Gedanken zum den bisherigen Episoden dieser Season

In dieser Podcast‑Folge teilt Sylvia Leifheit (SPEAKER A) ihre Erfahrungen nach einem Nahtoderlebnis, das ihr die Fähigkeit verlieh, mit feinstofflichen Wesenheiten zu kommunizieren. Gemeinsam mit ihrem Gesprächspartner Gabriel diskutieren sie die Reise durch unterschiedliche Frequenzbereiche – von hohen, lichtvollen Zuständen bis zu dunklen, schweren Ebenen – und stellen fest, dass die üblichen Begriffe "Himmel" und "Hölle" nur metaphorische Qualitäten (Licht/Schwere, Liebe/Lieblosigkeit) widerspiegeln. Sie betonen die zentrale Rolle der Eigenverantwortung: durch tägliche Entscheidungen, Reinigung und das Streben nach guten Taten kann man höhere Schwingungen erreichen, während Angst, Neid und das "tierische" Selbst zu niedrigeren Frequenzen führen. Die Diskussion kritisiert die Verfälschung spiritueller Symbole durch etablierte Religionen, insbesondere die Umdeutung des Gottes Pan zum christlichen Teufel, und fordert eine Rückbesinnung auf wahre, liebevolle Sexualität und Lebensfreude. Sie führen die Hawkins‑Skala als Messinstrument für Bewusstseinsfrequenzen an und erklären, dass jeder Mensch seine persönliche Schwingung wählen kann. Abschließend ermutigen sie die Zuhörer, aktiv zu reflektieren, Werkzeuge zur Frequenzsteigerung zu nutzen und ihre Erfahrungen über soziale Medien zu teilen, während sie die Freude am Leben und die kosmische Unterstützung betonen.
Chapters
Liebe Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Energien des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Jenseitskontakte zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer, Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise zusätzlich nahezubringen. Hallo meine Lieben, Padawane, und auf geht's! Heute gibt es mal ein schönes Gespräch, in dem Gabriel und ich unsere Gedanken austauschen, nachdem wir jetzt den Aufstieg und den Abstieg, das heißt die unterschiedlichen Frequenzbereiche, die höher schwingen, und die Frequenzbereiche, die niedriger schwingen, besucht haben. Wie erging es uns? Was denken wir dazu? Ich meine, letzten Endes haben wir jetzt alle, ihr auch als Zuhörer, die den Kosmos als solches bereist, zumindest die wichtigsten Punkte, die wichtigsten Bereiche. Was macht das mit einem? Ich rede erst einmal von mir, weil ich als diejenige, die diese ganzen Dinge aufgeschrieben hat, durchgechannelt bekommen hat und festgehalten hat, bin in erster Linie immer wahnsinnig überrascht, was da alles an Informationen durchkam, und freue mich, das mit euch zu teilen. Das nur mal wirklich vorweg. Gleichzeitig hat es mich natürlich auch noch demütiger gemacht und vor allem auch dankbarer unserem Leben gegenüber. Was für eine wunderschöne Chance wir haben, dass wir jetzt hier, auch wenn es wahnsinnig verrückt teilweise ist, aber dass wir hier auf dieser Welt jetzt sein dürfen mit den Möglichkeiten unserer Zeit, die mir zum Beispiel ermöglichen, dass ich nicht nur diese Werke erschaffe, sondern dass ich sie verbreite und dass ich sie hier mit euch auch noch mal in gesprochener Form teile. Und Mit diesem Gefühl, nach dem großen Ganzen einmal gefühlt, erfüllt und durchreist zu sein, bin ich jetzt tatsächlich auch ein anderer Mensch. Ich weiß es nicht, wie es euch geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch dazu auch gerne mal meldet über die Social Networks, in denen ich zugange bin, oder per E-Mail, wie ihr Lust habt, weil das mich echt auch interessiert, was diese ganzen Botschaften mit euch machen. Und das bringt mich jetzt natürlich trotzdem logischerweise und erst recht zu dem Menschen, der Freund der Indianer, so toll liest. Daher, Gabriel, ich stell dir jetzt mal diese Frage aller Fragen: Wie geht es dir denn, nachdem du den Kosmos jetzt mit mir gemeinsam bereist bist, was du da alles erfahren hast und vielleicht sogar auch ein bisschen erfüllt hast?
Wer hier gerade so tief atmet, das ist der Bereich in mir, den ich das innere Kind nenne. Warum sage ich das? Einerseits weist uns Freund der Indianer immer wieder darauf hin, dass es in der Menschenwelt Märchenerzählungen gibt über die Realität des Kosmos. Kurz gefasst: das Märchen von Himmel und Hölle. Und dass das nur aus unserem dualistischen Weltbild, das wir hier erleben müssen, geboren ist, aber nichts mit der Realität der feinstofflichen Welten zu tun hat. Richtig?
Ja.
Gut. Aber, sage ich als derjenige, der das jetzt alles auch miterlebt hat, die Beschreibungen, die er uns gibt, die Reisen, zu denen er uns jetzt eingeladen hat, zeigen, wenn ich ganz ehrlich empfinde, genau das auf der feinstofflichen Welt, auf der Ebene der feinstofflichen Welt. Es sind keine Märchen. So wie unsere Worte Himmel und Hölle ein Märchen darstellen. Aber es sind Qualitäten. Es gibt die Qualität, vereinfacht gesagt, von hoch und weit und hell, von tief und schwarz und schwer, von liebevoll und lieblos. Also gibt es auch dort eine Vielfalt von Ebenen, die bis hin zur Dualität reichen. Ganz hoch, ganz oben, ganz hell, kindlich vereinfacht gesagt, ganz tief, ganz unten, ganz schwarz und schwer.. So, also sehe ich doch eine Parallele, obwohl unsere menschlichen Versuche, es zu packen, zu formulieren, natürlich danebengreifen. Trotzdem gibt es diese verschiedenen Ebenen. Und was bei mir übrig geblieben ist, da muss ich jetzt wirklich aufpassen und tief durchatmen, dass ich jetzt nicht nur kindlich oder mit dem Bewusstsein eines mittelalterlichen Menschen spreche. Ich fühle mich aufgefordert, den Weg des Lichtes zu gehen, damit ich nicht in der Kälte und Schwere lande, als— und ich werde jetzt ganz deutlich— als Bestrafung für mein seelisches Fehlverhalten. Lieblos, grausam, mörderisch, verhindernd, tötend, zynisch, abwehrend ist böse und hat als Ergebnis, dass ich in schwarzen, kalten, negativen, leblosen, lichtlosen ebenen Lande. Das klingt jetzt viel differenzierter, aber es ist die Hölle. Ich fühle mich also aufgefordert, wenn ich erkenne, das kann passieren, pass bitte auf, reinige dich, geh den Weg der Reinigung, tu Gutes. Jetzt rede ich mal so ganz simpel. Tu Gutes, ja, und tu nichts Böses, dann hast du die Möglichkeit aufzusteigen. Das ist bei mir übergeblieben.
Ja, und es macht demütig.
100%.
Es macht wahnsinnig demütig, weil wir kommen immer wieder an dem Oberschlüssel aller Schlüssel, den Freund der Indianer immer wieder betont, die Eigenverantwortung an, weil dieses Leben, und das habe ich ja auch gerade gemeint, das Werkzeug ist, mit dem wir genau das tun, uns jeden Tag entscheiden, Gehen wir jetzt dann doch eher den Weg, der die höheren Frequenzen ermöglicht, in uns zu schwingen, auch schon Zeit des Lebens? Oder führen wir uns einfach unser Leben lang auf wie irgendwelche Berserker und lassen uns unbewusst von A nach B taumeln und alle anderen sind schuld und ich bin das Opfer und frage mich nicht was? Oder ergreifen wir eigenverantwortlich schon auch mal selber aktiv einen Weg, der uns woanders hinbringen könnte? Die Werkzeuge hier auf diesem Planeten sind nämlich alle da. Das meine ich mit: Wir haben eine geile Zeit jetzt. Du brauchst nur ins Internet gehen und ein paar Suchwörter eingeben und du wirst schon abgeholt. Es gibt sicherlich in Zukunft auch noch andere Möglichkeiten, aber jetzt, heute und hier ist das schon mal da. Und diese vielen Menschen, die einen mitnehmen auf eine lichtvollere, reinere, höher schwingende Frequenz, die sind alle da. Also kostet es am Ende des Tages nur eine Ausrichtung. Bin ich also nur dafür da, Dass ich mich vermehre, das will ich, das meine ich jetzt nicht abwertend. Einfach nur feststellen: Okay, ich vermehre mich. Das ist der Sinn meines Lebens. Okay, so what? Es gibt aber auch noch das andere Potenzial, dass man sich um seine Seele kümmert und sich eben darauf vorbereitet. Und das ist das Blöde. Es ist am Ende dann echt so wie in diesen ganzen Büchern. Das Leben ist die Vorbereitung auf das Danach, auf das Leben danach. Also mich vorbereite auf das Danach.
Ja, also wir wissen ja, Freund der Indianer hört uns jetzt gerade zu und staunt, wie wir das alles interpretieren. Aber er muss uns, glaube ich, in einem Punkt recht geben. Diese Art und Weise, wie er es schildert, wie er es beschreibt, was sich in der feinstofflichen Welt abspielt, ist so unsagbar schlüssig und ausweglos richtig, wenn man sich dem hingibt. Dass man zu einer Erkenntnis kommt: Es ist so, wie es ist. Das formuliert er auch immer wieder in seinen Ansagen. Warum betone ich das so? Weil, wenn man das an sich und in sich heranlässt, diese Wahrheit, die er vermittelt, kommt man zu einem Punkt, dass diese Wahrheit nicht verhandelbar ist. Man kann nicht so plötzlich hoppla hopp tun, als gäbe es diese ewigen Gesetze nicht. Man kommt also irgendwann einmal zu einem Punkt, Akzeptanz. Genau. Man akzeptiert, so ist der Kosmos. Und jetzt wird es aber spannend. Ich behaupte, dass diejenigen Menschen, die uns jetzt zuhören, die wachen und offenen Geistes sind, größte Probleme haben müssen mit allen Religionen dieser Welt, die uns ein Angst- und Schuldgefühl einhämmern und gegen dieses menschen- und freiheitsunterdrückende System nahezu aller Religionen begehrt der kluge Mensch, der Freiheit ersehnt, logischerweise auf. Und jetzt ist es für mich ganz persönlich und vielleicht auch für jemanden von euch, die ihr da zuhört, eine Herausforderung zu sagen, wir müssen ganz deutlich unterscheiden, was ist in dieser Menschenwelt schiefgelaufen mit den ewigen Wahrheiten, die die Menschen in ihren Religionen nur instrumentalisiert haben, um einander zu unterdrücken. Obwohl die Uressenz wahr ist. Also letzten Endes kommt man in großer Demut und tausendfach gereinigt und alle Religionen hinter sich lassend wieder zu dem Satz: Herr, dein Wille geschehe. Erweitert: Himmlischer Vater, himmlische Mutter, euer Wille geschehe. Quelle, dein Gesetz geschehe. Weil es so ist. Und die Revolution auf dieser Erde gegen alles, was Religion betrifft, darf nicht dazu führen, dass man zur Urwahrheit der kosmischen Gesetze auch in Rebellion steht. Weil sonst, mal ganz kurz und menschlich gesagt, haut's einen aus der Kurve.
Das hast du schön zusammengefasst. Weil das wirklich ein sehr, sehr wichtiger Punkt ist, dass man bei allem Hinterfragen trotzdem diese große— wie war das? Allah ist groß.
Genau. Und so weiter und so weiter.
Dieses große System, den Kosmos doch auch akzeptieren muss, die Regeln in ihm, die Energiegesetze.
Ja, ja. Es ist ein großer Sprung. Also für Nietzsche wäre es ein ganz großer Sprung, der erkannt hat, Gott ist tot. Damit aber zu 100% nur gemeint hat, die Formen der Menschen, die Gott genommen haben, um den anderen zu verbrennen, siehe Giordano Bruno. Dieser Gott ist tot. Und dann den nächsten Schritt wieder zu tun, zu sagen, nein, Gott lebt, aber ganz anders, als wir Menschen ihn bislang pervertiert haben, um einander zu unterdrücken. Das ist, glaube ich, die ganz große Herausforderung der Texte von Freundin Diana, dass man den Mut aufbringt, die alten Formen wegzuwerfen, zu transzendieren und letzten Endes wieder zu ganz genau derselben Botschaft zu kommen. Nur diesmal unter dem Aspekt der wahrhaftigen Liebe, die keine Unterdrückung kennt, die keine Einengung kennt, die keine Verstümmelung der Seele kennt.
Du hast aber das Wort Mut angesprochen. Und Mut ist das Gegenteil von Angst. Wir leben in Zeiten, meiner Meinung nach war das immer schon so, wir kriegen es halt jetzt schneller kommuniziert, dass diese Angstfrequenzen gestreut werden.
Und wie.
Und dadurch verlieren die Seelen an Kraft. Also haben sie weniger Mut.
Ja.
Gabriel. Das heißt, es ist schneller gesagt, als man denkt. Habt doch Mut. Ja. Wenn du aber nur, ich habe das in meinem ersten Buch „Einmaleins des Seins" schon versucht einigermaßen zu skizzieren. Wenn du in einer Skala von 0 bis 100, nun mal gerade mit dem Potenzial 10 unterwegs bist, dann hast du schlicht und ergreifend nur ein Zehntel der Kraft, die so manch anderer hat. Und wenn du jetzt diesem Menschen sagst: Ja, hab doch Mut, dann ist es für ihn viel, viel schwerer als für den, der eben 50 oder 60% hat. Es gibt übrigens eine sehr interessante Skala dazu, die Hawkins-Skala, die die unterschiedlichen Bewusstseinsfrequenzen auch festhält. Ich fand das ganz toll, dass ich das mal gefunden hatte, und ich muss immer wieder an diese Skala denken, denn letzten Endes unterstreicht sie das, was wir jetzt gerade auch noch mal über Freunde der Indianer erfahren haben, zumindest auf der grobstofflichen Ebene, dass die unteren Frequenzen die Frequenzen sind, die voller Angst, Neid, Hass und solche Sachen sind. Hey, und wir reden von Frequenzen, ist euch das bewusst? Wir reden nur in Anführungszeichen von Frequenzen, das heißt von einer Strahlungs-, Ausstrahlungsfrequenz, von einer Schwingung, mit der ihr durch das Leben geht. Und Ihr entscheidet, mit welcher Schwingung ihr geht. So, und selbst wenn man jetzt drauf kommt, ey Mann, ich habe nur 10%, also wenn man irgendwie mitbekommt, ich habe nicht viel Kraft, ja, aber dann hat man in diesem Leben die Chance, daran etwas zu ändern. Vielleicht schafft man nicht die 100 von 10, aber man kann auf jeden Fall schaffen, diese Kraft, diese Energie zu vergrößern. Und dafür gibt Freundin Diana und alle anderen Freunde diese Werkzeuge her. Aber ich meine nur, du sagst es so einfach, habt doch Mut. Ja, lass uns demütig bleiben. Was ich übrigens auch sehr spannend finde, am Ende, wenn wir in die niedrigeren Frequenzen hineingeschnuppert haben, und das ja ganz anders. Plötzlich hat Freund der Indianer mir die Aufgabe gegeben: Geh du mal da rein. Das war vorher nie. Der hatte mir immer berichtet, wie es dort ist. Und ich habe natürlich die eine oder andere Information auch noch bekommen, weil ich ja logischerweise mit ihm verbunden verbunden, auch mit seinen Erinnerungen und mit seinem Wissen verbunden, als er das tut. Dieses Mal hat er aber oft den Versuch gemacht, und das finde ich übrigens total spannend, weil ich dabei auch gelernt habe, dass es geht, dass ich mich mit meinem Bewusstsein dorthin dehne. Das ist sehr interessant gewesen, und es war schön, und ja, letzten Endes auch sehr erkenntnisreich, und ich habe wieder was gelernt. Das ist cool. Aber ich habe mir gedacht, so gerade beim letzten Kapitel, wo es dann eben darum ging, diese Begrifflichkeiten Himmel, Hölle und so, was er ja nicht so mag, noch mal vorzukramen, so, nee, Moment, das ist ganz anders. Das, was die Menschen eigentlich als Hölle beschreiben und mit einer gewissen Art von Feinstofflichkeit verbinden, die angeblich nach dem Leben auf uns wartet, ist gar nicht nach dem Leben, das ist schon während des Lebens. Das heißt, für mich ist das an Negativität oder das, was das Leben schwer und in irgendeiner Art und Weise halt schwermütig und furchtbar macht, ist das Tier im Menschen, ist das Tierische im Menschen. Und oft haben wir das auch mal, dass der eine oder andere sagt, Teufel ist gleich Tier und alles solche Geschichten. Aber ich finde das noch mal eine ganz wichtige Perspektive, die ich euch mitgeben möchte. Dass es in erster Linie sowieso nicht die Hölle da draußen gibt, sondern beobachtet mal bitte eure Emotionalität, das Tierische, eure Hormonalität, oder ich weiß nicht, wie man das nennt, euren Hormonstatus, euren Emotionalkörper, einfach euer Empfindungskörper. Wie, was lenkt euch? Ist es seelisch geführt oder ist es eher körperlich gelenkt? Und immer dann, Wenn es körperlich ist, werdet ihr feststellen, wird es sehr oft, ich kann nicht sagen ausschließlich, aber wird es sehr oft panisch, hysterisch und sehr dramatisch. Das ist das Tierische, ist meine Perspektive. Und wenn man sein Leben dafür nutzt, dass man sich nicht von diesem Tierischen lenken lässt, sondern bei sich bleibt und eben an sich und seiner Seelenfrequenz arbeitet, dann wird die stärker und dann kann die das animalische, tierische, teuflische, nenn es wie wir wollen, überstrahlen und trifft ganz andere Entscheidungen und baut und erschafft dadurch ein ganz anderes Leben, als wenn man da nur so vor sich hin taumelt. Was sagst du dazu? Ist eine Theorie von mir.
Schiller hat gesagt: Mut hat auch der Mamelukk, doch Tugend ist des Christen Schmuck. Ich muss manchmal das Salz des Humors in unser Gespräch hineinstreuen. Weil es das Leben leichter macht. Und auch diese ganzen Betrachtungen. Ich möchte, für mich spüre ich jetzt ganz langsam zu einer Art von Abschluss kommen, möchte nur ein Bild noch uns geben, was letzten Endes zum Ergebnis hat, an Lebensfreude zu denken. Du hast das Wort Teufel wieder einmal genommen. Der Teufel wird in unserer westlich, hauptsächlich westlich geprägten Gesellschaft durch einen seltsamen gestalteten Halbmensch-Halbtier-Körper gezeigt, mit einem Pferdefuß und Hörnern.
Stimmt.
Das ist der Teufel. Den hat die katholische Kirche erfunden. Das Urbild ist der Gott Pan. Ein Ziegenbock, Halbmensch-Halbziegenbock-Wesen mit einem Pferdefuß und zwei Hörnern, der wiederum der Gott der Sexualität war. Und weil die frühen Christen und die Katholiken an und für sich die Freuden der Sexualität als teuflisch empfinden, als eine Ablenkung von der Hinwendung zu Gott, so pervers waren die über Jahrhunderte und Jahrtausende, und das hat unsere ganze Gesellschaft zerstört und beeinflusst, ist das ein Zeichen, wie falsch all unsere Religionen uralte Bilder, die eine Berechtigung und Schönheit und Richtigkeit haben, pervertiert haben. Das heißt, die unendlichen Freuden einer sinnlich liebevoll gelebten Sexualität sind pervertiert worden in Teufelswerk. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das heißt, ich schließe heute meine Gesprächssituation ab mit dem Wunsch an uns alle: Lebt ausschließlich für die Lebensfreude. Lebensfreude, Liebe zum Dasein, Liebe zum eigenen Dasein, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, dann kann Freude das Ergebnis sein.
Das hast du sehr schön gesagt. Danke für den Ausgleich auch noch mal, weil genau richtig. Ich auch nicht logischerweise das Körperliche generell verteufeln wollte, sondern einfach nur sagen möchte, dass man den negativen Strahlungen des Körperlichen nicht zu viel Kraft gibt, denn sie können sehr viel Leid verursachen.
Mord und Totschlag.
Genau. Aber die schönen Werkzeuge davon, natürlich sollen sie gelebt werden. Siehe Gabriel, was er gerade gesagt hat. Und sie halten ja auch unheimlich viel Potenzial bereit, natürlich. Und wie ihr immer wieder auch hört, wenn ich die Sessions beginne, oder zumindest sehr oft, diese Energie der Freude, die aus dem Kosmos kommt, ich habe sie getrunken in meinem Nahtod, und sie ist in mir, sie schwingt in mir, und vielleicht ist sie die ganze Zeit in mir. Und wenn ich mich mit dem Kosmos verbinde, dann ist sie aktiviert wie ein Licht, das noch stärker angeschaltet wurde. Aber der Kosmos prinzipiell ist ein sehr, sehr schöner, liebevoller, lichtvoller Ort. Und es ist am Ende des Tages nur unsere eigene Entscheidung, siehe, was wir gerade besprochen haben, welchen Weg wir gehen. Die Werkzeuge und auch Hilfe sind dabei alle da, und das alleine ist ein Riesengeschenk. In diesem Sinne, vielen, vielen Dank fürs Zuhören. Wir machen jetzt weiter, gehen jetzt in ganz viele wunderschöne Werkzeuge und noch andere interessante, spannende Kapitel zu allem Möglichen. Und wir freuen uns, dass ihr dabei seid. Danke fürs Zuhören.
Danke, liebe
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