Salomon`s Erinnerungen

Sylvia Leifheit channels King Solomon in this German podcast, exploring his childhood, marriage to Asya, and spiritual practices like a morning sun ritual. Solomon discusses hearing inner voices, past lives, his decision not to reincarnate, and his belief that bodily purity opens access to subtle realms.
Chapters
Liebe Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Das Wissen aus diesen für uns unsichtbaren Energieformen halte ich in meinen Büchern fest. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir dieses Wissen, diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern zusätzlich nahezubringen. Liebster König Salomon, Willkommen. Hallo. Heute werde ich versuchen, dir Fragen so zu stellen, dass sie die Menschen unserer Zeit nahe an dein Leben in deiner Zeit heranführen können. Ist das dir recht?
Absolut.
Okay. Magst du uns bitte erzählen, wie die ersten Jahre deiner Kindheit waren, an die du dich erinnerst, als du ein kleiner Junge als König Salomon warst?
Das tue ich gerne. Wenn du dir eine liebevolle Kindheit in deinen schönsten Träumen vorstellst, dann bist du meinen Erlebnissen schon sehr nahe, denn sie waren sehr freudig. Wenn die weltlichen Themen mich aus der Fassung brachten, wie ihr es nennt, dann waren meine Eltern und Begleiter sehr liebevoll mit mir im Umgang. Alles in allem war die Lebensfreude aber die überwiegende Kraft. Allerdings war ich manchmal etwas beunruhigt durch die alten Formen des Wirkens der damals herrschenden Menschen, die meine Eltern den anderen berieten. Das wenig liebevolle und respektlose Handeln der Kaufmänner, Wirte oder anderer Industriellen war mir zuwider, und ich wollte die Welt besser machen. Doch das war nur eine Frage der Zeit, dass ich dies umsetzen konnte. Du fragst aber sicher, um die Umstände meiner als Menschenkind wahrgenommenen Heimat zu erfahren, nicht wahr? Diese waren liebevoll, kraftvoll, weich und warm. Mit Freunden und anderen Gelehrten wuchs ich in Frieden auf und genoss die Zeit der ungetrübten Verantwortungslosigkeit.
Danke für die ersten Sätze. Sie geben ein schönes Bild deiner Herkunft, körperlich und seelisch. Du hast von Beratern gesprochen. Könnte man diese als Priester bezeichnen?
Ja und nein.
Hatte deine Gesellschaft, also die Menschen deiner Zeit, einen oder mehrere Götter, zu denen sie gebetet haben?
Einen.
Und hattet ihr das Gefühl in eurer Welt, dass dieser Gott euch Gesetze gibt, nach denen ihr euer ganzes Leben regeln müsst? Ja. Warst du denn mit diesen Botschaften, diesen Gesetzen zufrieden, oder hast du über sie nachgedacht und sie infrage gestellt?
Nein, weil sie mir starr und kalt erschienen. Wenig flexibel, wenig individuell, wenig liebevoll.
Hattest du einen Menschen, mit dem du über diese Gedanken und über diese Zweifel bezüglich dieser starren Gesetze reden konntest?
Ja.
Wer war denn dieser Mensch oder diese Menschen?
Das waren die Freunde meiner Eltern, deren Kinder und sie selbst. Meine Eltern sowie die Freunde dieser. Wir waren immer aufgerufen, die Regeln zu befolgen. Aber durften weitestgehende Fragen dazu stellen.
Ich habe das Gefühl, dass ihr eine liebevolle Gemeinschaft wart, die auf dem Weg war, neuere, weitere liebevolle Regeln zu formulieren. Empfinde ich das richtig?
Mhm.
Hattet ihr in eurer damaligen Zeit eine Art Trennung zwischen den Geschlechtern, die Männer und Frauen in unterschiedlichen Bereichen sah? Ja. Hattest du nur männliche Freunde oder auch Mädchen unter deinen Freunden?
Du weißt, dass die Trennung an sich keine wirkliche gleichberechtigte Freundschaft ermöglichte. Aber meine Liebste durfte mir ein solcher Freund werden. Dennoch, wenn du zurück in die Kindheit fragst, damals waren wir nur befreundete Männer und Jungs.
Ich weiß, dass es für die Menschen unserer Zeit ein wichtiger Impuls für ihre Gefühle ist, zu verstehen, wie du und die Menschen deiner Zeit damals ihren Tag verbracht haben. Kannst du uns daher bitte den Ablauf eines Tages mal erzählen? Was du in der Früh gegessen hast, was du dann getan hast, dein Mittag, dein Abend und deine Nacht, wenn möglich?
Das kann ich gerne, aber zu welchem Zeitpunkt?
Am besten, als du ein Junge warst, so von 10 Jahren. Wie hat dein Tag an deinem Leben da ausgesehen?
Als ich ein 10 Jahre alter Junge war, begann mein Tag mit Beten und danach dem Wirken in der Schule. Das waren private Lehrer, die mich unterrichteten. Danach war die Sonne so stark am Horizont, dass ich die Mittagszeit schlafen ging, um zu rasten und zu ruhen. Danach begaben wir uns alle mit den Freunden in die abendliche Gesellschaft. Um dort das Leben zu genießen und einfach zu sein. Als junges Kind war mein Tag dennoch nicht sehr erfüllt von Verpflichtungen, sondern die abendliche Vereinigung war ein schöner Ausgleich, doch natürlich nicht so lange wie die Erwachsenen.
Kannst du bitte noch berichten, was du im Lauf eines Tages an Nahrung zu dir genommen hast? Wie habt ihr euch damals ernährt?
Das Fladenbrot, wie ihr es kennt, war unsere Basis. Dazu gab es sehr viele Soßen und andere Kräuter, die man dazu mischte. Dann gab es leckere Süßigkeiten, die das Miteinandervermischen des Fladens mit diesen noch interessanter machte. Dann tranken wir einen besonderen Saft aus der Frucht des Granatapfels, wie ihr ihn nennt, und andere Früchte. Doch am liebsten war mir dieser.
Vielen Dank für diesen Bericht. Er lässt das Leben, in dem du aufgewachsen bist, voller Gefühle entstehen. Verstehst du daher diese Fragen? Habt ihr nicht auch abends gebetet, bevor du ins Bett gegangen bist?
Nein.
Echt nicht?
Nein.
Also nur am Morgen?
Ja.
Aha.
Die Begrüßung des morgendlichen Wirkens der Kraft Gottes war wichtig, aber nicht das Verabschieden. Denn wirklich verabschieden tut man sich nicht nur, weil man schläft. Die Kraft wirkt ja weiterhin, verstehst du?
Ja, das verstehe ich. Aber trotzdem hat man sie am nächsten Morgen einfach wieder begrüßt.
Genau, weil sie dadurch wieder in das Bewusstsein gegeben wurde.
Ah, ich verstehe. Wir haben von den Brüdern, von den Weiß, von der Weißen Bruderschaft, das kosmische Kreuz gelehrt bekommen, als Morgengebet, indem wir um die Energien des Kosmos von oben, unten, links und rechts bitten, die sich dann in unserem Herzraum vereinigen, um sich zu reinigen und frei zu machen für neue Wege. Hattest du denn auch so eine Art Gebet, das mit einem gedanklichen Ritual verbunden war?
Ja.
Darf ich dich bitten, uns dein Morgenritual zu erzählen?
Wir haben die Sonne angebetet und durch die Bewegung des linken Arms wie auch die Bewegung des rechten Arms in das Herz geholt. Dann legten wir uns mit dem Rücken auf die Erde, um diese Kraft noch tiefer zu empfinden und den ganzen Körper in diese Kraft zu tauchen. Die besonderen Sprüche des Betens wurden uns in der Schule gelehrt und dabei gesprochen.
Das heißt, ihr habt euch nicht auf den Boden gekniet und nach unten geschaut, sondern genau das Gegenteil?
Genau das Gegenteil.
Ach, ist das erlaubt? Dass Du uns einen Spruch dieses Sonnengebets vielleicht sagst?
Gerne. Du wirkst in diesem Körper wie auch in dieser Natur wie der Atem des Lebens. Du bist der Anfang und das Ende. Du wirst mit mir sein für alle Zeit, denn Deine Kraft ist die Kraft Gottes. Danke den kosmischen Kräften des Heiligen Vaters.
Das ist ein wunderschönes, starkes und liebevolles Gebet der Dankbarkeit und der Bewusstheit. Ist es uns erlaubt, in unseren Tagen diese Worte auch zu sprechen, in Demut und Liebe?
Das ist es natürlich. Aber ihr lebt ja bereits diese Worte durch eure Rituale.
Du meinst durch das kosmische Kreuz. Mhm. Ich würde es als eine Form der Liebe und der Hochachtung vor deiner Zeit, deiner Seele und deinem Wirken beachten. Betrachten. Und es wird vielleicht Menschen geben, die dir und deiner Zeit zu Ehren diese Worte sprechen wollen. Ist es denn den Menschen erlaubt?
Ja.
Gut, danke. War euch bewusst, dass es in Ägypten einen Sonnengott gegeben hat und die Ägypter auf ihre Weise ebenfalls zu ihm gebetet haben?
Ja.
Und waren es Überlieferungen, die man euch von diesem Land erzählt hat?
Ja.
War das Land Ägypten für euch ein Freundesland, ein neutrales Land oder ein Feindesland?
Ein altes Feindesland. Doch mich interessierten diese politischen Strukturen nicht. Ich wollte die Informationen dieses Glaubens besser verstehen.
Kann man sagen, dass bei dir und den Menschen deiner Welt, deiner Zeit, die Liebe zu Gott und das Gebet zur Sonne aus sich heraus entstanden sind und nicht von Fremden beeinflusst waren?
Eine Ursache dafür kann ich dir nicht wirklich sagen. Es war so, wie es war, und jeder hat es in sich gefühlt mit seinem Bewusstsein. Der eine sprach zu einer Person, der andere zur Sonne, der nächste zum kosmischen Vater. Wenn du nach diesen Details suchst, wirst du nicht fertig. Die Information ist eine andere.. Es gab eine Kraft, die wir anbeteten. Diese Kraft war positiv, liebevoll, kraftvoll und hell. Sie war falsch gelebt in manchen Formen, doch letztlich gut.
Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Lehrer dir beigebracht haben, mit der Sprache und der Schrift umzugehen und wahrscheinlich auch mathematische Aufgaben zu lösen. Du bist in einer Königsfamilie groß geworden und du musstest stark werden, auch als Mann und Führer. Hat es auch körperliche Ertüchtigungen gegeben, wie zum Beispiel das Reiten, Bogenschießen oder anderes, die ein junger Mann lernen musste bei euch?
Solche Aktivitäten gab es. Doch ich mochte sie nicht.
Sie waren zu hart und zu kalt, nicht wahr?
Ja.
Ich verstehe.
Sehr grob, sehr grob. Ich war eher feinsinnig veranlagt.
Wenn du das so sagst, dann erscheint mir vor meinem inneren Auge ein Bild. Hat es Musik gegeben, die dir gefallen hat?
Oh ja.
Ah. Kannst du beschreiben, auf welche Art in deiner Zeit, in deinem Leben Musik gemacht wurde?
Sehr unterschiedlich. Die Frauen sangen, sie tanzten zu gitarrenähnlichen Instrumenten wie auch zu Flöten, doch auch andere zitherähnliche Konstrukte waren verfügbar. Und zum Beispiel Trommeln. All dies gemeinsam war das Miteinander in den Orchestergruppen, wie ihr es nennen würdet, mal klein, mal groß, mal mehrere, mal wenige, alles in allem sehr verspielt.
Konntest du selbst auch ein Instrument spielen oder hast du lieber nur zugehört?
Nein, das war mir zu kompliziert.
Hattet ihr so etwas, was wir in unserer der heutigen Zeit Dichtkunst nennen.
Ja.
Hast du selber auch Zugang zu Dichtkunst gehabt?
Ja, ja, durchaus. Ich mochte das Formulieren der Sätze und begann damit zu spielen wie ein Philosoph.
Hattest du in dieser wunderschönen Jugend, von der du gerade erzählst, und sie scheint wie ein warmes, angenehm glühendes, sonnenuntergangsfarbiges Bild zu sein, hattest du damals in dieser Zeit das Gefühl, gefühlt, dass du, ich nehme jetzt das Wort in aller Demut in den Mund, ein außergewöhnliches Menschenwesen bist?
Nein.
Du warst einer unter vielen Freunden, richtig? Mhm. Wodurch wurde dir in deinem weiteren Leben bewusst, dass du doch irgendwie etwas Außergewöhnliches unter den Menschen darstellst?
Wenn ich andere Fragen stellte als die anderen. Begann dies zu blühen in mir wie ein Licht, das andere nicht kennen. Dann hatte ich weise Unterstützer, die mir bestätigten, dass meine Wahrnehmung sehr ungewöhnlich ist. Doch am allermeisten begann ich dies zu registrieren und anzunehmen, als ich die Stimmen vernahm.
War dir, bevor du zum ersten Mal die Stimmen vernommen hast, bewusst, dass in deinem Körper, in dem du damals leben durftest, eine Seele anwesend ist? Ob sie schon frühere Leben in einem anderen Körper erlebt hat? Waren dir überhaupt frühere Leben bewusst?
Nein. Jein. Ja und nein.
Ist dir nach deiner ersten Begegnung mit den Stimmen dann bewusst geworden, dass deine Seele schon mehrfach in einem Körper inkarniert war?
Dann ja. Dazu befragte ich sie auch, denn ich wollte verstehen, was passiert. Warum ich dies wahrnehmen konnte und andere nicht. Daher befragte ich sie auch zu meinen anderen Leben, und diese Details waren sehr interessant.
Ah, du hast in einem früheren Gespräch einmal gesagt, dass du einen Lehrer hattest, in einem der früheren Lehrerleben. Hat dieser Lehrer deiner Seele etwas mitgegeben, wo du durch dann später, als du Salomon warst, König Salomon warst, die Bereitschaft entwickeln konntest, die Stimmen zu hören, für?
Eine sehr gute Frage. Weil alles immer miteinander verbunden wirkt, war dies vielleicht auch ein Samen, der damals in Lemuria gelegt wurde. Doch auch die Leben ohne jegliche Begabung oder Lebensaufgabe waren Teil des Weges, der am Ende, oder besser zu dieser Zeit, mit diesen Möglichkeiten als ein König, dies verwirklicht hat.
Ah, ich verstehe. Die Frage, die ich jetzt stelle, kommt aus dem wissenschaftlichen Denken unserer heutigen Zeit. Ich bitte trotzdem um Erlaubnis, dass ich sie stellen darf. Unsere heutigen Wissenschaftler haben festgestellt, dass es im Menschen Entwicklungssprünge gegeben hat, die dazu geführt haben, dass er überhaupt zur Sprache finden konnte. Verstehst du, was ich meine?
Mhm.
Gut. Hat es in deinem Körper, in deiner Körperlichkeit deiner Persönlichkeit damals etwas gegeben, eine Art Entwicklung, die so außergewöhnlich war, dass nur du zu diesem Menschen wurdest, der du dann als Salomon warst? Hat es in deinem Körper eine Bereitschaft, eine Art Bereitschaft gegeben, diese Stimmen zu hören, die auch nur in deinem Körper möglich war?
Es tut mir leid, ich verstehe die Frage nicht.
Okay, ich verstehe es, ich versuch's anders. Ich glaube, und wenn ich mich irre, dann kannst du mich gerne korrigieren, dass es im Körper, in der Materie des menschlichen Körpers, so etwas gibt wie ein inneres Ohr, das bei manchen Menschen entwickelt ist und bei manchen Menschen eben nicht entwickelt ist, sodass man Stimmen aus den anderen Welten hören kann oder nicht. Ist das richtig oder ist dieser Gedanke falsch?
Ich weiß es nicht.
Okay, ist in Ordnung. Lass uns noch ein bisschen darüber reden, bitte. Wenn ich vermute, dass es eine große seelische Bereitschaft gegeben hat, diese Wahrnehmungen der Stimmen zu erkennen, kann ich es so formulieren?
Du willst darauf hinaus, dass die Möglichkeiten dieses Lebens so günstig waren, dass diese Gabe ihre volle Entfaltung im besten Sinne leben konnte. Richtig? Ja.
Besser kann man es nicht sagen. Du hast mich jetzt völlig verstanden.
Ja, dies mag sein. Ja.
Das führt mich zu einer anderen weiteren Frage. Ich habe erst gestern ein Gespräch zu diesem Thema geführt. Wenn wir in unserem menschlichen Körper Dinge tun, die uns vernebeln, die uns betäuben, ich spreche hier von Alkohol, schädlicher Nahrung, übermäßigem Zucker, Fett, Fleisch, Drogen und was weiß ich nicht alles, dann verschließen wir doch die Kanäle, um um feinstoffliche Welten wahrzunehmen.
Ja.
Und wenn wir diese Dinge unterlassen und uns reinigen, dann sind wir offen oder offener, wieder offener für die anderen Welten. War dir bewusst oder hat man dir das beigebracht, dass die Reinigung des Körpers eine Grundlage ist, um feinstofflich besser wahrzunehmen?
Ja, das auf jeden Fall. Dennoch war es immer auch ein innerer Impuls, diese Arten der Reinheit zu leben. Und sich dafür zu interessieren. Verstehst du? Wenn die innere Bereitschaft dafür nicht da ist, brauchst du auch keinen Lehrer. Ja. Denn du hörst ihm nicht zu. Doch in mir war wie eine königliche Weisheit, eine Art Erkennen, die wusste: Achtung, diese Chance ist einmalig. Nutze sie jeden Tag. Und dazu gehörte auch das weise Ernähren. Wow.
Ich frage aus folgendem Grund, und du verstehst mich und kennst die Herkunft meiner Fragen. Einige Menschen glauben, wenn sie den Lebensgenuss entsagen und Askese betreiben, also nur Wasser und Brot zu sich nehmen und keine Sinnesfreuden mehr erleben, dass sie dann offen wären für den Zugang zu Gott. Ich bin der Meinung, dass die Lebensfreude in Form eines bewussten, vernünftigen sich Erfreuens der Sinne, die sich in Liebe, Gesang, Tanz und auch der Art der Ernährung ausdrückt, viel mehr Bereitschaft erschafft, die Schönheit des Kosmos und die Schönheit der feinstofflichen Welten wirklich wahrzunehmen. Siehst du das auch so?
Absolut, Sylvia Leifheitheit, absolut. Diese Menschen blenden den Kraftverlust aus, der mit dem Freudeverlust einhergeht.
Wahnsinn.
Diese Kraft aber ist energetisch so wichtig, wie kein Brot und kein Wasser dieser Welt jemals ersetzen kann. Daher würde ich diesem Schüler eine 5 geben, nach eurem Bewertungssystem. Oder doch besser eine 6? Alles in allem falsch, ganz falsch. Die Geißelei des Körpers sollte keineswegs die Freude-Energie verbrauchen. Im Gegenteil, sie erhöhen, sie steigern. Denn wie du nun schon mehrfach erfahren hast, ist es nur diese Form von Energie, die die Seele anreichern kann oder auch verlieren kann.
Ich danke dir sehr für diese Worte und besonders auch aus folgendem Grund: Wir in unserer Welt haben eine bestimmte Tradition der Philosophie und eine Tradition der Geistesschule, und in dieser Tradition giltst du als einer der weisesten Menschen, die jemals gelebt haben. Das sage ich ohne jegliche Wertung. Es ist so, und du weißt es. Und ich finde das ganz wunderbar und beispielgebend. Und wie einen Leuchtturm in der Dunkelheit, dass du, der du als der Weiseste der Menschen gilt oder einer der Weisesten, den Menschen zurufst: Erfreut euch eurer Sinne, liebt einander, Männer und Frauen, liebt euch in eurer Sinnlichkeit. Sylvia Leifheit, nehmt Nahrung zu euch, auf dass ihr euch erfreut. Lacht, tanzt, singt, genießt und belebt euren Körper als das Instrument, das die feinstofflichen Welten wahrnehmen kann. Ich sag das so deutlich, weil es auch eine große andere Tradition in unserer sogenannten Geistesschule gibt, die das Gegenteil predigt. Die Entsagung, die Freudlosigkeit, die Askese. Und darum danke ich dir so sehr für deinen Ruf, über alle Zeiten hinweg, wie wichtig es ist, das Leben mit all den uns gegebenen Sinnen gesund und in Maßhalten zu feiern.
Sehr gut, Sylvia, sehr gut gesprochen.
Wann war dir zum ersten Mal bewusst, dass du für dein Volk ein Weiser sein wirst?
Wenn die Entscheidungsträger meiner Eltern wieder einmal Mist geredet haben.
Wie alt warst du da denn?
Sieben.
Hast du dich, hat dich das erfreut oder hat es dich etwas erschrocken? Wie war dein Gefühl dabei?
Eine schöne, beflügelnde Kraft, dieses Ziel zu leben und anzugehen.
Verzeih mir bitte meine nächste Frage. Ich stell sie nur, weil ich da geschichtlich nicht wirklich informiert bin. Hattest du Geschwister?
Nein.
Verstehe. Es gab also keine Fragen, gab es Probleme oder Neid, weil du der Sohn warst und als dieser König werden solltest.
Genau.
Und du wurdest von allen darauf vorbereitet, in allem, was ein König so braucht.
Genau.
Verstehe. Dann stelle ich mir das sehr großartig vor. Hat man dich gelehrt, dass von deinen Worten vielleicht ganze Schicksale abhängen können?
Ja.
Wow. Hat man dich die juristischen Gesetze deines Landes gelehrt und wenn ja, ab welchem Alter?
Ab dem 16. Lebensjahr.
Und wie alt warst du, als du tatsächlich zum König aufgerufen wurdest?
Weit über 20.
Was ich jetzt sage, sage ich in größter Freude und Zuneigung, in Liebe und in Demut. Du hast schon öfter von deiner Liebsten gesprochen und ich freu mich so sehr über alle Zeiten hinweg, dass dir dieses Geschenk der Liebe zuteil geworden ist. Und du du kein einsames Leben leben musstest, sondern die Frau gefunden hast, mit der deine Seele, dein Herz und dein Körper auch glücklich waren. Darf ich dich fragen, wie du sie kennengelernt hast und wann?
Asya. Asya war die Tochter der Freunde meiner Eltern. Sie war meine Tanzpartnerin, als wir die Weihe der Jugendschule absolvierten. Damals war ich 18 Jahre jung. Alle wollten mit ihr tanzen, doch sie nur mit mir. Das war sehr erfreulich. Das war unser Beginn.
Ich nehme an, dass sie eine sehr schöne junge Frau war, richtig?
Mhm. Extrem.
War es euch erlaubt, Zeiten auch mal zu zweit und miteinander zu verbringen, oder wart ihr immer unter Beobachtung?
Nein, nein. Alleine war möglich.
Und wie lange nach eurem wunderbaren ersten Kennenlernen hat es gedauert, bis ihr heiraten konntet?
Wenige Wochen. Oh. Das war damals alles sehr schnell geregelt. Solange die Kraft der Verbindung stark ist, wollte man sie feiern.
Und habt ihr erfahren, ob ihr einander in früheren Leben schon einmal begegnet seid?
Nein.
Das war euer erstes Mal?
Weiß ich nicht.
Ach so, es war kein Thema, richtig?
Richtig.
Ich verstehe. Und sie hat dich geliebt und geschätzt und auf dich aufgepasst als Frau, wenn man seinen Mann liebt, richtig?
Ja, absolut. Sie war die Liebe meines Lebens.
Ach, das ist wunderschön zu hören. Habt ihr in eurer jetzigen Daseinsform weiter Verbindung zueinander?
Das ist schwer zu vermitteln. Ich sage ja und nein.
Darf ich dich bitten, das etwas deutlicher zu besprechen, wenn es dir möglich ist?
Asya befindet sich wieder in einem Körper. Ich aber mag nicht mehr inkarnieren. Daher werden unsere Seelen weiter in Verbindung bleiben, aber auf anderen Ebenen.
Das führt mich zu einer sehr, sehr wichtigen Frage. Hast du in deinem Leben im Körper bewusst den Gedanken formuliert: Ich möchte bitte nicht mehr in einen Körper inkarnieren?
Nein.
War dir das erst auf anderen Ebenen dann bewusst?
Ja.
Ach, wie ist es zu dieser Erkenntnis gekommen? Hast du das oder kannst du das beschreiben, bitte?
Hm, eine tiefe Trauer, dass das Leben, das ich lebte, sehr außergewöhnliche Möglichkeiten mit sich brachte, und diese Möglichkeiten so selten sind, wie man mit Worten nicht beschreiben kann, ließ mich beschließen, diese Art des Wirkens nicht mehr zu wählen, sondern als feinstoffliche Energie meine Botschaften und meine Hilfe zu geben.
Ah. Das ist sehr interessant. Ich sage das deswegen, weil unser Freund, Bruder und Lehrer, Freund der Indianer, mich eines Tages hat wissen lassen, dass wenn man im Körper den Beschluss gefasst hat, nicht mehr inkarnieren zu wollen, die Seele ab diesem Moment sich auf diesen Übergang vorbereitet, in einer nie dagewesenen anderen Art des Seins. Wenn du jetzt sagst, dass dir das möglich war, als du erst in den feinstofflichen Welten angekommen bist, dann möchte ich dich bitten, uns zu sagen, wie deine letzten Tage und Wochen in diesem letzten Leben waren. Welche Gefühle hattest du, als du gemerkt hast, du wirst nun langsam diesen Körper und dieses wunderbare Potenzial verlassen müssen?
Wenn die Kraft weniger wird im Körper, dann verändert sich auch die Wahrnehmung, wie du dir denken kannst. Also verlor ich auch jegliche Art der Gefühle, die ich bisher kannte. Der Wunsch, die Reise anders zu gehen, wurde größer, und ich schaute nicht mehr zurück.
Verstehe. Die nächste Frage stelle ich aus der Empfindungswelt, wenn man das so sagen kann, eines Menschen. Ich möchte, dass du weißt, bevor ich diese Frage stelle: In den feinstofflichen Welten, in denen du jetzt existierst und wirkst, gibt es dort das, was wir eine Freundesnähe nennen würden? Hast du Wesen um dich, mit denen du dich in Freundschaft verbunden fühlst?
Aber ja, das weißt du doch.
Ja, ich frage es für die Menschen, die dieses Buch lesen oder diesen Podcast hören und auf diesem Weg zum ersten Mal Dinge erfahren, die sie bislang noch nie erfahren konnten. Nach deiner Empfindung der Welten gegenüber, den Welten gegenüber, deiner Empfindung den Wesen gegenüber. Und daraus folgt, eine andere Frage, nämlich: Du hast einmal gesagt, dass dein innigster Wunsch jetzt in deinem Zustand, in dem du lebst, in dem du existierst, in dem du jetzt wirkst, dich zu weiten ist. Habe ich das richtig empfangen? Bitte versuche es einem Menschen, der in einem Körper lebt und auch noch räumlich und zeitlich denkt, zu erklären. Wie ist dieses Weiten in Anführungszeichen in den Bereichen, in denen du wirkst, zu verstehen und zu fühlen? Fühlen?
Eine ganz einfache Beschreibung dazu: Wenn du dir vorstellst, dass deine Seele eine Kugel ist, die dir ermöglicht, in diesem Kugelraum zu empfinden, dann stell dir vor, dass diese Kugel sich weiten kann, dehnen kann, flexibel ist, rund, oval, eckig, unterschiedlichste Formen annehmen kann.
Wow, das Weiten der Wurm bedeutet also, dass sie mehr wahrnimmt, richtig?
Richtig. Dies ist das Ziel, das mit der Weite einhergeht: Wahrnehmung weiter zu erweitern und dadurch die Verbundenheit mit all dem, was man vorher nicht wahrgenommen hat, aufzunehmen.
Das ist eine fantastische Erklärung. Bitte verstehe, dass ich diese Fragen aus dem Denken und der Erfahrungswelt menschlicher Erfahrungen stelle. Hast du das Empfinden, hast du das Gefühl, dass du in deiner jetzigen Existenzform die Quelle deutlicher empfindest, als du es im menschlichen Körper konntest?
Lustige Frage. Natürlich, Sylvia Leifheit.
Ja, lieber Freund, ich muss langsam und Schritt für Schritt fragen, damit wir dir folgen können.
Wie ein Vogel, der die Möglichkeiten des Sonnenaufgangs des Sonnenuntergangs in einem Blick hat, so sehe ich alles nun mit anderen Augen, und ja, auch die Quelle sehe ich viel deutlicher und bin deshalb auch noch ein bisschen stärker mit ihr verbunden, als dies in der Wahrnehmung des Körperlichen möglich war.
Siehst du, und diesen Satz werden die Menschen jetzt hören, und er wird eine Resonanz in in ihnen hervorrufen und ein Echo, so als ob du eine Saite an einem Instrument neu anschlägst. Allein die Vorstellung dieses wunderbaren Bildes des hoch schwebenden Vogels, des Sonnenauf- und Untergangs in einem, erfasst und dehnt die Vorstellung im menschlichen Gehirn so sehr— ich nehme das Wort ganz absichtlich in den Mund— und lässt den Menschen auf der Erde fühlen, dass es noch etwas Weiteres es gibt, als Ihr einfaches menschliches Bedürfnis des Alltags. Verstehst du jetzt, warum ich diese Fragen Schritt für Schritt so vorbereite?
Ja, Sylvia Leifheit, natürlich.
Das ist ganz wunderbar. Nun wieder eine etwas menschlichere Frage, damit wir den Kontakt zu deinem Leben halten können. Man erzählt sich in unserer Menschenwelt, dass du viele Pferde hattest. Stimmt das?
Das ist relativ. Was ist viel?
Okay, ich fange an zu zählen und du sagst Halt! Machen wir dieses Spiel?
Ja, wenn du jetzt stundenlang zählen möchtest, gerne.
Lass uns ein wenig scherzen, das gehört dazu. Hattest du mehr oder weniger als 100 Pferde?
Mehr.
Hattest du weniger oder mehr als 1000 Pferde?
Weniger.
Siehst du? Hattest du mehr oder weniger als 500 Pferde?
Weniger.
Hattest du ungefähr 400 Pferde?
Ja.
Siehst du, jetzt haben wir ein Bild, weil die Menschen immer davon schwärmen, dass König Salomo so viele Pferde hatte und so weiter. Es scheint ihnen irgendwie viel zu bedeuten, keine Ahnung. Nun, eine Frage: In unserer heutigen Zeit gibt es eine Pferderasse, die als die wertvollste Pferderasse gilt. Auch das ist relativ, ich weiß. Wir nennen sie die Araber. Das sind die hochgezüchtesten, gepflegtesten, edelsten Pferde. Welche Art Pferde hattest du denn damals, Sylvia Leifheitheit? Waren sie eher klein, waren sie groß, stämmig, schmächtig? Ah, oder so?
Gut, die Pferde waren unterschiedlich, Sylvia. Sie waren hoch, manche sehr schwarz, andere braun.
Das deckt sich mit dem Bild, das wir in unseren Fantasien von deinem Reich und von deinem Leben und dem, was dir gehört, hast, haben. Hattet ihr Menschen, die sich darauf konzentriert haben, diese Pferderasse durch Züchtung weiter zu veredeln?
Ja, wir nannten sie Pferdezüchter.
Siehst du, es kann also sein, dass in deiner Zeit diese Pferde die Grundlage gebildet haben für unsere heutigen hochgezüchteten Araberpferde.
Unter anderem, ja. Viele Menschen sind auf unterschiedliche Dinge spezialisiert, Sylvia. Selbst ein Schuster.
Richtig. Und weil ich den Menschen gerne etwas über deine Welt der Gefühle in deinem Alltag näherbringen möchte, frage ich auch diese Fragen. Hattest du denn diese Pferde gern?
Ich hatte meine Pferde sehr gern.
Bist du manchmal Wagen gefahren mit ihnen?
Nein.
Aha, also bist du lieber geritten?
Nein.
Ach, wie hast du dich denn dann fortbewegt, wenn du durch deine Ländereien gereist bist?
Ich bin relativ wenig gereist, aber wenn, dann musste ich diese Pferde nutzen. Ja, versteh mich nicht falsch, ich mochte es nicht, es war nur ungemütlich.
Ach so, ja, das kann ich verstehen.
Aber ja, es war der einzige Weg, um weite Strecken fortzubewegen, aber am liebsten bin ich gelaufen. Denn durch das Fühlen am Fuß war ich verbunden mit der Erde.
Siehst du, diese Fragen und Antworten zeigen den Menschen der heutigen Zeit, wie dein Alltag ausgesehen hat und machen dich, lieber König Salomon, zu einem Wesen, das sich begreifen und fühlen kann. Verstehst du daher meine Frage?
Ja.
Ich habe das Bild, und du wirst mir sagen, ob es stimmt oder nicht, dass du in einer großen Freude und deiner liebevollen Königskraft in deinem Palast gelebt hast, mit großer Freude der Liebe zu deiner Frau. Und dass du es gerne gesehen hast, wenn die Menschen zu dir gekommen sind, richtig?
Absolut. Ich mochte das Regieren mehr als das Reisen.
Und die Menschen wussten nach einigen Jahren deiner Regentschaft, dass du zu vielen Fragen, auf die sie keine Antwort gefunden haben, eine Lösung hattest, richtig?
Mhm.
Aufgrund deiner Draufsicht Sicht auf die menschlichen Probleme, richtig? Und sie haben oft deinen Rat gesucht und ihn dann angenommen, wenn du ihn gegeben hast.
Ja.
Hat sich aus diesem Ratgeben auch, vielleicht haben sich vielleicht daraus auch Gesetze formuliert?
Aber natürlich.
Und hattest du den Menschen oder hattest du Menschen, die wir in unserer Zeit eher als Beamte bezeichnen, die deine Gesetze dann aufgeschrieben haben?
Ja.
Hat man das auf Tontafeln, auf Papyrus, auf Papier, wie hat man das festgehalten?
Alles in Stein gemeißelt.
In Stein?
Mhm.
Das ist interessant. Könnte man noch irgendwo Gesetzestexte in Stein gemeißelt von dir finden?
Das weiß ich nicht.
Ich glaube, man hat schon welche gefunden.
Nein.
Oder ist das alles verschollen? Mhm. Es ist verschollen, okay.
Eher verschollen und kaputt.
Aber nun in diesem Buch hast du und wirst du die Möglichkeit haben, vieles von dem erneut zu dokumentieren.
Ja.
Das ist uns sehr wichtig. Mhm. Du hast mir gesagt, dass die Frauen und die Männer damals in eurer Kultur eher voneinander getrennt gelebt haben. Mit deiner Frau hast du aber sicher in einer Gemeinschaft gelebt, oder?
Auch, aber nicht immer.
Ach, wie war denn euer Zusammenleben? Leben. Bitte berichte.
Die Möglichkeit des getrennten Schlafens wollte ich mir bewahren, weil ich die Berater brauchte, die ich des Nachts wahrnahm. Das war mir wichtig. Daher hatten wir getrennte Schlafgemächer.
Damit die Menschen wieder ein Gefühl bekommen für dein Leben, hattest du ein völlig ruhiges Schlafgemach.
Ja.
War das auf einer oder auf ebener Erde oder in einem Stockwerk?
Oberer Stock.
Hat dich dieses Erfahren der Botschaften gekräftigt oder hat es dich auch manchmal ermüdet, weil du weniger schlafen konntest?
Ausschließlich gekräftigt, weil es wie eine Energiedusche wirkte. Alles wurde belebt, der Geist, der Körper, die Sinne, alles. Wow.
Hattest du das Gefühl, dass die Berater auch tagsüber, wenn die Sonne aufgegangen war, noch zu dir sprachen, damit du ihre Ratschläge weitergeben konntest, also direkt, oder war das nur in der Nacht möglich?
Es war nur nachts möglich, weil die Ablenkung sehr stark war tagsüber. Ich konnte mich tagsüber nicht darauf konzentrieren. Vielleicht wäre es gegangen, wenn keinerlei Menschen um mich herum gewesen wären. Aber es waren immer Menschen um mich.
Ich verstehe. Hattest du das Gefühl, Oder war es so, dass die Botschaften den Sinn hatten, die Gesellschaft der Menschen, in der du gelebt hast und für die du ein König warst, zu verbessern? Hat es zum Beispiel Vorschläge gegeben, wie Eltern und Kinder miteinander umgehen sollten? Ja. Kannst du dich an einen Ratschlag erinnern? Kannst du ihn vielleicht jetzt hier teilen?
Die Seele dieses Wesens ist Gast auf diesem Planeten. Planeten. Du bist der einzige Schutz, den sie hat, so lange, bis dieser Mensch sich selbst versorgen und leben kann. Wisse um diese Verantwortung und lebe sie würdevoll, achtsam, liebevoll und menschlich.
Siehst du, nun ist dieser Satz wieder ins Leben gerufen. Ich danke dir. Ich werde versuchen, dass ich so viele solcher Themen wie möglich abfrage, dass du derartige Sätze innern und hier festhalten kannst.
Ja, gerne, gerne, bitte tu dies.
Ein sehr komplexes Thema, das auch in unserer Zeit gerade wieder ganz, ganz, ganz wichtig wird für die Menschen, ist das Verhältnis zwischen den Männern und den Frauen. Es gibt immer noch unterschiedliche Kulturen auf dem Planeten, die dies in unterschiedlicher Form leben. Eine der ganz alten Formen aller Gesellschaften war die Trennung zwischen den Männern und Männern und Frauen. Ich frag jetzt nicht, warum das so gewesen ist. Es war so. Hat es aber für dieses Verhalten zwischen Männern und Frauen auch einen Ratschlag der Berater gegeben, den du weitergegeben hast, zum Beispiel an die Männer? Mhm. Kannst du ihn mir bitte sagen?
Sei das, was du bist, in all seiner liebevollsten, friedlichsten Form. Und höre auf, anders zu sein als das Geschlecht, das dir gegeben ist. Achte, liebe, ehre und respektiere das andere Geschlecht, aber vor allem lebe deines. Frauen sind Frauen, Männer seid Männer, und liebet einander und die Formen, die euch gegeben sind.
Danke. Hattest du das Gefühl, dass die Menschen deiner damaligen Zeit, als du ihnen diesen Aufruf nahegebracht hast, ihn verstanden haben und auch zumindest einige von ihnen danach leben konnten?
Ja, schon.
Und hattest du das Gefühl, dass viele Menschen oder einige von ihnen in deiner Gesellschaft das, was ihnen durch dich mitgeteilt wurde, als Befreiung erlebt haben?
Ja, aber so mancher wollte diese Befreiung nicht. Er mochte die alten Formen sehr. Dies führte zu Spannungen. Aber wie immer konnte man diese auch liebevoll lösen.
Du weißt, dass die Menschen Bilder brauchen, um etwas zu verstehen. Haben die Menschen deiner damaligen Zeit, wenn sie deine, ich nehme das Wort bewusst in den Mund, revolutionären Weisheiten gehört haben, Waren sie da der Meinung, dass du das Wort Gottes an sie weiterleitest, oder haben sie geglaubt und gedacht, dass es ausschließlich deine Haltung ist, die du ihnen vermittelst?
Verantwortung als König war meine Aufgabe und nicht als Priester. Daher waren dies meine Worte.
Du hast ein Wort genannt, das mich zur nächsten Frage führt: Hattest du guten Kontakt zur Priesterschaft deiner Zeit?
Ja, schon. Nicht so sehr, wie soll ich sagen.
Du hast sehr weise Worte in die Gesellschaft gebracht. Worte, die man eigentlich aus der Priesterschaft kommend vermutet. Wie hat die Priesterschaft darauf reagiert, dass du als König derartige Weisheiten vermittelst, wo dies doch eigentlich die Aufgabe der Priester ist?
Sie wollten das nicht sehen. Sylvia Leifheit.
War klar. Deswegen frage ich nämlich. Du siehst, ich kann mir vorstellen, dass es so etwas Ähnliches wie Eifersucht oder Neid und Konkurrenz schon für dich gegeben hat.
Ja, aber ich verschaffte ihnen den Raum, in dem sie wirken konnten, und versuchte, dass sie sich durch meine Botschaften nicht zu sehr bedrängt fühlten. Alles in allem wieder einmal diplomatisches Geschick.
Ich nehme doch an und ich gehe davon aus und ich weiß es, dass deine geliebte Frau von deinen Begegnungen mit den Ratgebern wusste, oder?
Nein.
Nicht?
Nein.
Ach, darf ich fragen, warum du es ihr nicht gesagt hast?
Weil dies ihre Wahrnehmung überfordert hätte und vor allem meine Stellung ihr gegenüber verunsichert hätte.
Ah, ah, das ist ein sehr komplexes sensibles Thema. Konntest du es denn überhaupt mit irgendeinem Menschen teilen? Nein. Ach, das war euer Geheimnis?
Ja.
Ich verstehe. Wollten die Ratgeber denn damals, dass du dem Volk mitteilst, dass sie dir Botschaften übermitteln?
Nein.
Es gab in allen Völkern die uralte Überlieferung, dass der Mensch von den Göttern erschaffen wurde. Die Menschen nennen die Außerirdischen Friends. Fremde Kulturen, Zivilisationen, Weltall, eben Götter. Gab es in deiner Gesellschaft so eine Art Geschichte, so eine Art Glauben?
Ja, das gab es natürlich. Dennoch wollte ich immer wissen, wer denn diese Götter sind. Und deshalb war ich umso glücklicher, als ich, wenngleich nicht die Götter selbst, aber Wesen getroffen habe, die mir die Antworten besser geben konnten als jeder Mensch davor.
Verstehe ich. Gibt es heute, hier und jetzt, an dieser Stelle noch etwas, was du von dir aus sagen möchtest, ohne dass ich eine Frage stelle im Moment?
Eine Welt wird belebt, wenn wir sie beleben. Nicht durch Warten, nicht durch Schauen. Ich habe die Möglichkeiten gehabt, die menschlichen Werkzeuge des Impulsgebens wie auch die hilfreichen Ratgeber von außen zu benutzen, um täglich das zu tun, wofür ein Mensch geboren wird, in meinem Anspruch: ausschließlich liebevolle Spuren zu hinterlassen. Dies habe ich getan, so oft und so viel ich nur konnte, so kraftvoll und so liebevoll ich es nur konnte, und dafür bin ich dankbar. Und sehr froh. So möchte ich, dass die Menschen verstehen, dass das Leben eine einmalige Chance ist, die Werkzeuge dieses Lebens, welche auch immer diese sind, für jeden Einzelnen zu nutzen und zu leben und die Verbindung in den Kosmos auf unendliche Weise zu suchen und dadurch wieder das zu vereinen, was der Mensch getrennt hat. Getrennt, was aber zusammengehört: Kosmos und Materie, Materie und Kosmos. Sie beide schwingen ineinander, miteinander, füreinander, voneinander, und sie wirken miteinander. So wird es immer sein, so war es immer schon, und wenn der Mensch sein Potenzial in diesem Kräftespiel erkennt, wird er jede einzelne zueinander, zu Gott.
Das hast du sehr schön gesagt. Ich glaube, das ist ein sehr schöner Schlusssatz für heute.
Ja, ich danke dir, Sylvia, ganz herzlich.
Danke dir vielmals bis hierher, und ich freue mich aufs nächste Mal. Danke, Liebe.
Danke, Liebe.
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