Reinigung aus feinstofflicher Sicht

In diesem deutschsprachigen Podcast‑Dialog zwischen dem Moderator (SPEAKER A) und einer kanalisierten geistigen Lehrkraft (SPEAKER B) wird ein umfassender Leitfaden für tägliche spirituelle Reinigung präsentiert. Der Inhalt beginnt mit einer kosmologischen Erklärung, dass die Inkarnation die Seele verunreinigt und dass die Verbindung zur Quelle aktiv gehalten werden muss. Darauf aufbauend werden konkrete Morgenrituale beschrieben: bewusste Gebete/Visualisierungen, das „Dreieck“‑Arm‑Exercise und das energetische Kreuz, bei denen Hände, Arme und Körper in vier Himmelsrichtungen mit kosmischer Kraft verbunden werden. Es folgt die Anrufung von Schutz‑ bzw. Schutz‑Talismane, die Nutzung von reinigenden Kräutern/Harzen und das Segnen von Wasser. Ernährungsempfehlungen betonen die Vermeidung von Fleisch (insbesondere Schweinefleisch), Zucker und schwere Kost, während Gemüse, leichtes Essen und viel Wasser empfohlen werden. Die Praxis der Sonnenverbindung wird erklärt – sowohl visuell als auch mental – um die eigene Seelenkraft zu stärken. Der Tagesablauf wird mit einem Übergang zum Abend abgeschlossen: kurze Waschung, stille Meditation, Dank‑ und Schutzgebete, das Aufladen von Mahlzeiten mit Dank, und ein nächtliches Schutz‑ und Dankritual vor dem Schlafen. Zusätzlich werden Konzepte von Erlaubnis/ Nicht‑Erlaubnis, Verantwortung und täglicher Disziplin behandelt. Abschließend gibt es Ratschläge für Eltern und stark beschäftigte Menschen, wie sie Momente der Stille finden können. Der gesamte Dialog ist als praktische, spirituelle Anleitung zu verstehen, die tägliche Reinigung von Körper, Geist und Seele fördern soll.
Chapters
Lieber Mensch, liebe Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Botschaften aus dem Jenseits. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit den feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Dies geschieht in einer Form tiefer Meditation, in der ich bestimmte Wesenheiten der jenseitigen Welt bitte, mit mir in Austausch zu treten. Als einer der ersten Kontakte ins Jenseits zeigte sich mir mein alter Freund und Lehrer Freund der Indianer, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, Dir nun diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern auf diese Art und Weise nahezubringen. Heute das Kapitel: Ein Tag der Reinigung. Was möchtest du den Menschen mit auf den Weg geben, wenn sie jetzt die ersten praktischen Tipps bekommen, um ihr Leben in ihrem inneren Tempel zu verbringen?
Das Wichtigste im Leben ist die Reinigung und damit die Reinheit. Der Mensch verunreinigt, wenn er inkarniert. Das bedeutet, dass die Seele verunreinigt, wenn sie in den menschlichen Körper inkarniert. Dieser Prozess ist, wie er ist, und das Entschleunigen der Energie in einen langsamen Zustand hinein will diese Erfahrung auch machen. Daher ist die Verunreinigung nichts Negatives, sondern Teil des kosmischen Planes, den wir hier immer wieder benennen werden. Die Verunreinigung der Seele im Inkarnationsprozess bedeutet, dass ihr die Impulse, die Signale und helfenden Wesen aus dem Kosmos nicht mehr so klar wahrnehmen könnt, wie das ohne Körper der Fall wäre. Die Kraft der Seele wird schwächer, da der Körper immer mehr und mehr Kraft braucht, um zu wachsen und zu leben. Eure Art zu leben verlangt das Nach-außen-Gerichtet-Sein, und so wird die Verbindung in die geistigen Welten täglich schwächer und schwächer. Die Verbindung kann so weit verunreinigen, dass der Mensch glaubt, er sei völlig abgeschnitten von anderen und lebe nur einmal. Dem ist aber nicht so, liebe Menschen. Die Seele ist verbunden mit der kosmischen Quelle, immer da, und die Quelle erlaubt es, die Erfahrung in einem Kokon wie dem menschlichen Körper zu erfahren. Dennoch verlangt sie auch, dass die Verbindung zu ihr bewusst wahrgenommen wird, denn nur so ist die Liebe in dem Kokon, wie er es gerne nennt, auch spürbar. Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Und bitte versteht mich nicht falsch: Der Kosmos erlaubt alle Formen des Seins, doch besteht die Verantwortung der Energien in dieser Erlaubnis weiter, nicht negativ in diese Form, die sie gerade bewohnt und belebt, zu wirken. Die Liebe sollte unser höchstes Gut sein und weiterleben in allen Formen des Seins.
Du hast gesagt, die Quelle verlangt, dass man die Verbindung hält. Wie meinst Du das?
Das meine ich natürlich nicht, wie Ihr „Verlangen" versteht. Ich meine es als eine Art energetisches Gesetz. Die Verbindung zur Quelle ist nötig, wie ein Wasserstrahl die Blumen tränkt. So braucht ihr, eure Seele, die Kraft der Quelle. Diese kann aber nicht blühen und kraftvoll sein, wenn die volle Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge gerichtet ist, die körperlich und egoistisch sind. Das ist alles in Ordnung und Teil des Kosmos. Dennoch bittet die Quelle, die Verbindung zu ihr zu halten, damit die Impulse, die ihr in eurem Kokon lebt, nur liebevoll und friedvoll sind.
Nun, du weißt ja, in welcher Zeit die Menschheit sich gerade befindet und dass es nicht so ist, dass tagtäglich jeder in jeder Sekunde seine Impulse in Liebe, Licht und Friede leben kann. Vielmehr taumeln sie von einem Ort zum nächsten, von einem Zustand in den nächsten und von einem Tag in den nächsten. Was raten wir denn diesen Menschen? Wie kommen sie aus dieser Verunreinigung wieder raus?
Das ist eine schöne Frage, denn genau das möchte ich weitergeben: Die morgendliche Besinnung ist das erste, was ihr bitte tut. Dabei redet mit euch selbst. Beginnt zu fühlen, wer ihr seid, was ihr wollt, wo ihr hin wollt. Meditiert und visualisiert, wo ihr einmal sein wollt. Immer im Ziele der Liebe. Wer leben will ohne Sorgen, der soll dies formulieren. Wer Leben will in Fülle, der soll dies formulieren. Doch all dies sollte formuliert sein in Liebe.
Also du meinst, am Morgen sollten die Menschen beten. Gibt es jemanden, den sie anrufen sollten bei diesem Gebet?
Das ist nicht wichtig, wen sie anbeten. Es ist wichtig, welche Ziele sie haben. Es ist das Ziel, das entscheidet, wohin du deine Taten und Entscheidungen lenkst, egal wen du anrufst. Die Bitte wird im Kosmos erhört, wo auch immer man ist, wo auch immer man sich befindet, und egal vor welcher Statue oder welchem Symbol man kniet, während man diese Ziele, bittend formuliert. Das ist also nicht an eine Form gebunden. Nur das Ziel zählt.
Ich habe verstanden. Möchtest du den Menschen, wenn sie beten, noch eine andere Übung mitgeben?
Ja, noch viele. Die nächste Übung, die die Menschen am Morgen tun sollten, ist das Dreieck. Die Verbindung der beiden Arme mit dem Kosmos. Fühlt, wie die Kraft aus Euren Händen fließt und der Kosmos diese Kraft erwidert und speist. Die dritte Kraft ist der Kosmos, die beiden Arme jeweils eine, rechts und links.
Was passiert, wenn man das tut?
Dabei beginnt der Körper, sich zu weiten und die Ausrichtung der Seele weiter und liebevoller zu werden, da die Wahrnehmung nicht mehr auf das rein Körperliche gelenkt wird, sondern beginnt, den Kosmos zu erfühlen.
Gut, und während Sie das tun, sollten Sie dabei nicht noch jemanden anrufen? Es gibt Menschen, wenn sie sich konkret an jemanden wenden, vielleicht eine Energie personifiziert anrufen, das hilft denen mehr.
Das ist nicht nötig. Doch ich verstehe Deine Frage. Diejenigen unter Euch, die glauben, dass Figuren nötig sind, um die Verbindung zu fühlen, diejenigen können versuchen, den Kosmos zu fühlen. Die Weite, Seine Größe, die Liebe und die Kraft in ihm als Ganzes fühlen. Es ist nicht leicht, doch ist es leicht. Es ist eine Frage der Erwartungshaltung. Wer nicht erwartet, dass er nun eine Energie fühlt, die greifbar, personifizierbar, ansprechbar ist,— der ist in der Anrufung des Kosmos besser als derjenige, der eine mit menschlichem Geist verständliche Form erwartet.
Was ist mit denjenigen, die bereits eine Form anbeten? Ich meine, es gibt alle möglichen Gläubigen, wie zum Beispiel die Christen, aber auch andere Religionen. Sollten die nicht vielleicht einfach ihren Gott anrufen?
Das können sie, solange dieser Gott das ist, was sie als ihre liebevolle, höhere Instanz erkennen und akzeptieren. Dann ist es egal, wie der Name dieser Energie ist.
Okay, ich verstehe. Also, wir fassen zusammen: Man stellt sich hin und nicht— man legt sich hin.
Ja.
Mit beiden Füßen wahrscheinlich auf dem Boden oder ohne Schuhe?
Das muss nicht unbedingt sein, doch ist es förderlich.
Dann hebe man beide Arme zur Seite, richtig?
Das ist relativ egal. Die beiden Arme können auch nach oben gestreckt werden oder direkt vor das Herz. Die Frage ist nicht, wo die Arme sind. Die Frage ist nur, was ihr empfindet, während ihr das tut, was ihr tut.
Ah, ich stelle mir vor, Ich nehme die Arme zur Seite zu einem Kreuz und versuche mit meinen Handflächen den Kosmos zu empfinden, den Geist in den Kosmos zu richten und beginne währenddessen meine Bitten in den Kosmos zu formulieren.
Das ist richtig. Die meisten Menschen nehmen dazu ihre Hände zusammen, um zu beten. Doch ist die Handfläche geöffnet, ist es leichter zu empfinden.
Wenn sie dann so stehen und beten, was gibt es als Nächstes zu beachten?
Der Kosmos hört alles. Deswegen ist es wichtig, dass ihr die Worte, die ihr formt, liebevoll und lichtvoll formt. Die Resonanzen auf diese Worte beginnen nämlich sofort im Kosmos zu wirken.
Ui, und dann?
Dann, wenn Ihr fertig seid, beendet die Kommunikation mit einem „Danke".
Und dann? Kommt noch was? Es gibt Menschen, die wollen unbedingt „Amen" sagen.
Das ist relativ egal, denn die Absicht dahinter ist wichtig. Ein Abschluss muss geschaffen werden, damit alle Energien beginnen können zu fließen.
Verstehe.
Der liebevollste und kraftvollste Impuls ist, wenn man Danke sagt und Liebe zugleich.
Also meinst du, man sollte Danke Liebe oder Liebe Danke sagen?
Danke Liebe.
Okay, verstehe. Wie würdest du den Menschen bitten, dann weiterzugehen?
Der nächste Schritt ist das energetische Kreuz. Dazu bitte bleibt stehen und faltet die Hände nun, wie Sylvia eben benannt hat, neben euch auf wie ein Falter.
Also die Arme ausgebreitet, als ob wir mit unserem Körper ein Kreuz bilden, richtig?
Ja.
Dann bleibt so stehen und sprecht folgende Worte: Ich verbinde mich mit der Kraft des Kosmos und bitte nun um die Kraft von oben. Dann entsteht ein Gefühl, als würde man Wurzeln unter seinen Füßen bekommen. Dann beginnt die Energie durch den Menschen noch stärker zu fließen, da die Bitte wirkt. Dann bitte Folgendes sprechen: Ich bitte um die Verbindung mit dem Kosmos und bitte um die Kraft von unten. Danach bittet den Kosmos um die Kraft in die Hände mit folgenden Worten: Ich bitte um die Verbindung mit dem Kosmos und bitte um die Kraft von links. Fühlt, wie die Kraft von links in Richtung eures Herzens fließt. Ist die Kraft im Herzen dann spürbar, geht weiter: Ich bitte um die Verbindung mit dem Kosmos und bitte um die Kraft von Rechts.
So soll es sein. All diese Kräfte fließen nun im Herzen zusammen, dort wo das Verbindungstor in die Seele ist. Dann atmet der Körper meist tiefer, weil er die Kraft der Seele beginnt, noch deutlicher zu spüren. Die Aufmerksamkeit ist nun im Herzen, und dort kann diese Kraft noch etwas nachempfunden werden. Die Menschen, die ihre Herzenswünsche noch etwas formulieren möchten, können nun die Hände langsam zusammenfalten vor ihrem Herz und weitere Gebete sprechen. Diese Worte werden nun mit dieser zentrierten Energie noch kraftvoller in den Kosmos gegeben.
Dann haben die Menschen also gebetet und die Zentrierung erfahren. Sie haben sich nach oben und nach unten verbunden, und sie haben die Kräfte von links und von rechts bekommen. Alles sammelt sich im Herzen und verbindet sich dort. Als Nächstes beginnen sie dann vielleicht mit der Formulierung ihrer Bitten in den Tag, oder der Bitten für die Ziele ihres Lebens und ihres ganzen Seins. Und diese Kraft wird dann wieder in die Welt hinausgesendet, richtig?
So ist es.
Was möchtest du den Menschen noch raten?
Diese Kräfte beginnen nun im Kosmos zu wirken, und jeder Schritt sollte in Einklang mit diesen Worten beginnen: Als Nächstes sollte die Waschung kommen. Beginnt den Tag mit einer Waschung der Kräfte der Nacht, wie jeder das mag.
Also in meinen Worten würde ich sagen, der eine geht duschen, der andere wäscht sich nur.
Genau.
Und gibt es etwas zu beachten, wenn man in die Welt dann hinausgeht?
Das Wichtigste ist nun, bevor ihr in die Welt hinausgeht, um euren Taten zu folgen, die Bitte um Schutz. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Die leichteste Übung, um Schutz zu bekommen, ist, ein Wesen des Schutzes anzurufen, das euch begleiten soll und bei euch bleiben soll, wenn ihr in die Welt wirkt. Die Namen dieser Schutzfiguren sind mannigfaltig. Daher sollte jeder für sich herausfinden, welche Form er als beschützende Form wählt. Du kennst doch sicher auch die Talismane der Menschen?
Ja, stimmt. Das sind von Steinen bis Puppen alles Mögliche.
Das können solche Formen sein, die die Menschen um Schutz bitten.
Was genau geschieht denn dabei?
Der Mensch bittet eine Energie des Schutzes, ihn zu beschützen. Die Form, das Objekt, das er dabei anspricht, ist nur eine Art Brücke in die eigentliche Energie, die über das Betrachten des Objektes leichter erreicht wird.
Ah, das macht Sinn. Also hilft die Form, die man wählt, der Bewusstwerdung, dass es eine Energie gibt, die einen beschützen kann. Schaut man sie an, wird man sich dieser deutlicher bewusst und sie kann deutlicher wirken. Weil man sich ihr öffnet. Habe ich das richtig verstanden?
Das hast du toll erklärt, denn genau so ist es.
Okay, dann geht man also in die Welt hinaus, nachdem man einen Schutzgeist angerufen hat, der einen beschützt.
Ja.
Was kann man noch tun?
Das Nächste, was man tun kann, ist, man nimmt reinigende Kräuter oder Harze mit sich in die Tasche. Diese bleiben dann im Aurafeld der Menschen und dort können sie dauerhaft reinigend wirken. Ich möchte betonen, dass die Kräuter die Auraschichten reinigen können, doch nicht den Geist. Das bedeutet, ich würde empfehlen, dass ihr beides tut. Nehmt Kräuter und Harze mit, und nehmt die Bitte an das schützende Wesen zusätzlich wahr.
Kurze Anmerkung: Kräuter bzw. Harze sind in seiner Bezeichnung immer so etwas wie Weihrauch oder Salbei. Du hast gesagt, es gibt noch andere Möglichkeiten. Was denn zum Beispiel noch?
Sehr viele. Einige können bestimmte Symbole tragen, die sie schützen können. Darüber gibt es Literatur, die euch hilft, schützende Symbole zu benennen. Doch rate ich auch immer selbst zu schauen, welche Dinge mit einem in Resonanz gehen. Nicht alles, was den einen schützt, ist auch für den anderen hilfreich. Daher bitte ich um besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Symbole, die euch schützen sollen.
Ah, was ist denn noch wichtig?
Die Formulierung der Erlaubnis. Die Erlaubnis ist mit großer Vorsicht zu behandeln, denn um Erlaubnis zu fragen, braucht man viel kosmisches Wissen. Dennoch ist es wichtig, dass wir diese Möglichkeit benennen, denn der eine oder andere von Euch wird weit genug sein, die Verantwortung, die damit einhergeht, zu tragen. Die Erlaubnis ist der größte kosmische Hebel, um die Kräfte des Kosmos zu bewegen. Der Mensch kann diese Hebel, wie ich es nenne, bewegen mit seinem freien Willen. Dennoch ist jede dieser Bewegungen wie in einem vielfältigen Meer aus kraftvollen Energien vorsichtig zu behandeln. Ist ein Mensch klar und rein genug, dies zu tun, so kann er beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung um Erlaubnis bitten, in der Welt der wahren lichtvollen Energien zu dienen. Doch gleichzeitig kann er auch die Nicht-Erlaubnis aussprechen,— indem Ihr beim Verlassen des Hauses benennt, was Ihr nicht erlaubt. In etwa: Ich erlaube nicht, dass negative Kräfte meinen Tag bestimmen. Ich erlaube den lichtvollen und liebevollen Energien des Kosmos, mich zu begleiten und zu führen. Diese Erlaubnis gleicht einer Einladung, die mit Vorsicht zu genießen ist. Die Kräfte des Kosmos bleiben verbunden, bis wir die Verbindung lösen. Selbst dann sind wir nie alle voneinander getrennt. Dennoch bedeutet die Einladung wie auch die Erlaubnis, eine große Verantwortung zu tragen für sich selbst, für alle resonierenden Energien sowie die Kräfte, die man ruft. Die Nicht-Erlaubnis dagegen bedeutet eine deutliche Kommunikation der Begrenzung, die man aufgrund seines freien Willens ziehen darf. Diese Grenze ist wiederum nur geistig, nicht energetisch. Doch dazu werde ich ein andermal noch mehr berichten, wenn wir das Thema Erlaubnis noch tiefgreifender erläutern. Es ist ratsam, dieses Thema separat zu behandeln. Nun haben wir die 5 Regeln der beginnenden Hilfe aufgezeichnet. Diese 5 Regeln könnt ihr jederzeit und jeden Tag wandeln, Doch bleibt bitte bewusst und handelt immer in Licht und Liebe.
Gut, dann gehen die Menschen in den Tag hinaus, nachdem sie das alles vollzogen haben. Gibt es denn nun irgendetwas, was sie weiterhin beachten könnten oder sollten? Sie haben um Schutz gebeten und sie haben gleich am Morgen ihre Wünsche und Ziele formuliert. Gibt es etwas, was sie im Laufe des Tages beachten sollten?
Die Kraft muss hell bleiben. Das heißt, die Menschen sollen darauf achten, dass die Energie bei ihnen durch den ganzen Tag hinweg lebendig und liebevoll fließt. Spürt Ihr Kraftlosigkeit, dann reagiert darauf und nehmt Euch einen Moment der Stille. Spürt ihr Angst, dann begebt euch in einen anderen Zustand, der euch wieder in das Vertrauen bringt. Bleibt miteinander verbunden, in Liebe, und die Möglichkeiten und Chancen des Schicksals werden sich euch offenbaren.
Sollten Sie vielleicht noch ein paar Dinge wissen, was das Essen angeht? Wir müssen uns ja schließlich im Laufe des Tages auch ernähren. Hast du dazu noch ein paar Tipps?
Das habe ich. Bitte achtet darauf, dass das Essen reinigend wirkt. Die Verköstigung von Fleisch ist nicht rein, und die Verköstigung von Schweinefleisch ist es am allerwenigsten.
Warum ist das so?
Das ist die Art des Wesens dieses Tieres. Des Schweines, die vielfressend, ungefiltert isst, was es vor die Nase bekommt. Diese Tiere können leider nicht filtern, was positiv und was negativ für ihren Körper ist. Deswegen nehmen sie durchaus viele negative Felder auf. Die Art, wie sie leben, wiederum verschlimmert die Programmierung, wie Ihr es nennen würdet, der Körper, also des Fleisches dieses Tieres. Und diese negative Nahrung sowie die negative, nicht verbundene Haltung dieser Tiere lässt das Fleisch negativ strahlen. Ich meine mit negativ nicht die beiden Pole, die Ihr in Eurer Schule lernt, die Pole des Stromes Die Negativität, die ich meine, ist die Kraftlosigkeit von kosmischen Energien. Kraftlosigkeit bewirkt Bewusstlosigkeit. Und Bewusstlosigkeit erschafft weitere negative Energiefelder. Diese Tiere nehmen negative Energiefelder auf und transformieren sie nicht. Das wiederum bedeutet, dass ihr im Verzehr dieses Fleisches diese negativen Energiefelder wieder aufnehmt. Das solltet ihr vermeiden. Wasser solltet ihr viel trinken, denn es ist mit eines der besten Möglichkeiten, die Reinigung voranzutreiben. Dennoch bitte ich, Folgendes zu bewahren: Das Wasser ist, wie ihr in eurer Sprache sagen würdet, programmierbar. Man kann es besprechen. Das ist wichtig, damit ihr wisst, dass es die Möglichkeit gibt, dass ihr Nahrung in Form von Getränken zu euch nehmt, die besprochen sind. Wer sich energetisch auskennt, weiss, dass man Wasser liebevoll besprechen kann, und diese Kraft bleibt in ihm erhalten. Und dann beginnt die Nahrungsaufnahme dieser besprochenen Energien über das Wasser. Das kann natürlich in alle Richtungen angewandt werden. Die positive Besprechung ist die einzig richtige Richtung. Der Verzehr von versüßten Dingen ist auch nicht nur positiv. Denn diese Droge Zucker benebelt den Geist wie eine Droge. Dies ist nicht zu unterschätzen. Nur weil es nicht als Droge in eurer Welt bezeichnet wird, ist es dennoch etwas, wovon ihr abhängig werden könnt, und bei Entzug sehr in Ungleichgewicht fällt. Daher bitte ich darum, die Aufmerksamkeit sehr auf die Verringerung des Konsums von Zucker zu legen. Des Weiteren bitte ich festzuhalten, dass meine Erfahrung gezeigt hat, dass die Konzentration der Menschen weniger wird, wenn sie die Kraft der Sonne erleben. Doch ist dies genau verkehrt. Die Sonne kann euch helfen, die Konzentration und Kraft wiederzufinden, doch wisst ihr nicht wie. Daher bitte, kommuniziere den Menschen, dass es wichtig ist, in ruhigen Momenten der Stille sich kurz mit der Sonnenkraft zu zu verbinden. Diese Kraft hilft uns über viele Zustände hinweg. Die Kraft der Sonne bereichert eure Seelen mit viel Kraft. Diese Kraft verliert ihr, wenn ihr nicht in Verbindung mit der Sonne steht. Daher beginnt dann eine Art Teufelskreis, wie ihr es nennt. Denn wenig Kraft bedeutet wenig Bewusstheit. Wenig Bewusstheit bedeutet falsche Entscheidungen. Falsche Entscheidungen bedeuten Verunreinigung und damit viele negative Felder. Dies ist ein Teufelskreis, der letztlich über die Kraft der Sonne begonnen werden kann zu beenden.
Bitte versuche ein bisschen detaillierter zu beschreiben, wie die Menschen sich mit der Sonne verbinden können.
Es ist sehr leicht, mit der Sonne in Kontakt zu treten. Teilweise reicht ein Blick mit geschlossenen Augen in die Richtung, wo die Sonne scheint, um ihre Kraft und Wärme zu fühlen. Die Momente dieser Erfahrung können euch eine vielfache Krafterhöhung schenken, als ihr erreicht, wenn ihr nur im Bett liegt und/oder meditiert. Die Verbindung mit der Sonne ist essenziell, weil sie die Quelle des Lebens ist und gleichzeitig auch die Quelle verschiedener anderer Energien, die ihr nicht wahrnehmen könnt. Besonders eure Seelenkraft.
Und sehe ich das richtig, dass diese Ausrichtung auf die Sonne auch nur mental geschehen kann und nicht mit einem wirklichen Blick mit geschlossenen Augen in die Sonne einhergehen muss?
Es geht darum, sie zu fühlen. Das kann man auch über die Erinnerung an das Gefühl. Man sollte mit der Wahrnehmung in ihre Richtung fühlen. Das heißt: Nehmt alle eure Wahrnehmungen von der Außenwelt weg und richtet sie in die Richtung der Sonne. Dann beginnt eine Art Brücke zu entstehen, die die fließende Energie zwischen euch und der Sonne noch bewusster macht. Dann ist es aber auch möglich, mit ihr in Kontakt zu treten über Meditation. Dabei beschleunigt die Kraft der Seele um ein Vielfaches durch die Kraft der Sonne. Doch muss jeder für sich selbst entscheiden, wann und wie er diese Quelle der Kraft fühlen will. In jedem Fall aber rate ich euch, im Laufe des Tages mehrfach dies zu leben.
Was möchtest du als nächsten Schritt beschreiben, wenn wir den Tagesablauf eines Menschen jetzt weiter abschreiten wollen?
Der nächste Schritt ist der Abend. Wenn die Energie der Sonne beginnt, sich zu verringern, dann ist dies der Moment, um verschiedene besondere Energien in euch zu erfühlen. Die Nacht bringt das Licht in euch zum Scheinen, der Tag bringt das Licht um euch hervor. Daher gilt: Wer es kann, versuche abends in die Meditation zu gehen. Das kann viele unterschiedliche Formen haben.
Aber wenn man den ganzen Tag draußen herumgelaufen ist, sich an Arbeitsplätzen oder in Flugzeugen usw. aufgehalten hat, dann kann man sich doch nicht einfach hinsetzen und sagen: So, und jetzt meditiere ich einfach. Gibt es da nicht eine Art Übergang, der beachtet werden muss?
Das ist richtig. Danke. Das ist gut, dass du so genau nachfragst. Natürlich braucht es eine Art Übergang. Ich rate den Menschen deshalb, dass sie bereits erste Momente nach der Arbeit versuchen, in die Stille zu gehen. Davor bitte ich jeden, die Hände zu waschen und den Mund. Dort liegen viele Energien, und wenn wir das Wasser nutzen, um dies kurz zu reinigen, hilft dies der Stille. Dann, nach der kleinen Waschung, begebt Euch in die Stille. Lauscht, was sich Euch hinter der Dunkelheit Eurer Wahrnehmung zeigen mag. Lauscht den Gefühlen, den Worten und den Sinnen, die Ihr habt. Dabei kann viel verarbeitet werden, doch ist das Hauptaugenmerk dieser Übung die Weite der Seele,— den nach einem Tag voller verdunkelter Wahrnehmung nun ihr Licht zeigen darf.
Das heißt, es steht jedem frei, was er jetzt macht, ob er jetzt Mudras, Mantras, Trommeln oder was weiß ich nicht alles nutzt. Alles Mögliche ist doch erlaubt, oder?
Das ist richtig, solange es die Stille als absolutes Ziel hat.
Verstehe, also nach dem Krachmachen leise machen.
Genau.
Gut, und dann? Sollte man dann zu Abend essen, ganz normal, oder wie?
Wer weise handeln will, nimmt nur etwas Leichtes zu sich, nicht unbedingt schwere Kost wie Fleisch oder Kohlenhydrate. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Körper nicht darauf ausgerichtet ist, Fleisch oder andere doch sehr schwermütige Produkte zu verdauen. Das Beste wäre leichte Kost, die den Körper nicht belastet. Doch ich weiß, dass es dazu schon viele Erkenntnisse gibt, die ich hier nicht erläutern möchte. Erkundigt euch, was das Beste für euren Körper ist, und lebt es. Die Impulse, die ich gebe, sind vor allem energetisch. Und ich meine, dass jegliche fleischige Nahrung nicht rein ist. Und wer reinigen möchte, braucht auch reine Nahrung.
Wenn du sagst, Fleisch ist nicht rein, was ist denn dann rein?
Das Beste ist, Gemüse am Abend zu essen.
Okay. Und dann, wenn man sein Abendessen zu Hause gegessen hat, möchtest du vielleicht noch eine Regel nutzen? Oder eine Regel einführen? Wenn wir essen, können wir das Essen vielleicht positiv laden?
Es ist relativ leicht und wurde früher auch mehr praktiziert. Die Menschen können durch den Dank an das Mahl verunreinigte Formen entfernen. Der Dank muss aus tiefem Herzen erfolgen, Dann wird das Essen positiv aufgeladen. Diese Ladung nehmen die Menschen dann auf und damit dann positive Energie. Der nächste Schritt ist die Waschung vom Tage. Vermittle den Menschen bitte, dass sie erste Wandlungen dadurch vollziehen können. Wenn es negative Erfahrungen gab aus dem Tag, dann können diese hier verwandelt werden in positive. Dazu braucht ihr das Gefühl, das ihr hattet während der negativen Erfahrung, und nun fühlt das Wasser, wie es diese negativen Felder und die negative Erfahrung einfach von euch spült. Dabei ist es hilfreich, die Form der Reinigung wie eine Lichtdusche Dusche zu empfinden. Wer in Licht duscht, fühlt, wie die Negativität durch den Abfluss abfließt. Wer sich badet, stellt sich vor, in Licht zu baden und diese lichtvolle Kraft bei sich zu halten. Nur die negativen Felder verlassen durch den Abfluss den Raum. Dann bleibt die positive Ladung bei Euch, und damit ist ein weiterer, größerer Schritt in die Reinigung erfolgt.
Gut, und jetzt? Was ist jetzt, wenn die Menschen schlafen gehen?
Das ist wichtig. Wenn Ihr schlafen geht, bitte ich Euch, folgende Punkte zu beachten: Erstens, Betet und bedankt euch für den Tag und seine Erfahrung. Zweitens: Bedankt euch für die Kraft und die Führung des Lichtes. Drittens: Dann bittet den Schutzgeist um Schutz für die Nacht und lasst euch davon weit und weiter umarmen. Ich sage umarmen, weil die schützende Kraft der Energien, die schützen können, wirklich wie eine Art Decke oder Wolke fühlbar sind, die sich um einen legt. Also stellt euch vor, wie die warme, liebevolle Energie einer Schutzwolke die Form eures Körpers umschließt. Dann ist der Schutz vollbracht. Viertens: Dankt dem Schutzgeist und bleibt in diesem Gefühl. Fünftens: Dann könnt ihr gerne noch zum Einschlafen eine bestimmte Reise formulieren, die ihr in dieser Nacht mit der Seele vollziehen möchtet. Dies geht tief in Euer Unterbewusstsein und wird von dort aus weitergeführt, während Ihr im Bewusstsein schlaft.
Was ist mit der Erlaubnis in der Nacht?
Das ist nicht nötig, da hier der Schutz des Schutzgeistes reichen sollte. Es ist nicht wirklich nötig. Dennoch kann die Erlaubnis oder Nicht-Erlaubnis auch angewandt werden. Doch wie ich schon betont habe, nur für höhere Geister. Dies ist die Hohe Schule des Kosmos, die dies erlaubt.
Und was ist mit der Einladung?
Nein, keine Einladung. Das wäre kontraproduktiv, dem reinigenden Prozess gegenüber. Denn die Wesen der Reinigung verbinden sich mit Euch, während Ihr das Ziel Eurer Seele formuliert, und sind dann immer bei Euch, auch des Nachts. Gerne könnt Ihr natürlich die Einladung der Wesenheiten der Reinigung noch einmal aussprechen, doch ist dies nicht geschehen, ist dies auch nicht schlimm.
Okay, nun sind die Menschen schon im Bett. Gibt es noch irgendwas, was man noch tun kann, was man noch wissen sollte?
Damit beginnt alles den Weg der Reinigung, was noch nicht gereinigt ist. Diesen Prozess und Weg sollte man nun jeden Tag weiterleben. Besonders zu Beginn dieses Weges ist die Disziplin sehr wichtig. Denn der Kosmos prüft genau, wer wirklich um die Reinigung bittet und wer nicht. Die Bitten werden erhört, das Reinigen beginnt. Doch wer nicht konzentriert ruft, wird auch nicht weit reinigen können.
Das habe ich verstanden. Gibt es noch etwas, das du zum Abschluss dieses Kapitels hier sagen möchtest?
Die Menschen sollen bitte jede freie Minute nutzen, die Kräfte in sich zu konzentrieren. Reinigung ist wichtig, und wer reinigt, ist weiter im Sinne von der Weite in seiner Seele. Er reinigt also nicht immer nur seinen Körper, sondern auch immer seine Seele. Dies wird belohnt mit dem Gefühl der Freiheit und Liebe, das euch mehr und mehr euer Leben bereichern wird. Nicht Mangel und Angst sind es, die den Tag vollziehen, sondern Liebe, und Licht. Wer also die Möglichkeit hat, den Tag noch mehr der Reinigung zu widmen, ist in jedem Fall auf dem richtigen Weg.
Was ist denn mit den Menschen, die Kinder haben und durch ständiges Außen abgelenkt sind? Was soll man denn ihnen mit auf den Weg geben? Wie können sie diese Ruhemomente finden, die so wichtig sind, wie du gerade sagst?
Das ist tatsächlich nicht so einfach. Doch wer wirklich reinigen will, findet die Möglichkeit, den Moment der Stille in sich zu finden, den es braucht, um jeden Tag ein kleines Stück mehr zu reinigen. Ich weiß, dass es geht. Doch ich weiß auch, dass man dazu konzentriert und willens wirklich bereit sein muss. Daher bitte ich euch um Mut und Hingabe, diese kleinen Stufen zu gehen, jeden Tag ein Stückchen mehr. Ihr werdet reich belohnt, reich an Licht, Kraft und Liebe in euch. Dieses Gefühl ist das höchste Gut im Kosmos. Denn es bleibt bestehen und vergeht nie, wenn ihr es reinhaltet. Diese Verantwortung liegt bei jedem von euch.
Dann danke ich dir für deine Ausführungen.
Ich danke dir. Danke.
Danke. Liebe.
Liebe.
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