Salomon und die Bedeutung der Eigeninitiative für dein Schicksal

In dieser Podcast‑Folge der Reihe „Gespräche mit dem Universum“ spricht Sylvia Leifheit mit dem kanalisierten König Salomon über die zentrale Rolle der Eigeninitiative für das persönliche Schicksal. Salomon beschreibt Eigeninitiative als das „Benzin“ des Seelen‑Motors, das nötig ist, um aus Ohnmacht und Passivität herauszutreten. Er betont, dass menschliche Interaktion und Kommunikation die Quelle von Impulsen sind, während ein zu großer Abstand zu Isolation und geistiger Verkümmerung führt. Der Dialog behandelt, wie man trotz Leid, Angst vor Enttäuschungen und körperlicher Einschränkungen Wege findet, aktiv zu bleiben – etwa durch innere Bereitschaft, alternative Kommunikationsformen und das Nutzen von Ruhephasen. Salomon erklärt, dass jede Erfahrung, ob glücklich oder schmerzhaft, das seelische Wissen erweitert und so das „Glück“ akkumuliert. Er unterscheidet zwischen dem Wunsch, die ganze Menschheit zu beeinflussen, und dem wirksamen Wirken im eigenen Umfeld (Familie, Freundeskreis, Arbeit). Antriebslosigkeit wird als Zeichen dafür gesehen, dass man zuerst die innere Mitte finden muss, bevor man wieder Initiative ergreift. Unterschiedliche Tempi und Konzentrationsfähigkeiten werden als natürliche Unterschiede beschrieben; wer bewusst fokussieren kann, wirkt effizienter, während andere durch Multitasking erschöpft werden. Abschließend gibt Salomon praktische Hinweise, wie Menschen mit vielen Verpflichtungen Momente schaffen können, in denen sie ihre Eigeninitiative aktivieren, und betont, dass Ausreden häufige Hindernisse sind, die jedoch überwunden werden können.
Chapters
Liebe Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Das Wissen aus diesen für uns unsichtbaren Energieformen halte ich in meinen Büchern fest. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir dieses Wissen, diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern zusätzlich nahezubringen. König Salomon möchte heute über Eigeninitiative referieren. Lieber König, lieber Freund, bitte beginne damit, was Du zu diesem Thema berichten möchtest.
Eine wichtige Komponente für das Erreichen der Ziele, wie auch der Wünsche, ist die Eigeninitiative. Der Mensch wird durch die Interaktion mit anderen Menschen zu einem wieder und wieder in Aktion und Reaktion miteinander agierendem Wesen. In Eurer Welt der Macht, getrieben durch ein Ego ohne bewusstes Sein, ist die Lehre von der Eigeninitiative wie das Benzin für Euren Seelenmotor. So würdet Ihr das in Eurer Zeit bezeichnen, nicht wahr?
Ja.
Durch die Kraft des Inneren in Euch wird das Herz angetrieben, aber leider auch das Ego. Diese beiden Komponenten des Antriebs bewegen euch und eure Körper, geistig wie auch körperlich. Dieser Antrieb, egal durch was verursacht, ist der Schlüssel, euch in eurem Leben fortzubewegen, fortzubewegen aus dem Zustand, den ihr jetzt erfahrt. Doch die alles antreibende, verändernde Kraft ist auch der Schlüssel in eure Ohnmacht, Nur die Eigeninitiative bewirkt, dass durch die Aktion des Impulses aus euch heraus die empfundene Ohnmacht des Taumelns zwischen den Impulsen der anderen unterbrochen wird. Die Eigeninitiative ist damit der Schlüssel in euer Schicksal.
Wow!
Wer zu Hause sitzt und wartet, dass das Leben sich verwandelt, Menschenbegegnungen geschehen, die gar nicht nur zu Hause geschehen können. Kontakte entstehen, die aber durch das Miteinander und nicht durch den Abstand entstehen müssen, entstehen sollen. Mauern der Kommunikation gebrochen werden, die aber nicht zu Hause gebrochen werden können, weil sie nur durch die Begegnung beginnen, sich zu verwandeln. All dies und so viele weitere unendliche Beispiele sind der Aufruf an die Herzen in euch, dass ihr an dem Tag, an dem ihr einen Wunsch verspürt oder ein Ziel, unbedingt die eigene Initiative ergreifen solltet. Nichts passiert ohne die Impulse der Seelen. Wer aber durch zu viel Abstand und Kommunikationsmauern diese Impulse gar nicht wahrnehmen kann, der kann sich auch nicht bewegen.
Hmm, lieber König Salomon, so mancher Mensch hat aber auch Gründe, Abstand zu den Menschen zu nehmen, weil so viel Leid, so viel Unbewusstheit und so viel Traurigkeit mit ihnen in Verbindung ist. Weil sie es bringen, Traurigkeit bringen. Was hältst du, was rätst du solchen Menschen?
Wie auch bei den anderen Menschen gilt es, die Balance zu finden. Der Abstand ist absolut wichtig und auch richtig, doch die Kommunikation muss bestehen bleiben. Und das Kommunizieren nur über Telefon oder SMS, wie es bei euch heutzutage die Form ist, bringt derartigen Austausch nicht. Es geht auch immer um einen für euch meist unbewussten Energieaustausch.
Verstehe, aber das Risiko, dass sie erneut enttäuscht werden und wieder auf verletzende Menschen treffen, ist doch relativ groß, weil wir uns leider in einer mehr unbewussten menschlichen Welt befinden als in einer sehr bewussten Menschenwelt.
Ja, das mag sein, doch besprechen wir hier die energetischen Muster, und ich erkläre die Zusammenhänge. Wer in den Abstand geht, ohne weiterhin in Kommunikation zu bleiben, der wird in diesem Abstand seine Art des Lebens erleben. Aber sie birgt die Gefahr, dass keinerlei Austausch mehr mit anderen Menschen, auch zur Verkümmelung des Geistes, und damit auch zur Verkümmerung der Seele führt. Du erinnerst dich an die geistige Nahrung?
Ja, ja, das tue ich. Okay, also muss jeder Mensch für sich selbst schauen, inwiefern er die Kommunikation, den Austausch und die Möglichkeit, eigene Impulse geben zu können, aufrechterhält oder nicht, richtig?
Richtig.
Was, wenn jemand körperlich verhindert ist und sich nicht mehr so gut in der Menschenwelt bewegen kann, um sie zu treffen, mit ihnen zu kommunizieren und so weiter.
Wer körperlich behindert diese Problematik angeht, muss andere Wege gehen. Doch tatsächlich ist es möglich, diese zu finden. Die Bereitschaft in euch ist der Schlüssel dazu, die eigene Initiative zu aktivieren. Wer also innerlich bereit bleibt, findet immer, auch mit weniger körperlichen Werkzeugen, einen Weg.
Kannst du mir bitte noch erklären, wie das Ganze jetzt im Beispiel oder zum Beispiel mit Glück zusammenhängt? Wenn jemand es noch nicht geschafft hat, durch seine Eigeninitiative genügend verdientes Glück anzuhäufen, ist das dann nicht manchmal auch irgendwie wie vergebliche Liebesmüh?
Nein, nein, niemals sind eure Impulse verloren. Entweder sie bringen euch materielle Freude, oder sie lehren Eure Seele und dadurch bereichert Ihr diesen Wissensschatz. Alle Erfahrungen, egal wie klein sie noch scheinen, sind Teil der Energetik Eurer Seele. Wer dies verstanden hat, geht jede der Brücken und Wege auf andere Art und Weise dankbar und bereit für den nächsten Schritt.
König Salomon, wir leben in einer Welt, wo es Milliarden von Menschen gibt.— und manche haben mehr verdientes Glück im Laufe ihrer verschiedenen Leben angehäuft, manche weniger. Manche sind liebevoll, manche sind es überhaupt nicht. Da kann ich schon verstehen, wenn man in dieser Welt jegliche— wie sagt man— Ambition oder auch Motivation verloren hat, zu glauben, dass man als das eine kleine Licht, das man halt nun mal ist, auch nur irgendetwas in der Masse bewirken oder erreichen könnte.
Deine Frage deutet auf eine Ungenauigkeit hin, Sylvia Leifheit. Du fragst mit dem Anspruch, etwas zu bewirken in der Masse von Milliarden. Richtig?
Ja.
Aber was ist mit der Welt der Einzelnen? Der Familie, des Freundeskreises, der Mitarbeiter und so weiter und so weiter. Die Welt, in der ihr euch versucht zu bewegen, wird sich ändern, wenn ihr den Anspruch verändert.
Ja, aber was ist so schlimm daran, wenn man nun mal den Anspruch hat, dass man Großes bewirken will, aber vielleicht nicht die Werkzeuge dazu hat, siehe Glück, oder auch nicht genügend Kraft für die Eigeninitiative und so weiter?
Deine Art zu denken ist sehr außergewöhnlich, Sylvia Leifheitheit. Sehr wenige Menschen wollen viel bewegen. Die meisten wollen nur ihr Leben formen.
Ach so, ja, okay, dann bitte beantworte bitte ihnen diese Frage und mir.
Diejenigen, welche verschiedene Blockaden erfahren aufgrund des noch nicht erschaffenen Glücks, werden dadurch weiter lernen, nach und nach über die Eigeninitiative Glück zu erschaffen. Über all die Werkzeuge, die ich bereits genannt habe, als da sind: Kommunikation, Bereitschaft, Aktivität und so weiter und so weiter.
Okay, und was ist dann mit denen, die eben das Große im Blick haben und merken, sie haben eventuell Blockaden des Schicksals auf ihrem Weg?
Auch bei ihnen gilt, über das Tun die Erfahrungen für die Seele anzureichern und dadurch den Schlüssel in das sogenannte Glück, Welt zu finden und zu erschaffen. Die Werkzeuge sind immer die gleichen. Nur gilt es, in Euch die Motivation dazu zu finden. Wenn es Dich motiviert, die Welt zu verändern, dann tu dies. Wenn es andere nicht motiviert, die Welt zu verändern, sondern allenfalls andere zu bewegen oder ihr eigenes Leben zu formen, dann haben sie diese Aufgabe und Dieses Ziel ohne Wertung wird der Kosmos jeden von euch so unterstützen, wie er agiert. Daher betone ich gerne noch einmal: Die Aktivität des Geistes und damit verbunden auch eures Körpers bewegt euer Schicksal.
Wow, das hast du schön gesagt. Wie ist das, wenn jemand antriebslos ist und keine Kraft mehr hat in seiner Seele? Ich weiß, wir hatten das schon besprochen, aber dann findet er doch natürlich diese Kraft für die Eigeninitiative nicht. Dann muss er doch erst einmal andere Dinge erledigen, wenn man das so sagen kann, oder?
Richtig. Das Finden der eigenen Mitte, Ruhen, Rasten, Leben, Genießen. Das wären die ersten Schritte, bevor die eigene Kraft wieder nach außen treten kann.
Verstehe. Und was ist mit Menschen, die ganz viel Eigeninitiative haben und ständig von der Langsamkeit anderer Menschen blockiert werden oder sich blockiert fühlen?
Eine Art des Menschseins ist das Langsamsein. Wobei auch dies, liebe Sylvia Leifheit, nur aus deiner Wahrnehmung so ist. Ihre Wahrnehmung befindet ganz anders. Sie empfinden die Geschwindigkeit als gerade noch richtig. Sie empfinden sie von dir teilweise als viel zu schnell und sind dadurch sofort überfordert.
Ja, okay, ich weiß, aber das ist ein anderes Thema. Aber mich würde trotzdem interessieren, warum sie so langsam sind. Was ist das?
Sie können nicht schneller denken. Und das umsetzen, was sie tun. Sie sind immer in der Aufmerksamkeit zu sehr bei so vielen Dingen gleichzeitig, dass all dies so viel Kraft kostet, sogar dass sie die Kraft, das eine schnell und richtig zu tun, nicht oder nur sehr selten haben.
Das ist unglaublich. Ist es eine Frage der Konzentration?
Absolut. Wieder kommst du an den Punkt der seelischen Bewusstheit. Wer seelisch bewusst ist, kann sich auf eine Sache sehr intensiv, viel intensiver konzentrieren als andere. Dies macht, dass er sehr, sehr effizient und schnell in dieser einen Sache wirkt, aber dabei andere Sachen ausblendet. Andere wiederum meinen, alle möglichen Dinge gleichzeitig tun zu können und zu müssen.
Ich weiß, was du meinst. Wenn du jetzt zum Beispiel eine Familie, Kinder und alle möglichen Verpflichtungen, die damit einhergehen, einfach mal hernimmst, dann bist du ja in der andauernden Ablenkung von einem Impuls in dir, welcher eine Eigeninitiative bräuchte und etwas anderes kreieren möchte, um einen Wunschtraum oder ein Ziel zu erreichen. Aber diese Menschen können ja nicht einfach sagen: Ja, schönen Tag noch, Ich bin jetzt dann mal mit meiner Sache beschäftigt. Wenn die Kinder Hunger haben und etwas zu essen brauchen, was machen denn diese Menschen dann?
Sie suchen, oder besser, sie erschaffen sich die Momente, in denen sie derartige Konzentration wiederfinden. Nach dem Essen. Ganz einfach.
Ja, ja, ich weiß, du sagst wieder ganz einfach. Und ich höre sie schon, wie sie alle sagen: Ja, das hört sich so einfach an. Aber das ist es gar nicht.
Sylvia, du weißt doch, was ich meine.
Ja, natürlich. Ich will dir nur erzählen, wie sie darüber denken, wie sie funktionieren und dass sie immer Ausreden haben.
Ja, ich weiß.
Du meinst also, um Ausreden sind viele Menschen nie verlegen, aber das ist natürlich ein anderes Thema, gell? Ja. Okay, dann wieder zurück zur Eigeninitiative. Ich glaube, wir haben verstanden, wie wichtig sie ist, wo sie herkommt, was sie blockiert und was im Zusammenhang mit ihr steht. Dann bedanke ich mich jetzt mal für diese Session und wünsche dir eine schöne Zeit, wenn man das so sagen kann. Bis gleich, danke, Liebe.
In meiner anderen Art der Empfindung der Zeit danke ich auch dir, Sylvia Leifheitheit.
Liebe.
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