Podcast Episode 6 - Sylvia Leifheit im Interview

In diesem deutschsprachigen Podcast‑Interview berichtet Sylvia Leifheit über ihr Nahtoderlebnis im Jahr 2000, das den Beginn ihrer Fähigkeit zum Channeling einleitete. Sie schildert, wie sie über Workshops, einen Besuch bei dem brasilianischen Medium João de Deus und eine Schamanenschule in Berlin ihre Gabe entwickelte, bis sie schließlich Kontakt zu ihrem geistigen Lehrer „Freund der Indianer“ – einem ehemaligen Atlanten – aufnahm. Gemeinsam erforschten sie Bewusstseins‑ und Seelenzustände. Sylvia erklärt, dass das zentrale Thema ihrer Botschaften die Eigenverantwortung des Menschen ist: das Leben folgt kosmischen Gesetzen, die weder strafender Gott noch ein liebender Vater sind, sondern durch persönliche Entscheidungen und Resonanz wirken. Sie kritisiert sowohl traditionelle Religionen als auch vereinfachte esoterische Vorstellungen, die Schuld und Belohnung betonen, und betont die Notwendigkeit von Stille, Abstand und bewusster Praxis, um die feinstofflichen Informationen zu empfangen. Das Gespräch schließt mit einem Appell, die Menschen zu befähigen, aus gesellschaftlichen Unterdrückungs‑ und Angstmustern auszubrechen und die eigenen Kräfte zu aktivieren, wobei das Internet als modernes Gegenstück zum kosmischen Netzwerk gesehen wird.
Chapters
Lieber Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Botschaften aus dem Jenseits. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Kontakte ins Jenseits zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier es hier eine große Freude, dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise nahezubringen.
Hallo und willkommen, liebe Padawans, wie die Sylvia immer sagt, zum heutigen Podcast der etwas anderen Art. Wir wollen uns nämlich darüber unterhalten, die Sylvia und ich, wie es zu diesen Podcasts überhaupt gekommen ist. Hallo Sylvia!
Hallo!
Eine einfache Frage am Anfang: Wie bist du überhaupt dazu gekommen, mit Freund der Indianer in diese Art der Kommunikation zu kommen?
Das ist gar nicht so einfach erklärt, weil es war ein gewisser Prozess, der dem Ganzen vorgegangen ist. Ich versuche es trotzdem so kurz wie möglich zu machen. Ich habe diese Fähigkeit, mit anderen Ebenen, feinstofflichen Ebenen zu kommunizieren, im Laufe der Jahre der letzten Jahre entdeckt, die hat sich entwickelt. Da gibt es auch eine sehr spannende Geschichte dazu. Aber im Laufe dieses Prozesses hat sich auch irgendwann einmal Freund der Indianer mir gezeigt als eine Wesenheit, mit der ich in Kontakt treten kann. Und es hat sich herausgestellt, dass es mein alter Lehrer aus Atlantis ist.
Wenn du mir so ein Stichwort gibst, dann muss ich da leider nachfragen. Was war diese spannende Geschichte, wie alles begonnen hat?
Also in erster Linie war ich eigentlich ein Mensch, der sich überhaupt nicht für solche Sachen interessiert hat, für so spirituellen Kram, Esoterik und all das. Das war für mich ganz, ganz weit weg. Auch Religion hat mich nicht interessiert. Und zum Glück, wie ich jetzt weiß, habe ich keinerlei Berührungen mit Religionen gehabt. Aber ich hatte im Jahr 2000 so eine Art Nahtoderlebnis. Das heißt, ich bin aus dem Körper gewesen, habe mich gesehen von oben, habe eine ganz bestimmte andere Wahrnehmung gehabt und habe in dieser Wahrnehmung oder in diesem Moment anders, ganz anders auch gefühlt und hatte eine Begegnung. Und diese Begegnung, dieses ganze Erlebnis hat mich so stark geprägt, dass ich ab da wusste, ach Mensch, da gibt's ja doch noch so viel anderes, was wir gar nicht mit unseren Augen sehen, was wir aber fühlen können und oder mit anderen Werkzeugen vielleicht besser kennenlernen können. Und das wollte ich kennenlernen. Und dann hat eine große Reise begonnen, in der ich versucht habe zu verstehen, was mir da passiert ist und was ich vor allem gesehen und erlebt erlebt habe, weil ich habe ja nicht nur gesehen, ich habe ja auch eine Kommunikation erlebt. Ich habe richtig andere, ja, man kann sagen Wesenheiten erfahren und mit ihnen gesprochen. Und ich habe mich danach genial gefühlt, so gut wie noch nie in meinem Leben. Das waren alles Indizien, die mich sehr, sehr natürlich in eine Energie gebracht haben, in der ich unbedingt rausfinden wollte, was ist denn da los. Und ich bin auch jemand, der in Physik immer sehr, sehr neugierig war. Das heißt, ich bin auch quantenphysikalisch sehr interessiert. Das heißt, ich habe das alles immer auch physikalisch betrachtet. Dennoch habe ich Kurse besucht, ganz, ganz viele Workshops, Seminare, Bücher gelesen und so. Und eines Tages bin ich auf dieser Suche auch mal nach Brasilien gefahren, zu João de Deus. Das ist ein Medium, das dort tätig war. Und als ich vor João de Deus trat, der wiederum die Fähigkeit hat, dass er in sich andere Wesenheiten inkorporieren kann. Inkorporieren heißt übrigens, dass diese Wesen in ihn hineingehen und dann aus ihm heraussprechen. Das ist eine andere Form des Channelns, die ich dann erfahren habe. Jedenfalls bin ich vor ihn getreten, aber eigentlich vor eine andere Wesenheit getreten und hatte eigentlich keine Frage, außer die Bitte um Heilung, weil ich eine Sehschwäche habe und wollte diese nicht mehr haben. Abgesehen davon war ich natürlich weiter auf der inneren Suche. Nach Antworten. Aber das Erste, was kam, ohne einen weiteren Zusatz, war: „Du wirst eine Gabe entwickeln." Und dann musste ich schon wieder weitergehen. Mir hat keiner gesagt, was die Gabe ist, wie sie aussieht und so weiter. Und dann fing etwas an, dann hatte ich noch 1000 mehr Fragen im Kopf, als ich das je vorher hatte. Und ja, ich habe weiter geforscht und eines Tages In einer Schamanenschule in Berlin hat es angefangen, dass wir ein Ritual gemacht haben und meine rechte Hand hat angefangen, sich zu bewegen. Die hat so gezuckt. Und ich habe gedacht: Wieso zuckt denn die da so? Und habe sie einfach mal gelassen. Und das Schöne war, in dieser Schule hatten wir einen Teppich auf dem Boden, sodass ich einfach nur diese Hand mal frei schweben lassen habe über meinem Knie und plötzlich schrieb sich was auf diesen Teppich. Und das, was ich schrieb, war tatsächlich eine Antwort auf das, was ich vorher als Frage in mir trug, in der Meditation, die wir gemacht hatten. Und so kam eins zum anderen. Und ich habe weiter und weiter gefragt und diese Fähigkeit ausgebaut und weiß jetzt, zurück zu diesem Erlebnis in Brasilien, dass das diese Gabe ist, die mir prophezeit wurde damals, als ich in Brasilien vor die Wesenheit trat.
Sehr gut. Ich habe das Wort physikalisch interessiert jetzt. Sehr deutlich gehört in deinen Worten. Und ich möchte mal als ein Mensch, der naiv dir begegnet, zu diesen ganzen Ereignissen etwas sagen. Die Erfahrungen, die auch du gemacht hast, die eine gewisse Skepsis nach sich ziehen, was das sogenannte esoterische Verhalten auf unserer Welt betrifft, ja, das kann man nachvollziehen, weil, um es kurz mal plakativ zu sagen, dort wird mir immer eins präsentiert, Wir sind alle Brüder und Schwestern, alles ist gut, alles wird immer besser. Das kann ich leider nicht so empfinden. Ich empfinde, dass die Welt und unsere Gesellschaft in einen immer schwärzeren Sog der allgemeinen Unterdrückung und Entmündigung gerät. Also das Gegenteil des lichtvollen Wegs nach oben sehe ich. Aber ich sehe vereinzelte Menschen, die Fähigkeiten entwickeln, mit höher schwingenden Frequenzen in Kommunikation zu treten. Man nannte das früher ganz simpel ein Medium, heute nennen wir es Channeling. Die Beschreibung, die Bezeichnung ist ja letzten Endes völlig egal. Du hast, und das erlebe ich aus den Schriften, die ich lese von dir und den Wesenheiten, wie du sie nennst, du hast die Fähigkeit, in reale Prozesse sowohl der Seele als auch des Kosmos und der Natur einzutauchen in diesen Gesprächen. Und als Leser, als naiver Leser, erhalte ich das Gefühl, dass der große ganze Kosmos ein Geheimnis ist, das man aber erforschen und vor allem erkennen kann, wenn man die einzelnen Schritte gelehrt bekommt. Und jetzt komme ich zu der Frage: Du hast erzählt, Freund der Indianer war dein Lehrer. In früheren Zeiten. Bitte erzähl uns doch, welcher Lehrer, wo und wann?
Ich kann da, um ehrlich zu sein, auch jetzt gerade in meinem aktuellen Bewusstseinszustand nur so antworten, wie er es mir gesagt hat und wie ich kraft der Resonanz zurückfühlend bestätigen kann.
Ja, bitte.
Also, soweit ich das erfahren habe und mich erinnern darf, waren wir in Atlantis, die tätig, und wir waren beide auch sehr forschend unterwegs. Ich war erst Schülerin von ihm, aber dann habe ich mit ihm zusammengearbeitet und die Bewusstseins— die verschiedenen Bewusstseinszustände und Zustände der Seelen erforscht. Das heißt, wir waren im Geist sehr aktiv, aber auch in der Seelenkraft sehr, sehr aktiv und haben da gearbeitet. Was genau, weiß ich jetzt natürlich nicht mehr. Da bin ich selber dabei, das alles noch wiederzufinden in meinem Bewusstsein. Sein. Aber er hat sich dazu entschlossen, nicht mehr zu inkarnieren, und das ist der entscheidende Punkt. Das heißt, ich kann ihn nur erreichen über diese Art des Channelings, der Kontaktaufnahme jetzt. Und das Schöne ist, finde ich, dass er, da ich ja nicht mehr inkarniere, er in den anderen Ebenen ist, dass er jetzt den Kosmos auf der anderen Seite erforscht, die Seite, die ich in meinem Nahtoderlebnis kurz mal sehen und fühlen durfte. In der ist er die ganze Zeit, und ich bin die ganze Zeit auf der Erde gerade. Und so ergibt es ein wunderschönes Sammelsurium an Wissen des Ganzen. Das heißt, er kann mir helfen, das Feinstoffliche, das, was meine, diese körperlichen, organischen Augen nicht sehen können, das kann er mir besser erklären. Und ich kann umgedreht das wieder gut übersetzen in unsere Ebene hinein, in der wir körperlich sind, in der wir im Organ sind, und kann versuchen, daraus dann ein Ganzes zu machen, so dass die Menschen, und das ist mir und auch ihm das Wichtigste, endlich aufhören, mit irgendwelchen Glaubensmustern durch ihr Leben zu gehen, die ihnen Angst machen, Schuld geben, Schuldgefühle, negative Gefühle und jegliches Gefühl an Negativität, sondern es soll das, wie du so schön auch sagst, das große Ganze verstehen und im Verstehen Vertrauen wecken. Das ist die Hauptintention.
Zu den Glaubensbildern möchte ich noch etwas sagen, was bei mir entsteht, wenn ich eure Dialoge lese oder höre. Es gibt für mich, grob und vereinfacht gesagt, zwei Glaubensbilder in unserer Welt. Das eine ist von den Katholiken und anderen Religionen hingestellte Glaubensbild, dass wir alle schuld sind, dass wir aus der ewigen Erbsünde nicht herausfinden, wenn wir nicht den den Weg der tiefen Gläubigkeit gehen. Das ist Kindergarten letzten Endes. Das andere empfinde ich aber auch als Kindergarten, nämlich dieser esoterische Weg: Kaum bin ich gestorben oder kaum gehe ich in das Jenseits, ist da eine helle Gestalt. Vermutlich ist das Jesus, für einen Inder ist es Vishnu, und alles ist mir vergeben, ich fühle mich wohl und aufgehoben in Gottes ewiger Güte. Das ist auch ein Glaubensbild, dem ich aber ebenso wenig folgen kann, Weil es nur die kindliche Sehnsucht bedient, nicht bestraft zu werden für das, was ich vielleicht falsch gemacht habe, und eine Generalabsolution für alles erhalte. Kaum bin ich drüben, heller Lichttunnel, da oben die Lichtgestalt und ich bin im Himmel. Beides, sag ich mal ganz einfach als Zuhörer und Leser, kann so nicht sein. Wenn ich aber jetzt, und das ist, finde ich, das Faszinierendste, was ich auf diesen Ebenen jemals gelesen habe, habe. Wenn ich jetzt euren Gesprächen folge, den Gesprächen von dir und Frantz Indiana, dann beginne ich zu erkennen, dass das, was er uns übermittelt, was er uns lehrt, Folgendes ist: In diesem Kosmos gibt es kosmische Gesetze und es liegt in unserer Eigenverantwortung, wenn wir die Gesetze kennen, nach ihnen zu leben und zu handeln. Daraus erfolgt in Eigenverantwortung unser nächster Schritt, entweder plakativ gesagt ins Negative oder ins Positive. Das heißt, es gibt in dieser Lehre, die er uns da zuteilwerden lässt, keinen strafenden oder einen gütigen Gott. Es gibt lediglich den Weg der Seele in Eigenverantwortung. Und das finde ich das Revolutionäre, was ich weder in herkömmlichen Religionen noch in der Trostgemeinschaft der Esoteriker finde. Möchtest du dazu was sagen?
Ja, ich kann dir nur total zustimmen. Ich habe aber auch immer wieder Momente erlebt, und ich denke, dir geht es ja genauso, wo wir eine Form von Desillusion dabei hatten, wo wir meinten: Ach Mensch, ich dachte, es gibt den guten, guten Papa, der sich um alles kümmert, und es ist doch alles gut, und auch wenn ich Fehler mache, Dann ist das nicht so schlimm und so. Irgendwie hat man doch mit diesem Thema Eigenverantwortung, das sagst du ganz richtig, leider noch viel zu wenig Erfahrung und ist in einer Gesellschaft aufgewachsen, die das ja auch gar nicht will. Das tut ja die ganze Politik heutzutage auch gar nicht wirklich wollen. Aber das ist ein anderes Thema. Insofern gebe ich dir ganz recht und ich möchte dazu am Ende aber noch abschließend sagen, dass ich diese Eigenverantwortung mittlerweile liebe. Ich habe über diese Gespräche mit ihm und mit allen möglichen anderen Wesenheiten Eigenverantwortung wirklich als das tollste Tool überhaupt kennengelernt. Es ist eine Schwester des freien Willens, und der freie Wille, der ist das größte Geschenk, das wir alle haben, dass wir wirklich, wirklich machen können, tun und machen können, was wir letzten Endes wollen in unserer Seelenenergie. Energetik, mit unserer Seelenenergetik. Und diese Eigenverantwortung gilt es eben in diesem System der Gesetze, die uns Freund der Indianer unter anderem auch lehrt, einfach nur richtig anzuwenden. Und dann, und das ist, finde ich, die Essenz allen, gibt es ja doch so etwas wie einen guten Gott, in Anführungszeichen, obwohl ich diese Wörter wirklich nicht oft benutzen möchte. Weil der Kosmos nämlich letztlich förderlich ist, fördernd arbeitet. Wie siehst du das?
Wenn ich mich an die übermittelten Gesetze halte, vereinfacht gesagt, wenn ich mit meinem Wagen mit 180 Stundenkilometern auf Glatteis in die Kurve gehe und nicht bremse, ist es meine Eigenverantwortung, wenn sich der Wagen überschlägt und ich mich plötzlich außerhalb meines Körpers finde. Wenn man mir beibringt, mit welchem Tempo ich in diese Leben zu gehen habe, mit anderen Menschen in Kommunikation zu treten habe, mit mir selbst in Kommunikation zu treten habe, um nicht einen Unfall zu bauen, dann bin ich dort, wo wir die Eigenverantwortung gerade bezeichnet haben. Man kann es natürlich— was spricht das unseren Worten? Letzten Endes haben wir doch alle eine Sehnsucht nach einer Erlösung, die Sehnsucht nach einem Belohntwerden für ein richtiges und gutes Leben. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Das liegt aber in unserer Hand. Und wenn wir uns unter Anführungszeichen gegen die kosmischen Gesetze, ich wähle das Wort bewusst, versündigen, dann liegt es in unserer Verantwortung, dass wir dafür eine Strafe bekommen. Die Worte wähle ich absichtlich, weil sie von institutionellen Religionen benützt werden, aber pervertiert werden. Wenn man die Menschen ausschließlich mit diesen Worten klein hält, im Feld der Angst, dann kann es keine Erweiterung geben. Ich finde es so revolutionär und großartig bei euren Gesprächen, dass mir einerseits gesagt wird, wenn du in Eigenverantwortung mit 180 Stundenkilometern, wissend, was ein Auto kann, auf glatter See in die Kurve fährst, dann darfst du dich auch nicht wundern, dass du mit einem Unfall bestraft wirst. Wenn du dich danach richtest, wie wie dein Körper funktioniert, wie Gemeinschaft mit Menschen funktioniert, wie Freiheit, Gelassenheit, demokratisches Lieben, das Geben des Lebens funktioniert, dann wirst du die Belohnung erhalten in dir selbst, in deiner Seele, weil du dann heiterer, leichter, offener und freier wirst und bewusster den kosmischen Gesetzen gegenüber. Letzten Endes aber ist es nur dein Weg, deine Entscheidung, diesen Weg zu gehen. Der Vorschlag dafür, das könnte man mit deinen Worten sagen, der kommt vom lieben guten Gott. Ja, der Vorschlag liegt da. Deine Entscheidung ist es: Gehe ich in die Schwärze oder gehe ich ins Licht?
Ja, wobei diese ganzen Begrifflichkeiten mit wirst du bestraft und bekommst du Belohnung, die mag ich jetzt auch nicht so, sage ich ganz ehrlich, weil genau das ist eigentlich das, wo wo ich weg will und wo ich auch die Intention von Fräulein Tensiane tausendfach unterstreiche, dass er sagt, diese Begrifflichkeiten sollten wir jetzt nicht zu sehr verwenden, denn es geht nicht darum, bestraft zu werden. Und es gibt auch nicht so etwas wie eine Sünde und den ganzen Murks, sondern es ist tatsächlich nur als Folge deiner Entscheidung, als Folge deiner Aktion eine Reaktion, die im Kosmos geschieht. Und es geht nur darum, ob du eben mit dem Fluss der Energien handelst, also die Energiegesetze kennst, oder eben nicht. Aber da kommen wir halt in den Bereich der Unbewusstheit, denn Unbewusstheit schützt vor Resonanz nicht. Also ich sage jetzt Resonanz, nicht Strafe, gell?
Ich freue mich sehr, dass ich dich mit diesen Worten, die ich absichtlich noch mal hineingeworfen habe, provoziert habe, das Thema noch mal anzusprechen. Das Thema lautet nämlich: Die geistige Welt, das seelische Leben, das Verhalten zu sich selbst und zu anderen Menschen wurde uns jahrtausendelang pervertiert. Und wir müssen lernen, dass ein und dasselbe Wort zwei unterschiedliche Dinge bedeuten kann. Wir sollten uns nicht vor dem Wort Himmel fürchten, genauso wenig wie vor dem Wort Liebe. Die Frage ist nur, was erfahren wir nach diesen Belehrungen? Ich nehme dieses Wort Belehrungen durch Freund der Indianer. Was nehmen wir als Himmel wahr? Um es mal ganz persönlich zu sagen, ich empfinde es als ein himmlisches Gefühl, wenn man mehr und mehr motiviert und inspiriert durch die Gespräche mit Freund der Indianer die Regeln befolgt, die nun mal da sind. Wenn es regnet, ist es nass. Wenn die Sonne scheint, ist es heiß. Wenn ich das reinigende kosmische Kreuz am Morgen mache, fühle ich mich um 100% erfrischter, wacher und klarer, als wenn ich es nicht tue. Diese Erfahrungen führen letzten Endes zu einem himmlischen Gefühl, zu einem erweiterten Bewusstsein.
Ja, das stimmt. Aber du musst offen dafür sein. Du musst bereit dafür sein. Du musst es wirklich wollen. Es bringt nichts, wenn jemand dir das von außen einfach nur erzählt, sondern du musst es wirklich, wirklich wollen. Und die meisten Menschen kommen an diesen Punkt nur, wenn sie Lebenskrisen haben oder bewusstseinserweiternde Erfahrungen, so nenne ich das, wenn sie einen Schock erleben, das heißt einen seelischen oder geistigen Schock. Manchmal ist das auch ein Tod, also der Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel oder eines Freundes, Also jegliche Schockerfahrung ist oft auch eine große, große Chance, dass das Bewusstsein des Menschen sich endlich öffnet, um wirklich auch mal andere Wege zu gehen und sich diesen Dingen, die Freund der Indianer hier sagt, auch mal wirklich zu öffnen. Weil er kann reden, was er will, wenn du nicht offen dafür bist, kannst du es auch der Wand erzählen.
Ich fände es sehr spannend, was die Wand darauf antworten würde. Ich habe mir gerade vorgestellt, man könnte natürlich— ich gebe gehe zurück auf das, was ich vorhin gesagt habe. Aus meiner realistischen Sicht auf die Welt glaube ich zu erkennen, dass alles, was zurzeit von den sogenannten Mächtigen unternommen wird, ein gigantisches Unterdrückungs-, Entmündigungs- und Entliberalisierungsprogramm laufen lässt, das die Menschen in eine materielle Abhängigkeit zwingt, in eine ökonomische Abhängigkeit, in eine Bewusstseins- beschneidende Lebenshaltung führt. Aber es kann auch sein, dass ein Atom zu einer Atomreaktion führt. Und meine Hoffnung, ich bin nun mal ein hoffnungsvoller Mensch, wenn so etwas wie das, was du und Freund der Indianer in diese Welt hineinschicken, wenn diese Bewusstseinsatome gespalten werden und auf einen Leser, einen Hörer treffen, der es weitererzählt und weiter, dann kann— im besten Fall für diejenigen, die wach und offen sind, wie du sagst— eine Atomreaktion des Bewusstseins entstehen. Das ist für mich, aus meiner Sicht von außen, die Aufgabe, der Sinn und Zweck eurer gemeinsamen Arbeit.
Ja, natürlich. Ich sehe das genauso, wie eigentlich der ganze Kosmos ist, mit all seinen Werkzeugen. Und da sind viele, viele sehr, sehr schöne und sehr helfende Energetiken am Start. Und lustigerweise finde ich auf unserer Erde tatsächlich als Parallele auch das Internet. Wo du suchst, wirst du finden. Ja, das Internet brüllt dich ja auch nicht einfach an und sagt: Hier, das ist heute die Nachricht, das sind die News. Sondern du musst erst eingeben: News Österreich oder News Deutschland oder was auch immer. Und so erlebe ich den Kosmos eben auch, dass er wirklich eigentlich die ganze Zeit da ist in seiner ganzen Fülle. Und es liegt an uns, ja, Thema Eigenverantwortung, sich diesem ganzen großen Ganzen hinzuwenden und all diese wunderschönen Möglichkeiten zu erkennen. Und was ich am traurigsten finde, ist, dass ich oftmals aber auch Menschen treffe, die wollen schon etwas ändern, etwas wandeln, raus aus diesen alten Glaubensmustern, aber sie können es nicht, weil sie keine Kraft haben. Und das ist ja auch meine Kritik, wie du gerade sagst, an die bestehenden Institutionen und Systeme, die die Menschen tatsächlich energetisch so in Hamsterräder packen, dass sie erstens gar nicht diesem Gedanken des Ich-will-das-nicht-mehr wirklich folgen können, geschweige denn auch noch Kraft dazu entwickeln können, sondern an allen Ecken und Enden in Kraft gezogen wird mit existenziellen Ängsten, mit politischen Ängsten und was weiß ich nicht was. Aber das ist etwas, dass uns am Ende des Tages wieder nur einmal mehr doch auch aufruft, in die Eigenverantwortung zu gehen. Denn es ist doch auch eine Wahrheit: Wir sind niemals ganz entmündigt, wir sind niemals ganz ohnmächtig. Siehst du das auch so?
Die Erinnerung daran, dass wir die Kraft mitbekommen haben, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, Diese Erinnerung daran, das betreiben du und Freund der Indianer. Da wir in einer Welt leben, er hat es auch mal so schön in einem Gespräch gesagt, das unter Anführungszeichen gefährliche der heutigen Zeit für den Weg der Seele ist unsere Welt, die so viele Ablenkungen kennt. Schon meldet sich wieder das altkatholische Bild des Mönches, der sagt, na gut, dann gehe ich eben allein in eine Klosterzelle mit einer weißen Wand und schaue auf die Wand, dann werde ich durch nichts abgelenkt. Leider ein falscher Weg, weil er die Lebensfreude, den Sinn des Genusses ausklammert. Aber wir wissen, was Fräulein Diana damit sagen will. Wir sind in einem derartigen Überangebot von Lärm, seelisch-geistigem, politischem, sozialem Lärm, dass wir erst mal wieder lernen müssen, still zu sein, um hinzuhören, was uns gesagt wird vom Kosmos und was er uns sagt, sei das sagt er uns in unserer Seele. Und darauf weist Frank Lendianer ja auch immer wieder hin, dass nur wir es sind, die unser Schicksal gestalten. Und es kommt der für mich wichtigste Satz, dass das in jedem Moment möglich ist. Es ist in jedem Moment möglich, den Lebensweg aller Entscheidungen dramatisch zu verändern, bis zu um 180 Grad in eine andere Richtung aufzubrechen. Bereit sein dafür muss man, diese diese Stimmungen wahrzunehmen. Und das ist es ja, was ihr tut.
Und eine der schönsten Erkenntnisse, wo ich das allererste Mal wirklich echt erstaunt war, war sein Hinweis, das Ganze im Abstand zu tun. Ich muss ehrlich sagen, weil ich hatte vorher in vielen, vielen unterschiedlichen Seminaren und Workshops, war es nicht immer das, ach, ihr müsst euch alle zusammentun und gemeinsam, gemeinsam, gemeinsam Könnt ihr diesen Weg gehen? Und so, nein, nein, nein, nein, nein, das sind zwei völlig unterschiedliche Ansätze. Und Freund der Indianer appelliert, in diesen Abstand zu gehen, Abstand zu vor allem den Dingen, die einen schaden, die einem Kraft kosten, und eben, wie du gerade auch so schön sagst, in dieser Stille, dieser Stille zu lauschen, die dann kommt. Denn dort liegen dann die Antworten und natürlich auch die Kraftquelle für diese Schritte, für die Kraft generell, den neuen Weg zu gehen. Ja, ich finde, das sind doch jetzt erst einmal ganz schöne Schlussworte für unsere erste Frage-und-Antworten-Session hier.
Jedes Ende ist ein Anfang.
Genau.
Mit diesen Worten wollen wir heute schließen. Ich danke dir für dieses Gespräch.
Danke, danke.
Und schöne Grüße an Freund Ediane.
Aber natürlich, immer gerne. Ich danke dir und freue mich auch aufs nächste Mal. Danke.
Liebe.
Liebe.
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