Fragen und Antworten

Sylvia Leifheit discusses cosmic consciousness and spiritual freedom with a guest, drawing on her near-death experience and conversations with ethereal beings. They explore whether cosmic laws limit human freedom, compare spiritual liberation to historical revolutions, and introduce the practice of "distance" as a way to grow inwardly amid fear and oppression.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Hallo, meine lieben Padawans! Heute ist es mal wieder Zeit für eine Fragen-und-Antworten-Stunde, denn es sind jetzt schon wieder einige Kapitel gewesen, die wir gelesen haben. Und ja, ich finde es immer wieder gut, wenn man auch mal selber so ein bisschen brainstormt, sich austauscht. Was macht das, was man da hört? Was bewegt es in einem? Und es kommen ja eigentlich immer auch noch Fragen in einem selber hoch, ob ihr ob jetzt für uns als Leser oder für euch als Zuhörer. So oder so, jetzt erzähl mir mal ein bisschen, was uns so bewegt bei den letzten Kapiteln.
Ja, dann werde ich mal in dieses Gespräch einsteigen mit der Bekenntnisposition, dass ich erstaunt bin und auch manchmal etwas verwirrt. Warum sage ich das? Die Seele hat mehrere Möglichkeiten, wie in einer Hierarchie sich wiederzufinden. Wir haben gelernt, wir haben gehört, es gibt 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 verschiedene Ebenen, auf denen Seelen existieren können. Das erscheint mir als normaler Mensch hier auf diesem Planeten wie ein sehr mechanisches System. Letzten Endes ist aber der ganze Kosmos, wenn man ihn beginnt verstehen zu wollen, wie eine große Mechanik, die Gesetze hat, die unabänderlich sind. Empfindest du das manchmal auch, in seiner Möglichkeit zu weiten, wie ein strenges Regiment der Enge?
Du fragst, weil du es so empfindest?
Ich frage, weil als ich begonnen habe vor vielen Jahren, mich für den Weg der Seele zu interessieren, war mein größtes und übergeordnetstes Wort, das Wort Freiheit. Und das wird auch immer zum Beispiel von Freund der Indianer in den Mund genommen und zitiert. Freiheit. Andererseits gibt es in diesem Kosmos offensichtlich klarste Regeln, wie auf einer Autobahn. Da muss ich abbiegen, da darf ich nicht abbiegen, weil sonst komme ich in diesen oder jenen Bereich, was letzten Endes nichts mit Freiheit zu tun hat. Also lautet meine Frage, und ich möchte heute ganz bewusst etwas provokant die Fragen stellen, so wie es früher die Jesuiten getan haben, die ihren eigenen Glauben infrage gestellt haben, um vielleicht am Ende umso mehr an ihn zu glauben. Kann es sein, dass die sogenannte, auch so empfundene Enge der unausweichliche Hinweis ist, wie man zum Ziel kommt? Gibt es ein Ziel? Wie sieht die endgültige Befreiung aus? Ist es die siebente Ebene oder danach? Ist es die Quelle? Wie empfindest du das, was ich jetzt gerade anspreche? Dieses klare Formen vorgeben vom Kosmos, ist es für dich weite oder enge?
Zunächst möchte ich bitte unbedingt darauf hinweisen, dass die Ebenen, die du gerade als Ebenen bezeichnest, nicht die Ebenen sind, die im Kapitel der Reise der Seele beschrieben sind. Denn das sind die Bewusstseinsebenen. Und die eigenen energetischen Ebenen, die Frequenzebenen, haben wir in dem Buch 5, Kartografie der feinstofflichen Welten, festgehalten. Das sind aber ganz andere Frequenzebenen und haben nichts direkt mit den bewusstseinserweiternden Ebenen der Seelen zu tun, die sie in diesem Konstrukt, also in diesen Frequenzebenen erfahren können. Ja, da wird's schon wieder kompliziert, ich weiß, ich weiß, ich weiß. Ich wollte es nur sagen, weil ich muss dann auch immer wieder doch auf diese Details hinweisen. Aber jetzt meine Antwort auf deine Frage: Also ich empfinde den Kosmos jetzt als extrem fair,. Und ein unglaublich schönes, perfektes Modell, oder sagen wir mal System. Ich glaube, Juan D'Andiana hat auch gesagt, Natur mit ihren eigenen Naturgesetzen, die einem alles ermöglicht. Du kannst wachsen, wie du möchtest. Du kannst stehen bleiben, wenn du das möchtest. Du kannst wieder wachsen, wann du möchtest. Du kannst inkarnieren, wie du und wann du möchtest. Du kannst Dinge tun, worauf immer du Lust hast, so schlimm sie auch sein können, die Sachen, also Fehler machen auch, aber dir wird immer die Möglichkeit gegeben, darin auch wieder zu wachsen oder daraus zu wachsen und Erkenntnisse daraus zu gewinnen, um letzten Endes in eine andere, nächste Stufe des Seins zu kommen. Ich weiß, du willst darauf hinaus, dass es ja letzten Endes trotzdem eine gewisse Grenze gibt. Nämlich sei es die Grenze, dass man eine Mutterseele werden kann. Ja, weißt du, ich empfinde das als etwas sehr, sehr Schönes.
Ja, natürlich ist das wunderschön. Aber ich habe mir heute vorgenommen, von der anderen Seite mal die Fragen zu stellen. Denn dass wir alle begeistert sind von dem, was wir von Freunde Indianer erfahren dürfen, das steht ja außer Frage. Aber wir haben ja auch einen fragenden Geist. Geschenkt bekommen. Und die Weisen Brüder haben mir einmal mitgeteilt, dass das Fragen in den Kosmos hinein, der Weitung der Seele auch hilft. Weil selbst wenn man an einer Grenze anstoßen sollte, dann ist ja diese Grenze nur die Herausforderung zu fragen: Warum empfinde ich es als Grenze? Das war mal die Einleitung. Das Zweite ist die— ich habe heute so eine innere eigenartige Vision. In der Geschichte der Menschheit hat es immer wieder Momente gegeben, wo eine Revolution passiert ist. Warum? Weil es davor ein System gegeben hat, das in seiner beengenden Art, mit seinen beengenden Gesetzen die Menschen so eingepfercht hat, dass sie nicht das Gefühl von Freiheit hatten. Dann kam es zu einer Explosion. Sagen wir mal, die letzte große gesellschaftliche Explosion waren die 68er Jahre, die Hippie-Bewegung, die Befreiung der Frau, das gesamte Durchbrechen der sozialen Schranken, zumindest der Versuch in diese Richtung. So weit, so gut. Das Ergebnis danach ist eindeutig, dass wir jetzt in einer befreiteren Welt leben als vor '68, richtig?
Mhm.
Mehr oder weniger richtig?
Stelle ich in Frage.
Also es ist zumindest so, dass Frauen das Wahlrecht bekommen haben. Das kann man nicht leugnen. Und auch in Amerika dürfen Schwarze und Weiße im selben Restaurant essen. Wir lachen heute darüber, aber das durfte man vor 100 Jahren Nicht. Gut, also in kleinen Schritten, in Babyschritten entwickelt sich die Menschheit durch Begrenzungen, die sie sich selber gegeben hat, zu einer immer größeren, größeren Freiheit. Der Moment des Durchbruchs selbst kann logischerweise noch keine neue Form beinhalten. Gibst du mir da recht? Mhm. Weil der Durchbruch ist explosiv. Der Durchbruch ist ein Vulkan, der sich gegen die Erdplatte, die sich drüber ausgedehnt hat, durchbricht, damit die— damit das Alte vernichtet wird.
Damit das Alte vernichtet wird und das Neue entsteht. Ja.
Nun die Frage, wenn man es ganz bewusst, ich nehme das jetzt ganz bewusst, diese Position ein, wenn man sich fragt, welche Grenzen setzt der Kosmos in seinen Formen, in seinen Gesetzen? Ist es dann weise, auch zu versuchen, an ihnen zu rütteln oder ihnen ausschließlich zu gehorchen? Ich frag das deswegen, weil es Ich sag's jetzt mal positiv. Positiv gesehen, ausweglos ist diesen Gesetzen zu folgen, wenn man an das Ziel der Reinigung und Weitung der Seele kommen möchte. Was aber sagt man Menschen, die aus ihrem Menschenleben heraus revolutionär gestimmt sind und nun wiederum ein System erfahren im Kosmos, das ausschließlich auf Regeln und Ordnung und Gesetzen besteht. Mache ich mich verständlich?
Ja und nein. Ich versuch's zu greifen, weil ich bin ja auch ein rebellischer, revolutionärer Geist und ich kann genau diesen Gedanken super, super gut nachvollziehen, dass du rütteln willst und rütteln willst und hinterfragen willst und dass dir keiner eine Antwort gibt und du wütend wirst und aufhörst, überhaupt irgendjemanden zu fragen und so weiter und so fort. Aber ich habe dann über die Erkenntnis— und ja, da gehört auch sehr viel Gefühl dazu— das heißt, über die inneren Welten, die sich auftun, wenn ich mich mit dem Kosmos verbinde, also wenn ich all das tue, was wir da hören: Ausdehnung, Verbindung, Kraft gewinnen und so weiter. In dem Moment, wo ich das tue, gehe ich so extrem in Kontakt mit einer Energie, die so schön und so kraftvoll und so frei sich anfühlt, wie wiederum mein Geist, der dieses Rebellische in sich trägt, gar nicht kennen kann. Das ist wie, das sind wie zwei Sprachen.
Es sind wie zwei Sprachen. Und während du gesprochen hast, und ich habe dir sehr genau zugehört, habe ich, so ein Gespräch dient ja auch dazu, dass Gedanken erst entstehen und hochkommen im Dialog. Musste ich mich daran erinnern, dass ich in meiner frühesten Menschzeit der Meinung war, dass alle Menschen Brüder sind. Ja. Dass wir alle aus einem Gott geschaffen sind und dass wir alle ganz kurz davor stehen, in einer allumfassenden, alle ergreifenden Liebe uns zu bewegen.
Aber warte mal, wo hast du das her? Ist das etwas, das du in dir getragen hast, schon immer, als kleinstes, kleinstes, kleinstes Kind bist du so auf die Welt gekommen, oder ist das etwas, das dir von den Menschen so erzählt wurde? Wir sind doch alle Brüder.
Sehr gute Frage. Es wurde mir logischerweise von den Menschen erzählt, hat aber, und das ist was ganz Wichtiges, weil das läuft auf ein Ergebnis hinaus, dieser Punkt, hat aber eine Urwahrheit in mir berührt, eine Ursehnsucht in mir berührt. Und die schaut folgendermaßen aus. Wenn wir davon ausgehen, wie wir von Freund der Indianer erfahren haben und lernen durften, dass die Seelen aus der Mutterseele herausgeboren werden und in dem Moment wie ein unbeschriebenes Blatt in den Kosmos eintauchen, um Erfahrungen zu sammeln. Dann kann man sagen, ja, in diesem Moment sind sie alle einander sehr nahe, obwohl sie alle Individuen sind, was wir auch gelernt haben. Alle sind Individuen. Aber da sie noch in keinster Weise von Ego-Erfahrungen verunreinigt sind, die störend wirken für ein Miteinander, sind sie noch in einer großen Gemeinschaft und Ähnlichkeit. Gibst du mir da recht? Gut. Wenn man nach diesem Gefühl, weil die Seele ja auch sich daran erinnert, eine tiefe Ursehnsucht hat, dann kommt man in den Bereich, wo man sagt: Mein Gott, wäre das nicht schön, wenn wir alle Brüder und Schwestern wären, die einander helfend auf dem Weg begleiten.
Gut, aber das ist dann nur eine Erinnerung deiner Seele an den Zustand außerhalb des Körpers, in dem man diese Verbundenheit empfindet.
Richtig. Aber jetzt kommt unter Anführungszeichen die Pointe. Es gibt so einen wunderschönen Witz aus der jüdischen Witztradition, die ja die schönsten Witze haben neben den Engländern. Der alte Rabbi liegt im Sterben, seine Jünger stehen um sein Bett herum und sagen: Rabbi, Rabbi, du siehst gleich den Allmächtigen, sag uns die letzte Wahrheit. Der Rabbi öffnet noch einmal die Augen und sagt: Es ist alles ganz anders. Und stirbt, um nicht zu sagen, er geht hinüber. Worauf will ich hinaus? Wenn man diese Ursehnsucht, sag ich jetzt mal, dass ein junger Mensch, der noch hoffnungsvoller an die Menschen glaubt als ein erwachsener Mensch, wenn man die in sich trägt und wenn man drauf kommt, so ist es aber nicht auf dieser Erde, Zumindest auf dieser Erde. Es gibt vielleicht andere Planeten. Hier herrscht Hauen und Stechen, Kampf, Mord und Tod. Und wer nicht stark genug ist, geht unter. Und nur die Schwächsten werden liegen bleiben und die Starken steigen auf. Das ist ja in Wahrheit furchtbar, wenn ich ein alles verbindendes Liebesgefühl den Menschen gegenüber in mir trage. Und dann kommt Freund der Indianer und sagt: Ja, das ist völlig verständlich, dass du zu dem Punkt kommst, wo du sagst, das ist ja eigentlich furchtbar. Was ich mit den Menschen hier erleben muss, weil sie auf der ersten und zweiten Stufe unterwegs sind, wie kleine Kinder, die erst hinfallen und sich gegenseitig das Kübel auf den Kopf hauen, anstatt es miteinander zu teilen. Und dann kommt das magische Wort Abstand. Und das wiederum steht in einem derartigen Widerspruch zu dem Urgefühl, an das sich die Seele vielleicht erinnert, dass wir doch alle hoch schwingende Lichtwesen sein können, wenn wir gereinigt und geläutert und geweihtet miteinander eines Tages kurz vor der siebenten Ebene uns wieder treffen. Diese Diskrepanz, über die wollte ich heute eigentlich sprechen. Dass man mit der Sehnsucht nach Reinigung und Weitung auf diesen Planeten kommt, wo der Dschungel und die Bestien herrschen und man dieses Ursehnsuchtsgefühl nach Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit— Gott, bin ich politisch korrekt— Dass man das wegstellen muss, weil man sonst zerfleischt wird. Jesus hat uns das Beispiel geliefert, was passiert, wenn man in die Öffentlichkeit geht mit seiner Liebesbereitschaft. Und dass man in den Abstand gehen muss. Das vereinfacht gesagt, und jetzt kommt gleich meine Frage, ruft ein großes Spannungsgefühl hervor.
Aber nur, weil deine Erwartungshaltung eine falsche ist.
Richtig. Aber ich spreche jetzt gerade im Namen all der Menschen, Die noch in dieser Sehnsucht leben. Die noch gerne Freund und Freundin wären. Die noch sagen: Mein Gott, wie kann ich diese Welt denn mit meiner Revolution verändern? Zurzeit erleben wir, dass die gesamte Menschheit zu einem einzigen ohnmächtig schlafenden Schaf degradiert wird und nicht aufsteht und sich nicht wehrt gegen den offensichtlichen, bewiesenen Betrug. Ja, und wie tut das den Seelen gerade? Ich wage zu behaupten, Dass die wenigsten in bewusster Art und Weise diese Isolation, in der wir jetzt alle leben müssen, benützen, um in die Seele einzutauchen, ganz tief und innerlich. Nein, 99,8% verzweifeln, schlagen ihre Kinder und ihre Frauen und ihre Männer, trinken, saufen, rauchen, betäuben sich auf das Grauenhafteste, weil das über uns gerade ausgegossen wird. Auf der ersten, zweiten Ebene, das Seelen— also—
Bewusstseinsebene.
Ab Bewusstseinsebene. Abstand, Abstand, Abstand. Mit dieser Diskrepanz, und ich habe dafür noch, man könnte sagen, ich habe keine Lösung. Natürlich habe ich die Lösung. Die Lösung ist Abstand, die Bücher von Freundin Diana und Sylvia Leifheit lesen und sich danach simpel besser fühlen.
Ich muss daran erinnern, dass wir das letzte Mal beim Jahresrückblick schon darauf hingewiesen haben. Also ich habe es gesagt, Freund, nee, Salomon war es, der durchgegeben hat, was mit der Menschheit tatsächlich energetisch passiert jetzt gerade. Nur um das auch nochmal zu unterfüttern, was du gerade sagst. Ja, Das Potenzial ist vielleicht da, dass dabei durchaus bewusstseinserweiternde Erfahrungen gemacht werden können, aber der existenzielle Druck und vor allem die Angstenergetik drückt sie so viel mehr noch nach unten, dass es nicht viele gibt, die das schaffen, tatsächlich wirklich zu springen, also wirklich zu wachsen aus dieser Situation heraus. Was umso trauriger ist, und da kommen wir wieder zu einem der Kapitel, die wir auch gerade gelesen hatten, Kraftlos Müdigkeit. Weil wenn du nun mal wenig Kraft hast schon generell, weil das Leben so anstrengend ist— ist anstrengend, ja, für die meisten zumindest— und dann kommt so eine Situation und prasselt über dich herein und du hast noch tausendmal mehr Ängste und vor allem suggeriert dir jeder, der irgendeine Machtposition hat, keinerlei Perspektive, keinerlei Hoffnung, dann zieht sich das natürlich noch weiter nach unten. Heißt, Das zieht ja noch mehr Energie, noch mehr Kraft. Wie sollst du denn da tatsächlich auch jetzt dann energetisch nach oben steigen? Ich möchte trotzdem darauf hinweisen, weil ich bin jemand, der Perspektiven gerne ändert und auch Hoffnung streut. Das Potenzial ist schon immer noch da und groß, denn gerade wenn es einem gar nicht mehr so gut geht oder schlechter denn je, ist das Potenzial ganz groß zu sagen: Jetzt reicht's! Ich will mein Leben so nicht mehr leben. Ich lass mich nicht unterbuttern oder ich lass es mir nicht nehmen. Das ist immer noch gegeben. Daran hat sich nichts geändert. Nur ich wollte gerade benennen, die Kraftlosigkeit ist tatsächlich eine Problematik, die sollte man so benennen, wie sie ist. Du kannst nicht jedem sagen: Lauf jetzt den 100-Meter-Lauf doppelt so schnell, weil es jetzt gerade wichtig ist. Wenn er nicht kann, kann er nicht.
Wenn er nicht kann, kann er nicht. Und da fällt mir der gute alte Pingpongball ein. Ein Pingpongball kann erst wieder nach oben fliegen, wenn er unten am Boden aufgeschlagen ist. Das erinnert mich daran, dass Freund der Indianer bei der Reise der Seele von den tiefsten, untersten, kältesten, bewegungslosesten Sphären berichtet hat, die aber letzten Endes in ihrer Kraftlosigkeit, in ihrer totalen— Abwesenheit von Impulsen und Energien— die Aufgabe haben, der Seele klarzumachen, dass sie den Impuls wieder suchen und finden muss, um aufzusteigen. Also ihren eigenen weißen— Seelen sind ja weiß und rund, wie wir wissen— ihren eigenen Pingpongball wieder nach oben zu bewegen.
Was erzählst du denn? Wieso sind Seelen weiß und rund?
Ich behaupte, sie sind weiß und rund.
Nein, das ist überhaupt—
Doch, doch, doch, doch. Freund, König Salomon hat in in seinem Buch wissen lassen, dass die Seele eine runde, helle Kugel ist.
Ja, aber sie ist nicht immer weiß. Sie hat auch unterschiedliche andere—
Je nachdem. Ich gehe von den gereinigsten aller Seelen aus. Verzeihung. Also die Ping-Pong-Ball-Seelen sind die weißesten und weitesten und gereinigsten. Es gibt natürlich auch gelbe, blaue, hellblaue und dunkelbraune. Aber gehen wir mal vom schönen Bild der weißen Seele aus.
Übrigens haben wir dazu schöne Bilder im Band 5 drin.
Wunderschöne Bilder. Wunderschöne Bilder. Jetzt bin ich etwas von der Schiene gefallen durch deine kleinen Einwurf. Die Kraftlosigkeit in den tiefsten Ebenen, der Pingpongball, der nach oben strebt. Das heißt, die Kraftlosigkeit ist letzten Endes die Aufforderung des Kosmos, die Kraft wieder zu finden. Und Freund König Salomon hat etwas Wunderschönes zu dieser Problematik gesagt. Wenn man nämlich, und gesteckt sich mit dem, was Freundin Diana sagt, wenn man in den Abstand geht zu diesen Wahnsinnigen auf dieser Welt, ich, Verzeihung, ich benenne sie so, Dann kann man zum Beispiel in die Sackgasse des Klosters gelangen. Dann kann man in die Sackgasse des Lebens und Freude verneinenden Priesters gelangen, so wie König Salomon. Der dann aber auch erzählt, dass er in diesem Leben das gebrochen hat und sich für die Liebe, die Berührung, den Eros, die Freude am Leben entschieden hat. Also haben wir wieder das, wie unser Gespräch begonnen hat. In dem Zerbrechen von lebensfeindlichen Formen besteht der Schlüssel zur Befreiung der Seele. Zu lebensfeindlichen Formen auf diesem Planeten. Nun kann es sein, und ich rede jetzt mal für all die, die diesem Podcast und diesen Gesprächen skeptisch gegenüberstehen, die dann sagen, und die möchte ich ja auch mitnehmen: Ja, und der Kosmos, ich komme nochmal darauf zurück, der hat doch auch seine Grenzen und seine Enge und seine Mauer. Und wenn du dagegen fährst, wirst du das Ergebnis ernten, um nicht zu sagen, du wirst bestraft, indem du nicht weiter darfst. Halt! Einfaches Bild: Wenn ich auf der Autobahn ruhig geradeaus fahre, komme ich ans Ziel. Wenn ich gegen die Markierungen rechts und links stoße, überschlage ich mich und das Auto ist tot. Das heißt, die Markierung ist ein Hilfsmittel, das Ziel zu erreichen. Aber wenn man aus dem menschlichen Erfahrungsschatz schöpft, dann ist jede Art von Gesetz eine Aufforderung, es zu brechen. Weil jede Art von Gesetz, bis auf das Gesetz, du sollst nicht töten und du sollst nicht stehlen, ist eine Beengung des menschlichen Daseins. Das gilt es zu überwinden, diese Gedankentradition, wenn man in der Weite der kosmischen Gesetze leben will. Mache ich mich verständlich? Beides heißt Gesetz.
Perspektivenänderung.
Perspektivenänderung. In China heißt das Gesetz: Du musst ganz brav sein, sonst kommst du in den Raster und darfst nicht mehr verreisen. Ein Gesetz einer Diktatur. Wenn ich mich dort brav verhalte, bekomme ich sogar eine Wohnung. Aber die Menschen lernen, nur Unterwerfung unter die Gesetze heißt, ich bekomme eine Wohnung. Jemand, der eine freigeistige Seele und ein freigeistiges Bewusstsein hat, muss natürlich in der Folge sagen: Alle Gesetze müssen zerstört werden. Und wenn man dann kommt mit, der Kosmos hat Gesetze, ist auch ein erster Impuls: Nicht für mich. Ich bin ein Freigeist. Ich zerbreche auch diese Gesetze. Daher mein Aufruf: Ich werde durch sogar dieses Gespräch noch geläutert. Vom Saulus zum Paulus. Mein Aufruf lautet: Unterscheidet bitte, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Also liebe männliche und weibliche Zuhörer, ist auch das noch politisch korrekt? Also alle, die dir jetzt zuhören, das glaube ich war richtig. Alle, die jetzt zuhören, unterscheidet bitte unter eurem verständlichen revolutionären Impuls, der aus der Erfahrung des Menschenlebens kommt, jedes beengende Gesetz zerbrechen zu wollen mit den heiligen, weitenden, reinigenden, Freiheit schenkenden Gesetzen des Kosmos. Obwohl es ein und dasselbe Wort ist. Es ist wie Tag und Nacht, der Unterschied.
Ja, das hast du schön zusammengefasst, weil genau so ist es. Du kannst und darfst logischerweise die Gesetzmäßigkeiten oder auch, naja, Die menschengemachten Gesetze, das ist ja nochmal was anderes als die Naturgesetze auf der Welt. Die menschengemachten Gesetze haben nichts mit den kosmischen Gesetzen zu tun. Das hat auch Freund der Indianer ziemlich am Anfang schon benannt und hat darauf hingewiesen. Das heißt, die kosmischen Gesetze geben Freiheit, geben ganz viel Potenzial in alle Richtungen und in keinster Weise mit irgendwelchen Zeigefingern oder Schuld oder frag mich nicht Strafe und diesen ganzen sind Sachen, das ist alles menschengemacht, das sind alles Menschengedanken. Das heißt, eigentlich sind das zwei wirklich völlig, völlig, völlig unterschiedliche Welten.
Es sind zwei unterschiedliche Welten und jetzt während des Gespräches taucht gerade ein Gedanke auf. Wie wir ja wissen, ist jedes Wort eine Energie, die zu leben beginnt und etwas nach sich zieht. Und wenn man als seelischer und bewusstseinsmäßiger Revolutionär logischerweise dann mit dem Wort Gesetz ein Problem hat. Man muss ja nicht gleich ein Harley-Davidson-Fahrer sein und zu den Hells Angels konvertieren, wo die One-Percenter unterwegs sind, um zu zeigen, dass man all dem nichts abgewinnen kann. Nennen wir doch, und das ist gerade eine Geburtsstunde in diesem Gespräch, nennen wir doch das, was der Kosmos da anbietet, Hilfestellungen. Anstatt Gesetz. Nennen wir es doch eine Hilfestellung. Man will mir helfen. Der Kosmos will mir helfen. Er gibt einen Vorschlag und sagt: Du kannst es erfüllen, du kannst es auch nicht erfüllen. Aber ich sage dir, wenn du es erfüllst, und das ist meine Hilfestellung, dann wirst du befreit sein.
Und wenn nicht, ist aber auch nicht schlimm.
Ist auch nicht schlimm. Dann machst du, brauchst du einfach länger. So wie vorhin der Indianer gesagt Manche Seelen gehen den ganzen Weg, den es zu gehen gilt, bis sie wieder Mutterseele werden können oder wollen, sehr schnell und andere sehr langsam. Vielleicht will einer 17-mal Zirkusdirektor hintereinander sein, weil er den Geruch von dem Löwenkäfig so gern hat. Ein anderer sagt: Nein, brauche ich nicht. Hoppla zack und ich schon auf der 6. Ebene. All das erlaubt der Kosmos in seiner Art, Hilfestellungen zu geben, Erlaubnisse zu geben, den Weg der Seele, der eigenen Befreiung zugehen, wie das Individuum es möchte. Mir wird gerade ganz wohlig ums Herz, seit ich das Wort Hilfestellung hier geboren habe.
Ja, das hast du auch schön zusammengefasst. Also so empfinde ich es auch. Weißt du, dass ich mir manchmal denke, dass der Kosmos eigentlich wie das Internet funktioniert? Weil nur wenn ich bitte, also übersetzt, nur wenn ich frage, bekomme ich eine Antwort. Das Internet schreit dich ja nicht an, während du jetzt hier sitzt. Und schaust einfach mal so in die Gegend.
Ja, aber Alexa hört gerade zu.
Ach ja, stimmt. Macht nichts. Aber generell ist es doch so, dass du erst deine Frage, deine Suche, dein Suchwort im Internet eingeben musst und bekommst dann deine Antworten dazu. Und ähnlich, nur um eine lustige Metapher zu geben, ähnlich ist der Kosmos auch. Blöd eigentlich, weil ich mag es nicht, aber in der Bibel steht da nicht auch so was mit: Wer Wer fragt, der klopft an, klopft an, dann wird euch aufgetan. Ja, genau.
Ja, es stehen auch in den blödesten Büchern manchmal ganz kluge Sachen. Da muss man sehr genau unterscheiden. Auch einem Idioten können ja manchmal gute Sachen rausrutschen. Auch ein blinder Mann findet mal einen Huhn. Ja, das ist so. Die Herkunft ist ja letztlich egal, wenn das Wort an sich richtig ist. Ja gut, aber ich finde das ein sehr revolutionärer Gedanke.
Ich weiß. Weiß, du kannst natürlich jetzt schönreden, dass es in diesem Buch auch nette oder vielleicht ein paar, sagen wir mal, richtige Ansätze gibt. Auch ich komme ja da immer wieder drauf, siehe beim letzten Buch, wo ich wirklich mehr als überrascht war, dass die Hierarchie des Kosmos sehr, sehr viele Parallelen zu dem hat, was in der Bibel festgeschrieben ist oder in anderen weisen Schriften. Dennoch werde ich dieses Buch niemals, aber auch nur ansatzweise, als ein gutes Werk bezeichnen, nur weil da eben ein, zwei solcher Inhalte drinstehen, die vielleicht doch auch eine Essenz haben, die richtig ist, weil es zu Verboten, zu Schuld, zu Unterdrückung und zu Angstmechanismen aufruft. Und das ist das Allerschlimmste, was man überhaupt als Mensch und im Menschsein erleben kann. Deswegen ist das eines der leider schlimmsten Werke, die es gibt.
Halt! Für alle, die jetzt gerade dabei sind, den Podcast abzuschalten: Wir müssen, ich sage das auch meiner Gesprächspartnerin, wir müssen unterscheiden zwischen dem Alten Testament mit dem Neuen Testament. Im Alten Testament steht drinnen: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Im Neuen Testament, der völlige Widerspruch: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das war kein so schlechter Satz. Auch der Satz: Es werde Licht, da ist schon was ganz Gutes eingefallen, also demjenigen, den wir Gott nennen oder die Quelle oder Vakantanka oder Vanillepudding ist doch egal.
Na gut, weißt du, ich habe das alles nicht wirklich gelesen, sondern nur am Rande mitbekommen. Gott sei Dank. Aber ich sehe die Herrschaft Kraften, wie sie aussehen. Ich sehe, wie sie leben. Ich sehe, dass die weibliche Kraft mehr oder weniger gar nicht stattfindet, sondern nur irgendwelche, ich weiß nicht was, Menschen, die ich nicht wirklich als geistige, also mit dem Kosmos verbundene, empfinde und so weiter und so fort. Ich will das gar nicht jetzt ausmalen. Ich sage ja nur, da ist irgendwas völlig schief. Deswegen kann ich auch die Ursache, die Quelle dessen, worauf auf die sich berufen, nicht unbedingt ohne Ende hervorheben.
Ist das nicht großartig, dass im Lauf der Menschheitsbefreiung, zumindest im freien Westen, wo wir eine Trennung erreicht haben zwischen Staat und Kirche, es möglich ist, über dieses Buch so zu reden? Noch vor 350 Jahren wären wir beide verbrannt worden.
Ja, das ist—
Ich finde das nett, weil ich habe es in der Sauna, ist es auch nicht angenehm warm und es führt nicht zu einem derartigen unausweichlichen glücklichen Ende.
Bin ich bei dir. Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass du dich bitte nicht davon scheintrügen lässt, dass du meinst, in einer Zeit zu leben, in der das jetzt anders ist.
Ich weiß schon, die Unterdrückungs- und Zerstörungsmechanismen sind homöopathischer geworden. Das Endergebnis ist dasselbe. Wage es zu sagen, dass die Regierung gegen das Grundgesetz verstößt, und schon bist du ausgegliedert aus der Gesellschaft. Man raubte deine Einkommensmöglichkeiten und ansonsten bist du auch in der Nähe von Giordano Bruno angesiedelt, den sie ja damals verbrannt haben für seine freie Meinung.
Deswegen Achtung, Achtung, Augen auf vor dem, was wirklich ist und vor allem, wo Betäubung passiert und wo sie nicht mehr passiert.
Aber der Kosmos würde in diesem Moment eine Hilfestellung anbieten, indem er vorschlägt, Geh in den Abstand zu all diesen Schwingungen. Geh in deine Seele. Geh zu den Menschen, mit denen du im Gleichklang lebst, und folge den Vorschlägen. Das war so für mich wie ein Bogen, der sich heute in diesem Gespräch schließt.
Ja, ich danke dir für diesen Bogen, weil das ist ein schöner, schöner Endbogen oder ein schönes Endwort. Schlusswort.
Ja, sagen wir mal so, ich habe es wie eine schöne kleine Reise empfunden, von einem staunenden Ausgangspunkt zur Neugeburt, wie wir jetzt den Kosmos beschreiben wollen. Er will uns helfen. Danke, Liebe.
Deswegen bitte, hört nicht auf zu fragen und zu bitten und seid offen dafür, denn das ist so anders als das, was ihr als Mensch sonst kennt, dass es eigentlich in der Essenz nur spannend sein kann. Diese Reise ist so spannend. Viel Spaß dabei.
Heiter weiter.
In diesem Sinne, alles, alles Liebe, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Adieu.
Danke.
Liebe.
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