Salomon - Der Dschungel des Lebens

In this German‑language podcast episode Sylvia Leifheit, a medium who claims to channel spiritual entities after a near‑death experience, conducts a channelled dialogue with an entity called King Solomon. The conversation uses the metaphor of a jungle to describe human life, emphasizing that individual strength is limited and that true power arises from groups or teams. Solomon stresses that groups act as “impulse generators” and that respect, leadership, and the willingness to treat others as equals are essential for forming effective teams. The dialogue explores how to find like‑minded people, the role of visionaries versus the need for supportive teams, and the challenges when visionaries fail to build or lead groups. The participants discuss life purpose, especially regarding parenthood and the feeling of unfulfillment, concluding that personal fulfillment can transform over time. Fear is described as a “mental disease” that originates from conditioning rather than being innate; overcoming it requires self‑reflection, awareness of one’s soul, and distinguishing ego‑driven fear from true freedom. Solomon affirms that every person possesses free will and an inner soul‑power, even when they feel weak, and that this inner power can be accessed through mindfulness and dedication. The episode ends with a promise to continue the discussion on loss of life‑energy in a future segment.
Chapters
Liebe Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Das Wissen aus diesen für uns unsichtbaren Energieformen halte ich in meinen Büchern fest. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir dieses Wissen, diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern zusätzlich nahezubringen. Lieber König Salomon, ich möchte dich heute fragen, wie du das Leben siehst. Gibt es eine Art, wie die Menschen das Leben vielleicht meistern sollten? Für mich zum Beispiel ist es eine Art Dschungel, in dem ich nicht erwarte, dass alle Tiere nur friedlich miteinander sind, sondern in dem es auch ums Leben und ums Überleben geht. Bitte berichte mir, hast du eine Art Bild, die du den Menschen mitgeben kannst, wie sie damit umgehen mit diesen verschiedenen Formen des Lebens und des Seins?
Ja, das habe ich. Du verwendest bereits eine sehr gute Beschreibung, denn der Dschungel der Tiere ist durchaus ein richtiges Bild, wie die Menschen untereinander wirken. Doch meine Beschreibung dazu will noch etwas anderes hinzufügen. Mehrere Gruppen in den Menschen bilden durch ihre Kräfte die Impulsgeber in in der Welt. So groß eine Gruppe ist, so mächtig kann sie werden. Denn die Energetik des einzelnen Menschen in einer Gruppe zusammengefasst wirkt um ein Vielfaches mehr als er alleine. Sehr wenige Menschen besitzen die Kraft einer ganzen Gruppe. Selten kann ein einziger Mensch alles alleine schaffen und Erschaffen. Meist braucht er dazu die Menschen, die ihn dabei unterstützen. Wenn Du also von einem Dschungel sprichst, in dem viele verschiedene Tiere, sagen wir Menschenarten, leben, so wisse, dass die Bündelung der Kraft der Menschen in Form von Gruppierungen sehr wichtig ist. Wenn Du also den Menschen die Botschaft weitergeben willst, die ich gelehrt bekommen habe, Dann berichte ihnen, dass die Formation in Gruppierungen der Schlüssel ist, um in der Materie letztlich etwas zu erreichen. Wollt Ihr ein Unternehmen starten, so braucht Ihr dazu das richtige Team. Wollt Ihr eine Familie gründen, so braucht Ihr dazu die richtigen Partner. Wollt Ihr die Glaubensmuster der Menschen verändern, Religionen beginnen oder verwandeln, so braucht es immer auch das Team dahinter. Wer glaubt, dass die Wirkung des Einzelnen so kraftvoll ist, dass er durch die Menschenmassen hindurch wirken kann, der irrt. Nur durch Masse kann die Masse durchdrungen werden. Das ist ein physikalisches Gesetz und genauso ein energetisches.
Okay, dann fassen wir zusammen: Die Menschen dürfen also wissen, dass man das Leben auf der Erde mit einem Dschungel vergleichen kann. Nur weil wir nicht mehr im Wald sind, heißt das also nicht, dass wir nicht dennoch vergleichbaren Gefahren und Umständen ausgesetzt sind, wie das früher die Menschen im Dschungel waren. Doch wichtig ist, dass der Mensch nur in einer Gruppe wirklich Starkes hervorbringen kann und stark wirken kann.
So ist es.
Aber es gibt doch welche, die sagen, der Einzelne kann alles verändern.
Nein, der Einzelne, Sylvia, kann visionär sein, aber er braucht dazu die Gruppe.
Ja, zur Umsetzung auf jeden Fall. Was kannst du den Menschen noch mitgeben, die sich vielleicht schwertun, diese Gruppe zu finden? Gleichgesinnte zu finden und andere zu motivieren?
Das Wichtigste dabei ist immer die Bereitschaft, den Menschen als gleichwertig zu akzeptieren und ihm dementsprechend zu begegnen.
Du meinst also, es ist eine Frage des Respektes?
Ja.
Ich weiß nicht, ich kenne leider echt mehr Menschen, die respektvoll sind und dafür nicht ernst genommen werden, als solche, die nicht respektvoll sind und bei Weitem mehr ernst genommen werden.
Nun, das ist die nächste wichtige Lehre: Respektvoll sollst du immer sein, immer. Doch führen musst du sie.
Du meinst also, nicht nur weil ich jemandem respektvoll begegne, kann ich ihn gut führen?
Sie brauchen die Führung, die Menschen. Die keine Visionäre oder Impulsgeber sind. Wie sollen sie denn das Leben verbringen und wirken, wenn sie niemanden haben, der ihnen seine Impulse nahelegt und sie dazu motiviert, diese umzusetzen?
Ah, ich verstehe. Aber es gibt also so eine Art Schlüssel? Was kann man denn den Menschen sagen? Wie findet man das richtige Team, die richtige Gruppe?
Dafür braucht es viel Hingabe und Achtsamkeit zugleich. Wer seine Visionen verwirklichen will, der sollte die Wichtigkeit des Teams als den wahren Schlüssel zur Verwirklichung dieser Ziele achten und erkennen. Du kannst keine Idee dieser Welt nur ganz alleine erschaffen. Das ist unmöglich.
Schade eigentlich. Es gibt viele Visionäre, die an der Teambildung gescheitert sind. Genau. Ich weiß nicht, ob ich das gut finde. Wir hätten eine bessere Welt, wenn die Visionäre nicht immer ausgebremst werden würden und vielleicht von falschen Teams einfach blockiert. Oder wenn sie vielleicht eine gute Vision haben, nur eben ein Team nicht gut führen können.
Ja, Sylvia Leifheitheit, das mag alles sein. Aber so wie es nun einmal nass wird, wenn es regnet, so ist dies eine Tatsache und die Umstände solltet ihr akzeptieren und damit leben lernen.
Ja, ich weiß. Danke. Danke, dass du uns darauf vorbereitest und uns das lehrst. In der Schule habe ich das nämlich nicht gelehrt bekommen. Was ist mit den Menschen, die keine Visionen haben und eigentlich gar nicht wissen, was sie in ihrem Leben und mit ihrem Leben anfangen sollen? Da gibt es sehr viele übrigens. Ich würde sagen, mehr als die, die Ideen und Visionen haben.
Ja, und diese Menschen brauchen Halt. Und meistens sind dies diejenigen, die die Religionen eurer Zeit aufsuchen. Ah!
Aber wenn es um das Thema Verwirklichen geht, ich meine, entschuldige, mein Anspruch ist so: Es kann doch nicht sein, dass man sein ganzes Leben nur so vor sich hin lebt und das Allerhöchste, was man erschaffen kann, das Dienen anderer ist, oder einfach nur Kinder gebären und das war's. Das meine ich nicht abwertend, ich finde es nur einfach zu wenig als Spur, die man hinterlässt.
Das mag deine Definition von Lebenssinn sein, die ein anderes Leben zu erschaffen eben nicht als ausreichend ansieht. Aber andere tun dies.
Echt?
Ja.
Aber wieso sind solche Menschen dann meistens unglücklich? Also von denen, die ich kenne, gefühlte 80, wenn nicht sogar 90%, dass sie sich anders entschieden hätten bezüglich des Themas Kinderkriegen, wenn sie vorher gewusst hätten, was genau das alles mit sich bringt, wie viel Kraft sie verloren haben und wie wenig Zeit sie für sich und ihren Seelenweg dann übrig hatten.
Ja, und wenn sie sich vorher selbst besser gekannt hätten.
Ja, gut. Aber wir reden auf der einen Seite davon, dass es erfüllend sein soll, und auf der anderen Seite, dass, wenn es dann letzten Endes passiert ist, die meisten Eltern sich nur wünschen, dass die Kinder endlich groß sind und auf eigenen Beinen stehen können und sie wieder Zeit für sich haben.
Ja, das mag alles sein. Aber in diesem Moment, den wir gerade besprochen haben, wünschen Sie sich dies als die Erfüllung all ihre Träume und Wünsche.
Du meinst, das verwandelt sich also? Ja, das kann sich verwandeln, das verstehe ich, so wie sich Träume und Wünsche verwandeln können.
Ja. Wer diese Erfahrung machen möchte, der kann und soll sie machen. Das Wichtigste sind die Bereitschaft und die Achtsamkeit, die Impulse in euch so wahrzunehmen, dass ihr sie hört. Denn wenn das eine Lebensziel, die Aufzucht der Kinder, einen Punkt erreicht, der nicht mehr erfüllend und befriedigend wirkt, dann ist die Bereitschaft wichtig, dies zu verwandeln. Alle Menschen haben die Möglichkeit, in jeder Sekunde ihr Leben zu verändern.
Eieiei, bist du wirklich der Meinung? Ich bin sehr demütig, was diesen Aspekt angeht, denn ich begegne vielen Menschen, denen ich dauernd sage, dass sie nachdem sie ständig jammern, dass sie doch ihr Leben ändern könnten und keiner tut es. Deswegen bin ich etwas vorsichtig geworden. Vielleicht können sie es ja nicht. Bitte sprich dazu, Salomon.
Menschen sind mit dem freien Willen ausgestattet und sie sind mit einer bestimmten Kraft in sich ausgestattet. „Du hast recht, demütig zu sein. Denn nicht jeder hat die Kraft deiner Seele, die sehr, sehr kraftvoll ist. Selten gibt es Menschen, die derartig viel Kraft in ihrer Seele haben wie du. Das ist wie die Sterne am Himmel. So mancher strahlt etwas heller als die anderen, aber dennoch haben sie alle das Licht der Seele in sich." Damit befindet sich in Ihnen immer auch die Kraft, die Sie vorantreiben kann.
Du meinst also, auch wenn jemand sehr, sehr schwach ist, hat er immer noch seinen freien Willen und über diesen die Kraft, in der jetzigen Situation etwas zu ändern?
Ja.
Nun, ich würde mal sagen, das, was Sie am meisten davon abhält, etwas zu ändern in Ihrem Leben, aus dem Zustand heraus, der Sie unglücklich macht, manchmal auch überraschenderweise unglücklich macht, weil sie vorher dachten, er erfüllt sie, ist die Angst.
Ja, das ist richtig und gleichzeitig die nächste Thematik. Denn wer in Angst lebt, der lebt die Krankheit des Geistes, der euch lenkt. Die Angst ist nicht existent. Sie ist wie eine Krankheit des Geistes, nur Teil der Prägungen und Erfahrungen, die ihr gemacht habt. Doch letztlich waren es durch verschiedene Umstände gefärbte Erfahrungen. Denn keine Seele wird mit Angst geboren. Mhm. Sie ist frei von allen Ängsten, wenn sie ohne den Körper ist. Das Inkarnieren in den Körper und die Empfindsamkeit in ihm beginnen die Vorsichten zu formen und daraus unter anderem auch die Ängste.
Also unterscheiden wir hier zwischen Vorsicht und Angst? Du meinst also, Angst ist absolut eine Krankheit des Geistes?
Ja.
Und wie können die Menschen sich daraus befreien? Wie können sie selbst diese Krankheit heilen?
Über Reflexion, wer sie selber sind, woher sie kommen, was sie in sich wirklich sind. Wenn du diesen Weg einmal begehst, so findest du die seelische Kraft in dir leuchten. Und sie kennt keine Angst. Auf diesem Weg begegnet dir also der Moment, an dem du deine Ängste wieder ablegst. Erkennst, dass sie nicht die Kraft deiner Seele begleiten, sondern nur die Kraft deines Egos, dann bist du einen großen Schritt weiter. Und das meine ich im räumlichen Sinne, denn deine Seele weitet über diese Erfahrung sehr.
Das hast du schön beschrieben. Also möchtest du sagen, dass die Ängste die Seele am meisten einengen? Und gar nicht mal der Körper an sich?
So ist es.
Spannend.
Der Körper stellt durchaus eine körperliche Grenze dar, aber die Seele kann über ihn hinaus fühlen. Die Ängste aber begrenzen dieses Fühlen nur auf die körperlichen Grenzen.
Verstehe. Okay. Was würdest du Menschen raten, die wenig Kraft haben? So wenig Kraft, dass sie die Lebenslust verlieren?
Eine wichtige Frage. Vielleicht widmen wir diesem Thema ein neues Kapitel.
Ja, machen wir das. Okay. Möchtest du denn noch etwas zu der Thematik des Dschungels sagen? Nein? Okay, dann beenden wir hier dieses Kapitel, und ich würde sagen, wir machen weiter als Nächstes mit dem Thema Lebenskraftverlust, ja?
Sehr gerne.
Danke dir vielmals, liebster Salomon. Liebe.
Danke, Sylvia Leifheitheit.
Liebe.
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