Kraft des Kindes immer und immer wieder. Dann eines Tages beginnt diese Kraft so stark zu sein, dass das Kind seinen eigenen Weg gehen möchte, und das auch klar formuliert. Die Eltern eines Kindes wissen um diesen wichtigen Schritt und helfen dem Kind dabei, in Liebe und Respekt Weite erfahren zu können. Das kann schon in sehr frühen Jahren oder eben auch erst in späteren Jahren eintreten. Doch die Zeit ist hier tatsächlich nicht von Relevanz, denn hier zählt die Geschwindigkeit der Seele. Das bedeutet, dass der Schutz der Eltern absichtlich von dem Kind in vollem Bewusstsein für die Abstreifung dieses Schutzes entfernt wird, damit dieses volle Entfaltung erfahren darf. Dann beginnt die weitere Stufe der seelischen Entfaltung, die Erfahrung der eigenen Kraft unter fremden Menschen. Dies ist dann eine weitere und sehr wichtige Erfahrung, die euch lehrt, weise mit euren Kräften zu handeln und immer mit mit ihnen auch liebevolle Impulse zu geben. Egal, wem ihr begegnet.
Gut, das hab ich soweit verstanden, aber Kinder können sich doch nicht selbst ernähren und kleiden. Ich mein, die familiäre Struktur existiert doch vor allem, um das Überleben zu sichern als Kind.
Auch das ist richtig. Doch in einer Welt, in der die Menschen Weite fördern, wäre das Überleben keinerlei Thematik. Das Überleben wäre untereinander gesichert, indem alle die Menschen, die einem jüngeren Menschen begegnen, ihm helfen, Nahrung zu finden. Das könnte einerseits über eine Leistung erfahren werden oder allgemein nur einfach so, um zu helfen. Das Wissen um die Entfaltung der Seele würde die ganze Erfahrung der Kindheit um ein Vielfaches ändern. Das Fördern dieser Kräfte wäre einerseits die beste Medizin, um das volle Potential der Seele zu entfalten, und andererseits wäre es eine wunderbare, weise Möglichkeit, Menschen, die Eltern sind, wie anderen auch, Weite lehren zu können und unendliche Liebe. Denn nur wer Weite und Liebe kennt und lebt, Kann Fremden wie eigenen Kindern begegnen.
Das heißt, die familiären Strukturen, die wir aktuell leben, sind nicht unbedingt die besten im Sinne der Energetik der Seele, hm?
Ja, das ist richtig. Und ich finde, ihr solltet bald daran etwas ändern. Denn die Art und Weise, wie ihr Kinder, also Seelen und deren Kraft behandelt, braucht dringend eine Verwandlung. Denn weil diese Enge, diese Ohnmacht und diese Unterdrückung in diesen aktuellen familiären Strukturen für die Seele empfunden wird, beginnt eine lange Zeit der Wirrung und Irrung der Seele, die als Mensch inkarniert ist, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln, doch nicht nur die Erfahrung der Enge über eine Familie machen will.
Verstehe. Du möchtest darauf hinweisen, dass sehr, sehr viele Menschen über diese Problematiken aus der Zeit der Ohnmacht also der Kindheit, nie wirklich hinwegkommen und dann ein ganzes Leben lang brauchen, um ihre eigentliche Kraft zu finden, und das oft nicht einmal ansatzweise erreichen. Richtig?
Das ist leider genau das, was ich sagen will. Die familiären Strukturen, die ihr habt, die keineswegs die Seele fördern, sind sehr bedenklich. Denn ich betrachte die Art und Weise, wie die Menschen vor Angst und Lieblosigkeit respektlos miteinander umgehen, ausschließlich als eine Folge der unbewussten Art, wie die Rose manipuliert wurde.
Dann bitte, bitte hilf den Menschen. Man hat nun mal diese Strukturen seit Jahrhunderten oder gar länger so gelebt. Da sind die Eltern, die sich meist sehr liebevoll, aber dennoch unbewusst um die Kinder kümmern. Die Verbindung zu ihnen will man nicht abbrechen, doch spüren die Kinder, dass sie sich nicht so richtig entfalten können. Dann beginnen sie, sich zu entfernen, haben Angst, diesen Schritt dennoch wirklich zu leben, Angst, verstoßen zu werden und so weiter und so weiter. Gib den Menschen doch bitte noch etwas deutlichere Impulse, wie sie mit diesen Problematiken umgehen können, mit der Problematik der Familie generell.
Das ist eine sehr wichtige Frage, Liebes. Ich danke dir dafür. Die Familie, Liebe Menschen, ist eine Form, die euch hilft, die ersten Jahre der Wahrnehmung zu überleben. Und ihr erfahrt über diese Struktur verschiedene Unterstützungen, wie Nahrung und Wärme. Das Leben aber, liebe Menschen, ist noch viel mehr als diese familiäre Struktur. Ihr müsst erkennen, dass dies ein Nest ist, aus dem ihr euch entfernen müsst, und sollt, wenn ihr eure Seele leben wollt. Die Liebe und die Kraft in der Seele in euch wollen euch entfalten und leben, weiter noch, als ihr euch vorstellen könnt. Doch da die familiären Strukturen nur für eine Zeitlang fördernd sind, können sie euch behindern in dieser Entfaltung. Ihr müsst also erkennen, dass die wirkliche Entfaltung eures eigentlichen Ichs nicht in dieser Familie geschieht, sondern außerhalb von ihr. Daher wandelt dankbar von ihr, sobald ihr diese Impulse empfindet, und habt keinerlei Berührungsängste, diese Kraft in euch weiter zu entfalten. Alles, was ihr seid, will erforscht werden und leben, doch kann es das nur, wenn ihr ihm den Raum dazu erschafft. Die Familie tut dies meist nicht. Familie hat andere Vorteile, die für eine andere Zeit in Eurem Leben wichtig waren. Die Menschen, die Eure Eltern sind, werden immer Eure Eltern bleiben, doch sind es letztlich auch Seelen, die inkarniert sind, um eigene Erfahrungen zu sammeln, und Ihr braucht nicht an ihnen festhalten wie eine lebenslange Verbindung. Denn familiäre Verbindungen sind nicht die Verbindungen, die Eure Seele erschafft. Alle Erfahrung einer Verbindung mit Begegnungen anderer Menschen und Seelen ist um ein Vielfaches weiter und kraftvoller als die Verbindung, die Ihr in der Familie erfahren könnt. Daher betrachtet diese Institution als solche, was sie ist. Und wandelt weiter. Die Eltern wachsen in ihrer Kraft weiter und ihr in eurer Kraft. Keinerlei Verbindung muss hier bleiben, wenn dies nicht gefragt ist.
Du möchtest den Menschen also vermitteln, wenn sie so empfinden, dass es auch richtig sein kann, sich ganz von seinen Eltern zu trennen, dass das richtig ist.
Das ist richtig.
Aber haben die Kinder nicht auch Verantwortung den Eltern gegenüber? Die Eltern haben dem Kind so viel gegeben. Kraft, Liebe, Geld, Zeit. Ist das wirklich in kosmischer Harmonie, dann einfach auf Nimmerwiedersehen zu sagen? Ich mein, ist das nicht respektlos?
Das ist wieder eine sehr wichtige Frage. Denn nein, Liebes, es ist nicht respektlos.. Es ist die Entscheidung der Eltern gewesen, das Aufziehen eines Lebens in ihr Leben zu bringen. Diese Entscheidung bedeutet aber keinerlei Verpflichtung für dieses Leben und keinerlei Bindung, wie ich es meine. Die Bindung besteht in Dankbarkeit, ja, doch braucht es keinerlei weitere Verbindung, denn ihr werdet im Lauf des Lebens feststellen, dass die Art und Weise, wie eure Seele sich weiten will und weiten will, niemals endet. Die familiäre Struktur fördert euch und hilft euch eine Zeit lang, aber wenn diese Zeit einmal vorüber ist, wandelt weiter. Das ist alles, was ich sagen will. Wer diese Verbindung weiter behalten möchte, der kann dies doch tun. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass die Verbindungen, die ihr zu anderen Menschen begehen werdet, noch viel mehr Kraft in sich tragen können, als ihr glaubt.
Ich selbst empfinde aber familiäre Verbindung als durchaus stark. Die Menschen sagen immer, das familiäre Blut ist dicker als anderes, und meinen damit, dass dies schon eine ganz besondere Art der Verbindung darstellt. Ist das denn nicht so?
Das ist keine energetische Wahrheit, Liebes. Die energetische Wahrheit ist eine andere.
Okay, dann ist es eben eine rein menschliche Wahrnehmung, wenn man sagt: Ich halte zu meiner Familie. Die energetische Wahrnehmung zeigt jedoch eine andere Wahrheit, nämlich die, dass die Verbindung zur Familie seelisch gesehen viel, viel schwächer ist als die zu anderen neuen Menschen.
Genau. Das einzelne Leben ist natürlich eine wirklich individuelle Sache, die ich hier nicht betrachten kann. Doch im Großen und Ganzen ist es wichtig, dass Ihr diese beiden Unterschiede kennt. Nicht die Regeln der Menschen halten die Verbindungen, die Seelen halten sie. Daher bitte, bitte erkennt, ob Ihr eine starke Verbindung zu einem Eurer Familienmitglieder habt, dann pflegt diese. Doch habt Ihr keine dann löst die Formen auf und geht eures Weges. Das ist energetisch keine Problematik, sondern eine Notwendigkeit.
Und was ist, wenn man als Mensch mitbekommt, dass es Familienmitgliedern nicht gut geht? Man hat nun mal auch Verantwortung diesen Menschen gegenüber, und diese Verantwortung bindet natürlich und kann in dem Fall viel Zeit und seelische Kraft kosten, und dann hemmt diese Entfaltung. Oder besser gesagt, das hemmt dann diese Entfaltung. Was empfindest du denn in solchen Situationen?
Das ist eine sehr verzwickte Situation. Denn Verantwortung ist natürlich die eine Sache, die ich nicht unter das Betrachtungsfeld fallen lassen will, um euch nicht in Verwirrung zu stürzen. Aber im Großen und Ganzen ist es wichtig, dass ihr diese beiden Unterschiede kennt. Die Verantwortung, die ihr untereinander habt, ist tatsächlich eine sehr große Kraft und bedeutet, dass ihr einander nicht fallen lasst, wenn ihr einander braucht. Das bedeutet, wenn ihr im Alter Hilfe von den Kindern braucht, dann bittet sie. Und wenn sie helfen, dann ist das natürlich eine liebevolle Tat. Wenn die Hilfe der Kinder oder die Hilfe der Eltern dennoch ausgeschlagen wird, weil es nicht möglich ist, die Entfaltung der Seele weiter zu fördern über diesen Weg, dann habt bitte Verständnis. Die kosmische Kraft wirkt durch die Menschen hindurch und kann nicht unbedingt immer den Weg der besonderen Zuwendung des familiären Mitglieds leben. Dies ist dann aber keineswegs eine negative Tat, wie ihr ab und an wertet. Es ist die Entscheidung dieser Seele, die eigenverantwortlich handelt, nicht zu helfen.
Ist diese Kraft, diese Art zu leben, dann nicht undankbar, respektlos und lieblos diesen Menschen gegenüber, wenn man sie um Hilfe bittet?
Das ist der entscheidende Punkt, Liebes. Die Frage ist die Bitte. Wer bittet, muss erhört werden. Das ist ein kosmisches Gesetz, und ihr solltet dieser Bitte folgen. Daher, wo immer ihr Bitten eurer Familienmitglieder erfahrt, wandelt bitte nicht immer nur im Ziel eurer Entfaltung, sondern nutzt diese Bitte, um euch zu entfalten. Das ist eine sehr individuelle Sache, doch möchte ich diese Gesetzmäßigkeit hier noch festhalten. Die Bitten eines liebevollen Menschen und vor allem die Bitten eines Familienmitgliedes dürfen nicht aus Eigennutz abgeschlagen werden. Die Bitte bricht das seelische Ziel.
Moment, die Bitte bricht das seelische Ziel bedeutet also, dass man selbst, wenn man schon auf einem seelischen Entfaltungsweg geht, dennoch aufgrund einer solchen Bitte wieder zurückgehen sollte. Wenn man im kosmischen Einklang agieren will, oder?
Das ist genau richtig. Die seelische Entfaltung kann einerseits die Fortbewegung von diesem Zustand bedeuten, doch andererseits bedeutet die Bitte eines Familienmitgliedes auch eine Entfaltung über diese Dienerschaft.
Puh, das ist ein gutes Stichwort. Denn ich kenne Menschen, die haben dann diese Dienerschaft begonnen und ihr ganzes Ziel der Entfaltung der Seele, welches sie vorher hatten, gänzlich aufgegeben, sich so gesehen im Erfüllen dieser Bitte völlig selbst aufgegeben. Ist das denn energetisch wirklich ratsam?
Das ist eine andere Problematik, denn wer sein seelisches Ziel wandelt, muss nicht gänzlich vergessen, welche Richtung er vorher eingeschlagen hatte. Damit möchte ich sagen, dass das seelische Ziel einerseits bestehen bleiben sollte, Doch die Hilfe als Dienerschaft eine Wandlung in einer Seele vollzieht, die ihr mit Dankbarkeit aufnehmen solltet, doch niemals das seelische Ziel unter diese Dienerschaft stellen dürft. Diese Dienerschaft sollte eine Weile eure Seele bereichern, doch dann solltet ihr wieder in das Ziel eurer Seele tauchen. Das kann bedeuten, dass ihr Menschen verlassen müsst, die euch brauchen. Doch wenn ihr es ermöglicht, dass diese Menschen nicht alleine, sondern in Betreuung weiter Hilfe erfahren, dann ist dies ohne Bedenken.
Aber auch das braucht finanzielle Mittel, die nicht alle haben. Was rätst du denn den Menschen, die sie nicht haben?
Das ist kompliziert und ich weiß keine Antwort darauf. Doch ich möchte Euch motivieren, die Wege zu finden, die die Entfaltung Eurer Seele sowie die Betreuung dieser Menschen ermöglichen. Das ist alles, was ich dazu sagen kann.
Okay, ich verstehe. Möchtest Du denn noch etwas dazu sagen?
Ja. Die Kindheit ist eine Erfahrung der Ohnmacht, liebe Menschen. Doch Ihr seid nicht ohnmächtig. Wandelt durch die Form der Familie in eure eigene Form hinein. Das ist Eigenverantwortung, und dort beginnt eure eigentliche Kraft, sich zu entfalten. Ihr braucht dazu nur den Entschluss und die Bereitschaft, dass die Weite in eurer Seele beginnt an dem Tag, an dem ihr alle menschlichen Formen überwindet.
Das heißt, du möchtest den Menschen das anerzogene schlechte Gewissen nehmen, wenn sie konsequent ihr eigenes Leben leben. Und du möchtest ihnen vor allem bei aller Verantwortung, über die sie— über die ich dich befragt habe— hier auch noch einmal die Eigenverantwortung nahelegen, sollten sie diese familiären Strukturen einmal brechen müssen. Richtig?
Ja, das ist richtig. Bitte. Bitte vergesst nicht bei all euren Handlungen, dass ihr liebevoll handelt. Was immer eure Entscheidungen sind, ob als Eltern oder als Kind, wandelt in Liebe, kommuniziert in Liebe, meidet Aggression und handelt liebevoll. Alles ist machbar, alles ist wandelbar, alles ist lebbar, doch iss es vor allem liebevoll.
Ich verstehe. Es geht bei uns, oder anders, es geht bei den von uns erschaffenen Strukturen ja überwiegend darum, einander zu helfen. Das ist es, dann ist doch das generell nicht falsch.
Das ist alles richtig. Ich verstehe die Intention hinter dem System. Doch muss ich festhalten, dass das System selbst keinerlei seelische Entfaltung ermöglicht. Das ist leider so. Ich wünschte, ihr hättet längst eine andere Form, welche die seelische Entfaltung ermöglicht, doch es ist eben leider nicht so. Die seelische Entfaltung beginnt bisher nur, wenn diese Struktur gebrochen wird.
Aber was machen wir denn mit den Großeltern, die erkennen, dass die Kinder Hilfe brauchen? Dann sind die Eltern überfordert und sie sind froh, wenn sie die Großeltern haben, die ihnen helfen können.
Damit streifst du ein ganz anderes Thema. Das Thema der Elternschaft. Ich möchte dem sehr gerne ein ganzes eigenes Werk widmen. Es ist zu komplex, es hier nur in einem Kapitel zu behandeln.
Okay, ich notier mir das. Möchtest du denn noch etwas sagen?
Das Wichtigste ist gesagt. Wer verstanden hat, was seelische Entfaltung bedeutet, der hat mich verstanden.
Was ist denn das nächste Thema?
Das nächste Thema ist die Leere. Die Leere als Mensch. Die Menschen erleben eine Zeit der Leere, in der sie erfahren müssen, wer sie sind und was ihre eigentliche Kraft ist.. In dieser Zeit der Leere lernt die Seele, wer sie ist und was sie in diesem Leben will. Ich möchte darauf hinweisen, dass ihr diese Zeit alle erfahrt, doch meist unbewusst.
Also man könnte grob sagen, dass die Zeit der Leere die Zeit ist, die beginnt, wenn man sich vom Elternhaus fortbewegt und beginnt, sich selbst zu entdecken, richtig? So wie Menschen eine berufliche Lehre machen, so erfahren die Seelen Nein, die Menschen, eine Zeit der Leere der Seele.
Nein, das ist nicht ganz richtig. Die Seele macht keine Leere. Die Seele ist immer, was sie ist. Doch wenn ein Mensch die familiären Strukturen verlassen hat, beginnt eine Zeit, in der er lernt, wer er ist, was genau seine Seele ist und Will.
Und darüber möchtest du berichten?
Ja.
Ich bin sehr gespannt. Vielen Dank. Danke, liebe.
Danke, liebe.
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