Schlusswort Einweihung in Geburt und Tod (Season 2)

In dieser Podcast‑Folge geben Sylvia Leifheit und ihr Gast Gabriel Barelli ein abschließendes Feedback zu ihrem Buch „Einweihung in Geburt und Tod“. Sie erläutern die spirituellen Prozesse des Seelen‑Eintritts in den Körper bei der Geburt und des Austritts beim Tod, betonen die enorme persönliche Verantwortung, die damit einhergeht, und verknüpfen diese Konzepte mit praktischen Ritualen, wie dem kosmischen Dreieck und Reinigungstagen, die im Buch beschrieben werden. Ein zentrales Thema ist die Auswirkung von körperlichen Gewohnheiten – Alkohol, Drogen, Ernährung – auf die Seele und die Notwendigkeit, diese Belastungen zu reduzieren, besonders in Schwangerschaft. Sie diskutieren die Angst‑Freiheits‑Dichotomie, argumentieren, dass die Seele keine Angst kennt und dass das Überwinden von Angst den Weg zu echter Freiheit öffnet. Der Dialog kritisiert gesellschaftliche und religiöse Strukturen, die Menschen in Unbewusstheit, Machtstreben und Opferrollen halten, und wirft einen Blick auf die Gefahr einer falschen Inkarnation („falsche Form“). Persönliche Erfahrungen – Sylvias Nahtoderlebnis und Gabriels Wunsch nach einer letzten, endgültigen Inkarnation – werden geteilt. Abschließend rufen sie zu Eigenverantwortung, dem Verlassen der Opfermentalität und zu einem bewussten, freudvollen Leben auf, während sie auf ein kommendes Werk über König Salomon hinweisen.
Chapters
Liebe Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcastreihe Gespräche mit dem Universum. Seit einem Nahtoderlebnis habe ich die Gabe, mit feinstofflichen Ebenen des Kosmos zu kommunizieren. Das Wissen aus diesen für uns unsichtbaren Energieformen halte ich in meinen Büchern fest, und es ist mir jetzt hier eine große Freude, dir dieses Wissen, diese Gespräche als Ergänzung zu den Büchern zusätzlich nahezubringen. So, meine lieben Padawans, und jetzt Kommt die Feedbackrunde zu unserem Buch Einweihung in Geburt und Tod. Wir haben sie jetzt endlich final eingesprochen, gefühlt ein ganzes Jahr, und wollen jetzt ein klar bisschen uns austauschen zu unseren eigenen Empfindungen, auch zu diesen ganzen Themen. Ich meine, hallo, Geburt und Tod, das sind ja wirklich sehr, sehr, sehr essenzielle Themen. Kleiner Hinweis noch für alle diejenigen, die das Buch noch nicht haben und sich ausschließlich hier auf den Podcast konzentrieren, was ja toll ist, aber im Buch habt ihr auch noch mal Ein riesengroßes Kapitel Fragen und Antworten, wo noch ganz viele andere Fragen rund um das Thema beantwortet werden, auch immer sehr, sehr spannend. Aber auch ein Kapitel zum Thema Beerdigung noch dazu. Und es gibt eine schöne Zusammenfassung aller bisher gesammelten Rituale, wie zum Beispiel ein Tag Reinigung. Das ist eine wunderschöne Übersicht, wie man einen Tag reinigend, oder zumindest so, dass man nicht weiter in irgendwelche Vernebelungen fällt, verleben kann. Dann das kosmische Dreieck, eine wunderschöne schöne kraftvolle Übung. Das Ganze in zwei Versionen und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Also das möchte ich euch auf jeden Fall nochmal ans Herz legen. Wer dann doch ein bisschen tiefer gehen will als nur über den Podcast, unbedingt auch ins Buch reinschauen, weil ich habe selbst erlebt, auch beim Tod meines Papas, dass ich sehr dankbar war, wenn ich einfach das Buch zu Hilfe nehmen konnte und die Dinge, die uns Freund der Indianer durchgegeben hat, dass wir sie sprechen sollten am Sterbebett eines Menschen oder am Grab oder wie auch immer jetzt, was wir auch gelesen hatten, das Thema Selbstmord, wenn jemand sich tatsächlich freiwillig aus eigenen Stücken dazu entschlossen hat, den Kreislauf des Lebens zu unterbrechen, was man dann für diesen Menschen tun kann. Dazu braucht man die geschriebenen Worte, um sie zu lesen und dieses Gebet dafür auch zur Hand zu haben. Und er hatte ja auch gemeint, dass man das so viel wie möglich lesen sollte oder sprechen sollte. Deswegen noch einmal meine in Erinnerung. Wenn ihr euch da vielleicht ein bisschen intensiver noch mit beschäftigen möchtet, tut das über das Buch. Ja, und jetzt gehen wir mal ein bisschen rein. Ich begrüße den Gabriel auch, der natürlich als der wunderbare Leser, Freund der Indianer, hier jetzt dabei ist. Gabriel, du hast jetzt auch dieses Buch, wie auch die anderen, schon gelesen. Wie geht es dir nach dieser Einweihung explizit jetzt in das Thema Geburt und dann auch noch in das Thema Tod. Heißt in den Prozess, wie geht eine Seele in den Körper hinein, und den Prozess, was passiert, wenn sie wieder rausgeht. Inhalt des Buches war ja nicht das Leben selbst, sondern tatsächlich diese beiden Prozesse. Wie geht es dir nach all dem, was du da so jetzt Neues erfahren hast? Und gelesen hast.
Hallo Sylvia.
Hallo.
Es war wie immer eine große Freude, diese Botschaften lesen zu dürfen und vor allem die Resonanz, die daraus entstanden ist. Wenn man die Worte von Freunde Indianer in sich zum Leben bringt, ihnen zuhört, kommt man nicht drum herum, eine Verantwortung zu übernehmen. Letzten Endes für jeden Atemzug, jeden Moment und jeden Schritt, den man im Lauf des Tages und dadurch im Lauf des Lebens tut. Das kann, ich gebe es ganz ehrlich zu, zu einem Moment führen, wo man sich fast etwas überfordert fühlt durch diese permanente Aufmerksamkeit, die man üben muss, durch das permanente Bewusstsein, dass jeder Schritt eine Konsequenz hat, aber es ist nun mal so. Drum ist für mich die Antwort auf die Frage, wie geht man denn mit dieser großen Verantwortung um, die auch zur Last werden kann, die Antwort lautet für mich Lebensfreude. Weil das hat er uns als eines der aller, aller, aller, aller, allerwichtigsten Merkmale mitgegeben. Was immer wir tun, es muss von Lebensfreude getragen werden. Das bedeutet für mich, diese Wichtigkeit zu erkennen, welche Prozesse finden statt beim Eintreten einer Seele, wie kann sich der Körper, das Bewusstsein, das Ego, die Seele einer Frau darauf vorbereiten, dass ein Leben in ihr inkarniert, wissend, dass jede ihrer Handlungen eine Konsequenz hat, jeder Gedanke, jedes, ganz praktisch gesagt, falsch getrunkene Glas Wein, ist letzten Endes ein Verbrechen gegen das neue Leben. Das führt zu einem ganz hohen Niveau an Verantwortung und Bewusstsein. Das könnte, wie gesagt, fast zu einer Last werden. Und genau in dem Moment, das ist für mich die Konsequenz, ist alles zu unternehmen, was Leichtigkeit, Verspieltheit, Lebensfreude hochbringt, um diese Verantwortung nicht zu tragen, sondern mit ihr zu fliegen.
Ich finde die Perspektive, dass das anstrengend ist, ja sehr interessant, weil anstrengend ist nur das, was du nicht liebst, ist nur das, was du nicht gerne tust und ist das, was dir, zumindest man glaubt, Kraft nimmt oder genommen hat.
Halt, ja, kann ich verstehen, aber es gibt einen Unterschied. Ich sag's jetzt mal ganz krass und plakativ. Einige Menschen, um nicht zu sagen viele Menschen, leben in einem Zustand dumpfer Unbewusstheit all ihren Taten gegenüber. Sie essen und trinken, was ihnen Spaß macht. Sie rauchen, sie misshandeln ihren Körper. Mit anderen Worten, sie schaden ihrer Struktur. Und letzten Endes, wie wir gelernt haben, schaden sie dadurch ihrem Bewusstsein. Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Flasche Wein zu trinken, dreimal viel zu viel Fleisch zu essen, schlecht zu schlafen, sich auszubeuten, schadet dem Gesamtsystem Mensch. Richtig?
Ja, aber da bist du ausschließlich beim Körperlichen. Richtig.
Aber wie wir gelernt haben, die Frequenzen wirken sich auch auf die Seele aus. Und nun kommt der Moment, gehen wir es mal so der Reihe nach durch, wo zum Beispiel eine Frau, die so gelebt hat, also unbewusst ihrem Körper schadend und letzten Endes auch ihren seelischen Frequenzen dadurch schadend, indem sie Blockaden gelebt hat, und diese Frau wird nun plötzlich schwanger. Und gehen wir vom besten aller Fälle aus. Sie liest die Bücher von Freund der Indianer und stellt fest, dass es sowohl eine Reinigung der Seele gibt als auch eine Reinigung des Körpers, weil der Körper letzten Endes auch Informationen an die Seele gibt und vice versa. Also muss, wenn sie verantwortungsvoll leben möchte, eine Reinigung eintreten. Sie muss keinen Alkohol trinken, wenn sie schwanger geworden ist, sie muss die richtigen Lebensmittel zu sich nehmen, die nicht schaden, blockieren und das Verunreinigen stärken. Mit anderen Worten, sie muss, diese Frau, die eine Mutter wird, muss einen Prozess der Umwandlung einleiten. Und das kann sehr schwer sein, weil der Körper sich sehr, sehr gerne an das Schädliche gewöhnt. Also von heute auf morgen, weil ich schwanger geworden bin, nicht mehr rauchen, keinen Wein, kein Bier, keinen Schnaps, nicht in übermäßigem Maß Fleisch und negative Lebensmittel essen, ist eine anstrengende Herausforderung.
Ich hole dich kurz ab in einem sehr interessanten Thema, denn du hast auf der einen Seite ja auch gerade betont, wie Freund der Indianer auch immer wieder betont, dass wir Freude haben sollen. Und jetzt meinst du zu sagen, dass wir das, woran wir vorher Freude hatten, nämlich Alkohol trinken und frag mich nicht was, plötzlich lassen sollen. Es gilt also auch sogar darin eine Differenzierung zu machen. Was genau für eine Freude meinen wir denn? Ist es ausschließlich körperliche Freude oder ist es tatsächlich auch eine Art andere Freude, die auch noch tiefer geht, die seelischer gehen könnte? Ja, es ist schwer, das zu definieren, findest du nicht? Also, ich spreche jetzt einfach mal nur von mir, die ja gar keinen Alkohol trinkt, nur um dein Beispiel wieder aufzugreifen. Aber ich finde, ich finde es nicht anstrengend. Aber okay, das ist meine Wahrnehmung. Ich finde es eine unglaublich schöne Übung, zu dieser Bewusstheit aufgerufen zu sein. Und natürlich ist ein Schritt, aber wirklich nur einer, dabei auf diesem Weg, das körperlich Heißt: Hallo, mein Körper ist mein Tempel. Natürlich gebe ich dem nicht übermäßig Alkohol oder irgendeinen anderen Murks. Und so wie ich erfahre, und ich sag ja nicht, wir sind ja nicht alle mit Weisheit geboren, was Lebensmittel angeht, aber sobald ich erfahre, dass irgendein ganz bestimmtes Produkt meinem Körper, also meinem Tempel, nicht gut tut, dann lasse ich das so oder so. Dafür muss ich gar nicht schwanger werden oder so. Das ist für mich aus meiner Wahrnehmung selbstverständlich. Ich frage mich eher, warum ist es das nicht sowieso auch für die anderen? Jetzt mal völlig außen vor, woran wir noch alles Freude haben können, die uns nicht vergiftet, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist doch eigentlich so einfach. Warum ist es— warum— ich glaube, der Ansatz, oder besser gesagt, die Richtung ist noch eine ganz andere. Warum benebelt sich der Mensch denn mit derartigen Giften? Warum möchte er denn nicht als oberstes Ziel Klarheit in seinem Bewusstsein sein haben, damit er gar nicht erst in diese Problematiken reinkommt und aus dieser Klarheit heraus natürlich ausschließlich Freude empfindet, nämlich vor allem Dankbarkeit, dass wir überhaupt leben.
Liebe Zuhörer, ich kann euch jetzt nur um Verständnis für Sylvia Leifheit bitten. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung. Das möchte ich hier an dieser Stelle festhalten. Eine Ausnahmeerscheinung, in einem menschlichen Körper, der, so viel ich mitbekommen hab, noch nie einen Schluck Alkohol getrunken hat, noch nie einen Schluck von einer normalen Zigarette genommen hat, geschweige denn vom heiligen Haschisch, das die Araber so verehren, im Gegensatz zum Alkohol, und so weiter und so weiter und so weiter. Also bitte ich euch um Verständnis, dass sie aus dieser Haltung heraus, die all das nicht kennt, diese Fragen stellt. Die normale Menschheit ist in großem Maß unbewusst, erstens per Geburt, per Erziehung, per vergiftender Religionen, per vergiftendem, überanstrengendem Alltag. Der Alltag der meisten Menschen ist von früh bis spät dadurch gekennzeichnet, Dass sie, um Geld verdienen zu können, Beschäftigungen nachgehen müssen, die sie weder erfüllen, noch die sie lieben, noch die sie auf eine höhere seelische Ebene bringen, einfach damit sie genügend zu essen haben. Hunderte Millionen Menschen auf diesem Planeten leiden, weil sie überhaupt nichts zu essen haben, geschweige denn dafür auch nur die niedrigsten Arbeiten tun können. Für diese Menschen in diesem niedrigsten aller furchtbaren Zustände und auch für die Menschen in unserer zivilisierten Gesellschaft ist das Leid im Alltag ein ständiger Begleiter. Und um, da Ihnen der Weg zur Erleuchtung, zur Erhelligkeit, zum Erhabenen der Seele von keiner Seite nahegebracht wird, es sei denn, Sie stolpern durch Zufall in die Podcasts mit Freund der Indianer, da Ihnen die Erlösungsschritte ins Leichte, Freie, Befreite, Reinigende, nicht gezeigt werden, greifen sie zu den Mitteln, die der Mensch gefunden hat und erfunden hat, um sich zu betäuben. Und ein Glas Wein, der Chinese sagt, ein Glas Wein macht dich zum Heiligen, ein zweites Glas macht dich lustig, das dritte Glas macht dich zum Schwein. Oder wie Paracelsus gesagt hat, die Menge macht das Gift. Mit anderen Worten, auch mir persönlich, ich habe mich sehr geehrt gefühlt, hat Freund der Indianer, als ich einmal in einen katholischen Askese-Rausch hineingeraten wollte aufgrund seiner Lehren, gesagt: Du kannst durchaus ein Glas Wein trinken in Freude und Leichtigkeit. Aber siehe die Chinesen, kein zweites, kein drittes und schon gar nicht eine ganze Flasche. Nun haben wir aber eine Gesellschaft, die in allererster Linie denaturiert lebt, lieblos lebt, unbewusst lebt, unterdrückt lebt, von der Politik und den Religionen missgeführt wird und unterdrückt wird. Um das auszuhalten und weil sie nicht den Weg ins Licht gezeigt bekommen, greifen sie zu Fernsehen, Alkohol und Drogen, um sich wenigstens zu betäuben. Wenn dieser Zustand durchgeführt wird, wenn man ein Kind bekommt, bekommt man höchstwahrscheinlich einen körperlich-geistig psychisch deformiertes Kind, weil die Gifte ins Kind weitergegeben werden und so weiter und so weiter und so weiter. Das Problem ist also in Wahrheit so unendlich groß, dass man nur hoffen und beten kann, dass dieser Lichtstrahl von Freunde Indianer, den wir hier lesen durften, einige Menschen erreicht, um ihnen den Weg zu zeigen, ohne diese betäubenden Mittel auszukommen. Aber wenn man von einem Tag auf den anderen entscheidet, ich will das jetzt jetzt nicht mehr. Ich sage mich von diesen Giften los, die ja letztlich mein Bewusstsein so eintrüben, dass nicht einmal mehr mein Denken fähig ist, meine Seele zu informieren. Dann tut diese Askese in den ersten Schritten auch weh. Entzug ist schmerzhaft. Das wird dir jeder Drogenabhängige sagen. Und wenn du es mit den edelsten und hellsten Gedanken verbindest, von einem Tag auf den anderen nicht mehr rauchen und saufen, um es auf den Punkt zu bringen, ist eine immense Anstrengung. Durch die muss man hindurch, um dann die Freuden der Reinheit des Körpers erleben zu können. Und dafür hoffe ich, dass dieses Buch Inspiration ist.
Verstehe. Okay, ich bin schon ruhig.
Nein, nein, nein, nein, nein, das kann, wie gesagt, aus deiner Sicht, und dafür musst du dankbar sein, dass du keinen Angelhaken in dir hast, der von Anfang an gesagt hat, ja, ich rauche und saufe, wann immer es mir passt. Du hast eine instinktive, seelische, nennen wir es, woher es auch immer kommt, vielleicht hast du Menschen beobachtet in deiner Kindheit, die oft betrunken waren. So ging es mir zum Beispiel. Ich habe bis zum 20. Lebensjahr keinen Schluck Alkohol getrunken, weil mich die Betrunkenen so angewidert haben. Wenn du dieses Geschenk hast, niemals zu diesen Drogen gegriffen zu haben, verstehe es, sei dankbar, aber Verstehe, wie viel andere nur in diesen Drogen Erlösung finden.
Verstehe. Ja, das verstehe ich und das sehe ich ja auch jeden Tag. Wobei ich natürlich dann auch immer traurig bin, dass sie nicht einfach wirklich aus diesem Teufelskreis austreten. Ich weiß schon, du versuchst mir gerade klarzumachen, dass das gar nicht so leicht ist. Aber am Ende des Tages geht es wieder um Kraft. Und Kraft haben sie verloren, weil sie sich so gar nicht um ihre Seele kümmern. Und dann haben sie natürlich auch keine Kraft, um sich um die Seele zu kümmern. Das ist total crazy. Also ja, aus meiner Perspektive ist es einfach nur schade, weil es wirkt so leicht. Es wirkt einfach nur so leicht, diesen Entschluss zu fassen, der aus dieser Dankbarkeit und aus dieser Eigenverantwortung heraus so wertvoll ist. Zu sagen: Hey Leute, Morgen kann dieses Leben zu Ende sein. Morgen. Da kann, da muss ich überhaupt nichts falsch gemacht haben. Das passiert einfach, weil Umwelt, weil Unfälle, keine Ahnung was. Was habe ich dann in diesem Leben getan? Mich betäubt?
Ich möchte wieder einmal heiter und humorvoll antworten. Du kennst mich. Lao Tse hat gesagt: Der Weg ins Freie führt durch die Tür. Warum nimmt niemand diesen Weg? Du hast jetzt die Frage gestellt, es wäre doch so schön, Bewusstsein zu sein, warum machen sie es nicht? Ich habe dafür für mich ein Bild gefunden, das habe ich Lao einmal erzählt. Ich habe gesagt: Lao, stell dir vor, die Menschen leben in einem viereckigen riesigen Raum ohne Fenster und es ist stockdunkel und sie sehen nicht einmal, wo die Türe ist. Wie sollen sie sie finden? Finden. Und jetzt kommt's. Vielleicht, und das hoffe ich, sonst würde ich das hier alles gar nicht machen, sind diese Momente der Worte von Freund der Indianer der Türöffner. Es gibt Momente, das ist die Aufgabe von Kunst, das ist die Aufgabe solcher Bücher, das ist die Aufgabe solcher Gedanken. Wenn ein Mensch erreichbar ist, und auch das muss er sein, erreichbar ist für die Sätze von Freund der Indianer, Wenn er erreichbar ist für irgendeine Musiklinie, die er im Radio hört und die berührt seine Seele und er sagt: Ich kann so nicht weiterleben, ich muss frei sein, durch die Tür hinaus und ich werde mich nicht mehr vergiften, ich werde mich nicht mehr, mein Bewusstsein einengen, ich werde nicht mehr lieblos leben, hasserfüllt leben, dumm leben. Es kann sein, dass er wie Franz von Assisi seine Kleider von sich wirft und in den Wald geht, um ein Kloster zu gründen. Das kann auch alles sein. Nur es wird nicht alle erreichen können. Das ist auch eine Wahrheit.
Das ist klar. Es geht ja auch, finde ich zumindest, nur darum, die zu erreichen, die bereit sind. Das heißt, die aus ihrem, aus ihrem, sorry, ich nehme das Wort immer zu, weil es eigentlich alles bezeichnet, was ich meine, aus ihrem Zombieschlaf wenigstens kurz den Kopf nach oben heben und da schon etwas finden, zum Beispiel den Podcast oder die Bücher, um eine gewisse Art von Führung oder Leitplanke zu bekommen. Es ist da, es ist alles da.
Ja, es ist nur, ich glaube, Frank Dendiana hört uns gerade zu und lächelt. Er hat einmal ein Bild gebracht, und ich möchte das ganz bewusst sagen, weil uns viele Menschen zuhören, die auf dem suchenden Weg sind, sind. Und das muss, zwei Dinge muss man dazu sagen. Ich zitiere nur Freund der Indianer: Die Reinkarnation in einen Körper ist kein Kinderspiel. Es ist gefährlich. Niemand sagt dir, du wirst reinkarnieren, wirst einen Heilungs- und Reinigungsweg machen und am nächsten Morgen nach deinem Übergang an der rechten Seite von Gott aufwachen. Das ist nicht der Fall. Du kannst in diesem Leben, das brandgefährlich ist, durch falsche Gedanken, falsche Taten, falsche Handlungen deine Seelenenergie in einen Absturz bringen, der ins Finsterste der Finsternis und der Kälte führt. Das ist eine Wahrheit. Zu inkarnieren ist brandgefährlich, und der Weg ins Freie ist auch kein Kinderspiel. Und so wie Freundin Diana mal gesagt hat, es Es kann sein, und vielen Seelen geht es so, dass wenn sie den Körper auch in bester und friedlichster Absicht verlassen haben, sich erst einmal eigenartig und unsicher und unwohl fühlen angesichts der großen Weite, die sie plötzlich erleben, an die sie sich gewöhnen müssen, dass sie frei sind. Sich an Freiheit zu gewöhnen ist überraschenderweise auch eine Herausforderung. Herausforderung, die gelernt werden muss. Und viele, viele, viele, viele Menschen haben auch Angst vor der Freiheit und der Gesundheit in ihrem Leben, weil es einen derartig radikalen Wechsel bedeuten könnte. Wie Jesus gesagt hat: Wer an mich glaubt, verlässt Vater, Mutter und Kind und folgt mir nach. Das heißt, wenn ich plötzlich gesund werde, geh doch mal auf eine Party, du als Antialkoholikerin, Und man wird dir 5-mal ein Glas Wein anbieten, du wirst 5-mal sagen: Danke, nein. Und in dieser Party bist du ein Außenseiter. Alle werden dich als komisch betrachten, als seltsam, als asozial, nicht kompatibel und schon gar nicht charmant und was weiß ich. Das heißt, die Menschen leben alle unter einem sozialen Druck, ähnlich zu sein wie der andere, um nicht aus der Gruppe herauszustoßen. Das sind alles die Wahrheiten auf diesem eigenartigen Planeten. Und wenn einen der Lichtstrahl der Verbesserungsmöglichkeit trifft, wie von Freund der Indianer, ist es eine extreme Herausforderung, weil es bedeutet die totale Absage an alles, was ich gewohnt bin. Und jeder Mensch lebt gerne in seinen Gewohnheiten. Und dann ist die Neuigkeit, vielleicht, ich übertreibe, plötzlich ganz gesund zu sein, auch erschreckend.
Hook, ich habe gesprochen. Gabriel Barelli im Monolog. Sehr interessant. Ich finde immer wieder sehr, sehr spannend, welche Perspektive du hast und welche ich habe, weil sie sind tatsächlich— ich komme echt manchmal vor wie ein Alien hier.
Ich bin ein Raucher und Saufen und Hurenbock und du bist eine erleuchtete Kanalfrau, die die Weisheit des Kosmos weitergeht. Allein das sagt doch schon alles. Das sagt aber nur eine einzige Sache: Du staunst, dass nicht alle von per se rein sind und rein sein wollen, wenn sie denn verunreinigt sind. Ich erkenne, mit welchem Leid und mit welcher Belastung die größte Zahl der Menschen leben muss, weil sie glaubt, es nicht anders zu können, und dass manchmal sogar die hilfreich gereichte Hand als Provokation empfunden wird. Sonst hätten sie Jesus nicht gekreuzigt.
Ist schon klar, ist schon klar. Ich bin ich, ich verstehe das ja auch alles. Es ist nur, ich wollte sagen, sehr, sehr interessant aus meiner Perspektive, die eben wirklich so eine krass andere ist, weil ich erinnere an mein Nahtoderlebnis und ich hatte keine Angst vor dem Gefühl. Ich hatte kein Problem mit diesem unglaublich schönen, weiten, freien Gefühl. Es war so so schön, dass ich eigentlich gar nicht mehr zurück wollte in diese enge Form. Was soll denn das? Warum soll ich mich denn in einen Ameisenkörper reinquetschen, um dann da mich mit irgendwelchen Themen und Dramen von irgendwelchen Hysterikern abzugeben? Warum kann ich nicht einfach in dieser Weite bleiben? Und deswegen suche ich sie ja auch mein ganzes Leben. Für mich ist es daher, ich will nicht, also nicht falsch verstehen, ich kann das nachvollziehen, nur Angst war das letzte Gefühl, was ich hatte in dieser seelischen Arbeit. Willst du mir sagen, dass die Menschen Angst davor haben, echt Angst davor, in die Freiheit zu gehen?
Liebe Zuhörer, ich muss wieder einmal um Verständnis für Sylvia Leifheit bitten. Im Lauf des Dialoges muss ich es gar nicht mehr sagen, ihr habt es mittlerweile begriffen. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung in der Welt der der Menschen. Erstens: Sie raucht nicht, sie trinkt nicht, ihr körperliches System ist dadurch niemals verunreinigt worden. Sie hat Nahtoderfahrungen, die ihr ein schönes, erhellendes, erleuchtendes Erlebnis geschenkt haben. Meine Frage ist ganz simpel: Wer von euch hatte das auch schon? Die allerallerallerallerallerallerwenigsten. Mir fällt dazu ein, dass im alten Ägypten die Priesterschaft und das waren eine Handvoll Leute in der großen Pyramide, und dafür wurde sie ja gebaut, in den Nahtod gegangen sind, um ihre Seele zu befreien und die kosmischen Wahrheiten zu erkennen. Die haben alle nicht geraucht und getrunken und sind dann wiedergekommen in ihren Körper, manchmal auch nicht, wenn sie sich entschlossen haben, drüben zu bleiben, was man so nicht als Selbstmord bezeichnen kann, sondern als einen Entschluss der freien Seele. Und diese ganz, ganz, ganz Ganz wenige Menschen haben diese Erfahrungen der Freiheit dann dem Volk übermittelt, um ihnen diesen Duft, den Geschmack, die Ahnung, den Impuls zu geben, wie es wäre, so zu leben.
Vor allem die Ängste zu nehmen.
Vor allem die Ängste zu nehmen. Und ja, es gibt sogar Literatur darüber, die den Titel trägt: Die Angst vor der Freiheit. Weil einen Mauern, enge und überschaubare Formen ein Gefühl gefühlt von Sicherheit geben. Sag einem Menschen, der in einem Angestelltenverhältnis lebt, einem Beamten zum Beispiel: Weißt du was? Ab jetzt bist du freischaffend und dafür verantwortlich, wie du Kraft deiner Energie und deiner Impulse das Geld erwirbst, das dich, deine Familie, deine Kinder und euren Hund und den Garten ernähren wird. Sicherheit, dass du jeden Monat dein gewohntes Einkommen haben wirst, Hast du nicht. Aber dafür die Freiheit, um dein Geld kämpfen zu können aufgrund deiner Impulse. Ich sage dir, 98,7% aller Beamten wollen lieber Beamte bleiben und regelmäßig ihr Gehalt, weil sie Angst haben vor dieser Freiheit, die auch den Untergang bedeuten könnte. Das Bild habe ich jetzt absichtlich gewählt. Es wirkt wie materiell. Aber auch vor der geistigen Freiheit. Seelischen Freiheit haben Menschen, die in tiefsten katholischen oder muslimischen oder buddhistischen Irrlehren verfangen sind, Todesangst. Weil ihnen die Sicherheit, das Ritual, das Wiederkehrende, und wenn es noch so dumm und bewusstseinsverengend ist, das Gefühl von Halt geben. Jede Art von Freiheit nimmt dir scheinbar den Halt an irgendetwas. Deinem religiösen Ritual, deinem monatlichen Einkommen, der Ehefrau, die dich nicht liebt, und umgekehrt, das Kind, das quengelt, aber es ist da, der Hund, wie auch immer. Die Formen des Lebens geben dem Durchschnittsmenschen Halt. Ihnen das zu nehmen zugunsten von Freiheit, da muss erst ein Franz von Assisi geboren werden.
Ich will jetzt nicht zu sehr abschweifen, weil eigentlich reden wir über das Thema Einweihung in Geburt und Tod und hängen jetzt langsam ziemlich viel beim Leben. Aber meine Bitte an euch: Ihr seid keine Opfer. Bitte hört auf, aus dieser Opferrolle rauszukommen.
Richtig.
Was du gerade beschreibst, sind Opfer.
Richtig, weil alle Menschen Opfer sind. Und wir reden deswegen über das Leben, weil es gibt doch den wunderbaren Satz: Stirb und werde. Und dieses Stirb und werde bezieht sich einerseits, und darüber reden wir die ganze Zeit, über den aktuellen, tatsächlichen Vorgang des Sterbens, des Körpers, der die Seele befreit. Aber im Lauf eines Lebens kann 143.000-mal das Sterben einer Gewohnheit da sein und dich zu einer Freiheit führen. Und darum rede ich in allererster Linie über die breite Realität, die auf unserem Planeten herrscht. Und die ist nicht von Liebe und Freiheit, Güte und Barmherzigkeit Gekennzeichnet, sondern vom Gegenteil. Aber es gibt die Chance, das sterben zu lassen. Die Härte, die Lieblosigkeit, die Brutalität, den Egoismus, all das kann sterben und der Freiheit in deinem Leben die Tür öffnen. Auch das ist ein Stirb und Werde jeden Tag.
Okay, dann nehme ich doch bitte als Abschluss zumindest zu dieser Thematik Wichtig: In dem Moment, wo ihr Angst fühlt, ist das ein Indiz dafür, dass ihr noch auf dem falschen Weg seid oder in der falschen Empfindung seid. Denn wie wir ja jetzt wirklich auch schon mehrfach von Freunde Andiana gehört haben und wissen: Angst gibt es in der Seele nicht. Angst ist also eine reine Energetik des Körperlichen, des Egos, nennen wir es, wie wir es wollen, Die Seelen kennen keine Angst. Heißt, wenn ihr mehr und mehr und mehr mit eurer Seele in Kontakt kommen wollt, ist das Erste natürlich Angstüberwindung. Und wenn ihr das geschafft habt, dann kommt von ganz alleine die Sehnsucht in diese Freiheit. Noch mehr Freiheit, noch mehr Freiheit, Lust, Freude, frei, frei, frei. Und dann ist Angst sowieso überhaupt gar kein Thema mehr. Das Wort wird gelöscht. Oder?
Das ist völlig richtig und ich wollte, einmal hat mich ein Freund dreimal hintereinander gefragt, jetzt sag mir doch, gib mir doch einen Rat, wenn es so weit kommt, wenn ich wieder panisch werde oder was weiß ich. Möchte ich was ganz Praktisches sagen. Wenn die Angst einen erwürgt, nicht in die Außenwelt gehen, nicht sich mit Lärm und Drogen und Halligalli ablenken davon, sondern in Ruhe den Lieblingsraum aufsuchen, suchen, sich aufs Bett legen, die linke Hand aufs Herz, die rechte Hand auf den Bauch, die Augen schließen, ein Tuch, dass es dunkel ist und ruhig atmen. Diesen Ruheschritt, diesen Ruheschritt suchen und es aushalten, dass das vielleicht irritierend ist. Aber nur in dieser Ruhe kann sich die Seele melden und sagen: Komm, wir leben weiter und das in Freude.
Und das möchte ich gerne noch nachlegen als jemand, der gefühlt hat, wie ewig eine Seele wirklich ist, in meinem Nahtod. Leute, dieses Leben ist eines von unendlich vielen, wenn ihr das wollt. Es ist am Ende ein Pups in eurer Geschichte, ein Wimpernschlag in der Ewigkeit. Gebt den Dingen, die euch Angst machen, den Menschen oder auch generell den Umständen, die euch Sorgen und auch Panik bereiten, nicht so viel Kraft und Aufmerksamkeit, denn all das ist vergänglich. Jetzt klinge ich schon wie eine von diesen Predigern, aber es ist wirklich so. Das ist am Ende des Tages wurscht und echt, ja, ich möchte fast sagen Wertlos, weil es wirklich wertlos ist. Es ist immer alles so, es hat so viel Wert, wie ihr den Dingen gebt. Gebt ihr der Angst viel Wert? Schade um die Lebenszeit. Gebt ihr der Freude Wert? Hammergeil, dann gewinnt ihr nämlich Energie. Das heißt, dann steigt eure Seelenkraft und dann habt ihr echt krass alles richtig gemacht. Ich zitiere nur Freund der Indianer. Apropos Gabriel, hast du eine Art Lieblingskapitel in dem aktuellen Buch eigentlich für dich? Etwas, an das du dich am meisten erinnerst oder wo du sagst, wow, das fand ich schon echt impressive, oder irgendwie vielleicht, weiß nicht, ich meine Selbstmord, man dachte jetzt zum Beispiel immer, ja, meine Güte, das gibt's halt, oder Das letzte Mal. Ich fand aber auch Die falsche Form sehr, sehr spannend. Ich wusste nicht, dass es das gibt. Gibt, dass im Kosmos, dass es das gibt, dass eine Energie in eine letzten Endes in Anführungszeichen falsche Form inkarnieren kann. Also das ist so etwas, wo ich sehr, sehr, sehr überrascht war, dass das überhaupt ging. Wie ging es dir denn damit? Erzähl doch mal. Ich meine, wir haben ja da einige, einige Sachen erlebt oder gehört.
Überraschende Fragen stellst du. Du stellst überraschende Fragen, du stellst. Für mich war das schönste und bedeutendste Kapitel das letzte Mal. Weil es für mich der wichtigste Schritt ist, den ich auch für mein eigenes Leben wünsche, nicht mehr wiederkommen zu müssen. Was für mich den Impuls darstellt, soweit es mir möglich ist in meinen menschlichen und geistigen Fähigkeiten, nichts zu hinterlassen, das ich noch bereinigen muss. Ich habe mich von vielen Menschen in Vergebung verabschiedet, wo sonst eine negative Verbindung vorhanden wäre. Ich löse mich von den Erwartungshaltungen der Welt an mich und auch von den Erwartungshaltungen von mir an mich selbst, um nicht mehr wiederzukommen. Ich möchte, dass dieses Leben jetzt das letzte Mal in einem Körper ist. Und das, was Freundin Diana dazu gesagt hat, war für mich das Bedeutendste.
Interessant, ja. Dem kann ich eigentlich auch absolut zustimmen. Es gibt, es erhebt ein bisschen noch mehr die Bedeutung des Momentes, die Bedeutung des Tages, aller Schritte, die man setzt. Ist das Thema Eigenverantwortung, wo wir wieder zum Beginn unseres Gespräches jetzt kommen, wird noch kraftvoller, noch kraftvoller, weil eben die Verantwortung eines jeden Momentes, einer jeden Entscheidung, die man trifft, umso bedeutsamer wird, weil sie ja jetzt dann das letzte Mal in einer organischen Form geschieht. Und weil man ja tatsächlich so wie in diesen blöden Religionen sich schon vorbereitet. Das finde ich übrigens immer wieder. Ich hatte das auch bei dem Buch Einweihung in die feinstofflichen Welten. Ich bin ehrlich gesagt wirklich mehr als überrascht, teilweise schockiert, um das jetzt ein bisschen zu überziehen, wie parallel die Botschaften in der Essenz sind und wie sehr man die wie heißt das, die Pervertierung unserer Religionen erkennt. Also zurückgerechnet, man sieht in der Religion zum Beispiel das Zölibat, ja, man sieht nur dieses Zölibat, ja. Man soll dies nicht, man bleibt, damit man rein bleibt und so. Mich hat das nie interessiert, weil Verbote sind wieder, arbeiten wieder nur mit Ängsten. Das ist der falsche Ansatz. Aber am Ende des Tages erfahre ich hier über diese ganzen Botschaften eigentlich genau die Essenz dessen, was die über das Zölibat erreichen wollen. Und da haben wir tausend andere Beispiele noch, nicht nur das Zölibat. Für mich sind alle Religionen dieser Welt wie Masken, die mit völlig falschen Werkzeugen aber genau diese Essenzen, die ich hier erfahre aus der geistigen Welt— und noch mal, ich will es hier festhalten, weil ich weiß nicht, wie lange ich lebe. Ich habe in meinem Leben noch keine Bibel gelesen. Ich weiß eigentlich nichts von diesen Religionen. Ich kriege nur am Rande mal dies oder jenes mit. Sonst wüsste ich nicht, dass es ein Zölibat gibt, zum Beispiel. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich erfahre also diese Botschaften. Ich nehme sie so, wie sie sind, ganz klar, ganz ohne eine Wertung auf, halte sie fest für die Welt. Und dann erlebe ich diese Dinge, die in den Religionen stehen, denke mir: Hä? Das ist ja eigentlich gar nicht so falsch in der Intention, aber die Umsetzung ist ja nur noch schräg. Findest du das auch? Kannst du das auch erkennen?
Ja, das ist so. Weil der Wille zur Macht in den Menschen größer ist als der Wille zur Liebe. Und ganz egal, welche Formen du ihnen gibst, 99,98% werden die Form, und wenn es die schönste und hellste Form der Welt ist, benützen, um Macht auszuüben.
Üben.
Das ist nun mal in dieser menschlichen Rasse, im menschlichen Ego so verankert.
Interessant. Ich hatte mir jetzt letztens übrigens gedacht, dieses, wenn man sich wirklich auf diesem seelischen Weg befindet, wie ich zum Beispiel tue, also das Ganze wirklich ernst nimmt und sehr, sehr intensiv betreibt, mit jedem Atemzug, dann lande ich echt bei dem Satz, den ich immer so gehasst habe bei den ganzen religiösen Menschen: Dieses Leben ist die Vorbereitung auf den Himmel. Weil am Ende des Tages bereitet es sich, und da greife ich dein Wort vor, weil du gesagt hast, Wort auf, weil du gesagt hast, auch du fandest das Kapitel das letzte Mal sehr interessant. Es in uns bereitet sich ja dann doch auf das Danach vor, mit jedem Schritt, ob all der Eigenverantwortung, die wir in uns tragen.
Richtig. Und weil die Menge das Gift macht, wie Paracelsus sagt, trinke ich heute Abend ein Glas eiskalten Weißwein, italienischen Weißwein, und lausche in meinen Körper hinein, und wenn er mir sagt: Oh, ich entspanne mich, ich werde fröhlich, dann genügt dieses eine Glas, weil es auch ein helfendes Medium ist. Die Menge macht das Gift von allem und jedem auf diesem irdischen Weg. Die Übertreibung, siehe die Religionen, siehe der falsche Missbrauch von jedem Ding auf Erden, ob es jetzt Schokolade, Weißwein, Sex, Rauchen oder Arbeit ist, alles was zu viel ist, schadet. Wenn man das richtige Maß findet, kann man sich auch mit diesen Hilfsmitteln der Lebensfreude in einen Zustand bringen, der die Seele reinigt, erheitert, letzten Endes dazu dazu führt, sich von allen Menschen zu verabschieden, die einen runterziehen wollen auf das niedrig schwingende Niveau der Lieblosigkeit. Und ja, warum nicht? Das ist eine Vorbereitung auf, nennen wir es, den Himmel. Aber richtig gegangen kann das schon hier auf dieser Erde gefühlt werden.
Du meinst den Himmel?
Ein paradiesisches Gefühl. Ich stelle mir jetzt nur vor, ich werde, ich gehe jetzt in die Fantasie, Science-Fiction. Ich muss keinem Menschen mehr begegnen, der niedrig schwingend negativ ist.
Dich bewertet.
Mich bewertet, mich kritisiert, mich behindert, mich blockiert, alle um sich selbst herum, nicht nur mich. Ich bin also in einem Feld der Negativität gefangen. Ich stelle mir vor, ich treffe keine Art dieser Menschen mehr. Sondern nur mehr Menschen, die freundlich, liebevoll, verständnisvoll, heiter mit mir den Weg gemeinsam der Leichtigkeit gehen wollen. Wir essen und trinken miteinander, wir lachen und so weiter. Dann freue ich mich und gehe in den Himmel. Schon auf Erden.
Übrigens möchte ich für alle, für alle, die jetzt hier zuhören, kurz korrigieren. Es ist schon so, dass ich auch gerne Schokolade Schokolade esse.
In Maßen.
Na ja, das ist relativ.
Bis das Gefühl der Freude einsetzt, das durch Serotonin im Hirn wachgerufen wird.
Ja, genau, genau.
Wir alle leben durch Drogen. Und wenn es ein weiches Ei am Frühstückstisch ist, auch das ist ein Medikament, Droge. Es gibt auch das Medikament Beziehung, es gibt auch das Medikament Gebet. Die Frage ist nur: Wo will ich eigentlich hin? Und ich sag's ganz ehrlich, ich möchte gern in den Himmel und ich möchte gern ins Paradies und ich möchte gern, dass meine dann frei ist, nichts mehr auszugleichen hat, keine Rache mehr nehmen muss oder noch mal jemandem vergeben muss, deswegen zurück muss. Ich würde gerne das alles jetzt in Heiterkeit und mit einem guten Glas Wein in diesem Leben erledigen, um es auf den Punkt zu bringen. Ich möchte alle Restschuld, Restvergehen, Restbeleidigungen, die ich angetan habe und die mir angetan wurden, aus dem karmischen Kreis lösen, aber nicht so lebens- und genussfeindlich, wie Buddha es getan hat. Karl rasiert ohne Frauen mit irgendeiner Gang von Männern, die irgendwo hungernd herumsitzen. Ich möchte gern voll praller sinnlicher Lebensfreude mich reinigen und letzten Endes eines Tages drüben sagen: Herrlich, ich habe keine Schulden mehr offen.
Das hast du schön gesagt. Und ich möchte ganz kurz hier einen Link setzen in das Werk Einweihung in die Feinstofflichkeit, die Kartographie der feinstofflichen welten, für alle diejenigen, die es interessiert, wie denn der angebliche Himmel so funktioniert und aussieht. Das ist nämlich auch sehr, sehr, sehr interessant, welche unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen, letzten Endes Frequenzebenen, dort existieren außerhalb des Körperlichen. Also wie das alles funktioniert und was genau bedeutet es, sich vorzubereiten, wo lande ich denn dann und wie genau ist das zu sehen. Das möchte ich nur kurz hier verlinken, dass ihr das auch wisst.
Ja, und für die, die da jetzt gleich eine ganz schnelle Antwort haben wollen, ich kann es euch sagen. Man geht hinüber, da sind herrliche Weiten, Weiten, Weiten, hellblau, sonnig mit weißen Wolken. Dort sitzt ein gütiger alter Mann mit langen weißen Haaren und langem weißen Bart und liebevollen Augen und begrüßt dich. Engel fliegen und spielen wunderbare Musik. In der Abteilung daneben warten 70 wunderschöne junge Frauen auf mich, den Mann. Was auf eine Frau wartet, weiß ich nicht, aber diese Bilder trage ich in mir und wahrscheinlich gibt es dort hervorragenden Weißwein.
Gabriel wird zynisch.
Nein, nein, nein. Ich folge nur den Bildern, die man mir sagt. Die warten auf mich.
Das sind die, die du kennst.
Davon gehe ich aus.
Ich hatte gerade darauf hingewiesen, dass ich dazu noch ein paar andere Infos habe, um es nett zu sagen, sozusagen. Aber möchtest du denn vielleicht jetzt zum Ende dieses Werkes, zum Thema Einweihung in Geburt und Tod, noch irgendeinen Abschiedssatz sagen, aus deiner Sicht?
Ja. Ich möchte mich in allererster Linie bei Sylvia Leifheit bedanken, dass sie die Bereitschaft hatte, die Botschafterin, der Kanal, das Durchsagemedium für Freund der Indianer zu sein. Dem ich auf diesem Weg wieder einmal ganz ernsthaft, weil er liebt es, wenn ich ernst bin, bei allem Humor, mich bedanken, dass er für uns in dieser Menschenwelt die Geduld, die Kraft und die Weisheit gezeigt hat, uns den Weg so klar wie möglich zu weisen und uns aufmerksam zu machen, dass wir in unserer Eigenverantwortung jederzeit jederzeit beginnen können, diesen Weg zu gehen. Danke, Liebe.
Das hast du sehr, sehr schön gesagt, und ich gebe diesen Dank auch zurück, natürlich auch an dich als den Leser seiner Worte, der das wirklich sehr, sehr schön, kraftvoll und liebevoll liest, sodass es der Zuhörer auch aufnehmen kann. Denn ich weiß, es ist manchmal vielleicht etwas schwer, auch vom Satzbau zu verstehen. Aber ich erinnere daran, Leute: Ich, wir verändern das, was durchkommt, in keinem Wort. Ich bewundere diese Wesenheit auf der anderen Seite, alle, mit denen ich kommuniziere sowieso, aber jetzt geht es um Freund der Indianer und in diesem Buch auch um Anubis, die doch allen Ernstes eine gewisse Art von Dramaturgie oder sagen wir mal Aufbau Bau in so einem Buch haben, wo man sich denkt, wie geht denn das? Wenn ich das erste Wort runterziehe, dann weiß ich noch nicht, wie das zweite Wort ist. Aber die haben das alles in sich, die wissen das alles schon. Und jetzt muss es in die Materie hinuntergehen, Wort für Wort. Und es muss irgendwie verständlich für die Menschen sein, und es muss irgendwie in ihren Herzen ankommen in ihren Seelen. Und das ist, finde ich, eine hammerkrasse Arbeit, das so zu verpacken, dass wir nach— ich weiß nicht, wie viele Seiten das hier sind, 400 oder 500 Seiten— dass wir nach 500 Seiten einmal mehr eine Einsicht haben in das Sterben und das Werden, in die Eigenverantwortung unserer aller Seelenkraft, die immer mit uns sein wird, mal mehr, mal weniger, je nachdem wie wir uns darum kümmern. Und das ist das, worum es geht, dass wir daran erinnert werden. Und das machen sie ganz, ganz, ganz grandios. Und ich bin ausschließlich dankbar, diese Arbeit machen zu dürfen, und danke natürlich der feinstofflichen Welt dafür, dass sie das mit mir tut und dir, dass du es mit auf die Welt bringst. In diesem Sinne freue ich mich auf unser nächstes Werk: Einweihung in die Lebensweisheiten von König Salomon. Das ist noch mal eine ganz andere Sache, weil Salomon hat natürlich eine ganz andere Wahrnehmung auch noch, als Freund der Indianer das hat. Ihr werdet das hören und ja erfahren. Als König gelebt zu haben ist natürlich was anderes, als das Freund der Indianer in der Wüste getan hat, letzten Endes ganz alleine als Eremit. Ich freue mich sehr darauf, euch das nun auch nahezubringen. In diesem Sinne vielen, vielen Dank fürs Zuhören und bis gleich. Alles Liebe, danke, liebe.
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